mantishrimp am 21 Jan 2016 20:30:06 underdog hat geschrieben:Üblicherweise die Schuld von Anderen. Wenn man gegen blanke Drähte kommt, vielleicht noch in einem dunklen Keller, die irgendein Torfkopp da unter Dampf hinterlassen hat, was kann man dagegen tun?
jetzt sind die anderen Schuld :eek: Was du dagegen tun kannst, lernst du im EFK Seminar...
underdog am 21 Jan 2016 20:42:30 etzt sind die anderen Schuld :eek: Was du dagegen tun kannst, lernst du im EFK Seminar...
Was?! Was soll dieser Unsinn? Ich frage mich, wer von uns wohl auf Baustellen tätig ist? Kennt ihr nur blitzblanke Industrie-Arbeitsplätze? Wenn irgendwo ein Nagel aus einem Brett steht und ich trete da rein, dann geht das ohne Sicherheitsschuhe schief. Daher trage ich diese. Ein stromführendes Kabel hat gesichert zu sein, wenigstens mit Isolierband. Ich sehe das beim besten Willen nicht als mein Verschulden an, wenn jemand so eine Falle hinterlässt. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass mein Erfahrungsschatz leider auch selbst erlittene Stromschläge enthält. Die Gefahr durch Strom ist für mich nicht abstrakt sondern extrem real, wollte ich damit ausdrücken.
frajop am 21 Jan 2016 20:43:45 underdog hat geschrieben:Üblicherweise die Schuld von Anderen. Wenn man gegen blanke Drähte kommt, vielleicht noch in einem dunklen Keller, die irgendein Torfkopp da unter Dampf hinterlassen hat, was kann man dagegen tun?
Du hast dir zwar vermeintlich viel beigebracht, aber das Wichtigste nicht: 5 Sicherheitsregeln zum Arbeiten an elektr. Anlagen: --> LinkSicherlich können auch mal andere Schuld sein, aber wenn man einige Dinge beherzigt, kann das Risiko schon minimiert werden. Aber wenn man die einfachsten Sachen nicht kennt... Ein bischen renitent kommst du mir jetzt schon vor. Machst du das jetzt um die Ratgeber zu provozieren, oder denkst du wirklich so? Grüße Frank
underdog am 21 Jan 2016 23:05:09 Das Leben ist kein Ponyhof. Vermutlich arbeitet ihr alle in einem Labor, gutes Licht, im Stehen oder im Sitzen, geregelte Arbeitszeiten, Pausen möglicherweise. Nicht jeder Werktätige in diesem unseren Land genießt diese märchenhaften Bedingungen. Die besten Kapitäne stehen an Land. Ich fasse zusammen: Die Steckdosen im Wohnmobil gehören wegen der genannten Regeln nur zu CAT II. Ich sollte mich um diesen E-Schein kümmern. Ich danke für die Informationen die sich in den zahlreichen Texten dieses Fadens finden lassen.
Tinduck am 22 Jan 2016 06:55:50 frajop hat geschrieben: 5 Sicherheitsregeln zum Arbeiten an elektr. Anlagen:
Die kennt wahrscheinlich jeder, der schon mal in einem Betrieb einer Sicherheitsfachkraft begegnet ist. Wird nur leider nicht immer gelebt... die SiFa hat das auf den Rücken tätowiert, fasst aber keine Kabel an. Der Elektriker (EFK mit Schein und allem) macht aber trotzdem nicht die Sicherung raus, wenn er an einer fehlerhaften Steckdose frickelt. Und an mancher Stelle führen auch die Sicherheitsregeln nicht weiter, insbesondere, wenn der Vorgänger Scheixe gebaut hat. Das Beispiel mit dem blanken Kabel im dunklen Keller ist da schon sehr gut. Wer schaltet schon vor dem Betreten den Keller stromlos, wenn er keinen Anlass zu der Vermutung hat, dass da sowas rumliegt?? EFK mit Schein und Segen muss sein, aber wer glaubt, dass dann nichts mehr passiert oder damit jeder Unfall zu verhindern ist, ist erschreckend naiv. Da arbeiten immer noch Menschen, und die machen Fehler. bis denn, Uwe
Energiemacher am 22 Jan 2016 15:15:26 Tinduck hat geschrieben:EFK mit Schein und Segen muss sein, aber wer glaubt, dass dann nichts mehr passiert oder damit jeder Unfall zu verhindern ist, ist erschreckend naiv. Da arbeiten immer noch Menschen, und die machen Fehler.
Es Bedarf keiner SiFa wenn die "Fummler" ordentlich ausgebildet sind.....die kennen dann nämlich die 5 Sicherheitsregeln. Und eine EfK die an einer unter Spannug stehenden Steckdose arbeitet handelt grob fahrlässig. Eben weil er die Regeln kennt und Sie bewusst missachtet. Es sei denn die EFK hat eine Zusatzausbildung für AuS.....aber dann, wird auch höchstwahrscheinlich nichts passieren, denn dann werden andere Schutzmaßnahmen getroffen usw. Aber trinken wir einen drauf......rot ist schwarz und plus ist minus! Grüße Thorsten
andwein am 22 Jan 2016 15:19:04 underdog hat geschrieben: In Deutschland ist es eben nicht so, dass ein Installateur keinen Wanddurchbruch machen darf (macht der Maurer) oder nicht durch eine hölzerne Fußleiste bohren darf (macht der Tischler).
