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Ducato 230 JTD - Seitenwind Problematik


HeikeD am 29 Mär 2016 15:48:17

Hallo zusammen,

ich bin nicht sicher, ob das hier das richtige Unterforum ist. Ggfs. bitte ich die Admins das in die richtige Kategorie zu verschieben.

Meine Frage:
Auf der Rückfahrt hatten wir auf der Autobahn starken Wind (Böen) und unser SEA Dinghy schwankte wie ein Fähnchen im Wind, so dass mir angst und bange wurde.

Für mich wäre eine sofortige Reduzierung der Geschwindigkeit, ggfs. sogar ein Ausweichen auf die Landstraße in Betracht gekommen. Mein Leben ist mir lieb und das meiner Mitmenschen auch. Ich hatte hin und wieder schon das Gefühl, dass wir hin- und her geschoben wurden.

Auf der langen Baustellenpassage hab ich wirklich geschwitzt, der Wind riss am Aufbau und wir schwankten ziemlich. Da fuhren wir ja nicht mal sehr schnell, aber die Enge der Fahrspuren und der Wind...

Mein Mann sagte zwischendurch er kämpft mit dem Fahrzeug. Wollte aber die Geschwindigkeit nicht wirklich reduzieren, das war für mich eine Horrofahrt und ich überlegte wirklich ob ich überhaupt noch mal mit ihm wo hin fahre.

Was würdet ihr raten?

Womit kann ich belegen, dass die sofortige Reduzierung der Geschwindigkeit und ggfs. ein Ausweichen auf bebaute Straßen sicherer ist, als auf der windanfälligen Autobahn.
Ich möchte jetzt noch gar nicht an den Sommerurlaub denken.

Wenn ich als Frau dem Gatten mit Physik komme, wisst ihr sicher was er antwortet (Frauen und Technik oder so, dabei bin ich 100% sicher, dass ICH im Recht bin). :mrgreen:

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Lancelot am 29 Mär 2016 16:01:45

HeikeD hat geschrieben: Womit kann ich belegen, dass die sofortige Reduzierung der Geschwindigkeit ...

Zeig ihm - betreffend Geschwindigkeit - DAS ... --> Link

Das ausweichen auf Landstraßen dagegen könnte einen Zuwachs an Risiko bedeuten :
Nirgends bist Du (auf Straßen) sicherer als auf der BAB - sagt die Statistik. Außerdem hast Du "mehr Platz" und keinen Gegenverkehr.

Allgemein wäre auch ein vernünftiges Augenmaß anzuraten : auch bei V = Null könnte Dich eine Windbö umwerfen .. im Extremfall. Also schön vorsichtig mit vernünftig reduzierter Geschwindigkeit. Im Notfall halt rechts raus und anhalten - Pause für ein/zwei/drei Stündchen :)

HarryOWL am 29 Mär 2016 16:04:44

Hi!

Also die Reduzierung der Geschwindigkeit bringt auf jeden Fall etwas, das ist einfache Mathematik: Du legst bei höherer Geschwindigkeit eine längere Strecke zurück, damit wirst du bei gleichem Winkel (Versatz) weiter "aus der Bahn" geworfen.

Ausweichen auf die Landstraße: Da fahre ich lieber auf der imo windgeschützteren BAB, da ist lediglich an Brücken oder manchen Schneisen Seitenwind möglich, da kann man sich besser drauf einrichten!

BTW: Letztes Jahr sind wir mal die A7 hochgefahren und gerade auf Brücken bekam ich während eines Sturms (Böen bis 100Km/h) Adrenalin. Habe vor 2 Wochen neue Stoßdämpfer einbauen lassen und letztes Wochenende wieder die gleiche Strecke gefahren, trotz Sturms wesentlich entspannter! Ich glaube, wenn ich noch mit den alten Dämpfern unterwegs gewesen wäre, hätte es mich auf einer Brücke umgeweht, so heftig kam auf einmal eine Böe... hab auch nen 230er, zwar erst 90 TKm weg, aber die Dämpfer waren definitv defekt!!! Solltet ihr vielleich auch mal nachschauen/testen lassen!

