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Ich mache mal ein ganz neues Thema* auf: Über Holz habe ich gar nichts gefunden :mrgreen: Alsoo: Ich muss - oder will - mit einer Platte ca. 75cm überbrücken. Die Platte muss begehbar sein. Sie sollte also nicht brechen, wenn man drüber geht, und sich möglichst auch nicht zu viel biegen. Die Platte liegt auf Kanthölzern, darunter ist hohl (also auch kein Styrodur). Und jetzt die Frage, die ihr noch nie gehört habt*: Welche Holzplatte ist stabil genug, und gleichzeitig leicht? *) Natürlich habe ich die 5823 Holz-Tröts gefunden, bin aber trotzdem noch nicht ganz schlau. Die meisten haben ja Styrodur oder ähnlich halbwegs stabiles unter dem Fussboden, oder die Bodenplatte liegt direkt am Blech. Dann muss die Platte nicht dick sein. Eine Holzplatte, die nur an den Kanten aufliegt, muss natürlich stabiler sein. Etwa 75cm soll sie überbrücken (wahrscheinlich nur 60cm, aber ich gehe erst mal von der größeren Zahl aus). Und kein Plastik. Es muss aus bestimmten Gründen Holz sein. Ich favorisiere 19er Tischlerplatte. Aber das fühlt sich fast schon zu schwer an. Viele Grüße Bernd Hallo Bernd, eine alte Wohnungstür eignet sich gut, besteht ja innen aus Pappe-Waben. Evtl. bekommst du soetwas auf dem Wertstoffhof bzw. kannst dir was abschneiden. Gruß Roland Ich würde eine Siebdruckplatte nehmen, wenn sie feuchtigkeitsresistent sein soll, oder eine Multiplexplatte, wenn Feuchtigkeit kein Thema ist. Ja nachdem wie viel Kilogramm auf der zu überbrückenden Fläche lasten können soll, kommen Plattenstärken von 15, 18, 21, 24,oder 27 mm in Frage. Die Frage ist nicht unbedingt, welche Plattenstärke die Belastung aushält, sondern wie groß die Durchbiegung sein darf. Dabei kommt es ganz entscheidend auf die Einbausituation an. Ist die Platte nicht größer als der Auflagerabstand, d.h. geht sie nicht darüber hinaus, ist die Durchbiegung am größten. Ist die dagegen größer und womöglich auf beiden Seiten eingespannt, z.B. durch ein Bad oder den Küchenblock ist die Druchbiegung deutlich geringer. Ich würde nicht unter 19mm gehen. Für eine Bodenplatte, die begangen wird ist das schon unterste Grenze. Wenn du dich in das Thema etwas einlesen möchtest, dann schau dir diese Seite mal an: --> Link Dort kannst du auch sehen, dass Tischlerplatte durchaus funktionieren, du musst allerdings darauf achten in welcher Richtung die Vollholzstäbe im Innern laufen. Besser, wenn auch schwerer, sind m.E. sog. Multiplexplatten, auch weil sie in alle Richtungen die gleichen Eigenschaften aufweisen. Gruß Roman Danek für die Tipps. Die Platte ist nicht größer als der Auflagerabstand, liegt aber an allen vier Kanten voll auf. In welcher Richtung die Vollholzstäbe im Innern laufen, dürfte egal sein, wenn die Platte an allen vier Kanten aufliegt, vermute ich mal. Viele Grüße Bernd Naja,nicht ganz.Beim Quadrat ist es egal,aber beim Rechteck sollten auf der langen Seite die kurzen Vollhölzer sein wegen der dann möglichen Durchbiegung.Multiplex wäre bei mir Favorit. Sonnigen Tach weiterhin.Uwe Für die Durchbiegung ist ja auch die Grösse der Auflagefläche interessant. Als Sichtplatte kann ev. schon eine 4mm Buchensperrholzplatte