xcamping
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Bauchfelldialyse


saren am 15 Jul 2016 15:46:37

Liebe Forianer,
das ist zwar ein SEHR spezielles Thema, aber wie ich über die Suchfunktion schon gesehen habe, betrifft oder betraf es doch einige Wohnmobilisten.
Mein Mann ist nun leider dialysepflichtig geworden und wir wollen das Wohnmobilreisen auch nach über 30 Jahren nicht aufgeben!
Bisher standen wir stationär auf einem Campingplatz und er ist von dort aus ins Krankenhaus gefahren.... aber das ist ja nicht Sinn des Wohnmobilreisens.

Er hat sich daher für die Bauchfelldialyse entschieden, die jetzt beginnen soll.
Damit erhoffen wir uns eine weitgehende Unabhängigkeit von Dialysezentren Dialyseterminen.

Lange Rede.... wer hat Erfahrungen mit Bauchfelldialyse im Wohnmobil?
Wo lagert Ihr die großen Mengen an Material (Dialysat etc.) oder lasst Ihr Euch das nachsenden zum Urlaubsort?
Wie kommt Ihr mit den Platzverhältnissen hin?
Macht jemand im Wohnmobil auch APD, also automatische Dialyse in der Nacht? Wo stellt Ihr die Maschine hin?

Vielleicht finden sich ja doch ein paar Womo-Freunde, die trotz dieses Handicaps noch unabhängige Urlaube machen.

Bitte teilt uns Eure Erfahrungen und Tipps und Tricks mit. Danke schon mal.

saren

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

harpya am 15 Jul 2016 16:36:40

saren hat geschrieben:Bitte teilt uns Eure Erfahrungen und Tipps und Tricks mit. Danke schon mal.

saren

Dürfte ergebliche Probleme mit der Hygiene geben, abgesehen von dem ganzen Handling des Equipments.
Ich sehe aber das Problem nicht so richtig.
Ich fahre seit 2 Jahren mit normaler Dialyse durch die Länder, besonders in BRD ist das überhaupt kein Problem an jedem Ort eine Dialyse zu organiseren, da wo man hinwill, 1,2,3 Tag und weiter.
Viel Stellplätze unter 5-10 km Entfernung.
Sind die Strecken mal groß, abends vor der Dialyse parken oder morgens anfahren,
Dialyse verschlafen und mittags weiter.
1 Woche Planungsvorlauf reicht allemal das die Daten jeweils vorliegen,
wir organisieren das aber so 3-4 Wochen vorher.
Auch mal mit absagen, wenn wir kurzfristig umdisponieren.
Wenn mal was garnicht klappt wegen liegenbleiben oder so, das nächste Krankenhaus kann helfen.
EPO o.ä. muss man manchmal gekühlt mitnehem.
Klappte immer hevorragend.
Auch für Taxi, eine Pauschalbescheinigung Krankenkasse (anmelden),
im Zeitraum von -bis werden Taxifahrten zur Dialyse genehmigt.
Dem Taxifahrer Kopie geben, fertig.
Kaum eine Beeinträchtigung.

Jatzt fahren wir Nähe Meran, 2 Dialysestationen sogar aus BRD gemanaged. (300m vom Stellplatz)
Unterwegs trödeln wir etwas rum, Dialyse überall, etwas Abstimmung natürlich nötig wegen der konkreten Zeiten.
Bauchfell ist doch etwas Schweinkram, hält wahrscheinlich mehr auf als mal eben dialysieren lassen, von der Infektionsgefahr ganz zu schweigen.
Würde ich mir ersparen.

saren am 15 Jul 2016 17:02:46

Hallo harpya
Danke einstweilen. Ja, das haben wir ja schon gemacht. Ich weiß nicht wie alt Du bist, aber meinem Mann (älteres Semester) ist das alles zu nervig.
Dialyse verschlafen geht bei ihm auch nicht. Für ihn ist das verlorere Lebens- und Urlaubszeit, da "rumzuliegen". Jeder empfindet das halt anders.

Aber wie auch immer.... ich wollte auch keine Diskussion über Hämodialyse vs. Peritonealdialyse anstoßen, ist dafür auch das falsche Forum.

