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Hallo, ich habe 4 x120 A Blei Säure parallel geschaltet als Aufbaubatterien in Betrieb. Muss ich als Berechnungs Grundlage für den Ladestrom ca. 1/10 aus 120 A oder ca. 1/10 aus 480 A annehmen ? Beste Grüße Rainer Moin, da du durch die Parallelschaltung eine Kapazität von 480 Ah hast, mußt du 1 / 10 von 480 Ah rechnen. Gruß, Charly Hallo Charly, das habe ich bisher auch so gehandhabt. Gestern bin ich in den Tiefen des WWW auf einen m. E. sehr fundierten Bericht gestoßen der anmahnt nur die Kapazität der einzelnen Batterie als 1/10 Grundlage zu nehmen. Das hat mich nachdenklich gestimmt zumal mein Ctek 70 beim Laden die voreingestellten 50 A nur max. ca. 20 Sekunden eingespeist hat um dann wieder in den Bereichen 10-20 A rumzuturnen. Das hat mich unter Anderem schon immer gewundert. Unter Anderem ist auch folgender, für mich unlogischer Sachverhalt erwähnenswert: Der Lieferant/Hersteller? Winner gibt in seinem Manual bei 12,30 Volt eine 50 prozentigen Entladung an. Tiefer entlade ich nie. Ergo müssten nun 50% aus 480 A = 240 A am Ende des Ladezyklus auf dem Display als geladene A stehen. Mehr als 70 A waren es aber noch nie. Stimmt die Kapazitäts Angabe der Batterie nicht, spinnt das Ladegerät (was ich eher nicht glaube) oder übersehe ich noch relevante Faktoren die diesen (für mich ) seltsamen Sachverhalt erklären? Beste Grüße Rainer
Ich gehe mal davon aus, das die Spannung unter Belastung (Stromentnahme) gemessen wurde ... um eine Kapazität über die Spannung ermitteln zu wollen, muss der Akku eine längere Zeit min 30-60 Minuten ohne Stromentnahme ruhen ... Vorsicht auch bei der Messung über das Kontrollpanel... meins zeigt je nach Laune zwischen 0,2 und 0,4 Volt weniger an als wenn ich direkt an der Aufbaubatterie mit dem Multimeter messe. bis denn, Uwe Im Womo sind alle Sicherungen raus. Keine erkennbaren Verbraucher. Leider kann ich es momentan nicht nutzen da ich meinem Führerschein einen Monat Urlaub gegönnt habe :oops: Sozusagen absoluter Ruhezustand seit 1. Februar 2016 in allen Bereichen :ja: Gemessen wird mit Multimeter an den Batteriepolen. Beste Grüße Rainer
Ich denke deine Batterien sind voller als du vermutest. Je voller die Batterien sind, je weiter geht die Ladung zurück. Ich lade meine 420Ah mit 2,5/10 und bei 12,3 wird die ersten 1,5h mit 100A geladen.
An sich haben beide recht. Theoretisch addiert sich der erlaubte Ladestrom der einzelnen Batterien bei Parallelschaltung. Wenn nun aber eine der Batterien abweicht, wird sie das meiste des Ladestroms abbkommen. Bei Wahl des einfachen Stroms ist man da immer auf der sicheren Seite. Wenn man aber davon ausgeht, daß bei Parallelschaltung (auch zum Entladen) alle Batterien gleich behandelt werden und ein kompletter Ausfall nur einer Batterie sehr unwahrscheinlich ist (auch weil man das immer wieder mal kontrolliert), dann kann man durchaus auch höhere Ströme wählen. Zumal ja schon 1/10 IMHO ein recht sicherer Wert ist. Ich kann mich an Angaben bei GEL Batterien erinnern, wo von 1/3 die Rede war.
Gerade hier sollte man die richtigen Einheiten nehmen, sonst gibts ein Durcheinander mit den Angaben weiter vorn, die nur A bezeichneten. Das hier sind Ah, d.h. hier 70Ah. Wie sieht es denn mit der Zeit aus ? Ist das mit dem Ladestrom zusammenpassend ?