Das ist halt die Problematik. Der Installateur darf den Wanddurchbruch machen, aber wenn er dabei die Elektrosteigleitung erwischt oder die Statik gefährtet haftet er odere sein Arbeitgeber dafür, und das sollte er wissen. Wenn er vorher seinen Bohrhammer mit einem Verlängerungkabel ohne SL angeschlossen hat, zittert halt nicht nur der Hammer! Und dafür haftet nur er, eventuell mit seinem Leben, und auch das sollte er wissen. Übrigens: junge Herzen sind stark und verkraften auch mal einen Stromstoß, bei älteren Herzen ist das nicht mehr so der Fall, da nutzen auch die jungendlichen Erfahrungen nichts mehr! Aber diese Diskussion ist anscheinend sowieso fruchtlos, mich errinnert dies stark an "denn sie wissen nicht was sie tun" Gruß Andreas
Energiemacher am 22 Jan 2016 16:34:35 andwein hat geschrieben:Aber diese Diskussion ist anscheinend sowieso fruchtlos, mich errinnert dies stark an "denn sie wissen nicht was sie tun" Gruß Andreas
1000mal berührt, 1000mal ist nix passiert......aber dann hats zooohm gemacht.
underdog am 22 Jan 2016 17:23:22 Ich dachte beim Wanddurchbruch nicht an Kabel die man treffen könnte. Ich hatte einen ganz gewöhnlichen Bau im Sinn und der Durchbruch wäre dann geplant und in Ordnung. Es ging um die hierzulande nicht so strenge Abgrenzung. In England zur hohen Zeit der Gewerkschaften soll das richtig Ärger gegeben haben, wenn man einem anderen Gewerk die Arbeit weggenommen hätte. Wollen wir uns gegenseitig eine Meinung bilden? Wollen wir die Texte auch mal vollständig lesen und zu verstehen trachten? Nirgends behaupte ich, Stromschläge sind toll und gesund. Im Laufe eines Lebens passiert eben auch mal ein Missgeschick. Gerade weil ich aus erster Hand um die Gefahr weiß, bin ich auch so vorsichtig. Meine einzige Nachlässigkeit ist der fehlende offizielle Nachweis meiner Fähigkeiten. Das werde ich demnächst beim Boss zur Sprache bringen. Und damit dürfen alle zufrieden sein.
Energiemacher am 22 Jan 2016 17:27:35 underdog hat geschrieben:. Das werde ich demnächst beim Boss zur Sprache bringen. Und damit dürfen alle zufrieden sein.
Würdest du mir bitte den Gefallen tun und hier nochmal dann kurz zusammenfassen was bei den Gespräch herausgekommen ist? Weise deinen Chef doch auch mal auf die Verantwortung hin und wie er gedenkt sich da herauszuwinden.....natürlich nur für den Fall das etwas passiert. Aber wie du schreibst, niemand ist vor Fehlern/Unfällen sicher. Grüße Thorsten
andwein am 23 Jan 2016 17:41:37 underdog hat geschrieben:Ich dachte beim Wanddurchbruch nicht an Kabel die man treffen könnte.
Ja, das ist schon OK, verstehe ich auch! Aber ich habe solche Dinge halt in der Ausbildung gelernt! Bevor ich einen Bilderdübel setze mach ich mir ein Lagebild der Steckdosen/Schalter/Lampen/Verteilerdosen und in deren senkrechten/waagerechten Linien bohre ich nicht oder erst wenn ich den Leitungssucher zusätzlich zu Rate gezogen habe. Solche Vorsichtsmassnahmen gehen einem ins Blut über, aber zuerst muss man halt wissen wie ausgebildete und gute Elektriker die Leitungen verlegen! Nochmals, ich verstehe den Praktiker und denjenigen der Learning by doing praktiziert. Aber wenn er seine "Erfahrungen" als normale Arbeitsweise im Beruf/Hobby anpreist, finde ich das nicht als "nachahmenswert" Sorry, wenn ich meine Meinung zu sicherheitsrelevanten Themen so direkt ausdrücke, aber da hier viele Leute mitlesen sollte man bei Hobbybasteleien/Reparaturen eine sicherheitsbewuste Arbeitsweise propagieren. Freundliche Grüße, Andreas
underdog am 23 Jan 2016 22:06:17 Wofür dieser lange Text? Alle Fragen sind geklärt. Ich behaupte weiter, ich weiß wie es geht. Ich habe diese Papier nicht, was aber an meinen exzellenten Fähigkeiten nichts ändern würde, wenn ich es hätte. Das mag man glauben oder nicht. In den vergangenen Tagen habe ich eine Pumpe erneuert und einen Durchlauferhitzer geprüft. Ich werde auch in den kommenden Tagen gelegentlich ein elektrisches Gerät öffnen usw. Ich behalte das mit diesem E-Schein im Auge, aber an meiner Arbeit oder an meinem Umgang mit elektrischen Geräten ändert sich nichts. Ich führe mein Leben so wie zuvor. Wie sonstwer sein Leben führt und seine Arbeit macht ist mir egal.
Lest einfach meine Texte genau, dichtet nichts dazu und lest nicht eure Ansichten zwischen meinen Zeilen heraus.
