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3 erlebnisreiche Wochen durch Schottland


Cornwallo am 29 Jul 2016 18:21:49

Diesmal also Schottland
Wir entschieden uns über Amsterdam und Newcastle nach Schottland zu fahren. Das ist recht entspannt, da die meiste Wegstrecke durch England wegfällt. Das muß jeder für sich entscheiden. Über Amsterdam Newcastle sind es ca. 770 km. Über Calais Dover sind es ca. 1450 km. Die Fähre Calais Dover kostet ca. 140,00 Euro. Amsterdam Newcastle sind es ca. 550.00 Euro incl. eine Übernachtung auf dem Schiff. Beides natürlich hin und zurück.

Am 11. Mai 2015 ca. 12:00 Uhr mittags ging es los. Erstmal nach Amsterdam. Kurz vor Amsterdam ein Schock: der 5. Gang ist ohne Kraft, es macht nur ein sehr merkwürdiges Zischen und Pfeifen im Auto. Fahren in den anderen Gängen kein Problem.......... Augen zu und durch, dann halt ohne 5. Gang. Vom 4. in den 6. klappt, weiter. Wieder zuhause wurde in der Werkstatt festgestellt, dass das Zahnrad vom 5. Gang sich von der Welle gelöst hatte und somit keine Kraft mehr übertragen konnte. Zum Glück gab es sonst keine Probleme, außer ich habe aus Versehen den 5. mal eingelegt. Zisch....Mist, anderer Gang. Ok.
In Amsterdam dann auf den Stellplatz Amsterdam City Camp am Hafen gefahren. Dort noch ein bisschen spazieren gegangen. Nicht sehr weit, wir waren erst letztes Jahr in Amsterdam.

12. Mai 2015 Am nächsten Morgen ganz gemütlich aufwachen, Beine vertreten und dann langsam durch die Stadt zum Fährhafen Ijmuiden fahren. Wir sind zwar schon um halb eins da, aber sind noch nicht mal die ersten. Vor uns steht ein Campingbus aus Dresden mit auffälligem Bild von der Frauenkirche oben drauf. Hinter uns kommt ein Mobil, wie wir auch mit MSP auf dem Kennzeichen. Da wir noch nichts gegessen haben suchen wir einen Imbiss o. Ä.. Wir laufen den Hafen entlang. Vorne, gegenüber der Einfahrt der Fähre ist ein Imbiss. Selten so gute Fish and Chips gegessen. Zurück am Auto kommen natürlich Gespräche in Gang: wohin in Schottland, wie lange, haben sie Empfehlungen? Eine nette Runde. Die Dresdner sollten wir noch mal sehen.
Ca. 15:30 Uhr beginnt das Boarding. So eng zu stehen sind wir nicht gewohnt. Calais Dover fährt ja stündlich. Aber die hier fahren nur einmal am Tag, da muss jeder Zentimeter genutzt werden.

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Wir sind recht früh auf dem Schiff und können den Anderen beim Reinfahren zuschauen.

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Aber erst mal ein Bier (oder zwei), soll gut gegen Seekrankheit sein.

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Ich bin ja so der Held, was Seekrankheit angeht. Beim Segeln hab ich kaum Probleme, aber ohne Sicht auf den Horizont...... Doch alles gut, die See ist bis Newcastle spiegelglatt. Unsere Kabine liegt ziemlich weit hinten, da braucht man Gehörschutz zum schlafen, wirklich!!

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Einfahrt in den River Tyne

13. Mai 2015 ca. 10:00 Uhr oder so kommen wir in Newcastle an. Hier suchen wir uns erstmal einen Supermarkt und decken uns mit Lebensmitteln ein. Es gibt einiges das hier besser ist als bei uns daheim. Und …... wozu fahren wir nach England, wenn wir dann Schnitzel o.Ä. wollen. „When you´re in Rome, do as the Romans do“
Und los Richtung Schottland!! Erstes Ziel Jedburgh. Hier gibt es schon die erste Abbey zu besichtigen.

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Silvia bekommt noch einen Kaschmirschal von der Edinburgh Woolen Mill, da das Wetter ein bisschen frostig ist. Auf der ganzen Tour waren die Temperaturen gefühlt nur einstellig. Selbst die Schotten hatten gemault über die Temperaturen. Unser bester Freund die ganzen 3 Wochen war der Regenschirm, wenns mal nicht gestürmt hat. Aber Schottland muss man eben nehmen wie es kommt. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

15. Mai 2015 Weiter nach Edinburgh auf den CP vom Caravan Club, bei dem wir auch Mitglied sind. Der Platz liegt am Firth of Forth, allerdings ein paar Kilometer von der Innenstadt entfernt.