reichen, wenn entsprechend darunter ausreichend Lastverteiler mit genügend Auflagefläche Platz finden. Hierzu muss man wissen welche Aufbauhöhe zur Verfügung steht. wennstz leicht sein soll würde ich auch zu einer waben - türe raten du kannst aber auch leichtes holz nehmen und beidseitig mit glasfaser laminieren und ein holzkern - sandwich machen, dann kannst die holzptik behalten und die plattenstärle reduzieren - da kannst du dann in den bereich von 10mm kommen. ist aber ein bisserl ein aufwand wie ist denn deine gewichtung der wesentlichen parametr gewicht /dicke / steifigkeit /kosten ? und warum muss es holz sein/ optik oder andere gründe, und reicht holzoptik? du könntest die auch eine leichte molzplatte bauen mit leichtem kern (pappel, zeder) die ggf ausfrösen und hochfesten decklagen, da würde eschenfurnier gut gehen, oder auch Bambus ( wenn es auch gras statt holz sein darf) solche konstruktionen habe ich auch schon gebaut, zederkern mit 2 lagen bambus aussen (2mm) - sehr fest. wir haben als "lattenrost" eine 27mm Bambusplatte, sehr stark freigebohrt, liegt freitragend nur an zwei seiten aussen auf (200cm) - biegt sicht bei 2 pers ca 30mm durch bei den decklagen auf die faserrichtung achten ! Hallo Kerto Furnierschichtholz ist etwa das Stabilste, was es in dem Bereich gibt... :idea: Gruss Flatus
In 21èr Stärke wäre auch mein Favorit , denn ich weiss was die Aushalten -> habe meinen Pferdeanhänger einmal neue gegönnt weil die alten verfault waren und ich kann bestätigen , das 21èr 2 to locker aushalten und je nach Auflage an den Enden nicht Durchbiegen . mh. Das unangenehme ist, dass ICH die Entscheidung treffen muss :( Und dass ich damit leben muss, wenn sie falsch war, finde ich noch unangenehmer :( :( Gewicht und Preis tangieren leider oft die Entscheidung. Zahlen sind mir bei holz zu abstrakt. Vielleicht gehe ich in den Baumarkt, stelle zwei Kanthölzer auf den Boden, lege eine Platte darauf und prüfe? Wenn die Platte vor mir liegt, weiß ich, welches die richtige ist (die durchgebrochene war die falsche :mrgreen: Nee Quatsch, man muss ja nicht wie ein Idiot hüpfen und alles kaputt machen). Hier ist ein Rechner für das Gewicht von Platten --> Link Interessant: Papier wiegt so viel wie nasses Hartholz Und Wasser mehr als doppelt so viel wie Tischlerplatte Gewicht und Preis tangieren leider oft die Entscheidung. Und wo man die Platte kaufen kann. Tischlerplatte kennt jeder Massivholz-Alternative: GFM-Verlegeplatte --> Link OSB-Platten finde ich etwas grob und schwer Und die biegefestigkeit ... na ja Alternative ESB-Platte --> Link Technologische Vorteile ggü OSB: - hohe Biegefestigkeit - höhere Querzugsfestigkeit als OSB (ca. 40% höher) - niedrigere Quellung als OSB - Altholz- und bläuefrei leider ebenfalls schwer MDF-Platte leider auch schwer --> Link Bleibt 21er Tischlerplatte. oder Siebdruck, mal sehen Die genannten Exoten prüfe ich aber noch. Vielen Dank erstmal. Grüße Bernd Moin, fahr doch mal beim Tischler/Schreiner in deiner Nähe vorbei. Der hat dann oft Plattenabschnitte in verschiedene Sorten und Dicken vorrätig. Beratung, Anfassen und Ausprobieren inklusive. Meistens gibt's das Ganze dann auch für kleines Geld passgenau gesägt. Achso, ganz vergessen. Vom Gefühl her bin ich bei 19 mm Tischlerplatte, wichtig: 5-Fach verleimt. D.h. die Decklage und Massivholz- Mittellage haben die gleiche Richtung. Das ist eine stabile und leichte Platte. Tischlerplatte ist bei Feuchtigkeit schnell Torf — Siebdruckplatte !!! für sowas nehme ich, auch aus Kostengründen, die stinknormalen schaltafeln der Betonbauer. 