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Fiat Ducato 280 - Zylinderkopfdichtung - Womo am Ende?


LunaL am 11 Jan 2016 14:47:08

Hallo ihr Lieben!
Wir stehen derzeit vor einer schwierigen Entscheidung, und ich hoffe, ihr könnt uns dabei helfen..
Unser "alter Herr" (Fiat Ducato 280, TDi, 82PS - Hymer Kastenwagenaufbau mit Hardtop) ist mittlerweile knapp 26 Jahre alt, und hat(te) mit seinen ~400 000km Tachostand eigentlich ein langes, erfülltes Leben.

Vor ein paar Jahren hatten wir spät Abends, mitten auf einem Kreisverkehr ein eher unschönes Erlebnis.. Motor aus, riesen Schnalzer, Zahnriemenriss + zerstörter Motor mit knapp 320 000km Tachostand. Wir haben ihn dann abschleppen lassen und unser "Opa" hat einen baugleichen "neualten" Motor eines Fiat Tempra mit knapp 180 000km Laufleistung frisch eingebaut bekommen. Der Turbodiesel des alten Motors wurde ausgebaut und im neuen Motor ebenfalls wieder eingebaut.

Service wurde regelmäßig gemacht, und jedes Jahr wurden alte Teile gegen neue ersetzt. Wir wollten ja noch sehr lange viel Freude mit ihm haben.
Vor knapp 1 Woche, waren wir gerade auf den Weg Richtung Familie, als uns mitten auf der Autobahn plötzlich der Motor heiß gelaufen ist nach ca. 250km Fahrt.
Ein Autobahnparkplatz war zum Glück direkt vor unserer Nase, und wir sind sofort mit quietschenden Reifen und leichter Panik abgefahren. Als wir dann die letzten 50m rollender Weise mit Restschwung, endlich stehen bleiben konnten, hat es nur noch massiv aus dem Motorraum geraucht. Wir dachten kurz, er brennt uns noch direkt vor Ort ab, so schlimm war die Rauchentwicklung. Motorhaube auf, und warten. Schei*e. Wir hatten noch kurz vor der Abfahrt, wie jedes Mal, alles überprüft und aufgefüllt. Öl, Kühlwasser, Reifendruck, blabla. Nach einem kurzen Blick in den Motorraum, Kühlwasser fast komplett ausgebraucht und auch das Öl war praktisch nicht mehr vorhanden.. dabei hatten wir ja erst gerade frisch aufgefüllt. An dem Abend war es bitterkalt mit massivem Schneegestöber. Zähneklappernd dann ellenlanger Warterei wieder alles aufgefüllt und Motor gestartet. Alles okay soweit, Temperatur wieder normal. So auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches erkennbar.

Wir sind dann von dem Parkplatz abgefahren, wieder auf die Autobahn im Schneckentempo und als wir kurz vor der nächsten Abfahrt waren, ging die Temperatur erneut auf über 90°C. Mist. Wieder sofort abgefahren und Motor aus. Komisches Gurgeln aus dem Motorraum und wieder massig Dampf.

Wir haben dann bei unserem Autoclub angerufen und sind erstmal auf einem kleinen Bahnhofsparkplatz gestrandet. Wir haben dann die Gasheizung aufgedreht, und sind Zähneklappernd mit etlichen Kleidungsschichten im Womo zittern gesessen, bei -10°C. Als der Servicemann ankam, war der Motor wieder kalt und schon wieder kaum Küglflüßigkeit und Öl am Minimum. Nach einigem hin und her, Zylinderkopf(dichtung) im Eimer. So genau könne er das aber auch nicht sagen. Da er uns nicht abschleppen konnte/wollte, weil unser Womo mit seinen 2 Tonnen angeblich "zu schwer" war und wir auf dem Bahnhofsparkplatz nicht stehen bleiben durften, sind wir dann nach einer kurzen Odysee (paar Meter fahren, Motor heiß, abstellen & abkühlen lassen, Motor starten und wieder paar Meter weiter kriechen und das ganze wieder von vorne) endlich auf einen Platz angekommen, wo wir ihn stehen lassen durften/konnten, ohne befürchten zu müssen, dass wir direkt abgeschleppt werden). Das war dann das Ende der kurzen Reise und wir sind von meinen Verwandten abgeholt worden. Knapp 2 1/2 Stunden später waren wir wieder daheim mit leichten Erfrierungen an den Füßen & Händen. Mühsam.

Jedenfalls..
Wir haben uns mittlerweile darum gekümmert, und unser Womo steht nun vor einer Werkstatt. Kostenvoranschlag 2500€ minimum.. nach oben offen. Mehr oder weniger "nur fürs Schauen" weil sie erst den kompletten Motor zerlegen müssten. Zylinderkopf(dichtung) klingt zwar am plausibelsten aber so genau kann uns das aber niemand sagen.
Sie empfehlen aber gleich einen neuen Motor. Nur.. neuer Motor + Einbau = €€€€. Der Schock sitzt jedenfalls sehr tief.
Und ein "neuer" Motor müsste ja überhaupt erst aufgetrieben werden.

Die Frage ist nun... lohnt sich dieser Aufwand für so einen alten Herren noch?
Zusätzlich würde auch noch eine Überprüfung des Kabelbaums in naher Zukunft anstehen, da derzeit dort auch ein Fehler vorliegt, ebenfalls sehr teuer + Erneuerung der Federn hinten + sonstige Reparaturarbeiten + neue Batterien + Erhaltungskosten + Innenraumrenovierung + massive Rostausbesserungen an der Karosserie + Relaiserneuerung.

Wir selbst können nur kleine Sachen selber machen, da wir weder Grundstück, Garage, Werkstatt noch Haus besitzen. Und der letzte "Automechaniker" der Familie, hat sich nun auch zur Ruhe gesetzt und will nichts mehr machen. Selbst mit viel Bettelei. Andere Möglichkeiten bleiben uns somit kaum. Mietwerkstatt ist ja auch nicht gerade billig.

Wir sind nun sehr zwiegespalten. Wir lieben unseren alten Herren heiß und innig, aber wir sind noch ein sehr junges Pärchen (im Vergleich zu den meisten Womofahrern) und sind finanziell einfach noch nicht so gefestigt wie andere. :oops: Die Summen die da auf uns zukommen würden, wären wirklich sehr sehr schmerzhaft. Andererseits.. ein neues/neueres Womo wäre die nächsten 5-10 Jahre rein finanziell auch nicht (nichtmal ansatzweise) drinnen und ein anderes Auto besitzen wir nicht. Angenommen wir würden uns einen alten Transporter oder Kleinbus nehmen und den notdürftig selber ausbauen mit zumindest Bett, Klo und Koch/Wasserstelle.. Das würde uns ja auch einiges kosten bzw. auf ca. die selbe Summe hinauslaufen.

Was meint ihr? Sollen wir den Schritt wagen, und versuchen unseren alten Herren am Leben zu erhalten, oder es lieber doch bleiben lassen?! Echt zum Verzweifeln irgendwie..
Oder habt ihr vielleicht eine Ahnung wie/was es sein könnte? Macht es Sinn ein "Steal Seel" zu kaufen, wenn es noch nichtmal gänzlich sicher ist, ob es wirklich der Zylinderkopf ist? :cry:
Vorschläge, Meinungen, Ratschläge, Anmerkungen.. ich freue mich über alles.


