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Elastischer Übergang - wie?? - aus was??


dokabastler am 24 Nov 2003 17:05:49

Hallo an die Selbstausbauer,

ich muß noch den Spalt am Übergang von meiner MB-Doppelkabinen-Rückwand (Rückfenster raus, Blech-Wand im Durchstiegsprofil der Alkoven-Kabine ausgesägt und gem. Rücksprache mit TÜV verstärkt) zum Womo-Aufbau irgendwie dauerhaft und elastisch dichtkriegen (umlaufend).

Foto von meinem Objekt im profil!

Vorher (da war der Untersatz ein Ford) waren da 2 Alu-L-Winkel gegeneinandergestellt, der eine haftete an der Womo-Kabine und der andere an der Transporter-Basis und beide waren mit Sikaflex zugespritzt. Gleichzeitig waren noch (innen im trockenen Teil) Schloßschrauben vom Wohnaufbau in die Ford-Kabine durchgesteckt und verschraubt (mit den Ergebnis, daß die Alu-Haut der Kabine sich im Bereich der Schrauben teilweise schon leicht aufgelöst hatte (ALU-FRASS??)

Ich will diesmal eigentlich nur flexibel abdichten ohne Schrauben (und ohne die L-Winkel, da hab ich keine, bzw. weiß nicht, wie ich um die 4 Kurven kommen könnte - das hat damals als ich es abbaute ziemlich improvisiert ausgeschaut, so mit Ränder eingekerbt um die Kurve und so).

Der Spalt ist so zwischen minimal 1 und max 2,5 cm breit. Obwohl ich stolz bin, daß ich die Kabine so sauber draufgebracht habe (immerhin Hilfsrahmen und so) hab ich nun das Problen, daß ich kaum mehr hinkomme.....

Ich hab gedacht, daß ich umlaufend einen Moosgummistreifen sauber reinstopfe und innen und außen dann eine schöne Schicht Sikaflex (bzw. das analoge Zeugs von Teroson) reinspritze und sauber abziehe.
Müßte doch gut gehen?
Problem ist, daß ich nicht von oben her arbeiten kann (und damit auch oben außen keinen Kleber aufbringen kann und damit ausgerechnet oben ein Dichtigkeitsproblem da ist), da der Alkoven im Weg ist.
Daher will ich einen U-Förmigen (im Schnitt) Streifen (z.B. aufgeschnittener 1``-Schlauch, evtl. doch wieder Alu-Profil??) noch weiter oben (so weit ich halt raufomme) - in der Mitte des KFZ höher als am Rand - von innen her satt ankleben damit da evtl. aus der Dach-regenrinne überschwappendes Wasser abgehalten und abgeleitet kann. Dieses Teil würde ich dann oben und auf beiden Seiten noch um 90° rumgeführt anbringen (wenn ich um die Kurven komme...alos doch auch wieder einkerben....)
Darunter dann den Moosgummi-Sikaflex-streifen...wie gehabt.

An den Seiten und unten kein problem, da komme ich von innen und von außen rel gut hin.

- Was haltet Ihr davon (ist schwer zu beschreiben...)
- Hat jemand das schon so ähnlich mal probiert?
- haftet der Kleber dauerhaft an Mossgummi, Blech und Alu?? meine eigenen versuche sagen: ja, aber ich hab keine Langzeiterfahrung...
- Welche Probleme könnte es geben, wenn ichs so mache wie geplant
- Verträgt Alu das Zeug von Teroson (ich hoffe schon, damit hab ich schon viel gemacht, das Zeug klebt super und ist schon seit jahren elastisch...aber nicht daß es wie Silikon problematisch fürs Alu ist..)
- Gibts konstruktive Anregungen??

Das Womo hab ich nun 6 Monate lang (eigenltich schon 2 Jahre, die ersten 1,5 Iahre hab ich überlegt...) um- und ausgebaut - aber das mit dem Übergang schiebe ich vor mir her, da ich nicht das Gefühl habe, daß das eine ideale Lösung ist - aber ich hab keine bessere.
Vielleicht ja Ihr??

ich freue mich auf viele Anregungen

Schöne

dokabastler

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[Admin] am 24 Nov 2003 18:39:42

Sikaflex oder Teroson - beides super (und Du kannst auch nie mehr die Kabine verlieren :D )

monnemer am 24 Nov 2003 22:11:58

Hallo,
mach das mal so in Verbindung mit dem Moosgummi und Sikflex oder da gibt es noch was von Würth. Das klebt die bis euch der TÜV scheidet.

