|
Hallo zusammen, vielleicht wird sich der eine oder andere schon mal darüber gewundert haben, daß im Womo auch die Teile der Wasserversorgungsanlage relativ schnell verkalken, die nicht im Warmwasserbereich liegen. Deswegen und wegen der regen Diskussionen hier bezüglich der Tank/Leitungsreinigung möchte ich mal auf eine spezielle Problematik des Womo-Betriebes hinweisen, die normalerweise nur Wasserfachleuten bekannt sein dürfte. Das Trinkwasser muss sich nach der Trinkwasserverordnung (und weitgehend ähnlichen Regelungen im gesamten EU-Bereich) unter anderem vereinfacht ausgedrückt in einem Gleichgewicht zwischen Kalk und Kohlensäure befinden. Beides sind natürliche Inhaltsstoffe des Wassers, die sich allerdings aufgrund der unterschiedlichen geologischen Gegebenheiten in den verschiedenen Fördergebieten keineswegs immer in diesem idealen Mischungserhältnis im Wasser befinden. Gibt es zuwenig Kalkbestandteile um die Kohlensäure zu neutralisieren, wird das Wasser aggressiv und kann unerwünschterweise bestimmte metallische Rohrleitungswerkstoffe angreifen. Gibt es zuwenig Kohlensäure, gibt es wiederum mehr unerwünschte Kalkablagerungen. Die meisten Wässer müssen deshalb bei den Wasserversorgungsunternehmen entsprechend aufbereitet werden, damit sie dieser Anforderung der Trinkwasserverordnung entsprechen. Wobei allerdings noch anzumerken ist, daß sich dann immer noch, speziell im Warmwasserbereich, je nach Kalkgehalt beachtliche Kalkmengen ablagern können. Nun ist es leider so, daß ein Mischwasser aus zwei der Trinkwasserverordnung entsprechenden Wässern diesbezüglich nicht zwangsläufig auch der Trinkwasserverornung entsprechen muß. Speziell wenn die Wässer in geologisch stark unterschiedlichen Regionen gefördert wurden, kann sich in der Mischung ein stark kalkabscheidendes Mischwasser ergeben. Und die Wahrscheinlichkeit, daß sich ein solches Gemisch auf einer Wohnmobilreise im Frischwassertank bildet, ist durchaus gegeben. Obwohl ich es ja aus meiner beruflichen Tätigkeit hätte wissen müssen, war ich doch überrascht, welch starke Kalklagerungen sich bei mir im Womo-Trinkwassertank schon gebildet haben. Dabei war der Tank seit der Neuanschaffung des Mobils bisher nur etwa 20 Wochen mit Wasser gefüllt. Die Ablagerungen haben schon dazu geführt, daß die Wasserstandsanzeige nicht mehr richtig funktioniert und Desinfektionsmaßnahmen erschwert werden. Da der Tank aufgrund seiner Form und Größe mechanisch praktisch nicht zu reinigen ist und die chemische Entkalkung durchaus aufwändig ist, habe ich für mich beschlossen, zukünftig wenn möglich keine Wässer aus verschiedenen Zapfstellen auf der Reise zu mischen. Das heißt, ich werde wenn weniger als 50% Restwasser im Tank ist und wenn keine große Warteschlange hinter mir an der V u E steht, das Restwasser zuerst aus dem Tank ablassen, bevor ich frisches Wasser nachfülle. Nebenbei bemerkt wird diese Vorgehensweise wegen der Verkeimungsproblematik im Womo eigentlich ohnehin empfohlen, sofern man keine Dauerdesinfektion des Trinkwassers im Womo betreibt. Ob man sowas macht, muß natürlich jeder selbst entscheiden. Da ich aber mit Einwänden in Richtung "Wasserverschwendung" rechne, möchte ich darauf hinweisen, daß es in Zentraleuropa kaum Wassermangelgebiete gibt und das es den Menschen in den weltweit vorhandenen Wassermangelgebieten leider nicht hilft, wenn hierzulande Wasser gespart wird. Sollte irgendwo das Wasser doch einmal knapp sein, dann kann man natürlich auch mal mischen, ohne das das gleich gravierende Folgen hat. Nur mal so zur Info, für diejenigen, die es interessiert. Hallo, Danke für die Info. Ich benutze seit über 10 Jahren Citronensäure, nachdem ich damals nach meiner ersten Tour nach 6 Wochen einen ekeligen Schleim in dem Trikwassertank vorgefunden hatte. 