Die Unsicherheiten der Kapazitätsableitung nach der Spannung wurden ja schon genannt. Ansonsten wäre die Frage: wie alt sind die Batterien ? Haben sie überhaupt noch ihre Kapazität ? Wo wird die Spannung gemessen ? Unter welcher Belastung ? Was liegt da an Kabeln dazwischen ? RK
Wichtiger Hinweis. Danke dafür. Ist bei unserem genauso :D Der Bericht im www war unter folgender Adresse: --> Link aufgeführt. Er plädiert für die 1/10 Bemessung des Ladestroms nur die Kapazität der einzelnen Batterie zu berücksichtigen. Begründung wie rkopka. Das klingt logisch und ist wohl die sicherere Methode als die Multiplikation der Kapazitäten obwohl beides funktioniert, gleiche Batteriekonditionen vorausgesetzt . Ich habe heute nochmal das 50 A Ladeprogramm gestartet nachdem die Spannung im Aufbau auf 12,26 V gesunken war. Die Batterien hab ich 02/2014 eingebaut. Wasserstand ausreichend, überall gleich. Entfernung zwischen den beiden Batteriepaaren ca. 1,30m Nach 3.50 Stunden hat das Ctek 70 den Punkt " Batterie vollständig geladen " angezeigt. Input 28 Ah. Spannung 13,7 V Temperatur im Womo 22 Grad C. Bedeutet das jetzt 3,5 x 28 Ah = 98Ah ? Die einem meiner Vorposts erwähnten ca. 70 Ah hab ich bei ca 6 Grad C geladen, die Zeit nicht beachtet. Waren aber oft 12-14 Std. weil ich nicht explizit darauf geschaut habe und das Ctek eh nach Volladung auf Erhaltungsladung weiterschaltet. Wenn ich die verschiedensten "Empehlungen" und Manuals in Bezug auf Spannung und prozentuale Entladung so ansehe sind schon extreme Unterschiede in der Bewertung. Beste Grüße Rainer
Nein. Immer die Einheiten mitführen, dann wird der Fehler klar. 28Ah / 3,5h = 8A im Schnitt. Da der Strom während der Ladephase sinkt, wird er mit mehr angefangen haben. Vermutlich um die 10-12A. Er hat also nur einen Bruchteil der Kapazität eingeladen. Entweder war sie fast voll und die Spannung wurde falsch gemessen. Oder sie ist fast kaputt. Bei 22°C kann man Temperaturfehler wohl ausschliessen. RK
jetzt wäre gut zu wissen was wurde den Akkus nach der letzte Voll-Ladung entnommen ... Ein BC ist dafür eine tolles Instrument, das geht aber nur wenn NICHTS direkt an den Akkus angeschlossen wurde und jeglicher Strom ob rein oder raus über den Mess-Shunt fließen muss. Ich hab mir's schon gedacht dass es mit der Multiplikation 3,5 h x 28 Ah eigentlich nicht sein kann. Wären ja dann nach mathematischen Gesetzen 98 A Quadratstunden..... :lol: Aber wer weiß was die Elektrik für Überraschungen zusätzlich zu den höchst unterschiedlichen Inputs meiner Batterien bietet. :roll: Entnommen wurde seit der letzen Volladung (rd. 70 Ah)nichts erkennbares. Das einzige was ich anders als bisher gemacht habe war : 1. An der stationären Calira EVS 14/27 den Stecker gezogen der u.a. auch mit den Batterienzuleitungen belegt ist. 2. Daselbe am Solarladeregler. Warum die Batterien bei 12,26 V Spannung weniger als die Häfte der gewohnten 70 Ah ( 28 Ah) aufgenommen haben ist für mich nicht verständlich. Kann der am Ctek aktivierte Batterietemperaturfühler durch das Warmluftgebläse irritiert worden sein? Der Heizlüfter steht nicht Richtung Batterien, aber der Temperatursensor an der Polzange sitzt schon recht hoch und könnte von der Warmluft beeinflusst?? sein. Es bleibt spannend. Beste Grüße Rainer
Wie wurde das denn ermittelt ? Ist ein BC oder Batt-Monitor verbaut Du hast 4 Batterien parallel geschaltet. Wenn eine einen beginnenden Zellschluß hat, kann sie die anderen 3 mit entladen. Auch wenn Du die Batterien vom Bordnetz trennsts, können sie sich gegenseitig entladen. Die 28 Ah von Deinem CTek sagen nichts aus, das ist die berechnete Energiemenge, die das Gerät abgegeben hat (summierte Messungen Ladestrom / Zeiteinheit). Der abgegebene Strom wird ja nicht zu 100% in die Batterie gespeichert, es treten Leitungsverluste an den Kabeln und Verbindungen auf und ein Teil der Energie wird in Wärme umgesetzt. Bei einer Kapazität von 480Ah und einer Entnahme von "nur" 28 Ah darf die Leerlaufspannung nicht bei 12.26V liegen, das deutet auf Blei-Säure Batterien hin, die um die 30-40% entladen sind - ich hätte eine Ladung von um die 100Ah erwartet. Lass mal die Batterien einzeln mit einem Batterietester durchmessen. Die sind bestimmt an ihrer Verschleißgrenze. Wie alt sind denn Deine Batterien überhaupt? Wenn die Werte stimmen, hat Dein Batteriepaket vermutlich nur noch eine Kapazität von ca. 100-150 Ah.