16. Mai 2015 Sehr gut geschlafen, der Platz ist wunderbar ruhig. Vorne an der Rezeption fährt ein Taxidienst mit Ford Transit-Bussen direkt in die Innenstadt, einwandfrei.
In der Innenstadt angekommen orientieren wir uns erstmal, wo was liegt. Aber zuerst brauchen wir eine Sim-Karte für die Datenverbindung. 2GB für 15 Pfund reichen, es gibt hier ja auch oft Wifi. Als nächstes gehen wir auf die Burg. Das ist schon ein sehr imposantes Bauwerk.

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Hier findet alljährlich das Edinburgh Military Tattoo statt
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die "dicke Berta" Mons Meg, die größte Kanone ihrer Zeit

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den Soldaten hielten wir zuerst für eine Puppe, so ruhig war der gestanden

Auf dem Vorplatz findet jedes Jahr das Military Tattoo statt. Wir haben das schon öfter im TV gesehen, erkennen den Platz aber ohne Tribühnen überhaupt nicht. An der Kasse der Burg ist eine Riesenschlange, jeder will rein. Wir lassen uns auch nicht von gelegentlichen Regenschauern abhalten, die Schlange steht nämlich im Freien. Endlich drin verlieren sich die Massen aber schon. Zuerst kommt die „Halfmoon Battery“ mit jeder Menge Kanonen.

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In die St. Margaret´s Chapel oben auf der Burg dürfen wir nicht. Ein Herr mit Jacke vom Castle wehrt ab. Direkt vor der Kapelle wartet ein Bagpiper, ok die hört man in der Stadt auch öfter. Als wir gerade gehen wollen kommt ein schickes Auto, und eine schon etwas ältere Dame, offensichtlich eine Braut, steigt aus, und wird von einem Herrn in „Kostüm“ begrüßt und von dem Bagpiper zur Kapelle geleitet.

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die Brautjungfer wartet

Darum durfte also keiner rein. Da steigt eine Hochzeit. Und darum auch der Bagpiper. Der geleitet jetzt die Braut zur Kapelle. Ihr ist die Aufmerksamkeit von allen sicher.
Nachdem wir uns im Verlies und der Great Hall umgeschaut haben, kommt pünktlich zum nächsten Schauer die Braut wieder zurück. Shit hapens.

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Beim Herumlaufen hören wir plötzlich Pferdegetrappel. Kein Pferd zu sehen. Dafür läuft die Ehrenabordnung der Braut an uns vorbei. Mit ihren genagelten Schuhen auf dem Pflaster klingen die wie Pferde.

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nicht jeder Schotte trägt Kilt aber die Farben passen

Um genau 13:00 Uhr wird eine Kanone abgeschossen. Aus Tradition. Danach stellt der Edinburger seine Uhr. Ein Soldat macht eine große Show daraus und scherzt mit den Umstehenden. Alle stehen und warten, ich auch, will ja ein Bild vom Schuss machen. Bei mir ist schon eins, wann geht’s denn los? Einmal zur Seite geguckt und schon knallts, bin ganz schön erschrocken, obwohl ich darauf gewartet habe.

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den Schuss verpasst

Vom Castle geht die Royal Mile hinunter in die Stadt. Man kommt sich ein bisschen vor wie in einem Harry Potter Film. Seitlich gehen total schmale Gässchen ab, dann sind in manchen Höfen uralte Bauwerke. Ein Mann steht mit einer Eule auf dem Arm da. Und dann wieder imposante Prachtbauten. Man atmet Geschichte. Eine faszinierende Mischung, der Gesamteindruck ist einfach großartig!!

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Nachdem der Magen sich jetzt meldet laufen wir durch die Victoria Street hinunter zum Grassmarket. Hier gibt es jede Menge Pubs und Imbissläden. In einem Pub finden wir noch einen freien Tisch. Danach zurück zum CP und erst mal alle Eindrücke verdauen.

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Victoria Street vom Lawn Market zum Grass Market
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der Laden heißt Oink, hier gibt es pulled pork sandwiches

17. Mai 2015 Heute wollen wir uns ein Museum anschauen. Und zwar das National Museum of Scotland. Auf dem Weg kommen wir an der Royal Scots Academie und der Scottish National Gallerie vorbei. In der Einen gibt es Architektur, in der anderen Bilder. Uns interessieren Naturwissenschaften, also National Museum of Scotland. Eintritt in alle 3 ist frei, wie auch in allen anderen „staatlichen“ Museen in Schottland. Sehr Touristenfreundlich!
Das Museum ist aufgeteilt. Eine Hälfte ist Naturwissenschaften, die andere Geschichte der Schotten. Das alles ist in einem Tag kaum zu schaffen. Zum Ende hin sind wir so fertig, dass wir erstmal auf das Dach hochfahren. Von der Dachterrasse gibt es einen tollen Ausblick über die Stadt und Ruhe zum Nachdenken.