2 x im Jahr nach den jeweiligen 3 - 4 wöchigen Urlauben schütte ich 24 Stunden vor der Heimkehr ein wenig Zitronensäurepulver in den halbvollen Trinkwassertank. Dann lasse ich an allen Zapfstellen kaltes und warmes Wasser so lange laufen, bis ich dort die Zitronensäre schmecke. Dann sind die Innenseite des Tanks, der Boiler sowie die Trinkwasserleitungen nach dem Ablassen des Trinkwassers blank wie ein Kinderpopo. ;D Vorher kann man den Kalk regelrecht spüren, wenn man z.B. mit der Hand über die Innenwände des Tanks streicht. Somit haben wir immer einen blitzblanken Trinkwasserkreislauf incl. der im Tank befindliche 4 metallenen Meßstäbe, die den aktuellen Tankinhalt im Display anzeigen.. ;D Dazu wird im Herbst vor der Einwinterung auf dem Heimweg ein halber Liter Danklorix blau in den Trikwassertank gegeben und ähnlich verfahren mit dem gleichen Ergebnis. ;D Selbstverständlich wird dann anschließend Zuhause mit klarem Wasser nachgespült. Seitdem nie mehr wieder weder Kalk noch Schleim im Trinkwassersystem. ;D ;D ;D
Hallo, ich bin erstaunt, daß die Entkalkung mit "ein wenig Zitronensäurepulver" funktioniert hat. Da war wahrscheinlich die Kalkschicht noch nicht sehr dick. Ich hatte mal vor kurzem einen ersten Versuch gemacht und hatte dabei allerdings nur ungefähr ein kg Zitronensäurepulver zu Hause vorrätig. Das hat bei knapp 200 l Tankvolumen und den bereits dicken Kalkbelägen fast nix gebracht. Ich habe daraufhin mal die notwendige Pulvermenge für diese Wassermenge recherchiert und bin auf 5 Kg gekommen. Die stehen jetzt bei mir im Keller und werden im Frühjahr mit hoffentlich mehr Erfolg eingesetzt.
So ist es ! :) Warum wohl ? :) Genaus aus diesem Grund:
Nur ! 20 Wochen Wasser im Tank ohne Desinfektionsmittel, ohne Tankreinigung ? :eek:
Hallo, nein, natürlich nicht. Aber ich wollte es nicht zu kompliziert machen und habe meinen Beitrag vorerst mal auf die Verkalkungsproblematik beschränkt, zumal es dazu noch relativ wenige Beiträge hier gibt. Da ich sehe, daß doch noch Interesse an solchen Themen besteht, werde ich demnächst mal einen Erfahrungsbericht schreiben, wie ich bisher meine Trinkwasseranlage mit möglichst wenig Geld- und Zeitaufwand desinfiziert habe. Mich verblüfft es immer wieder, wie einfach die Begriffe Desinfektion, Tankreinigung mit dem Begriff Verkalkung in einen Topf geworfen werden und dann die Entfernung eines s"schleimigen" Biofilms mit einem Kalklöser vorgenommen wird. Hier gibt es seitenlange Anleitungen über die unterschiedlichsten Verschmutzungen und deren Beseitigung aber anscheinend bleibt nichts davon beim geneigten Leser hängen. Total irritiert, Andreas
Kann es sein, daß Du nur das gelesen hast in meinem Beitrag, was Du lesen wolltest und diesen Abschnitt "verdrängt" hast: "Dazu wird im Herbst vor der Einwinterung auf dem Heimweg ein halber Liter Danklorix blau in den Trikwassertank gegeben und ähnlich verfahren mit dem gleichen Ergebnis. ;D Selbstverständlich wird dann anschließend Zuhause mit klarem Wasser nachgespült. Seitdem nie mehr wieder weder Kalk noch Schleim im Trinkwassersystem." Würde ich den Kalk drin lassen, würde sich auf diesem "Nährboden" ganz schnell "Schleim" bilden, schneller auf jeden Fall, wie wenn ich 2 x