|
So erlebt man leider immer wieder seltsame Auswüchse von ? (Menschen kann ich die nicht nennen). Wir fahren heute nachmittags von einem schönen Stellplatz an der Mosel weiter und ich höre vorne links komische Geräusche, dachte erst Steine im Profil. Leider hat jemand von gestern auf heute vorne links ALLE Radmuttern gelöst und von Hand angezogen :evil: und nein ich habe nach dem letzten Wechsel der Reifen alle Muttern nachgezogen und bin seitdem auch schon ca 500 km gefahren. Ich habe die Polizei informiert und wollte auch euch nur informieren . Noch schöne Pfingsten LG HP hallo....kaum zu glauben,und das auf einem Stellplatz wo doch auch Betrieb ist.Ist ja noch mal gut für euch abgegangen. Moin, :) es muß nicht immer der böse Stellplatznachbar gewesen sein. Ich hatte mal einen Astro mit Alufelgen. Im Urlaub /Austria viel Pässe gfahren. War im Sommer und heiß. Geregnet hatte es auch mehrfach. Komisches Gräusch und Fahrverhalten von der Hinterachse, Opelwerkstatt angefahren und dem Meister mein Leid geklagt. Hatte mir schon die teuersten Reparaturarbeiten ausgemalt. Der nahm einen Drehmomentschlüssel und hat die Schrauben wieder angezogen. Ich wäre nicht der Erste in diesem Monat. Warm, kalt, warm, kalt durch das heiße Wetter und die Regendurchfahrten in den Bergen, hatten die Schrauben gelockert. Ich hatte auch erst anderes in Verdacht. Seitdem habe ich einen Drehmomentschlüssel dabei und kontrolliere ab und zu. :ja: Hallo hansemann, das ist ja echt der Hammer. Willst du uns sagen von welchem Platz du weg gefahren bist? Ich wohne selbst an der Mosel und in unserem Ort wird die "Eifelzeitung" kostenlos an alle Haushalte verteilt. Darin stand diese Woche ein Artikel der so ziemlich alle Vorurteile über Wohnmobilisten verbreitet. Vielleicht hat das ein Wohnmobilhasser zum Anlass genommen mal einem "Wohncontainerfahrer" zu zeigen wo der Hammer hängt. Falls es jemanden interessiert, hier ist der Links zur Eifelzeitung. Teil 1 des Artikels auf der ersten Seite rechts und Teil 2 auf Seite 16. --> Link Grüße Uschi Ich hatte in meinem Fahrerleben 2 x lose Radschrauben. Jeweils nur an einem Rad. 1. ca 200 km nach Radwechsel 2. ca 2000-3000 Km nach Radwechsel. In beiden Fällen schloss ich Fremdverschulden aus! huch, hab eben den Link vergessen. Edit hat ihn jetzt aber eingefügt :-) Uschi Ziemlich leichtfertig, diesen, wenn auch wirklich unangenehmen, Zwischenfall einem anonymen "Attentäter" zuzuordnen. Das ist billige Panikmache, mehr nicht, Volker :roll:
Unangenehmer Zwischenfall ??? Attentäter??? Panikmache??? Ich würde vorher mal überlegen, bevor ich so was schreibe ! Vielen Dank für die Infos des TE ! Es gibt genug "Bekloppte" in diesem Land die das Leben der Menschen auf´s Spiel setzen! Gruss
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wie ich schon geschrieben habe, wollte ich lediglich informieren. Nicht mehr und nicht weniger. Habe übrigens mit keinem Wort einen Stellplatznachbarn als Täter erwähnt bzw. Verdächtige ich auch niemanden! Ät luzie ich möchte den Ort nicht kundgeben weil das ggf. überall vorkommen kann und ich trotzdem wieder dahin fahren werde. Ät nethunter Ich fahre jetzt seit 38 Jahren Auto etc. und es ist mir noch nie passiert das nur an einem Rad alle Schrauben lose waren. Aber sei es drum. Wie oben schon erwähnt wollte ich euch nur informieren. LG HP
