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Hallo liebes Forum, So langsam komme ich mit meiner Kaufentscheidung voran und ßaktuell habe ich einen Jahreswagen in die engere Auswahl genommen, der sehr gut ausgestattet ist, aber auch preislich in der Größenordnung von Neufahrzeugen liegt. Hier wüsste ich gern zu welcher Lösung würden die Profis in diesem Forum tendieren? Hier der gut ausgestattete Jahreswagen: --> Link Und hier ein preislich vergleichbar Neuwagen, der von einem Händler hier ganz in der Nähe verkauft wird, aber natürlich noch für min. 1200 € nachgerüstet werden müsste. [url]http://suchen.mobile.de/wohnwagen-inserat/adria-twin-640-slx-truma-4e-modell-2016-gütersloh/223422779.html;jsessionid=588728E40C2B99721E4416D42E9707B9.search47-2_i05_3005?&origin=PARK&ticket=ST-16995089-M9RapwT7u99naj6kx4aD-mycas46-2_c01_4201[/url] Sorry, aber irgendwie kriege ich den Link nicht richtig eingebaut. Vielen Dank! Wenn der Jahreswagen in Dein "Beuteschema" passt, also der Wunschausstattung entspricht: Zuschlagen! Wir haben in den letzten Jahren zweimal unser noch recht neues Mobil verkauft und den Wertverlust mit knirschenden Zähnen hingenommen. Also ich persönlich tendiere IMMER zu Gebrauchtfahrzeugen, da bekommt man mehr Leistung für das Geld. Neufahrzeuge haben folgende gravierende Nachteile: - Garantien (und damit verbundener Ärger, wegen jeder Kleinigkeit zum Händler zu müssen, viele Kinderkrankheiten, die zu beseitigen sind, nicht selbst umbauen zu können, um Garantie nicht zu gefährden, teure Pflichtuntersuchungen zum Erhalt der Garantie wie Durchsichchten, Dichtigkeitsprüfungen etc.) - Ausstattung von der Stange, fehlende nützliche Einbauten oder horrende Aufpreislisten, die den Wert der Erweiterungen um ein vielfaches übersteigen - Wertverlust in den ersten 3 Jahren von über 30% - Wartezeiten bis zur Lieferung - Überführungskosten Ein Gebrauchter hat das alles schon hinter sich, nützliche Erweiterungen sind bereits eingebaut, das Fahrzeug wird gekauft, wie gesehen, den Preis kann man verhandeln, was noch fehlt kann man selbst nachrüsten, ohne Angst vor Garantieverlust. Das Fahrzeug ist fahrbereit und kann sofort übernommen werden, keine Wartezeit. Man spart viel Geld und kann für den gleichen Preis eine Klasse höher einsteigen. Ich persönlich würde IMMER zu einem Neufahrzeug tendieren. Einfach aus einem Grund: Wer weiß was der vorherige Eigentümer alles mit dem Fahrzeug schon angestellt hat. Klar gibt es da für mich auch eine Schmerzgrenze vom Aufpreis.
Das ist halt die berühmte Katze im Sack.... In dem genannten Fall ist der Preisunterschied gering, da würde ich zu einem Neuwagen tendieren, hat ja dann auch ein Jahr länfer Garantie. Der Gebrauchte ist für mein Empfinden auch etwas zu teuer angesetzt. Grüße Frank Jessas, was machst Du denn mit Deinen Fahrzeugen, Dembinski? Das betreffende Fahrzeug ist gerade mal 8 Monate alt und noch 16 Monate in der Garantie des Herstellers. Wenn der Vorbesitzer damit Offroad-Rallyes gefahren ist oder im Innenraum exzessive Orgien gefeiert hat, so sieht man das spätestens auf den zweiten Blick. 8) *edit* Preisverhandlungen sind natürlich noch zu führen, da sollte noch was passieren. Beim Gebrauchten bestimmt der Zustand den Preis. Nötige Reparaturen würde ich vom Preis abziehen. Vorteill beim Gebrauchten, man sieht was man kauft. Wenn es einem nicht gefällt, dann kauft man woanders. Beim Neuen muss man nehmen, was man nach 6 Monaten oder mehr geliefert bekommt und dann ein halbes Jahr lang dauernd reklamieren. ...er schreibt der Händler ist vor der Haustüre..und wer sagt, dass man ein halbes Jahr lang reklamieren muss? Erschliesst sich mir nicht ganz...aber jeder wie er mag.. Muss man natürlich nicht, aber wer sich einen Neuwagen kauft, will ihn meist auch perfekt haben. Der typische Gebrauchtwagenkäufer nimmt Gebrauchsspuren und Macken gelassener hin und freut sich auf den daraus resultierenden geringeren Preis. Ist eine andere Herangehensweise / Wertorientierung. Die WoMo's sind Handarbeit am Fließband, Fehler und Improvisation bei der Lösung sind eher die Regel als die Ausnahme beim Bau von WoMos, im Gegensatz zu automatisierten Großserienfertigungen von PKW. Das führt dazu, dass man ettliche Mängel und Schwächen erst nach der Auslieferung bemerkt und nachbessern lassen muss. Der Neuwagenkäufer ist in der Regel intoleranter was Macken angeht und legt eher nicht selbst Hand an. Ist meist auch ein Grund für den Neukauf, weil man nicht selbst reparieren will oder kann. Der Bastler freut sich eher auf einen guten Gebrauchten. ät xbmcg das hört sich schon besser an, das würde ich so unterschreiben. Bie mir wäre der Preis das Haupkriterium. Spare ich richtig Kohle, dann würde ich auch einen Jahreswagen oder Junggebrauchten nehmen. Ist der neue aber nur ein paar Scheine teurer, nehme ich den. Dann kann ich mir den so herrichten, wie ich es möchte. Muss ja auch nicht alles auf einmal sein. Wir hatten auch einen Jahreswagen oder Neuen in der Auswahl. Der Preisabschlag beim Gebrauchten war "sehr überschaubar". Jetzt haben wir einen Neuen den wir 20.000km fahren können, bis er die Laufleistung des Gebrauchten erreicht hat und das zu einem geringen Aufpreis.