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ossi2 am 29 Mär 2016 16:07:35

Hallo Heike,
wir waren auch gestern nach Hause gefahren und der Wind war wirklich heftig. Ich musste teilweise auch ziemlich kämpfen, dass ich die Spur halten konnte. Meine Frau sagte nur, dass sie froh wäre, dass ich fahren würde. Ein Vergnügen war es auch für mich nicht.
Wir hatten es aber nicht sehr weit und über die Landstraße war sowieso die kürzere Strecke. Ich hatte noch kurz überlegt, auf die Autobahn zu fahren, damit es evtl. etwas schneller geht, aber wir beschlossen, bei den Windböen lieber auf der Landstraße zu bleiben.
Von daher kann ich deine Ängste gut verstehen, und so würde ich auch deinem Mann gegenüber argumentieren. Gegen Ängste kommt die beste Physik nicht an :-)

Ciao ossi

HeikeD am 29 Mär 2016 16:12:10

Danke!
Das ging ja fix mit den Antworten.

Auf den Autobahnen wurde ja rechts und links auch Kahlschlag durchgeführt, viele Bäume sind gefällt und somit auch kein natürlicher Windschutz mehr vorhanden.

Ehrlich, ich habe mich sehr unsicher gefühlt.

Da das Fahrzeug sowieso in die Werkstatt muss (es tropft ein wenig Öl raus), werde ich den Meister bitten sich die Stoßdämpfer mal anzusehen (vielleicht liegts auch an der Luftfederung, die nachträglich eingebaut wurde - da schwankts ja schon im Kreisverkehr immer so heftig in die Seiten).

Klemme am 29 Mär 2016 16:14:20

Hallo Heike,
ich fahre selbst einen Ducato 230 mit Alkoven und einer Gesamthöhe von 3,30m. Beim lesen deiner Zeilen kommen mir einige Fragen,anderen Lesern hier sicher auch.
War der Wind wirklich extrem und gefährlich? Hattet ihr diese Situation schon mal? ist das Fahrzeug vom Fahrwerk her in Ordnung,also Federn,Stoßdämpfer usw.???
Eventuell schaukelt sich der Aufbau auf ,ich würde das prüfen lassen.
Wie schnell wart ihr unterwegs? Waren andere Wohnmobile oder LKW ebenfalls deutlich langsamer unterwegs?
Ich versuche,mir eure Situation vorzustellen und einzuschätzen.
Gruß Andreas

HeikeD am 29 Mär 2016 16:20:51

Nein, wir hatten diese Situation noch nicht.
Der Wind gestern war schon relativ heftig... kamen aus Nordhessen über die A44 in Richtung Dortmund.

LKW gabs ja kaum und die waren langsamer unterwegs weil die nicht so schnell fahren dürfen. Mein Mann fuhr anfangs noch so 115-120 - was ich bei solchen Winden schlicht zuviel finde. Später, nachdem ich fast die Armlehne zerquetscht hatte, noch ca. 100 km/h.
Der Unterschied von 120 zu 100 war für mich schon enorm!

Aber - ob die Situation nun schlimm oder weniger schlimm war kann ich nicht sagen - ich habe keine "Vergleichsmomente" wo ich sagen könnte - es war schlimmer als....

Ich fühlte mich unwohl, das ist sicher.

Edit: ich habe nachgesehen, es gab Windstärken 8-9

Klemme am 29 Mär 2016 16:30:56

Meine Meinung dazu,115-120 Km/h ist für das Fahrzeug mit dem Aufbau bei starkem Wind definitiv zu schnell!!
Gruß Andreas

HarryOWL am 29 Mär 2016 16:36:36

115-120 km/h... :eek:

Sorry, aber das war bei dem Wind gestern unverantwortlich!!! Sind gestern ja auch die A44 gefahren (ebenfalls aus Bayern die A7 hoch und am Kasseler Kreuz auf die 44) und auf der Kasseler Brücke bei den erlaubten 80 km/h wars schon Pulstreibend!!!!!! Ich bin die ganze Zeit 90-100 Kmh gefahren, tlw. dann langsamer, insbesondere auf den Brücken!!!!!

HeikeD am 29 Mär 2016 16:41:08

Danke!

Ja genau so sehe ich das ja auch.

Es steht eine sehr, sehr ernste Diskussion bei uns an, entweder.... oder ich fahre alleine.