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ein Fallbeil
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Aussicht vom Dach

Wieder haben wir Hunger. Wagamama sollte es sein. Da wollte ich schon immer mal rein. Am Eingang sitzen ein paar junge Leute und warten. Auf was?? Sie erzählen, sie warten auf einen Sitzplatz. Ich schau mal durch die Türe. Der Laden ist grade mal halb voll. Hinter uns kommen schon die nächsten. Wenn das die Firmenpolitik ist, um interessant zu bleiben, sollen sie so weitermachen. Aber ohne uns! Andere Lokale wollen auch Geld verdienen.
Hier in Edinburgh holen wir auch das erste Mal Geld. Interessant ist, dass jede Bank in Schottland eigene Scheine ausgibt. Die wurden im Jahr darauf auch in England anstandslos akzeptiert.
Zurück auf dem Platz überlegen wir, wie wir weiterfahren.

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18. Mai 2015 Weiter geht’s Richtung Balmoral. Über den Firth of Forth, neben der berühmten Eisenbahnbrücke fahren wir in die Highlands. Bis zum Braemar Caravan Park merkt man noch nicht viel von den Highlands. Der 5. Gang fehlt auch nicht sehr. Aber die Strassen werden zunehmend interessant.

19. Mai 2015 Balmoral Castle; ganz früh sind wir schon am Parkplatz. Es ist noch gar nicht offen. Beim Warten treffen wir einen anderen Deutschen. Er erzählt, dass er gerade von weiter nördlich Richtung Heimat unterwegs ist und er gestern Neuschnee hatte, nicht dass wir das bräuchten. Na ja, ist ja erst Mai.
Balmoral das Urlaubsschloss der Königlichen Familie. Man darf nur in einen Seitenbau rein und auch dort nicht fotografieren. Es steht extra ein Aufpasser da! Aber die Außenanlage und vor allem der Gemüsegarten sind interessant. Es gibt auch noch ein kleines Museum mit den diversen fahrbaren Untersätzen von früher. Ein Kino zum Einstimmen und, natürlich, ein Cafe mit Souveniershop.

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das Gästehaus von Balmoral

Nach Balmoral fahren wir durch die Cairngorms Richtung Inverness. Das ist mal eine Anspruchsvolle Strecke. Fast komplett Single Track Road mit Ausweichstellen. Neben der Straße Stangen, damit man im Schnee nicht von der Straße abkommt. Rauf und runter, rauf und …..... . Aber irgendwie einzigartig. Hier gibt es so wahnsinnig viel Gegend und kaum Wald. Den haben die Schotten vor langer Zeit abgeholzt zum Schiffsbau, Brennholz, Holzkohle oder Rammböcke, was weis ich?? Bekannt ist, dass in Schottland deutlich mehr abgeholzt als aufgeforstet wird.

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Nachdem wir eine kleine Siedlung passiert haben, kommen wir auch wieder auf eine „normale“ Straße. Da geht’s dann aber richtig rauf. Oben sind Skilifte und Apres Ski-Hütten. Danach genauso steil runter, wie vorher rauf. Spitze! Nach dem 5. Gang fragt jetzt keiner.

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Bei Inverness liegt das Culloden Battlefield mit Besucherzentrum. 1746 schlugen sich hier wieder einmal die Schotten mit den Briten. Ergebnis ca. 1500 Tote und ca. gleichviel Verletzte. Eines von vielen Schlachtfeldern in der bewegten Geschichte der Schotten.
Wir übernachten auf dem Campingplatz bei Inverness.

20. Mai 2015 Wir wollen nach Inverness. Nachdem wir die Parkplatzsituation nicht kennen, nehmen wir den Bus hinunter nach Inverness. Keine Gute Idee. Obwohl es nur 14 km bis in die Stadt sind, gurkt der Bus 1 Stunde durch alle Vororte. Bin schon ein bisschen genervt. Die Stadt ist klein nett und sauber. Mehr gibt’s für uns darüber nicht zu sagen.