Der Jahreswagenkäufer ist ein Mittelding davon! :D :lach: Wenn der Preis stimmt, ist der Jahreswagen ok, bei einer nur geringen Preisdifferenz würde ich zum Neuwagen tendieren, den kann ich so konfigurieren, wie ich ihn haben möchte. Ein weiteres Thema ist natürlich die Lieferzeit. Wenn man das Fahrzeug schnell haben möchte, greift der Vergleich zwischen dem Jahreswagen und einem Lagerwagen. Bei mobile.de sind Lagerwagen Mj. 2016 unter 50k € verfügbar. Evtl. ist das eine Option? Soweit ich es verstanden habe - kann mich aber auch irren - geht es hier um den Vergleich eines gut ausgestatteten Gebrauchten vs. eines nackten Neuen zu in etwa dem gleichen Preis. Die Frage ist, was ist die Ausstattung Wert und wird sie auch gebraucht. Wenn man den Neuen auf das gleiche Niveau hebt / die Extras bestellt, kann schon mal ein 4-5 Stelliger Betrag zusammenkommen... Liebes Forum, vielen Dank für die vielen Antworten und wenn ich das mal so zusammenfasse, dann gibt es für beide Entscheidungen gute Gründe. Wobei ich auch registriert habe, dass bei dem Preis für den Jahreswagen doch noch einiges an Verhandlungsspielraum bestehen müsste. Mal sehen, was der Anbieter sagt. Fast vergessen: die zusätzlichen Einbauten sollen circa 4000 € beim Händler gekostet haben. Demnach sollte der Wagen neu insgesamt circa 53.000 gekostet haben und ich habe von einem 20prozentigen Wertverlust ausgehend mal die Zahl 43.000 € formuliert. Das war aber offensichtlich nicht das, was sich der Verkäufer vorgestellt hat. Was preislich bei einem Neuwagen möglich ist, siehst Du ja gerade selbst bei Mobile.de. Das Zubehör kann man als Verkäufer nur bedingt wieder in die Kalkulation einbringen, denn wie schon erwähnt muss es in das Beuteschema des Interessenten passen. 20% sind da eher die untere Grenze, bei 25% unter UVP wird ein interessantes Angebot draus. ;-) Moin Ich würd den Neuen nehmen. Die 4000 EUR wären mir die Extras bei dem Gebrauchten nicht wert. Gruß Trollo
Für Weissware könnten diese Rabattzahlen möglich sein, bei Kastenwagen sind sie illusorisch! :ja: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Es gibt gute Gebrauchte, die mittlerweile viel teurer sind, als sie damals neu gekostet haben... ;-) Bei KaWa hätte ich aber so meine Zweifel... Vielen Dank schon mal für die guten Tipps und Hinweise. Habe schon eine ganze Menge gelernt, aber frage mich manchmal auch, ob ich nicht ein Buch schreiben sollte mit dem Titel: Jahrelang ein Wohnmobil suchen und darüber sterben. Aber keine Panik, solange suche ich ja noch nicht und gesundheitlich geht es auch noch bis auf die Schulter. deswegen muss der Wagen auch Servolenkung haben und der VW T3 meines Sohnes scheidet auch deshalb für Urlaubsfahrten aus. Hallo Wolle, wir haben auch mit dem Bonner Adria geliebäugelt, aber sooo tolle Sonderaustattung hat er gar nicht. Klar, die Pakete sind dabei, doch bei Lagerwagen sind die häufig auch dabei, sonst kauft die doch niemand. Es ist zu überlegen, ob man die sonstige Ausstattung wirklich braucht bzw. haben will. Und für die Alarmanlage will er nochmal extra haben. Was mich dazu abhält, ist der Zahnriemen... Gruß Theo Hallo Theo, vielen Dank für den Hinweis. An den Zahnriemen hab ich auch schon gedacht, aber die meisten Fahrzeuge basieren ja tatsächlich auf Fiatmotoren, aber von Berlin nach Bonn wäre für dich ja auch noch mal eine deutlich weitere Anreise und ich bin nächste Woche sowieso dort in der Nähe von Bonn. Mal sehen, ob ich mir ihn trotzdem mal ansehen werde. Ich werde dann berichten. Wenn sonst alles stimmt, wäre die Anreise nicht das Thema. Hätte er den 3,0l-Motor, wäre er wohl schon unser. Für den Cali sind wir auch mehrfach durch Deutschland gefahren, bevor wir unseren aus Franken geholt haben. Jetzt geht er wohl nach Stuttgart. Das ist eben so, wenn man nach etwas bestimmtem sucht. Was den Bonner interessant macht, ist die Bankaufteilung, das ist allerdings etwas Seltenes. Dann berichte mal bitte. 3 Liter hört sich nach ziemlich viel Verbrauch an Nicht immer nur die Nachteile sehen! :wink: Wer den 3 l fährt, geht sicher nicht freiwillig auf eine kleinere Maschine zurück!