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Wolfgang am 25 Nov 2003 00:10:03

Also, ich denke spontan mehr an Verwindungen (Aufbau gegen Kabine), meine, Du solltest das zumindest mal durchchecken. Die ausgerissenen Bolzen beim alten Modell sprechen dafür. Wenn Du nur Teer unter den Puschen hast mag es gehen, aber auf Pisten abseits wird es arbeiten und vielleicht reißen - oder auch nicht :-).

Mickie am 25 Nov 2003 00:36:30

erkundige dich doch mal bei den Absetzkabinen-Bauern. Die machen das doch dauernd. Wenn auch nicht für alle Fahrzeuge.
z.B.

--> Link
--> Link

etc.

ist nur so eine Idee, in meine Gurke würde so eine Art isolierte Schleuse aus "textilem Material" zwischen gesetzt.
Das macht dann auch Verwindungen mit.

Wolfgang am 25 Nov 2003 01:01:13

Mickie hat geschrieben:... in meine Gurke würde so eine Art isolierte Schleuse aus "textilem Material" zwischen gesetzt. Das macht dann auch Verwindungen mit.

So machen es auch die Leerkabinenausbauer und die, die vom Standardkoffer nach vorne durchbrechen. Problem ist nur die Isolation. Das wird durch innenliegende isolierte Klappen gelöst. Frag notfalls beim Leerkabinen-Wolfgang nach. Leider lässt sich der Link hier nicht setzen (wird stets in "Sorry, keine Werbung" umgebogen - Dirk, kennst Du den Grund?). Das Leerkabinforum ist aber www-mäßig unter der W O M O B O X mit der Kennung de zu finden :-)

wolfgang

Jambo45 am 26 Nov 2003 19:42:48

Hi Dokabastler (jetzt steig ich auch hinter deinen nickname)

Einfach zustopfen und kleben mag gehen, hab ich noch nicht probiert. Denk aber an die Eigenschwingungen der Kabine gegen den Aufbau. Die Kabine ist bei Transportern mit Gummilagern am Fahrgtestell befestigt, der Aufbau wird mit Winkeln starr aufgeschraubt. Wenn man beides einfach verbindet, kann es zu fatalen Spannungen kommen, die, wie ich meine, so ne Moosgummibrücke schnell überfordert.
Ich hab da bei meinem 508 damals ne starre Verbindung mit Winkeleisen gemacht. Auf beiden Seiten geklebt und genietet und dann an 6 Stellen mit nem Querelement aus Flacheisen verschweißt. Das hielt.
Man sollte dann auch die Kabine starr auf die Traversen montieren. Da helfen ein paar zusätzliche Schraubwinkel aus dem Fahrzeugbau.

Zum Thema Alufraß: der kann bei permanenter Feuchtigkeit natürlich immer mal anfangen. Entscheidend sind hier aber die Materialien.
Alu sollte man grundsätzlich nur mit Niro- Nieten oder Schrauben verbinden. Zusätzlich mit Sicafex kleben und du hast keine Sorgen mehr.
Niemals verzinkte Schrauben oder gar Buntmetalle an Alu verwenden, da sind die Elektrolytschäden vorprogrammiert.



Jambo

dokabastler am 26 Nov 2003 21:49:23

Hallo Jambo45,

danke für die Einschätzung.
Ist die Kabine der Mercedes-Kleintransporter - und besonders meiner als 602er-Doppelkabine(gell, der nickname ist schön abgeleitet.. meine Frau tippt sich immer an die Stirn..) denn wirklich elastisch gelagert?? Ich hab da am ganzen Aufbau nichts elastisches gefunden...

Aber das will ich eh noch machen: Aufbau und Kabine (an den Verstärkungsteilen des Durchstieges) mit U-Profilen zusammenschrauben (diese dienen dann gleich als Basis für die Vekleidung). Müßte Verwindungen und Schwingungen zusätzlich dämpfen und die Dichtung nicht so belasten..



dokabastler

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