Wir sind über Metz durchs Burgund in die Auvergne und über das Zentralmassiv (mautfrei) ans französische Mittelmeer (Agde) und dann von Collioure (FR) die Küstenstraße vor den Pyrenäen bis Port de la Selva (Spanien).
Die Küstenstraße ist der Knaller ! Und Port de la Selva ist wunderschön , kein "im-März-noch-Geister-Touri-Küstenstädtchen" (wie manchmal in Frankreich am Mittelmeer) sondern ganz "normal belebt und sehr schön, hat uns toll gefallen.
Auch die Auvergne lieben wir sehr, dort gibt es von den Hochlandrindern großartiges Fleisch und auch einen ganz besonderen Käse.
Es hat ja auch schon was, das geht echt nur im Womo, morgens vor der Abfahrt noch in der Auvergne auf über 1000 m (teils noch Schnee) grandioses Fleisch von Hochlandrind kaufen und dieses das abends am Mittelmeer mit Sommerfeeling draußen essen :D
Die Tagesrouten lagen bei der Hinfahrt ans Meer meistens um die 300/ 350 km, am Meer selbst sind wir dann jeweils nur unter 100 km gefahren.
Hier die Etappen und Fotos :
Wir sind Freitag abends noch das Stück bis Metz gefahren, das sind für uns 250 km, dann können wir Samstags auf dem Markt dort schon schön französisch einkaufen und den Rest im Leclerc.
In Metz steht man auf einem Parkplatz an der Mosel (vorm Campingplatz) ganz gut.
Da wir Märkte lieben, nehmen wir dann Samstags "unsere übliche Route" bis nach Chagny, das liegt ein paar km von Beaune entfernt im Burgund. Hier kennen wir einen Parkplatz mitten in Chagny, da steht man nämlich, genau wie in Metz, umsonst und auch hier ist Sonntags Morgens noch einmal ein wunderschöner Markt. Man muss halt nur Samstags abends schon da sein, Sonntags kriegt man mit dem Womo keinen Platz mehr sonst. (VE bei Bedarf in Beaune machbar, sowohl Metz wie Chagny sind nur Parkplätze)
hier die Fotos von Chagny:


Von Chagny gings dann mautfrei weiter mit einer Mittagsrast in Moulin am toll gelegenen supergünstigen Stellplatz, hier kann man auch vor dem Platz nur rasten und die VE (Flot bleu) nutzen.:

Dann (Sonntag) geht es weiter über die A75 ins Zemtralmassiv, dort bis Laguiole, das lieben wir sehr. Das Dorf ist sehr womofreundlich, man darf hochoffiziell an mehreren Stellen mitten im Dorf umsonst stehen, teils auch mit Strom umsonst, und es gibt vor dem (Ostern noch geschlossenen) CP eine Flot Bleu für die VE. Außerdem ist Laguiole ja für seine Messerschmiede-Kunst bekannt (ganz viele tolle Messer Geschäfte) und hat eine eigene Käserei. Den Laguiole Käse kann man auch eigentlich nur da kaufen, auf Märkten sieht man ihn kaum. Eine ganz tolle Leckerei aus der Region ist "Aligot" (so eine Art Püree mit Käse).
Wir stehen in Laguiole immer an der Viehauktion, leider war noch nie eine wenn wir da waren:


Weiter gehts übers Zentralmassiv:


bis zur Brücke von Millau (die größte Hängeseilbrücke der Welt !!!!) Auf der Hinfahrt haben wir die 11,60 € Brückenmaut investiert, weilwir das unserem Sohn zeigen wollten. (zurück gehts mauftfrei durch Millau, das ist auch kein Problem, und eine superschöne Stadt und tolle Strecke)
Parkplatz vor der Brücke mit Blick auf Millau:


Montag abend sind wir am Mittelmeer (Cap d'Agde) angekommen, der Stellplatz mit VE liegt 200 m vom Meer entfernt.
Agde selbst ist um diese Zeit leicht gruselig-verwaist, aber auf dem Stellplatz waren viele Wohnmobilisten und wir haben uns nett mit Pössl Fahrern aus einem benachbarten Dorf unterhalten, das war richtig nett.

Dann sind wir weiter nach Leucate Plage gefahren , der Stellplatz (DIREKT AM MEER) hatte diesmal auf, wir haben uns riesig gefreut. Es ist mega windig in dieser Ecke an den Etangs, ein totales Surferparadies und die "Jungs" hatten viele Stunden mega Freude beim Drachensteigen.



Am nächsten Tag haben wir Collioure besucht, absolut empfehlenswert, tolles mittelalterliches Städtchen und Womos dürfen am Bahnhof sogar hochoffiziell parken (der Stellplatz hatte noch zu)


Jetzt gehts auf nach Spanien über die eingangs erwähnte grandiose Küstenstraße:




In Spanien angekommen haben wir (den einzigen) CP unserer Reise genommen: Port de la Vall (vor Port de la Selva), man steht ziemlich cool direkt am Meer mit Blick auf die Pyrenäen hinter sich :

Vom Platz aus kann man perfekt um die Bucht nach Port de la Selva radeln:

Genau hinter mir am anderen Ende der Bucht ist der CP:

Dann ging es wieder Richtung Heimat, diesmal über Millau selbst (dort gibt es einen Carte Etapes Platz für 10 € inkl. Strom und Wlan in der Stadt)


Weitere Heimweg Stationen waren noch St. Pourcain-sur-Sioule, dort ist der Platz auch wieder umsonst, nur Strom und die VE (Flot bleu) kosten und der Platz liegt sehr idylllisch:


Die vorletzte Station haben wir in Savigny-le-Sec gemacht, der Stellplatz (mit VE) liegt oberhalb des Dorfes, ist zwar nichts besodneres, aber komplett umsonst.
Leider aber der einzige Platz, an dem wir gestanden haben, an dem kein Bäcker fußläufig erreichbar war, das Dorf hat keinen.
Die letzte Station war dann schon auf deutschem Boden, in der Eifel kurz hinter Luxemburg an einem unserer Lieblingsplätze für reine Wochenendfahrten, in Pronsfeld.
Ostermontag nachmittag waren wir dann wieder zu Hause.