Ganzalleinunterhalter am 29 Mär 2016 16:48:24

Hallo Heike, das was du gerade geschildert hast habe ich in ähnlicher Form vor 10 Jahren auf unserer Womo Tour in Neuseeland erlebt - hatte größte Mühe das Fahrzeug auf der Straße zu halten, bin dann bis auf 60 km/h runter - hab auf jede kommende Lücke nach Wäldern oder Bebauung geachtet um entsprechend gegen zu lenken.
So etwas möchte ich nie wieder erleben :eek:

Ich denke daß mit verminderter Geschwindigkeit ( 80 km/h ) auf der Autobahn doch sicherer zu fahren ist - breitere Spur - mehr Möglichkeit gegenzusteuern. Und da die seitliche Bepflanzung / Bäume fehlen kommt es auch nicht zu einzelnen Windschneisen die einem dann unverhofft aus der Bahn werfen.

Und sicherlich, wenn so starker Wind angesagt ist würde ich auch eine Pause einlegen um nicht unnötig Gefahr einzugehen.

Klemme am 29 Mär 2016 16:58:37

Heike,erkläre ihm bitte,das,wenn ihr im Womo sitzt,doch eigentlich Urlaub angesagt ist ,oder? Ihr seit doch nicht auf der Flucht,müßt Termine schaffen oder ähnliches?
Mein Womo kann auch 120 ,wenn ich das will,muss aber ganz ehrlich sagen,ein ruckartige Lenkbewegung oder Vollbremsung möchte ich bei diesem Tempo mit der doch recht Kopflastigen und schweren Kiste nicht öfters haben.
100 Km/h ist mein Dauerreisetempo,da hab ich zu mindest ein besseres Gefühl in dem Fahrzeug,übrigens sind bei mir die Stoßdämpfer,Federn,Radlager usw. neu,trotzdem ,ein Womo ist kein PKW .
Gruß Andreas

JoFoe am 29 Mär 2016 17:09:15

Hallo,
der Wind war schon sehr heftig. Und wenn mein Beifahrer sagt das es Ihr nicht so gut geht bei der Geschwindigkeit dann fahr ich eben langsamer.
Sollte das bei euch nicht klappen hilft manchmal auch ein kurzer Tritt vor das Schienbein. :lol:
Beim Fußball auch als " Notbremse " bekannt.

pipo am 29 Mär 2016 17:15:41

Auch wir sind Gestern auf der Rückfahrt in den Sturm geraten. Heute habe ich im rechten Arm entsprechenden Muskelkater. Vor allem im Harz, oben am Torfhaus hat es uns im Regen immer wieder beängstigend nach Rechts geschoben obwohl wir nur mit 60Km/h unterwegs waren. Da hilft nur stehen bleiben. Und wenn es dann doch länger dauert oder die Verpflichtungen in der Heimat rufen mit verringerter Geschwindigkeit weiterfahren.
So ist das, wenn man mit einer Schrankwand unterwegs ist :mrgreen:

Gast am 29 Mär 2016 17:23:19

Hallo Heike
auch wir sind gestern von unserem Sohn aus München nach Hause (Kamen) gefahren.
Bei uns ist es so, dass i c h überwiegend fahre und das Tempo bestimmen kann. Wenn mir bei solch einem Wind unwohl ist, oder dem Peter als Beifahrer, wird das Tempo reduziert!! Ganz klar.
Sollte Peter fahren und es wäre mir zu schnell, würde ich ihn bitten, langsamer zu fahren. Täte er es nicht, müsste er den nächsten Parkplatz anfahren, ich würde mir ein Taxi rufen und wenn es sein muss ab Bayern damit nach Hause fahren. Unsere Bank am Heimatort würde angesteuert und ich würde die Taxirechnung bar bezahlen. Der nächste Urlaub hätte sich dann von alleine geregelt. Wenn Peter dann zu Hause wäre, kann er gerne nachdenken und mein Frust wäre auch dann noch groß, weil....das geht gar nicht.
Wir sind so mit Tempo 70-100 km gefahren, hat eine gute Stunde oder 2 (ich weiß nicht genau) länger gedauert, na und ... aber angstfrei und wir hatten keinen Streß miteinander.
Ich hoffe, Dein Mann denkt mal drüber nach.

Gast am 29 Mär 2016 17:27:37

Hallo liebe Mitcamper, teilweise bin ich erschüttert was man so auf den Strassen sieht, aber hier auch lesen muss.
Ich frage mich dann schon öfters, bin ich ein Hasenfuß, oder haben andere stärkere Nerven, oder....... nein will ich jetzt weder schreiben noch annehmen.