Tinduck am 24 Jan 2016 08:04:38 Mensch, underdog...
alles, was die Anderen Die sagen wollen, ist:
Wenn was passiert, bist Du mit oder ohne Schein dran, aber ohne viel mehr als mit :D
Dass manche Dir zwischen den Zeilen Unfähigkeit unterstellen, ist halt die Hybris der Schein-habenden.
bis denn,
Uwe
frankiafred am 26 Jan 2016 20:57:50 Moin, gerade im Bereich Elektrotechnik ist in diesem Forum (teilweise sehr gefährlicher) Unsinn in Massen geschrieben worden - leider. Natürlich ist ein normalbegabter Laie (vor allem aber echte Könner wie underdog - nicht böse gemeint :wink: ) durchaus in der Lage Arbeiten an elektrischen Anlagen auszuführen.Gibt ja genug Quellen wo man sich schlau machen kann.Ich wechsle schließlich auch die Bremsklötze/Bremsscheiben etc. an meinem Wagen selbst.Vermutlich mache ich auch alles richtig (zur Sicherheit nach Werkstatthandbuch).Irgendwo jedoch gibt es Grenzen.Eine Grenze ist klar erreicht wenn ich als Laie (z.B. underdog) mit Dingen von denen ich eigentlich mangels Ausbildung nur am Rande etwas verstehe mein Geld verdiene und so andere unter Umständen gefährde. Gerade Laien leiden oft an gnadenloser Selbstüberschätzung weil "leichtere Arbeiten" VERMEINTLICH fachgerecht ausgeführt wurden.Leider gehen an diesen Zeitgenossen gutgemeinte Ratschläge fast immer vorbei (eben weil man sich selbst überschätzt). Die rechtliche Seite hat willi_chic sehr gut dargestellt.Ich habe mal in Hamburg an einem Seminar über Sicherheitsfragen teilgenommen.Dort nahmen viele Fachleute (Ing. etc.voll im Berufsleben in Industriebetrieben stehend) teil,die viele Fragen stellten.Am Ende des Tages stand der Satz - "Der Staatsanwalt wird dir schon erzählen was du falsch gemacht hast". Underdog würde ich empfehlen sich mal kundig zu machen wie lang er für seine Arbeit (Erstellung einer Anlage) gerade stehen muß (da wird er 100% gün im Gesicht). Weiter wünsche ich ihm,dass er in seinem Arbeitsleben mal Profis trifft die ihre Arbeit fachgerecht machen,so dass er nicht nacharbeiten muß.Warum ich die - zugegeben manchmal nervigen - Vorgaben z.B. der 0100 gut finde? Guckt euch Statistiken an die tödliche Stromunfälle aufzeigen.Immer noch zuviele Tote jedoch viel,viel wenigen als vor Jahrzehnten.Woran das wohl liegen mag? Wir hatten vor zwei Jahren einen tödlich verlaufenen Unfall eines "Praktikers" bei uns im Unternehmen (Fremdfirma).Der Mann war wie heute so oft "Subunternehmer".Da hab selbst ich gestaunt wie schnell die Kripo und der Staatsanwalt vor Ort waren. Nichts für ungut underdog - durch deine Ausführungen hier hast du dich als Laie geoutet.Du selbst siehst das vermutlich anders.Soll heißen:Diskussion lohnt nicht! Vielleicht liest aber der ein oder andere mit der sich gerade auf dem Weg zum selbsternannten Könner befindet mit und überdenkt das ein oder andere. Gruß Fred (Klugscheißer 8) )
underdog am 27 Jan 2016 21:18:35 Gerade Laien leiden oft an gnadenloser Selbstüberschätzung weil "leichtere Arbeiten" VERMEINTLICH fachgerecht ausgeführt wurden.Leider gehen an diesen Zeitgenossen gutgemeinte Ratschläge fast immer vorbei (eben weil man sich selbst überschätzt).
Dieser Tröd ist so abgelutscht wie ein Tröd nur abgelutscht sein kann. Dennoch denke ich über den einen dicken Fallstrick nach, den ich zu übersehen scheine. Gegeben sei eine Umwälzpumpe mit 230 Volt, ich sage jetzt mal Stromanschluss, damit keiner lacht. Leistungsaufnahme der Pumpe z.B. 145 Watt. Ich stelle also den Strom zu dieser Pumpe aus, ich öffne den Anschlusskasten der Pumpe und ich prüfe mit dem Duspol ob das Abstellen des Stroms erfolgreich war. Der Duspol zeigt Spannungsfreiheit an. An schönen Tagen mache ich das natürlich so wie man es macht, den Duspol vor und nach der Prüfung auf dessen Funktion prüfen. Ich will mal Life und in Farbe sehen wie das wirklich einer macht, in mehr als 30 Jahren habe ich das so noch nie gesehen, obwohl es einleuchtet und Leben retten kann. Wir erinnern uns, die Anschlussklemmen der Pumpe sind definitiv nicht mehr unter Spannung, ich befinde mich übrigens allein im Heizraum und bisher hat kein noch so böser Geist die von mir betätigten Schalter wieder eingeschaltet. Ich erwarte dieses auch diesmal nicht und löse die 3 Klemmschrauben des elektrischen Anschlusses und ziehe das Kabel aus dem Anschlusskasten. Und da ist jetzt ein Knackpunkt, sollte sich in diesem System in FI-Schalter befinden, wird der auslösen, wenn sich Null und Schutzleiter berühren. Entweder knipse ich die blanken Enden ab, die sind eh vergniedelt, oder ich leiste mir den Luxus, und ziehe in der Heizungsregelung den Stecker der zu dieser Pumpe gehört. Dieses Kabelende lege ich dahin wo es mich nicht stört, ich es nicht berühren werde und es nicht nass werden kann. Ich baue die Pumpe aus, die beiden Verschraubungen, ich baue eine neue Pumpe ein. Der elektrische Anschluss wird wieder so hergestellt wie er vorher war, sofern die Pumpe entsprechend gestaltet ist. Strom ein, Probelauf, Gehäuse natürlich zu, fertig. Wo genau ist da jetzt die Gefährdung für Unbeteiligte? Was würde ein Elektromeister oder ein Elektroingenieur anders oder besser machen?
andwein am 28 Jan 2016 11:31:05 underdog hat geschrieben:ich befinde mich übrigens allein im Heizraum und bisher hat kein noch so böser Geist die von mir betätigten Schalter wieder eingeschaltet.
