|
Hallo zusammen, Ich durfte vergangenen Freitag eine sehr unschöne Erfahrung beim TÜV Besuch in einer LKW Werkstatt machen. Nach der Bremsenprüfung hat der Meister vergeblich versucht den Flair IVECO mit Agile aus Rolle zu fahren. Dabei hat sich die Kupplung in Rauch aufgelösst und das Fahrzeug konnte nur noch aus der Rolle geschleppt werden. Danach hab ich mich in die fast nächste IVECO gerettet (Max. 50km/h auf der Autobahn), welche dann bis Sa. Mittag Kupplung Incl. Schwungscheibe gewechselt hat. Kostenpunkt 3,5k€. Jetzt kann ich versuchen bei. der Prüforganisation meine Kosten geltend zu machen. Kennt jemand einen ähnlichen Vorfall. Gruß, Andreas
Ja mehrere. Nur was soll dir das helfen? Wenn sich ein Fahrzeug bei einer gesetzlich vorschriebenen Untersuchung zerlegt, dann ist das zwar ärgerlich, aber persönliches Pech. Den Einzigen, den du ggf. belangen könntest, ist das Bundesland, in dem du wohnst, denn das Verkehrsrecht ist in weiten Teilen Ländersache. Dem Prüfer oder der Werkstatt bei einem Verschleißteil Verschulden nachzuweisen, wird ein nahezu unmögliches Unterfangen werden. Ich glaube auch aus technischer Sicht dürftest du da Probleme haben. Eine voll funktionsfähige Kupplung sollte kein Problem haben, das Fahrzeug aus der Rolle zu heben. Eine ganz andere Kiste sind Allradler auf der Rolle, da sieht die Sache anders aus, aber so sehe ich da Probleme. Falls du im ADAC bist, nimm ne kostenlose Rechtsberatung in Anspruch, aber viel Hoffnung habe ich nicht. Was soll der Prüfer auch bei einer automatisierten Kupplung falsch gemacht haben? Die wäre wohl auch kaputtgegangen, wenn Du selber drin gesessen hättest, oder? bis denn, Uwe Hallo , Danke für die Feedbacks, Erstmal möchte ich klarstellen. Die Kupplung war mir knapp 60.000km ok. Nach dem Ausbau wurde festgestellt, dass der Belag noch ca. 80% Stärke hat und nicht verschließen war. Die Metalgleitflächen an Schwungscheibe und Druckplatte hatte Hotspots ( Ausgehärtet schwarze Flecken). Die IVECO Werkstatt bescheinigt, dass die Kupplung nicht verschließen ist, sondern überhitzt wurde. at Daniela, Du kennst Flälle mit Kupplungsschaden der Agile auf der Bremsrolle. bitte berichte. at Uwe, Ist weiß weich mit der agile umgehen muss, ich habe letztes Jahr den Wagen selbst über eine mordernen Prüfstand mit großen Rollen gefahren. Ich stell mich ja auch nicht vor eine bordsteinkannte und fahre mit Schlupf hoch. Nein ich hätte die Aktion abgebrochen. at C ja Rechtsbeistand wird wohl konstatiert, erst mal stellt der Prüfer einen Antrag bei der Organisation. Die Teile habe ich natürlich. Gruß, Andreas Hallo, Hatte mit meinem Flair 65c18 eine ähnliche brenzliche Situation im Bremsenstand. Die Agile kann einfach nicht rückwärts gegen einen Widerstand fahren; sie kann auch nicht langsam rückwärts einen steilen Berg hinauf. Bei mir gings gerade noch gut. Von da an aber nur vorwärts in den Prüfstand und vorwärts wieder heraus. War dies nicht möglich habe ich es abgelehnt. Viele grüße, thomas
Wen dem so ist würde ich den Fehler nicht beim TÜV-Prüfer sondern beim Hersteller suchen und auch dort reklamieren. :eek: Ja, dass ist nun mal so bei der Agile. Viele Maulen über diese Halbautomatik aber die, welche sich mit dieser Technik identifizieren und diese handhaben können sind sehr zufrieden. Die Agile hat nun mal ihre Beschränkungen aber wenn diese beherzt werden läuft alles perfekt. Habe jetzt auf unserem 60C18 83.000 km und bisher keine Probleme. Beim Anfahren auf höhere Hindernisse (Bremsenprüfstand) ist halt so lange der Fahrzeugstillstand beizubehalten bis die Kuppelung komplett geschlossen ist. Das spürt jeder der einiges Gefühl im Hinterteil hat. Dem Hersteller (ZF) ist schwerlich ein Fehler nachzuweisen denn bei den tausenden von Agile Getrieben im Einsatz ist die Schadensquote sehr gering. Den Schaden musst Du Dir oder der Prüfer auf den Rücken schnallen. Beste Grüße rodger44 Gibt es denn beim Kauf eines Fahrzeugs mit Agile einen Lehrgang mit dazu oder stehen die Verhaltensregeln zumindest mit dicken Ausrufezeichen versehen in der Bedienungsanleitung? Hallo Daniela, mich würden deinen Bekannten Fälle bzgl. Agile Schäden auf der Bremsrolle interessieren. Gruss, Andreas Moin gibt es zwischenzeitlich was Neues? Kostenübernahme? Gruß Rheinberger
