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Hallo und herzlich willkommen hier im Forum, Ich bin neu hier lese aber schon eine Zeit lang begeistert mit :-) Nun möchte auch ich mein Wohnmobil (Hymer Schaudt EBL 99 , Waeco Spannungswandler 2kw Dauer, Batteriemonitor Büttner Mt4000 mit 200A Shunt) von den vorhandenen 2Stk AGM 95AH Batterien auf 160Ah Winston umrüsten. Ich weiß es gibt schon ziemlich viele Beiträge zu dem Thema, aber als Modellbauer weiß ich auch dass Lifepo4 Zellen durchaus robust sind und nur durch Über- oder Unterspannung hops gehen :-) Wenn ich jetzt mal den einfachsten Weg einer Realisierung hernehme: 1) Zwecks Zellendrift, würde jede Zelle mal einen Balancer spendiert bekommen... 2) Überspannung durch Überladung ist ja theoretisch nicht möglich da das Schaudt ja eh nicht mehr wie 14,6-14,8Volt hergibt... da bin ich ja weit weg vom theoretisch gefährlichem Bereich.... 3) Unterspannung: Dies müsste ja mit dem Schaltausgang des MT4000 IQ zu realisieren sein der einfach über ein Relais die Boardspannung unterbricht sobald der Wert sagen wir jetzt mal unter 40% der max Kapazität abfällt. Bin ich mit dieser einfachen Variante soooo am Holzweg oder kann man da was damit anfangen?? Ach ja mein Spannungswandler ist direkt an der Wohnraumbatterie angehängt, das dürfte ja dann auch nicht wirklich ein Problem sein... Danke für eure Antworten lg Markus Hi, nimm doch Balancer mit OVP- und LVP- Signal (z.B. LiPro) und häng da das von Dir beschriebene Relais dran. Das ist wenn ich es richtig sehe genau der Aufwand den du treiben möchtest, aber du hast den meiner Meinung nach entscheidenden Vorteil, das du bei Zellendrift die entsprechenden Zelle nicht abschießt sondern halt der Balancer den Stecker zieht... Das Überspannung und Unterspannung trotz der von Dir beschriebenen Obergrenze der GESAMT-Spannung und der Abschaltung bei einer GESAMT-Untergrenze trotzdem auftreten kann wurde ja hier genug beschrieben :-) Grüße Michael Wenn du das System aufbaust musst Du darauf achten ,das die Lima und EbL mit abgesichert sind. Die einfachste Variante ist das System Ev power mit Sonderprogrammierung Schalthysterese im Philippi. Bei Ovp schaltet das System automatisch zurück. Bei Lvp muss es manuell erfolgen. Ist sehr einfach zu realisieren und es muss nichts umgebaut werden. Simpel und wirkungsvoll . hallo Sonnentau, kannst du mir da genauere Infos bzw Artikelnummern von den benötigten Teilen zukommen lassen bitte? Was mich interessieren würde ist, bei den fertigen Batterien wie Super B zb ist ja alle Elektronik in dem Gehäuse verbaut, und da ist ja egal was da alles angehängt wird ob Solar, Wechselrichter, oder wegen der Limaschine... wäre es nicht realtiv einfach möglich, diese oder ähnliche Componenten auch so zusammenzustellen dass man den fertigen Akku einfach nur mehr bei Plus und Minus befestigt und alles funktioniert wie vorher.....? sorry wenn ichs bisher noch nicht ganz verstanden habe ;-) lg Markus hallo Sonnentau, kannst du mir da genauere Infos bzw Artikelnummern von den benötigten Teilen zukommen lassen bitte? Was mich interessieren würde ist, bei den fertigen Batterien wie Super B zb ist ja alle Elektronik in dem Gehäuse verbaut, und da ist ja egal was da alles angehängt wird ob Solar, Wechselrichter, oder wegen der Limaschine... wäre es nicht realtiv einfach möglich, diese oder ähnliche Componenten auch so zusammenzustellen dass man den fertigen Akku einfach nur mehr bei Plus und Minus befestigt und alles funktioniert wie vorher.....? sorry wenn ichs bisher noch nicht ganz verstanden habe ;-) lg Markus Nein stimmt nicht ganz. Da muss genau so ein Relais verbaut werden. --> Link Gibt es als Bausatz zum lernen und selber bauen --> Link Da ist das Relais mit dabei. Das Problem mit Lima und Co bleibt ja trotzdem !!! Es ist ja nichts weiter wie ein