Seltsam, du willst es nicht akzeptieren, also Es wird nicht am Schalter ausgeschaltet, sondern die betreffende Sicherung wird entweder entfernt (alte Schmelz) oder ausgeschaltet, der Sicherungskasten wird wieder geschlossen (Anstossgefahr, Verletzungsgefahr) Wenn du bei deiner Methode ein Ersatzteil aus dem Auto holen würdest, könnte die Hausfrau den Raum betreten und den nicht leuchtenden Heizungsschalter wieder einschalten, weil ihr kalt ist. Du must also bei deiner Methode sicher stellen, daß kein Unbefugter/Nichtfachmann den Raum während der laufenden Reparaturarbeiten betreten kann. Es interessiert keinen ob du zum Zeitpunkt des Ausschaltens alleine bist. Wenn du freiliegende Kabel in die Luft ziehst muss die Sicherung ausgeschaltet sein, ein von der Hausfrau betätigbarer Schalter (hoffentlich mit Kontrollleuchte oder?) genügt nicht, wenn schon unsicher gepfuscht musst du ihn wenigstens überkleben oder mit Hinweisschild versehen. Als "Fachmann" musst du leider mit der Unbedarftheit von Laien rechnen, deshalb bist du ja "Fachmann" (also jetzt nicht persönlich gemeint, sondern allgemein) Es gibt übrigens Kurse der Berufsgenossenschaft für sicheres Arbeiten, die sind für dich sogar kostenfrei. Gruß Andreas
frajop am 28 Jan 2016 12:09:25 andwein hat geschrieben:... deshalb bist du ja "Fachmann" (also jetzt nicht persönlich gemeint, sondern allgemein)
..der war gut :rofl: Frank
Energiemacher am 28 Jan 2016 12:46:03 Es sind eben die 5 Sicherheitsregeln zu beachten, auch wenn es nur eine "kleine" Pumpe ist, die gewechselt werden muss.
Und zu den offenen blanken Adern - In den Sicherheitsregeln steht klar drin: - Erden und Kurzschließen ( da braucht man auch keine Adern zurückschneiden um einen N/PE-Fehler zu vermeiden, aber interessant wie das selbsternannte Fachkräfte so machen ) Aber woher soll das jemand wissen der es nicht gelernt hat und absolut Beratungsresistent ist.
Hauptsache die Farben passen aufeinander und die Pumpe pumpt wieder, Sicherheit ist was für Weicheier.
Und zu deinem Argument das du nicht in unter Laborbedingungen oder in einem Reinraum arbeitest.....na gerade dann, ist es wichtig sich an die Vorschriften zu halten.
Warum müssen Elektriker eigentlich eine Ausbildung machen wenn das jeder andere Handwerker durch bissel üben auch zustande bringen kann? :roll:
Aber ich Frage mich wie es zum Bsp. um die Einhaltung der Trinkwasserverordnung oder um die Regeln des DVGW bestellt ist, wenn schon sonst nirgends auf Vorschriften geachtet wird. Ob da auch dann einfach ein Metzger bissel geübt hat und das Trinkwassersystem einfach mal versaut weil ihm alles andere zu lange dauert und sicheres arbeiten eh nur eine Erfindung von seltsamen Menschen ist.
Manche können nicht und andere wollen nicht.....zu welcher Gruppe gehörst du Underdog?
Grüße Thorsten
underdog am 28 Jan 2016 13:17:45 Also gibt es in der edlen Zunft des Elektrohandwerks nur Fachleute die exakt nach den Buchstaben der technischen Regeln arbeiten? Niemand der sie sinngemäß interpretiert? Allein im Raum bedeutete in diesem Fall, nur ich hatte Zugang. Die Arbeit konnte ohne Verlassen der Örtlichkeit durchgeführt werden.
Weiteres Problem, die Hauptanlage musste weiter in Betrieb bleiben, man kann nicht alles immer komplett ausschalten.
Ich wollte eigentlich auf die von mir möglicherweise nicht erkannte Gefährdung nach dem Abschluss der Arbeit hinaus. Ist das Ergebnis unsicher?
Energiemacher am 28 Jan 2016 13:27:57 underdog hat geschrieben:Also gibt es in der edlen Zunft des Elektrohandwerks nur Fachleute die exakt nach den Buchstaben der technischen Regeln arbeiten? Niemand der sie sinngemäß interpretiert?
Du legst also auch die Trinkwasserverordnung immer nur sinngemäß aus?? Spielen deine Kinder auch mit Spielzeug das nur sinngemäß auf ihre Produktsicherheit geprüft wurde? underdog hat geschrieben:Weiteres Problem, die Hauptanlage musste weiter in Betrieb bleiben, man kann nicht alles immer komplett ausschalten.
