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mit dem Auto in den Norden (Stockholm-Tromso)


tareeekooo am 06 Dez 2015 20:59:48

Hallo liebe Community!

Ich bin neu hier im Forum und freue mich sehr, mich registriert zu haben - ich habe schon einige interessante Beiträge gefunden!

Ich plane mit einem Freund mit dem Auto eine "kleine" Rundreise durch Skandinavien zu machen. Wir möchten im März mit einem Mietwagen von Stockholm, über Umea und Kolari (also durch Teile Finnlands) nach Tromso fahren. Laut Google Maps ist das der kürzeste Weg in den Norden.

Meine Frage an Euch: Wie sieht es in Skandinavien generell mit den Straßen aus, wie lange brauchen wir für diese Fahrt und gibt es auf diesem Weg genug Verpflegungsmöglichkeiten, Hütten, Tankstellen usw.?
Ich wäre euch allen sehr dankbar, wenn ihr mir Tipps für diese tolle Reise geben könntet.

Beste aus Wien!

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kastell am 06 Dez 2015 22:44:14

herzlich Willkommen Tareeekooo hier im Forum, ich persönlich war dort noch nicht, also kann keine Tipps geben aber warte mit Dir auf viele gute Hinweise die noch kommen , sonst müssen wir die Suche plündern ;) ... 2016 will ich auch dort hin

Gast am 06 Dez 2015 23:49:17

Der Strassenzustand ist allgemein gut wenn auch der rauhe Belag gewöhnungsbedürftig ist was die Geräuschenwicklung betrifft.Du schreibst von einem Leihwagen,meinst Du ein Wohnmobil oder normales Auto?Wie lange Ihr braucht hängt von Euch ab,wie lange Ihr fahren wollt.Lebensmittelversorgung ist kein Problem wenn auch teurer als bei uns.Wollt Ihr da wirklich im März hin?Da ist da oben noch Winter und saukalt,das würde ich mir sehr überlegen.

Arno

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Jonah am 07 Dez 2015 01:29:01

Hallo, ich erinnere mich dunkel an einen Reisebericht, wo nur die Hütten auf den CP benutzt wurden, ich gah mal auf die Suche, vielleicht finde ich den Faden wieder. Auf alle Fälle hat wohl fast jeder CP Hütten zu vermieten.

Jonah am 07 Dez 2015 01:57:59

Schade, finde den Bericht nicht wieder, aber hier wurde máuch mal eine Hütte gemietet: --> Link

Ihr müsst aber auch dran denken, dass so früh im Jahr nicht alle CP offen sind.

bonjourelfie am 07 Dez 2015 16:00:21

Tankstellen und Unterkünfte dürften kein Problem sein. Aber ihr müsst im Norden durchs Gebirge und da wird euch eine Menge Schnee erwarten. Man fährt häufig auf festgefahrenem Schnee, in Schweden sind deshalb auch Spikereifen erlaubt und sehr zu empfehlen. Ein wenig beneide ich euch um diese Tour.

LGElfie

tareeekooo am 07 Dez 2015 17:58:25

Vielen Dank für die ganz vielen Tipps bis jetzt! An Campingplätze habe ich bis jetzt gar nicht gedacht, aber das werde ich wohl auch ins Auge fassen.

Ich weiß, dass Ihr alle Wohnmobilfans seid, aber wir werden wohl mit einem gewöhnlichen Mietwagen in den Norden fahren. Wir haben auch überlegt, am Weg Wohnungen über airbnb zu buchen - aber die Möglichkeit mit den Campingplätzen muss ich definitiv ausprobieren.

Legen Autovermieter Schneeketten bei oder muss man sich da selbst drum kümmern?

Unterkünfte dürften kein Problem sein - mit welchen Kosten muss ich hier für 2 Person pro Nacht rechnen?

Danke Euch! :)

Silvarado am 07 Dez 2015 22:40:35

Die Strecke sollte bei ca. 10h Fahrzeit pro Tag in 2...3 Tagen machbar sein.
Auf der E4, zwischen Stockholm und Umea viel Verkehr und viele Blitzer.
Landschftlich wenig reizvoll. Ggf. E4 verlassen und querfeldein fahren...
Ab Umea sollte die Strasse im März dann noch vereist sein. Ab da macht Fahren Spaß! ;-)

Bin seit 20Jahren regelmäßig im Winterhalbjahr dort oben. Ich habe weder Schneeketten, noch Spikes gebraucht.
Gute Winterreifen funktionieren prima.

