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mal eine Frage an die, die Ihr Fahrzeug nicht auf > 3,5 t auflasten möchten und als Lastesel lieber einen Hänger mitnehmen. Da wir regelmäßig u. mehrfach im Jahr länger als 1 Monat mit dem WoMo unterwegs sind (Gesamtfahrstrecke dann auch > 4.000 km) und dann auch häufig frei stehen, überlegen wir, ob wir im nächsten Jahr auch so einen Lastesel mitnehmen. Hängerkupplung ist vorhanden und max. 2 t könnte unser Duc X 250 Multijet 130 auch ziehen. Wie groß ist Euer Hänger (1 oder 2 Achser, Abmessungen, Gesamtmasse, Kasten oder Koffer usw.). Wie habt Ihr in ausgebaut und was verstaut Ihr dort. Wir möchten die Garage entlasten und z. B. das Reserverad, 2 e-Bike, Gasreserveflasche, eine weitere Batterie (12 V, 100 Ah) und auf dem Dach noch 2 –Solarpanele (ca. 170 Wp), sowie Vorräte und Bekleidung transportieren. Wie sind Eure Erfahrungen mit so einem Hänger und wie rangiert Ihr z. B. zum ankuppeln (nutzt Ihre einen Mover?). Danke schon mal für die Antworten.
1,2 To Anhänger Monoachse, gebremst ohne Mover. 120x200cm Kiste. Noch ohne ASK. Genau passend fürs Quad.
Während der Fahrt nicht zu merken. Blöd ist, man sieht ihn in keinem Spiegel. Rangieren ist als sehr schwer und nur zu 2. möglich. Sieht man ihn im Spiegel beim rückwärzfahren ist es schon zu spät. Bisher klappte es aber wenn meine Frau mir Anweisungen gab. Gut ist hier CB-Funk. Schlimmstenfalles muss man eben abkuppeln. Hier ist dann ein möglichst Dickes luftgefülltes Stützrad hilfreich.
Damit ich auf der Autobahn sehe das der Anhänger mich noch verfolgt, ist auf dem Quad eine alte Funkantenne montiert mit Roter Fahne. Die schadet beim Quadfahren übrigens auch nicht. Allerdings gibts lustige Komentare. Kinderräder und Gokart hätten solche Fähnchen auch. Aber ich hab ja ein dickes Fell und Humor:-)
Durch das nun geringere Reisetempo, wir fahren in Deutschland, Belgien und Holland Tempomat 95-96 und in Frankreich je nach Wind und Spurrillen Tempomat 100-110kmh geht der Verbtrauch sogar runter.
Das ist der Grund warum wir mit Anhänger fahren. Empfehlenswert ist ein Deichselschloss welches auch während der Fahrt montiert bleibt. Ebenfalls bei Deiner Anforderung abschließbarer Deckel, oder zumindest Plane. Möglichst keine Hochplane nehmen. Sonst wird Dir bei leichter Beladung schnell der Seitenwind nervig.
diper am 04 Nov 2015 02:21:16
Ich habe einen 750 kg Einachs-Anhänger und einen mit 2 to Tandemachse (Hochplane). Ich finde, der Doppelachser lässt sich wesentlich ruhiger rangieren als der kleine. Also keine Angst vor größeren Anhängern.
Ich hat immer einen 1,6 t Hochplane mit einer Achse hinten dran, wenn es zu Rennstrecke ging. Drauf war dann das Motorrad mit eine paar weiteren Teilen. Denke mal,wog dann knapp eine Tonne.
Beim fahren nicht zu spüren, und beim geradeaus fahren auf der Autobahn auch nicht zusehen, da guckst Du dann nach dem Schatten, um zu sehen, ob er noch da ist.-)
Rangieren war bei mir einfach, der Anhänger ist nur wenig schmaler als das Womo, man hat sofort die Radkästen gesehen, wenn er beim rückwärts fahren nicht ganz gerade lief.
Auf der Rennstrecke war abstellen kein Problem. Fürs Reisen nehme ich ihn nicht mit, stelle es mir nervig vor. Parken in einem Ort wird noch schwerer, viele CP und SP, auf denen wir waren hätten keinen Platz für den Anhänger... Aber das scheint von den Reisegewohnheiten abzuhängen, ob das stört...
Will,sagen, fahren aus meiner Sicht kein Problem, parken hängt davon ab, wo Du so anhälst..
Klemme am 04 Nov 2015 09:54:23
Hallo,von mir nebenbei zu diesem Thema sei noch gesagt ,ich habe eine 2 Augen Rückfahrkamera,die ist immer an während der Fahrt,so kann ich den Anhänger ständig beobachten,problemlos rückwärts fahren und so weiter ,finde ich sehr praktisch. Und noch eins, die Zugstange ist zum Glück so lang,das ich das Gespann bis 90 Grad einknicken kann ohne Berührung mit dem Womo. (keine V - Deichsel) Andreas
dieter2 am 04 Nov 2015 11:01:01
Unser Anhänger mit Smart drauf hatte bis jetzt auf jeden CP ohne Probleme mit auf der Parzelle gestanden. Es hat auch noch nie ein Platzwart etwas gegen den Anhänger gehabt. Ich brauchte auch noch nie extra Gebühren zahlen. Während der Fahrt stört ein Anhänger nicht, der kommt immer automatisch hinterher :D
Auf manchen Stellplätze könnte ich mir schon vorstellen das der Anhänger im Wege ist.