Ich schrieb schonmal davon, für solche Fälle gibt es "Spezialisten". Nämlich Elektrofachkräfte die entsprechende Ausbildung genossen und somit die Berechtigung haben um Arbeiten unter Spannung auszuführen. Aber das ist natürlich auch nur übertriebener Quatsch. Wenn die Anlage nicht Ordnungsgemäß freizuschalten ist und du trotzdem daran arbeitest, handelst du nunmal Vorsätzlich, aber auch da stoße ich ja bei dir nur auf taube Ohren. Nochmal meine Frage: Willst du oder kannst du es nicht verstehen? Du hast als Laie nichts an eine elektrischen Anlage zu suchen.....und schon gar nicht im gewerblichen. PUNKT! Da kannst du dich auch auf den Kopf stellen und mit den Zehen wackeln.....es ist nunmal Fakt. Grüße Thorsten ..... der nur noch mit dem Kopf wackeln kann!
frankiafred am 28 Jan 2016 19:26:02 Moin, Arbeiten unter Spannung darf nicht einmal eine Fachkraft ohne Befähigungsnachweis ausführen.In unserem Betrieb wurden wir alle geschult.Vor dem eigentlichen Kurs machten wir zunächst einen erste Hilfe Schein.Dann der Kurs "Arbeiten unter Spannung" mit theoretischer und praktischer (unter Spannung!!) Prüfung.Auch braucht man für solche Arbeiten die entspechende Ausrüstung. Das auch viele Ausgebildete Fachleute gern mal Mist bauen und alle Sicherheitsregeln außer acht lassen ist selbstverständlich klar.Genau wie in allen anderen Berufen.Manchmal bezahlen sie das eben mit ihrem (hoffentlich nur ihrem) Leben. Gruß Fred
underdog am 28 Jan 2016 23:34:48 Es sollte auch bei diesem ernsten Thema niemand seinen Humor verlieren.
Es sind hier Fachleute die mich belehrt haben, ich erkenne, ich führe seit langer Zeit immer wieder Arbeiten aus die ich nicht ausführen darf, weil mir dafür mindestens ein Papier fehlt. Ob ich die Elektrik, die Technik an sich und auch die Physik für meine Zwecke ausreichend verstanden habe, spielt keine Rolle.
Ich muss wohl in den letzten 21 Jahren an die 120 bis 250 Pumpen erneuert haben, dazu ungezählte Heizungsregelungen verdrahtet, sowohl Öl- Gas- Fernwärmeanlagen, als auch Einzelraumregelungen für Fußbodenheizungen. Dazu die vielen Fehlersuchen, die Einstellungen, die Programmierungen, der Austausch von Gerätebauteilen, Gebläse, Platinen, usw.
Alles wertlos weil das Papier fehlt. Verstanden.
Zum Arbeiten unter Spannung, das Kabel war sehr wohl stromlos und daher ist das kein Arbeiten unter Spannung. Die übrige Heizungsanlage wollte ich aber in Betrieb lassen, immerhin 400 kW, diverse Wohnungen hängen da dran.
Nochmals nachgefragt, ein ausgebildeter Elektriker wird also niemals schmutzige Tricks anwenden? Wie das Abknipsen von Drahtenden um den FI nicht ansprechen zu lassen? Versprochen? Alles Heilige?
Mir stellt sich diese Welt etwas anders dar, wahrscheinlich sehe ich nur nicht richtig hin.
Übrigens erlitt ich die beiden gefährlichsten Stromschläge als ich ausdrücklich nicht in elektrischer Mission unterwegs war. Das waren Kundengeräte mit denen ich eigentlich nichts zu tun hatte.
Eine uralte metallene Schreibtischlampe, die als Kellerbeleuchtung abgestellt war ( das sind eben die nicht so märchenhaften Arbeitsbedingungen im Kundendienst ), ihr Gehäuse stand unter Spannung und ich nahm diese Lampe in die Hand um etwas zu beleuchten und berührte mit der anderen Hand den geerdeten Warmwasserbereiter.
Eine in einem Badezimmer befindliche Waschmaschine, ebenfalls mit dem Gehäuse unter Spannung, ich wieder eine Hand an diesem Gehäuse, die andere Hand am Wasserhahn (geerdet).
Ich vermute mal, das war auch wieder meine Schuld, würde mich nicht überraschen.
Wie dem auch sei, ich werde eine Lösung finden.
Energiemacher am 29 Jan 2016 00:55:38 underdog hat geschrieben:Nochmals nachgefragt, ein ausgebildeter Elektriker wird also niemals schmutzige Tricks anwenden? Wie das Abknipsen von Drahtenden um den FI nicht ansprechen zu lassen? Versprochen? Alles Heilige?
Warum sollte das jemand machen außer wenn er keine Ahnung hat? Man isoliert die betroffene Ader und fertig. Und wenn das so ohne weiteres nicht möglich ist, weil die Leitung noch durch die (metallische) Verschraubung gezogen werden muss, klemmt man davor irgendwo die Adern aus. Was denkst du denn wie oft du die Adern kürzen kannst bevor du eine neue Leitung verlegen musst, weil die "Strippe" zu kurz geworden ist? :?: Es ist jedenfalls absoluter Pfusch und hat nichts mit ordentlicher Arbeit zutun. underdog hat geschrieben:Übrigens erlitt ich die beiden gefährlichsten Stromschläge als ich ausdrücklich nicht in elektrischer Mission unterwegs war. Das waren Kundengeräte mit denen ich eigentlich nichts zu tun hatte.