22mm stark, im Baumarkt 200cm x 50 cm ca. 15€ oder 150x50 ca. 10 €. wegen der Imprägnierung sind die aber schlecht überlackierbar. früher gut - heute besser! hartmut
Die meisten Vorschläge hier sind gut - aber Schaltafeln aus dem Betonbau sind das schlechteste was du nehmen kannst! Die Schaltafeln werden in Querrichtung nur durch die Metallschienen an den kurzen Seiten zusammengehalten. Bei dem geforderten Maß müsste die aber kürzer geschnitten werden und verlieren daher jegliche Stabilität in Querrichtung. Da die Platte auf allen 4 Seiten aufliegen soll empfiehlt es sich auch Platten zu nehmen die in beiden Richtungen "gut" tragen. Damit werden die Tischlerplatten auch ausgeschlossen. Für mich kommen da auch nur Multiplex bzw Siebdruckplatten in Frage. Um Gewicht zu sparen: Wäre es möglich noch ein tragendes Holz einzusetzen und die 75cm zu halbieren? Dann käm man definitiv mit 12mm Platten aus. Das wäre die leichteste Variante. lg Andreas Hallo Bernd, wenn die Platte an zwei Seiten aufliegt - was ist denn darunter? Mit etwas Platz darunter würde ich eine recht dünne Siebdruckplatte nehmen und diese unten verstreben (mit Holz oder Alu Profilen). Diese Konstruktion macht zwar etwas mehr Aufwand in der Produktion, spart Dir eine Menge Gewicht. Entscheidend für die Stabilität ist nun der Abstand der Streben und deren Tiefe natürlich. Danke für die Tipps. Ich hole etwas weiter aus, sorry für die Länge. Und einer hat nach den Gründen des Themas gefragt. Gut, die nenne ich auch noch. Schaltafeln will ich nicht nehmen. Ob die Stabilität beim Abmachen des Metallrahmens leidet, weiß ich nicht, aber imprägniertes Holz kommt mir nicht in die Bude. Ein paar Worte OT, zu den Problemen mit behandeltem Holz Vor ein paar Jahrzehnten hatten wir noch eine gewisse gesundheitliche Sicherheit, was die Imprägnierung von Holz betrifft. Seit der Globalisierung kommt jedoch wieder ALLES satt rein, was im letzten Jh. mit großem Aufwand verboten wurde. Gesetze spielen für "die Großen" keine Rolle mehr oder werden durch Outsourcing umgangen. Ich kann nur jedem raten - auch Häuslebauern - keinem Hersteller mehr zu trauen und sich selbst Gedanken zu machen. Auf so kleinen Raum wie ein WoMo habe ich im Winter, wenn innen geheizt wird, ein Klima wie im Chemieraum, wenn ich ungünstig-behandeltes Holz einsetze. Je trockener und wärmer die Luft, desto mehr gast die Imprägnierung aus. Wenn man 8 Stunden in dieser "angereicherten" Luft schläft, braucht man keinen Arzt zu fragen, warum man dauernd krank ist: eigentlich kennt man den Grund schon. Das muss nicht bei jedem Imprägniermittel eintreffen, aber Roulette spiele ich mit meiner Gesundheit nicht. Nicht die Gesundheit der Kunden ist heute relevant, sondern der Profit des Konzerns. So, das musste ich leider loswerden.