BMS verbaut. Das können Dir hier auch andere bestätigen. Hallo Sonnentau, Das Relais das bei dem BAUSATZ dabei ist gibt es jedoch nicht einzeln... ich habe aber bereits 160ah Zellen ich würde lediglich die Balancer sowie das Relais benötigen Frage: wenn ich dieses Relais --> Link in Verbindung mit Balancern die bei Über bzw Unterspannung das große Relais dann abschalten, habe ich eine ähnliche Lösung wie das bei der Fertiglösung auch praktiziert wird? Nein das geht nicht ! Das sonderprogrammierte Relais hat die Hysteresen verbaut. Ohne diese Zeitverzögerungen ist es bei Tests zu starken Relais flattern gekommen. Das hält kein Relais lange aus. Hallo, meinst du mit dem sonderprogrammierten Relais jetzt das das im Bausatz dabei ist oder dieses hier? --> Link Es ist jedes Relais welches an den Optokopplern funktioniert Diese Frage habe ich mir auch schon öfter gestellt, aber mit der Antwort kann ich leider nichts anfangen da ich nicht weiß was Optokoppler sein sollen? Will ich eigentlich auch gar nicht wissen, kann damit sowieso nichts anfangen. ;-( Interessant wäre aber ob dieses "sonderprogrammierte Relais" im Bausatz dabei ist. Das würde einem Laien wie mir schon genügen. Sorry sonnentau, du hast den Link ja schon gepostet, habe ich übersehen. mea culpa Schau dir mal das Datenblatt genau an: Es handelt sich um ein Wechselstromrelais, nur die Spule ist für 12V DC ausgelegt. Die Kontakte sind Silber/Zinn. Für Niedrigstrom OK, für 120A Gleichstrom eher nicht. Das Relais ist, im Zusammenhang mit 12V 120A Strom über die Kontakte, in meinen Augen Schrott! Gruß Andreas Hallo Andwein, Ok, 120 A sind auf der Ladeseite gar nicht gefragt. Bei mir sind das z.B. 60A Das Relais wird wie folgt bei EV-Power angegeben: Latching Relay / Switching Contactor - Main contact in two neutral positions, maximum 100A DC 48VDC (120A 250VAC), coil 12V DC. Designed for switching the power circuits. High current latching relay designed for AC and DC voltage with a maximum current 100A DC (at 48VDC) or 120A AC (at 250VAC). The advantage of the lachting relay is that there is no need for continueous powering of the operating coil. The voltage of the operating coil is 12V DC. Contains one high-power working contact in two resting positions (ON-OFF) swiched by the coil. Klasse wäre es wenn Du ein passendes alternatives Relais nennen könntest. Vielen Dank und viele Grüße aus Landsberg nach Kinsau :wink: Claus - Peter Mal ganz eine andere Frage, aus welchem Grunde wollt Ihr das bei OVP der gesamte Strom im Womo abgeschaltet wird ? Aus welchem Grund nicht nur die Ladeseite ? Vielen Dank und viele Grüße Claus - Peter Hallo Claus Peter , Es gibt zwei Ansätze den Akku zu schützen. Variante 1 : man trennt Ladung und Last separat. Diese Variante ist vollautomatisch und mann muss sich um nichts kümmern. Nachteil : bei mehrern Ladequellen und Verbrauer muss man diese selektieren. Variante 2 : Der Akku wird in seinen Grenzen geschützt. Z. B 2,5 -4,0 volt. Diese Variante ist halbautomatisch und bei Tiefentladung muss mann das Relais von Hand zurückschalten. Diese Variante ist sehr einfach , da man sich keine Gedanken über die Selektion machen muss. Es gibt noch die Variante 3 : Diese werde ich bald vorstellen. Da werden die Vorteile und Nachteile kombiniert. Hallo, ich möchte mal meine sehr einfache Variante vorstellen: Der Akku besteht aus vier Winston-Zellen mit 100 AH und Lastbalancer. Der Akku wird von einer Solaranlage mit einem Votronic Regler MPP 250 mit LI-Kennlinie ,begrenzt auf 14,6V , geladen. Die Ladung der Lima habe ich nur für schlecht Wetter vogesehen und deshalb die D+ Leitung zum EBL abschaltbar gemacht. Das Wohnmobil ist mit einem Kompressor-Kühlschrank ausgestattet und der Strombedarf daher eher gering.Zur Kontrolle der Ladung bzw. Entladung des Akku habe ich einen Batteriecomputer von Büttner