ich bin zur Zeit dabei eine Sat-Antenne anzubauen. Dazu müssen natürlich einige zusätzliche Kabel gelegt werden. Leider arbeitet Eura hier nicht mit Kabelkanälen, sondern verwendet diese geschlitzten Wellrohrschläuche.- Soweit nicht auf jedweden Kabelschutz verzichtet wird. :-)
In den Kleiderschrank mussten insgesamt 3 Kabel: Klemme 15, 12 V + und -
An der Decke befinden sich 2 Abdeckungen, eine aus Holz und eine normale Plastikverteilerdose. Dahinter verstecken sich: 12 V Versorgung für die einzige serienmäßige 12 V Steckdose des Autos, sowie die 220V Steckdose. Außerdem ein Satkabel, dass hinter dem Bedienpanel endet. Die Kabel sind in 2 dieser Spiralwellrohre gelegt, die im Dach liegen. Hier mal ein Foto aus dem Kleiderschrank:

Die noch etwas wild hängenden Kabel bitte ignorieren, ich hatte keinen Kabelkanal mehr, muss ich erst besorgen.


Das dicke schwarze Kabel ist von mir, ist das Hauptkabel der Satantenne und geht durchs Dach. (Ich hatte an der Stelle durchgebohrt, so musste ich nur durch das GFK bohren und nicht zusätzlich durch die Iolierung.)
Leider gelingt es nicht die Kabel einfach in den Wellrohren durchzuschieben, wie immer machen die letzten 10cm das Problem, wenn der Schlauch abknickt. Die Wellrohre enden über dem Hubbett am Dach, hinter der Holzabdeckung:

Das Bedienpanel habe ich schon ausgebaut.
Jetzt kommt das ganz große Kino. Um diese Holzabdeckung abbauen zu können, muss die Insektenschutztür, die senkrechten Plastikrahmenprofile neben der Tür ausgebaut werden. Außerdem natürlich das Bedienpanel und die Heizungsbedienung. Sind "nur" rund 30-40 Schrauben und dann siehts so aus:

Ich dachte, mich trifft der Schlag. Super ordentliche Verlegung...

Oben an der Decke, da kommt das Kabel raus. Schöne Wärmebrücke übrigens an der Stelle. Das lange weiße Kabel mit dem schwarzen Strich und das lila farbige sind von mir, alle anderen sind original.
in den Hängeschrank muss ich auch rein...

dahinter siehts auch nicht besser aus: (Damit meine ich nicht die Tassen)

Das war der Zweck der Übung, warum ich auch in den Hängeschrank musste: Einbau des Victron Batteriemonitors:

Das war Teil 1 des fröhlichen Kablverlegens, die halbe Strecke zum EBL ist geschafft. Sorry wegen der Qualität der Fotos, mein Telefon ist mit den Lichtverhältnissen im Womo überfordert.
LG
Selbstschrauber