Da waren dann wohl Pfuscher am Werk die nicht wußten was Sie tun. Und ja, es gibt sehr viele Pfuscher ....auch mit Schein, aber warum soll man sich an schlechten Vorbildern ein Beispiel nehmen? Und gerade weil dir (wahrscheinlich) die Weitsicht in elektrischen Anlagen einfach fehlt, solltest du doch sehr vorsichtig sein. Man kann gewiss auch alles herunterspielen und KO-diskutieren, aber es ändert leider die Fakten nicht. Grüße Thorsten
andwein am 29 Jan 2016 13:29:15 underdog hat geschrieben: Weiteres Problem, die Hauptanlage musste weiter in Betrieb bleiben, man kann nicht alles immer komplett ausschalten.? Doch man kann. Das Problem kenne ich aus meiner Kundendienstzeit. Da gab es auszuwechselnde Antennenverstärker, die im Dachgebälk mit Festanschluss installiert waren. Arbeit auf der Leiter mit der rechten Hand am vorschriftsmässig geerdeten Antennenmast. Die Hausfrau wollte Abendessen kochen aber ein Ausschalten der Sicherung hätte Dunkelheit in der Küche bedeutet, auch auf dem Dachboden! Also habe ich den Termin nicht abgebrochen, die Sicherung nicht ausgeschaltet! War ein Fehler, aber ich war Gott seis gedankt einer von denen ohne entsprechende Erfahrung der die Erfahrung überlebt hat. Solche Rücksichtnahme in der Zukunft nicht mehr gekannt. Entweder Sicherung raus oder neuer Termin mit Zusatzberechnung für 2. Anfahrt. Kein Abendessen/Wärmebedürfnis einer Frau/Mann ist mir mein Leben wert. Aber weißt du, je mehr du schreibst, umso mehr verstrickst du dich in mangelnde Fachkenntnis und Sicherheitvorschriften. Gruß Andreas
willi_chic am 29 Jan 2016 19:12:09 man beginnt mit einem vollen Beutel Glück und einem leeren Beutel Erfahrung Der Trick besteht darin den Beutel Erfahrung zu füllen bevor der Beutel Glück geleert ist
oder
die Fähigkeit zu richtigen Entscheidungen kommt durch Erfahrung unglücklicherweise entwickelt sich Erfahrung durch falsche Entscheidungen
grüße klaus
Tinduck am 29 Jan 2016 20:57:01 Nein, man kann nicht immer freischalten. Geh mal in einen produzierenden Betrieb, da geht je nach eingesetzten Anlagen der Schaden bei Stromausfall oder eben Abschalten in die Zehntausende Euro, weil Anlagenkomponenten, die 24/7 laufen, gern mal den Geist aufgeben, wenn man ihnen ein paar Minuten Bedenkzeit ohne Spannung gibt bzw. sie kalt werden.
Aber eben dafür ist ja AuS gedacht, mit der entsprechenden Ausbildung.
bis denn,
Uwe
Energiemacher am 29 Jan 2016 21:12:27 Tinduck hat geschrieben:Aber eben dafür ist ja AuS gedacht
Ich kenne aber auch einige Betriebe die davon wieder abkommen, denn die Ausbildung, das Werkzeug, die Nachschulungen und das verbleibende (hohe) Restrisiko usw. kommen eine Firma schon teuer. Bei "uns" einem konventionellen Energieerzeuger gab und wird es nie AuS geben. Sicherheit vor Kosten! Und eine Heizungsanlage (Beispiel Underdog), für einen definierten Zeitraum abzuschalten sollte doch in den meisten Fällen absolut möglich sein. Schließlich kühlt eine große Anlage in 30min. für einen Pumpenwechsel nicht aus. Wie machst du denn eigentl. die mechanische Freischaltung? Bist du dir bewusst das es auch dort Freischalt bzw. Sicherheitsregeln in fast identischer Form gibt? Oder legt sich eine SHK-Fachkraft das immer passend aus aufgrund der vielen Übungen? Unfälle mit heißem Wasser oder Dampfschlägen sind nicht weniger lustig als ein Stromunfall. Naja, und wenn die Verfügbarkeit eine große Rolle spielt muss man sich im Vorfeld gedanken machen wie man entsprechend die Sicherheit gewährleisten kann. Grüße Thorsten
Tinduck am 29 Jan 2016 21:51:50 Mechanische / sonstige Freischaltung ist an diesen Anlagen kein Problem, dafür gibt es 'Zündschlüssel', die der in der Anlage Arbeitende selber abziehen und mit hineinnehmen kann, damit sich drinnen nichts bewegt, keine Medien fliessen, Hochspannung geerdet ist etc. Nur mit dem Strom ist das halt nicht so einfach. Wenn ich z. B. ein Hochvakuumsystem mit Cryopumpen stromlos schalte (auch nur für 5 Minuten), dann hab ich hinterher 6 Stunden Cryopumpenregenerierung gewonnen, also Anlagenstillstand. Und das ist noch das Minimum, wenn sich nix anderes in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat. Diese Anlagen gehen nur auf stromlos, wenn an den Hauptverteilungen bzw. -einspeisungen aus dem 10-KV-Netz gearbeitet wird, und selbst dann haben wir schon provisorische, externe Einspeisungen für die Vakuumpumpen gelegt, damit die bloss nicht warm (Cryopumpen) oder kalt (mechanische Pumpen) werden...
Selbstverständlich wird bei uns auch lieber sicher als unsicher gearbeitet, aber auch bei der Sicherheit muss ein vernünftiges Verhältnis zwischen Aufwand und Sicherheitsgewinn herrschen. Das ist in Deutschland über Gesetze und Verordnungen geregelt, weniger darf man nicht, mehr muss man aber auch nicht.