mit induktiver Strommessung. Unser Strombedarf liegt bei ca 30 AH von Sonnenuntergang bis zum Ladebeginn am anderen Morgen. Die Solarzellen haben den Akku ,selbst bei leichter Bewölkung,bis mittag wieder nachgeladen. Wenn es mal nicht reicht habe ich ja noch die Lima, sie lädt den Akku mit ca 25-30 A und wird bei Anzeige 100% des Batteriecomputers von mir per Hand abgeschaltet . Das ist meine Low-Büdget Anlage Grüße Benno Es verhindert nicht die Überladung einer Zelle. Ich zeige mal Bilder von Akkus wo das nicht gemacht wurde. Diese Akkus können nur dann überladen werden, wenn auch das Ladequelle zu hoch ist. Solar, Lima und 230 V Ladegerät haben max. 15 V Ladespannung. Was soll bei ausbalancierten Zellen passieren? Es liegt der max. Strom vom Ladegerät an. Genau einfach machen ! Ich hatte aus der Schweiz ein Anruf . Ich habe in Deutschland einen Akku gekauft der inizialgeladen wurde. Die Lipros detektieren an einer Zelle ovp. Ich bin aber gerade erst bei 13,9 volt. Erst sehr langes balancieren brachte den Erfolg. url=https://www.wohnmobilforum.de] [/url]Mal eine BILD von einer Zelle ,die trotzt Balancer aber keine OVP Abschaltung hatte. Es ist kein Einzelfall ! Die Zellen wurden vorher inizialgeladen. Also wenn die neuen Zellen sehr gleich sind ,heißt das noch lange nicht das dies so bleibt ! Auch muss man bedenken,das bei solchen Fällen die Spannung extrem schnell nach oben geht. Meine Beobachtungen sind innerhalb von 2 Minuten.
Was ist den die Ursache für das Ungleiche? Ich hab die aktiven LiPros auf meinen 160Ah-Zellen und habe seit einem Jahr nie größere Differenzen zwischen den Zellen als Stellen im zweiten Hinterkommabereich. Ich hab zwar OVP und LVP, aber außer beim Test hat das noch nie angesprochen. Wie genau das kommt ,kann ich nicht sagen ! Eine Ursache sind kleine Kapazitäten mit sehr häufiger Ladung und Entladung. Bei jedem Vorgang dehnt sich die Zelle ein wenig aus. Schafft es der Balancer nicht auszugleichen ,verschlimmert sich das ganze mit der Zeit. Die Ruhespannung sagt überhaupt nichts aus ! Bei 3,65 Volt pro Zelle kann man erst die Differenzen genau sehen. Ovp und Lvp sollen ja nicht auslösen . Dies ist nur notwendig um solche Zellen mit dickem Bauch zu verhindern. Solar ist nach meinen Erfahrungen sehr gut ,da dort die Zellen sehr schön zusammen bleiben. Es gibt ja mittlerweile gute Ansätze wenigstens mit einer Sicherheitsschleife. Wie es jeder am Ende macht ,ist seine Entscheidung ! Ich will nur darauf hinweisen ,das es ein Irrtum ist ,wenn man denkt ,ich bleibe unter 15 volt Gesamtspannung und kann im Zweifelsfall eingreifen. Wer das schafft ,sollte sich neben den Battmonitor legen. Wenn solche, ursprünglich initialisierte und "gleiche", Zellen mit der Zeit auseinanderdriften, gibt es dann, bevor es zu einem bauchigen Schaden kommt, eine Möglichkeit, sie wieder anzugleichen? Neu zu initialisieren? Oder ist dann der Innenwiderstand unveränderbar verändert?
Zumindest sollte die Zellen immer dann wieder angeglichen werden, wenn eine oder mehrere die Balancerspannung von z.B. 3,6 V erreichen. Nur bei einem Defekt der Balancer sollte dann eine Zelle Schaden nehmen. Unter der Balancerspannung findet nie ein Angleichen der Zellspannung statt, außer man balanciert „extern“ von Hand, mit einem entsprechenden Gerät. --> Link Wichtig ist der Ovp Schutz ! Der Balancer schafft das locker zur Not halt mit Unterbrechung .Wichtig ist das die Überwachung wegschaltet oder den Strom reduziert. Die meisten Systeme haben hier den Schutz . In einer Gartenlaube könnte man es riskieren ,aber nicht im Womo !!! Muss jeder für sich selbst entscheiden. Da die Winston teilmanuell hergestellt werden ist nicht jede Zelle gleich. Warten bis eine Zelle aus dem Ruder läuft , halte ich für gewagt. Wenn das System einmal sehr gut läuft,schauen die meisten nicht mehr hin.