Lieben Gruß,
LunaL

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rolf51 am 11 Jan 2016 15:00:24

Hallo Lunal,
wenn das Womo sonst Technisch und die Dichtheit in Ordnung ist, würde ich nach einem gebrauchten Motor schauen. Wie Du erwähnt hast könnte es bei der Reparatur sehr teuer werden. Daher sind die 2500€ nur zum Befunden sehr hoch.

underdog am 11 Jan 2016 15:26:43

Spontan aus dem Bauch, nicht mehr anfassen.
Der Motor allein wäre nicht das Problem, aber ich habe gesehen dass da noch einige andere Kleinigkeiten anstehen.
Wäre auch kein Problem mit sehr viel Selbsthilfe, kostet dann viel Zeit aber man muss die Arbeit nicht bezahlen.
Mein Gefühl sagt, da holt noch so mancher Euro den nächsten.

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Jagstcamp-Widdern am 11 Jan 2016 15:40:26

die Entscheidung könnt nur ihr treffen...
einen 1,9er Motor aufzutreiben sollte egt nicht so schwer sein - das würde ich (wahrscheinlich) tun.

ich würde auf jeden fall in den jetzt hoch gegangenen Motor kein weiteres Geld investieren, ausser diesen gleich komplett auszubauen und die anbauteile zu demontieren.
aber auch mit der Vorgehensweise musst du mit kosten in der genannten grössenordnung rechnen.
unten die Maximalwerte in einer guten schrauberei:
Maschine raus = 500.-
neue (gebrauchte) Maschine = 1000.-
umbau alt auf neu = 500.-
einbau neu = 500.-

früher gut - heute besser!
hartmut

kurt2 am 11 Jan 2016 16:02:11

LunaL hat geschrieben:.... KV: 2500€ minimum.. nach oben offen.

Zusätzlich würde auch noch eine Überprüfung des Kabelbaums, ebenfalls sehr teuer + Erneuerung der Federn hinten + sonstige Reparaturarbeiten + neue Batterien + Erhaltungskosten + Innenraumrenovierung + massive Rostausbesserungen an der Karosserie + Relaiserneuerung.

LunaL



Hallo Luna,
schade, dass sich Euer geliebtes Schätzchen auf diese raue Weise von euch verabschiedet hat.

Zur Rentabilität zur Motorreparatur habt ihr euch eigentlich schon selbst die Antwort gegeben, berücksichtigt man die weiter anstehenden Maßnahmen und die Tatsache, dass ihr kaum was selber machen könnt.

M.E. sind es einfach zu viele Unwägbarkeiten hinsichtlich des tatsächlichen Reparaturumfanges und damit natürlich des monetären Aufwandes.

Da ihr in Wien wohnt, vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer:
Schaut euch doch mal im Grenzgebiet SK oder H um. Vielleicht findet ihr dort einen Betrieb, der euer Schätzchen günstig repariert. Das sähe ich als einzige Möglichkeit.

Viel Glück

teuchmc am 11 Jan 2016 16:06:25

Moin Lunal!2,5 mille nur zum "Schauen"?Dafür würde ich sogar nach Wien fahren......nur zum "doof"kieken.Dat sind Preise.....
Also eine Werkstatt sollte innerhalb von max. 1 Stunde bei diesem Auto den Kopf abbauen können und ein Schadensbild im Groben erstellen können.Das sollte dann max.250!Euronen kosten.Ein komplettes Durchchecken des Motors ist allerdings nur mit Vollzerlegung machbar.Wobei ich das in Deinem Fall für zuviel des Guten halte.Oder hat der auffällig Geklappert/Geklopft/andere annormale Geräuche gemacht?
Nur mal so als ganz groben Ansatz "hau" ich mal meine Kosten von der Zyko-Rep.meines 2.0lDOHC-Sierras in den Raum.Dank Eigenleistung fielen nur 660 Eu an Material(davon Modellbedingt alles FORD-OEM) und Fremdleistung(Zyko prüfen+planen)an.Die Werkstatt(FORD) hatte dafür 1200Eu angesetzt.UND es stand auch die Wirtschaftlichkeit zum damaligen Zeitpunkt im Raum,weil so'n Ding haste für 500-800Eu sofort kaufen können.ABER was bekommt man dafür?Ein Kfz,wo man nicht weiß wie der Zustand wirklich ist.Bei dem was Du hast weißt Du es.
Also abschaffen halte ich für die Schlechteste aller Optionen.Such Dir ne andere Werkstatt.Die haben bloß keine Lust.
Dann laß den Wagen reparieren und mach Dir nen Plan,wie Du wann alles Andere nach Prio-Liste nacheinander abarbeiten willst/kannst/machen läßt.Bei solch alten Kfz.solltest Du/Ihr Euch viele einfache Arbeiten zum Erhalt anlernen/zeigen lassen,um die Kosten durch Eigenleistung möglichst gering zu halten.Ansonsten kann es doch eine wirkliche wirtschaftliche "Katastrophe"werden.Im Vorfeld solltest Du mittels WWW etc.einfach mal aktuelle Preise für Teile/Werkstattleistung "checken", um ein Gefühl für die Materie aufzubauen.Ansonsten fällste jedesmal in "Ohnmacht",wenn der KV uffn Tisch liegt.
Nisch lang schnaken,machen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Schönen Tach weiterhin.Uwe

Stefan-Claudia am 11 Jan 2016 19:06:14

LunaL hat geschrieben:.. lohnt sich dieser Aufwand für so einen alten Herren noch?
Kabelbaums ...+ Erneuerung der Federn hinten + sonstige Reparaturarbeiten + neue Batterien + Erhaltungskosten + Innenraumrenovierung + massive Rostausbesserungen an der Karosserie + Relaiserneuerung.


Hallo Luna, was nutzt ein "neuer" Motor wenn der Rost ihn nicht mehr tragen kann :(
Diese Emtscheidung kann Dir keiner abnehmen,
da kann nur ein KFZ - Mechatroniker seine Prognose abgeben.

Tinduck am 11 Jan 2016 20:42:07

Vermutung: da ihr den Ersatzmotor von Sauger auf Turbo umgebaut habt (so hab ich dass verstanden), hat er euch das wohl übel genommen. Der war als Sauger gut eingefahren und die Zyko-Dichtung hat euch dann die durch den Turbo erhöhte thermische Belastung übel genommen.

Also: als Ersatz nen echten TD suchen und - wie oben schon vorgeschlagen - einen kompetenten und preiswerten Hinterhof-Schrauber suchen, vielleicht auch in der Tschechei, der den Umbau macht. Markenwerkstätten wollen mit sowas nicht belastet werden.

Eventuell würde es auch Sinn machen, ne neue Kopfdichtung einzubauen und dann das beste zu hoffen, wenn das nur das Problem ist. Kommt dann vom Material her nicht so teuer (Kopfdichtung, neue Zylinderkopfschrauben, Ventildeckeldichtung), ist aber Lotto.

Was sonst noch ansteht, aufschreiben und nach Dringlichkeit ordnen, dann abarbeiten.

Aber ob ihr den Wagen retten wollt oder nicht, müsst ihr selbst entscheiden. Der kann noch 10 Jahre laufen oder morgen auseinanderfallen...

bis denn,

Uwe

teuchmc am 11 Jan 2016 20:48:11

Hallo Stefan! Ein Kfz-MECHATRONIKER kann zum Rost nix beitragen, weil da kann man kein Diagnosekabel anschliessen und sinnfrei Sensoren/Geber/Steuerteile wechseln getreu dem Motto" klappt-klappt nicht". :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Thema "Rost". Wer sagt eigentlich, was MASSIVER ROST ist? Wenn man keinen kennt, der einen kennt, etc. hilft wohl nur der Gang zum Karrosseriefachbetrieb mit Begutachtung und KV. Evtl. muss da mal noch ein 2.Fachbetrieb nen Blick riskieren, BEVOR der Wagen ins Auto-Nirwana gehen muss bzw. davor bewahrt werden kann.
Eine abschließende Entscheidung muss ja eh Lunal treffen. Wir können nur beraten/begleiten/bangen/hoffen. Ich hoffe weiter auf Erhalt.
Schönen Abend weiterhin.Uwe

Stefan-Claudia am 11 Jan 2016 23:53:48

teuchmc hat geschrieben:Hallo Stefan! Ein Kfz-MECHATRONIKER kann zum Rost nix beitragen, weil

Hallo, es gibt keine Mechaniker mehr, nur noch Mechatroniker, aber schei. auf die Bezeichnung

teuchmc hat geschrieben:Thema "Rost". Wer sagt eigentlich, was MASSIVER ROST ist? Wenn man keinen kennt, der einen kennt,

"massive Rostausbesserungen an der Karosserie" , das waren die Worte von Luna, nicht meine

teuchmc hat geschrieben:hilft wohl nur der Gang zum Karrosseriefachbetrieb mit Begutachtung
Eine abschließende Entscheidung muss ja eh Lunal treffen.


sach ich doch !

