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Abschied und Ankunft


leoline am 22 Jan 2016 16:25:18

Am Freitag mußten wir ganz plötzlich Abschied von unserer Leonberger-Hündin Cheyenne (Yenni) nehmen. Sie hatte einen Milztumor, der schon einblutete und wurde dann sogleich erlöst.
Ein leeres Haus ohne Hund - schrecklich!!!!!
Im Internet habe ich dann sogleich einen Züchter meines Vertrauens gefunden, die Welpen waren da 8 Wochen alt. Dann haben wir am Freitag das Wohnmobil gepackt und am Samstag früh ging es los, von Berlin auf die schwäbische Alb. In sechs Stunden waren wir da und haben dann den Nachmittag und die halbe Nacht bei dem Züchter und den Welpen und seinen anderen erwachsenen Hunden verbracht.
Er hatte inzwischen schon 36 Würfe - also ein sehr erfahrener Züchter. Aus seiner Linie hatten wir schon mal einen Nachkommen. Am Sonntag kam dann der TA zum chippen und impfen, am Montag sollte Wurfabnahme sein. Die Welpen waren sowas von einheitlich, durchweg positiv zu bewerten (ganz unerfahren sind wir ja auch nicht, hatten ja mal selbst einen Wurf, haben einige Würfe mit aufziehen dürfen und hatten inzwischen selbst schon 7 Leonberger). Einmal Leonberger - immer Leonberger. Leider kam die Zuchtwartin dann erst am Dienstag, so dass wir dann erst am Mittwoch in aller Frühe den Welpen eingepackt haben und ab ging es nach Berlin. Die lange Fahrt im Wohnmobil hat die kleine Nele prima gemeistert. Wir hatten den Eindruck, dass sie ganz froh war, ihren schon recht rabiaten Geschwistern zu entkommen. Die Mutter hat zwar immer mal nach den Kleinen geschaut, aber sie waren schon sehr selbständig und souverän. Bei den Leos ist das unterschiedlich, manche Züchter geben - wie unser hier - schon mit 8 Wochen die Welpen ab, andere erst mit 10 oder gar 12 Wochen. Das wäre mir zu spät - die wichtige Prägungsphase möchte ich schon gern selbst begleiten. Und die erfahrenen Züchter wissen schon, warum sie das tun. Also alles bestens. Zu Hause angekommen - es war zum Glück noch hell - hat Nele sogleich das ganze Haus inspiziert - und wohl für akzeptabel befunden. Es dauerte keine halbe Stunde, und sie wußte, wo der Wassernapf ist. Es war alles schon vorbereitet - hatten wir am Freitag dann schon alles fertig gemacht. Na ja, so viel war da nicht zu machen, war ja fast ein nahtloser Übergang. Spielzeug, Näpfe, Schlafstätten - alles konnte sie von Yenni übernehmen, ein Welpen-Geschirr haben wir dann noch vor Ort gekauft. Ich mag keine Halsbänder an so kleinen Hunden. Klein - na ja, sie hatte ja schon 10 kg. Alles lief total problemlos - wie bei allen Welpen, die wir bisher aufgezogen haben, und das waren insgesamt 12. Die anderen Hunde, die wir hatten, haben wir in einem höheren Alter bekommen. Wir hatten immer mehrere Hunde. Diesmal kam der Welpe in einen hundelosen Haushalt - aber offensichtlich ist das besser, als ich dachte. Unsere früheren Welpen haben sich meist an den Alt-Hunden orientiert, also auch die weniger netten Angewohnheiten schnell übernommen. Bei Nele passen wir gut auf, aber sie ist auch vom Wesen her total unproblematisch. Ein fröhlicher kleiner Hund, der sein Leben genießt!





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Tipsel am 22 Jan 2016 16:30:05

Ja, Trauer und Freude liegen dicht beisammen. Viel Spaß mit Nele, und sie wird euch die Trauer erträglicher machen.

Aki19 am 22 Jan 2016 23:35:56

waaaaaah.... die "kleinen" Tatzen <3 Wie wunderbar ihr euch über den Verlust getröstet habt. Viel Spaß mit der Nele.

lg
Aki

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zeus am 22 Jan 2016 23:49:14

Maja, ich habe es von Ina erfahren, traurig mit Yenni, jeder, der einen Hund verloren hat, weiß das.
Schön, dass es eine Nachfolgerin gibt. Ich freue mich für Euch und trauere um Eure Yenni.

pelle1 am 23 Jan 2016 00:45:42

ich verstehe das sehr gut und kann es nachfühlen.

Pelle

leoline am 23 Jan 2016 08:16:39

Danke euch!
Ja wirklich, ein neuer Hund ist die beste Medizin! Er wird niemals den alten Hund ersetzen, ich vergleiche auch nicht. Die Trauer um Yenni bleibt uns sicher noch eine Weile erhalten, aber man ist doch abgelenkt, denn ein Welpe fordert die gesamte Aufmerksamkeit. Und das tut der verletzten Seele einfach gut. Die Wunden verheilen besser, wenn auch Narben bleiben.

