brainless am 31 Okt 2015 01:56:27 Alter Hans hat geschrieben:Also vorausschauend fahren und kritische Situationen erkennen und umsichtig entschärfen.
Ja, man sollte schon nach vorne schauen im Strassenverkehr. :) Für mich ist auf der Autobahn das rückschauende Fahren beim Annähern an einen Stau sehr viel wichtiger: So kann ich mir immer einen Fluchtweg nach vorne rechts oder links aussuchen. Genauso lasse ich beim Stillstand im Stau immer mindestens zwanzig Meter Abstand zum Vordermann: Wenn jemand von hinten reinrauscht, habe ich Freiraum nach vorne und sitze nicht direkt unter dem LKW vor mir. Also vorausschauend und rückschauend fahren, Volker ;-)
Alter Hans am 31 Okt 2015 11:11:05 Volker, 100 % einverstanden.
beanmika am 31 Okt 2015 13:06:55 Bremswege interessieren mich insoweit nicht, da ich versuche stets defensiv und vorausschauend zu fahren. Wer meint, mit seiner Pappschachtel den Hamilton geben zu müssen, dem helfen auch die neuesten Reifen nebst zweifelhaften Fahrassistenten nicht. Albert[/quote]
Hallo Albert Deine Meinung zum Bremsweg ist rundweg falsch. Nicht nur das eigene Verhalten ist relevant, man muss auch mit dem Fehlverhalten anderer rechnen. Dem Kind, das Dir vors Auto gelaufen ist und das Du auf dem letzten Meter Bremsweg erwischt hast, kann das immer noch heftig weh tun. Oder es ist auch für die Insassen entscheidend, mit welcher Wucht ein Auto irgendwo aufprallt. Da helfen auch devensives und vorausschauendes Fahren nichts, gegen Überrraschungen ist niemand gefeit. Den Hamilton muss auch niemand unbedingt geben, um Unfälle zu produzieren, auch Bummelanten haben einen erheblichen Anteil daran. Oder soll vorausschauend fahren heissen, dass einem egal ist, was hinter einem passiert ? Bernhard
dieter2 am 31 Okt 2015 13:20:30 Es gibt keine 100% Sicherheit.
Beispiel: Du bist gewissenhaft und kaufst Dir neue Sommerreifen und fährst damit ein Kind um, nicht all zu schlimm, es hat nur einen Meter am Bremsweg gefehlt.
Jetzt sagt das berühmte Kind das Du Schuld hast weil Du nicht den Testsieger gekauft hast, der den Du gekauft hast ist 40€ billiger,aber immer noch mit Gut bewertet, hat aber einen Bremsweg der einen Meter länger ist.
Will damit sagen, das alle die, die sich über Winterreifenfahrer im Sommer mokieren, still sein sollen wenn sie nicht selber die absolut besten Reifen drauf haben, egal was sie kosten :wink:
(soviel über den berühmten Meter :ja: )
Dieter
rkopka am 31 Okt 2015 13:43:59 dieter2 hat geschrieben:Jetzt sagt das berühmte Kind das Du Schuld hast weil Du nicht den Testsieger gekauft hast, der den Du gekauft hast ist 40€ billiger,aber immer noch mit Gut bewertet, hat aber einen Bremsweg der einen Meter länger ist.