Gast am 12 Jan 2016 03:00:31

Hallo LunaL,

Werkstätten wollen Geld verdienen ...

Wenn Ihr wirklich damals einen Sauger zum Turbo gemacht habt, werdet Ihr damals bestimmt auch die dickere Kopfdichtung eingebaut haben ?!
... der Turbo-Motor hat dadurch eine geringere Kompression als der fast baugleiche Sauger ...

Würde als erstes nur die Kopfdichtung (Turbo) wechseln lassen, sofern der Kopf durch die mehrfache Überhitzung keinen Schaden (Vorverformung) genommen hat ...

Kopfdichtung wechseln würde ich nicht mehr als 500 Euro ausgeben, Man kommt überall ohne Probleme dran,
ist der Kopf verzogen kostet das natürlich mehr, je nach dem ob neu oder gebraucht 200-900 Euro ...

Aber Du solltest Dir generell Gedanken machen, wenn man so ein altes Schätzchen fahren möchte, benötigt dieses einiges an Wartung und Instandsetzung-Arbeiten.
Kann man so was nicht selber und man muss jedesmal in die Werkstatt, wird so ein Teil immer teuer ...

Beduin am 12 Jan 2016 07:59:19

feuerring hat geschrieben:Kann man so was nicht selber und man muss jedesmal in die Werkstatt, wird so ein Teil immer teuer ...


Vor allem, werden die Teile auch immer weniger :?

LowCostDriver am 12 Jan 2016 09:23:24

Ich bin selbst ein Freund der alten Fahrzeuge.
Aber wenn zum Motor wirklich massive Karosserieschäden hinzu kommen, dann ist es vielleicht wirklich an der Zeit dem alten Herrn lebewohl zu sagen. Da muss ich Stefan 100% zustimmen.
Natürlich kann man nicht sofort einen Ersatz finden, aber wenn ich lese, dass ihr euch selbst mit einem provisorischen Umbau in "irgendeinem" Kastenwagen zufrieden geben würdet, dann sind doch eure Ansprüche gar nicht so groß!
Und für 2.500,- € reparieren zu lassen bedingt andererseits doch auch, dass ihr mindestens 2.500 Euro als Startkapital einsetzen könnt.
Ich würde versuchen, dieses auf das Doppelte aufzustocken. Irgendwie. Und mit 4-5 TEUR könnt ihr schon ausgebaute (und somit reisefertige!) Kastenwagen aus den 90er Jahren bekommen. Macht den Quantensprung und schaut euch nach einem neuen Gebrauchten um.
Mal so als Beispiel wie dieser hier, auf die Schnelle rausgeklickt: --> Link
Das müsste doch vom Stil her wie euer alter sein, nur eben knapp die Hälfte an Kilometern und 10 Jahre jünger!

Gruß
Björn

LowCostDriver am 12 Jan 2016 09:25:11

Ah, Nachtrag. Ich sehe gerade, ihr kommt aus Wien. Österreich ist natürlich deutlich teurer als Deutschland. Das ist natürlich ärgerlich. Ich weiß nicht, wie das mit der Einfuhr eines solchen Fahrzeugs ausschaut und welche Kosten da noch drauf kommen.
Im Prinzip ändert das aber nichts an der Aussage meines ersten Posts. Selbst, wenn du zum Beispielpreis von 3.900 noch 1000 Euro für Steuer und Einfuhr, bzw. NOVA (oder wie der TÜV bei euch heißt :D ) zurechnen musst, würde ich diesen Weg gehen!
Gruß
Björn

LunaL am 12 Jan 2016 09:46:45

Hallo ihr Lieben, und vielen vielen Dank für eure Rückmeldungen! Ich freue mich sehr ^-^

Als ich/wir unseren alten Herren übernommen haben, waren schon fast 10 Jahre ohne "Wartung" vorangegangen, es wurde immer nur das nötigste für das Pickerl/TÜV von den beiden alten und eher unwilligen alten Vorbesitzern (meinen Großeltern) gemacht. Ich nenne das Womo immer halb im Scherz mein "Lebensauto" weil es fast gleich alt ist wie ich selber. Meine Großeltern haben es damals neu gekauft, als ich noch ein kleines Ding im Kinderwagen war und ich bin praktisch mit dem Auto groß geworden. Jeden Urlaub, jeden Ausflug, jeden Umzug haben wir mit ihm gemacht, und deswegen hänge ich irgendwie sehr an ihm. Auch wenn das vielleicht etwas albern klingt. :oops:

Die Dichtigkeit ist im Prinzip nicht so das gravierende Problem, er besteht ja praktisch nur aus purem Metall mit einer sehr dünnen "Flausch" Dämmung, mit Ausnahme von dem Plastikdachaufbau. Und sowas "luxuröses" wie eine Dusche besitzt er auch nicht. Nur so eine "japanische" Ausziehdusche bzw Ausziehwasserhahn, mitdem man sich hinten außen vor dem Auto etwas mit kaltem Wasser kurz abspritzen kann. Obwohl der Wasserdruck der kleinen Tauchpumpe eher nen dünnes Rinnsal erzeugt. Außer beim Kochen (mit offenem Fenster/Türen) wird nur sehr wenig Dampf im Auto erzeugt.

Wegen dem Rost.. Die Leute vom TÜV meckern zwar bei jeder Überprüfung und stochern gerne etwas anklagend mit ihrem komischen Metallteil (keine Ahnung wie dieses Stäbchen heißt) darin herum, aber es war zum Glück noch nie ein "schwerer Mangel" deswegen. Die tragenden Teile sehen eigentlich ganz gut aus, da immer brav mit Bodenschutz versiegelt, nur die Karosserie an den Seitenträgern/Schwellenbereich ist ziemlich beleidigt und diverse Stellen rund um die Radkästen/Kotflügel. Jemand hat uns vor gut 2-3 Wochen beide Winterreifen an einer Seite aufgestochen, und als wir dann die Reifen abgenommen haben, haben wir im hinteren Radkasten ein fast faustgroßes Loch entdeckt. Das wurde aber vor Ort noch geschweißt, entrostet, und versiegelt. Trotzdem.. der Zahn der Zeit nagt nun doch schon sehr an ihm. Auch um die Fenstergummis herum, bilden sich mittlerweile kleine Rostblasen. Unser uralter VW Bus, den wir leider verkaufen mussten, war da bedeutend schlimmer/ärmer dran. :?

Das mit dem Motor, muss ich gestehen, kann ich so genau nicht sagen. Dafür war damals noch der "Familenmechaniker" verantwortlich, den wir damals noch blind vertraut haben.

