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Erfahrung mit Alterskatarakt-Op beim Hund ?


kintzi am 28 Apr 2016 09:18:09

Hallo,2 Fragen:
1)hat jemand bei seinem Hund den grauen Star und mit welchem Erfolg operieren lassen ? Ich meine , richtige Kat-Op. wie beim Menschen, also Phaekoemulsifikation (Linsenzertrümmerung per U-schall u. Absaugung) sowie Kunstlinsenimplantat , nicht nur Abtrennung mit Laser i. S. früherem Starstich.
Ich frage deshalb, da ich den Statistiken nicht recht traue. Bei Hunden, im Gegensatz zum Menschen, ist die Befestigungsanatomie der Linse breitflächiger, so daß sich hier postoperativ viel leichter ein Kammerwasserabflußhindernis/-stop i.S. eines Sekundär-Glaukoms (grüner Star) entwickeln kann, der oft kaum auf medikamentöse Therapie anspricht u. dann rasch zu vollständiger Erblindung durch Druckschädigung der Netzhaut führt.
Die Sache ist eh problematisch, man setzt den alten Hund zumindest 3 Wochen einer ungewohnten Leidenszeit aus, 5-10% erblinden sofort postoperativ, über spätere Komplikationen mit Totalschädigung anscheinend keine Zahlen.

2)Tut man nichts, der langsam erblindende Hund kommt, mit Hilfe seiner Menschen u. unveränderter häusl. u. Womo-Umgebung die paar Jahre, die er noch zu leben hat, meist gut zurecht,
sieht man mal von den Spätfolgen der Katarakte (linseninduzierte Uveitis) ab. Aber auch da kann man viel tropfen, bevor man die Regenbogenbrücke erwägt....
Wie denkt ihr darüber ? Gr. Richi
Hintergrund-Info:--> Link Op.-Kosten
ein Auge ca. 2000 €
PS: Man könnte natürlich in jedem Fall nur ein Auge operieren lassen, ist die Op unglücklich, hat der Hund das schicksalhafte andere Kataraktauge mit langsamem Sehverfall. Klappt die Op. gut, hat er profitiert. Würde aber das unoperierte Auge als Option lassen, falls mit dem operierten Auge als Spätfolge doch noch etwas negatives passiert ??

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Klausimaus am 28 Apr 2016 09:52:01

Hallo Kintzi!
Unser Bordercollie hat den grauen Star. Dieser hat sich schleichend entwickelt und nun ist Hundchen komplett blind. Wir haben nicht den Eindruck, dass er leidet und wollen ihm - er ist fast 14 - eine OP ersparen. Der Hund kommt in seiner gewohnten Umgebung gut zurecht, offenbar hat er tausende von Gerüchen abgespeichert und orientiert sich so.
In fremdem Terrain leinen wir ihn jetzt an, haben dabei das Gefühl, dass er sich sicherer fühlt.
Zu bedenken ist m.E. auch das Alter des Hundes: Sollte ihm im fortgeschrittenen Alter eine solche OP (Vollnarkose?) zugemutet werden?
Gruß Klausimaus

PS: Was dem fast oder ganz erblindeten Hund hilft sind akustische Hilfestellungen, also: immer wieder die Stimme erklingen lassen, evtl. gute Hundepfeife. Unser kann sich dann, wenn er mal zurück bleibt, per Ohr gut "ranorientieren".

kintzi am 28 Apr 2016 10:18:02

Ja, ja, kenne ich von unserer Schäferhündin Nora vor 40 Jahren, hatte eine Retinitis pigmentosa (typ. Schäferh.-Leiden), wollte in fremder Umgebung u. schlechter Beleuchtung zunehmend an die Leine u. mit dem Kopf ans linke Knie. Mußte mit 8 J dann wegen Mamma-Ca (nach ungewollter Trächtigkeit) u. Lungenmetastasen eingeschläfert werden.
Die Flocke (13) ist mit ihren Katarakten z. Zt. nur nächtens sehbehindert, an sich noch keine Probleme. Bin nur am Überlegen, ob ich sie frühzeitig in München vorstelle .

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woffie am 28 Apr 2016 15:07:32

Nun ja,
wie alt ist Euer Hund denn und groß oder klein?
Größere werden ja meist nicht soo alt wie kleinere.

Wenn der Katarakt (Grauer STar) nicht operiert wird, kommt es natürlich irgendwann zum Erblinden, wir haben uns umfassend mit Tierärzten und anderen Hundehaltern beraten, als das Thema wurde.
Bei unserer damals 12jährigen SennenSchnauzerMixHündin mit Katarakt gab ihr die Leine (die vorher selten gebraucht wurde) und Hörzeichen meinem Eindruck nach Sicherheit. Schwieriger wurde es nur, als sie irgendwann auch schlechter hören konnte (eine oft vorkommende Erscheinung bei alten Tieren, bes. Hunden) und dann noch Gelenkprobleme hatte Das war zum Ende das größere Problem .
Sie ist fast 15 geworden, wir haben sie dann erlösen müssen ...