Oder es ist gerade etwas feucht, dann bräuchte man die #2 des Tests, weil der da besser ist. Und welcher ist besser bei Rollsplit auf der Straße... Außerdem müßtest du dir dann jedes Jahr einen neuen Reifen kaufen, weil durch die Alterung jetzt wohl schon ein neuer Reifen aus dem hinteren Testfeld besser als dein gealterter ist. Mal abgesehen davon, daß in so einem Fall allein schon die Reaktionszeit vermutlich einen viel größeren Einfluß hat als der Reifen. RK
andwein am 31 Okt 2015 14:10:28 Roman hat geschrieben:Dass auf Womos breitere Reifen zum Einsatz kommen, wird ja wohl durch die deutlich höhere Masse, mehr als ausgeglichen, sodass die Ergebnisse sehr wohl vergleichbar sind. Roman
Und genau das ist schlicht nicht richtig. Richtig ist, das WomoReifen oft, (und vielleicht auch bei dir) wegen des Lastindexes für Fiat-Chassis breiter sind. Für eine FordTransit mit Heckantrieb und Zwillingsreifen ist die Aussage falsch. Wir gehen jetzt einmal davon aus, dass der Reifen (z.B. Contact760) in allen Größen (185er oder 215er) das gleiche Profil hat. Ein Fakt bei breiten bzw. schmalen Reifen ist: Die breiten haben eine breitere Auflagefläche und können auf trockener Straße mehr Bewegungsenergie auf dem Asphalt abbauen, der Bremsweg ist dann kürzer als bei schmalleren Reifen Sie schwimmen aber bei Nässe schneller auf (Aquaplaning) und sie sind bei Nässe nicht so spurtreu (Kreisbahntest). Der Wasserfilm bei Nässe oder zwischen Eis und Reifen (bei Eis) verlängert den Bremsweg bei breitreifen mehr als bei Schmalreifen. Sorry, das Thema ist meiner Meinung nach zu wichtig, als dass man das so einfach mit einem Satz " sodass die Ergebnisse sehr wohl vergleichbar sind abhandelt. Ist aber bestimmt nur meine Meinung, Andreas
bergcamper am 31 Okt 2015 19:25:55 andwein hat geschrieben:Dann weiß man, dass die Übertragung von Golfreifen auf Womo-Reifen Größen einfach Blödsinn sind Meine Meinung, Andreas
Hi Andreas, bin jetzt nicht sicher ob ich dein Posting richtig verstehe. Aussagen zu Reifenmarken und Profilen nur von Golf auf einen BMW oder Mercedes zu übertragen fände ich auch problematisch. Viel zu unterschiedlich sind die Fahrwerksauslegungen und so weiter. Von PKW auf Wohnmobil noch ganz zu schweigen zumal kaum ein gängiges PKW Profil bei den transporter oder LLKW Reifen 1:1 auftaucht. Grundsätzliche Aussagen zu Physik, Gummimischungen, Nässe usw. gelten für WoMos natürlich auch. P.S. an "brainless" weil er es ja immer wortwörtlich und ganz genau nimmt: Das "Wohnmobil" weiter oben ist nichtmal ein Golf sondern ein Caddy I und er hat eine andere Hinterachse nebst längerem Radstand. :ja:
Roman am 31 Okt 2015 21:06:21 bergcamper hat geschrieben:.....Grundsätzliche Aussagen zu Physik, Gummimischungen, Nässe usw. gelten für WoMos natürlich auch....
Na, da bin ich ja froh, dass noch jemand verstanden hat, worum es geht..... :wink: Roman
brainless am 31 Okt 2015 22:14:02 Vor exakt 30 Stunden: Roman hat geschrieben:Ich zitiere mich einfach nur nochmal selbst als Antwort......und bin damit raus....
Wie wäre es denn, wenn Du einfach mal zu Deinem Wort stehen würdest? Volker ;-)
a.miertsch am 01 Nov 2015 11:49:59 Ät Bernhard,
Nicht nur das eigene Verhalten ist relevant, man muss auch mit dem Fehlverhalten anderer rechnen.
Dann mach Dir mal die Mühe und schau mal nach, was "Vorausschauendes Fahren" alles beinhaltet. Ein Vorschreiber hat es mal zerpflückt, was der Fahrlehrer als so ziemlich wichtigste Regel im Straßenverkehr, den Schülern eintrichtert. Man muss es sich nur merken können. :D
Albert
Bergbewohner1 am 01 Nov 2015 15:54:55 Bei der recht ab triftenden Diskussion mal eine Frage an euch: Wer hat schon mal so eine Bremsung hin gelegt, dass die Reifen rutschten oder das ABS eingriff :?: Mir ist das noch nicht gelungen, habe zwar immer nur LT oder Sprinter gehabt, aber eine derartige Bremsung mußte ich noch nie hinlegen. Mit dem PKW schon mal, aber der fährt ja auch schneller. Wenn man natürlich nach dem Motto fährt: "Wer später bremst, ist länger schnell" sollte nicht mehr WoMo fahren.
