Gast am 07 Jun 2006 09:51:58
Hm, ich bin ja auch ein alter Jammerlappen, was das Wetter angeht. So will ich mich dem Jammern über die Kälte anschließen: Es ist gelinde gesagt, saukalt gewesen seit November, abgesehen vom 19. und 20. März und ein paar wenigen Tagen Anfang Mai. Die gesamte Vegetation hinkt um etliche Wochen hinterher, die Spargelbauern jammern, ganz schlechte Saison, das nächste ist, daß es dem Hopfen ebenfalls viel zu kalt und entsprechend schlechte Ernte zu erwarten ist. Also, ist das alles auch kein subjektives Empfinden meinerseits, auch wenn uns dauernd eingeredet werden muß, daß die Klimakatastrophe fortschreitet und wir auf eine Erwärmung zusteuern. Vor kurzem sah ich mal einen Bericht britischer Forscher, der genau das bestätigte, was ich für mich seit Jahren beobachte, nämlich, daß es bei uns in Mitteleuropa immer kälter wird und von den Polkappen ausgehend bis etwa Höhe Finnland runter ein Temperaturanstieg stattfindet. Dazu Erhöhung der Windtätigkeit auch bei uns und Versteppung der Iberischen Halbinsel. So. Also, haben wir Recht, wenn wir jammern, weil es bei UNS eindeutig zu kalt ist. Heute morgen allein um 6.00 Uhr war wieder sowas ähnliches wie Reif auf den Feldern und Wiesen und das ist doch nicht normal, daß man seit 8 Monaten früh die Hundegassi-Runde mit großen Wanderstiefeln gehen muß, weil man sich sonst die Seuche holt?!
Dann dehne ich mein Gejammer auch noch dahingehend aus, daß es mich schlichtweg anödet, daß wir ab Freitag in den Süden fahren und just zum gleichen Zeitpunkt dann die wahnsinnigen Temperaturen von mehr als 20°C daheim zu erwarten sind.
Hach, was sind wir froh, daß wir Gelegenheit haben, über sowas zu jammern!!