Will sagen: Trotz Augenproblemen können die Hunde noch Lebensfreude haben, ich würde vermutlich die Op. nicht machen lassen, aber dem Tier - wenn möglich - noch mehr Hilfe und Zuwendung geben. (Editiert:) Pfeife ist dabei sicherlich eine gute Hilfe

Good luck!

quax1968 am 28 Apr 2016 15:21:24

Unsere Franz Bulldogge ist mittlerweile auch blind. Wir haben uns auch von unserem Tierarzt damals beraten lassen.
Und der sagte uns, er würde sie an unserer Stelle nicht operieren lassen, weil Hunde auch Blind gut zurecht kommen.
Und es ist tatsächlich so. Daheim läuft unsere Franz. Bulldogge ohne Probleme im Haus herum.
Treppen tragen wir sie allerdings herunter.

Und draußen nehmen wir Sie an der Leine. Wir haben nicht den Eindruck, das ihr irgendwas fehlt.
Selbst spielen klappt noch.

kintzi am 28 Apr 2016 16:53:49

Wolfie:
Schwieriger wurde es nur, als sie irgendwann auch schlechter hören konnte (eine oft vorkommende Erscheinung bei alten Tieren, bes. Hunden)...


Wie wahr ! Bei unserer ist es das räumliche Richtungshören, welches dazu gestört ist. Wenn Häuser/Mauerfronten reflektieren,läuft die 13 Jährige mittelgroße 30kg schwere Mischlingshündin (Labrador/Border-Mix), seit 10J. aus Tierasyl bei uns, suchend in die Irre. Gr. Richi

Gast am 28 Apr 2016 17:43:39

Hallo Richi,

hab keine persönliche Erfahrung mit der OP, hab mich aber auch schon eingehend informiert vor Jahren. Ich hatte auch schon sehr alte Hunde(17..18J.), die in ihren letzten Jahren zunehmend erblindeten. Zuhause kamen sie gut zurecht (man darf halt nicht Möbel umstellen z.B.) und draussen gehts dann nur noch mit Leine. Hatte auch Hunde, die im Alter taub wurden. Ich hab rechtzeitig mit denen Zeichensprache geübt, das hat recht gut funktioniert. Wenn beides zusammenkommt wirds natürlich sehr schwierig und wenn die Tiere dann komplett ohne Orientierung sind, sollte man sie erlösen. Schwere Entscheidung!

Zum Glück ists bei Eurer Flocke ja noch lang nicht soweit! Im Nachgang würde ich sagen, ich hätte bei den Hunden, die zunehmend erblindeten, die OP wagen sollen. Auch wenn das für mindestens Tage/Wochen eine starke Belastung für das Tier(und ihre Menschen) ist. Ich würde auch nur ein Auge operieren lassen. Mit einem halbwegs sehenden Auge kann sich ein Hund denke ich noch gut orientieren. Beide gleichzeitig zu operieren verdoppelt halt auch das Risiko diverser möglicher Komplikationen. Ich habe zulange zugewartet, je älter der Hund dann ist, desto grösser wird halt auch das Risiko der Narkose und Regenerationsfähigkeit und Immunsystem sind eingeschränkter. Schwierig, da den richtigen Zeitpunkt zu finden. Die Flocke mal in München vorzustellen, ist sicher ein richtiger Gedanke, um abschätzen zu können, wann eine OP für den Hund sinnvoll wäre. Und nicht gleich zur OP überreden lassen, die Kliniken wollen natürlich auch Geld verdienen! 2. Meinung/Begutachtung eines vet. Augenspezialisten einholen! Ich würde meine jetzige Hündin(ca.12J., weiss man nicht genau, aus SK/Tierschutz) operieren lassen, sobald die Sehleistung stark nachlässt. Zum Glück ist es noch nicht soweit. Sie sieht noch sehr gut, aber eine leichte Linsentrübung ist schon feststellbar.

Edit: Ich hoffe, der Link ist erlaubt.. Stell Deine Anfrage doch auch mal dort im Gesundheitsbereich --> Link

Mover am 28 Apr 2016 19:37:36

Eine Spezialpraxis von vier hervorragendenÄrztinnen haben unserem Hund wieder das Augenlicht geschenkt. Selbst die Tierklinik in Gießen schickt ihren Patientinnen zu ihnen.

Ob sie auch bei Katarakten helfen können, das weiß ich nicht.

kintzi am 28 Apr 2016 19:45:17

Danke Thomas, auch f. d. Link. So in etwa denke ich auch. Danke auch f.d.Link.
Flocke hat noch eine andere Baustelle, einen renalen Diabetes insipidus, schicke Dir u. wenn weitere Interessierte auch diesen interessanten wissenschaftl. Bericht oder besser google ganz einfach "diabetes insipidus renalis hund". Kurz: Harnflut beim Hund --> Ausschluß Diabetes mellitus(Zucker) über Harnteststreifen (Mensch, Apotheke).Wenn Harnzucker ausgeschlossen, insipidus. Differenzierung zentral oder renale Ursache entweder Laborwerte oder einfacher (von mir )mittels Kochsalz:
Wenn Harnflut auch bei Kochsalzrestriktion (keine Wasserrestriktion)--> zentrale Ursache (Hypophysenhinterlappenausfall /Adiuretin). Wenn nicht
Kochsalzbelastung machen, am besten mit 200g abgepackte Lidl-Wurst mit über 2% (~4g)Kochsalz. Trinkmengen bei unserer dann 6-8l /12 Std. Therapie: Salzrestriktion.
Labor wäre : Harnstoff, Kreatinin, endogene Krea-Clearance, Se-Harn-E-lyte, Se-Harn-Osmolalität, Konzentrationsversuche. Hormonbestimmung im Serum.Alles rechtaufwendig.
Gr. Richi