Davon ausgehend das unsere FZG in technisch einwandfreiem Zustand sind, bleibt immer noch übrig, das wir eine sehr große Windangriffsfläche bieten, dazu das in Relation niedrige Gewicht und schon hat man ein wunderbare Windschaukel.
Unser PitMobil ist zusätzlich mit einer Luftfederung ausgestattet. Dadurch reduziert sich die Schwankneigung erheblich. Dennoch ist es bereits einige Male vorgekommen, dass ich auf Grund der Witterung erheblich mit dem Tempo runter ging. Ich fahre so, wie ich mich wohl und sicher fühle. Bei guten Wetterbedingungen meist mit Tempomat 110 (95-100 mit Anhänger) Aber eben wetterabhängig. Wind und Gewitterbön sind immer gefährlich. Da sollte man nicht mit spaßen. Ein WoMo oder ein Gespann ist kein PKW und es gelten andere Regeln.
Wenn es den sein muss, gehe ich eben runter auf LKW Geschwindigkeit, oder gar noch darunter. Getreu dem Motto "Stau ist nur hinten blöd, vorne geht es" (bitte lustig verstehen und nicht als Provokation) fahre ich das was ich verantworten kann. Liege ich mit dem Mobil quer auf der Autobahn kommt keiner mehr längs. Sobald man bei einer Sturmböe die Arschbacken zusammenkneift, oder den Lenker fester packt, die Hände anfangen zu schwitzen, dann ist man zu schnell unterwegs !
Was einige da manchmal veranstalten geht über mein Verständnis. Jeglichen Stum missachtend, die ganze Bahnbreite nutzend die Bahn entlang schlingern.....das hat mit Fahrkönnen, oder Mut nix mehr zu tun. Das ist schlicht und ergreifend verantwortungslose Lebensmüdigkeit.

Erst letztes Jahr befuhren wir die Brücke bei Le Havre ( Pont de Normandie) bei starkem Wind. Trotz Warmlampen und Tempo 30 Begrenzung kachelten da einige Wohnmobilisten, die gesammte Bahnbreite nutzend an uns vorbei, dass einem nur beim hinguggen Angst und bange wurde.
Ich kann so einen Leichtsinn nicht verstehen. Selbst bei den Tempo 30kmh, schaukelte unsere Chause enorm, aber weder Wir noch andere wurden gefährdet.
Paar Km weiter, schon wieder auf dem Land lag auch prompt ein WoMo auf der Seite. Deren Urlaub war vorbei.
Muss man es auf Tour so eilig haben ?
Ich habe mich eh gewundert, das die Brücke befahren werden durfte.
Da lobe ich mir die Holländer (Osterschelde) die eben den Verkehr für Wohnmobile und Wohnwagengespanne komplett dicht machen.

Aber gut das es den Thread hier jetzt gibt. Die Saison fängt jetzt an und viele werden in Kürze die ersten Touren starten. Ich offe, der Thread sensibilisiert den ein oder andern. Die neueren WoMo lassen sich inzw. fast so fahren wie ein PKW, ja sie sehen innen im Cockpit fast genau so aus. Da vergisst mancher schon mal schnell, das er mit einer 3m hohen Schrankwand durch die Gegend rollt.


Übrigens, den alten Hasen wird es auch vielleicht schon mal aufgefallen sein. Fährt man bei solch SCh.. Wetter umsichtig, ein angemessenes Thempo, kommt es oft vor das sich Convoys bilden die vernünftig fahren, ja das Kamikaze vorbei ziehen und sich dann in Convoytempo davor, oder dazw. setzen.
Gemeinsam vernünftig sein fällt offenbar leichter.

Jetzt ist übrigens der richtige Zeitpunkt für den FZG Check.

Rockerbox am 29 Mär 2016 17:30:08

Hallo Heike,
115-120 km/h bei DEN Bedingungen halte ich für mehr als "sportlich",
aber eigentlich sollte es mit der Luftfederung eher besser als schlechter sein,
mit wieviel Druck seid ihr denn unterwegs?

HeikeD am 29 Mär 2016 18:20:17

Der Luftdruck ist bei 2,0 - 2,2 eingestellt. So hat der Verkäufer uns das gesagt.
Die Beschreibung gibt für mein Verständnis da nicht genug her. Leider.