Er hat uns nur erzählt, dass er von einem befreundeten Schott/Altteilhändler nen baugleichen Fiat Tempra Motor organisieren konnte, und den eingebaut hat mit aufgesetztem Turbodiesel.
Ich/wir hatten aber den Eindruck, dass der Motor von Anfang an sehr "schwachbrüstig" war, für dieses doch eher "große" Auto. Er zog zwar auf gerader Ebene ganz okay, und mit viel Glück haben wir mal die 130/140er Marke geknackt bei einem Überholmanöver (Reisegeschwindikeit liegt normalerweise bei uns bei 100) aber im direkten Vergleich kam er mir immer etwas angestrengt vor. Als ich das erwähnte, wollte mir aber niemand glauben. Auch die Turboanzeige hat immer mal wieder ohne erkennbaren Grund kurzzeitig aufgeläuchtet. Ne Zeitlang hat er kaum/garnicht mehr gezogen, gerade auf der Autobahn bei Anstieg, mit keuchen und murren mit vieeel Schwung haben wir es grad so über die Berge geschafft, und als ich/wir das erwähnten, wurde/n wir/ich belächelt und mir wurde gesagt, dass ich mir das nur einbilden würde und das es doch schon ein altes Auto ist, und dass das total "normal" sei für so einen alten Herren und ich lediglich den Gang runter schalten müsste. Ja nur wie, wenn man bereits im 1ten Gang raufschnauft. Moral von der Geschichte, Turboschlauch an der hinteren Unterseite eingerissen und nichtmal der TÜV/Werkstatt hat das trotz mehrfachem Nachfragens und Überprüfungen bemerkt! Nur dank dieses Forums, hatte ich dann einen ersten Verdacht und es wurde erneut kontrolliert. Mühsam..

Selbst wenn ich (sehr interessierte) Fragen stelle und gerne mithelfen würde, habe/hatte ich oft den Eindruck, dass ich oftmals als Frau nur niedlich und gutmütig belächelt werden. Nur, wie lernen, wenn ich ständig mehr oder weniger freundlich zur Seite geschubst werde sobald ich dem Motorraum nur annähernd nahe komme, und mal einen Blick hineinwerfen und mithelfen bzw lernen möchte. Ich bin ziemlich introvertiert, mir fällt es dann sehr schwer, mal richtig auf den Tisch zu hauen und mich lautstark einzumischen. Nicht gerade hilfreich, ich weiß. :cry:

Das mit dem Kabelbaum und der Elektriküberprüfung wurde uns von einem alten Fiatmechaniker ans Herz gelegt. Aber vielleicht hat ja jemand hier eine Ahnung was das sein könnte.. Er meinte, es könne sein, dass ein blankes Kabel irgendwo auf dem nackten Metall aufliegt.

Jedenfalls, sobald wir das Licht einschalten während der Autofahrt (was ganz gut wäre, gerade bei Nacht oder durch Tunnelfahrten) geht/ging die Temperaturanzeige immer auf über 90°C. Licht aus, wieder bei der 90°C Markierung. Licht wieder ein, und das Spiel ging von vorne los. Nix gravierendes, aber doch nervig. Und er frisst seit einiger Zeit ständig Strom ohne erkennbaren Grund und die Batterien werden dadurch leer.. mit dem Ergebnis, dass selbst nach kurzen Standzeiten die Hauptbatterie leer ist und mühsam ausgebaut werden muss zum Aufladen oder ne Starthilfe benötigt wird. Entweder durch Anschieben oder Starterkabel. (Trennrelais hin?)Auch ein Grund, warum uns das mit der erhöhten Temperatur erst aufgefallen, als die Leuchte anging und es vorne raus dampfte. Weil wir ja gewohnt waren, dass mit Licht immer etwas mehr Temp angezeigt wird auf dem Tacho.

Er hatte die letzten Wochen auch immer wieder massig Probleme beim Starten. Egal ob Minustemperaturen, Regen, Schnee oder Hochsommer, bisher konnten wir ihn IMMER starten ohne Probleme auch ohne Choke(r). Beim Starten des Motors hatte er dann aber plötzlich solche Probleme, dass in der Vorglühzeit der Motor wieder kalt wurde, weil er einfach nicht ansprang. Deswegen die Vermutung, dass das Glühzeitrelais zusätzlich hin ist. Aber keine Ahnung..

Mir/uns war bewusst, dass es eine zeitlang dauern wird, bis wir ihn wieder so einigermaßen beisammen haben, nach der doch sehr langen "Vernachlässigung" der Vorbesitzer, und wir haben uns wirklich bemüht alles zeitnah reparieren zu lassen (bisher ~/+5000€ ) aber wenn man alle paar Wochen wieder was "Neues" bzw kaputtes findet, dann wird es schon sehr ermüdend und kostenintensiv ohne eigene Werkstatt.

Das Womo steht übrigens nicht in Wien (weil Wien = sauteuer, wie wir uns "schlauerweise" dachten) sondern an der Grenze in Oberösterreich, nähe Bayern/Tschechien. Gestern nochmal bei der Werkstatt angerufen, und (Vater/Sohn Werkstatt) der Vater meinte, dass wäre das Ende, der Junior meinte, da ginge noch was.. mit ausreichender Kohle. Oder halt gleich neuer Motor, den wir besorgen müssten. Leider wissen wir nicht wirklich worauf wir dabei achten müssen. Wir sind wie gesagt noch relativ jung, ohne eigene Erfahrung und wir haben niemanden, der uns dabei helfen würde und der uns vor "über den Tisch ziehen" bewahren könnte. Manchmal echt frustrierend. :oops:

Sorry für die ellenlange Ausführung, aber das Auto liegt mir echt am Herzen aber ich habe das Gefühl, dass uns das irgendwie über den Kopf wächst so ganz allein. (Die restliche Familie ist am anderen Ende Österreichs, und somit auch keine direkte Hilfe, wo man mal "kurz" nachfragen könnte bei Älteren).

Alles Liebe,
LunaL

Gast am 12 Jan 2016 10:08:58

Hi Luna,

Lass dir erst mal die genaue Motorbezeichnung raussuchen und recherchiere im Internet/Ebay usw. ob ein solcher Tauschmotor, gut gebraucht, überhaupt angeboten wird und für wieviel Geld. (Ich fand auf meine schnelle Recherche 1.9TD Motoren ab 500,--

Eine Reparatur in einen schon länger auffälligen Motor mit verschiedenen Fehlern macht bei der Laufleistung keinen Sinn.

Dein Alf

LunaL am 12 Jan 2016 10:48:16

Ja, das mit den Teilen zum Auftreiben kommt noch dazu.
Wir haben bereits in der Vergangenheit so ziemlich jeden Schrotthändler rund um Wien und auch im restlichen Lande abgeklappert und angerufen.. mit der Aussage 280er Ducato? Haha! Hatten wir früher mal, mittlerweile alle Altbestände ausverkauft.. Schauens mal in Italien.*zack und aufgelegt* :eek: :? :cry:

Und nö, "Ansprüche" haben wir/ich nicht wirklich. :oops: Klar, träumen von nem "Großen" hat man schon ab und an, wenn man mal wieder über das ganze Zeug im Innenraum dank Platzmangel stolpert aber nuja. Utopisch halt. Ne Dusche wäre zwar nett, aber ist bisher auch ohne gegangen obwohl wir 99% der Zeit frei stehen. Großer Wassertank, großer Luxus..
Wir haben in unserem jetzigen auch nur 2x 16l Kanister mit Tauchpumpe ohne Warmwasser. Kleine Kochstelle wäre nett, und das freistehende Porta Potti (kleinstes Modell) könnten wir einfach mitnehmen. In unserem alten VW Bus war auch nur nen selbst zusammengebautes schmales Bett. Koffermatratze + Holzlattenrost. Das ging auch obwohl wir beide relativ groß sind.

So, habe hier mal die Bezeichnungen aus dem Zulassungschein rausgetippt:

Fiat Ducato [280] 1.9 TD
kW 60/4100 - Dieselmotor 4 Takt, ccm 1929
Eigengewicht: 1800kg, Zuladung: 1000kg Zulässiges Gesamtgewicht: 2800kg


Kann/Sollte ich hier die Motornummer öffentlich posten, oder ist das eher nicht so gut?