Gast am 01 Nov 2015 16:08:52 Waldtroll hat geschrieben:Bei der recht ab triftenden Diskussion mal eine Frage an euch: Wer hat schon mal so eine Bremsung hin gelegt, dass die Reifen rutschten oder das ABS eingriff :?:
Ich musste das - außer bei einem Fahrsicherheitstraining - noch nicht. Aber wenn es denn auch nur ein einziges mal vorkommen sollte, möchte ich Reifen auf dem Wagen haben, die hoffentlich dazu beitragen, dass ich früh genug zu Stehen komme. Ja, auch ich habe mich geärgert, als ich nicht von der feuchten Wiese gekommen bin. Das hat aber niemanden in Gefahr gebracht. Ein Reifen, der aufgrund seiner Bauart bei den gegebenen Bedingungen auf der Straße den Bremsweg im Falle einer Notbremsung verlängert, kann andere (und auch uns) sehr wohl gefährden.
Gast am 01 Nov 2015 18:11:43 Hier!
Und bin auch schon viermal aufgefahren. Aus den verschiedensten Gründen.
Bei ca 2.200.000 km bisher.
Aus dieser Erfahrung haben alle meine Autos Sommer- und Winterradsätze.
Flatus am 01 Nov 2015 19:11:32 Hallo
Sommerreifen sind auch im Sommer auf Schnee und Eis ungeeignet. Ich denke die Jahreszeit ist weniger wichtig, als die Aussentemperatur und die Schneeverhältnisse. Auf manchen Alpenpässen gibt es auch im Juni oder August Schnee. Anderseits ist es manchmal im Februar über 25°C.
Diese Sommer/Winterreifen-Diskussion ist bei "C"-Reifen und Geländereifen hinfällig!
Flatus .
rolfwam am 01 Nov 2015 19:21:09 KudlWackerl hat geschrieben:Hier!
Und bin auch schon viermal aufgefahren. Aus den verschiedensten Gründen.
Ja da würde ich auch nur die besten Reifen nehmen. 8)
Scorpiostefan am 02 Nov 2015 01:32:47 [quote="Roman"][quote="a.miertsch"]....Bremswege interessieren mich insoweit nicht, da ich versuche stets defensiv und vorausschauend zu fahren. Wer meint, mit seiner Pappschachtel den Hamilton geben zu müssen, dem helfen auch die neuesten Reifen nebst zweifelhaften Fahrassistenten nicht Und genau bei diesen 100km/h wurden die Bremstests in dem von Hans verlinkten Test gemacht. Was wiegt ein Golf ? 1,2 to ? Was wiegen unsere Womos ? 3,0-3,5 to und mehr. Zitat Roman Leute fahrt mal mit 50km/h Euer Womo gegen eine Wand, was da noch übrig bleibt..... Und nochmal. Beim Test schoben 1,2 Tonnen über die Räder und keine 3,5 to ! Ich zitiere nochmal kurz aus dem Test: ...."Besonders deutlich waren die Unterschiede beim Trockenbremsen aus 100km/h. Während der sommerbereifte Golf schon nach guten 34,9 Metern stand, kam der mit Winterreifen ausgestattete erst nach bedenklichen 45,9 Metern zum Stehen(All-Season 44,1 Meter). Anders ausgedrückt: Wenn das Fahrzeug mit Sommerreifen schon steht, hat das mit Winterpneus noch eine restliche Geschwindigkeit von fast 50 km/h"..... Die Restgeschwindigkeit von fast 50Km/h nach 34,9m mag ja richtig angegeben sein. Aber der Sicherheitsabstand bei 100 Km/h soll doch wohl 50m betragen? außerdem wird in diesen Tests immer wieder suggeriert dass das vorausfahrende Fahrzeug urplötzlich auf der stelle stehenbleibt - also einen Bremsweg von 0m hat. Der Gewichtsvergleich PKW - Womo ist völlig daneben. Hochgerechnet müsste ein gut beladener Truck dann einen Bremsweg im 1000m - Bereich haben. Aus meiner Sicht wären 120 Km/h für alle Fahrzeuge über 2,8t ausreichend - es betrifft ja nur womos und Transporter. die wenigen SUVs mit 2810 Kg können sich ja zum Ablasten in der Zulassungsstelle einfinden.