Gast am 28 Apr 2016 20:54:30

Hallo Richi,

Kannte diese Form des Diabetes noch nicht. Meine erste Hündin hier bekam mit ca.13,5 Jahren den "normalen" D.mellitus. Sie hat auch Unmengen gesoffen, so kamen wir drauf. Bekam sie gut eingestellt, mußte halt jeden Tag zur Bestimmung aus der Beinvene "zapfen". Das wurde schnell zur Routine und dauerte nur wenige Sekunden! Das Spritzen ist eh kein Problem. Waki wurde trotzdem über 16Jahre, wohl auch wegen des Diabetes aber leider auch zunehmend blind.
Hier --> Link lese ich Zitat: Der zentrale Diabetes inspidus lässt sich durch die Gabe von synthetischem Vasopressin, häufig als Wirkstoff Desmopressin, behandeln. Was meint der TA?
Edit: Zitat aus obiger Quelle.. Beim Vorliegen eines renalen Diabetes insipidus gestaltet sich die Behandlung etwas schwieriger, ganz besonders dann, wenn die eigentliche auslösende Ursache nicht gefunden werden kann. Hier kann versucht werden, die Symptome durch minimierte Salzgehalte im Futter zu reduzieren, auch Medikamente kommen zum Einsatz, die die Symptome lindern sollen. Etwas schwammig.. ("wenn die eigentliche auslösende Ursache nicht gefunden werden kann...auch Medikamente kommen zum Einsatz,.")
Hast Du schonmal BARF(en) ausprobiert? Hab damit erstaunliche Erfolge bei Hunden mit sehr schlechten Werten gehabt!

sini2000 am 28 Apr 2016 21:33:10

Ich habe jetzt nicht alles genau verstanden, weil es doch sehr medizinisch ist und ich nur drüberfliegen konnte, sorry.

Aber Hunde orientieren sich überwiegend mit der Nase und den Ohren und die Augen sind sekundär. Ich hatte auch eine Hündin, die nach und nach erblindete, aber das machte ihr nichts aus. Einzig was ich gemacht habe ist, sie relativ früh direkt sowohl mit Hörzeichen als auch mit Handzeichen erzogen. Und wenn wir Hörzeichen trainiert haben, dann hatte ich die Arme verschränkt und habe versucht keinerlei Körpersprache einzusetzen, das hat uns dann, als sie nichts mehr sehen konnte, sehr gut geholfen.

Das Hauptorgan ist aber wirklich die Nase. Unsere Hunde machen Mantrailing im Hobbybereich und es ist schon beeindruckend, wie sie 24 h alte Spuren zielstrebig rausfiltern und ihren Weg suchen.

Ich würde, auch mit Blick auf diese Diabetis, nicht operieren lassen, wobei ich Deinen Satz mit den Spätfolgen nicht verstanden habe. Was ist damit konkret gemeint?

kintzi am 29 Apr 2016 00:31:23

Hallo Ingrid u.Thomas,
Muß, da ich wegen Flockes evtl. Katarakt Op.-Indikation doch einiges an Patho(physio)logie aufgerissen habe, zunächst zur Klarheit bzgl. dem Begriff "Diabetes" klarstellen, daß er nur "Harnflut" heißt. Der Harn kann stark traubenzuckerhaltig sein = Diab. mellitus, der üblich gemeinte
Diabetes, entweder durch Fehlen des Insulin-Hormones =Typ I oder vermindertes Ansprechen der Zellen Körperzellen (Resistenz) auf Insulin = Typ II = Alterszucker. Bei beiden Formen hoher Blutzucker, hoher Harnzucker, der in der Niere Wasser mit sich reißt u. zu Durst u. Zwang zum Nachfüllen führt. Diagnose u. a. Zuckernachweis im Harn, normalerweise ist keiner drin.
Jetzt muß aber der Körper noch die Möglichkeit haben,den Wasserhaushalt zu kontrollieren. Das wird mit Osmosensoren u. einem Regelkreis Hirn-Anhangdrüse (Hypophyse)-Niere u. dem Hypophysenhinterlappenhormon Adiuretin/Vasopressin, ein Nonapeptid,gemacht, derart: in der Wüste Wasser sparen, viel Hormon --> Wasserretention,Harn stark gefärbt,höher konzentriert, z.B. Morgenurin. Im Hofbräuhaus hingegegen viel Bier= Wasser, muß raus, kein Hormon, theoretisch bei Gesunden bis 20l Ausscheidung möglich. Regelung im Tubuluszellsystem der Niere. Wenn das Hormon aus dem nervösen Zentrum = Gehirn ausfällt = Diabetes insipidus zentralis.
Wenn Defekt aber nicht am Zentrum oder Hormon liegt sondern am Tubulussystem der Niere , ergibt sich ein Diabetes insipidus renalis, wobei die Hundenieren besonders auf Na-Ionen /NaCL =Kochsalz empfindlich sind. Hunde sind gegen Kochsalz empfindlich u. sollten keine meine menschl. Essensreste bekommen wegen dem meistzuhohen Salzgehalt. Erklärung, warum Harnflut: Na u. Glukose umgeben sich stark mit Wasser, u. wenn Tubuluszellen diese Substanzen nicht entsprechend zurückhalten können,kommt es zur Harnflut.
Zu Katarakt u. Diab. mellitus: Ein schlecht eingestellter Diab. mell. beschleunigt den Verlauf eines grauen Stars enorm!
Ingrid, zu Deiner Frage bzgl. den Katarakt-Spätfolgen: schau nach im pdf-Link Uni München, die haben hinten raus einiges gravierendes beschrieben. Glücklicherweise erleben unsere Tiere das meist aber nicht, weil sie vorher an anderer Ursache oder p. Euthanasie über den Regenbogen gehen.
Gr. Richi

