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RFID Chip bietet Erkennung von Feuchteschäden


Hannezz am 29 Apr 2016 23:00:16

Hallo,
da wird es doch mal Zeit dass die Womo-Hersteller auf den technischen Zug aufspringen und RFID-Sensoren punktuell an kritische Stellen in die Wände einbauen. Leider kann ich den Link nicht posten.
Aber googelt mal nach den Begriffen "rfid feuchteerkennung frauenhofer". Hochinteressant!
Hier werden kleine RFID-Sensoren entwicklelt, die Temperatur, Feuchte und Taupunkt an mobile Lesegeräte übertragen können. Die Sensoren erhalten Ihre Energie beim Auslesen per Transponder, benötigen somit keine eigene Energiequelle.
An den neuralgische Punkten in den WOMO-Wänden installiert, könnten jederzeit die Messwerte erfasst werden. Die Automobilindustrie ist inzwischen dran, die Dinger in Fahrzeugrahmen mit zu integrieren (Korrosionsschutz überprüfen), um hier berührungslos Messwerte erfassen zu können.
Ich finde das wärs... Genial
Gruss,
Hans

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andwein am 30 Apr 2016 10:40:11

Ich persönlich fände es besser, das Geld für die ganze Sensorik und Messgeräte zu nehmen und das Auto "dicht" zu bauen. Das geht nämlich und ist anerkannter Stand der Technik. Undicht wird es nur aufgrund mechanischer Beschädigungen, Pfusch beim Bau oder konstruktiver Fehler. Ich will keine Meldungs aufs Handy "Im Womo ist Wasser", ich will (und habe) einen wasserdichten Aufbau!!!!
Gruß Andreas

klink_bks am 30 Apr 2016 12:24:07

andwein hat geschrieben:.......... ich will (und habe) einen wasserdichten Aufbau!!!!
Gruß Andreas


:) Und das bingt die Sache mal ganz genau auf den Punkt, dafuer mal ein Positiv von mir :)

Gruss von der schoenen Mittelmosel
Achim

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Hannezz am 30 Apr 2016 17:53:20

andwein hat geschrieben:...Undicht wird es nur aufgrund mechanischer Beschädigungen, Pfusch beim Bau oder konstruktiver Fehler. Ich will keine Meldungs aufs Handy "Im Womo ist Wasser", ich will (und habe) einen wasserdichten Aufbau!!!!
Gruß Andreas

Hallo Andreas,
da gebe ich dir selbstverständlich recht. Nur, wie du schon schreibst, "..undicht wird es nur aufgrund mechanischer Beschädigungen"... Es gibt einen Zustand bei der Auslieferung (dicht ! ähem, normalerweise :? ) und aufgrund verschiedener Faktoren wie Beschädigungen, vielleicht schlampiger (oder nennen wir es mal unvorsichtiger) Ein- oder Umbauten, etc. kann sich das dann halt schon mal ändern. Wenn ich die Treaths hier im Forum lese bezüglich Undichtigkeiten und deren Ursachen, dass sieht man: Der Teufel ist ein Eichhörnchen...Manchmal genügt ein kleines Schraubenloch um, nach geraumer Zeit, eine hohe Wirkung zu erzielen. Irgendwo hat´s ja bei jeder Undichtigkeit mal angefangen.
Und da mein ich, wär´s nicht verkehrt, wenn ich innerhalb von Minuten mal (genügt ja wenn eine Werkstatt das Lesegerät besitzt) mein Fahrzeug prüfen könnte, zumal die RFID´s nun wirklich wahrscheinlich im einstelligen Euro-Bereich, wenn nicht mit entsprechenden Auflagen irgendwann, sogar im Centbereich liegen werden.