im Jahr den sich ganz schnell ablagernden Kalk nicht entfernen würde. Mag bei Dir anders sein. Wir haben ein sehr hartes, also kalkhaltiges Wasser, deshalb sehe ich Deinen Kommentar als überflüssig, denn auch der TE hat nur von Kalk geschrieben. Ich werfe weder Entkalkung noch Schleimbildung durcheinander. Du kannst es halten wie Du willst, ich weiß es, jeder hier weiß es, Du gibst gerne zu allem und jedem Deinen Kommentar aber glaub mir, deswegen gibt es durchaus User, die mit eigenen Erfahrungen besser fahren als mit Deinen. :wink: Da fällt natürlich relativ schnell Kalk aus. Das geschieht hauptsächlich beim Erwärmen des Wassers. So fällt bei Temperaturen oberhalb von 60 °C verstärkt Kalk aus und lagert sich an den Oberflächen als harte Schicht ab. Die Wandtemperatur in einem Boiler kommt schon über 60 °C, dort ist mit einer Kalkschicht zu rechnen. Wenn man starke Kalkverkrustungen hat, ist Amidosulfonsäure besser geeignet als Zitronensäure. Amidosulfonsäure hat eine stärkere Wirkung. Amidosulfonsäure löst den Kalk wesentlich schneller. Wenn man es genau nimmt braucht man für die gleiche Menge Kalk weniger Amidosulfonsäure als Zitronensäure. Zum Entfernen von Kalk ist Zitronensäure auf alle Fälle geeignet, genau so wie Apfel- oder Milchsäure. Amidosulfonsäure hat das beste Preis-Leistungsverhältnis. Als Ergänzung: Amidosulfonsäure kann man zur Entkalkung von Kaffeemaschinen immer verwenden, Zitronensäure nur bedingt. Zusätzliche Infos zum Entkalken. --> Link Scout Danke Scout für Deinen hilfreichen Beitrag. Im Wassertank wird ja das Wasser nicht warm, trotzdem fällt Kalk aus. Auch nutze ich unterwegs die jeweiligen Wasserangebote auf den unterschiedlichsten CP. Die sind ja oftmals auch unterschiedlich in ihren Härtegraden. Ich lassse es deshalb, wie in meinen Ausführungen geschildert, gar nicht erst so weit kommen und benutze Citronensäuregranulat. Auch weil es sich problemlos händeln läßt. Das funktioniert schon seit über 20 Jahren hervorragend, eben weil es dann nicht so schlimm wird und sich die Kalkablagerungen leicht auflösen lassen.
Hallo, da ist schon was dran. Deshalb müssen in der öffentlichen Wasserversorgung die Trinkwasserbehälter von Zeit zu Zeit von diesen anorganischen und ansonsten unschädlichen Ablagerungen befreit werden. Speziell dann, wenn wie hierzulande vielerorts üblich, dem Trinkwasser nicht permanent Desinfektionsmittel zugesetzt werden. Dadurch wird die Verkeimungsproblematik reduziert. Auf diese Ablagerungen sollte man also auch im Womo (ohne Dauerdesinfektion) aus diesem Grund öfter mal schauen. Ohje, das Thema Kalk. Mein Womo geht auf 10 Jahre zu und es wurde noch nie entkalkt. Als ich mir vor 8 Jahren aufs normale Hausdach Solarthermie packte, wollte ich auch wissen, ob eine Erhitzung des Trinkwasserspeichers über 60°C eine starke Verkalkung nach sich ziehen würde. Wir haben Härte 3-4, also im oberen Bereich. Im Internet bekam ich Aussagen von "passiert gar nix, weil keine Luft ran kommt" bis "nach drei Jahren kannst du den Kalk rausschaufeln". Nach 7 Jahren musste ich den Speicher aus einem anderen Grund öffnen lassen und siehe da. Nix, nothing, nada, wirklich keine Spur von Kalkablagerungen. Das heißt jetzt nicht, dass das auch fürs Womo gilt, aber Wärme hat schon was mit der ganzen Sache zu tun. Warm wird's im Boiler, aber auch hier glaube ich nicht, dass Unmenegen an Kalk ausfallen und sich festsetzen. Zumal der Wasserdurchsatz (zumindest bei mir) auch nicht sehr hoch ist. Sollte ich in die Verlegenheit kommen doch mal zu entkalken, empfehle ich auch Amidosulfonsäure. Allein des Preises wegen. Man sagt auch, dass es zur Kaltentkalkung besser geeignet sei als Zitronensäure. zitat mitrandhir: Wir haben Härte 3-4, also im oberen Bereich. Verstehe nicht! 