Und aus der beruflichen Erfahrung kann ich auch sagen, dass nichts je sicher genug ist, um dem Erfindungsreichtum der dümmeren Exemplare des Homo Sapiens das Wasser zu reichen... wobei in diesem Sinne Dummheit nichts mit fehlender Bildung zu tun hat :D
bis denn,
Uwe
Energiemacher am 29 Jan 2016 22:07:03 Tinduck hat geschrieben:Mechanische / sonstige Freischaltung ist an diesen Anlagen kein Problem, dafür gibt es 'Zündschlüssel', die der in der Anlage Arbeitende selber abziehen und mit hineinnehmen kann, damit sich drinnen nichts bewegt, keine Medien fliessen,
So so.....einen "Zündschlüssel" in einer Fernwärme oder Prozessdampfleitung? Ne ne....so einfach ist das dann doch nicht. :mrgreen: Aber "sonstige" Freischaltungen kann unser Mann vor Ort (Underdog) sicher besser erklären. Aber eigentlich wurde alles gesagt, aber noch nicht von allen...... Grüße Thorsten .....der sich jetzt mal ein (oder paar mehr) Feierabendbier aufreißt. :bia: :bia:
willi_chic am 30 Jan 2016 14:16:56 Energiemacher hat geschrieben:Unfälle mit heißem Wasser oder Dampfschlägen sind nicht weniger lustig als ein Stromunfall...
anno 1975 kam es in einem bayrischen KKW zu einem Unfall bei dem 2 Schlosser mit 10-jähriger Berufserfahrung zu Tode kamen Sie sollten in einer engen Kammer die undichte Stopfbuchse eines Absperrschiebers austauschen, der Schieber war freigeschaltet (oben und unten vom Wasserkreislauf getrennt). Unglücklicherweise "vergaß" man den Schieber drucklos zu machen. Beim Demontieren der Stopfbuchsbrille platze diese weg und das unter Druck stehende Restwasser mit 70 bar und 270 grdC entspannte sich schlagartig zu Dampf und verbrühte die beiden Schlosser der verantwortliche Schichtführer wurde wegen fahrlässiger Tötung zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt, soweit zur strafrechtlichen Relevanz zum Handeln oder Unterlassen von Vorgesetzten Zweifelhaft blieb auch, ob man erfahrene Mitarbeiter selbst mit simplen Reparaturen beauftragen kann. Eine der ersten Auflagen, die der bayerische Umweltminister Streibl nach dem Unglück verfügte, besagte damals daß künftig zwei Fachleute unabhängig voneinander die Erlaubnis für solche Arbeiten geben müssen. grüße klaus
kintzi am 07 Feb 2016 04:48:57 Beruhige Dich Underdog, Sieger nach Punkten sind diesmal klar die anderen. Aber zum Trost :unter den Stromverletzten, die ich in den über 30 Jahren klin. Tätigkeit gesehen und erfogreich behandelt habe, waren nicht nur Laien, sondern auch EFK mit kleinen und großen Scheinen. Allerdings kriegten wir nur eine positive Auswahl, die negative oder die geschrumpften landeten gleich in der Pathologie oder Gerichtsmedizin. Das meiste, was auf Intensiv landete, waren behandlungsbedürftige Herzrhytmusstörungen oder nur 24h-Überwachungen auf solche, einmal ein thermisches Hirnödem durch Dachständer (Arbeiter v. EVU , bewußtlos im Seil auf dem Dach) (Stromdurchgang Kopf/0-Leiter zu schweissnassem Hemd rechte Thoraxseite) mit psychoorganischem Hirnsyndrom). Das Schlimmste : einen bis in die Schulter verkohlten rechten Arm durch Bahnstrom (15 kV, 16 2/3 Hz ). Also nehmen wir die Sieger und Mahner dieses Gefechtes ernst, zumindest die 5 Regeln !! Aber eines sollten mir die Elektriker noch erklären: In dem --> Link, die vorher verlinkten 5 Regeln steht über Gefährlichkeiten der Spannungen: 50 V AC, 120 V DC. Letzteres verstehe ich nicht. Habe im Studium u. später in Kongressen immer 50-60V,natürlich abhängig v. Widerstand wegen des Stromes gehört, wobei die Haushaltsspannung mit ihren 50 Hz (USA 60 Hz) für die Rhytmusstörungen die Hauptrolle spielt wegen Einfall u. Depolarisation/Störung in der vulnerablen Phase der Repolarisation/Erholung des Membranpotentials der Herzmuskelzelle. Ist bei den 120 V nur die thermische Wirkung gemeint ? Ich habe diese hohe Gleichspannung noch nie gehört, Druckfehler oder echt ? Wenn letzteres, wo kann man nachlesen ? Dank u. Gruß Richi
Energiemacher am 07 Feb 2016 05:52:27 Moin,
ich halte es für unangebracht hier einen Sieger oder Verlierer herauszustellen....aber naja! Das ist sicher auch nicht Ziel dieser Diskussion.
Zum Thema Gleichstrom/Gleichspg.: Nein, der Grenzwert "120V Berührungsspg." ist kein Druck- oder Schreibfehler.
Gleichstrom löst wohl in den Zellen eine Elektrolyse aus, deren Produkte wohl zum Tode führen (können). Mehr ist dazu nicht in meinen grauen Zellen hängen geblieben. Quelle, kann ich keine liefern....so detailliert wird da auch nicht drauf eingegangen. Die möglichen Verbrennungen an Ein- und Austritt haben ja eher keine tödlichen Auswirkungen.
Wenn die Verbrennungen großflächig durch einen Lichtbogen hervorgerufen werden sieht das ja aber sicher anders aus. Mal abgesehen davon das dann ja auch oft die Lunge bzw. die Atemwege in Mitleidenschaft gezogen werden (können).