Dooley am 24 Jan 2016 13:28:22

Wünsche euch mit Nele ein langes und gesundes zusammenleben. Sie ist ja eine ganz süße (noch) Kleine!

Ich stimme euch zu, wenn ein Tier geht, sollte ein anderes kommen.
Diesen Rat gab uns vor vielen Jahren unser Tierarzt als wir weinend Abschied nehmen mussten.
Er sagte, gehen sie jetzt nicht ins leere Haus, sondern gehen sie ins Tierheim. (Wir haben immer Tierheimhunde, das wusste er)
Er hat so recht gehabt! In unserem Herzen und unseren Gedanken bleibt das verstorbene Tier immer bei uns. Aber man kann einem anderen Tier ein schönes Zuhause geben. Das hilft, über die Trauer hinweg zu kommen.

LG Renate

Bergbewohner1 am 24 Jan 2016 15:33:20

Ich wünsche viel Freude mit eurem neuen Leo, klein sind sie besonders süß.

Unser Leo ist damals gar nicht alt geworden, er hatte fürchterliche epileptische Anfälle und dann bekam er noch Nierenversagen, er wurde nicht mal 5 Jahre.

JoFoe am 24 Jan 2016 15:46:34

Klein sind Sie ja auch schon groß. :lach: Aber sehr süß :ja: Sie wird euch schon auf Trap halten.

leoline am 24 Jan 2016 22:51:42

Danke!
Sie ist ja unser 7. Leonberger, hatten immer mehrere. Und sie sind zum Glück alle recht alt (für große Hunderassen) geworden durchschnittlich 11 Jahre.
Sie ist eigentlich eine ruhige Hündin, sehr pflegeleicht, wenn man ihre Bedürfnisse kennt. Frißt gut, schläft viel, macht ihre Geschäfte schon draußen (von einigen kleinen Malheuren mal abgesehen, was aber unsere eigene Schuld), fährt gern Auto - egal welches :D - und schmust gern. Genau der Hund, den wir uns gewünscht haben. Ich hoffe das bleibt auch so :lach: .

eragon am 25 Jan 2016 12:07:08

Guten Tag,

viel Glück mit Nele und ein langes Leben !

sagt ein Leobesitzer (8 Jahre)

eragon

Gast am 25 Jan 2016 14:56:43

Ja, Leid und Freud liegen oft nahe beieinander.

Ich finde Eure Entscheidung gut. Wir haben es bisher ebenso gemacht. Ohne Hundehaare auf dem Klamotten fühle ich mich nicht vollständig gekleidet. Das haus ist leer und riesig, im Büro ist es einsam und alleine spazieren...nein, dass geht garnicht.
Oft habe ich schon gehört, nein keinen neuen Hund mehr, der Schmerz sitzt zu tief, wir warten noch was, das geht uns zu schnell usw. Ok, muss man so akzeptieren.

Diese Gedanken passen jedoch auf uns selber nicht.
Wenn die Lücke die das verstorbene Tier hinterlässt SO groß ist, dan man versucht diese wieder zu füllen, dann empfinde ich dies als Würdigung des vergangenen Leben. Wenn man dann einer anderen Fellnase (wie haben NUR Tiere aus Tierheimen, Tötungsstationen) ein neues, schönes Zuhause gibt dann tut man dem Tier und sich selbst einen Gefallen. Warum soll ich leiden, wenn ein neues Tier Trost spenden kann.....

Klar wird der neuen Begleiter niemals die Pfotenstapfen des alten Hundes ausfüllen können, aber es gibt neue Pfotenstapfen, die auf ihre Art auch wieder einzigartig sind.

Also ich wünsche Euch viel Freude mit der Neuen Plüschnase und ich finde, Ihr habt alles Richtig gemacht :-)


Pit

Bergbewohner1 am 25 Jan 2016 18:33:36

Das ist doch schön Maja, das ihr mit ihr schon nach so kurzer Zeit so gut zurecht kommt, weiterhin viel Freude. :runningdog:

fritzzi am 25 Jan 2016 18:52:28

freud und leid.....ist so ein sache, gell?
ich wünsche euch ganz viel freude mit der kleinen fellnase :razz:

wir hätten es genauso gemacht. ohne hunde geht mal garnicht :)

leoline am 26 Jan 2016 12:41:40

Danke euch!
Ja, man nimmt ja dem alten Begleiter nichts weg, wenn man ein neues Tier anschafft. Ohne Hund geht wirklich nicht. Ich geh kaum einen Schritt vor die Tür. Macht ja ohne Hund alles keinen Spaß.
Heute ist das Wetter schön und wir waren den ganzen Vormittag im Garten - da kam dann wieder Freude auf. Auch wenn es anstrengend ist, ständig hinter dem kleinen Racker herzulaufen, damit sie keinen Mist macht. Aber das ist nun mal so und das kennen wir ja. Aber das Leben ist wieder lebenswert!

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