Ich werd mich mal dranmachen.. Ich hab nur wirklich Angst und leichte Panik, dass wir uns wieder einen "kaputten" holen, durch unser "Unvermögen/Unwissen".. seufz :| :cry: :?

rkopka am 12 Jan 2016 10:52:55

LunaL hat geschrieben:Wir selbst können nur kleine Sachen selber machen, da wir weder Grundstück, Garage, Werkstatt noch Haus besitzen.
...
Angenommen wir würden uns einen alten Transporter oder Kleinbus nehmen und den notdürftig selber ausbauen mit zumindest Bett, Klo und Koch/Wasserstelle.. Das würde uns ja auch einiges kosten bzw. auf ca. die selbe Summe hinauslaufen.

Allerdings wäre die Basis wesentlich jünger. Wenn der alte nur ausgeschlachtet werden kann, könntet ihr ja einiges von der Innenausstattung übernehmen. Bei einem Kastenwagen baust du nur innen, also braucht man kein Dach. Die nötigsten Werkzeuge (Bohrmaschine, Stichsäge...) sind jetzt nicht so der Kostenfaktor, wenn man bei billigen Geräten bleibt (reicht meist für einmalige Aktionen).

Das Problem ist, daß nach einer Reparatur bald die nächste kommt und wenn dann mal was undicht wird, kommst du ohne größere Reparatur (unter Dach) nicht weiter. Außerdem stehen die Kosten kaum in einem gesunden Verhältnis zum Restwert. Evt. wäre für eine Übergangsphase auch ein Kleintransporter (Größe VW-Bus, aber evt. von anderen Herstellern wegen Preis) eine Möglichkeit ? Ist im normalen Leben sicher praktischer.

RK

xbmcg am 12 Jan 2016 11:11:36

Erst mal würde ich den Fehler lokalisieren, bevor der Motor getauscht wird.

Mögliche Ursachen:
- Thermostat defekt
- Wasserpumpe defekt (Lager ausgeschlagen oder fest, rutschender, gerissener Keilriemen, defekte Umlenkrollen, defekte Lima Lager, defekte Klimaanlage...)

das kann zum Platzen von Schläuchen / Ausgleichs-Behälter / Kühler / Kopfdichtung führen, damit auch zu Ölverlust
Eine Kopfdichtung kann man relativ leicht wechseln und es macht auch Sinn, wenn sonst alles OK ist (Kompression nach Austausch messen)
Schlimmer ist ein Motorblock-Riss / Zylinderkopf-Riss. Da hilft nur austauschen.


Nach Deiner Schilderung mit den Problemen der Lima deutet vieles darauf, dass bei Last der Keilriemen rutscht und deshalb die Wasserpumpe
nicht mehr umwälzt. Da würde ich erst mal ansetzen.

LunaL am 12 Jan 2016 12:00:13

rkopka hat geschrieben:Allerdings wäre die Basis wesentlich jünger. Wenn der alte nur ausgeschlachtet werden kann, könntet ihr ja einiges von der Innenausstattung übernehmen. Die nötigsten Werkzeuge (Bohrmaschine, Stichsäge...) sind jetzt nicht so der Kostenfaktor, wenn man bei billigen Geräten bleibt (reicht meist für einmalige Aktionen)


Hallo RK (tolle Internetseite übrigens!)
Ja, das war auch unsere Überlegung, wenn es mit dem jetzigen wirklich nicht mehr geht. Wie gesagt, wir sind ja von einem uralten VW Bus auf den jetzigen umgestiegen und empfanden das als großen Luxus so im direkten Vergleich. Aber es würde uns auch nicht stören, wenn wir uns wieder für paar (viele) Jahre verkleinern müssten. :)

Vorhanden: Handkreissäge, Bohrschlaghammer, Flex, Akku Schrauber, Stichsäge, Schleifmaus, Bandschleifer, diverse Sets mit unterschiedlichen Schraubenzieheraufsätzen, Ratschen, Spachtelzeugs und so Kleinkrams. Aber keine wirklichen "großen" Teile halt. Auch keinen Generator. Sollte aber machbar sein, so einen zu kaufen/mieten. Aber im Vergleich zu richtigen Schraubern und Handwerkern, sieht das halt eher mau im direkten Vergleich aus :P :oops:

Könnte man so einen Ausbau direkt auf der "Straße" oder nen Parkplatz machen irgendwo in der Pampa? Stelle mir das kompliziert vor, wenn man Sachen immer in der Wohnung zuschneiden/anpassen muss, um dann nach unten auf die Straße zu laufen um Nachzumessen. Wäre das "machbar" oder eher ..meh.. bei einem Aus/Umbau? Also rein realistisch mit viel gutem Willen versehen natürlich :-o :D :?

xbmcg:
Danke auch dir, es kommt auf die Liste der Verdachtsmomente & möglichen Übeltäter! :)

Zylinderkopf(dichtung) wurde uns als am "Wahrscheinlichsten" gesagt, weil er selbst im Standgas deutlich weiß aus dem Auspuff rauchte als der nette Mann vom Autoservice durchgecheckt hatte und auch ein wenig Schmiere/Öl im Wasserausgleichsbehälter war mit seeehr vielen Luftblasen (laut ihm Co2 das angesaugt wurde?!).. deswegen auch das laute Blubben im Motorraum, sobald der Motor abgestellt wird. Es roch auch irgendwie merkwürdig. Nicht verbrannt, aber merkwürdig. So auf den ersten Blick war auch er ziemlich ratlos, weil er nichts "offensichtliches" finden konnte und der Motor eigentlich relativ "ruhig" lief.. Er hat uns halt nur an eine Werkstatt verwiesen, kurz bevor er wieder abgedüst und uns allein dort in der Eiseskälte stehen gelassen hat.


Ich schreibe mir nun jedenfalls mal alles gewissenhaft auf und hoffe das Beste für unseren "Opa". Vielleicht klappt es ja doch noch irgendwie, ohne ein riesiges Vermögen.
Wir sind gerade dabei, einen anderen Mechaniker aufzutreiben, der sich unserer erbarmt :lol:

rkopka am 12 Jan 2016 12:49:51

LunaL hat geschrieben:Aber keine wirklichen "großen" Teile halt. Auch keinen Generator. Sollte aber machbar sein, so einen zu kaufen/mieten.

Generator kann man sicher auch mieten. Wenn man genug Platz hat (zuhause) auch kaufen. Die einfacheren starken Generatoren gibts teilweise recht billig (ohne Inverter).
Könnte man so einen Ausbau direkt auf der "Straße" oder nen Parkplatz machen irgendwo in der Pampa? Stelle mir das kompliziert vor, wenn man Sachen immer in der Wohnung zuschneiden/anpassen muss, um dann nach unten auf die Straße zu laufen um Nachzumessen.

Ich hab mal eine Reparatur am alten Womo gemacht. Wegen Wasserschadens habe ich eine hintere Ecke so halb entkernt und neu aufgebaut. Ich konnte auf dem Parkplatz vor dem (Mehrparteien) Haus stehen und ein Kabel runterlegen. Dann habe ich alles innen im Womo vorbereitet und ein sonniges, verlängertes WE abgewartet und die Operation am offenen Herzen in 3 Tagen erledigt. Alle Zuschnitte etc. unten neben dem Womo. Rechtzeitig zum nächsten Regen hatte ich die Blechhaut wieder verklebt.