sini2000 am 29 Apr 2016 10:25:25

Vielen Dank Richard, das wer sehr aufschlussreich. Ich musste es zwar mehrfach lesen :D , aber am Ende habe ich es verstanden.

Und auch jetzt erst gerafft, dass der Link zur Uni München führt. Diese geniesst einen hervorragenden Ruf.

Der Artikel über den Star hat mich jetzt auch etwas schwanken lassen in der Überlegung ob man das operieren lassen soll. Die Ärzte dort haben es Dir angeraten? Du bist selbst Arzt und kannst es anders einschätzen?

Wir hatten eine ähnliche Überlegung vor 2 Monaten. Unser Kater, insgesamt fit, aber hier und da komisch im Verhalten, hatte einen Polypen im Ohr, bei der Katze gibt es eine sogenannte Bulla, man macht die OP indem man durch den Hals ins Innenohr geht. Das Trommelfell war schon durch vom Polypen. Wenn der mit dem Innenohr verwachsen ist, muss der über die Bulla raus. Das Risiko, den Gesichtsnerv zu treffen ist extrem hoch, was zu Gesichtslähmungen und Gleichgewichtsproblemen führen kann. Und nun mussten wir entscheiden ob wir das machen oder warten, bis der der Polyp noch mehr Probleme macht.

Wir entschieden uns dafür, es war viel viel Abwägen, aber zum Einen war der Tierarzt dafür und zum Anderen sagte mein Lebenspartner "der Kater hat was im Ohr, was da nicht hingehört, das muss raus".

Er hat jetzt alles überstanden, die OP war richtig, denn das Ohr war massiv mit Eiter gefüllt, er hatte nach der OP einen Nickhautvorfall, der aber so gut wie weg ist.

Was ich Dir damit sagen möchte ist, dass man halt zum Einen sehr gut abwägen muss, was passieren kann und was nicht und zum Anderen auch den Tierärzten vertrauen sollte, im Zweifelsfall noch eine 2. Meinung einholen? In München gibt es ein Tierärztliches Augenfachzentrum --> Link vielleicht wäre das noch eine Option?

kintzi am 29 Apr 2016 13:33:57

Hallo Ingrid, Dank f. Deine Gedanken.
In fachlicher Kenntnis der gesamten Problematik u. nur wenig diesbezüglich prakt. Erfahrung bei Tieren/Hunden entstand diese Anfrage. Danke bis jetzt erstmal allen. Die Entscheidung kann nur individuell, subjektiv u. schicksalhaft sein. Erinnere an obgenannte SHin Nora mit der Retinitis, hätten wir uns 1977 f. eine Op. (übrigens auch in München) entschlossen, hätte die Hündin bei 50% Risiko (Totalverlust der Sehkraft) gelitten u. wäre wegen der Lungen-Metastasen bei Mamma-Ca 1 1/2 Jahre später doch eingeschläfert worden. Solche Fragen stellen sich uns in der Humanmedizin aus humanitären Gründen noch nicht, obwohl
seitens jüngerer "christlicher" Politiker gelegentlich solcher "Rentierbarkeitsunsinn" z. B. teure Endoprothetik bei älteren Menschen aufleuchtet (12 000€ f. Endoprothese u. 1/2 Jahr später tödlicher Schlaganfall). Müssen aufpassen, noch immer sind sie vom " alten Stimmvieh" dank der Alterspyramide abhängig, auch der Mehrzahl in diesem Verein hier. :razz: Dank u. Gr. Richi
PS: Bei Tumoren oder anderen Raumforderungen so schnell wie möglich raus, werden fast nie kleiner, sondern größer. Fast, weil es auch welche gibt, die von alleine ...., z. B. eine Beule :razz: Aber da sollte man sicher sein. Ähnlich mit Gallensteinen: Mit 50 erste Kolik, beruflich keine Zeit f. Op, lange Bank, u. wegen einer Kolik. Mit 60 weitere, ach Gott, der Herzinfarkt ist noch nicht lange her. Mit 70 dann oh je, hohes Narkose/Op-Risiko. Mit 75 J Not-Op. bei geplatzter Steingallenblase mit galliger Bauchfelleiterung (Peritonitis), Exitus trotz höchster Kunst im Multiorganversagen nach 6 Tagen Intensiv u. 2 Relaparatomien.