Das ist einer der Gründe, warum ich diversen Aufwand treibe (siehe unten). Ich möchte Feuchtigkeit von Anfang an vermeiden (wie jeder von euch) und treffe bestimmte Vorkehrungen, dass auch bei einem GAU (z.B. Wassertank läuft aus, Regenwasser dringt ein) eine schnelle Lösung (Trocknung) möglich ist, bevor etwas modert. Diese Möglichkeit haben fertige WoMo nicht. Wenn Wasser hinter die Wände, in die Isolation oder unter die Bodenplatte gerät - und Wasser findet immer einen Weg - ist es für Monate drin, und der Moder setzt ein, Schimmel inbegriffen!! Was soll man denn machen? Wände und Boden rausreißen? Das ist ja schon zu Hause ein Problem. Schwimmender Estrich, prima+schön! ABER: 1x Wasserrohbruch, und der Boden muss aufgestemmt werden. Ich bin kein Theoretiker, sondern kenne das aus dem Leben. Und ich will solche "wird schon nicht passieren" Bauweisen NIE wieder haben. Wer meine Beiträge gelesen hat, weiß, dass ich teilweise ungewöhnliche Methoden anwende, die einigen vielleicht sogar oversized vorkommen. Bisher nur gedanklich, denn der Ausbau steht erst noch an. Auch bei der Bodenplatte folge ich nicht gerade ausgetretenen Pfaden. Meine Grundidee war (irgendwo hatte ich das schon geschrieben), auf Boden-Isolation komplett zu verzichten - und statt dessen dicke Teppiche zu verwenden, wenn es kälter wird. Das schützt zwar nicht vor eindringendem Wasser, aber man kriegt die Feuchtigkeit wieder raus, bevor der Schimmel da ist. Vorausgesetzt, man nutzt wasserdurchlässiges Holz für den Boden (bevor Einwände kommen: über das Holz natürlich PVC-Boden - aber nicht festgeklebt, sondern mit Leisten li.+r. fixiert). Andere Ideen anderer Leute, auf Styrodur o.ä. zu verzichten, sprachen von einem "Luftpolster" unter dem Boden. Luft (wenn sie nicht bewegt wird) isoliert auch. Aus den Überlegungen (und anderen Gründen) ist die Idee gewachsen, den Boden einfach zu erhöhen. d.h. unter dem Boden ist Freiraum. Bei mir etwa 11cm. Das hat - wenn ich mich dazu entschließe - diverse Vorteile:
Ob es sinnvoll war, kann ich euch später berichten. Vorher weiß ich das auch nicht. Ein Grund war auch, dass ich sowieso nach oben muss. Wegen den blöden Rahmen-Überhängen, die übrig bleiben, wenn man beim T4 das Originaldach gegen ein Hochdach tauscht, ist man beim Bau der Sitzgruppe total gehandicapt, wenn man mit dem Kopf nicht unter den Überhängen bleibt. Beim alten Bus, der solche Einschränkungen nicht hatte, konnten in der Sitzgruppe locker fünf Leute sitzen. Das werde ich beim T4 nicht hinkriegen. Es sei denn, dass ich die Sitzgruppe direkt auf das Blech baue. Was ich aber nicht will, weil dann viel Stauraum verloren geht. Jedenfalls kennt ihr jetzt den Grund des Themas. Zu den Platten zurück Die Platten werden auf fest montiertem Vierkantholz bzw. - an drei Stellen - auf 20x20 T-Eisen geschraubt (die paar mm "Kältebrücke" jucken mich nicht). Die Eisen muss ich noch schmieden lassen. Ist aber schon mit dem Schmied geklärt. Ich weiß, dass die Idee "abgehängter Boden" unüblich ist. Vielleicht deshalb, weil es so dumm ist, und ich übersehe etwas. Bitte nicht lästern und falls doch, dann möglichst nur konstruktive lästern :mrgreen:
Wie genau willst du das verstreben? Ideal wäre natürlich ein Wabenprofil innerhalb des Holzes, aber so etwas gibt es nicht bei der geringen Dicke von max. 21mm.