-> Ladestrom * Zeiteinheit RK Aber die Bulk/Hauptladephase (mit 7A) sollte nur ca. 2h anhalten, dann sollte der Strom langsam abgesenkt werden. Schau mal in die Ladekurven, falls die vorliegen. Aber das ist alles nicht sauber nachvollziehbar, weder von den Herstellern der Ladegeräte noch von den Batterieherstellern. Und wenn dann noch unterschiedliche Batterien parallel geschaltet werden ist das Ladeverhalten fast nur noch Vermutung Meine Erfahrung/Meinung, Gruß Andreas
Mathematisch richtig, danke! ich würde spätestens jetzt mit dem Säureheber jede Zelle testen. Hallo, nach Spannungsabfall auf 12,34 V innerhalb 24 Std. nach Vollladung habe ich die Batterien aus der Parallelschaltung gelöst um sie einzeln zu beobachten. Interessant war dass sofort nach der "Einzelstellung" die Spannung auf 12,37 V bei allen 4 Batterien angestiegen ist. Wieder 24 Std. später, heute morgen hatte Nr.1/ 12,41 V, Nr. 2/12,41 V, Nr. 3 /12,42 V, Nr. 4 /12,43 V Der Säureheber müsste morgen eintreffen, da können noch ein paar Checks getätigt werden. Offensichtlich erholen sich die Batterien von einem (noch) unbekannten Verbraucher, der den ganzen Laden wuschig macht. Das könnte eine schwierige Suche werden, weil ja seit Einbau 02/2014 alles weitgehendst in Ordnung war und nur alle ca. 2-3 Wochen nachladen im Stand notwendig war. Beste Grüße Rainer Hallo Rainer, sieht nicht so aus ob einer der Akkus einen defekt hat, leider hast Du noch immer nicht auf meine Frage geantwortet, wie kommst Du auf deine Werte (Ah) was geladen bzw. entnommen hast, wie hast Du die ermittelt ... Wohl möglich gibt es einen BC oder Batt-Monitor der über einen Shunt in der Minus-Leitung den Strom ermittelt, sind irgend welche Geräte direkt an den Akkus angeschlossen und fließen somit nicht über den Shunt ? Hallo Rainer, wenn Du wirklich wissen willst was in / mit deinen Akkus geschieht , währe es Sinnvoll diese getrennt zu Bilanzieren ... Schaltungsvorschlag: Jeder Akku hat seinen eigenen BC, einen defekten oder altersschwachen Akku kannst Du so sofort im Verbund erkennen ... ![]() WICHTIG bei Verwendung eines BC darf nichts an dem Akku direkt angeschlossen werden, alles muss über den / die Shunts laufen, sonst kann man es gleich sein lassen ... Nachtrag: in den Abgängen habe ich keine Sicherungen eingezeichnet, es versteht sich von selbst, das jede Leitung entsprechend Ihrer Auslegung abgesichert werden muss. Zum symmetrischen Anschluss der Akkus, sollten gleiche Komponenten verwendet werden, genauso sollten alle Verbindungskabel exakt bei jedem Akku gleich lang sein ... Wenn Dir 4x BC zu teuer sind, kann man auch alternativ 4x ein Ampere/Volt Kombi-Anzeige nehmen +/- 100A , man sieht dann aber nur momentane Ströme , mit einem BC hat man auch noch die Zeit mit drin ... Man kann den BC auch nach der Sammelschiene der Batterien am Minus-Pol und vor dem Massepunkt zwischenschalten und so den Gesamtstrom messen. Da die Batterie eh gleich sein müssen, kann man davon ausgehen, dass sich der Strom zu je einem Viertel pro Batterie aufteilt. An meinem BMS kann ich das recht gut nachvollziehen. Es schaltet die Batterien zusammen, wenn der Strombedarf einen gewissen Wert übersteigt, sonst werden sie individuell nacheinander umgeschaltet, wobei die Ladung (Spannung) maximal 10% abweichen darf. Nach dem Zusammenschalten ist bereits nach 1-2 Sekunden der Strom der beiden Teilstränge gleich. Vorteil der Lösung ist, dass man sogar unterschiedliche Batterien / Kapazitäten / Techhnologien zusammen betreiben kann, da die Batterien in der Regel getrennt einzeln zum Energiehaushalt beitragen und nur zum Laden bis 80% oder bei hoher Last zusammenarbeiten.