3-4 °DH (Deutsche Härte?, Carbonathärte?) Wäre ja superweich, schon zu aggressiv für die Leitungen, kenne ich nur hinter Enthärteranlage mit stringenter Phosphatierungspflicht (Impfbiene). Wir haben v. den Stadtwerken 10-12° DH, oberer Grenzbereich (hart) wäre 20°. Phosphatiere zum Leitungsschutz (Judo) auch, sonst Wasser rostig.(Stahlleitungen, Bauj. 1972). Gr. Richi Ansonsten wird hier wieder eine Uhrmacherphilosophie draus gemacht! Und dabei ist alles so einfach: Entkalken auch bei Mischwasser/Nachtankwasser einmal im Jahr reicht. Standard :Zitrat 4kg zu 2€/kg (im 25kg-Sack )für 100l-Anlage oder Advanced: Amido-Sulfon-Säure 250g ,kg zu 16€ (bd. I-Net,( nehmen Zitrat auch als Reiniger, Weichspüler, Einmachen, Sprudelzubereitung ). Desinfektion Natriumhypochlorit, auch Routine, einmal/Jahr oder bei Bedarf (Geruch). Chlordioxid bei beginnendem glitschigem Film im Tank, am besten das Einkomponentenmittel Oxosanum, brauchte ich noch nie. Fertig. Alles andere ist unnötig. Erfahrung: 11Jahre, hatte mal den Shurflo-Tank nach 6 Jahren offen, Membran und Tankinnenwände ohne Beläge (Kalk oder Bio-Bel.,geruchsfrei. Allerdings keinen Abstrich gemacht. Die Bemerkung v. Andreas Andwein besteht m. E. zu Recht, habe selbst oft denselben Eindruck, aber kenne jetzt hier keinen Beschuldigten. Doch wie sagt man: Getroffene Hunde bellen. Hättest besser nicht schreiben sollen, auch wenn kommentierende Art ohne echt Neues ärgern kann . Gr. Richi Hallo,grüß dich! Ich bin ein Frischling hier und habe mir ein Womo zugelegt welches nun drei Jahre abgemeldet war und jetzt fit für den Winter gemacht wird.Nun wollte ich dich mal frage wie man so einen 150l Tank am besten reinigt o.desinfiziert. Gibt es da Tabletten o. schüttet man da einige Flaschen Klorix rein und verdünnt es mit Wasser?Es wäre schön wenn du mir da ein paar Tipps geben könntest.Ich danke dir schon mal im Vorraus. Lg.Barneybaer der Frischling alias Gudrun :lenker: :dankeschoen: Guten Morgen,hätte nur weiter lesen müssen und schon die Antwort gehabt,naja man sollte vielleicht nicht mitten in der Nacht nach Lösungen suchen sondern schlafen. ;D
Glückwunsch, so ein "hartes" Wasser würden wir uns auch wünschen. :) Unser Wasser hat dH 19, --> Link Als wir nach 18 Jahren im Haus die Wasserkästen in den Toiletten wechseln mußten wegen übermäßigen Kalkablagerungen darin, haben wir auch die waagrechten, nicht sichtbaren Zuflüsse in die Toilettenbecken erneuert. Da kamen faustgroße Kalkablagerungen zu Tage. :eek: Zitat: Hallo,grüß dich! Ich bin ein Frischling hier und habe mir ein Womo zugelegt welches nun drei Jahre abgemeldet war und jetzt fit für den Winter gemacht wird.Nun wollte ich dich mal frage wie man so einen 150l Tank am besten reinigt o.desinfiziert....... Meinst Du mich? Würde mich mal zunächst anhand des Handbuches u.Augenschein mit der Technik (Pumpenart(Tauch/Druck)/Hähne mit Kontakt?beschäftigen. Dann würde ich das System mit reinem Wasser füllen, um zunächst zu sehen, ob es dicht ist. Denn bei 3 Jahren trocken.... u. dann Chemie aus den Lecks?? Bei Lecks: erst beseitigen, wenn dicht u. Pumpe/Elektrik funktioniert,wieder melden zum prakt. Vorgehen. Noch feststellen, ob schmierige Beläge (Biofilm)im Tank, wegen Reinigung oder nur einfache Desinf. (Chlordioxid oder einfach Hypochlorit).Wie stark läuft das Wasser aus Hähnen/Duschkopf (ob Entkalken notwendig) auch Belag der E-Stäbe im Tank? Gr. Richi
