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Hallo Leute, ich bins mal wieder, der Meikel ich habe vielleicht unser gebrauchtes Wohnmobil gefunden. Alles was wir uns vorstellen. Aber das ist ein Ford mit Heckantrieb. Hat jemand von Euch Erfahrung mit so einer Antriebsart?? Ich habe mir mal sagen lassen, dass der Frontantrieb bedeutend besser ist. Na ja, vielleicht will der jetzige Besitzer das Fahrzeug ja deswegen loswerden. Viele von Mikel Quatsch! :razz: Sei froh, wenn du einen mit Heckantrieb bekommst. Ist bei der Herstellung teurer und deshalb seltener. Fahrdynamisch dem Frontkratzer überlegen. Dein Alf Ich habe momentan das Optimale: Allradantrieb. Sollte ich mir mal wieder ein neues Wohnmobil kaufen und keinen Allrad mehr benötigen, dann wird es sicher eines mit Hinterradantrieb. Die Vor- und Nachteile sind hier im Forum schon genügend diskutiert worden. Für MICH und meine Reisegewohnheiten gibt es nur Allrad- oder Hinterradantrieb (am besten noch mit Differentialsperre). Habe die Ehre Gogolo Frontantrieb ist der gängige Antrieb: preiswert und bewährt. Heckantrieb ist nach Meinung erfahrener Womo-Fahrer (die beide Antriebe gefahren haben) besser, aber auch der teurere Antrieb. Da versucht jemand, dich zu verulken. Frag ihn mal, warum der Frontantrieb besser ist. Wir haben unser Wohnmobil erst gekauft, als ich das passende mit Heckantrieb gefunden habe. :) genau so einen Ford fahren wir. TipTop! Es gibt nur einen einzigen Nachteil eines Hecktrieblers. Der Leistungsverlust Motor - Antriebsrad ist höher. Frontantrieb verliert 10-15PS, Heckantrieb eher 20-30PS Heckantrieb hat die bessere Traktion, da in der Regel eine höhere Last auf der Hinterachse beim Wohnmobil liegt und bei Beschleunigung die Vorderachse entlastet und die Hinterachse belastet wird. Bei rutschigem Untergrund (z.B. feuchte Wiese auf Campingplatz) fährt man sich nicht so schnell fest. Übrigens: Bei Ford immer prüfen, ob es sich nicht um eine Baureihe mit den bekannten Motorproblemen handelt! Hier gibt es einen größeren Thread dazu... Viele Thomas Ich wünschte, ich hätte einen Heckantriebler. Aber leider war in der Zeit, in dem Preissegment nix mit Heckantrieb zu finden. Sei froh und wenn das FZG sonst stimmig ist, schlag zu. Übrigens: Bei Ford immer prüfen, ob es sich nicht um eine Baureihe mit den bekannten Motorproblemen handelt! Hier gibt es einen größeren Thread dazu... Viele Thomas[/quote] Hallo Thomas, der Hecktantrieb mit Zwillingsreifen von Ford gehört nicht zu der Baureihe.Fahren selbst einen seit 7 Jahren und sind immer noch sehr zufrieden. Ich habe seit Mai einen gebrauchten Ford mit Heckantrieb und Zwillingsbereifung, 140 PS. Er läuft super und liegt gut auf der Straße. Ich wüsste nicht, was gegen die Anschaffung eines Hecktrieblers spricht. Höherer Spritverbrauch und Leistungsverlust machen sich bei mir nicht wirklich bemerkbar, da ich bei 3,85t zul. Gesamtmasse ohnehin nicht schneller als 80 km/h bzw. 100 km/h (Autobahn) unterwegs bin. :top: Frontantrieb ist stets überlegen, wenn man längere Strecken rückwärts bergauf fahren will, Volker :lol: Wir haben den direkten Vergleich: 12 Jahre Ford mit Heckantrieb, seit diesem Jahr Ducato mit Frontantrieb. Schon bei mittleren Steigungen und leicht eingeschlagenen Rädern, neigt eines der Räder zum Durchdrehen, etwas, das wir in den 12 Jahren davor nie erlebt haben. Viele unsere Bekannten hatten und haben Ducatos, die haben sich regelmäßig in den Wiesen festgefahren, wir sind darüber weg, als wäre es nichts. - Gut die Reifen sind eingesunken und man musste etwas mehr Gas als normal geben, festgefahren haben wir uns aber nie. Hinzu kam die Zwillingsbereifung hinten, der Wagen war- im Vergleich zum Ducato- unglaublich spurstabil. Der Ducato "schwimmt" bei den häufigen Autobahnspurrillen hin und her, fühlt sich ein wenig wie segeln an. der Ford zog stur und unbeeindruckt seine Bahn.:-) Leider gibt es kleinere TI nicht auf dem zwillingsbereiften Ford mit Heckantrieb, sonst hätte ich versucht so einen wieder zu bekommen. LG Selbstschrauber