Ich wollte nur mal wissen, wer konkret Bauchfelldialyse im Womo macht und wie er damit klarkommt. Aber danke für deinen Bericht über Deine Dialyseerfahrungen unterwegs.
Wir waren erst einmal verreist, seit er dialysepflichtig ist und das war nicht so super.

Liebe Grüße saren

Anzeige vom Forum


Kakowo am 15 Jul 2016 20:14:49

Hallo !
Ich bin selber nicht betroffen,aber die erste (mittlerweile verstorbene) Frau eines guten Freundes war in der selben Lage. Das ist aber auch schon 20 Jahre her.
Er erzählte dass sie genau aus diesem Grund Urlaub im Wohnmobil machten. So konnte das Material gut transportiert werden.
Das Wohnmobil war wohl immer überladen ....
Ich meine er sagte dass sie bei längeren Fahrten sich die Beutel auch schon mal an andere Adressen,z.B. Apotheken liefern liessen.
Es war ein dafür selbst ausgebautes Womo mit extra Stauraum in Bodennähe (Keller).
Ich wünsche euch komplikationslose schöne Fahrten !!

harpya am 15 Jul 2016 20:44:06

saren hat geschrieben:Dialyse verschlafen geht bei ihm auch nicht. Für ihn ist das verlorere Lebens- und Urlaubszeit, da "rumzuliegen". Jeder empfindet das halt anders.
Liebe Grüße saren

Ich hab normalerweise so um 8:30.
Dann bleibe ich bis ca. 4:00 auf, zu tun hab ich immer
was und verschlafe 4 Std. Dialyse, macht 8 Std. passt.
(61)

Besonders der ständige Kathether würde mir Respekt einflössen, gibt ja auch Patienten mit Herzkatheter,
da ist dauernd was los mit Infektionen.
Meinen anfangs hätte sich fast der Hund geholt beim spielen.

saren am 17 Jul 2016 16:29:53

Oh je... :runningdog: :runningdog:
Danke nochmal Euch allen.
Diejenigen, die mal Bauchfelldialyse im Wohnmobil gemacht haben, sind wohl nicht mehr im Forum (aktiv).
Na macht nix. Wir werden sehen und es ausprobieren.

Liebe Grüße saren

nuvamic am 17 Jul 2016 16:58:43

Naja - zwei Tage sind jetzt auch nicht die Welt. Soll ja Leute geben, die unterwegs sind (und nicht ständig online). Vielleicht meldet sich ja noch jemand...

harpya am 17 Jul 2016 17:39:15

saren hat geschrieben:Oh je... :runningdog: :runningdog:
Danke nochmal Euch allen.
Diejenigen, die mal Bauchfelldialyse im Wohnmobil gemacht haben, sind wohl nicht mehr im Forum (aktiv).
Na macht nix. Wir werden sehen und es ausprobieren.

Liebe Grüße saren


Ich hab mal eine der Kräfte aus der Heimdialysebratung hier gefragt,
die haben 2 Wohnmobilbesatzungen die damit schon länger recht gut zurechtkommen.
Bischen umständlich ist es schon und fachlich Hilfe sollte in Reichweite sein.
Der Teufel ist ein Eichhörnchen.

saren am 19 Jul 2016 20:18:52

Na pima. Danke für die Nachfrage. Dann ist es also nicht so exotisch....
Wir schauen mal....
Liebe Grüße saren

Loui2013 am 19 Jul 2016 23:34:12

Hallo,
bin seit 2010 transplantiert und fit wie eh und je. Wie sieht es bei euch mit einer Lebendspende aus, wäre das ein Thema für euch? Auf diese Art wäre euch beiden geholfen und ihr könnt, nach ein paar Wochen Genesung, das Leben wieder voll genießen.
Gibt natürlich ein paar Kriterien vom Spender und Empfänger zu erfüllen. Sollten diese kein Problem darstellen, wäre es wirklich eine Überlegung wert.
Gruß

harpya am 20 Jul 2016 00:13:20

Loui2013 hat geschrieben:Hallo,
bin seit 2010 transplantiert und fit wie eh und je. Wie sieht es bei euch mit einer Lebendspende aus,
Gruß


Könnte ich haben, würde mich aber hüten sowas abzuverlangen oder aufdrängen zu lassen.