xbmcg am 02 Nov 2015 09:35:25 :thema: Die Frage war nicht, ob die Nokian WR im Sommer besser sind, als Sommerreifen, sondern ob sie auch im Sommer einsetzbar sind.
Die Frage ist mit JA zu beantworten. Man kann und darf diese Reifen auch im Sommer fahren, sie lösen sich bei höheren Temperaturen nicht auf. Da man weiss, dass man WR im Sommer nutzt (und zwar ganz bewußt, aus den verschiedensten Gründen - Hochgebirgs-Pässe, Reisen in kältere Gegenden mit der Möglichkeit von Nachtfrost, unbefestigte / schlechte Straßen, Nasse Wiesen etc.) sollte man seine Geschwindigkeit und Fahrweise entsprechend anpassen und nicht schneller fahren, als es der Geschwindigkeitsindex zuläßt ;D - (meine WoMo-Reifen dürfen bei Schnee und Glatteis bis 170 km/h, ziehen wir mal 10km/h für den Sommer ab).
Bei trockener Fahrbahn sind profillose Slicks besser als Reifen mit einem Profil und ABS verlängert den Bremsweg, trotzdem muss auf dem Reifen eine gewisse Profitiefe vorhanden sein und das ABS bleibt an. Profillose WR haben auf Grund der weicheren Gummi-Mischung bessere Hafteigenschaften als manch Sommerreifen, aber wir wollen ja nicht im Grenzbereich fahren und auch keine Rennen gewinnen. Man entwickelt ein Gefühl für das Fahrzeug entsprechend der Beladung (Lastwechsel), Beschleunigung und Abbremsen, wenn der Reifen mehr Sicherheit bietet, fährt man schneller und dichter auf. Physik hin oder her. Ich käme nie auf die Idee mit dem Ducato (der auch ein FIAT ist) gegen einen Ferrari anzutreten - auch nicht mit Sommerreifen.
andwein am 02 Nov 2015 11:11:45 KC50 hat geschrieben:Ich musste das - außer bei einem Fahrsicherheitstraining - noch nicht.
Ich habe sowohl mit dem Wohnmobil als auch mit meinen Pkws schon öfters ein Fahrsicherheitstraining mitgemacht. Und dabei habe ich eines gelernt: Es ist egal ob die Chassie/Reifen-Kombination einen Bremsweg von 35, 36 oder 37m schaffen 90% aller Fahrer in Pkw als auch in Wohnmobilen stehen selbst bei angeordneter Vollbremsung nicht auf dem Bremspedal, sie streicheln es nur. Andreas
bergcamper am 03 Nov 2015 00:07:05 andwein hat geschrieben:Es ist egal ob die Chassie/Reifen-Kombination einen Bremsweg von 35, 36 oder 37m schaffen 90% aller Fahrer in Pkw als auch in Wohnmobilen stehen selbst bei angeordneter Vollbremsung nicht auf dem Bremspedal, sie streicheln es nur. Andreas
Servus andwein: Da wären wir hier doch schon zu zweit die sich mal die Mühe mit einem Fahrertraining auferlegt haben - aber- eine knackige Notbremsung mit dem WoMo? Nicht dein Ernst - oder? Da kippt doch die Nespresso von der Anrichte und der Hund rutscht ins Fahrerhaus. :eek: Geht garnicht! ... Nächstes Zitat: Aus meiner Sicht wären 120 Km/h für alle Fahrzeuge über 2,8t ausreichend - es betrifft ja nur womos und Transporter. die wenigen SUVs mit 2810 Kg können sich ja zum Ablasten in der Zulassungsstelle einfinden.