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Inverness Castle
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Blick in die Berge, noch mit Schnee bedeckt

21. Mai 2015 Kinlochewe am Loch Maree hatten wir uns ausgedacht. Da gibt es einen Stellplatz. Der Stellplatz ist ganz schön, aber wir haben noch jede Menge Tag und hier ist irgendwie „der Hund begraben“. Also fahren wir erst einmal am See entlang. Sieht toll aus hier. Es fängt aber wieder an zu regnen und ich merke, dass wir auf dieser Straße nach einem Rundkurs wieder in Kinlochewe ankommen würden. Also drehen wir oben neben einem Wasser-Reservoir und fahren zurück.

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wieder einmal bestes schottisches Wetter
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hier haben wir gedreht

Beim Drehen fährt ein Campingbus, mit der Frauenkirche von Dresden darauf, an uns vorbei. Kenn ich doch, denke ich. Kurz vor Loch Maree steht der Bus auf einem Parkplatz. Am Loch halten wir dann, ich habe ein paar gute Motive gesehen. Als wir gerade weiterfahren wollen kommt der Bus an unser Mobil. Es sind die Dresdener vom Fährhafen. Natürlich Freude, sich zu treffen. Jeder erzählt von seinen bisherigen Erlebnissen. Über eine Stunde ratschen wir, dann geht es weiter.

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das erklärt die vielen kahlen Stellen ein bisschen
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Die Isle of Skye soll es werden. Nach weiteren teils abenteuerlich Straßen kommen wir zum Kyle of Lochalsh. Darüber führt eine große Brücke. Diese Brücke hat wohl früher mal Maut gekostet, ist aber jetzt umsonst zu passieren. Auf der Fahrt zum Campingplatz Sligachan will ich Fotos von einem Wasserfall machen. Ich halte also an dem Parkplatz kurz danach. Es regnet aber derart, das an ein Aussteigen nicht zu denken ist. Kurz darauf stehen auch einige Motorradfahrer neben dem Mobil einer grinst mich an und schaut nach hinten. Im Rückspiegel sehe ich: zwei Biker drücken sich in unserem Windschatten aneinander und versuchen Zigaretten anzuzünden. Arme Schweine, denke ich. Außentemperatur gerade mal 7°C.

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Campingplatz Sligachen, sind wir hier richtig? Da stehen zwar ein paar Gebäude, aber nur 2 Zelte. Zelte, bei der Kälte!! An einem der Gebäude hängt ein Schild: such Dir einen Platz, ich komme abends zum Kassieren. Tun wir auch. Jetzt ist gerade mal kein Regen, also mache ich schnell ein paar Bilder. Als wir zum Duschen gehen regnet es waagerecht. Eigentlich könnten wir das Duschen sparen. Stell dich vors Auto, Duschgel und gut. Abends ist der Platz dann ziemlich voll.

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Sligachan camp site
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Bach bei dem Campingplatz

22.Mai 2015 Rundfahrt im Uhrzeigersinn über Skye. Es stimmt schon: die Isle of Skye ist wie Schottland im Kleinen. Am Kilt Rock lichten wir den Wasserfall ab. Am Old Man of Storr wollen wir eigentlich zum Felsen hochlaufen, aber der Regen......

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Basalt, der Stoff aus dem die Insel ist
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gleich ist Weltuntergang
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Kilt Rock Wasserfall
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the Old Man of Stor
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Blick vom Weg zum Old Man

Zurück über die Brücke am Kyle of Lochalsh und jetzt ist die nächste Station Eilean Donan Castle. Hier überlegen wir: fahren wir bis zum CP und morgen wieder hier her, oder schauen wir sie zuerst an. Beim Überlegen kommt ein Parkplatzwärter und sagt, wir stehen auf dem Platz für Busse und können hier nicht stehen bleiben, wir sollen auf den Parkplatz für Wohnmobile fahren. Der folgende Dialog zeigt den Humor der Schotten. Ich fragte ihn wie viel die Parkgebühr ist: „how much is it“ „2 pund for you“ "thats cheap“ „sold“. Ob er den Parkplatz oder das Castle meinte, bleibt offen.

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Brücke über den Kyle of Lochalsh
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Der Eintritt ins Castle selbst war mit 6 Pfund auch nicht teuer. Aber mal ehrlich, es ist eine kleine Burg. Im Cafe haben wir noch etwas gegessen und sind dann zum CP.
Auf dem Morvich Caravan Club CP stehen wir jetzt 2 Tage. Einfach mal ruhen und die Eindrücke einsickern lassen.

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Morvich Camping Platz

24. Mai 2015 Richtung Fort William wechseln sich Seen mit Bergen ab. Genauso wie Wolken, Sonne und Regen. Hier gibt es jetzt auch mehr Wälder zu sehen. Kurz vor Fort William kommen wir an einem Soldatendenkmal vorbei. Von hier hat man den besten Blick auf den Ben Nevis, mit 1345 Metern der höchste Berg von Großbritannien.