Sorry, gerade erst gesehen. Dass kann ich mir vorstellen, aber aus Datenschutzgründen kann ich da nicht wirklich hilfreiches berichten. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir nur sagen, dass du nur dann überhaupt eine Chance auf Schadenersatz hast, wenn du den richtigen Weg einschlägst und Fehlverhalten nachweisen kannst. Eine Kupplung ist und bleibt ein Verschleissteil -> egal von welchen Hersteller und von daher keine Chance beim Schaden -> Ebenso siehts mit dem Zahnriemen aus der evtl bei alten Untersuchungsmethoden reisst ! :idea: Es laufen ja tausende Fahrzeuge mit der gleichen Kupplung und haben keine Probleme , ZF weiss wie man Getriebe und Kupplung baut , von daher wird sich da auch nichts ergeben. So final noch mal ein Update: Der Schaden wurde zu zwei dritteln von der Versicherung der GTÜ übernommen. Ich werde keinen TÜV mit Rollen Prüfstand mehr besuchen. Grüße
welche andere Möglichkeit gibt es denn noch? :gruebel: Ja, die gibt es. Kann Dir aber nicht sagen, wie die genaue Bezeichnung lautet. Das System kann man wie folgt beschreiben: Man fährt den PKW oder das Wohnmobil ( wahlweise V. - Achse bzw. Hi.-Achse )auf Metallplatten, die federnd ( horizontal )gelagert sind. Beim Abbremsen wird durch Verzögerung dieser Platten ein Wert angezeigt, den der Prüfer auf dem Prüfbogen der HU überträgt. Es kommt ja nicht auf die Höhe der Werte an, sondern auf einen möglichst gleichlautenden Wert des linken bzw. rechten Rades an. Nur mal 2 Bremsüberprüfungen: 1 x bei der HU und AU bei TÜV V.-Achse 420 bzw. 440 Abbremsung der BBA 46% ( BBA :?: ) Dann noch einmal wegen Antrag für H - Kennzeichen beim KÜS V.-Achse 40 bzw. 36. Beide Angaben dokumentieren akzeptable Bremswerte. In beiden Fällen unterschiedliche Systeme des Bremsenprüfstandes. Schönen Sonntag. Manfred Man kann sehr wohl ein Verschleissteil bei falscher Anwendung innert Minuten zerstören bei falscher Handhabung wie in diesem Fall. Wenn man wenig gespürr hat, ist das schnell passiert. Es gibt Plattenbremsprüfstände wo man drauffährt und bremst. Dabei wird dann die Bremskraft gemessen und angezeigt. Hat jemand von euch schon mal eine TÜV oder sonstige Prüfstelle gesehen, die einen Plattenprüfstand im Einsatz hat? Ich bis heute noch nicht! Allerdings muss ich sagen, dass ich mit meinem Daily 65C18 schon 3 mal beim TÜV/KÜS auf Rollenprüfständen Bremsenprüfungen durchgeführt habe und es noch nie ein Problem gab. Ja, ich war schon mehrmals bei einem freien Prüfer auf einem Plattenprüfstand. Allerdings nur mit dem Pkw, für ein Womo war seine Halle - Garage zu klein. mowgli Ich habe schon öfter gehört, dass Kupplungen bei automatisierten Schaltgetrieben sich frühzeitig verabschieden. Das auch bein anderen LKW Herstellern, selbst bei 40 Tonnern. Die automatische Kupplung lässt sich am Berg nicht so fein dosieren. Schwere Beladung und ständiges Anfahren am Berg machen der Kupplung schwer zu schaffen. Ich habe auch Agille der letzten Baureihe, der Daily ist noch unter 30000 Km, daher habe ich noch keine verwertbaren Erfahrungen. Ich kenne einen KFZ Meister aus dem LKW Bereich, welcher mir auch darüber berichtet hat. Mein Fahrzeug hat auch eine kurzzeitige Rücklaufsperre. Die Kuplungbeläge und Bremsbeläge sind nach 5 Jahren schon stark ausgehärtet. Die Reibwerte bleiben fast die Gleichen, jetzt verschleisst die Brems- oder Mitnehmerscheibe übermäßig. Wie alt ist der 60 C 18 ? Aus meiner Sicht war der Betreiber der Prüfstelle, bzw. Versicherung, großzügig. Mahlzeit! Es gibt Bremsenprüfstände, die haben so "Brems-Platten", zuletzt gesehen bei --> Link Das sollte eigentlich das Problem beheben, da es keine "Kuhle" gibt wo man reinrutschen kann/muss. Viele Grüße! edit: sehe gerade, jemand hatte davon schon geschrieben. :-) Das geht auch mit einem Beschleunigungssensor welcher am Fahrzeug festgeschraubt wird. |
Anzeige
|