Wie du schon sagtest "... müssten gleich sein" " ...kann man davon ausgehen", und wenn es dem nicht so ist, da Akkus nie 100% gleich sind, hast Du mit einem BC keine Kontrolle, nimmt man aber für den Zeig(AkkU) einen BC , kann man die Bilanzierung Akku bezogen ermitteln und defekte Akku sofort erkennen und aus den Verbund nehmen, bevor diese noch die anderen schädigen. Mit einem BMS hast Du aber nicht den Vorteil von einem Verbund bei großen Strom abnahmen z.B. WR ... was für ein BMS verwendest Du, der vier Akkus verwalten kann Das stimmt schon, aber 400-500€ für Messgeräte auszugeben und die ganzen Anzeigen zu verbauen halte ich für übertrieben bei Einsatz von Batterien, die nicht viel kosten und auch nicht lange halten (Nassbatterien). Entweder die Low-Cost Lösung oder richtig investieren und leistungsfähige Technik verbauen. Ich würde dann schon mal eher ein 300-400Ah LiFeYPO4 Akku bauen, statt 4 BC und Nassbatterien zu verwenden. Wenn Low-Budget, dann richtig, statt BC reicht Säureheber und Akkutester. (t.B. der Ring RBA 50 Amazon Link) Ich meine, das ganze Konzept muss irgendwie zusammenpassen / schlüssig sein. die 100A Shunts sind für den Batterieverbund eher unterdimensioniert - ich nehme mal an, es kommen starke Wechselrichter zum Einsatz.
wer braucht denn bitte mehr als 400A ?! das wären Leistungen von mehr als 4500VA
Gibt hier im Forum ein Beitrag über LOW-COST BC --> Link, habe ich selber im Einsatz erfasst bis 99A an einem 100A-Shunt (50mV) und und kosten gerade mal 12 Euro.