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Blick zum Ben Nevis

In Fort William angekommen wollen wir auch mal eine Destillerie besichtigen. In dem dortigen Laden sagt man uns aber, es ist Sonntag, wir können was kaufen aber nichts besichtigen. Na ja, es gibt noch mehr Brennereien. Also erst mal Neptuns Staircase ansehen. Das sind 8 Schleusenkammern, in denen Bootfahrer nach und nach auf das Niveau des Caledonian Canal gehoben werden. Als wir hinkommen ist gerade eine Gruppe Boote aller Art ganz oben. Da ich das Schleusen aber sehen will und vor allem, wie das Segelboot mit dem Mast unter der Brücke durchkommt, bleiben wir bis wieder nach unten geschleust wird. Zwischendurch regnet es natürlich immer ein bisschen. Da ich deswegen im Auto bleibe sehe ich nicht alles. Aber der Mast zeigt mir, wo das Segelboot gerade ist. Bei der vorletzten Schleusung steige ich aus und laufe zur Schleuse. Hier höre ich einen Dudelsack. Wo kommt das denn her? Vorne sehe ich es. Auf dem Segelboot steht einer und dudelt, was das Zeug hält. Selbst als die drei schon lange nicht mehr zu sehen sind höre ich den Dudelsack. Übrigens, unter der Brücke durch, nee, das war eine Drehbrücke und dafür wurde der Verkehr angehalten.

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Weiter geht’s zum CP Bunree Caravan Club Site. Der Hammer!! Man kann direkt vorne am Meer stehen. Tolle Aussicht!

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der Oldtimer ist in England und Schottland ein Gebrauchsgegenstand und wird auch gefahren
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Campingplatz Bunree

25. Mai 2015 In Fort William wollen wir die Stadt besichtigen und Geld holen. In der Innenstadt ruft plötzlich einer:“Hey servus, wie geht’s?“ Es sind die Dresdener wieder, die auch die Stadt anschauen. Wieder Erfahrungsaustausch, vor allem die Brennereien haben es den beiden angetan. Meine Beifahrerin wird immer neidischer.

Weiter geht es Richtung Killin. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Wasserfall vorbei. Hier hat man extra einen Punkt geschaffen, um den Wasserfall gut fotografieren zu können. Die Fahrt selbst ist heute ein Genuss. Traumhafte Landschaft, tolles Wetter und die Straßen nicht zu voll.

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In Killin angekommen stellen wir das Mobil auf dem CP ab und laufen in die Stadt. Wir sind vorher an einem anderen Wasserfall vorbeigekommen, den wollen wir jetzt genau anschauen. Nach einigen Bildern und einem Bier im Pub laufen wir zurück zum CP.

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eine frühere Mühle neben dem Wasserfall in Killin

26. Mai 2015 Das Falkirk Wheel ist eine interessante Sache. Ein Schiffshebewerk. Wer Lust hat, kann in einem „Narrowboat“ eine Schleusung mitmachen. Oben ca. einen Kilometer den Kanal hin und wieder zurück und wieder hinunter. Natürlich nicht umsonst. Hier essen wir etwas an einem Imbiss. Neben uns ist ein Spielplatz mit allerlei Beschäftigung mit Wasser für Kinder. Fast bin ich ein bisschen neidisch. Heute ist es endlich einmal warm. Fast 15°C. Da möchte man sich auch ein bisschen nass machen.

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eine Familie im Narrow Boat, früher Frachtkahn, heute Hausboot

Nach dem Wheel besichtigen wir die Kelpies. Das sind Pferdeköpfe aus tausenden Metallplatten, 30 Meter hoch. Das ist ein Denkmal zu Ehren der Grubenponnies in den Mienen früher. Diese robusten Ponnies wurden jung in die Gruben gebracht und haben nie mehr Tageslicht gesehen. Heraus kamen sie nur noch tot. Auf der Zufahrt dahin sind ganz fiese Schwellen in der Straße. Einmal nicht aufgepasst und schon scheppert es hinten drin. Wir übernachten auf dem CP Blair Drummond bei Stirling.