Wenn die Tischlerplatten nur an zwei Seiten (Holzstirnseiten) aufliegen, sind Tischlerplatten ok. Wenn die Platten an vier Seiten aufliegen, vermutest du aber Probleme. Kannst du mir deine Gedanken etwas näher bringen? Ich meine, man könnte es doch auch so sehen, dass zwei weitere Auflageflächen die Stabilität eher verbessert. Tut mir nochmal leid wegen der Textlänge. Aber ich war gerade so schön am schreiben .... ;) Viele Grüße Bernd ich spar mir die zitate, beziehe mich aber auf obenen genanntes, da verschachteltes zitieren nicht geht wirds ohnehin schwierig. ich kann dir ansatzweise folgen was deine abneigung gegen imprägnierungen betrifft, verstehe aber deine mMn inkonsequente haltung nicht wirklich. einerseits willst du kein imprägniertes holz, andererseits nimmst du aber verbundplatten - auch die werden jedenfalls verklebt und oftmals imprägniert. bei einigen hölzern ist schon der schleifstaub kanzerogen eigestuftt (ich glaube Buche und Eiche stehen auf der MAK Liste) ist also auch nicht sooo unproblematisch. und dann einen PVC Boden drauf.... spätestens da hakt es bei mir aus. die teppiche drunter werden entweder schnell gammeln ( wenn naturfaser) oder du hast wieder kunstfaser... bei dem gesamtbild in deinem bus macht eine 75x75cm platte mMn auch nimmer viel aus. T-Stahl gibt bei jedem besseren Eisenhändler als Meterware, musst nicht schmieden Doppelboden (so verstehe ich deine konstruktion) ist gang und gäbe, besonders bei VW bussen. da wird gerne sportausrüstung drunter verstaut... wenn du im mittelbereich ein oder zwei "säulen" eionstellen kannst machst du dir das ganze viel einfacher, aber aber es geht schon ohne streben. mein doppelboden trägt die gesamte einrichtung ist nur aussen aufgehängt bei einem plattenmass 200 x 330cm und ist sehr leicht ( ca 4kg/m²) allerdingst Epoxi und nicht ganz billig.
Du nimmst eine 12 mm Siebdruckplatte --> Link und klebst die 10 mm Alu Profile --> Link längs darauf (Bild in Powerpoint zusammengeschustert - nur mit T Profil, Link geht zu U Profil, ist aber egal). Macht nun 22mm, alternativ andere Materialstärken kombinieren, Profiltiefe bringt Stabilität. ![]() Wenn die Breite ein Problem ist hilft dieselbe Konstruktion einmal quer dazu.
15 oder 25mm auf die schnelle gefunden --> Link Das Forum ist echt klasse. Danke für eure Antworten :) :) :) Die Leichtbauplatten kannte ich noch nicht. Werde ich mir nachher gleich ansehen. Auch die Konstruktion mit den Aluprofilen ist klasse.
Du hast recht. Ich habe aber noch keine Entscheidung getroffen, sondern bin noch am Einsammeln der Eigenschaften. Manchmal müssen wir Kompromisse machen. Nur nicht freiwillig. Wenn es nichts anderes gäbe - nur dann - würde ich den "faulen Kompromiss" machen. Allerdings würde ich mir dann weit mehr Gedanken über die Art der Imprägnierung machen als ich es jetzt tue.
Die Teppiche natürlich nicht unter dem PVC :mrgreen: Holz ==> PVC und dann (nur wenn es kalt ist) ==> Teppich
Weiß ich. Aber die Enden, die sich berühren, werde ich verschweißen lassen. Gibt mehr Stabilität. Außerdem muss der Steg (20mm) oben etwas abgeschliffen werden, falls die Platten dünner als 20mm sind.
Echt? Ist mir noch nicht über den Weg gelaufen. Wenn du ein paar Links parats hast ... danke.
Ja. Ich werde vermutlich ein paar "Säulen" (Holzklötze) einsetzen. Allerdings welche, die ich umsetzen kann, falls etwas sperriges transportiert werden muss. Bevor ich die Säulen einkalkuliere, will ich aber die Konstruktion so selbsttragen wie möglich haben.