Dazu fällt mir ein: 1000mal ist nix passiert ..... aber dann! + irgenwann ist es immer das erste mal! Sicherlich ein ungutes Gefühl, aber ich kann mir kaum vorstellen das jemand mit einem Radkreuz bewaffnet rumläuft und Radschrauben löst.....und WENN wäre das ja doch eher kein Einzelfall....außer du hättest vor Ort vllt. einen pers. Feind!? Vielleicht findet sich ja noch eine andere Erklärung. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen das es sich hier um "seltsame Auswüchse" - wie du es nennst- handelt. Wünsche allen eine knitterfreie Weiterfahrt und immer mind. 4 Reifen am Womo Thorsten
Damit hast Du ins Schwarze getroffen, Volker ;-) Zu diesem Problem mal ein Hinweis: Häufig wird vergessen, dass bei Reifenwechsel vergessen wird, die Auflageflächen am Vorderrad -nicht am Reifen- von evtl. Rost zu befreien. Weiterer Fehler, dass die Radschrauben / Radmuttern beim Wechsel von Stahlfelgen auf ALU-Felgen unterschiedlich sind. Diese beiden Hinweise gelten i.d.R. für PKW. Für Wohnmobile wohl weniger, es sei denn, dass dort Winterreigen und Sommerreifen auf versch. Felgenarten montiert sind. Jetzt aber zu den gelösten Radmuttern. Natürlich kann es sein, dass jemand der Übeltäter war und die Radmuttern gelöst hat. Komischer geschieht dies am linken Vorderrad. Das kann Zufall sein oder auch in irgendeiner Weise begründet sein. In den 70iger Jahren hatte ich mal einen ALFA ( Guilia Super ). Dort waren die Radschrauben an der linken Seite mit LINKSGEWINDE versehen. Die Schrauben hatten jeweils eine Kerbe, als Hinweis auf Linksgewinde. Meine Tochter hat 2004 mit meinem Peugeot J9 das linke Vorderrad bei der Fahrt verloren. Ob jemand an den Radmuttern gedreht hat :?: :?: Fahrzeug wurde nach 10 Tagen vom ADAC aus der Bretagne zu mir nach Hause gebracht. Seit meiner 1. Tour mit meinem Peugeot kontrolliere ich bei jedem Aufenthalt die Radmutter . Habe auf den Stehbolzen und auf den Radmuttern jeweils eine weiße Markierung gemacht. So kann ich auf den 1. Blick schon sehen, ob sich eine Radmutter gelöst hat. Ein Bild vom damaligen Schaden: 1 Bolzen war weg die anderen Stehbolzen waren Schrott ( Gewinde untauglich ) ![]() Gruß vom linken Niederrhein Manfred Na, ich habe auch schon mal lose Radmuttern gehabt, aber nur beim PKW, noch nie an einem Transporter o.ä. Einmal an einer Alfetta mit Alufelgen, da hatte ich den Verdacht, dass einer die Cromodoras klauen wollte... Und das andere Mal an einem Mini mit Hydrolastic, also mit Whiskyfederung, da ging das Hinterad flöten. Das hat man garnicht beim Fahren gemerkt (auf der Autobahn!), wegen der Whiskyfederung, der fuhr auf der Trommel weiter...das hat nur ordentlich gefunkt :lach: :lach: Das Rad sah ich dann mit Schmackes im Unterholz verschwinden...hab ich nie mehr gefunden, naja :ja: :razz: das hatte sich aber sicherlich so gelöst, nicht nachgezogen nach dem Radwechsel oder so... Ich schliesse mich da an was Manfred gepostet hat. Alle Vier Muttern los und gleichmaessig handfest sieht mir nicht nach Absicht aus. Und ausserdem brauchts schon bisschen mehr an Werkzeug als das gemeine Radkreuz um die Muttern zu loesen. Hat auch nicht jeder grade zur Hand. Ich musste grade alle vier Ventile an den Felgen wechseln lassen und siehe da, das rechte Hinterrad war nicht richtig montiert und sass nicht richtig auf der Zentrierlippe. Hat also leicht "geeiert" und ich habe das nicht bemerkt beim Fahren. Und ich war damit in Italien! Waere die Felgen auf die Zentrierlippe "draufgepoppt" haette dies die Rabmuttern loesen koennen. Auch frisch pulverbeschichtete Alufelgen loesen sich wenn die Schraubensitze und Auflageflaechen nicht frei von Beschichtung sind. Sobald die heiss werden vom Bremsen, brennt die Beschichtung weg und die Radbolzen sind lose. Schon mehr als einmal selber gesehen. Ich hoffe auch ein wenig das es nicht wirklich solche A*********er gibt die sowas machen! aet Hansemann160, der Stellplatznachbar sollte