Thomas, da habe ich mich etwas wachsweich ausgedrückt. Ich meinte natürlich den kalkulierten Wertverlust (Nachlass beim Kauf zzgl. Nutzung). 8) Hallo; Der größere Motor muß nicht unbedingt mehr verbrauchen. er tut sich bei gleicher Fahrweise leichter. Ich hab den 2,3 ltr. genommen wegen den 50 kg mehrgewicht vom 3,0 ltr. motor Spritvergleich da: --> Link Lg KH
Muss nicht sein, denn Du forderst den Motor ja nicht wie einen kleineren. Wenn du die Leistung natürlich immer abrufst ... :mrgreen: Da müsste ich in der Tat mal einen konkreten Vergleich der verschiedenen Motoren anstellen. Aber den Verbrauch des 28 Jahre alten VW T3 meines Sohnes mit seinen 57 PS Dieselmotörchen kommt sicherlich kaum jemand ran. Teilweise liegt er trotz Hochdach bei unter 7 l , wobei er auch nicht schneller als 90 fährt. Aber der Komfort ist natürlich auch nicht gerade das, was ich mir vorstelle. Letztes Jahr auf dem Windsurffestival auf Fehmarn habe ich viele andere Wohnmobillisten beneidet. Meine Kinder finden es aber total cool, mit so einem Fahrzeug durch die Gegend zu fahren und freuen sich über nette Gesten. Hatte heute eine kleine Diskussion mit einem Dachdecker, der einen Citroën Jumper fährt. Er war mit der Qualität des Fahrzeuges überhaupt nicht einverstanden und bemängelte z. B., dass kürzlich die Platine der Rückleuchten ausgewechselt werden mussten, weil dort immer Wasser rein läuft, weil die Rückleuchten nicht richtig abgedichtet sind. Aber jetzt komme ich vom eigentlichen Thema ab. Allen schon mal ein schönes Osterfest und ich werde ab Morgen in Cuxhaven mal schauen, ob ich das ein oder andere Wort mit einem Kastenwagenbesitzer wechseln kann Aus meiner Erfahrung spricht nichts gegen "Jahreswagen" - besonders dann nicht, wenn noch (Rest-)Garantie vom Hersteller besteht. Wir haben ein ehemaliges (8 Monate altes) Mietmobil mit ~7.000km gekauft - absolut OK. Die Mängel, die wir finden, gab es auch bei unserem früher neu gekauften Mobil, nur eben mehr :-) Nachdem ich mir jetzt einige Fahrzeuge angesehen habe, ist die Kaufentscheidung für den Adria Twin gefallen und ich habe gestern gekauft. Es gab zwar preislich interessantere Angebote, aber der Wagen macht auf mich und besonders auf meine Tochter einen sehr guten Eindruck und es war zudem ein sehr netter Kontakt. Jetzt sind wir gespannt, ob unser guter Eindruck auch im Alltag bestätigt wird. Ach deshalb ist der aus meinem Parkplatz verschwunden. Na dann immer knitterfreien Flug!
Na dann, herzlichen Glückwunsch zum Kauf! :top: Und passe auf Deine Aufkleber auf, die dauern lange! :D :lach: --> Link Falls sich jemand für ein erstes Feedback interessiert, nach der Überführung, einem Wochenende in Cuxhaven und einem Wochenende in Holland wurde er jetzt zweimal voll getankt und der Verbrauch liegt tatsächlich bei gemessenen 8,0 l. Der Bordcomputer weißt sogar geringfügig mehr aus. Der Wagen wurde mit Tempomat meist bei 100 km/h gefahren und einige Staus waren auch dabei. Das beurteile ich schon mal sehr positiv und ansonsten kann ich auch wenig meckern. Negativ finde ich bislang nur einige bereits rostende Schrauben, die ich vielleicht mal durch Edelstahlschrauben ersetze. Wir waren zu dritt, was aber auch wirklich die maximale Grenze ist. Aber er heißt ja auch nicht umsonst Twin. |
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