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Ladegerät 12V für niedere Eingangsspannung?


Alter Hans am 01 Feb 2016 14:45:48

Hallo miteinander,
mit Ladegeräten hatte ich in der Vergangenheit sehr viel Ärger.
Vermutlich durch zu niedere Eingangsspannung auf CP in Süd-, Osteuropa oder Marokko. Es waren entweder Totalausfälle oder die Ladeleistung sank auf ca 1 A ab.
Meine Elektroanlage im Wohnmobil ist einfach:
Starterbatterie über Trennrelais verbunden mit einer 12 V, 120 Ah Bleisäure/Calciumbatterie von Winner. (Fordert 14,8 V Bulkspannung)
Kein Solar. Ladegeräte über Ausseneinspeisung mit 230 V Netz sowie mit der Bordbatterie verbunden. Das Fahrzeug ist ein VW T4 syncro mit TDI Motor 2,5l.

Ich habe mir nun das CTEK MXS mit 10 A als Nachfolgeladegerät ausgeguckt. Die Prospektdaten entsprechen meinen Wünschen. U.A. Eingangsspannung 170 - 260 V.
Bei den technischen Unterlagen von CTEK ist dagegen 220 -240 V angegeben. Das wäre ungenügend.

Ähnliches hatte ich auch schon bei anderen Ladegeräten beobachtet.

Weiss jemand diese Diskrepanz zu erklären?

Bin auch dankbar für einen Alternativvorschlag: 10 bis 15 A. Für alle Batteriearten ausser Lithium. Eingangsspannungsbereich
170 bis 250 V.

Gruß vom AltenHans

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andwein am 01 Feb 2016 14:57:07

Das ist eigentlich relativ einfach.
220 -240 V für EU Raum (nicht ganz korrekt) bzw. Europa (auch nicht ganz korrekt wenn man Griechenland und Westrussland einbezieht) Die Geräte sind mit geringeren Toleranzen gefertigt und meist billiger.
170 bis 250 V sind für Geräte, die für einen weltweiten Einsatz/Vertrieb vorgesehen sind. Diese Geräte haben eine größere "Spannungsverarbeitungsbandbreite" und sind meist auch auf 50/60Hz Frequenz ausgelegt. Sie sind meist teurer.
Das sind jedenfalls meine Erkenntnisse aus dem PC/Notebook/Laptop-Bereich, Gruß Andreas

thomas56 am 01 Feb 2016 15:01:29

Mastervolt, 180-265V. --> Link

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andwein am 01 Feb 2016 15:07:12

Genau das meinte ich mit "meist billiger" und "meist teurer"
Gruß Andreas

Alter Hans am 01 Feb 2016 15:10:15

Andreas, Deine Beobachtung entspricht meiner eigenen. Sie ist auf Akkuladegeräte übertragbar.


Thomas, danke für den link.
Hier ist leider die Bulkladespannung mit 14,25 V zu nieder. Ich brauche 14,7 bis 14,8 V.

Interessant ist hier die Angabe der Eingangsspannung: es wird unterschieden zwischen Nennspannung 230 und in Klammern die Angabe 180-265 V.

Vielleicht beruht darauf die Diskrepanz zwischen Prospektangabe und Angabe auf dem Typschild bzw. den technischen Daten??

Heimdall am 01 Feb 2016 15:20:44

Das Mastervolt kann die geforderte Bulk Spannung von 14,8 Volt NICHT! Bei Geräten die immer alles autom. können bin ich immer misstrauisch. Also nur teuer ist zu wenig!

xbmcg am 01 Feb 2016 15:24:48

Moderne Ladegeräte sind nicht mehr, wie früher, einfache Trafos, wo das Verhältnis
der Eingangsspannung zur Ausgangsspannung durch die Anzahl der Primär- und Sekundärwicklung
bestimmt wird.

Bei Schaltnetzteilen wird grob erklärt die Eingangsspannung gleichgerichtet und zerhackt,
dann transformiert, gleichgerichtet / mit Stützkondensatoren geglättet und per Spannungsregler
auf die Wunschspannung eingestellt.

Das erlaubt z.B. auch ein Betrieb bei manchen Geräten bis zu einem Bereich von 110V..240V
für alle Märkte. Spannungsschwankungen am Eingang um die 200..250V sollten die Geräte schon
ohne weiteres aushalten.

Das Problem bei Dir wird wohl eher sein, dass der Ladestrom mit zunehmender Ladung (oder Alter der Batterie)
einfach abnimmt. Der Ladestrom wird von der Batterie / ihrem Zustand vorgegeben, das Ladegerät gibt
nur die maximal mögliche Amperezahl an.