oder statt der 4x120Ah 2x120Ah Bleikristall nehmen :-)
... und in die Swarovski Kristall-Vitrine stellen ;-)
Oh merke schon da ist einer wieder neuem Gingen nicht aufgeschlossen, "das haben wir noch nie gemacht" ... "also machen wir das auch zukünftig nicht" ... Nö, passt schon, nur wenn neu, dann richtig, mit der großen Kelle. Ich überlege mir immer, wie lange muss eine Batterie wirklich halten und wie lange will ich ein Fahrzeug fahren. Wenn ich so viel Geld in die Hand nehme, dann muss sich das auch lohnen. 2 Kristallbatterien ersetzen nicht 4 AGM Batterien. Wenn Kristall, dann auch wieder 4. Wenn man die Kristall auf 80% entlädt - wie vorgeschlagen, dann halten sie nicht so lange. Und wenn man die Kapazität halbiert und tiefer entladen will - die Stromentnahme aber bleiben soll wie bei 4 AGM, dann eher 260Ah LiFeYPO4, das kostet nicht so viel und hält länger / ist stärker belastbar und somit tatsächlich ein Ersatz für die AGM. die 260Ah LiFeYPO4 Zelle kostet um die 400€ (Batteriepack 1600€ + die Balancer etc - 2000€), so viel wie 4 Kristallbatterien und wiegt vielleicht 1/3. xbmcg, mir ist es ehrlich gesagt völlig Wumpe wer welche Batterie (Wet/Gel/AGM/BC/LeFeYPO4) kauft, aber wenn du in jedem Thread falsch vorrechnest, fängt das langsam an zu nerven. Bei Nothnagel --> Link kosten 200Ah 2.200€ / 300Ah 2.600€ / 400Ah 3.400€ - immer als LiFeYPO4-System Bleikristall kosten entweder 200Ah 546€ / 300Ah 752€ / 400Ah 1.092€ Für 2.200€ bekommst du entweder 200Ah LiFeYPO4 oder 800Ah BC Die kannst du auch mit nem WR ordentlich belasten, bleibt halt das Gewichtsproblem. Der eine kauft LiFeYPO4 200Ah, der andere 400Ah BC, dem BC-Käufer steht aber auch das doppelte an Energie zur Verfügung. Der LiFeYPO4 zahlt das doppelte und bekommt die Hälfte an Kapazität, oder anders gesprochen, der BC-Käufer zahlt die Hälfte und bekommt das doppelte. 80% Entladung bedeutet bei BC = 1630 LZ / LiFeYPO4 = 3000 LZ Bei beiden ist eines klar: 200Ah sind 200Ah, völlig egal ob BC oder LiFeYPO4 Beide kannst du komplett entladen, LiFeYPO4 sollte im Idealfall nur auf 80% aufgeladen werden. Der BC ist das egal. Das Gewicht geht immer zu Gunsten der LiFeYPO4 aus. Mit zunehmender Kapazität deutlicher 200Ah BC= 62kg / LiFeYPO4 = 32,4 kg 300Ah BC= 90kg / LiFeYPO4 = 43,4 kg 400Ah BC= 124kg / LiFeYPO4 = 56 kg Jeder darf sich ein eigenes Urteil bilden, aber bitte basierend auf Fakten und nicht so einem Unfug Du hast dich mal beschwert, dass überall etwas von den BC zu lesen ist, Ich beschwer mich jetzt mal, dass du diesbezüglich überall Unfug schreibst Findest du einen Rechenfehler, dann zeig ihn mir mal Hallo, Tag 3 nach Volladung: 1/ 12,39V 2/12,39V 3/12,40V 4/ 12,41V Ätt feuering: an den Batterien ist das stationäre Ladegerät, der Solarregler und eventl. das Radio angeschlossen. Wurde von der Werkstatt nach einem Defekt von 24V gegen ein 12V getauscht. Die geladene Ah Menge habe ich von dem Ctek 70 abgelesen. Batterien Computer o.ä. gibt es nicht. Ätt alle: Der Vorgängersatz Batterien war 7 Jahre eingebaut und hätte vielleicht das eine oder andere Jährchen mitgemacht. Mit den jetzigen Winner Solar habe ich keinerlei Erfahrung mit der Qualität. Ende Januar hat im Skifahren mit 225 W Solar alles wunderbar funktioniert, nur im Stand in der Halle mit dem Ladegerät zicken die rum. Ich werde mal einzeln eine Ausgleichsladung machen wenn sie wieder in die Nachladespannung abfallen. Eigentlich müssten die aber genug geschüttelt worden sein bei ca. 1000 km und der Fernpass dazwischen, so dass sehr wahrscheinlich keine Säureschichtung möglich ist. Die Winner 4 x 120 Ah haben mich ca. 350€ gekostet, kaufmännisch betrachtet. Nicht