Schönes Wochenende & Gruss aus Franken
Hans

Silvarado am 30 Apr 2016 22:04:19

Fakt ist, dass bei den meisten Fahrzeugen aus gutem Grund regelmäßige Feuchtigkeitsüberprüfungen vorgeschrieben sind.
RFID-Sensoren an den kritischen Stellen scheinen da möglicherweise ein besserer Ansatz zu sein, als so manch fragwürdige Feuchtigkeitskontrolle beim "Fachmann"... - Ich finde das eine begrüßenswerte Innovation mit Potential! :gut:
Der Vorteil von RFID Chips ist ja gerade deren unkomplizierter Aufbau und Zuverlässigkeit.
Generell vertraue ich beim Thema 'Feuchtigkeit' mehr auf eine Messung, als auf das Prinzip Hoffnung :)

Viele Grüße
Klaus

Schrauber71 am 30 Apr 2016 22:27:17

Ohne die Quelle gelesen zu haben würde ich eine solche Sensorik auch begrüßen. Wei die Vorschreiber schon richtig nannten, hat jedes Leck irgendeine Ursache. Diese muß nicht immer beim Hersteller liegen.
Und ich denke die Zukuft wird auf jeden Fall weitere Vernetzungen bringen- alles wird mit allem Im Informationsaustausch sein.

Gruß Manfred

felix52 am 30 Apr 2016 23:11:05

Ich habe das Glück, seit 8 Jahren keinerlei Feuchtigkeit feststellen zu müssen.

Aber genau hier liegt die "Crux".
Die Wahrscheinlichkeit, dass es doch so weit kommt, steigt mit dem Alter. :ja:
Und da ich noch 2 freie Anschlüsse an meinem industriellen "IBS" habe, wäre es doch
opportun, dann den Einen mit einem Feuchtesensor in der Dinette am Wassertank und
den Anderen allgemein im Innenraum zu plazieren. Schon allein, um ein versehentlich
nicht geschlossenes Fenster oder Oberlicht zu entdecken (per sms).

Ich finde die Möglichkeit super.
Bei meiner Betriebsheizung funktioniert das ähnlich schon seit Jahren. Zumindest mit dem
Programmieren der Heizzeiten.

Allerdings muss ich mich wohl vorher schon näher mit dem RFID-Chip befassen.

Vielen Dank für diese Anregung. :)

andwein am 02 Mai 2016 14:00:08

Hannezz hat geschrieben: Nur, wie du schon schreibst, "..undicht wird es nur aufgrund mechanischer Beschädigungen"...
Schönes Wochenende & Gruss aus Franken Hans

Aber dann ist dein Womo schon gebaut und du musst ihm erst die "Aussenhaut abziehen" um irgendwelche Sensoren rein zu bekommen. Ausserdem funktioniert das System nur, wenn innen nicht auch ne Alubeplankung ist (wie Chartago oder ähnliche)
Und wenn du die Dinger nachträglich plazierst machst du ja erst die Löcher, die der Sensor dann später, wenn Wasser eingedrungen ist, entdecken darf. So oder so, ist halt echt theoretisch.
Nicht böse sein, ne tolle Anwendung, aber nicht für Wohnmobile. Meine Meinung, Gruß Andreas

hampshire am 02 Mai 2016 15:45:08

"Papa, Dein Wohnmobil ist wirklich wasserdicht"
"Na klar, wie kommst Du darauf?"
"Ich habe es heute morgen durch das Dachfenster befüllt und es ist noch nichts rausgeflossen."

Ich finde den Werkseinbau der RFID Chips eine gute Idee.

Grüße,
Max.

Hannezz am 04 Mai 2016 17:05:24

andwein hat geschrieben:Aber dann ist dein Womo schon gebaut.... So oder so, ist halt echt theoretisch.
Nicht böse sein, ne tolle Anwendung, aber nicht für Wohnmobile. Meine Meinung, Gruß Andreas

Hallo Andreas,
genau deshalb mein Vorschlag im Startpost des Threads, die WOMO-Hersteller mögen in die Gänge kommen. Natürlich macht das nur Sinn, wenn´s von Haus auf, also schon vom Hersteller, mit verbaut wird. Und mit Alubeblankung hat das nicht´s zu tun, da dies eine ganz andere Sensortechnik ist als die, welche die bekannten Meßgeräte verwenden. Sorry, aber wenn nicht die Kosten noch dagegen sprechen, wüsst ich nicht was sonst noch daran hindern sollte..
Gruss Hans

a.miertsch am 04 Mai 2016 20:03:29

Mach mal die Rechnung auf. Mehrere Cent/ Sensor gegen 200-300€ für die Dichtigkeitsprüfung, was glaubst Du, wer bei der Rechnung das Rennen macht? Natürlich der Preis, den du berappen musst. Wer Dichtigkeitsprüfungen fordert, ist sich seiner Qualität nicht sicher. Also verlangt er turnusmäßig Geld, dass den Garantieschaden über die Menge abfedert. Heißt, er repariert garnicht kostenlos in der Garantiezeit, er hat das Geld schon in der Tasche. Wäre mit dem Sensor kein lukratives Geschäft. :D
Albert