Die Spannung am Ausgang hängt übrigens auch vom Ladezustand der Batterie ab. Erst wenn die Batterie voll
ist, wird die Schlussspannung erreicht (bei der der Ladestrom deutlich unter 1A liegen wird). Das ist kein Problem
der Eingangsspannung Deines Ladegerätes.

xbmcg am 01 Feb 2016 15:30:50

P.S. Du kannst ja Dein Ladegerät testen: Leerlaufspannung (mit kleiner Last z.B. an einer 5W Glühbirne)
messen und den Nennstrom durch zuschalten von Verbraucher Unter Last testen. (bei 15A z.B. ein
Wechselrichter anschließen und daran ein Verbraucher mit 150W..180W...200W anstecken, bei 10A
dann halt 100W Glühlampe oder 2x12V 50W Halogenlampen)...

felix52 am 01 Feb 2016 17:31:42

Alter Hans hat geschrieben:Bin auch dankbar für einen Alternativvorschlag: 10 bis 15 A. Für alle Batteriearten ausser Lithium. Eingangsspannungsbereich
170 bis 250 V. Gruß vom AltenHans



Ich hätte da evtl. was....
"Ansmann BCV 12-15 Ladegerät für 12V Blei-Bleigel-Akkus inklusive Starthilfefunktion für KfZ"
Ich habe es vor 3 Jahren gekauft und benutze es sehr oft.
Zum Einen für die alltägliche Ladung der 230 Ah Banner Energy Bull meines Kärcher Reinigers.
Unterwegs (im Winter) mit dem Womo, um die dortige Aufbaubatterie, gleiches Modell wie oben, auf zu laden.
Allerdings über meinen 800 W Inverter-Benzin-Generator. Dieser schafft die anfallenden Ladeströme über meinen Ebl nicht!
Also lade ich über den Ansmann, den ich über den 230 V Anschluss direkt mit dem Moppelchen und ausgangsseitig mit der Batterie
verbinde. Dabei deckt das Ladegerät die von Dir genannten Spannungsspitzen ab, ohne die Ladung zu unterbrechen.
Die Ladeendleistung liegt exakt bei 14,67 V ( obige Batterien, eine davon neu), die Ruhespannung drei Stunden nach (Trickle - Phase) bei 12,86 V.

Das 3 kg schwere Gerät kostet z.Zt. 45 € mit 3-jähriger, schwäbischer Garantie.


Vielleicht mag Andreas sich ja auch dazu äussern. :wink:

Grüsse
Felix52 :)

Wohlgemerkt, ich bin kein Elektrikfachmann, habe den Tipp aus nem Generatorforum und ist hier im Forum unter "Moppelchen"
nach zu lesen. Garantieren kann auch ich nix, nur aus meiner mehrjährigen Erfahrung berichten.

xbmcg am 01 Feb 2016 17:43:24

Ein Ladegerät mit WU Kennlinie würde ich (außer für Nassbatterien) nicht mehr verwenden.
Wenn schon neu, dann ein IUoU Ladegerät mit Temperaturkompensation.

Alter Hans am 01 Feb 2016 18:36:55

Danke für die nützlichen Antworten.
Ich vermute aber schon dass drei der Ladegeräte defekt sind. Eines davon macht überhaupt keinen Mucks mehr.

Eine der Batterien die geladen werden sollen ist neu und ca 60% voll. Trotzdem nur Ladestrom ca 1 A beim 10 A Ladegerät.
Auch bleiben die verdächtigen Ladegeräte beim Laden stundenlang völlig kalt.
Messen kann ich dabei eine Ladespannung von 14,4 bzw 14,8 V; über die gesamte Zeit immer wieder geprüft.
20 Tage das Ladegerät fast ununterbrochen am Landstrom ergaben gerade eine Stromverbrauch von insgesamt 7 Kwh. Also hat das Ladegerät fast gar keinen Strom gezogen also auch nur minimal geladen. Ausserdem waren keine Verbraucher am Landstrom.

Die vorgeschlagene Prüfung werde ich noch durchführen. Danke für die Anleitung.

Habe jetzt bei einer Waeco Kompressorkühlbox gesehen, dass hier auf dem Typschild als Eingangsspannung der gesamte Bereich von 100 bis 240 V angegeben ist.
Sowas such ich an Ladegeräten bisher vergeblich.

Alter Hans am 01 Feb 2016 22:24:39

Waeco bewirbt seine Ladegeräte mit Eingangsspannung 90-260 V.
Lediglich beim kleinsten Gerät , das MCA1215 mit 15 A, sind widersprüchliche Angaben: 90-260 bzw. 207-250 V.
Ansonsten wäre das vielleicht das beste Gerät für mich, da Lüfter abschaltbar.

Alter Hans am 02 Feb 2016 11:53:42

Diesen thread können wir nun erfolgreich abschliessen. Danke für die Diskussion.
Waeco hat mir auf meine Anfrage mitgeteilt dass die gesamte Baureihe MCA eine Eingangsspannung von 90-260V benötigt, also auch das kleinste. Das Gerät erfüllt also meine Ansprüche .

xbmcg am 02 Feb 2016 12:43:22

Freut mich, dass Du was gefunden hast. Über das 1A würde ich mir keine Sorgen machen, wenn
die Spannung schon über 14V liegt, dann fließen nur noch kleine Lade-Ströme. Das Gerät ist also
in Ordnung. Woher nimmst Du die 60% Ladung der Batterie?

Vielleicht hast Du den Batteriecomputer falsch eingestellt, oder die Batterien sind mittlerweile
zu alt und erreichen nur noch 60% der Nennkapazität.

7kWh sind auch eine Menge! = 7000VAh entsprechen bei 12V in etwa 580Ah. (7000 / 12).

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