Sorry wenn ich dir unabsichtlich zu nahe getreten bin. Ich habe sicherlich auf diese, deine Aussage direkt geantwortet: Zitat: Ich benutze seit über 10 Jahren Citronensäure, nachdem ich damals nach meiner ersten Tour nach 6 Wochen einen ekeligen Schleim in dem Trikwassertank vorgefunden hatte. Ich habe sie halt so verstanden, dass du mit der Zitronensäure den Schleim behandelt hast. Ich habe deinen Beitrag zuende gelesen, aber dass die zeitliche Abfolge anders ist ist mir halt entgangen. Andreas Hallo Gudrun! Willkommen im Forum. Da gibt es verschiedene Szenarien. Tank- und Schlauchwände sind ohne Beläge, ohne Biofilme. In einem solchen Falle geht es hauptsächlich um eine Desinfektion ohne Entfernung von Belägen. Oder es befinden sich Beläge, Biofilme in den Schläuchen. Wenn keine Biofilme vorhanden sind gibt es eine breite Produktpalette zu unterschiedlichsten Kosten. Man kann einen 100 l Tank für 0,1 € oder 23 € desinfizieren. Chlorbleichlauge, Mittel aus dem Schwimmbeckenbereich oder Wasserstoffperoxid sind solche Mitte. Bei diesen Mitteln liegen die Kosten unter 0,5 € pro 100 l Tank. Die Mittel der Campingfirmen liegen bei 5 €. Die Kosten für Chlordioxid liegen zwischen 1€ und 11€. Herlisil sind wesentlich treuerer. Man kann also für 0,1 € oder 23 € die Bakterien abtöten. ..........Desinfektionsmittel....................................Preise..........Dosierung.......Kosten für 100 l Tank Schwimmbeckenmittel Aktivsauerstoff.....................15 €/kg.........1 Tab/100 l.....0,1 €/100 l (1 Tab) Schwimmbeckenmittel Schnell Chlorgranulat...............10 €/kg.........1 Tab/100 l....0,1 €/100 l (1 Tab) Wasserstoffperoxid.............................................17 €/kg 100%....15 g/100 l.....0,25 €/100 l Chlorbleichlauge.................................................1,5 €/kg.........0,25 l/100 l...0,38 €/100 l Chlordioxid..(Easy Des).....................................................................................1 €/100 l TankRein/KeimEx.(Mittel der Campingfirmen).............55 €/kg..........100 g/100 l....5,5 €/100 l Chlordioxid..(Dixilin)....................................................14 €/250 ml......200 ml/100l...11 €/100 l Herlisil S6........................................................11,5 €/kg.........2 l/100 l.......23 €/100 l Die Kosten für Chlordioxid beziehen sich auf ein Produkt, das im Campinghandel angeboten wird. Man kann auch einen Tank für vielleicht 1 € reinigen. Man zwei Gebinde von je 2,5 l für ca. 50 € kaufen. Das reicht dann auch für die nächsten 30 Jahre. Befinden sich auf den Wänden Beläge, die entfernt werden sollen, ist die Auswahl nicht mehr so groß. Hier kommt praktisch nur noch Chlordioxid, oder DanKlorix in einer sehr hohen Konzentration zur Anwendung. Nun zu deinem System. Da Du den Zustand deines Systems nicht kennst solltest Du davon ausgehen, dass Beläge in den Leitungen vorhanden sind. Die Beläge sind nach 3 Jahren ausgetrocknet. Ich würde die Anlage mit Wasser füllen, einige Tage stehen lassen, damit die Beläge durchfeuchten und dann über die Wasserhähne ablassen, vorher die Perlatoren entfernen. Immer kontrollieren, ob feste Teile mit ausgeschwemmt werden. Dann anschließend mit Chlordioxid rangehen. Hierzu gibt es vielfältige Auswahl --> Link In den Schläuchen befindet sich durch den kleinen Durchmesser wenig Desinfektionsmittel, das