Hannezz am 04 Mai 2016 21:18:48

a.miertsch hat geschrieben:Mach mal die Rechnung auf. Mehrere Cent/ Sensor gegen 200-300€ für die Dichtigkeitsprüfung, was glaubst Du, wer bei der Rechnung das Rennen macht? Natürlich der Preis, den du berappen musst. ..... Heißt, er repariert garnicht kostenlos in der Garantiezeit, er hat das Geld schon in der Tasche. Wäre mit dem Sensor kein lukratives Geschäft. :D
Albert

Ich denk drüber nach, Albert :roll: Aber dann denk ich mir: Wenn ich die Auswahl zwischen vergleichbaren Womos von 2 Herstellern hätte, und einer würd´s mir gegen geringen Aufpreis mit Sensoren anbieten, würd ich die Sensoren wählen. Das würd ich eher als Sicherheitsplus, weniger als "Schwäche" des Herstellers einschätzen (vielleicht vergleichbar mit den Reifendrucksensoren, braucht man nicht unbedingt, aber wenn man´s schätzen gelernt hat...). Und das mit dem Geldverdienen: Die Sensoren zahl ich dem WOMO-Hersteller, die Dichtigkeitsprüfung macht die Werkstatt... an wen zahl ich die Dichtigkeitsprüfung ?!?
Hans

hampshire am 05 Mai 2016 08:07:32

a.miertsch hat geschrieben:Wer Dichtigkeitsprüfungen fordert, ist sich seiner Qualität nicht sicher.


Diesen Schluss teile ich nicht. Es gibt eine Menge weiterer möglicher Schlüsse:

    Wer Dichtigkeitsprüfungen fordert nimmt gerne das Geld obwohl er weiß, dass alles dicht hält.

    Wer Dichtigkeitsprüfungen fordert nimmt das Fahrzeug regelmäßig in Augenschein um Schäden - ob durch Fertigung, extremen Witterungseinflüssen oder unsachgemäße Behandlung frühzeitig zu erkennen und somit besser beheben zu können

    Wer Dichtigkeitsprüfungen fordert bekommt einen Rabatt bei seinem Rückversicherer

    ...
.

Vielleicht bin ich mit meiner notorischen Gutgläubigkeit selber nicht ganz dicht - lebe aber prima damit.

Grüße,
Max.

andwein am 05 Mai 2016 10:07:43

Hannezz hat geschrieben:Und mit Alubeblankung hat das nicht´s zu tun, da dies eine ganz andere Sensortechnik ist als die, welche die bekannten Meßgeräte verwenden. Gruss Hans

Sorry, der RFID-Chip ist ein Funkchip, der über das Lesegerät bzw. deren Funkwellen mit Strom versorgt wird und dann seine Daten drahtlos per Funk an das Lesegerät schickt. Voraussetzung, das dies funktioniert ist eine Funkwellendurchlässige Beplankung. Die ist bei Alu/PU/Alu nicht gegeben. Die Funkfrequuenz ist allerdings anwendungsspezifisch und liegt irgendwo zwischen Langwelle und UKW. Das ist halt der Funktechnische Aspekt der ganzen Sache und sollte vor dem Einbau in die Womowände beachtet werden.
Gruß Andreas

gnarz18 am 05 Mai 2016 11:24:13

Ich finde diese Vorgehensweise der Feuchtigkeitsdetektion auch sehr interessant, bietet es doch dem Händler und Kunden die Möglichkeit den Zustand des Fahrzeuges reproduzierbar zu dokumentieren. Ein NFC fähiges Handy und die richtige App vorausgesetzt kann man Schäden schnell und zuverlässig finden und selbst bei einer Aluhaut würde es funktionieren, dann muss man halt von innen messen.

Gruß
Michael

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