2,00m/3,30m zu überbrücken, ist gewaltig. Kannst du Einzelheiten über Material und Dicke nennen?
der Boden ist die gleiche sandwichplatte wie die restlichen wände, also 40mm styrodur mit deckschichten 600g(m² Glasgewebe/Epoxy. zusätzlich verstärkt Unterseite 440g/m²Carbon Biaxgelege Oberseite 440g/m²Carbon Biaxgelege / 160g/m²Carbon Textreme (Sichtfläche) dazwischen unter den Einbauten Vectran Biax (Tresor, Kühlschrank,...)
hier die vorstellung meines autos --> Link Danke :D Ich sehe mir das nachher an. Viele Grüße Bernd ... oder du nimmst einfach eine Kerto Furnierschichtholz, wie ich schon mal geschrieben haben. :!: Sie erfüllt alle Anforderungen und ist gut zu bearbeiten. Gruss Flatus .
Das habe ich mir doch schon angesehen. Aber die dünnste Platte ist 21mm (bin aber noch am suchen). Wenn Platte stabiler als Tischlerplatte, sollte sie eigentlich dünner sein, sonst habe ich nichts gekonnt. Viele Grüße Bernd du willst eine hohe biegesteifigkeit, die kannst du nur über zwei parameter treiben 1. e-modul der deckschichten - da bist du bei siebdruckplatten schon ganz gut unterwegs, da ist bei Holz nicht mehr soo viel luft nach oben, bambus hilft etzwas, steifere werkstoffe (Glas, Carbon,.. willst du nicht. 2. Dicke - die geht potentiell in die steifigkeit und bringt dir am meisten. wenn du die dicke mit einem leichten, geeigneten Kernmaterial erreichst bits du beim leichtbau sandwich. da wäre eine evtl. interessante kombi bambus aussen und als kern styrodur (o.a. kompromiss), pappel oder eine papp - wabe. wen du weist was du willst kann dir das jeder tischler (schreiner) mit furnierpresse machen
nicht dein Ernst jetzt oder?
klar - muss ja schaun ob du mitliest ;) und mMn weniger problematisch als die kleber und der PVC Boden Noch mal zu den Profilen: Wenn Du eine Oberfräse hast, kannst Du die Profile auch andersherum in die Platte verleimen. Dann benötigst Du T-Profile und der Fuß des "T" wird in einer gefrästen Nut geführt. So kannst Du eine dickere Platte verwenden. Guckst Du: ![]() kurze Rückmeldung: Kerto-Platten werden ab 21mm gefertigt. In Deutschland erst ab 27mm problemlos lieferbar (Mindestabnahme 1 Platte, die Platte ist 6m lang). Damit scheidet Kerto aus. Verkäufer hat finische Baufunier empfohlen (BFU 100). cbra , wieso "musst schaun ob ich mitlese" ? Ich habe in deinen Links, Ausbau des WoMo, schon mal irgendwo "Styrodur" gelesen. Styrodur trägt doch nicht :? Klärst du das mal auf? danke. hampshire, dieselbe Idee ist mir gestern auch gekommen: Stege in die Platte fräsen, und T-Profile einsetzen. Nur schwächen die Stege die Platte gleichzeitig, weil ich die Platte ja quasi unten ansäge :cry: GEDANKENSPIEL: Je tiefer die Stege, desto stärkere T-Profile kann man einsetzen Stege so tief wie das Holz dick ist bedeuten also die höchste Stabilität (weil die stärksten T-Profile verwendet werden können). "Stege so tief wie das Holz dick ist" bedeutet aber gleichzeitig, dass man Bretter hat. Folglich könnte man gleich Bretter nehmen, die mit T-Profilen verleimt werden.