ät: bigpit, du hast recht...ich hätte reagieren müssen.

ät: Gisela, ein nächstes mal wird es nicht geben und wenn doch, werde ich mitsamt den Hunden aussteigen und notfalls zu Fuß nach hause gehen, wenn mich kein Taxi fährt wegen der Hunde. Oder von Freunden abholen lassen.

Ihr habt mich in meiner Meinung bestätigt, es war gestern nich tin Ordnung so zu fahren, auch wenn er zum Ende hin die Geschwindigkeit reduziert hat. Zuest war sie viel zu hoch und ich hätte mich durchsetzen müssen.

Morgen geht er in die Werkstatt, mal schauen ob das ein oder andere gemacht werden muss.

Gast am 29 Mär 2016 18:29:29

Den Ausführungen von Pit ist eigentlich nix hinzuzufügen. :gut:

Rockerbox hat geschrieben:aber eigentlich sollte es mit der Luftfederung eher besser als schlechter sein,
mit wieviel Druck seid ihr denn unterwegs?

Das wäre auch meine Frage gewesen. Ich fahre mit 3bar und strammen 5bar in den Reifen. Stossdämpfer vorne sind neu. Das bringt insgesamt schon ein Plus an Stabilität, aber die Physik kann man damit natürlich nicht austricksen. Sprich leichtes Fzg. und hohe Windangriffsfläche.

Der Hinweis aufs Schienbein von Joachim gefällt mir.. :)
Oder Du lässt Dir heimlich ne Drossel mit (verstecktem) Schalter beim Beifahrersitz einbaun, damit das Womo nur noch 80 läuft. :razz:
Oder einfach den Mann wechseln.. :D

Edit: Hat sich überschnitten.. 2-2,2bar ist mMn. viel zu wenig. Damit war meiner deutlich zu schwammig. Mal 3 oder mehr ausprobieren. Aber die Physik bleibt trotzdem bestehen.

Ganzalleinunterhalter am 29 Mär 2016 21:14:32

Hallo Heike, hätte noch ein paar bebilderte Argumente:
--> Link
--> Link
--> Link
--> Link

Gast am 29 Mär 2016 22:45:29

Interessante Links!

zu 1..
..auf dem rechten Fahrstreifen, als plötzlich starker Seitenwind die großflächige Fahrzeugseite traf und das ganze Fahrzeug nach links in die Mittelleitplanke drückte. Der Fahrer versuchte, nach rechts zu lenken, woraufhin das Wohnmobil umkippte und auf der linken Seite liegen blieb.

Zum Glück wurde die Womo-Besatzung nur leicht verletzt. Aber wenn einen der Wind so weit nach links drückt, darf man keineswegs scharf nach rechts gegenlenken. Die Dynamik führt zwangsläufig dazu, daß man nach links umkippt. Besser an der Planke langschrammen aber aufrecht. Ich weiss, leichter gesagt als getan. Gut, wenn man solche Situationen schon vorher mal im Kopfkino abgespult hat.

2.. Das Video ist schon erschreckend. Ich würde mich ja bei Sturm/Orkan instinktiv mit der Schnauze in den Wind stellen. Nach dem abgerissenen Alkoven jetzt vielleicht doch eher mit dem Arsch(vom Womo) :razz: .

3.. Bei Orkan (hier Niklas 2015) sind ja nichtmal feste Gebäude sicher, da haben Womos schlechte Karten, wenn es sie voll erwischt.

4.. Link funktioniert bei mir nicht. Seh nur die Überschrift..

Stefan-Claudia am 29 Mär 2016 22:55:39

Hundefreund02 hat geschrieben:2.. Das Video ist schon erschreckend. Ich würde mich ja bei Sturm/Orkan instinktiv mit der Schnauze in den Wind stellen. Nach dem abgerissenen Alkoven jetzt vielleicht doch eher mit dem Arsch(vom Womo)


Das Womo hat sich vorher überschlagen.
Da fliegt schon mal der Alkoven wech.

Ganzalleinunterhalter am 29 Mär 2016 23:02:21

Hundefreund02 hat geschrieben:4.. Link funktioniert bei mir nicht. Seh nur die Überschrift..