RK

Trashy am 12 Jan 2016 20:34:53

Habt ihr mal an einen professionellen Motorinstandsetzer gedacht?

teuchmc am 13 Jan 2016 00:36:54

Hallo LunaL!Wat heißt nen Mechaniker auftreiben?Werkstatt/Freizeitschrauber?Bei dem Alter brauchst Du jemanden,der diese Sorte Kfz kennt.Wie der Vorschreiber schon schrieb,mal ne Profi-Instandsetzer fragen.Fakt ist,ALLES kostet irgendwie Geld.Die Frage ist ja nur,WIEVIEL ist Dir die Sache wert bzw. was kannst Du eigentlich aufbringen.Mit Luft und Liebe wird det wohl nüscht.Mach doch mal Nägel mit Köppen und "schmeiß"uns ein paar konkrete Zahlen von dem einen oder anderen KV mal um die Ohren.Da kann die Gemeinschaft Dir hier besser ne Rat o.ä. geben,bevor Du Geld verbrennst etc..
Die Teilesituation wird in D auch nicht wesentlich /großartig besser sein wie im Ösi-Land.Der Tip mit Italien ist da mal nicht sooo schlecht.Evtl.bekommts Du da auch einen guten neuen gebrauchten Wagens des gleichen Typs/Ausführung Deines Ducs,so das Du evtl.die Inneneinrichtung "nur"tauschen brauchst.Wer weiß.
Schönen Abend weiterhin.Uwe

underdog am 13 Jan 2016 01:23:40

Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.
So soll ein indianisches Sprichwort lauten.

Auch wenn unendlich viele Erinnerungen mit diesem einen Wohnmobil verbunden sind, so ist es der Beschreibung nach ein Wrack, Sorry, aber auch wenn eine Wahrheit nicht schön ist, muss man sich ihr stellen.

Es gibt auch ein Leben ohne Wohnmobil, auch wenn das kaum vorstellbar erscheint.
Ich habe nicht so recht die Vorstellung in welchem Alter die vom Motorschaden geplagten sich befinden mögen, ich vermute etwa 30 Jahre, vielleicht jünger.

Wenn ich an mein eigenes Leben zurück denke, so haben sich in dem Alter einige andere Dinge ereignet die mit Wohnmobilen nichts zu tun hatten.

Ohne Geld auf der Naht lebt es sich extrem anstrengend, ich weiß das. Wenn man erstmal im Minus steckt, dann wird das seltsamerweise immer größer.
Andererseits kommt Geld tatsächlich zu Geld.

Ich würde versuchen dieses Auto meistbietend an Bastler zu verkaufen, wenn das nicht gelingt, dann eben verschrotten.
Das befreit.

Danach ohne Ballast neu anfangen.

Als letzten Gedanken noch, wenn man tatsächlich an diesem Fahrzeug alles restauriert und es ist alles in Ordnung und dann brettert da einer rein und es ist ein Totalschaden, was zahlt dann eine Versicherung?

pilote650 am 13 Jan 2016 09:44:55

Hi

Ich denke, solch ein Fahrzeug macht nur noch Sinn, wenn man selber daran Arbeiten kann, und so nur Material-, aber keine Arbeitskosten entstehen.
Und dies auch nur, wenn die Substanz ok ist.

Ich würde das Geld das zur Verfügung steht zur Seite legen und sparen......und immer wieder nach aktuellen Angeboten suchen. es hat immer wieder mal
echte Schnäppchen auf dem Markt....

Und laut den Beschreibungen seit ihr technisch ja wirklich nicht in der Lage, die Arbeiten selber zu machen. Somit wird fast jede Reparatur den Wert des Womo übersteigen.


Gruss

teuchmc am 13 Jan 2016 11:05:32

Mmhh.....die Sichtweisen/Argumentationen der 2 Vorschreiber sind leider auch nicht ganz von der Hand zuweisen.Ich kann mich persönlich allerdings immer schwer anfreunden,wenn das Wort,was keiner wirklich hören will,kommt.Abwracken. :?
underdog!Bei einer VOLLRESTAURATION ist hinterher zwingend ein gutachterlich erstelltes WERTGUTACHTEN für die Versicherung notwendig ,um im Falle eines Falles überhaupt was zu bekommen.Es ist eigentlich sogar notwendig,daß bei jeder Form evtl.Wertsteigerung(z.B.Motor/Getriebe/Achsen mal neu/Inneneinrichtung mal richtig neu, etc.) diese anerkannt wird.Wieder mit o.g.Wertgutachten. Der im Gutachten ermittelte Wert hat im Normalfall für die VS auch nur eine begrenzete Gültigkeit.Danach kann es durchaus erhebliche Abschläge geben.Da solch ein AUSSAGEKRÄFTIGES Gutachten nicht unbedingt billig ist,sei nur mal am Rande erwähnt.Diese o.g.Aussagen habe ich unabhängig von mehreren Kfz-Gutachtern erhalten.Mein VS-Dealer hat diese Aussagen bestätigt.
Etwas OT.Sorry!
Schönen Tag erstmal allen.Uwe

selbstschrauber am 13 Jan 2016 12:40:51

Also eine Zylinderkopfdichtung wechseln würde ich schon noch für sinnvoll halten. Allerdings sehe ich das immer auch aus der Warte des Selberschraubers.
Wenn ich an unseren ersten VW Bus denke, dann muss ich meinen Vorschreibern Recht geben, der zog auch eine DM nach der andern fort...
Wir erhielten ihn geschenkt und waren uns bewusst, dass er Arbeit braucht, obwohl er erst 10 Jahre alt war. In das Fahrerhaus haben wir über 1qm Blech reingeschweißt, die Trittstufen waren weggerostet, der vordere Teil der Türen , da waren innen die unteren 10cm einfach weg. Weggefressen vom Rost. Im Laderaum waren auch viele Rostprobleme, Schiebetür, hinterer Radlauf usw. War alles machbar, die Kosten für das Material (Blech, Strom, Schweißdraht und -gas sowie Rostumwandler, Rostschutzfarbe etc) hielten sich in Grenzen. Danach dann der Campingausbau, der richtig viel Geld fraß. Auf der Fahrt zum Campinghändler brach die Stabistütze an der Vorderachse, Monate später auf der anderen Seite die Zugstrebe. Es stellte sich dann raus, dass der kleine Motor einen Motorschaden hat, er lief zwar einwandfrei, von den 50 Pferdchen waren aber wohl nur noch 30 vorhanden. - Verbrannte Auslaßventile. Also neue Zylinderköpfe und Laufbüchsen. Ach ja, die sauteuren Heizbirnen der Luftheizung waren auch Opfer des Rosts. Also das auch noch gemacht. Im Kurzurlaub in F dann keine Kupplungsbetätigung mehr. - Das Blech am Pedal in dem der Kupplungszug eingehängt war, hat sich durchgearbeitet. Einige Monate später in einem französischen Kreisverkehr hatte ich den Schalthebel in der Hand. Nachdem wir den Wagen 4 Jahre hatten, gab von jetzt auf nachher der Auspuff auf. In den franz. Bergen dann immer wieder unerklärliches Ausgehen des Motors. Ursache ein Kabelbruch im Zuleitungskabel zum Zündverteiler. Defekter Anlasser, und so ging es immer weiter. Kaum war eines repariert, ging das nächste kaputt. Immer stellte man sich die Frage, ob man noch reparieren soll, weil man ja gerade erst soviel Geld reingesteckt hat und das dann verloren wäre, haben wir immer weiter investiert. Bis dann die Familie immer größer und der Wagen damit zu klein wurde. Die Afrikaner haben sich dann über ein gut durchrepariertes Auto gefreut. Zwar sind wir nie so liegen geblieben, dass wir nicht weiter gekommen wären, aber Vertrauen in ein Auto sieht anders aus. Meine Frau war so genervt, dass sie am liebsten nur noch Ferienwohnungen gemietet hätte.
Der Wagen war zuvor von verschiedenen Firmen mit zig-Fahrern total runter gerockt worden. Hinzu kam, dass die TÜV Prüfer wohl blind gewesen sein mussten, denn so hätte der schon 4 Jahre bevor wir ihn bekamen eigentlich keinen TÜV mehr bekommen dürfen. Mein Fazit: Irgendwann lohnt es sich nicht mehr. Wann muss jeder selbst entscheiden.

