Hallo liebe Womo-Gemeinde,
die Regel über das Veröffentlichen von Reiseberichten wurde hier im Forum dahingehend geändert, dass Reiseberichte vorzugsweise hier im Forum und weniger durch externe Links veröffentlicht werden sollen.
Das kann ich verstehen, weil das Forum ja sonst keinen Nutzen davon hat. Da der Reisebericht sehr lang ist, und jede Menge Fotos und Luftbildvideos enthält ist das hier leider nicht möglich.
Dennoch fange ich mal an und wer Lust hat, kann ja dann auf den weiterführenden Link klicken.
Reisebericht
Endlich ist es wieder soweit und wir freuen uns auf unseren Wohnmobiltrip in die Normandie. Wir starten am frühen Samstagmorgen den 06.06.2015 gegen 4.00 Uhr. Bereits im letzten Jahr waren wir fast zur gleichen Zeit in der Bretagne, so dass wir uns für dieses Jahr den östlich davon gelegenen Küstenabschnitt anschauen wollen. Wir haben die hier beschriebenen Routen und Informationen nach bestem Wissen, aus dem Internet, aus Reiseführern und aus der Erfahrung vor Ort zusammengetragen. Sollte sich in der Zukunft etwas ändern, wäre ich für eine kurze Email sehr dankbar. Sollte jemand Lust verspüren, die Route nachzufahren, freue ich mich natürlich ebenfalls über ein kurzes Feedback. Alle Orte, die wir aufgesucht haben, wurden mit genauen GPS-Koordinaten hinterlegt. Die genannten Preise beziehen sich auf den Zeitraum Juni 2015.
Als Reiseführer begleitet uns diesmal der im Reise-Know-How Verlag erschienene Titel: “Die schönsten Routen durch die Normandie” von Gaby Gölz. Von Süddeutschland kommend standen uns die Route quer durch Frankreich, vorbei an Paris oder aber die Strecke über Belgien zur Auswahl. Wir entschieden uns, über Belgien zu fahren, weil diese Strecke bis auf die letzten ca. 100 km nahezu ausschließlich aus Autobahnen besteht und komplett mautfrei ist. Die ca. 60 km Mehrstrecke haben wir daher gerne in Kauf genommen. Unsere Route führt uns also über Ulm – Stuttgart – Karlsruhe – Pirmasens – Saarbrücken – Luxemburg – Belgien bis wir schließlich in Frankreich ankommen. Gegen 20.00 Uhr gelangen wir bei noch herrlichem Sonnenschein und angenehmen 22 Grad Celsius zu unserem ersten Etappenziel EU – Le Tréport.
Hier befindet sich in nur 300 Metern Entfernung vom Chateau d’EU entfernt der Campingplatz Municipal du Parc du Château (50.050953, 1.408522). Er macht seinem Namen alle Ehre und liegt tatsächlich in einer parkähnlichen Landschaftsidylle nahe eines dichten Waldes in unmittelbarer Nähe zum Schloß. Für die erste Übernachtung wollen wir nicht lange herumsuchen, weil die Anfahrt inklusive Pieselpausen für unsere Wauzis immerhin 16 Stunden dauerte. Beim Einchecken begrüßt mich ein freundlicher Herr mit den Worten “Bonsoir Monsieur”. Er gibt mir während des Gesprächs zu verstehen, dass er dabei ist, Deutsch zu lernen und probiert gleich seinen bereits erlernten Vokabelschatz an mir aus. Wir lachen darüber und schließlich berechnet er mir für eine Übernachtung für 2 Erwachsene, Wasserver- und Entsorgung auf dem geräumigen Stellplatz 9,10 EUR. Ich lasse mir nicht anmerken, dass ich innerlich über diesen Preis ein wenig grinsen muss, weil wir auf anderen Campingplätzen mit vergleichbarer Ausstattung schon deutlich mehr bezahlt haben. Die Parzellen sind geräumig, sehr gepflegt und bestehen aus Rasenfläche. Die sanitären Anlagen entsprechen zwar keiner 5-Sterne Kategorie, sind aber sauber und gepflegt und somit völlig in Ordnung.
Unsere erste Aktion besteht wie immer darin, den Hühnerzaun im Boden zu versenken, so dass wir unsere beiden Fellnasen ohne Sorge ins Freie lassen können. Nach der langen Fahrt haben sie natürlich Bewegungsdrang und toben ausgiebig im abgesteckten Claim herum. Nach einer kleinen Stärkung statten wir uns mit Kameraequipment aus und laufen ca. 300 Meter bis wir schließlich in den Schloßgarten gelangen, der sich abgewandt vom Stadtzentrum an der Rückseite des Schlosses befindet. Aufgrund der oft monumentalen Größe von Schlössern, können Fotos aus der Bodenperspektive je nach verwendetem Objektiv oftmals nur einen kleinen Blickwinkel und nicht das gesamte architektonische Kunstwerk in voller Pracht wiedergeben. Es trifft sich daher sehr gut, dass ich diesmal einen Multikopter eingepackt habe. Mit der Drohne, unter der eine hochauflösende Kamera angebracht ist, kann ich nun eindrucksvolle Luftbilder und auch Videos in 4K-Qualität erstellen. Ich freue mich wie Bolle darauf, das während dieses Trips auszuprobieren.
Ich lasse also die Drohne aufsteigen und es präsentiert sich dieser Anblick im Abendlicht.
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