Bei uns steht der Kauf eines neuen (gebrauchten) Wohnmobils an.
Der potentielle „Neue“ ist gefunden und wurde besichtigt. Es soll ein Laika Ecovip werden.
Vom Innenraum her wirkt er wie ein Neuwagen, kaum Gebrauchsspuren. Er riecht nicht muffig und scheint trocken zu sein. Außerdem ist die Ausstattung mehr als üppig und die verbaute Technik sehr hochwertig. Offenbar wurde mit dem Fahrzeug pfleglich umgegangen, Wartungen und Inspektionen durchgeführt. Im Winter wurde das Mobil nicht genutzt.
Bei der Besichtigung außen fielen uns dann allerdings in der Bugmaske des Alkovens einige (Spannungs-?) Risse im GFK auf.
Auf dem Dach fanden wir auch einen Riss im GFK…
Wir haben Fotos gemacht, die ich anhängen werde.
Der Verkäufer versprach von einem Händler die Risse begutachten zu lassen.
Ergebnis: unkritisch, kein Handlungsbedarf.
Der Händler den wir kontaktierten wollte nicht einmal die Fotos sehen und sagte das Wohnmobil müsse zurück ins Werk und ein komplett neues Dach drauf!
Zwischen den Aussagen liegen Welten!?
Wir fragten auch bei einem Bootsbauer an, ob eine Reparatur möglich sei. Nach Ansicht der Fotos sagte der gute Mann eine Reparatur sei möglich und unproblematisch.
Als Kostenrahmen nannte er Ca. 500-800 €.
Das scheint uns finanziell vertretbar.
Bevor wir aber einen teuren Fehlkauf tätigen möchten wir gerne noch die Schwarmintelligenz und das geballte Fachwissen des Forums bemühen.
Also, wer kann uns zu den Schäden fachlich was sagen? Reparatur möglich oder (wirtschaftlicher) Totalschaden?
Wir freuen uns auf Eure Antworten…





