Eigendlich war geplant dieses Jahr an die dänische Nordseeküste zu fahren und von Romö aus bis hoch nach Skargen zu tingeln.
Aber durch das prognostizierte, schlechte Wetter und das eh schon vorhandene mulmige Gefühl im Bauch mit Hund nach Dänemark zu fahren, haben wir umdisponiert und sind (mal wieder) nach Frankreich gefahren.
Wir, dass sind Meinereiner und angetrautes Eheweib, sowie unsere Fellnase die natürlich nie fehlen darf. Unser Gefährt, ein Hymer-Eriba 644 Camp mit Anhänger, wo das Quad (350er Yamaha Warrier) seinen Mitreiseplatz fand.
Reiseplanung:
Da wir inzwischen in dne letzten 30 Jahren um die 20x im Nachbarlande waren, brauchen wir keine großartigen Reiseplanungen mehr. Es wird eine Ecke ausgeguggt, in die man mal wieder fahren könnte und los geht es. Ich sehe mir dann im groben die Tour auf Google Earth an. Immer wieder hilfreich und zielführend ist die Suche hier im Forum. Durch die vielen vielen Berichte kommt man auf Ideen und kann durch die Erfahrungen anderer selber profitieren und sei es nur, dass man mal wieder Lust auf eine Gegend bekommt, in der man schon mal war.
Mit dabei haben wir den ADAC Stellplatzführer und des ACSI Campingplatzführer, Navi und zusätzlich noch vernünftige Strassenkarten der Wunschregionen. Trotz Technikzeitalter, ohne Strassenkarten geht es einfach nicht (bei uns). Ohne vernünftige Karte komme ich mir vor als hätte ich nur einen Schuh an ?
Wirklich empfehlenwert ist der ACSI Ausweiß. Durch diesen sind die Campinplatzgebühren äußerst moderat.
Abfahrt Sonntag den 30. August, morgens um 7 Uhr ab Kesseling (Eifel) über Aachen, Liege, Namur, Charleroi, Mons, Vallencines, Cambrai, Amiens, Le Havre, Point de Normandie gings zunächst nach Merville-Franceville. Ankunft dort 16.30Uhr.
Die Fahrt durch Belgien ist wie immer eine Zumutung, aber ab Grenze Frankreich wird die Bahn leer und die Strassen besser. Wir lieben Frankreich ? Auf unserer Route ist auch die Maut nicht Urlaubskassen gefährdend gewesen.
Die genauen Kosten haben wir im Bordbuch des WoMo notiert. Erfreulich, wir gingen überall als Klasse 2 durch. Trotz WoMo 3,5 To, 296cm hoch, Anhänger mit Quad, sowie knappen11m Gesamtlänge und knappen 4 Tonnen Gesamtgewicht.
Erstes Etappenziel war wie gesagt Merville Franceville.

Der CP „Le Point du Jur“ mit 4 Sternen ist uns noch früheren Urlauben bekannt und sehr gepflegt, direkt am Strand liegend. Gleich daneben gibt es zwar einen SP, super gelegen, mit Blick auf den großen Teich, aber dort stehen die Mobile eng zusammen wie die Ölsardienen.
Nicht meine Welt, also waren wir auf dem CP besser aufgehoben.
Für die Wohnwagenzerrer unter uns, die Parzellen sind geräumig und auch mit großen Gespannen gut anfahrbar.

Die Fahrt war unauffällig, wenn man mal von den Sch… Strassen in Belgien absieht.
Trotz Anhänger hatten wir auf der Etappe, incl. Pinkelpausen für den Hund einen Stundenschnitt von 84kmH Tempo.
In Frankreich konnten wir das Gespann entspannt mit Tempomat 100kmH rollen lassen. Der Verbrauch des WoMo war mit um die 10-11 Liter auf 100km dann auch sehr moderat
Auf dem CP „Le Point du Jur“ sind wir dann erst mal für 3 Übernachtungen geblieben. Mit dem Quad fuhren wir abends, schick angezogen, zum essen und erkundeten auch die Umgebung.
Das kleine Örtchen Cabourg (etwa 10km) hatte es mir beim letzten Mal schon angetan.
Also ging es natürlich auch da mal wieder hin. Lecker „Happe machen“ ?


Da die Saison dem Ende zu ging, gab es auch mit dem Hund am Strand keine Probleme. Kackbeutel haben wir natürlich dabei…..gehört sich doch so.
Bei einen unserer Quadausflüge fanden wir dann auch endlich mal den Hafen von Merville-Franceville, südlich in Richtung Ouistreham gelegen.
Es war gerade ablaufendes Wasser und die Stömung beachtlich stark.

Von Ouistreham aus gehen übrigens die Fähren rüber nach England ab. Diese kann man mit einem guten Fernglas auch vom CP, oder noch besser, vom SP betrachten.
Der Strand vor dem Plätzen lässt keine Wünsche übrig und wer mag, kann sich seine Muscheln zum Abendessen leicht selber suchen……ich sag dazu nur „ Lecker“.
Die Muscheln sind selbst gesammelt, die Schnecken und Krabbelviecher zugekauft.
Mit dem Wetter hatten wir Glück. Temperaturen von 20 bis 25°C, überwiegend blauer Himmel, leichter Wind und halt einige Wolken zwischendrinn.
Immer wenn wir am Strand oder unterwegs waren, Top Wetterchen.
Ende Teil 1
Fortsetzung folgt.