ich dachte du beziehst dich auf die "schadstoffe / naturholz" styrodur trägt hervorragend, wenn man es mit geeigneten deckschichten zum sandwich wandelt. ähnlich waben, nur wesentlich einfacher zu verarbeiten und besser verfügbar. nimm für einen eigenversuch mal ein stück weichen schaumstoff (wie in sitzpolstern...) 10 oder 20 cm lang - lege den auf 2 träger (finger...) das wird durchhängen und kaum last tragen. jetzt klebts du oben und unten einen streifen klebeband auf, und plötzlich trägt dir das eine last, z.b. bierdose. der kern im sandwich mus "nur" die schubspannungen zwischen zug und druckseite übertragen und die beiden deckschichten auf abstand halten - gut klebbar sollte es auch sein. wenn du deine platte nimmst kannst du die 75x75cm aus styrodur machen, zwei decklagen aus carbon (geschätzt 400g/m²) epoxy und du kannst darauf rumspringen ich hab das gerade gebaut - hundegangway - 20mm dick, 35cm breit 170cm lang, mit antirutschbelag, kratzschutz und kantenschutz ca 1,8kg. kann ich mich mit 75 kg mittig draufstellen, durchbiegung ca 20mm. passt, weil der hund wiegt nur 25kg
da war dein entwurf gestern aber deutlich steifer - weil höher. und verschätzt euch mit den aluprofilen nicht, das ist kein besonders toller werkstaoff wenn baumarkt - stranggezogen
hier noch wikipedia zum thema --> Link
das ist wohl richtig. Vielleicht kann man ja auch die Profile an den Kanten einhängen und dann das Brett nur drauflegen. So, ich war gerade beim Schreiner um die Ecke. Nur um zu sehen, was für Materieal überhaupt beschaffbar ist. Kerto fiel ja schon raus, siehe oben. Schreiner meinte, bester Kompromiss ist 21er Multiplex für die selbsttragende Platte, und 16er für die Möbel. Das mit den Sandwichplatten probiere ich trotzdem aus. Kann ich mir nämlich nicht vorstellen. cbra, kannst du mal die genauen Daten des Hundegangway nennen? Was meinst du mit "zwei decklagen aus carbon ... epoxy" ? Diese Fasermatten, die man zum Auto-reparieren nimmt, mit 2-Komponenten-Epoxydharz? Wenn ich mich richtig erinnere, schmilzt Styrodur, wenn es mit Kunstharz in Berührung kommt (kann mich aber täuschen, ist schon ewig lange her). 20mm dick ist die Styrodureinlage, oder die fertige Gangway? Hundegangway brauche ich sowieso bald. Mein Küchenvorstehhund wird dieses Jahr 15 :D Viele Grüße Bernd Hi Bernd wie wäre es mit einer Platte Bootsbausperrholz in Stärke 12 mm, Holzart Okume, ist ziemlich resistent gegen Feuchtigkeit und das leichteste Bootsbausperrholz. Kannst du evtl. auch bei einem größeren Holzhändler bekommen. Wenn nicht bei --> Link genau nach Maß. Sollte dir die 12 mm zu stark biegen, einfach noch eine oder zwei Leisten drunter leimen. Gruß Karlheinz Also Schreiner blickte nicht sehr entspannt, als ich nach einer Dicke unter 21mm fragte. Und zwar egal bei welcher Holzart. Leichtbau Multiplex gäbe es noch, macht aber nur wenige kg pro qm aus (dafür exorbital teurer). Ich probiere das mit den Selbstbau-Sandwiches, wenn cbra mir das Rezept postet :mrgreen: und bleibe ansonsten bei 21er Multiplex. Für die Bodenplatte jedenfalls, das sind ja eh nur knapp ~ 3 qm. Für die Möbel, Schrank, Sitzgruppe, Bettunterholz bin ich noch nicht ganz entschieden. Viele Grüße Bernd EDIT: Bei Bootbausperrholz gibts tatsächlich Sandwichplatten, die innen mit Schaumstoff gefüllt sind. Ich staune. --> Link ich muss nochmal das Forum loben: Klasse tipps hier, danke danke danke :) hmm - mal auf die schnelle keine matten wie beim autoreparieren, sondern gewebe oder gelege, da liegen die fasern orientiert drin und man hat kontrolle