kintzi am 16 Mai 2016 11:32:27

Interessantes zum Salzstoffwechsel des Hundes (leider ohne Laborwerte):
Wie oben schon erwähnt, hat unsere "Flocke" einen Diabetes renalis, d.h. ihre Nierentubuli-Zellen sprechen nicht mehr adäquat auf das
Hypophysen-Hinterlappenhormon Adiuretin an, wodurch der Wasserhaushalt u. der osmotische Druck über die Nieren fein auf ungefähr 300 mosm/l
(exakt 285 +/- 15) eingeregelt wird ; Wert hoch = Durst, z.B. Wüste= Wassersparmechanismus, Harn stark gefärbt =konzentriert, Wert runter = Hofbräuhaus, Verdünnung, Harn unkonzentriert/wasserklar. Die wichtigsten Substanzen im Plasma, die diesen Druck bestimmen: Natrium (Kochsalz), Blutzucker (Glukose), Harnstoff.
Bei Flockes Erkrankung ist die Salzrestriktion ein grundsätzlicher Bestandteil der (symptomatischen) Behandlung, bei normaler Salzgabe säuft u. pinkelt sie 7-8 l Wasser/die (wir messen zurErmittlung der Trinkmenge mit Lidl Sprudelfl. 1,5l ab). Wir halten sie etwa auf 5l, haben aber mit Sicherheit die Flocke an Salz verarmen lassen.
Gestern abend lag die Hündin, die sich nachmittags im Hause verkrochen hatte, völlig apathisch u. schwach im Eßzimmer unterm Tisch, keine Reaktion auf Leine u. abendl. Spaziergang. Schnauze feucht u. kühl, Puls am Hinterlauf schwach um 140/Min, feuchter Abschiedsblick.
Als ich sie zwang, aufzustehen, fiel mir eine generelle muskuläre Schwäche/beginnende Lähmung auf, Elektrolyt-Störung war mir klar, am ehesten Natrium bei der Vorgeschichte. In den letzten Tagen war Flocke auch fürchterlich hinter Chips her u. leckte die letzten Krümel auf, die die Enkel verstreut hatten. Labor u. Infusionen wären nun am Pfingstsonntagabend angesagt gewesen.
Arbeitshypothetisch Salz u. Wassermangel postulierend versuchte ich es mit Salz ,H. leckte nicht mal, Wasser ließ sie auch kalt. Aber Lidl-Lyoner 200g
noch mit etwas Salz bestreut, fraß sie dann, kriegte natürlich Durst u. schleppte sich zum Wasser (bewußt in 3 m Entfernung, um Motorik zu sehen). Nach 15 Min wurde sie etwas agiler, ich leinte sie an ,sie kam gerade die 5m zum Auto, da war sie wieder platt/erschöpft.
Ich hob sie ins Auto zur Fahrt ins anderen Anwesen, schlief sofort ein, dort stand sie beim Einkurven schon wieder auf u. allein aus dem Auto. Wir blieben dann 2h bei der Uroma, Flocke trank während dieser Zeit ca. 3l,
der Puls wurde kräftig, 108/Min . Sie sprang danach dann wieder allein ins Auto, war zwar noch ein wenig "gedätscht" , aber eigentlich wieder die alte 13 jährige Dame.
Fazit: Wasser/Salzmangel durch zu starke Restriktion (mea culpa) bei Diab.renalis.
1) Natriummangel führt zu Plasmawasser-Volumverlust(Drucksenkung, Kreislaufkollaps/Sommer/Schweiß), Natriumüberschuß zu Wasserüberfüllung (beim Menschen Bluthochdruck, deshalb ein Prinzip Saluretikum zur Senkung) Ursache:Natrium-Ion zieht Wasser an (hygroskopisch, Wassermantel)
2) Lähmung bei Na-Mangel: Nerven funktionieren elektrisch mit Ionenpotential Natrium / Kalium -Batterie dazwischen Zellmembran als Seperator
Ruhespannung -90 mV. Bei Aktivität Spannungsschwankungen , s. EKG am Herzen, EEG am Hirn, EMG am Muskel usw. Falls Natrium/Kalium gestört/fehlen, schwinden die Potentiale --> Lähmungen. Das ganze nennt man Elektrophysiologie.
Eben geht meine Frau mit Flocke auf unsere Wiese, muß noch etwas Salz haben, ging noch etwas wacklig u. vorsichtig die Treppe herunter, aber kein Vergleich mit gestern. Kam gerade zurück, Hund sei fast normal, gab ihr trotzdem ein Böklunder.