Könnte das die Ursache für die "dicke" Zelle gewesen sein? PS.: Im Sommer, wenn mit Solar geladen wird, reduzieren viele Regler auch ohne Temperaturüberwachung die Spannung. Die Zellen werden dann Monate lang nicht mehr balanciert. Nein daran liegt es nicht. Es ist der fehlende ovp Schutz der es von mal zu mal verschlimmert hat. OVP schaltet nur die Ladespannung ab. Balancer balancieren die Zellen auf eine bestimmte Spannung. Wenn aber OVP auf 16 Volt steht oder auch 15 Volt und alle Zellen immer fast ausgeglichen sind, wie soll da OVP schützen? Kein normaler Lader im Womo erreicht > 15 Volt. Man muss immer die Einzelspannung sehen. Es geht darum,das mit der Zeit der Innenwiderstand sich pro Zelle verändert. Das heißt das jede Zelle beim Laden unterschiedlich schnell voll wird. Starkes laden und entladen verstärken den Prozess. Sind alle Zellen gleich passiert überhaupt nichts. Der Balancer bügelt das weg .Erst wenn er es nicht mehr schafft öffnet ovp an dieser Zelle.
Das ist mir klar. Dazu muß die Zelldrift aber unbemerkt schon sehr groß werden. Und wenn eine Zelle schwächer wird sollte UVP sich zuerst bemerkbar machen. Wenn man tief entläd ! Eins noch ganz pragmatisch : wenn es nicht notwendig wäre , hätten die Hersteller der Fertig Akku dies sofort weggelassen ! Dort ist nichts verbaut was nicht sofort weg gelassen werden könnte.
Auch das gibt es oft, ohne Balancer oder BMS, direkt vom Händler. --> Link Ja als Starterakku . Hatte es ja schon gezeigt . Beim ersten Laden mit 14,2 volt. Eine Zelle war auf über 4,2 volt. Da kenne ich ein Fall aus dem Bootsbereich. Tage später und die ganze Brühe hätte sich im Boot verteilt. Der Eigner hatte es in letzter Minute bemerkt. Wie gesagt muss jeder selbst für sich entscheiden !!
Was läuft den aus einen LiFeYPO4-Akku aus? Und das bei eine Spannung von 4,2 V. --> Link Wenn ich genau suche finde ich sogar die genaue Bezeichnung des Elektrolyt . Bei den Winston gibt es Zellen da hört man es beim schütteln. Hier sind einige Videos: --> Link, aber keine austretende Flüssigkeit zu sehen. Auch auf dem Foto von dir sieht man nicht :( Siehe winston User Manual . Auf dem Video mit der blauen Calb Zellen sieht man es. Da steht aber die Zelle sonst würde es noch sichtbarer sein. Hier das organische Elektrolyt in Winstonzellen : Hexafluorophosphate ,Ethylenecarbonate,Diethylcarbonate,Ethylacetate Habe es in meinem Sammelsurium gefunden . Also nichts mit :( Alles zusammen ergibt ein festen Elektrolyt. --> Link Vorteile, Hohe Sicherheit: Aufgrund des festen Elektrolyt und der Zellchemie gelten LiFePO4-Zellen als eigensicher, d. h. ein thermisches Durchgehen und eine Membranschmelzung wie bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren gilt als ausgeschlossen. Ja bei bestimmten Zellen !Nicht bei Winston . Rufe doch mal die Händler an. Es gab Winsten auch ohne und jetzt mit Yttrium. Beide Akkutypen verhalten sich gleich. Yttrium soll nur besser sein, wenn die Akkus unter 0°C betrieben werden.
Diese Aussage ist in meinen Augen nicht vollständig! Jeder Womo-Lader hat im Leerlauf eine höhere Ladespannung als 15V!! Erst durch die Beschaltung mit einer Last, in unseren Fällen der Batterie, sinkt die Spannung auf den eingestellten Wert. Wird eine Batterie also an den Lader angeschlossen hat der im ersten Moment über 15V. Erst wenn die Laderregelung aufgrund des fließenden Stromes greift, sinkt die Spannung. Die Fragen, die jetzt offen bleiben (zumindest theoretisch) sind: Wie schnell regelt der Lader? Wie schnell schaltet OVP? Wie empfindlich reagiert eine LI-Zelle auf die ganz kurzfristig anliegende Überspannung? Nur einfach technisch gesehen, Gruß Andreas
Zeig doch mal ein Foto, was deine Aussage untermauert :D |
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