Zitat : " Ein 46-jähriger war mit seinem Fahrzeug nahe Stollberg unterwegs, als es von einer Windböe erfasst wurde. Durch Gegenlenken konnte er das Fahrzeug wieder unter Kontrolle bringen. Als ihn im gleichen Moment ein sehr schnell fahrendes Fahrzeug auf der linken Spur überholte, kam er ins Schleudern. "
--> Link

Ganzalleinunterhalter am 29 Mär 2016 23:15:56

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=Ie3YvVWse5s[/youtube]

Ganzalleinunterhalter am 29 Mär 2016 23:30:10

Seitenwind Beispiele, da sieht man/frau deutlich welche Kräfte da am wirken sind


[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=SsdCBJcyMf4[/youtube]

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=lchZC45WqMM[/youtube]

HeikeD am 30 Mär 2016 08:45:46

Wir haben gestern noch darüber gesprochen.
Er hat es eingesehen und meinte, dass er nie und nimmer 120 km/h gefahren ist (ok, vielleicht habe ich vom Beifahrersitz aus nicht den richtigen Blick - Winkel für die Geschwindigkeitsanzeige und hab es einfach falsch beurteilt).

Trotzdem war es mir zu schnell und demnächst wird er auf meine Einwände /Ängste hören und langsamer fahren oder als Alternative dann anhalten und alleine schnell fahren dürfen.

Das Mobil geht heute in die Werkstatt wegen des Ölverlustes, wir haben auch in den Unterlagen der Luftfederung nachgesehen, da steht nichts von Mindest- und/oder Maximaldruck. Die Aussage des Verkäufers war mindestens 2 und max 2,5.
Zum Glück haben wir die Lebenslaufakte praktisch von 0 bis jetzt übernommen. Die Reparaturen sind alle bis ins Detail nachvollziehbar und dokumentiert.

RichyG am 30 Mär 2016 09:28:28

Hallo Heike
nun mische ich mich auch noch hier ein :wink:
Eigentlich geht es hier auch gar nicht um Seitenwind und Geschwindigkeit. Es geht nach meinem Dafürhalten mal wieder um gegenseitige Toleranz und Rücksichtnahme.
Es sollte doch möglich sein, auf die Befindlichkeiten seiner Mitmenschen/Mitfahrer einzugehen. Da ist es egal ob es um den notwendigen Halt zu natürlichen Bedürfnissen, den Drang nach einer Pause oder einfach um Angst geht. Wer auf dem Beifahrersitz sitzt fühlt sich machtlos, weil er in das Geschehen nicht unmittelbar eingreifen kann. Ganz im Gegensatz zum Fahrer.
Ein probates Mittel wäre in solches Situationen ein Fahrerwechsel. Sollte dies nicht möglich sein, eine Fahrpause in der alle wieder etwas entspannen können und die Situation kurz besprochen werden kann.
Grundsätzlich sollte schon auf die schwächsten im Team Rücksicht genommen werden. Und dies sind immer die, die keinen Einfluß nehmen können. Ob Beifahrer oder Kinder.
Unverantwortliches Fahren ist eh nicht diskussionswürdig.

Gast am 30 Mär 2016 15:57:22

Nochmal zum Druck auf der Luftfeder..

HeikeD hat geschrieben:.. Aussage des Verkäufers war mindestens 2 und max 2,5.

MMn. zu wenig. Hier mal 2 Bilder:



Einmal das Manometer von einer anderen LuFe. Man sieht, unter 2bar beginnt schon der rote Bereich. Der grüne reicht bis 6bar!
Im 2.Bild die Manometer meiner 2-Kreis LuFe. Da ist zwar auf der Skala kein Min./Max., aber selbst bei 2.5bar wird mein Duc schon deutlich schwammiger. 3bar ist für mich ein guter Kompromiss zwischen Komfort und Stabilität. Werd aber jetzt auch mal 3.5-4bar ausprobieren. 2bar könnte man vllt. bei leerem Fahrzeug oder mit extrem wenig Last auf der HA fahren. Meist ist aber das Gegenteil der Fall und die Hauptlast liegt auf der HA.

Gast am 03 Apr 2016 09:40:44

Hallo Heike,

schön, dass ihr euer Problem nun neu geregelt habt!

Meine Vorschreiber haben ja schon mehrfach geschrieben, dass wir als Wohnmobilisten nicht auf der Flucht sind und ein Reisemobil fahren. Auch sollte man seine Geschwindigkeit IMMER den Gegebenheiten anpassen - unabhängig ob Wind, Starkregen oä.