Vielleicht wäre jetzt nach 62 Beiträgen doch allmählich ein passender Zeitpunkt zwei Minuten innezuhalten, bevor bald noch mehr widersprüchliche Aussagen oder gar gleich neue, einschneidende Forderungen im Raum stehen. 1. Was genau hatte der TE ursprünglich gefragt? >> Wer hat Erfahrungen mit Nokian Reifen. Meine Reifen müssen Altesrhalber von meinem 4,5t Duc. runter. Nun würde ich mir die Nokian WR C 225 / 75 / R16 Lastindex 121/120 kaufen. Kann ich auch bedenkenlos damit im Sommer fahren? Danke für Euren Tip <<Danach kommt eine sehr kurze aber inhaltlich völlig zutreffende Antwort von User >>Troll<< und ein Dank vom TE. Soweit so schön! 2. Liest man weiter wird es passend zur Jahreszeit ziemlich gruselig. Mit erkennbar ergänzungsbedürftigem Halbwissen kann auch ein Laie oder Anfänger noch irgendwie umgehen. Die Nonchalence mit der hier zum Teil belegbar überholte oder fachlich unrichtige Aussagen bis hin zu - sorry - esoterischen Verschwörungstheorien rausgeschossen werden, finde ich nicht sehr verantwortungsbewusst. Wir reden immerhin von einer elementar sicherheitsrelevanten Fragestellung. An alle die sich dadurch eingeladen gefühlt haben seitenweise Ergänzungen zu publizieren, die etwas ketzerische Frage: Wo bitte sind die sachkundigen Quellen und Belege dazu? Haben wir vielleicht: Einen Abschluss in Fahrzeugtechnik? Sohn oder Tochter schreibt gerade Bachelor in Physik ? Eine Weiterbildung als Unfallgutachter? Einen KFZ-Meisterbrief? Die an anderer Stelle gerne genannte Zertifizierung zum geprüften Berufskraftfahrer? Ausbildung als Vulkaniseur oder Reifenmechaniker? Mal im professionellen Fahrversuch ein Praktikum gemacht? Wenigstens mal ein Fahrsicherheitstraining insbesondere im Winter absolviert? Zumindest aktuelle NOKIAN Winter-Reifen auf dem Auto ? Nein? Keine Überraschung und kein weiterer Kommentar ...
rolfwam am 03 Nov 2015 04:04:29 Umso mehr darf man sich freuen das du das Forum endlich mit deinem unendlich großen Wissen beglückst. :P
pinschermaus am 03 Nov 2015 18:05:02 :thema:
Liebe Foren Mitglieder. Ich meinerseits bedanke mich für die vielen Typs und Anregungen, sowie Meinungen zu meiner Anfangsfrage. Nach reiflicher Überlegung und auch einigen Rücksprachen mit Fachleuten, sowie Wohnmobilfahrer, habe ich mich für die NOKIAN WR C3 225/75/R16 121 M + S entschieden. In diesem Sinne möchte ich mich aus diesem Thema verabschieden.
mit den besten n aus dem Schwabenländle
eragon am 05 Nov 2015 11:36:38 pinschermaus hat geschrieben: habe ich mich für die NOKIAN WR C3 225/75/R16 121 M + S entschieden.
Guten Tag, eine sehr gute Wahl ! :zustimm: eine andere Marke kommt mir schon jahrelang nicht mehr aufs Wohnmobil. eragon
brainless am 05 Nov 2015 12:31:13 eragon hat geschrieben:....eine andere Marke kommt mir schon jahrelang nicht mehr aufs Wohnmobil.
Die beste Art und Weise, aktuelle Reifenfortschritte zu verpassen, :roll: Volker ;-)
xbmcg am 05 Nov 2015 12:41:00 Ich wechsele doch nicht jedes Jahr meine Reifen, nur weil irgend ein Hersteller meint, andere Muster ins Profil schnitzen zu müssen und das marketingwirksam als Reifenfortschritt zu bewerben.