nur exemplarisch für irgend jemandem stehen! Ich weiß nicht genau, was es juristisch bedeuten würde, wenn deine durch nix bewiesene Behauptung den Tatsachen entsprechen würde. Aber versuchter Totschlag, versuchter Mord, ....billingend schwerste Verletzungen in Kauf genommen u.u.u. würde ich annehmen. Und dazu gehört schon eine gehörige Portion kriminelle Energie. Aber seine Geschichte erstmal als Anschlag gegen sich zu sehen und anderes einfach zu ignorieren, gehört tatsächlich auch für mich in die Ecke .... Ich schreibs lieber nicht! Die Radschrauben an meinem VW T4 werden mit 180 Nm festgezogen. Es handelt sich um Stahlfelgen. Um sie dann zu lösen brauche ich einen Hebelarm von ca. 70 cm Länge (Wasserleitungsrohr als Verlängerung für den Schraubenschlüssel). Dann lösen sich die Schrauben mit einem sehr lauten Knack, und die Stecknuß mitsamt Verlängerung und Schlüssel springt scheppernd ab von der Schraube. Wenn das fünfmal hintereinander auf einem Stellplatz gemacht wird müsste es doch auffallen? Mit einem Radkreuz konnte ich die Schrauben noch nie lösen. Beim Nachziehen eines frisch montierten Rades nach 50 km hatte ich noch nie eine gelockerte Schraube erlebt. Rost auf der Felge an der Auflagefläche zur Bremstrommel/-scheibe kann zu losen Schrauben führen. Ebenso häufige Temperaturwechsel zB bei Passfahrten. Auch ist bei Alufelgen eine Lockerung eher möglich. Das wurde vorher schon beschrieben. Ich sage mal ... Danke für die Info! Worauf man mittlerweile alles achten muss. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass da jemand nachgeholfen hat. Mittlerweile glaube ich nicht, dass es nicht Menschen gibt die vor nichts zurückschrecken. Uns hat jemand am PKW letztens des nächtens die Kofferraumklappe eingetreten. Das dürfte auch nicht leise gewesen sein .. Und ich verstehe auch nicht die Anfeindungen gegenüber dem TE. Er hat doch nur seine Erfahrung gepostet ... wertfrei. So what? Was der Einzelne damit anfängt, bleibt doch jedem selbst überlassen. PS: Bei unserem Womo werden die Radmuttern mit ich meine 200 NM angezogen ... die löse ich mit nem einfachen Radkreuz. Und das geht ratzfatz ...
Dieser Artikel in der Eifelzeitung ist eine Frechheit ohne Gleichen. Der Autor stellt Behauptungen auf, die schier unglaublich sind. Ich rufe dort nächste Woche an und beschwere mich beim Chefredakteur über den Autor des Artikels. Beste Grüße Torsten Moin Moin, Vor zwei Jahren waren wir im Center Parcs mit der ganzen Familie. Mein Bruder hat bei der Heimfahrt, bei der Auffahrt auf die Autobahn, ein Rad verlohren und alle Räder waren locker...er ist zur Polizei gegangen: Da waren schon über 10 Anzeigen von Familien vorhanden, denen man auf dem gleichen Parkplatz die Reifen losgeschraubt hatte...solche Idioten gibt es wirklich...unser Auto stand glücklicherweise im Park, da mein Papa gehbehindert ist... Hallo Habe mal auf nur einer Seite vorne ein Radlager wechseln lassen. Kurz darauf, auf dem Heimweg von einer Tour hörten wir ein ständiges "Klacksen" von der Seite, wo das Lager noch nicht gewechselt wurde. Kurz angehalten, Blick drauf, nichts gesehen, also weiter gehts! Wir sind so noch etwa 150Km heim gefahren direkt in die Garage. Am nächsten Morgen bekam ich ein Telefon. Das Lager sei in Ordnung, er habe mir lediglich die Radmuttern nachgezogen welche alle 5 Stück lose waren. Dies könne vorkommen, und sollte man regelmässig kontrollieren. War ziemlich peinlich für mich, da ich sonst alles selber am WoMo schraube. Nur für Radlager bin ich nicht ausgerüstet. Seitdem kontrolliere ich automatisch vor jeder Abfahrt. Darf nicht dran denken was hätte passieren können!