Auch meine Frau hat so ihre Probleme bei Boen (ich da auch!), hohen Brücken und den Auf- und Abstraßen in Frankreich. Unser Mobil ist sehr windanfällig und es macht keinen Spaß bei starken Boen zu fahren. Solange es geht, vermindere ich die Geschwindigkeit auch bis 60 km/h oder fahre raus und warte ab!!!
Gerade in Südfrankreich und Spanien im Frühjahr oder Herbst blasen teileweise heftige Winde (mehrfach selbst erlebt!) Wir wollen uns erholen und nicht stressen!!

Bein Brückenübergängen fahre ich nicht so schnell und wenn es geht in der mittleren Spur. Oft "verlange" ich von meiner Frau auch was auf der Karte nachzusehen, damit sie nicht auf die Brücke schauen kann.

Aber auch bei prima Wetterverhältnissen fahre ich meist nicht schneller als 95 km/h per Tempomat. Dann kann ich wenigstens auch noch was von der Strecke genießen.

Sonnige Zeiten
gerwulf

kintzi am 03 Apr 2016 19:50:45

Klar spielt die Physik in Form von Eigengeschwindigkeit, Wind/Böengeschwindigkeit u. Winkelgeschwindigkeit bei Verriß der Lenkung u. sich daraus ergebenden negativen Folgen eine grundlegende Rolle. Von der Korrekturfähigkeit des Fahrers ganz zu schweigen, wenn es bei klaren Grenzüberschreitungen überhaupt noch etwas zu korrigieren gibt.
Was meist nicht bedacht wird: die meisten Fahrer sind vom PKW her hochwertige Fahrwerke, elektron. Assistenz blende ich mal hier aus, gewöhnt u. werden plötzlich auf eine uralte Starrhinterachskonstruktion gesetzt,geführt an sich verwindenden Blattfedern, nicht einmal Panhardstäbe vorhanden, zum Aufbau (weil Starrachse) gegenläufige Sturzänderungen usw : u. das bei hohem Schwerpunkt, Aufbauten mit großer Windangriffsfläche u. dazu noch oft zusätzliche Hecklastigkeit mit Aufstellneigung ! Ein Horror für alle Fahrwerkskonstrukteure . Ich halte solche Konstruktionen, mal provokativ ausgedrückt, für fahrlässig bei Fahrzeugen, die nicht geschwindigkeitsbegrenzt sind. Es wundert sowieso, daß nicht mehr passiert, spricht jedenfalls für Können u./o. Vernunft der Fahrer. Luftzusatzfedern können am Grundproblem auch nicht sehr viel ändern.
Daß es auch anders geht, beweist ALKO mit seinen Fahrwerken,für mich gibt es f. Fiat nichts besseres. Jeder überholende LKW mit seinem Bugstau war '03 beim 15er Fiat 244er Dethleffs der wahre Horror geradeaus, dem 244er 18ener Knaus-Tief-ALKO ist es fast egal. Und wenn er bei Sturm instabiler wird =Schuß vor den Bug oder der erste auf der Seite liegt, muß es halt langsamer gehen .
Auch so ein Problem ist die breite Spur hinten, natürlich, um das Kippmoment zu verhindern. Aber damit hat man zwei Spurweiten, hervoragend für Richtungshaltung bei eingefahren LKW- Rinnen: kommt man mit einer Achse raus, ist man mit der anderen drin. Gr. Richi

stoppelhopser58 am 16 Jul 2016 09:09:38

Hallo Heike, diese Probleme hatten wir auch. Jetzt ist ein zweikreis Luftfahrwerk eingebaut und mit Seitenwind ist weitgehend Schluss

dieter2 am 16 Jul 2016 16:55:00

stoppelhopser58 hat geschrieben:Hallo Heike, diese Probleme hatten wir auch. Jetzt ist ein zweikreis Luftfahrwerk eingebaut und mit Seitenwind ist weitgehend Schluss


Ist mehr Wunschdenken :ja:

Grus Dieter

HarryOWL am 16 Jul 2016 17:36:40

... und wer lesen kann: sie haben bereits eine Luftfederung verbaut. Beim Druck gab es aber wohl noch "Differenzen"! ;)

SCNR

harpya am 16 Jul 2016 20:59:54

Das Thema war ja mal "Ducato 230 JTD - Seitenwind Problematik".
Hängt das wirklich vom Motor ab ?
Ist unser Ducato 2.8 JTD jetzt besser oder schlechter ?