LG

Selbstschrauber

mk9 am 13 Jan 2016 19:38:26

Underdog hat in seinem Kommentar diese Frage gestellt, die zumindest mal eine Überlegung wert ist

underdog hat geschrieben:Als letzten Gedanken noch, wenn man tatsächlich an diesem Fahrzeug alles restauriert und es ist alles in Ordnung und dann brettert da einer rein und es ist ein Totalschaden, was zahlt dann eine Versicherung?


Diese Frage ist meines Erachtens durchaus berechtigt und zu überlegen, welche Kosten für die Motorreparatur und Behebung sonstiger Mängel aufzuwenden sind. Meistens wird alles teurer als man denkt. Es sei denn, dass man einen Festpreis vereinbaren kann. Bei einem solchen Fahrzeug, mit Rostschäden, die unbedingt zu beheben sind, tauchen immer wieder weiter Probleme auf. Das fängt schon an, wenn Schweißarbeiten am Boden gemacht werden müssen.
Und ob dann die Werkstatt dafür einen Festpreis nennt, wage ich zu bezweifeln. Gerade bei Schweißarbeiten kann das ein Problem werden. Es sei denn, dass man sofort einen höheren Betrag dafür ansetzt. Ich würde für Schweißarbeiten keinen Festbetrag nennen.
Was passiert bei Schweißarbeiten mit der Isolierung im Wagen und an Leitungen im Fahrzeug usw. usw. ?

Dann kommt die entscheidende Frage bei einem großen Schaden: wie hoch sind die Reparaturkosten und wie hoch ist der Zeitwert des Wagen überhaupt.
Was sagt die Versicherung :?: Ich habe bewußt ein großes Fragezeichen gesetzt. Die Frage kommt nicht von ungefähr. Ich nenne auch den Grund.
Ich fahre selbst einen Peugeot J9 Kastenwagen Erstzulassung 6/1982 seit 1996 als Wohnmobil zugelassen. TÜV neu bis Okt. 2017 keine Mängel.
Bei einem größeren Schaden würde die Versicherung keinen Zeitwert feststellen können, weil der Zeitwert bei dem Fahrzeug lediglich geschätzt werden kann. Der Peugeot steht in keiner Liste mit einem Zeitwert. Und dann zieht sich die Versicherung wie Gummi. Genau so wird es auch im Falle des Falles, wie Underdog erwähnt, kommen.

Darüber sollte sich auch LunaL Gedanken machen und alle Möglichkeiten der Kosten in Erwägung ziehen und dann entscheiden. Im Endeffekt kann nur er die Entscheidung treffen, so ist das nun mal. Er hat viele Meinungen zu dem Komplex gehört.

Gruß
Manfred

a.miertsch am 13 Jan 2016 20:20:49

Ich meine, mit einer einfachen Prüfung ist das Problem leicht zu beurteilen. Der Motor verliert sowohl Wasser, als auch Öl.
10 ltr. Wasser kosten 1,-€, 6 ltr.Öl (15W40) kosten max 25,-€. Auffüllen und im Kreis um die Blöcke fahren, bist der Motor Temperatur hat, dann müsste man doch am Motor etwas sehen, wo die Brühen hin verschwinden. Geht es in den Kühliausgleichsbehälter, ist schon mal die Kopfdichtung hin. Also kein gr. Problem. Geht es irgendwo aus dem Motor, anzeichnen und einen KFZ- Mechaniker in einer kleinen Werkstatt suchen. In den Palästen findet man die nicht mehr. Die verstehen Deine Sprache nicht . Dann muss man sich schlau machen, was eine Rep. kostet. Das Teil fährt ja noch mit gelegentlichen Injektionen. Also mehrere Schrauber fragen.
Alsdann Bauchgefühl und Familienbutget befragen, und machen oder -lassen, oder Scheiterhaufen. Schweiß- und Elektroarbeiten sind sicherlich der kleinere Posten.
Albert

mafrige am 13 Jan 2016 21:07:12

Hallo LunaL,

es gibt in Deutschland und Österreich sogenannte Mietwerkstätte, dort kann man sich in einer Halle einen Platz mieten.
Kostet ca. 10 €/h mit Werkstattwagen, Hebebühne, und ... und ..., bei längerer Zeit kann man handeln, zum Beispiel hier: --> Link
Was du brauchst, ist ein Schrauber, der für ein kleines Geld dir zeigt, wie es geht.
Es gibt auch Reparaturbücher, zum Beispiel hier: Link zum eBay Artikel
Eine Zylinderkopfdichtung kostet, zum Beispiel: --> Link
In der Regel ist ein Schrauber/ Fachmann in der Werkstatt, der dir auch hilft.
Dort kann man auch Schweißgerät und Spezialwerkzeug ausleihen ... vielleicht hilft er dir bei Schweißarbeiten ...?
Dein Finanzielle Risiko ist dabei gering und du kannst dann selbst entscheiden wie es weiter geht ... vor allen lernst du eine Menge und kannst dir später leichter helfen.

teuchmc am 14 Jan 2016 00:08:43

mk9 hat geschrieben:t
Was sagt die Versicherung :?:
Ich fahre selbst einen Peugeot J9 Kastenwagen Erstzulassung 6/1982 seit 1996 als Wohnmobil zugelassen. TÜV neu bis Okt. 2017 keine Mängel.
Bei einem größeren Schaden würde die Versicherung keinen Zeitwert feststellen können, weil der Zeitwert bei dem Fahrzeug lediglich geschätzt werden kann.
Gruß
Manfred


Hallo Manfred!4 Beiträge zurück hatte ich genau dieses Problem erläutert.Du solltest da auch mal darüber nachdenken,ob das nicht auch ein Option für Deinen J9 wäre.Da es ja "kein"Oldtimer,sprich der nur bei Schönwetter/Rallys/etc.gefahren wird,ist,mußt Du ja nicht zwingend jedes Jahr eins machen.Aber Du hättest zumindest ab z.B.2016 einen Wert,wo ein Gutachter etc.im Falle eines Falles ansetzen kann.Speziell bei "Liebhaber"-Kfz.,welche aus den Baujahren(80er/90er) noch im Alltag bewegt werden,ist man schnell beim wirtschaftlichen Totalschaden, wenn KEIN reeler Wert in einem Wertgutachten dargestellt ist.Und den Schadenswert im Falle eines Falles stellt bei mir zu allererst der von MIR bestellte Gutachter fest.
Schönen Abend weiterhin.Uwe

Gast am 14 Jan 2016 00:44:00

Hallo Luna,

Schöne Schei..e, hast mein volles Mitgefühl! Das hilft Dir jetzt aber nicht.

Meine ehrliche Einschätzung: Karosse 400tkm. Motorschaden unbekannten Ausmaßes. Dazu einige andere Baustellen... :eek:
LunaL hat geschrieben:...da derzeit dort auch ein Fehler vorliegt, ebenfalls sehr teuer + Erneuerung der Federn hinten + sonstige Reparaturarbeiten + neue Batterien + Erhaltungskosten + Innenraumrenovierung + massive Rostausbesserungen an der Karosserie + Relaiserneuerung.

Das ist ein Fahrzeug, das ein erfahrener Schrauber mit eigener Werkstatt im vernünftigen Rahmen am Leben erhalten bzw. wieder herrichten kann!