Das traurige ist vieles ist leider traurige Wahrheit und dies wird hier unverblümt niedergeschrieben. Die genau diesen Ruf "herstellen" und auch ausgiebig leben wird es sowieso nicht interessieren. Wieviel % diese "Spezial-Womonutzer" es in der gesamten Gemeinde sind vermag ich nicht beurteilen, aber es können nicht wenige sein die hier und auch anderorts so negativ auffallen.....Leider! Grüße Thorsten, ......der sich bemüht nicht negativ aufzufallen! Dieser Artikel wurde von einem frustrierten Campingplatz- und/oder Stellplatzbetreiber initiiert. Alle Vorurteile, die über die "spießigen Wohnmobilgreise" bekannt sind, wurden hier fröhlich zusammengemengt und ergeben dann dieses Produkt armseliger Schreiberarbeit. Selbst zum Ignorieren zu schade, Volker :roll: :roll: In England hat sich leider auch langsam ein negativ Bild der Wohnmobilisten entwickelt. Teilweise durch die Presse die ähnliche Artikel ohne beweisbare Behauptungen mit reisserischen Titeln publiziert mit Bildern von verdreckten Parkplätzen aber auch Gemeinden haben Druck von örtlichen Campsite Betreibern die fordern das überall Parkverbotschilder aufgestellt werden und Durchfahrtsbegrenzer mit 2.1m Höhe damit man gezwungen ist den CP anzufahren. Erschwerend kommt noch dazu das es den klassischen Stellplatz in England nicht gibt. Also entleeren des Wassers und Kassette ist Fehlanzeige. Da wird mancher der dies nicht weiss wohl auch mal verzweifelt Abhilfe geschaffen haben was auch irgendwie verständlich ist. Der Dreck auf den Parkplätzen kommt zum Grossteil von der örtlichen Jugend die sich nachts zum raven usw auf den Parklplätzen trifft und dann einen Berg von McDonalds und Dosen hinterlässt. Es gibt etliche Wohnmobilisten die den Dreck von den anderen mitaufsammeln bevor der Weiterreise was seltsamerweise der Presse entgeht. Leider sehe ich auch immer wieder den Typ wie in der Zeitung beschrieben die scheinbar nichts übrig haben für ihre Mitmenschen. Stell dir vor du hast ein kleines Häusschen am Meer mit Seeblick und es parkt einer sein Wohnmobil fast in deinem Vorgarten. Ok es ist nicht verboten auf öffentlichen Strassen zu parken aber Bitte Bitte lasst doch die Markise drin und die Tische und Stühle. Es geht doch auch anders. PS auf der M25 Raststätte COBHAM gibts es einen Entsorgungspunkt hinter der Raststätte. Ist zwar für Reisebusse und kostenplichtig aber geht auch mit dem Wohnmobil. Leider ist es immer eine kleine Minderheit die es für die Masse versaut. :cry:
Dann muss ich mal meinen Drehmomentschlüssel überprüfen. Bei meinem Fahrzeug ist das Schraubenlösen immer problematisch gewesen. Habe mir schon eine Stecknuss aufgesprengt und auch den Schlüsselarm verbogen. Beim Verlängern mit einem 1/2 Zoll Wasserleitungsrohr auch das schon krumm gebogen. Deshalb nehm ich nun ein Dreiviertelzollrohr. Oder gibt es eine andere Ursache für das gnadenlose Festsitzen der Schrauben? Da kriegt man ja Angst dass die Schrauben reissen. Wenn ich die Schrauben allerdings sofort nach dem Anziehen wieder löse, dann geht es noch halbwegs leicht. Es verfestigt sich erst nach einiger Zeit so stark. Rostet aber nicht fest. Also mein Fahrzeug hat Radschrauben mt Sechskantkopf. Andere Fahrzeuge haben wohl Radmuttern. Wurde das unbefugte Lösen der Räder schon mal beobachtet oder nachgewiesen? Ich denke, dass es schon mal vorkommen wird, aber doch eher selten. In jedem Fall stimme ich der Überschrift des threads uneingeschränkt zu: Bei komischen Fahrgeräuschen RADMUTTERN kontrollieren Das festfressen der Radmuttern/bolzen kann man mit etwas Kupferpaste vermeiden. Ich persönlich mache das nicht weil ich es lieber fest und gefressen habe. Es spricht aber auch einiges für die Verwendung einer Montagepaste. Z.B. könnte man sagen das die trockenen Flächen der Schraubensitze ein Erreichen des geforderten Anzugsmoments durch fressen verhindern und der Drehmomentschlüssel zu früh auslöst. Auch wenn man nicht oft Räder tauscht ist ein wenig Montagepaste auf dem Zentrierring sicher nicht falsch. Ich hab schon mehrmals Räder mit dickem Gummihamer und Holzkeilen demontiert bei gerade erworbenen Fahrzeugen. Auch wenn es vielfach so praktiziert wird....an das Gewinde gehört keinerlei Paste oder Geschmiere. Denn diese verringert eben die Reibkraft und die Schrauben können sich (leichter) lösen. Zumindest habe ich das in einem Werkstatthandbuch gelesen und es wurde mir auch bei einem großen Reifendienst schon so bestätigt. Montagefett oder Paste zwischen die Auflagefläche der Felge hingegen um ein Festfressen an der Radnabe zu verhindern wird "überall" gemacht. Grüße Thorsten