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mit 30 Metern Höhe sind die Kelpies schon ganz schön eindrucksvoll

27. Mai 2015 Auf dem Weg nach Stirling kommen wir an einem Schild vorbei: Deanston Destillerie. Voll auf die Bremse und einen Haken nach rechts. Silvia fragt: „was ist jetzt los“ Sie wollte schon die ganze Zeit in eine Brennerei. Die Dresdener haben ihr Durst gemacht mit ihren Erzählungen. In der Brennerei kommen wir 10 Minuten zu spät für die nächste Führung. Die Teilnehmer schauen gerade einen Film über die Firma. Ist für uns nicht soo interessant. Wir warten, bis der Film aus ist und schließen uns der Führung an. Sehr interessant das Ganze. Bis zum eigentlichen Brennprozess ist es kaum anders als Bier brauen. Nach der Führung bekommt jeder einen Dram Whisky. Meinen 2. und 3. Schluck trinkt meine Frau. Ich muß ja noch fahren. Ich war vorher schon Fan von Single Malt. Aber seit ich den Deanston probiert habe ist das mein neuer Favorit. Natürlich nehmen wir auch einen mit.

Stirling Castle muß jedes schottische Schulkind mal gesehen haben. Wir natürlich auch. Noch auf dem Vorplatz steht eine Statue von Robert the Bruce 1306 – 1329, einer der bedeutendsten Könige von Schottland.

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Robert the Bruce

Im Hof vor den Kassen kniet eine Ritterstatue, dachten wir. Eine Schulklasse kommt lärmend durch das Tor. Plötzlich erwacht die Statue zum Leben. Es ist keine Statue. Es ist ein Führer für die Kinder. Später sehen wir noch einen Zweiten, als Harlekin kostümiert. Diese Beiden machen aber nicht nur eine Führung durch die Burg. Die machen lebendigen Unterricht: „wann starb Robert the Bruce?“ „wo war die Schlacht von Bannockburn?“
Solche Fragen sollen die Kinder beantworten. Wir finden diese Art von Unterricht deutlich besser als trocken im Klassenzimmer zu sitzen. Aber das wäre ja gar nicht durchführbar für alle Schüler. Hier auf Stirling Castle lebt die Geschichte Schottlands. In der näheren und weiteren Umgebung liegen 7 Schlachtfelder, die in den vergangenen Jahrhunderten Tausende Schotten und Engländer das Leben gekostet haben. In Sichtweite steht auch das Wallace Monument. Der Turm, der ein Denkmal für „Braveheart“ William Wallace ist.

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Führung mit Unterricht
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Wallace Monument

Im Schloss in der Burg stehen Personen in historischen Kostümen und erklären den Besuchern das damalige Leben der Bewohner ausgesehen hat. Sie machen das hervorragend: anschaulich, kurzweilig mit Humor und Fachwissen. Eine Dame ist als Kammerzofe der Königin gekleidet und plaudert aus dem „Nähkastchen“ der Königin. Falls keine Fragen kommen sprechen sie die Besucher an. Aber ohne aufdringlich zu sein. Stirling Castle ist für uns bisher die beeindruckendste Burg, die wir je gesehen haben. Und wir haben schon eine Menge gesehen.

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die Burg wurde vor wenigen Jahren renoviert
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die Küche der Burg

28. Mai 2015 Nach einer weiteren Nacht auf dem Blair Drummond CP fahren wir zum Loch Lommond. Hier essen wir in einem Pub neben dem Tourist Office in Balloch, an der Südspitze des Sees. Wir laufen ein Stück den River Leven entlang zum Loch Lommond Shores Einkaufszentrum. Hier sind auch Beschäftigungen aller Art: ein Bootsverleih, Karussells ein Aquarium und diverse Läden. Danach zurück zum WoMo. Wir schauen uns den Stellplatz an, den die nette Dame im TB uns gezeigt hat. Nach einem weiteren Spaziergang, zum Ende hin im Regen, überlegen wir doch noch weiter zu fahren. In Lochwinnoch beim Clyde Windsurfing Club stehen wir direkt an einem See. Doch die Nacht ist nicht sehr ruhig. Dauernd fahren irgendwelche Autos mit röhrendem Auspuff vorbei obwohl das hier eine Sackgasse ist.


29. Mai 2015 Wir erreichen Ayr Caravan Club Site. Das Navi hat uns falsch geführt. Der Platz liegt genau auf der anderen Seite des Uni-Geländes, vor dem wir jetzt stehen. Mit der Hilfe eines Einheimischen kommen wir doch noch zum Platz. Jetzt erst mal raus und Ayr anschauen. Eine lebendige kleine Stadt mit vielen Läden und Pubs.