Du schreibst es.Es gibt ja auch noch den Einzelreifen bei HA,aber auch da wird man nix bekommen.Leider gabs auch meinen Ford- TI(5,79m) nur mit VA.Irjendwat is imma! Und beim Ford mit HA hast Du auch nicht den "Problem"-Motor drin.AGR spinnt wohl ab und zu mal. Sonnigen Tag weiterhin.Uwe ich bin ein klarer Verfechter des Heckantriebes :D Mein oller Rimor mit nur 101 Ps (74Kw /2498 ccm) ist zwar nicht der Schnelle ( 120 VMax) , aber dank der Zwillingsbereifung sehr spurstabil , traktionsstark und zuverlässig ! Auch wenn die Fuhre schon 16 Jahre auf dem Alkoven hat :D Also wenn Du einen Transit mit dem 2,4 Liter Motor und Heckantrieb bekommen kannst , wo der Grundriß euren Wünschen entspricht .... dann nimm ihn !! Jan Die Eignung der Antriebsart hängt vor allem von der Gewichtsverteilung ab. Wie stark sich das Gewicht an einer Steigung nach hinten verschiebt, hängt von Länge und Radstand ab. PKW mit Frontantrieb haben gewöhnlich 60% oder mehr ihres Gewichts auf der Vorderachse (waagerecht). Bei längeren Wohnmobilen sind es eher 40% oder weniger, mit einer großen Verschiebung nach hinten am Hang. Kurze Wohnmobile können aber durchaus kopflastig sein, sogar am Hang - Frontantrieb ist dann gut. Anhand der Achslasten, die in den Wohnmobiltests angegeben werden, kann man nicht nur die Zuladung bewerten, sondern auch die Gewichtsverteilung und ob sie zur Antriebsart paßt.
Wenn überhaupt, kann man das einigermaßen seriös ja wohl nur in Prozent angeben, das die Motorleistungen logischerweise sehr unterschiedlich sein können. Und da liegen mir Zahlen vor die besagen, dass man beim Fronttriebler von 8 % und beim Hecktriebler von ca. 12 % ausgehen kann, also nach meiner Einschätzung ein vernachlässigbarer Unterschied.... Roman Zumal der Hecktriebler die restlichen 88% wenigstens auf den Boden bekommt, während der Fronttriebler in vielen Fahrsituationen noch Leistung durch Schlupf zwischen Fahrbahn und Reifen verschwendet. Unterm Strich, also wenn man die Traktionsverluste einbezieht, dürfte der Hecktriebler besser dastehen... Würd auch nie wieder was anderes nehmen, ausser Allrad :D Das Gefühl, mit nem Frontschleifer auf Schotterserpentinen bergauf die Traktion so langsam zu verlieren, muss ich nicht noch mal haben. Das aber auch wirklich einzige Argument für den Fronttriebler sind die geringeren Kosten bei der Anschaffung. Bis denn, Uwe
Natürlich ist mir Heckantrieb auch lieber, wenn aber die notwendige Traktion für einen "Sommerfahrer der Schnee vermeidet und stets auf Asphalt fährt um auf CP länger zu verweilen" zu bewerten ist reicht der Frontantrieb locker. Ich sehe mehr Frontkratzer fahren als festgefahren :ja: Außer niedriger kosten ist in der Regel auch die Höhe niedriger (schönes wortspiel), das Gewicht niedriger. Auch diese Punkte können je nach Fahrprofil oder die 3,5t wichtig sein. Es kommt halt immer darauf an welcher Kompromiss für einen der beste ist. Sonst müsste es nur 1 Wohnmobil geben. Aber der TE schrieb ja vom Verkäufer der den Heckantrieb als ungeeignet für Womos bezeichnete. Das ist natürlich Unfug.