wird dadurch schnell verbraucht und wirkungslos. Pumpe häufig einschalten und Schläuche dadurch fluten. Ich habe so eine Vorrichtung und pumpe das Wasser von allen Zapfstellen eine Zeitlang im Kreis. --> Link Scout Hier gibt es umfangreiche Informationen Zu dem Thema. --> Link Zitat wohnmobilbenutzer: Da der Tank aufgrund seiner Form und Größe mechanisch praktisch nicht zu reinigen ist ....... zukünftig wenn möglich keine Wässer aus verschiedenen Zapfstellen auf der Reise zu mischen. Das heißt, ich werde wenn weniger als 50% Restwasser im Tank ist und wenn keine große Warteschlange hinter mir an der V u E steht, das Restwasser zuerst aus dem Tank ablassen, bevor ich frisches Wasser nachfülle. Hallo, danke für den Tipp. Werde das, wo möglich, auch anwenden. Im ersten Womo habe ich 7 Jahre nix gemacht und Tank und Leitungen waren sichtlich in Ordnung, war immer sehr pingelig beim tanken. Das Einzigste, wo ich mir Gedanken mache ist der Boiler, in den ich nciht reinschauen kann. Da werde ich dann evtl. doch mal mit Säure hantieren (wenn ich Lust dazu habe). Nebenbeifrage: wenn der Boiler total verkalkt ist, müsste er gewechselt werden. Geht das nur mit Totalwechsel der ganzen Heizung? Ich habe bisher wenig Verkalkungen im Trinkwasserkreislauf. Allerdings habe ich auch zu hause kalkfreies Wasser (Wasserentkalker durch Ionentausch / Besalzung zur Regeneration). Bevor ich die Anlage eingebaut habe, musste ich jeden Monat die Wasserhähne / Duschköpfe entkalken (vom Versorger DH22), nun hab ich DH3 - eingestellt mittels Bypassventil. Für die Ermittlung der genauen Härte gibt es Titrationssets. Ich fülle natürlich unterwegs Wasser nach, und habe noch nie darüber nachgedacht, was die Mischung der verschiedenen Quellen / Härten und Mineralstoffen für Auswirkungen auf die Ablagerungen haben, aber eine mobile Entkalkeranlage + mehrstufige Filter ist wohl im WoMo übertrieben - wenn man nicht gerade eine Weltreise macht und jede Pfütze als Wasserquelle nutzen können will... Außerdem kann man die Frischwasseranlage im WoMo bei Bedarf auch einfacher reinigen / entkalken als die Hauswasserinstallation (z.B. mit Zitronenäure, Essig-Essenz, Maschinenentkalker für Kaffemaschinen etc...).
Hallo xbmcg, so eine Hauswasserenthärtungsanlage ist eine feine Sache aber 3°dH erscheinen mir doch sehr wenig. Wenn Ihr im Haushalt das Wasser trinkt oder zur Lebensmittelherstellung benutzt, dann sollte es wenigstens 6-7°dH haben. Auch für die Kaffee Zubereitung ist 3°iges Wasser nicht optimal. Außerdem, und da wurde hier bereits darauf hingewiesen, ist weiches Wasser sehr aggressiv und und greift möglicherweise Dein Leitungssystem an. Hast Du das bedacht? VG Petri Deshalb gehört hinter jeden Enthärter ein Pyrophosphatierer (Impfbiene zum Leitungsschutz), sonst Löcher (außer bei Kunststoffleitungen). Gr. Richi H dH=deutsche Härte ist eine veraltete Einheit, mittlerweile gibt es einfach die Härtebereiche 1-4 bzw. weich bis sehr hart. 19° dH entspricht dem Härtebereich 3 (=14°dH bis 21,3° dH). In der veralteten Skala haben wir also bei etwa 21° dH. :-)
Sei 4. Mai 2007 gibt es nur noch 3 Härtebereiche. --> Link Scout Danke !! Seht ihr, wie hilfreich unser Forum ist !!. Schätze, unsere Stadttechnik ist nicht up to date, schreiben auf ihren Jahresrechnungen immer noch 12°. Werde denen die Mitgliedschaft hier empfehlen!! :razz: Aber wenigstens betreiben sie die kostenlosen, schön gelegene Stellplätze in Bädernähe (Backnang) bis jetzt einwandfrei.Gr. Richi |
Anzeige
|