Dieter
Gast am 04 Nov 2015 11:30:56
Ich habe einen Anhänger von ATU 600 kg, Aufbaulänge 2m, breite 1,20, ausgerüstet mit Hochplane und wasserdichter Deichselkiste so wie Reserverad links seitlich. Auf dem Anhänger fährt mein Motorroller mit,2 Liegestühle,Angelausrüstung und eine 5kg Gasflasche für den Grill. Da ich den Anhänger nicht sehen kann habe ich meine Rückfahrkamera auf Dauer geschaltet,so kann ich jederzeit den Anhänger sehen.Keine Probleme ausser beim rangieren,aber abkoppeln dauert nur 2 Minuten und schon geht das ganze.
brainless am 04 Nov 2015 11:36:51
womo-45 hat geschrieben:Wir möchten die Garage entlasten und z. B. das Reserverad, 2 e-Bike, Gasreserveflasche, eine weitere Batterie (12 V, 100 Ah) und auf dem Dach noch 2 –Solarpanele (ca. 170 Wp), sowie Vorräte und Bekleidung transportieren.
Hallo,
nach dem, was Du in den Anhänger einladen willst, kann ich nur einen geschlossenen Kofferanhänger empfehlen. Zum einen wegen des Witterungsschutzes für Vorräte und Bekleidung, zum anderen wegen des Diebstahlschutzes beim Parken. Für die Montage der PV-Module ist natürlich ein Koffer ideal. In Verbindung mit der von Dir erwähnten Batterie ist ein Mover dann auch kein Problem mehr. Den kriegst Du bei Onbelink schon für € 650,-, Montage plus € 250,-. Der Anhänger sollte möglichst nur wenig schmäler als das Zugfahrzeug sein: Du gewinnst Stauraum bei kurzer Gesamtlänge des Gespanns und der Anhänger ist im Rückspiegel sichtbar. Momentan suche ich nach dem -für mich- optimalen Anhänger, der auch noch bezahlbar sein sollte: Koffermasse: 230 bis 190 cm breit, 250 bis 300 cm lang, 220 bis 180 cm hoch. Konstruktion: Koffer mit rückwärtiger Tür als Auffahrrampe; Kofferdeckel mit translucentem Element; Tieflader (Räder seitlich neben Koffer); bei 300 cm Länge eine kleine Schlupftür vorne rechts; möglichst lange Deichsel. Zul.Gesamtmasse: Einachser mit 1800 bis 1300 kg Beladung: Grosses Quad (Suzuki 750), Motorrad (Bandit 1200 oder Address 125), Motorradklamotten, Dies und Das :oops: ; Masse der Ladung total: < 800 kg.
Eine Problematik beim Rangieren sehe ich nicht: Gespann anhalten, Quad hinten rausfahren, Anhänger umkuppeln an Quad, rangieren auf Standplatz. Mit dem Quad habe ich schon Holzanhänger mit knapp zwei Tonnen gezogen, da ist so ein Anhängerchen "leichte Ware". Wer also so einen Anhänger zu verkaufen hat: Meine Frau hat schon etwas am Haushaltsgeld gespart.......
Volker ;-)
DigiMik am 08 Nov 2015 19:23:18
Moinsen,
womo-45 hat geschrieben:Wie sind Eure Erfahrungen mit so einem Hänger und wie rangiert Ihr z. B. zum ankuppeln (nutzt Ihre einen Mover?).
dieses Jahr war ich zum ersten Mal mit Anhänger unterwegs, um die 60 Tage, davon um 20 ganz alleine. Ich habe einen Cheval Cargo Doppelachser ( --> Link ), gut 2m breit, 600kg leer, mit den beiden Mopeds drin gut ne Tonne.
Vom fahren her merkt man den fast gar nicht, mit der Doppelachse und dem Pullmannfahrwerk läuft der auch wie ne eins. Parken war selbst bei Lidl möglich, nur in 2 Fällen hatte ich keinen Platz auf einem SP gefunden, sonst immer. Einmal hatte mich ne Beschilderung in ne blöde Lage gebracht, konnte aber trotzdem wieder heraus manövrieren, obwohl ich alleine war. In einem Fall musste ich den Anhänger auf einem SP abkuppeln. Grob heran manövriert und den Rest mit Schieben. Bei einem Doppelachser die Deichsel so hoch kurbeln, dass die erste Achse frei schwebt, dann ist das Rangieren problemlos. Bekam ich auch alleine hin...
Das Rangieren gestaltet sich mit Rückfahrkamera relativ easy und die sollte ein Muss sein. Zum Ankuppeln habe ich mir eine Markierung an den Monitor angebracht, so setze ich die Kupplung auf den cm genau unter die Deichsel.
Wie gesagt, auch ohne Hilfe und alleine ging das alles problemlos. Was aber ist, man sollte seinen Kopp zusammen haben. In den kleinen Dörfern in Frankreich hatte ich den Hänger immer unter Kontrolle. Bei der Breite war der auch immer schön zu sehen. Man sollte vorher nachdenken, wo man rein fährt und wissen, wie man von manchem Parkplatz wieder runter kommt. Nach 1 Woche war ich dann völlig entspannt, vorher doch ein wenig aufgeregt.
Nächstes Jahr geht es wieder nach Frankreich, auch mit Hänger, freu mich drauf...
LG vom Mikesch
Mover am 08 Nov 2015 21:11:34
Unsere Alternative: einen kleinen, älteren Caravan statt eines üblichen Anhängers. Ein Motorrad passt rein.
Den kann unser Nachwuchs benutzen, wenn wir solo unterwegs sind.
Zur Überwinterung in Spanien nehmen wir den Caravan mit und reizen die Gewichtsgrenze aus, da ja 3,5 t zGG schnell erreicht sind.
Die generellen Vorteile eines ausgebauten Hängers muss ich wohl nicht aufzählen.