tragisch wenn sie hinüber wären was sie sehr wahrscheinlich nicht sind. Aber ärgerlich wäre es doch . Winner schreibt für die Solar 600 DIN Ladezyklen. Wären bei mir 600 - 800 Wochen oder ca. 11-16 Jahre :lol: Mit ca. 1000 € bin ich die nächsten 11-16 Jahre energetisch auf der ganz sicheren Seite. Solange möchte ich den Boliden schon noch gerne nutzen. Dann bin ich 70 und wer weiß was dann oder bis dahin ist...... Alle anderen technisch sehr interessante Lösungen sind teurer. Aber vielleicht überkommts mich doch mal..... Jetzt gibt's mal noch Beobachtungsarbeit. Der Säureheber kommt morgen. Vielleicht stellt sich der Stromfresser oder die sonstige Ursache doch noch heraus. Beste Grüße Rainer Die ganzen Fehlerschilderungen sind etwas wirr, ebenso zeitweilig der Gebrauch der elektr. Werte . Ebenso birgt das einfache Parallelschalten v. 4 Batt zu einer Bank versch. zusätzl. Fehlerquellen, so daß sich Batts gegenseitig fertigmachen. (als evtl. Fehlerhinweis). Fachgerechte Parallelschaltung v. mehr als 2 Batts : Ein wichtiger Punkt bei fachgerechter Parallelschaltung ist die Trennung der Batts als Schutzschaltung bei Defektwerden einer Batt mittels ladeseitiger Schottky-Dioden.* Nachteil: 0,3V Lade-Spannungseinbruch durch die Diode. Kann man aber mit Booster kompensieren,z. B. bei Batts mit Ladeschlußspannung 14,4 V, indem man den Booster auf AGM-Kurve mit Ladeschluß 14,7 V stellt. Ist aber anderes Thema u. eine Feinheit nicht alltäglicher Batt.-Banktechnik wie z.B. nicht nur Gesamtspannungsmessung , sondern einfache Messung jeder einzelnen an der Bank beteiligten Batt. durch dasselbe Instrument (z. B. BC) mit Drehschalter, z.B. Erkennung einer Bank-Batt. mit Zellenschluß bei laufendem Betrieb, wenn man die Batts auch Ausgangsseitig mit Dioden voneinander trennt. Dimensionierung entsprechend den zu erwartenden Strömen, eingangsseitig Ladestrom, ausgangsseitig Entladestrom . Literatur: Lothar Jürgens: 12-Volt Batteriestrom f. Yachten u. Wohnmobile, Verlag BusseSeewald ISBN 3-512-03243-5, ab Seite 64. *Gibt heute auch fertige Trenn/Ladestromverteiler, z.B, Philippi Gr. Richi
Man kann aber leider nicht nur lade-seitig trennen, dann muss man auch Last-seitig trennen, hätte aber den Vorteil, das jeder Akku sein eigenes Ladegerät bekommen könnte ... Es gibt da spezielle Dioden SM74611, die hat nur 26mV bei 8A ... nur wenn man Last-Ströme von 200A und mehr hat, wird das schon ein wenig aufwendiger. Aufbau einer solchen "Diode" steht aus Seite 6 im Datenblatt --> Link diese Schaltung gibt es auch größer, man muss nur unter "Ideale" Diode" suchen ... Ihr habt ja alle irgendwo recht, aber hat sich einer mal die Batteriebänke der früheren Post in deren Vermittlungsanlagen (Nass) oder die Batteriebänke in Unterbrechungsfreien Stromversorgungen (z.B. Gel) angeschaut???? Da wird nichts getrennt und auch nicht einzeln gemessen! Da werden Batterien einfach aus der Fertigung heraus ausgemessen und die mit den gleichen Werten zusammengestellt! Und dann läuft das System für die nächsten Jahre. Drei Punkte werden dabei aber beachtet 1. exakte Ladespannung auf 80% Ladung 2. keine Entladung unter 40% Restkapazität 3. Kontrolle des Batteriewasserstandes Wenn man jetzt mal die Beiträge durchliest, wird jeder dieser Punkte schon fast fahrlässig verletzt. 