Ans Gewinde kannst Du schmieren was Du willst. Das macht gar nichts. Lediglich an den Kegelsitz der Radbolzen und Felgen, sollte nichts geschmiert werden. Dort entsteht das Anpressmoment der Felge auf die Nabe. Hallo, das mit der Kupferpaste sollte man vergessen. Weshalb sind die versch. Angaben zu Drehmomenten wohl von den Herstellern einzuhalten :?: Das wird doch wohl einen Grund haben. Im Internet mal nachlesen, weshalb wird klar und verständlich erklärt. Kupferpaste und sonstige Fette haben an den Radschraubenn / Radmuttern nichts zu suchen, auch wenn andere Forenmitglieder anderer Meinung sind. Einen größeren Pfusch kann man sich nicht vorstellen. Ein sauberes Gewinde, frei von Rost, reicht aus. Wer es nicht glauben will, der sollte mal bei einem fabrikneuen Fahrzeug mal nachprüfen, ob sich dort Fett an den Radschrauben befindet. Zum besseren Verständnis: Radbolzen werden auf Zug belastet. Wenn sich jetzt z.Bsp. Kupferpaste am Gewinde befindet und dann mit dem vorgeschriebenen Drehmoment die Schraube befestigt wird, so entsteht eine höhere Vorspannung. Das Einreiben der Gewindegänge mit Kupferpaste verhindert, dass das der vorgeschriebene Wert des einzustellenden Drehmomentes überschritten wird. Gegen die Verwendung entsprechender Paste ( z.Bsp.Keramikpaste ) an Auflageflächen und Radnabe ist nichts einzuwenden. Aber hier nicht übertreiben. An meinem Peugeot mit der Reifengröße 19 x 400 werden die Reifen mit einem Drehmoment von 83 Nm / 8,5 mkg befestigt. Radmuttern mit einer Schlüsselweite von 23 mm. Eine Abbildung des Reifens mit einem Reifendurchmesser von 72 cm. PKW i.d.R. 58 - 60 cm. ![]() Dass man mit einem einfachen Radkreuz die Muttern/Bolzen die mit 200 Nm angezogen sind, so einfach lösen kann lasse ich mal so gelten. Glaubhaft für mich allerdings nicht, und das übliche Werkzeug eines PKW`s kann man wohl auch vergessen. Aber wie dem auch sei, wer die Radschrauben einfettet ist mir im Grunde genommen auch egal. Mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen kommt, unter Umständen, nach fest - lose. :( Aber jeder macht das, was er für richtig hält. Und hier gilt der okzitanische Auspruch: Gara qué faras :) Gruß Manfred Ich nutze Hilfsmittel um das Moment sauber aufs Gewinde zu verteilen. Das bewirkt keine Lastspitzen auf den ersten Gaengen wie bei einigen trockenen Gewinden Hallo nochmals ! Zurück zum Tread! Kürzlich wurden bei VW in Wolfsburg auf dem werksinternen Mitarbeiterparkplatz an mehreren Fahrzeugen die Radmuttern gelöst. Niemand konnte beobachtet werden. Gruss An PKWs geht das ja leichter. Bei unserem Polo könnte ich mir schon eher vorstellen dass sowas passiert. Wenigstens bei den Stahlfelgen. (Die Alus brauchen eine ganz spezielle Stecknuss für jeweils eine Schraube am Rad.) Was nützt dann die ganze Videoüberwachung heutzutage? Weiss allerdings nicht ob dort Kameras installiert sind. Also nochmals auf die Überschrift hinweisen! Und auch bei plötzlich auftretenden "Unwuchten" bzw. Vibrationen: Radbefestigung kontrollieren. Nur mal am Rande, ich habe nicht gepostet das man die Gewinde einschmieren soll. Aber das die Reibung der beiden trockenen Flächen (Schraubenkonus / Felgenkonus) das Drehmoment beeinflusst ist schon Tatsache. Auch welche Materialien gegeneinander reiben macht nen Unterschied (Stahl/Stahl oder Stahl /Alu). Ich persönlich lasse es auch trocken weil ich der Ansicht bin das es nicht kritisch ist ob das geforderte Drehmoment zu 100% genau erreicht wird bei den Radbolzen. Das angegebene Drehmoment hat sicher genug Spielraum um alle Möglichkeiten abzudecken. Ist was anderes mit z.B. Pleuelschrauben. Da mache ich grundsätzlich die geforderte Montagepaste auf die Flächen weil da kommts genau drauf an das Drehmoment zu erreichen. Aber das Radbolzen wegen Kupferpaste (egal wo hingeschmiert) loose werden bestreite ich. Ich hatte schon genug Fahrzeuge mit allen möglichen Zuständen und da war noch nie was locker. Aber nochmals, ich rate NICHT zur Verwendung von Paste.