Grüße Thorsten
kintzi am 07 Feb 2016 13:01:24 Danke. Lichtbogen war der Bahnunfall. 50/60 Hz für's Herz gefährlich, weil Nutzzeit erreicht wird, bei höheren u. Hochfrequenzen nicht. Elektolyse zeitabhängig, spielt kaum eine Rolle. Bei größeren Gewebeverkochungen Azidose durch Zellnekrosen. Gr. Richi
mk9 am 07 Feb 2016 20:26:09 Da ich in dieser Fachrichtung kein Wissen habe, war es für mich dennoch sehr interessant, welche Kommentare geschrieben wurden.
Ich habe aber das sichere Gefühl, dass Euch Underdog nur auf Trab halten will. Es ist halt die Karnevalszeit :)
Zu einem früheren Thema bzw. Bauteilbeschreibungen von TRUMA Gasheizungen konnten mich seine Belehrungen über "Fachwissens" nicht provozieren. Es gibt halt Menschen, die man als "beratungsresistent" einstufen kann.
Underdog hat sich sehr lange nicht mehr geäußert, bis jetzt. Dies alles nur das mal am Rande vermerkt.
Gruß Manfred
kintzi am 08 Feb 2016 02:46:45 Manfred, glaube ich so nicht. Er ist der große Hau-Ruck-Praktiker in der Fa., der eigentliche ungekrönte Chef,und das tut er auch hier kund. Die Truma-Diskussion damals begann damit, als ich mich über den Truma-KD lobend äußerte (im Gegensatz zum Stützpunkt), er machte sofort den jungen Mann u. die primitive Truma-Technik runter, seine Heizungen seien viel komplizierter. In der Elektrik fing in manchen Beiträgen fast jeder Satz mit ich an. Er wollte in fürchterlicher Selbstüberschätzung recht behalten, die Schreibtischheinis u. deren Produktion taugt eh nichts. Selbst mit den Kategorien wollte er "oberflächliche" Kenntnisse beweisen. Wenn's aber ein bischen tiefer geht u. es hört auf, wird's ausgeblendet. "Ach was, habmer immer so gemacht, nie was passiert, diese Kopfgesteuerten" O-Ton mein Schwiegervater, guter Flugzeugmechaniker. Gr. Richi
mantishrimp am 08 Feb 2016 08:56:41 Moderation:Jetzt kommen wir bitte wieder zur Ausgangsfrage zurück! Mantishrimp
kintzi am 08 Feb 2016 15:04:13 Ich bedanke mich bei allen EFK für die CAT-Aufklärung im elektrischen Bereich, kannte eine CAT I bis IV -Zulassung bisher nur bei Flughäfen (s. Hinweis-Schild vor der Piste) bezgl. der Blindanflugverfahren (ILS). Gr. Richi
mk9 am 08 Feb 2016 16:05:44 Hallo Richi,
der letzte Kommentar von Dir war gut. :daumen2:
Gruß vom schönen linken Niederrhein Manfred
underdog am 31 Mai 2016 22:05:37 einen bis in die Schulter verkohlten rechten Arm durch Bahnstrom
Schlimm, aber betrifft mich nicht. Maximale Spannung für mich ist 400 V, Stromstärke bis 35 A. Das hat immer noch genug Wumms und ich weiß das. Dampf-Explosionen kann ich mir nicht vorstellen, denn damit habe ich nichts zu tun. Drehende offene Maschinenteile betreffen mich auch nicht. Im Prinzip arbeite ich in gewöhnlichen Haushalten, es ist nichts gefährlicheres dabei als es z.B. das Anbringen einer Deckenlampe wäre. Daher sind die erwähnten Horrorszenarien auf meine tägliche Arbeit nicht anwendbar. Es wäre also angemessen, mal wieder einen guten Teppich zu betreten und auf diesem zu bleiben. Ich verkürze die 5 Sicherheitsregeln auf eine einzige elementare Regel: Der Kontakt mit unter Spannung stehenden Teilen ist zu vermeiden! Das ist der technisch physikalische Hintergrund. Nach meinen Beobachtungen hat bisher kein einziger echter Elektriker ein 3 * 1,5 NYM-J kurzgeschlossen und geerdet. Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen in dem der Vater alles konnte, auch Steckdosen und Schalter anschließen. Im Haushalt eines beamteten Lokführers gab es nicht mal ein Stück Draht, in einem anderen Beamten-Haushalt wurde der Elektriker gerufen weil ein Lichtschalter geklemmt hat. Mich haben diese Erlebnisse damals sehr überrascht. Ich halte mich selbst für ein patentes Kerlchen, ein Bündel Kabelbinder, ein Phasenprüfer und eine Wasserpumpenzange reichen bei mir für sehr viele Situationen in denen ich mir selbst helfen muss. Was der eine, vermutlich mit Recht, als leichtsinnig einstuft, ist bei mir Handwerkskunst oder wenigstens ein guter Hack. Ich gedenke in rund 10 Jahren in Rente zu gehen und möchte damit mein fortgeschrittenes Lebensalter andeuten. Wenn ich es bis hierhin überlebt habe, kann ich bisher nicht so sehr viel falsch gemacht haben. Eine Frage zum Schluss dieses Beitrags: Gegeben sei eine Wago-Klemme 221-412. Wenn zwei für diese Klemme zugelassene Leiter mit dieser Klemme verbunden werden, kann man dann hinterher sehen, ob die Verbindung durch einen Dr. Ing. der Elektrotechnik oder durch eine 77 jährige Großmutter ausgeführt wurde? Ich wünsche einen angenehmen Abend :)
wolfherm am 31 Mai 2016 22:08:46 ????
Muss man das jetzt verstehen?
underdog am 31 Mai 2016 22:27:29 Sorry, habe ich wohl die falsche Sprache eingestellt...
gespeert am 02 Jun 2016 02:56:28 Doch, kann man erkennen.
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