1. Die Ladespannung ist zu hoch, weil man auf 100% (nachladephase) vollladen will 2. Der Entladestrom ist zu hoch (Vielfaches des C-Wertes, falsche Batterie in Bezug auf die Verbraucher, Gel bei WR-Betrieb) und DoD liegt unter 40-50% (zu wenig Batteriekapazität in Bezug auf Verbraucher) 3. Nassbatterien werden nicht kontrolliert, bei AGM/Gel geht es nicht, aber die Ladespannungen liegen trotzdem über 14,2/14,3V und damit an oder über der Gasungsgrenze 4. Die Werbemärchen der Batt-Industrie werden widerspruchslos geglaubt (Wartungsfrei, Wasserrückgewinnung durch GRT aber trotzdem ist ein VRLA eingebaut, das irgendetwas ins Freie entlässt) Ist aber nur meine Meinung, Gruß Andreas Um die Batterien Ladeseitig zu trennen, dass hier wie Kintzi geschrieben hatte ein Ladestromverteiler helfen könnte. Dieser --> Link verliert 0,02 Volt bis 0,1 Volt bei hohen Strömen. Aber wie trennt man die Entladung? Die einfachste Lösung wäre ein Batterie-Trennschalter. Ist die Erste leer, schaltet man auf die Zweite um. Beim Gas gibt es doch so etwas auch :D. Grüße TeXas
mit der gleichen Technik, wie diese Ladeverteiler, nur eben in die andere Richtung ... habe ich aber bis jetzt noch nicht als fertiges Modul gefunden, ist aber vom Prinzip die gleiche Technik ... Strom-Richtung gesteuerter Leistungs-FET Noch einfacher mit einem Batteriewächter. Das heisst: die erste Batterie bekommt in der Lastseite einen Batteriewächter --> Link. Dieser schaltet dann bei vor eingestellter Spannung ab und dann kann die zweite Ihr Werk verrichten. .............Leider ist es nicht so einfach :cry: Viele Grüße TeXas Hallo, die Batterien nehmen pro Tag um ca. 1/100 Volt gleichmässig ab. 12,38 V bis 12,40V Das ist wohl normal Die Messung mit dem Säureheber hat in den einzelnen Zellen 1,23/1,24 kg/l ergeben. Also nirgendwo etwas defekt. Koreliert auch in etwa mit der Spannung. Je nachdem was für eine Tabelle gerade zur Hand ist. ;-) Da gehen die Werte von 1,19 bis 1,25 bei 50 %iger Entladung auseinander. Bei den beiden Tabellen die ich zu Rate gezogen habe. Die Suche nach dem Verbraucher geht weiter. Sollte der Schlucker nicht gefunden werden muss halt immer wenn das Fahrzeug länger steht abgeklemmt werden oder ein Trennschalter an das Minus Terminal bauen. Dieses ist einfach erreichbar. Vielen Dank für eure interessanten Tipps und Hilfestellungen. Man lernt nie aus. Die eigentliche Eingangs Frage nach der Ladespannung ist geklärt. Es gibt die 2 Möglichkeiten: Entweder 1/ 10 aus voller Kapazität, oder 1/ 10 aus der Einzelkapazität. Wobei ich in Zukunft zu der Einzelkapazitätsgrundlage tendiere. Braucht halt mehr Zeit. Ich teile da die Ansichten von Andreas ( Andwein). Ein gemässigtes Ladeverhalten kann sicher nicht schaden, ein rabiates vielleicht auch nicht oder vielleicht doch....? Beste Grüsse Rainer Zitat Plasterman: Koreliert auch in etwa mit der Spannung. Je nachdem was für eine Tabelle gerade zur Hand ist. Da gehen die Werte von 1,19 bis 1,25 bei 50 %iger Entladung auseinander. Bei den beiden Tabellen die ich zu Rate gezogen habe. Toll !:razz: Richtige Technik Am einfachsten (Ladeleitung(en) + auf die Bank mit 4 Batts: 4 x Schottkys eingangsseitig,für jede Batt eine, Durchgang nat.Richtung Batt. Dimension etwas über max. verfügbarem Ladestrom. Ausgangseitig ebensoviele Dioden in Richtung Verbraucher, Dimension max. Verbraucherstrom. Vor jeder Diode Abgang einer Meßleitung auf Drehschalter 1-4 u. dann auf Voltmeter, so kann immer die entkoppelte Spannung jeder Batt gemessen werden und man kann sehen, wenn eine faul wird. Gesamtspannung über BC in normaler Schaltung (Shunt an - u. + an Gesamt-Plus) , A u. ungefähre Ah-Bilanz (Kontoauszug).Wenn die Ladesschlußpannung von 14,4V wegen der Dioden nicht erreicht wird, kann man immer noch auf 14,7V umgeschaltet werden (s.o.) Ansonsten im speziellen Fall Batts extern voll laden u. Leckstrom festellen, wenn einer besteht, Verbraucher selektiv orten. Wo ist das Problem ? Gr. Richi |
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