Wahrscheinlich werden wir morgen Flocke Blut abnehmen, habe am Samstag bei ihr einen haselnußgroßen , von der Analschleimhaut ausgehenden,
polypoiden, aber ziemlich dyscolor., dh. auf Entartung verdächtigen Tumor unter der Schwanzwurzel gesehen, als sie sich auf dem Rücken wälzte.
Das Ding muß in den letzten 6 Mon. gewachsen sein, im letzten Herbst, als meine Frau ihr zuletzt die Düse wegen heraushängendem Gras wischen mußte noch nicht vorhanden. Mal sehen, wer hier eine Schlinge mit HF-Diathermie hat, wenn im Stufenschnitt fokal verkrebst, hoffentlich ist noch der Stil frei. . Gr. Richi

Gast am 16 Mai 2016 13:02:38

Hallo Richi,

das hört sich ja nicht so gut an. Na, immerhin hat sich Flocke jetzt wieder gefangen. Mit den grossen Trinkmengen werdet Ihr halt leben müssen und versuchen, einen halbwegs gesunden, für den Hund erträglichen Kompromiss bei den Salzmengen zu finden. Habt Ihr schon mal ein Geriatrie-Screening(Labor) machen lassen? Bist Du in Kontakt mit einem guten Vet.? Daß jetzt auch noch ein Tumor dazukommt, ist natürlich s..blöd. :( Noch dazu an einer Stelle, wo der Hund nach einer Entfernung wahrscheinlich einige Zeit mit Halskrause leben muss..

kintzi am 16 Mai 2016 14:36:39

HalloThomas, danke f. d. Anteilnahme, wollte nur darstellen, welche Wirkung akuter Salzmangel haben kann u. wie schnell, trotz bedrohlicher Symptome, mit Bordmittel behebbar. Na ja, bei der Grunderkrankung u. Vorgeschichte war es nicht schwer auf den Salzmangel zu kommen.
Die Entfernung des suspekten Polypen mit der verkochenden Schlinge sehe ich nicht als gr. Problem an, am 2.-3. Tag, wenn die Nekrose abgestoßen wird, könnte es zu einer offenen Wundfläche kommen. Bei Blutung eine Naht durch, sonst verlasse ich mich auf die heilende Wirkung
(z. T. antibiotische/aseptische Wirkung v. Enzymen des Hundespeichels), deshalb möglichst wenig Halskrause :razz: . Mehr Angst habe ich vor Tu-Zellen im Stiel, weil dann die Zukunft bzgl. Fernmetastasen (Leber/Lunge) unsicher wird. Gr. Richi

kintzi am 15 Jun 2016 10:37:25

Der Mensch denkt, u. dann kommt es doch völlig anders. Flocke mußte am 18.05. über die Regenbogenbrücke.

Eine gewisse leichte Vigilanzeinschränkung im letzten 3/4 J. wurde ihren 13 Jahren zugeschrieben.Sonst merkte man nichts,weder Gew.-abnahme noch Inappetenz. Die Kreislaufschwäche v. Pfingst-So. bestand am Mo.-Abend noch viel stärker, wieder Rettung mit salziger (Würstchen-)Flüssigkeit. Allerdings war sie nachmittags auf der Treppe gestürzt, hatte sich "scheinbar" nicht verletzt. Es fiel aber ein dicker werdender Bauch durch Aszites auf.
Rö/Sono-Abdomen-Übersicht u.Lunge dann niederschmetternd: Riesen-Milz, tumordurchsetzt, ebenso diffuse kleinherdig Durchsetzung der Lunge. D: Angiosarkom der Milz mit Lungenmetastasen, Spontanblutung in Bauchhöhle, zusätzlich Verd. auf Milzruptur durch Sturz am Montag.
Nichts mehr zu machen. Die voranggangenen Kreislaufschwierigkeiten hatte also nichts mit dem Insipidus zu tun, es war ein blutungsbedingter Volummangel, der auf orale Substitution noch ansprach.
Sie wurde im Hundegrab im Garten bei Jack u. Cora begraben.
Große Trauer, die Enkel zum ersten Mal mit dm Tode konfrontiert. Jeder bewältigte auf seine Weise: ich, indem ich , sicher pietätlos rel. kurz nach dem Tode v. Flocke, Tierheimhunde im Netz anschaute (bis auf einen am Anfang vor 45 Jahren stammten alle unsere Hunde aus Tierheimen).Und: nach kurzer Zeit fand ich Funny in Beja, Portugal, Flocke wie aus dem Gesicht geschnitten. Siehe --> Link .
In 5 Tagen hatten wir die 3 Tkm (Genf-Cleremont-Ferr.-Lary-Madrid-Beja), dank Reichweite v. 1000 km (bei Verbrauch v. 14l/100km volle Pulle) kein Tankstopp in F notwendig. Ab Cleremont bis Sevilla trotz zu 90% vierspurig keine Maut.
Fahren nun, wieder zu dritt, Atlantikküste bis zum Kap, dann Mittelmeer bis Cadiz. Eben übernachtet am Strand v.Odeceixe, nach bis zu 35°C in den letzten 10 Tagen willkommene Abkühlung durch streifenden Biscaya-Tief-Ausläufer,
kein Regen.
Portugals größere Gemeinden scheinen das Tierproblem in Kooperation mit meist (nördlichstämmigen) Freiwilligen in den Griff gekriegt zu haben, jedenfalls sieht man hier kaum Strassenhunde. Süditalien ist da schlimmer.
Noch etwas zu Flocke: unser Haustierarzt, der Flocke im März des Jahres impfte, fand bei der orientierenden körperlichen U-suchung nichts Auffälliges, obwohl Flocke ganz sicher schon damals verkrebst war. Auch hatte sie sehr straffe, muskulöse Bauchdecken, so daß man kaum Organe tasten konnte. Bisher sind bei uns 3 Hunde an Krebs verstorben bzw. wurden eingeschläfert: Nora, dtsch. Schäferhündin, mit 9J.Mamma-Ca mit Lungen-Met., Cora, Labrador/Border-Mix mit 12 J an malignem Lymphom, u. jetzt Flocke 13J (Labr./Border-Mix), beides Erkrankungen, die klin. sehr spät auffielen. Falls noch etwas zu machen ist, ist eine Frühdiagnose notwendig. Im Frühstadium hätte bei Flocke evtl. eine Milzexstirpation geholfen.
Deshalb meine ich, sollte ein über 8-10J (halb)jährlich, eine Bauchsono haben, bei Verdachtsbefund (Malignom)
Lungenaufnahme, um Metastasierung auszuschließen u. evtl. operativ noch etwas zu erreichen. Gr. Richi