30. Mai 2015 Der Worst Case!!! Ich habe den Autoschlüssel auf den Beifahrersitz gelegt, weil ich aussen herum auf den Vordersitz will. Dummerweise ist vorne noch nicht offen. Der Schlüssel drinne, ich draussen und das Auto ist zu. Samstags. Silvia war noch im Waschraum und hat ihre Schlüssel auch hinten drin liegen. Schei............. !!! An der Rezeption versucht man mir zu helfen. Die Dame hier versucht eine Stunde lang irgend jemanden zu finden der uns das Auto öffnen kann. Auch der AA (Automobil Association) verweigert die Hilfe: kein Mitglied, keine Hilfe. Vor der Tour habe ich meine Mtgliedschaft beim ADAC auf Plus geupgradet wie es so schön heißt. Aber, bei der Nummer vom ADAC heißt es nur: Anrufe sind nur über das D1 Netz möglich. Auch beim Festnetz die gleiche Antwort. Ich bin soweit die Seitenscheibe einzuschmeißen. Ford Werkstätten gibt es hier ja. Wenn auch erst am Montag wieder. Ein Anruf beim Schwiegersohn im München verspricht Hilfe. Nach einer halben Stunde ruft er zurück. Er hat die Auslandsnotrufnummer vom ADAC.Ein Gespräch mit der netten Dame ergibt: innerhalb einer Stunde kommt Hilfe. Nach 40 Minuten kommt ein Fahrzeug vom..........AA. Der Fahrer hat in einer viertel Stunde das Auto offen. Er nimmt alles mit Humor. Kosten tut es nix. Trinkgeld will er auch keines nehmen. Wir unterhalten uns noch über die Isle of Skye. Er war vor 3 Wochen auch da. Bei besserem Wetter. Der Glückspilz.

Morgen sind in Carmunnock Highland Games bei Glasgow. Daher fahren wir zum Strathclyde Country Park in der Nähe von Glasgow. Zu den Games haben wir uns mit Margaret und Dave verabredet. Sie leben in Glasgow. Wir haben sie letztes Jahr in Cornwall kennengelernt. Witzigerweise wussten sie nichts von den Spielen obwohl die nur 15km von ihnen entfernt stattfinden. Noch mal einkaufen und dann auf den CP.

31. Mai 2015 Margaret und Dave kommen kurz vor Beginn der Spiele. Ein freudiges Wiedersehen. Die Carmunnoc Highland Games sind etwas kleiner als wir erwartet haben. Das Ganze findet auf einem Schulsportplatz statt. Des Rasen ist so aufgeweicht, dass wir bei jedem Schritt 2 cm einsinken. Das Aufgebot der Athleten, alle sind gekommen (alle 13), läuft vor uns auf dem Platz Parade. Mit Bagpiper Band und den Schiedsrichtern geht es einmal um den Platz. Dann geht es los. Kugelstoßen, Gewicht über die Stange werfen, Boxen, Fechten und „tossing the caber“ der Baumstammwurf. Auch die Kleinen dürfen schon üben. Auf der anderen Platzseite tanzen die Damen um Preise.
Auch ein Programm für Hobbysportler gibt es: Reifen werfen, Strohballen rollen und eine große Steinkugel auf ein Fass legen. Nicht so einfach, wie es sich anhört. Zwischendurch spielt auch wieder einmal die Dudelsack-Kapelle. Alles in allem ein großer Spass. Nach einem kräftigen Regenguss und kaum Aussicht auf Besserung fahren wir wieder zurück zum CP.

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der Pavillon war schon vor unserer Ankunft kaputt geblasen worden
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Einzug der Atlethen
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und los gehts
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01. Juni 2015 Glasgow ist toll! Toll wie Edinburgh, nur anders. Edinburgh ist ruhig, ehrwürdig und gediegen. Glasgow ist schnell, neu und hektisch. So der erste Eindruck. Jede der beiden hat ihre Reize.

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Mit dem Hop on hop off Bus fahren wir durch die City. Der Bus ist relativ preisintensiv, aber dafür für 2 Tage. Nach der ersten Runde steigen wir am Riverside Museum aus. Das ist das Museum für Verkehr. Hier gibt es alles von Fahrrädern über Eisenbahn zu Schiffen. Hier ist auch eine Straße um 1900 nachgebaut mit Läden, in die man gehen kann und sogar die U-Bahn im Original ist in einer „Haltestelle“ in dieser Straße. Nach dem Museum fahren wir weiter und sehen uns noch das eine oder andere an.