Wenn man mit einem Reifen zufrieden ist und das Verhalten kennt, weil man ihn schon lange fährt, erhöht das IMHO die Fahrsicherheit. Das ständige Wechseln von Reifen führt ja gerade in der Übergangszeit bis zur Gewöhnung zu massiven Fehleinschätzungen bei Geschwindigkeit und Bremsverhalten.
Ich denke, wenn man einen Reifen kennt und dauernd fährt, kann man besser reagieren und vorausschauender / entspannter fahren. Insofern ist auch ein Dauereinsatz z.B. von Winterreifen oder Ganzjahresreifen auch ein Sicherheitsgewinn - selbst wenn Sommerreifen bei Labor-Tests besser abschneiden.
bergcamper am 06 Nov 2015 11:48:08 xbmcg hat geschrieben:Ich denke, wenn man einen Reifen kennt und dauernd fährt, kann man besser reagieren und vorausschauender / entspannter fahren. Insofern ist auch ein Dauereinsatz z.B. von Winterreifen oder Ganzjahresreifen auch ein Sicherheitsgewinn - selbst wenn Sommerreifen bei Labor-Tests besser abschneiden.
Man könnte es jetzt auf die Spitze treiben und sarkastisch sagen: Was die Reifen vorher nicht bringen, richten danach schon die Airbags. :oops: Aber im Ernst jetzt: Das klingt so als würden in der Betrachtung zwei Effekte nicht sauber unterschieden. Vorausschauendes, defensives Fahren zur Umgehung von Unfallgefahren - einverstanden. Das kann zu x% ganz gut funktionieren und Respekt wenn jemand so viel Erfahrung hat, dass er Gefahrensituationen geradezu "wittert" und vermeidet. Die über viele Jahre aufgebaute Beziehung zu den Reifen ist aber relativ wertlos bzw. ggf. kontraproduktiv, wenn es auf den letzten paar Metern vor dem plöztlich aufgetauchten Hindernis ans Eingemachte geht. In einer Situation auf der Straße wo wirklich nur noch eine knallharte Vollbremsung zum größtmöglichen Abbau von Bewegungsenergie hilft. Da kann der routinierte und aufmerksame Fahrer anfangs durch sehr schnelles, äußerst beherztes Zutreten noch einige Meter rausholen (dafür gibt es Fahrsicherheitstrainings s.o.) Ab dem Punkt wo die ABS Elektronik regelt, ist es ausschließlich noch die Leistungsfähigkeit der Reifen, die einen Unterschied ausmacht zwischen "gerade noch so zum stehen gekommen" oder unsanft und teuer - bzw. im alllerschlimmsten Fall körperlich schmerzhaft - eingeschlagen.
xbmcg am 06 Nov 2015 13:11:25 Ganz ehrlich - wann hast Du das letzte Mal spontan ganz kräftig in die Eisen gelatscht - außer im Fahrsicherheitstraining. Ich bremse fast immer sanft - auch wenn es plötzlich gefährlich wird, schaue ich meist erst in den Rückspiegel, bevor ich wirklich durchlatsche. Ich will ja nicht von hinten angeschoben werden und will auch wissen, ob ein Ausweichen eine bessere Alternative wäre.
Ich muss in kürzester Zeit die Gesamtsituation beurteilen und dann eine Strategie entwickeln und umsetzen. Solche spontanen Bremsungen erzeugen eher größere Gefährdungen für die anderen Teilnehmer und damit auch fur mich selbst, als dass sie was nützen.
Vollbremsungen gibt es nur an "wirklichen" Gefahrenstellen mit Fotofinisch - erst bremsen, dann auf den Tacho schauen . ;D
Sicher ist es im Ernstfall gut, ein paar Meter mehr Sicherheit zu haben - dann stehe ich 10 cm vor der Stoßstange des Vordermannes (und werde dann von hinten draufgeschoben).
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