Ich bin zwar kein Schlosser.....aber, woher kommt denn der Anpressdruck zwischen Felge und Nabe? Eben über das eindrehen des Gewindes....und wenn nun die Gewindeflanken durch eine Schmiere verändert werden dann ändert sich doch auch dort die Reibung. Und ich glaube der Theorie, das sich eben das Gewinde lösen kann....ich habe Jahrelang in der Praxis auch keine Probleme mit Kupferpaste gehabt. Aber seit der Info nutze ich nichts mehr und verschraube meine Radschrauben trocken. Natürlich kann das jeder machen wie er will und sicher gibt es dazu auch viele Meinungen..... Grüße Thorsten Na um das hier mal aufzulösen mit der Kupferpaste. Die Kupferpaste gerät aus der Mode. Viele Hersteller weisen jetzt darauf hin, die Paste nicht zu verwenden, egal wo an der Radmutter/bolzen. Also, nicht verwenden, wenn der Hersteller das nicht zulässt, denn Kupferpaste am Gewinde führt dazu, dass die Dehnung der Schraube durch die Schmierung um ca 30 % erhöht wird. (Aber nicht das Drehmoment, dem ist die Dehnung der Schraube egal, das bleibt gleich!) Das kann dazu führen, dass die Schrauben abscheren! Wie gesagt, gegen Kupferpaste zwischen (Alu-)Felge und Nabe ist nichts einzuwenden. Warum die Radmuttern / Bolzen lose waren, ist jetzt im Nachhinein leider nicht fest zu stellen. Sicherlich kann sich irgend ein Spinner an die Schrauben vergangen haben. Dies kann niemand ausschließen, jedoch auf einem Wohnmobilstellplatz halte ich es trotzdem eher für unwahrscheinlich. Aus eigener Erfahrung habe ich zig mal erlebt, das viele die gleichen Symptome Erlebnisse haben wie der TE. Das lösen der Schrauben/ Muttern kann unterschiedliche Gründe haben, die hier teilweise auch schon erwähnt wurden ( wie z.B. Rost auf der Nabe oder an der Fläche, wo der Schraubenkonus die Felge berührt ,- oder gar falsche Schrauben / Flscher Konus, insbesondere nach wechsel der Sommer / Winterreifen ) Allerdings wird auch gerne vergessen, nach einem Reifenwechsel den Reifen nach einer bestimmten Distanz nach zu ziehen....es schadet auch nicht, dies ein zweites mal zu machen.... Allerdings bin ich davon überzeugt das es oft viel einfachere Gründe für das lösen der Schrauben / Muttern gibt: Die Stahlfelge wurde ZU fest angezogen, mit einem Schlagschrauber... Dies kann bewirken, das sich die Felge beim Festschrauben auf der Nabe verzieht und dann wiederum verspannt. Dies ist mit bloßem Auge nicht sichtbar...man kann es nur beim festziehen sehen, wenn sich die Felge unter der Gewalt des Schlagschraubers an die Fläche der Bremsscheibe oder Trommel drückt... Auf Dauer können / werden sich dann durch die Verspannung die Schrauben oder Muttern lösen... Da es oft Stahlfelgen sind, die sich lösen, ist die Verformung , nachdem alle Schrauben sich gelöst haben, wieder in Ursprungszustand und es ist nicht mehr oder nur schwer Nachvollziehbar, warum dies passiert ist.... Und wenn die Stahlfelge durch die Kraft des Schlagschraubers verspannt ist, nützt auch ein nachziehen mit dem Drehmoment nichts, da sie eh fest find. Ich bin bis Ende letzter Woche die Mosel rauf, jetzt unterwegs Richtung Osten. In einem kleinen, sympathisch wirkenden Weinbauort mußte ich beide Vorderreifen