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U-Bahn Wagen, heute sind sie nicht größer oder leiser nur besser gepolstert
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Original Messerschmidt Kabinenroller oben links
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Wir sind noch verabredet. Margaret hat uns zum Essen eingeladen. Am Bahnhof in Glasgow kaufen wir 2 Tickets für den Zug in den Vorort, in dem sie wohnen. Unser Bahnsteig ist Nr.4. Da steht ja schon der Zug, nichts wie rein. Nach 2 minuten kommt ein Bahnpolizist: "sie sitzen im falschen Zug!" Woher will der denn das wissen? Der hat ja nicht mal unsere Tickets gesehen. Und wieder: „you are in the wrong train“ ich frage ihn woher er das weis. Die Antwort verstehe ich nicht, wegen seinem Dialekt. Also steigen wir aus und laufen am Zug entlang weiter nach hinten. Da wird uns klar warum wir im „wrong train“ waren: Die letzten 3 Wagen incl. unserem waren nicht angekoppelt.
Nachdem wir einen sehr netten Abend bei den schottische Freunden verbracht haben fahren wir zurück zum CP. Wir hatten am Morgen unser Mobil bei ihnen vor der Tür geparkt und Dave hatte uns zur U-Bahn gebracht, damit wir in die City fahren können. Die U-Bahn in Glasgow ist ein Kapitel für sich. So klein, dass ich gerade so aufrecht stehen konnte und unheimlich laut. Es gibt nur eine Bahn und sie führt im Kreis. Sollte man eine Station verpassen, einfach sitzenbleiben. Früher oder später kommt man wieder her. Die Bahn jetzt ist die gleiche wie im Museum nur die Sitze sind heute gepolstert.

02. Juni 2015 Wieder im Bus unterwegs. An der Kelvingrove Gallery steigen wir aus. Ein naturwissenschaftliches Museum.

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Hauptbahnhof in Glasgow innen
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Kelvingrove Gallery
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Nach dem Museum, zur Kathedrale von Glasgow mit der Necropolis, der Stadt der Toten. Hier, eigentlich ein Friedhof liegen die Reichen von Glasgow aus früherer Zeit. Jeder hat sich ein eigenes Denkmal errichten lassen. Beeindruckend!
Von hier hat man auch einen Guten Blick auf die Kathedrale. Drinnen ist es allerdings ein bisschen düster, es regnet gerade wieder.

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die Kathedrale von Glasgow

An der Haltestelle kommen wir ins Gespräch mit einer älteren Dame aus Amerika. Nachdem wir uns als Deutsche „geoutet“ haben erzählt sie, ihr Sohn würde auch in Deutschland leben, in Bayern. Auf genauere Nachfrage kommt heraus: der Sohn lebt keine 15 km von uns entfernt. Zufälle gibt’s.

03. Juni 2015 Ich habe überlegt, heute noch nach Newcastle zu fahren und dort irgendwo zu übernachten. Durch Zufall schaue ich auf die Reservierung für die Fähre, Mist wir fahren ja heute schon mit der Fähre. Mein Denken war auf morgen ausgerichtet. Aber wir waren ja eh´ schon auf dem Weg. Nach Newcastle geht es durch die Lowlands, ein ganz schöner Kontrast zu den Highlands.

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die Lowlands sind nicht viel anders als bei uns

In Newcastle kaufen wir noch unsere üblichen Mitbringsel: Tee, englische Konfitüre, Clotted Cream und vor allem Toast. Wir lieben den englischen Toast. Wir frieren den ein und haben so noch England/Schottland-Feeling zu hause. Das ist absolut kein Vergleich mit deutschem Toast.
Danach zum Fährhafen. Rauf aufs Boot. Bier in Kopf und relaxen. Diesesmal haben wir eine Kabine ganz vorne. Der totale Kontrast zur Hinfahrt. Diesmal ist es so ruhig, dass wir die Kabinennachbarn sich unterhalten hören. Da wir nicht alles hören wollen rülpse ich einmal, um zu zeigen, dass diese Kabine auch besetzt ist. Danach ist es nebenan etwas ruhiger.
Am Morgen dann vor Amsterdam. Aus unserer Kabine heraus, 5 Meter nach links, durch eine Türe und wir sind über dem Vordeck. Bei absoluter Stille (Schiffsgeräuschemässig) fahren wir bei schönstem Sonnenschein in den Hafen von Amsterdam Ijmuiden. Einfach klasse. Rausfahren und heim geht’s.

3 erlebnisreiche Wochen sind zu Ende, aber Schottland wird uns wieder sehen, egal wie das Wetter sein wird!!!

Viel Spass (und Geduld) beim Lesen

Ralf

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nuvamic am 29 Jul 2016 19:19:04

Merci fürs nachträgliche Mitnehmen :)

War allerdings ganz schön hektisch so beim Durchgucken.... aber vielleicht mach ich mich am Wochenende mal wieder über meine alten Dias her. Inspierirend war die Tour mit euch allemal!

Jonah am 30 Jul 2016 01:36:17

Ein toller Reisebericht, die vielen Fotos finde ich klasse, so kann man sich alles gut vorstellen, vielen Dank dafür.

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