über die steifigkeitsverteilung. matten nimmt man eigentlich nur für rostlöcher oder billigprodukte (spielplatzrutschen, sandkisten, billige boote, billige GfK Womos,...) das geht ist aber mMn billig und schwer und nicht fest. als faser kann man alles mögliche nehmen, Glas ist am verbreitetsten (GfK Glasfeaserverstärkter Kunststoff) - ist gut und relativ fest , einfach zu verarbeiten und sehr günstig. Carbon - das schwarze zeug - gibt es in mitel, hochfest und hochsteif, da gehts dann um ein vielfaches über das niveau von stahl, besonders relativ gedacht. ist bekannt aus Formel 1, vielen sportartikeln ( carbon fahrräder, ski7wanderstöcke, bootsmasten,...). dann noch exotischere fasern au dem kunstfaserbereioch wie kevlar, dyneema, vectran,... oder aus dem naturfaserbereich wie hanf. um die belastungen von faser zu faser zu bringen und eine gemeinsame festigkeit zu erreichen braucht man eine matrix - das harz. das muss die fasern gut imprägnieren, die belastungen gut übertragen, an den fasren haften, luft rauslassen(beim imprägnieren) enig verspröden, vergilben etc. da gibt es das altbekannte polyesterhartz - das lösemitte darin löst das styrodur auf wie du richtig anmerkst, es stinkt und ist ...naja... ich nehms schon lange nicht mehr. dann gibt es epoxy, besonders die neueren entwicklungen sind recht verarbeitungsfreuindlich auch in bezug auf die giftigkeit, sehr gut zu verarbeiten, festigkeit alles tiptop wenn man die richtigen / passenden harze wählt. auch ein grossteil der "holzboote" sind mit epoxy "behandelt". exotischere harze hier mal aussen vor. grob gesagt schneidet man die verstärkungsfasern zu und imprägniert sie mit dem harz, das nennt man laminieren. für ein einfaches sandwich wie bei dir kann man aber auch fertige deckschichten auf einen kern kleben. die deckschichten können holzfurnier, Alublech, stahlblech, oder auch fertige laminate aus GfK oder CfK sein. auf den kern - styrodur, andere schaumplatte, waben,... kommt kleber und das ganze in eine furnierpresse. hier hast du einen überblick was da alles denkbar ist, ich habe dort die platten für meinen aufbau pressen lassen, nach meinen vorgaben --> Link soviel mal fürs erste betr. rezept mach mal genauere vorgaben - wie dünn soll es wirklich sein? was darfs kosten (material ohne arbeit) ich wäre mal für Holzkern ca 9 bis 10mm, pappel - standard snowboardkern unbearbeitet Dechklage glaslaminat triax ca 800 bis 1000 g/m² mit epoxy wird transparent und gibt holzoptik steifigkeit kannst du dir etwas steifer vorstellen wie bei einem snowboardzwischen den bindungen solange du keine löcher durchs laminat machst ist feuchtigkeit kein thema gewicht sollte ca 3-4 kg /m² sein danke. Viele Materialien kenne ich gar nicht. Zu "meiner Zeit" gabs gerade mal KH und 2 Sorten Matten: Das gut mit der Schere schneidbare Fließ und diese Überkreuz-Faser-Matten (wo sich die Fasern verzogen haben, wenn man nicht aufpasste). Beides weiß. Schwarze Matten kenne ich gar nicht.
Genau so wie deins. Mein Hund wiegt 35, aber 10 kg mehr oder weniger ist nicht das Problem. Und nochmal genaue Bezeichnung. KK, Kunstharz, Epoxyharz ... diese Namen wurden früher alle für dasselbe Produnkt verwendet. Heute scheint es dezidierte Unterschiede zu geben :?: danke. Viele Grüße Bernd
also ich habe in den 70ern angefangen, das gabs die unterschiede schon, studiert habe ich in den 80ern - da musste es etwas genauer sein... ;) vergiss sowohl Vlies als auch matten - bei deinen zielen ist es schade um die arbeitszeit |
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