wechseln lassen. Die wurden nachmittags während unserer Abwesenheit zerstochen. Von wegen "der bildet sich das wohl ein". lg., Su. welcher Ort war das? Hallo Suse, interessiert mich auch. War das auf einem Stellplatz oder Campingplatz? Tagsüber oder nachts? Volker Da ich in Kürze einige Tage an der Mosel verbringen möchte, würde ich auch sehr gern wissen, wo das war ? Hallo, wie sollen sich den die Radmuttern von selber beim stehen lösen ? Beim ankommen vom TE nix gehört und beim abfahren sofort gehört/gemerkt. Hört sich schon nach mutwilligem lösen der Schrauben an. Sollte man schon ernst nehmen. Möchte gar nicht dran denken was da hätte passieren können.
Komme von meiner 2 Wochen Mosel-Tour zurück und habe alle Räder noch dran. Vor jedem Fahrtantritt umrunde ich meine Fahrzeuge. Radschrauben sind bei mir einem Farbpunkt und auf der Felge markiert. Ob Mosel, Saar oder Rhein ein Sicherheitscheck muss sein. ;D Gruß Wolfgang ..... Ich habe gehört: An der Mosel werden verdächtig viele Radkreuze mit Rohrverlängerung verkauft. An den Stellplätzen soll es die sogar leihweise geben, für lau, damit auch Hobbyschraubendreher ihren Spaß haben, natürlich auch ohne Verlängerung ... :roll:
Wegen zB solchen, meiner Meinung nach vollkommen unangebrachten Komentaren, die speziell du zu diesem Thema offensichtlich gerne machst, werde ich in Zukunft nur mitlesen und nichts mehr schreiben. Ich habe den Eindruck das einige ähnlich denken wie ich, wenn ich mir die Antwortenden in allen Bereichen des Forums der letzten Zeit so ansehe, da fehlen viele alte User. Du hast es offensichtlich immer noch nicht verstanden. Meine Intention war ein INFORMATION. Kann jeder mit machen was er will. Das du das alles in Lächerliche ziehst und in den Bereich der Fabel abtust, ist ja ok. Deine Meinung, aber was willst du mit deinen Antworten erreichen? Bei mir auf jeden Fall Kopfschütteln! LG HP und Tschüss Deswegen werden deine Behauptungen trotzdem nicht wahrscheinlicher, deine Räder wurden vorsetzlich von irgend jemandem gelockert. Wo ist dein Beweis? Hättest du informiert, deine Räder waren locker, dann hätte man darüber diskutieren können wieso. Du behauptest einfach nur, es hat jemand geschraubt! :)
Ich kann mit deinem Beitrag gut Leben, das gehört in einem toleranten Forum dazu das man Dinge vom hören Sagen auch weiter geben kann. Solange Hobbyschraubendreher nicht auf die Idee kommen mit dem Radkreuz zu zweit und zwei Verlängerungen rechts herum drehen um die Radschrauben abzureißen was sicherer wäre, denn dann kann nicht schlimmes passieren, denn dann ist des Rad ab. :mrgreen: Wer an der Mosel oder sonst wo behindernd parkt und zwei Reifen zerstochen bekommt hat noch Glück gehabt, es hätten auch 4 Reifen sein können. Die Radschrauben können auch so angezogen werden das die Dehngrenze überschritten ist und spätestens in der erste Kurve einige Räder spontan abfallen ohne Geräusche im Vorfeld wahrzunehmen. Ich empfehle deshalb die Nummer sicher und sich kein Womo anzuschaffen und mit Bus und Bahn sich die Welt anzuschauen. Auch hat ein Rucksacktourist keine Radmuttern aber vielleicht ein Radkreuz im Gepäck. :mrgreen: Gruß Wolfgang |
Anzeige
|