Ich würds, auch wenn die Erinnerungen dranhängen, losschlagen an einen Bastler für 500.-Euro, vielleicht auch 1000.- Weiss ja nicht wies sonst "beinand" ist.
Vergleichbares gibts für 4000.- vom Händler --> Link Da hättet Ihr wenigstens erstmal 6 Monate Sicherheit (Gewährleistung). Wieviel der österreichische Staat bei Kauf in D haben will (NOVA), weiß ich allerdings nicht. Ich würd jedenfalls nicht noch mehrere tausend auf Verdacht in so ein Projekt "investieren"!

andwein am 14 Jan 2016 13:52:55

mafrige hat geschrieben: Dort kann man auch Schweißgerät und Spezialwerkzeug ausleihen ...

Aber "Rost"-Schweißen sollte man schon können!!! Besser ginge es mit Reparaturblechen, aber ob es die noch gibt?
Gruß Andreas

underdog am 14 Jan 2016 14:45:46

Auf jeden Fall handwerklich anspruchsvoll.
Wenn es keine Formteile gibt, muss man die selbst machen.
Stahlblech gibt es wohl noch.

LunaL am 14 Jan 2016 19:57:14

Hallo ihr Lieben, und erneut vielen lieben Dank für eure Meinungen!
Tut mir leid, dass ich mich erst so spät melde aber mir geht es momentan aus persönlichen Gründen nicht so gut, und es ist momentan alles ein wenig viel für mich. Entschuldigung.

Ich bzw. wir sind immer noch am Überlegen, wir haben mit der Werkstatt nun vereinbart, dass er dort vorerst mal bis März auf dem Parkplatz stehen bleiben kann, kostenfrei.
Zumindest mal eine etwas längere Bedenkzeit. Das mit den Finanzen müssen wir uns nun sehr genau ausrechnen. und abwägen. Eventuell würden meine Großeltern auch einen Teil der Kosten übernehmen, aber da müssen wir uns erst zusammen setzen.

Mein Freund hat sich nun mal bei seinen Arbeitskollegen umgehört, und wir haben zwei Nummern bekommen. Ein alter Fiat Mechaniker, der nun in einer freien Werkstatt arbeitet und einen anderen Bastler/Schrauber/Mechaniker, ebenfalls in einer freien Werkstatt. Der Stundensatz der beiden Optionen, liegt knapp die Hälfte unter dem derzeitigem (89€ Stundenlohn). Schon ein spürbarer Unterschied.
Einer der Nachbarn von Gegenüber, hat uns auch eine Adresse für eine eine Mietwerkstatt gesagt (danke mafrige!! für den Gedankenanstoß). Er hat uns auch gleichzeitig angeboten, dass er bei seinem Familienurlaub mal für uns in Italien auf den Schrottplätzen herumfragen kann. Wir sollten nur rechtzeitig Bescheid geben, was wir für Teile bräuchten. Ich finde, dass klingt jetzt mal nicht soooo schlecht. Aber zum Glück, haben wir ja nun ein paar Wochen Zeit, um uns das alles durch den Kopf gehen zu lassen.

Und ja, ich "liebe" dieses Auto zwar und verbinde sehr viele schöne Erinnerungen damit ABER ein Auto ist und bleibt auch ein Gebrauchsgegenstand, dass einem möglichst sicher und bequem, möglichst komplikationsfrei von A nach B und wieder zurück bringen soll. Wenn das aber von so vielen Reparaturen und Ausbesserungsarbeiten überschattet wird, und man immer Angst haben muss, dass man plötzlich wieder irgendwo in der Pampa oder sogar in einem fremden Land liegen bleibt, und man technisch einfach nicht so versiert ist, und auch finanziell noch nicht so "gereift" ist, um das auf Dauer selber zu stemmen, dann wird es eventuell doch Zeit, weiter zu ziehen und sich andere Optionen zu überlegen. Da kann ich euch nur zustimmen.

Es geht uns aber auch in erster Linie garnicht darum, dass hätte ich vielleicht dazu sagen sollen, das Womo wieder in seinen "Originalzustand" zurück zu setzen, sondern einfach nur, dass wir mal spontan ohne viele Umschweife zum Einkaufen, zur Familie oder in den Urlaub/Tagesausflüge etc. damit erledigen können.

Das Auto ist alt, es darf auch alt bleiben, aber es sollte eben doch einigermassen "funktioneren". Der Rest wäre ansonsten nicht so tragisch. Es ist das einzige Auto das wir besitzen, deswegen wird/wurde auch alles mit dem Womo erledigt. Spontane Ausflüge oder Bummelfahrten zu IKE* würde es dann zwar nicht mehr geben, aber nunja. Es gibt wohl schlimmeres.
Ich glaube übrigens auch nicht, dass wir auch nur einen Cent von der Versicherung dafür bekommen würden, damit rechnen wir auch garnicht und es war uns auch von Anfang an bewusst. Uns geht es nur darum, dass im Falle eines Unfalls, die Kosten der Gegenseite bezahlt werden und alle (hoffentlich) gesund aus der Sache heraus kommen. Zum Glück sind sowohl wir, als auch das Womo bisher komplett unfallfrei. Ich hoffe, dass bleibt auch in Zukunft so.. egal mit welchem Auto/Womo auch immer.

hundefreund02:

Lustig, dass du gerade dieses Womo herausgesucht/gefunden hast. Genau/fast der selbe ist unser alter "Opa". Nur hat unserer eine hellere Ausstattung und einen schwächeren Motor :) Ansonsten ist von der Grundausstattung/Innenleben/Außen alles genau gleich.. außer der Kühlschrank. Der hat Zwischenzeitlich auch das Zeitliche gesegnet, und wurde vor einiger Zeit durch ein jüngeres Modell ersetzt. Ansonsten sieht er aber im Gegensatz zu unserem, um einiges frischer aus. Zumindest was den sichtbaren Rost, rund um die Radkästen & Fenster angeht. :? :P :D

Wie gesagt, vielen Dank für eure zahlreichen Meinungen. :love: Wir werden uns die Tage mal ernsthaft zusammen setzen, überlegen und wirklich alle Optionen besprechen. :vogel:
Ihr habt uns jedenfalls sehr geholfen!

Lieben Gruß,
Luna(L)

Gast am 14 Jan 2016 23:15:56

Hallo Luna
Ich habe jetzt mal alle Beiträge gelesen und auch dass Für und Wider abgewogen .
Für mich persönlich wäre es ein leichtes solche alten Motoren zu zerlegen und auch reparieren -> Ich würde es bei Deinem Motor trotzdem NICHT tun !
Das Fahrzeug hat Problemstellen von denen Du noch gar nichts weisst .
Radkasten , Schweller , Fenstergummis -> das alles ist sichtbar ,aber auch nicht immer leicht zu reparieren -
andwein hat geschrieben:Aber "Rost"-Schweißen sollte man schon können!!! Besser ginge es mit Reparaturblechen, aber ob es die noch gibt?
Gruß Andreas

Neee - Rost kann keiner schweissen ;D und solche riesigen Reparaturbleche gibt es oft gar nicht , denn ich muß ja irgendwo ansetzen .....

Also Luna -> hebe bitte einmal die Matten vom Fahrerhaus hoch oder schau unter den Sitzen nach und stoß einmal mit dem Schraubendreher hinein -> ich denke da ist er auch durch , wenn es an dem ist -> Spar dir jeden Cent !

Mir ging es genauso - allerdings Top Motor und Getriebe , ich hab ihn verkauft , denn selbst meine Vorstellungskraft und mein technisches Vermögen reichten da nicht mehr aus ....Hat weh getan , musste aber sein.
Irgendwann muss man doch Vernunft walten lassen und sich trennen .Ich wollte mir auch kein "Groschengrab" schaffen .

kroppie am 15 Jan 2016 09:21:36

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