Das aber auch wirklich einzige Argument für den Allrad sind "Schotterserpentinen bergauf". Wer das braucht, hat andere Vorstellungen vom Womoreisen als wahrscheinlich die Meisten, die mir so auf der Straße begegnen. Aber jedem das Seine! Im höheren Allgäu lebend betrachtete ich Allrad für den PKW als unbedingt nötig. Tatsächlich gehen mir die Argumente aus. Erstens muß meine Frau nicht mehr morgens in die Schule, zweitens muß ich an den beiden Tagen im Jahr, an denen die Straßen wirklich schneebedeckt sind, nicht auf die Straße. Ich habe beides gehabt, Mercedes mit Zwillingsbereifung und Ducatos. Meiner Meinung nach wird um den Heckantrieb viel zu viel Hype gemacht. Im normalen Womoleben fährt man mit einen Ducato sehr gut. Ich bin mit unseren Ducato mit Anhänger und Smart durch die Alpen bis nach Südfrankreich gefahren und hatte nie das Gefühl das mir was gefehlt hätte. Und festgefahren habe ich mich in 10 Jahren einmal. Mit unseren ex Hymer 4,6 to auf Mercedes habe ich mich auch schon festgefahren, den sind auch Grenzen gesetzt. Dieter Moin moin zusammen, gerade hatte ich das "Vergnügen" ein C26 Wohnmobil mit Zwillingsbereiftem Hinterradantrieb 3000 Meilen durch den Südwesten der USA fahren zu dürfen. Einschlafen konnte ich nicht, weil ich permanent damit beschäftigt war, den Wagen auf den schnurgeraden Strassen zu halten. Bei etwas kräftigerem Seitenwind wurde es teilweise bösartig. Das der ,ach so saubere, Benzinmotor sich selten mit unter 30 l/100 km fahren ließ, schmerzte an anderer Stelle. Ich habe mir meinen Frontangetriebenen Flair mit den 3 Achsen jedenfalls sehr oft herbeigewünscht. Schöne , Kajakus.
Dann sollte man aber das "normale Womoleben" definieren. Wenn man im Winter nie fährt und im Sommer den CP in Jessolo ansteuert gebe ich dir 100% recht. Mit ein paar kleineren Alpenpässen im Frühjahr/Herbst und einem Sandstrand in Südfrankreich sieht das aber anders aus. Es hängt halt alles vom "Benutzerprofil" ab. Andreas
Du warst einfach nicht eins mit Deinem Ami-Womo. :mrgreen: Schnurgerade Straßen..wenn ich da bei Reportagen mal so eine sehe,ist gerade nicht deren Haupteigenschaft :mrgreen: Und bei 30l/100km warst Du eindeutig immer übern Tempolimit. :mrgreen:. Ein Kumpel hat ein US-Ford Alkoven(irgenwat bei 8?m)mit 6,9lV8-Diesel und sagt immer wieder,egal wat kommt,der liegt uffe Straße.Auch mit Boot dran.Zwilling+HA.Er sagt aber auch,daß über 120Km/H es keinen Spaß mehr macht.Bei erlaubten 100 schnurrt das Ding einfach.17-20lDiesel sind der Standardverbrauch.
Hallo Mikel, wie alt ist denn das gute Stück ? Wenn sonst alles wie Zustand , Dichtigkeit usw.paßt, zugreifen, zugreifen ! :) Nutze die unberechtigte Unsicherheit des jetzigen Besitzers und greife zu. :ja: Diese Motoren, MK 7 (2006-2014) haben keinerlei ernsthafte Probleme gehabt außer der leidigen Anfahrschwäche (wurde behoben) und dem leidigen AGR, wurde bei mir unnötigerweise gewechselt. Wir hatten unseren TEC auf Transit Bj. 2007 mit 140 PS und 2,4 l Motor 8 Jahre lang und 80 000 Km gefahren und sind niemals stecken geblieben. Leider werden solche WOMOs in dem Preissegment nicht mehr als neue angeboten, sonst hätten wir niemals einen Fronttriebler gewählt. Mit dem neuen Ducato schon 2 mal stecken geblieben, einmal sogar auf ebenem Boden. Ich gebe zu, es war etwas feucht, es hatte ca. 5 Minuten lang geregnet. :evil: :eek: :roll: Serpentinen im Gebirge genauso wie es User Selbstschrauber beschrieben hat. :evil: :eek: :roll: Was an einem WOMO mit Frontantrieb besser sein soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Würde auch niemals wieder ein WOMO auf Frontantrieb kaufen, wenn ich die Wahl hätte. Bei PKWs ist es anders. Moin moin zusammen, das Tempolimit habe ich vorsichtshalber nie ganz ausgekostet, und über 60 ml. wurde es sehr ungemütlich. Wenn dann die riesigen Laster vorbeidonnerten, hatte man auch kein gutes Gefühl. Es war ein Benziner, deshalb der Durst. Schöne , Kajakus.
Naja, in manchen von uns steckt eben immer noch ein Happen vom Marlboro-Man ... ![]() 1973 war ich mal in Süditalien mit einem Citroen GS (das Ersatz-Sparbuch). Durch die hydraulische Auf- und Abfederung dachte ich den Sandstrand befahren zu können. Pustekuchen, nach 10 Metern steckte ich fest. Nur Minuten später kam ein Italiener über die Düne und fragte "hosch Du a Problem ?" (er hatte in Sindelfingen bei Mercedes gearbeitet). Also wer Sandstrände befährt, sollte wissen was er tut; es gibt solche und solche ... Treffen sich zwei Yetis, sagt der eine zum andern "glaubst Du, daß es den Messner wirklich gibt ?" |
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