leoline am 15 Jun 2016 11:09:33

Das tut mir sehr leid. Aber dass das Ende unweigerlich - früher oder später - kommen wird, wissen wir schon, wenn wir uns einen Hund ins Haus holen.
Und dass du sofort nach einem neuen Hausgenossen gesucht hast, finde ich gar nicht pitätlos, ich mach das immer so. Meine bisherigen 14 Hunde haben alle einen festen Platz in meinem Herzen udn keiner wird je vergessen. Es ist ja auch kein Ersatz - es ist einfach ein weiteres Familienmitglied.
Meine Yenni, die Mitte Januar ebenfalls an einem bereits einblutenden Milztumor ganz plötzlich eingeschläfert werden mußte, hat auch sofort einen Nachfolger bekommen, ohne Hund geht gar nicht. Wir haben nun unseren 7. Leonberger, unser 15. Hund insgesamt. Und mit dem neuen Hund wurde die Trauer erträglicher.
Ich wünsch euch alles Gute und ein langes gemeinsames Leben!

eva b. am 15 Jun 2016 15:00:39

Ach Richi, dass Flocke gehen musste tut mir leid. Auch wenn sie schon 13 Jahre alt war, wünscht man doch, dass noch viel gemeinsame Zeit bleibt.
Die Adoption von Funny ist aber schon ungewöhnlich gelaufen :eek: Mal eben nach Portugal, einen fremden Hund ins Wohnmobil packen und dann Urlaub machen - das nenne ich mal Entschlossenheit :D Scheint ja alles gut zu gehen.
Viel Spaß mir dem neuen Familienmitglied! Zeig uns doch mal ein Foto :ja:

sini2000 am 16 Jun 2016 12:12:37

ich, indem ich , sicher pietätlos rel. kurz nach dem Tode v. Flocke, Tierheimhunde im Netz anschaute


Oh nein, das ist nicht pietätslos. Es ist auch etwas Trost. Und das Herz hat genug Platz für alle Hunde.

R.I.P. Flocke

Und manchmal sollten Dinge einfach so sein.

Funny mit dem Womo selbst zu holen, finde ich klasse, sowas würden wir auch machen, wenn wir das zeitlich hinkriegen. Und diese erste Reise wird Euch direkt zusammen schweißen.

Ich wünsche Euch eine lange tolle Zeit zusammen.

Tipsel am 16 Jun 2016 12:41:41

Tut mir leid, dass Flocke gehen musste.
Sicher hilft euch Sunny über die Trauer hinweg. Ich wünsch euch viel Spaß zusammen.

kintzi am 16 Jun 2016 22:52:19

Danke Euch allen für Euer Mitgefühl !!
Ja, uns rutscht "Flocke" in hastigem Anruf anstatt Sunny noch sehr häufig über die Lippen.
Sunny ist knuddelig, anhänglich, recht qick, wendig , halt jung u. verspielt , recht kinderlieb,letzteres wichtig wegen der Enkel. Muß ihr noch einiges an liebevoller Erziehung zuwenden, vor allem den " Table Dance" abgewöhnen. Waren heute bd. (ohne Hund) in einer "Pottery in Sagres, sie zerrupfte nichts im Womo wie gelegentlich, aber saß wieder mal,wie schon am ersten Tag, auf dem Tisch, der beste Ausguck. Bei Gelegenheit ein paar Photos.
Nochmals vielen Dank für Euere tröstenden Worte Richi

Gast am 16 Jun 2016 23:18:14

Hallo Richi,

ich hoffe, Ihr überfordert die neue Begleiterin nicht. Sie ist ja erst wenige Tage bei Euch. Auch wenn sie..
kintzi hat geschrieben:knuddelig, anhänglich, recht qick, wendig , halt jung u. verspielt , recht kinderlieb..