Der cw-Wert (Strömungswiderstandskoeffizient)
des Motors kann ja wohl nicht so entscheidend und unterschiedlich sein.

HarryOWL am 16 Jul 2016 21:09:17

Das ist jetzt nicht dein ernst, oder?

Der Motor is völlig egal.... die Aufbauform und das Fahrwerk sind ausschlaggebend!

Und 230 ist das Modell und nicht der Motor.... ;)

harpya hat geschrieben:Das Thema war ja mal "Ducato 230 JTD - Seitenwind Problematik".
Hängt das wirklich vom Motor ab ?
Ist unser Ducato 2.8 JTD jetzt besser oder schlechter ?

Der cw-Wert (Strömungswiderstandskoeffizient)
des Motors kann ja wohl nicht so entscheidend und unterschiedlich sein.

harpya am 16 Jul 2016 22:08:26

HarryOWL hat geschrieben:Das ist jetzt nicht dein ernst, oder?

Der Motor is völlig egal.... die Aufbauform und das Fahrwerk sind ausschlaggebend!


So war die Frage, ein 230 JTD hat kein bestimmtes Chassis.
Aufbau oder Fahrwerk war nicht angegeben.
Man geht doch von dem aus was gefragt wurde, oder ?

Manchmal irreführend was rein zu interpretieren, was garnicht gefragt war.
Dann ist die Fragestellung irreführend.
Man hätte nach einem bestimmten Aufbau oder Fahrwerk, Kombination vom beidem,
unabhängig vom Motor fragen sollen.

harpya am 16 Jul 2016 22:11:17

HarryOWL hat geschrieben:Das ist jetzt nicht dein ernst, oder?

Der Motor is völlig egal.... die Aufbauform und das Fahrwerk sind ausschlaggebend!


So war die Frage, ein 230 JTD hat kein bestimmtes Chassis.
Aufbau oder Fahrwerk war nicht angegeben.
Man geht doch von dem aus was gefragt wurde, oder ?

Manchmal irreführend was rein zu interpretieren, was garnicht gefragt war.
Dann ist die Fragestellung irreführend.
Man hätte nach einem bestimmten Aufbau oder Fahrwerk, Kombination vom beidem,
unabhängig vom Motor fragen sollen.
Man kann aber auch gleich auf Luftfederung kommen :-)

dieter2 am 16 Jul 2016 23:51:54

Bei 8 bis 9 Windstärken von der Seite wackelt jede Bude,egal was für ein Fahrwerk.

Gruß Dieter

harpya am 17 Jul 2016 00:07:15

dieter2 hat geschrieben:Bei 8 bis 9 Windstärken von der Seite wackelt jede Bude,egal was für ein Fahrwerk.

Gruß Dieter


Wenn die wenigstens konstante Schräglage hätten wie mein Boot früher.
Aber etwas schrägstehen beim Schlafen im Urlaub brauche ich optimalerweise heute noch.
Keile haben wir gekauft, weil ja überall steht das man das so macht,
liegen jetzt unbenutzt im Keller :-)

HarryOWL am 17 Jul 2016 08:47:58

Du hast aber auch gesehen, wer die Frage gestellt hat, oder? Eine "verzweifelte Beifahrerin"! Da darf man (sorry Heike ;) ) aber kein ins Detail gehendes technisches Wissen voraussetzen!

Hier gings ums Grundsätzliche!

Hast Du langeweile? ;) Das Thema ist doch durch!

harpya hat geschrieben:So war die Frage, ein 230 JTD hat kein bestimmtes Chassis.
Aufbau oder Fahrwerk war nicht angegeben.
Man geht doch von dem aus was gefragt wurde, oder ?

Manchmal irreführend was rein zu interpretieren, was garnicht gefragt war.
Dann ist die Fragestellung irreführend.

kintzi am 17 Jul 2016 11:35:39

"Bei 8 bis 9 Windstärken von der Seite wackelt jede Bude,egal was für ein Fahrwerk."


Wie wahr, wie wahr. Und die Oyster kleppert in ihren Lagern , das Bild ist manchmal weg, so eine Sauerei. Leider fehlt die Angabe
zur " erprobten Windkomponente " wie bei L-fahrzeugen. Gr. Richi

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