Versorgung/ Tankstellen/ Hotels kein Problem.
Offene Campingplätze hab' ich nur wenige gesehen.
Hotels zwischen ca. 100€ und 200€.

Macht Euch JEDERZEIT auf Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen gefasst.
Speziell auf der E4 viele stationäre Blitzer. - Aber kein Problem, da i.d.R. frühzeitig angekündigt.

In Summe ist die Tour wenig abenteuerlich. Die Strecken fahren die Schweden schließlich täglich zum Einkaufen, zur Arbeit, in die Schule...

Im Norden sind die Straßen gut geräumt aber i.d.R. eisbedeckt. Bei Temberaturen <10°C kein Problem, weil das Eis recht stumpf ist.
Blöd wird's bei Tauwetter, dann viele Pfützen auf der Strasse und Eis wird unberechenbar...
Im Normalfall reicht deutsche Winterbekleidung aus. Die Skandinavischen Gebäude sind häufig überheizt. Dicke Jacken nur bei Panne/ Unfall oder Outdoor-Aktivitäten notwendig, ansonsten reicht auch ein T-Shirt ;-)
Sonnenbrille nicht vergessen. Sonne hat im März bereits extreme Blendwirkung!

Aus touristischer Sicht erwartet nicht zu viel. Ausser ggf. Wintersport und Langlauf an den entsprechenden Orten habt Ihr kaum eine Chance auf Natur.
Ihr kommt wegen der Schneehöhe zu Fuß kaum von den geräumten Strassen runter. Die Schweden gehen mangels Alternative mit ihren "Rollatorschlitten" an den wenigen geräumten Hauptstrassen spazieren!
Euch bleiben nur die Städte. Der Erlebnisfaktor ist bei Minustemperaturen aber eher gering ;-)

An touristischen Zentran habt Ihr ggf. die Möglichkeit für eine Tour mit Schlittenhunden oder Motorschlitten. Sicherlich ein (teures) Erlebnis.

Mehr Möglichkeiten bieten sich erst ab Mai, wenn der Schnee weggetaut ist...

Auf jeden Fall wünsche ich Euch viel Spaß!

,
Klaus

tareeekooo am 09 Dez 2015 12:26:45

Danke Klaus, eine top Antwort auf alle meine Fragen!

Bezüglich "es erwartet euch wenig von der Landschaft her" - wegen der Jahreszeit oder der Städte?
Wäre die Strecke Oslo-Tromso aufregender?

Nur die besten !

Silvarado am 09 Dez 2015 21:04:23

tareeekooo hat geschrieben:Bezüglich "es erwartet euch wenig von der Landschaft her" - wegen der Jahreszeit oder der Städte?

Sowohl als auch: Die E4 ist die Haupverkehrsader Richtung Norden. Landschaft und Städte haben mich wenig beeindruckt: Nicht so "schwedisch" wie erwartet.
In dieser Hinsicht hat mir die Strecke über die E45 landschaftlich und verkehrsmässig besser gefallen.

tareeekooo hat geschrieben:Wäre die Strecke Oslo-Tromso aufregender?

Eindeutig JA! Die Strecke Trondheim - Mo I Rana - Bodo - Narvik ist landschaftlich beeindruckend!
Im Vergleich zu Schweden geradezu abenteuerlich ;-)
Bis Tromso bin ich allerdings nie gekommen; - bin immer kurz vorher Richtung Finnland/ Schweden abgebogen.
Wenn möglich auf Nebenstrassen ausweichen (z.B. Fv17!! => Saltstraumen). Fährzeiten recherchieren!

Übrigens sind die Tage im März schon wieder schön lang. Da sieht man - auch nördlich des Polarkreises - wieder was von der Landschaft ;-)
Nur der Vollständigkeit halber: Ohne Wohnmobil bsit Du auf die lokale Küche angewiesen.D.h. meistens Bier, Burger und Pizza.
Ist nicht ganz billig, hat man sich aber nach der Tour verdient!

Egal wie Ihr euch entscheidet:

Viel Spaß,
Klaus

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