...ist, so ist sie doch ganz plötzlich in ein ganz neues unbekanntes Leben katapultiert worden. Von Sunnys Vorgeschichte weiss ich nicht viel, ausser daß sie anscheinend über die Mauer des Tierheims in Beja "entsorgt" wurde. Ich hoffe, Ihr tragt dem Rechnung und gebt ihr die Zeit, sich in Ruhe an die neue Heimat zu gewöhnen! Zu Flocke muss ich nix mehr sagen, daß ich mit Euch fühle, hab ich ja schon gesagt.

Weiter alles Gute für Euch Drei!

kintzi hat geschrieben:Bei Gelegenheit ein paar Photos.

Das wäre schön, auch wenn ich Fotos von Sunny schon sehen konnte, bevor die Fotos von der HP gelöscht wurden.. Eine ganz Hübsche! :)

kintzi am 17 Jun 2016 09:26:48

Thomas, keine Sorge ! Umgedreht ist es! Sie überfordert fast uns. Wir sind das Temparament eines jüngeren Hundes kaum mehr gewöhnt. Sie kommt mit allem gut zurecht, so wie s i e e s will, weniger wie wir. Erhebliches Beharrungsvermögen, fast frech. Heute Morgen fand ich sie nach meiner Toilette im hinteren Bett wieder. Sucht Körperkontakt, liegt während dem Fahren am Boden neben meinem rechten Fuß,habe Angst, sie einzuklemmen. Überall sofort "familiär", besonders Kinder, läßt sich genüßlich von jedem streicheln, gleich überall zu Hause und sehr neugierig. Erstaunlich: Futter betteln tut sie nicht. Erschrickt bei knallartigem Geräusch, erhobener Hand u. Stock, Narbe auf Schnauze. Wasser u. Katzen mag sie (bis jetzt) nicht. Gr.Richi

kintzi am 18 Jun 2016 08:28:09

Versuche jetzt mal die Bilder: das erste mit Halstuch ist "Flocke", 8 Wo vor ihrem Tod, nichts anzumerken v. ihrer schweren metastasierenden Sarkomerkrankung, die beiden anderen von "Sunny". Gr. Richi.

Krieg die Bilder nicht rein. Wer erzählt mir, wie es geht ? Bilder liegen im JPG-Format vor. Dank u. Gr. Richi

Tipsel am 18 Jun 2016 09:17:23

Schau mal hier --> Link

kintzi am 18 Jun 2016 22:20:20

Vielen Dank, Christel, ich probiere es[url][url=https://www.wohnmobilforum.de][/url][/url] .Wenn's klappt, folgen 2 Bilder von Sunny
Gr. Richi

kintzi am 18 Jun 2016 22:25:38

Nun Sunny1[url][url=https://www.wohnmobilforum.de][/url][/url]

kintzi am 18 Jun 2016 22:33:33

[url][url=https://www.wohnmobilforum.de][/url][/url] Vollbracht ! Aber nur auf 3x :razz: Wie geht es eleganter? Dank im Voraus ! Gr. Richi

sini2000 am 18 Jun 2016 23:04:24

Wenn Du es nicht dabei geschrieben hättest, ich hätte gedacht es ist der selbe Hund.

Geht das denn gut? Ich hatte nach dem Tod meiner Mona recht schnell Sina geholt. Beides helle Schäfermixe. Und obwohl ich Sina toll fand, habe ich anfangs verglichen. Und mir dann eingestehen müssen, dass sie eben nicht Mona ist. Ich gab mir dann einen Ruck und machte mich im Kopf frei und dann klappte super, Vergleichen ist nicht gut.

leoline am 19 Jun 2016 07:32:35

Wir haben ja schon den 7. Leonberger. Vom Äußeren her sind sie natürlich ähnlich - aber vom Wesen her Unterschiede wie Tag und Nacht! Das Vergleichen gibt sich schnell, sobald man sich auf das neue Wesen eingestellt hat.

kintzi am 19 Jun 2016 09:11:06

Nein, um Gottes willen, jede Kreatur , u. sei sie derselben Rasse, verhält sich im einzelnen verschieden, eineige Zwillinge
evtl. ausgenommen bis auf deren erbunabhängigen spätere Prägung, wenn getrennt erzogen. Flocke war um's Haus u. Womo scharf u. bis auf die Enkel nie kinderfreundlich,mußte bei Kinderbesuch eingesperrt werden (Größte Sorge meiner Frau). Sunny sucht geradezu Kinder, was wir bis jetzt hier in Portugal beobachten konnten. Hoffentlich macht sie es später schweifwedelnd mit evtl. Einbrechern nicht auch so, :razz: Suchen ja, aber " No Wellcome" Gr. Richi

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