Loui2013 am 20 Jul 2016 00:28:57

[quote="harpya"][quote="Loui2013"]Hallo,
bin seit 2010 transplantiert und fit wie eh und je. Wie sieht es bei euch mit einer Lebendspende aus,
Gruß

Könnte ich haben, würde mich aber hüten sowas abzuverlangen oder aufdrängen zu lassen.

Verlangen kann man es natürlich nicht und aufdrängen tut es einem garantiert keiner. Habe die Niere von meinem Bruder und es war seit der Diagnose vor über 20 Jahren nie ein Thema bei uns in der Familie. Hätte minimum drei bekommen können.

harpya am 20 Jul 2016 00:33:23

Loui2013 hat geschrieben:Verlangen kann man es natürlich nicht und aufdrängen tut es einem garantiert keiner. Habe die Niere von meinem Bruder und es war seit der Diagnose vor über 20 Jahren nie ein Thema bei uns in der Familie. Hätte minimum drei bekommen können.


Schön, aber ich bin prinzipiell dagegen anderer Leute Leben zu meinem Vorteil zu gefährden.
Könnte auch sicher eine aus Indien/Pakistan/Irak/Nordafrika bekommen, wo die armen Leute die verkaufen.
Auch nicht mein Ding.
Muss jeder für sich entscheiden.

Loui2013 am 20 Jul 2016 09:24:58

Könnte auch sicher eine aus Indien/Pakistan/Irak/Nordafrika bekommen, wo die armen Leute die verkaufen.
Auch nicht mein Ding.
Muss jeder für sich entscheiden.[/quote]

Dazu sag ich mal gar nichts.
MfG

Tipsel am 20 Jul 2016 09:43:15

Bitte bleibt beim Thema Bauchfelldialyse.

co11 am 18 Sep 2016 18:29:26

Hallo saren,

habe Deinen Beitrag erst heute gelesen.
Ich sehe die CAPD im Wohnmobil nicht besonders schwierig, wenn man die benötigten
Materialien unter bringt. Die Zentren (z.B. KFH) organisieren aber auch die Lieferung
an einen Urlaubsort, dort kann man sich die Lieferung dann abholen.
Ich kann für etwa 8 Wochen alles nötigte im Fahrzeug unter bringen.
Bei einem Termin im KFH habe ich einen Herrn getroffen, der seit 9 Jahren Peritonealdialyse
macht, und sich im Mai diesen Jahres ein Wohnmobil gekauft hat.
Die Leute hatten bisher ein Boot in NL, das war ihnen aber aus Altersgründen zu aufwendig geworden.
Der Herr wird im November 80 Jahre alt. Es ist also vieles möglich, wenn man es will.
Eine Diskussion über die verschiedenen Dialyseverfahren möchte ich hier nicht auslösen,
kann aber sagen, wenn es aus medizinischer Sicht keine anderen Gründe gibt, ist die Peritonealdialyse eine schonende Art der Dialyse, die dem natürlichen Entgiftungsvorgang der Niere sehr nahe kommt.
Selbst habe ich für einen deutschen Hersteller 20 Jahre Dialysegeräte vertrieben.

Walter

saren am 28 Sep 2016 15:42:41

Hallo Walter,
danke für Deinen Beitrag. Hab ihn leider erst heute gesehen, da wir unterwegs waren - sozusagen Bauchfelldialyse-Probeurlaub.
Bayern, Wachau, Steiermark, Zillertal.... knapp 3 Wochen - allet jut, wie der Berliner sagt.

Wir haben extra unser Womo auflasten lassen :roll: um das ganze Dialyse-Gedöns mitnehmen zu können. Auch der letzte Winkel wurde ausgenutzt für die ganzen Kartons mit Dialysat, da wir uns nicht unterwegs beliefern lassen wollten. Außerdem haben wir noch eine Wärmetasche für 12 V gekauft.
Es hat alles gut geklappt. :lol:

Sollte jemand an Einzelheiten interessiert sein, bin ich gern behilflich.

Liebe Grüße
Sabine

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Marderabwehr - elektronischer Marderschreck - sinnvoll ?
Polizei rät Kennzeichen aufs Dach
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt