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6 Monate USA


Basti30 am 13 Sep 2016 19:50:21

Hallo,

wir fahren nächstes Jahr von Mitte Januar bis Mitte Juli mit unseren zwei Kindern und unserem Wohnmobil 6 Monate durch die USA.
Folgende Route haben wir zusammengestellt:

Washington
Baltimore (da kommt unser Wohnmobil an)
Annapolis
Lancaster
Philadelphia
New York
New York
St. Michaels
Williamsburg
Charlottesville
Greensboro
Greenville, SC
Columbia
Wilmington
Charleston
Beaufort
Savannah
St. Marys
Cumberland Island
St. Augustine
Cape Caneveral
Orlando
Miami Beach
Key West
Everglades
Sanibel Island
Siesta Key
Apalachicola
Mobile
New Orleans
Memphis
Nashville
Dallas
Fort Worth
Austin
San Antonio
Bandera
Fredericksburg
Alamogordo
Santa Fe
Abiquiu
Taos
Navajo Tribal Park
Durango
Carbondale
Boulder
Moab
Bryce Canyon
Zion National Park
Grand Canyon
Las Vegas
Panamint Springs
Los Angeles / Anaheim
Dockweiler Beach, L.A.
Visalia
Carmel by the sea
San Francisco
Yosemite National Park
South Lake Tahoe
Mendocino
Crescent
Crater Lake National Park
Bend
Mt. Hood
Cannon Beach
Port Townsend
Vancouver
Leavenworth
Wallowa County
Polson
Glacier National Park
Bozeman Montana
Yellowstone
Gran Teton
Salt Lake City
Dinosaur National Monument
Black Hills
Badlands
Sioux Falls
Amana Colonies
Galena
Pictured Rock National Seashore
Grand Marais
Tahquamenon Falls
Toronto
Niagara Falls New York
Lake Harris
Brattleboro
Portland
Bar Harbour
Camden
Freeport
Kennebunkport
Salem
Boston
Plymouth
Cape Cod
Nantucket
Montauk
Cape May
Baltimore
Washington

Gibt es vielleicht Tipps zu den einzelnen Zielen? Besonders sehenswerte Campingplätze? Schwierigkeiten? Einfach Eure Erfahrungen, die ihr an diesen Orten gemacht habt?

Vielen Dank schon Mal.

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wolkenhimmel am 13 Sep 2016 21:09:42

N'Abend Basti,

Du hast bestimmt schon mal kalkuliert wieviel Kilometer das sind? Sieht mir nach ganz schön viel aus, vor allem mit Kindern im Gepäck.

Wir haben 2 Teile Deiner Tour (mehr oder weniger) bereits bereist, den Südwesten und den Nordwesten.

Für den Südwesten hatten wir 4 Wochen und waren, damals noch ohne Kind, fast täglich unterwegs (von LA aus eine liegende Acht, mit den Nationalparks bis Mesa Verde, im Norden bis Eureka und im Süden bis San Diego).

Für den Nordwesten hatten wir 2 Wochen (Seattle, Leavenworth, Bozeman, Yellowstone, Teton, Salt Lake City), anschließend fürs tapfere Kind nach Orlando und für die ebenfalls tapferen Eltern nach NY :D (das aber mit dem Flieger) und auch das war viel zu fahren.

An CG Empfehlung, sollte er auf Eurer Route unterbringbar sein, hätte ich den im Goblin Valley State Park (Utah). Liegt nicht auf den Hauptrouten und ist landschaftlich wunderschön.

Wir werden 2018/19 ein Jahr unterwegs sein, die ganz große Runde werden wir nicht drehen. Lieber in ein paar Gebiete tiefer einsteigen.

VG Harriet

P.S. Wir werden nach Halifax verschiffen, die Kanadier sind nicht so streng bei der Einfuhr.
P.P.S. In Yellowstone sind manche Straßen erst ab Ende Mai, manchmal auch erst im Juni schneefrei.

Beefeater57 am 14 Sep 2016 21:19:52

Zum Grand Canyon:
Wenn Ihr mit Eurem eigenen Fahrzeug unterwegs seit nehmt den Weg über den North Rim,sehr gute Schotterstrasse und nicht mal annähernd so stark befahren wie der ashaltierte Weg entlang des South Rim.Wenn Ihr an den Hoover Dam kommt solltet Ihr die Führung durch das Innere des Damms mitmachen,sehr interessant.
Zu Las Vegas:
Es gibt einen RV Park am Circus Drive,liegt ziemlich günstig für Unternehmungen.Mein Tip: Der Blick vom nächtlichen Stratosphere Tower über das Lichtermeer von LV,große Klasse.Für die Erkundung des Hotelstrips mit seinen Themenhotels solltet Ihrmindestens 2 Nächte einplanen,angebotene Touren zum Death Valley lohnen sich nicht.
Zu Salt Lake:
Der Mormonentempel ist monumental und sollte bei den Aktivitäten eben so wenig fehlen wie eine Fahrt über den Salzsee.
Zu den Badlands:
Der Badlands national Park mit den Präsidentenköpfen am Mount Rushmore und dem Kopf von Sitting Bull nicht weit weg ist unbedingt einen Besuch wert,die "Folklorevorführunen" sind geschmackssache.
Zum Yellowstone:
Zählt nicht umsonst zu den Weltwundern,mindestens 3 Tage einplanen und bei Stops in der nähe von heißen Quellen oder Schlammtöpfen Dachluken und Fenster zu sonst stinkt das ganze Auto.....Übernachtung im Park nur auf den dortigen CP,ausserhalb ist verboten.
Zum Grand Teton:
War bei meinem letzten Besuch ende Mai noch gesperrt,Schnee war noch nicht geräumt.
Zum Bryce Canyon:
Sehr sehenswert,der Wanderweg tief unten ist bei großer Hitze nicht zu empfehlen,an Wochenenden ziemlich voll.
Zum Yosemiti:
Völlig überlaufen,vor allem an den Wochenenden,landschaftlich wunderschön,am besten von unterwegs aus einen Platz auf dem CP reservieren.
Zu Vancouver:
Sehr schöne Seefront,eine Rundfahrt über Vancouver Island ist sehr empfehlenswert.Eine Walsafari zu den Orcas und Humpbacks sollte nicht fehlen,ist aber nichts für Leute mit Rückenproblemen.Mein Tip ist die Fahrt mit der Fähre von Vancouver nach Prince Rupert durch die Schären,wunderschön,dauer um die 20 Stunden.

Weiterer Tip von mir: Besucht das Columbia Icefield in BC und fahrt mit den Brewster Coaches auf den Gletscher,
Nachtrag zum Grand Canyon: In den Indianerreservationen ist der Verkauf von Spirituosen aller Art untersagt,also rechtzeitig draussen einkaufen falls bedarf besteht.

Bernd

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Fritz1 am 08 Okt 2016 22:11:30

Habe 2 Reisen mit 7 bzw. 6 Monaten dort hinter mir, auch Verschiffung des eigenen Autos, 1x Los Angeles und zurück Baltimore, 1x Baltimore und zurück Halifax.

Zuletzt 2015.

Mir scheint, du hast dir zu viel vorgenommen, ich kann nur empfehlen. Mach eine grobe Planung, bleibe bei ca. 30 000 km, eher weniger, nicht mehr. Plane nun wirklich noch keine Wochen- oder gar Tagesetappen, lass dich treiben und bleibe dort wo es gefällt. Ich habe z.B. auf der letzten Reise 5 Wochen Neufundland besucht, war nicht geplant und deswegen die Rückverschiffung nicht über Baltimore (wie erst vorgesehen) sondern Halifax gemacht.

Was wollt ihr z.B. im Januar/Februar in New York? Dann auch noch ganz Florida mitnehmen und die Westküstenecke, das geht nicht.

In meinen 13 Monaten bin ich auch noch nicht überall gewesen wo man vielleicht hinmöchte.


Gruß

Fritz

Bluebearbalu am 26 Nov 2016 12:35:37

Hallo Basti,
tolle Tour, lohnenswerte Ziele für mehrere Jahre!
Wir haben dreimal in USA gelebt, 81/82 in Texas, 92-96 in Maryland und 04-07 nochmal.
Bereist haben wir in diesen insgesamt fast zehn Jahren alle Bundesstaaten inklusive Hawaii und Alaska. Vier mehrwöchige Wohnmobiltouren waren auch dabei, einige Sommer war es ein Segelboot. Die Standard-Methode in USA ist aber wegen der großen Entfernungen und dem Mangel an Urlaubstagen der Flieger in Kombination mit Mietwagen.
Wie Harriet und Fritz sind auch wir der Meinung, daß Eure Tour selbst für sechs Monate evtl. ein wenig lang ist.
Woodall´s Campground Directory (--> Link) ist Pflicht, eine Mitgliedschaft bei Good Sam (--> Link) empfehlenswert.
Damit und mit zwei Kreditkarten ausgerüstet, ist das Campingleben in USA streßfrei und einfach.
Motto: Wenn ich weiß, wo ich bin, kann ich sein, wo ich will.
Die Karte im Woodalls offenbart immer einen benachbarten Platz für die Übernachtung und die Klassifizierung ist für die Anpassung an eigene Ansprüche ziemlich tauglich und verläßlich.
Unser System für US-Womoreisen war die Sehenswürdigkeit zwischen zwei Stellplätzen, nicht der Stellplatz an der Sehenswürdigkeit. Damit sind wir immer prima gefahren, haben uns tagsüber in den allgemeinen Besucherstrom eingereiht (das große Fahrzeug ist in USA selten ein Problem) und abends abseits der überlaufenen Touristenziele einen netten campground in schöner Natur aufgesucht.
Bei Nutzung von US-Mobilen ist alles und überall passend: Anschlüsse auf der richtigen Seite, Stecker und Schläuche passen, oft Tisch und Bänke vor der Tür, manchmal auch eine Feuerstelle dazu.
Viele Stellplätze sind zum Durchfahren geeignet. Keile hatten wir in USA nie dabei.
Abwasser wird häufig permanent angeschlossen, Standard-Bajonett unter dem Fahrzeug, Ziehharmonikaschlauch in der Stoßstange, Bodeneinlaß am Stellplatz. „Stadtwasseranschluß“ fürs Frischwasser, der schwimmergesteuert ständig den Tank wieder füllt findet man ebenfalls viel.
Ihr wollt Euer europäisches Womo nutzen und es nach Baltimore verschiffen, was sich bei sechs Monaten vermutlich rechnet. Ich hoffe, Ihr habt für die Abfertigung in Baltimore einen guten Agenten mit Durchblick. Da haben wir mit Pkws gelegentlich ziemliche Pleiten erlebt. (Komm ich heut nicht, komm ich morgen).
Eine gute Sache sind die zahlreichen Stellplätze in den National- und State Parks, oft in großartiger Natur und recht günstig. Nachts keine Nahrungsmittel draußen stehen lassen, sonst kommt der Bär oder einer seiner Kumpels.
Ihr habt ein großes Stück Ostküste in der Planung, da gibt es Monate, in denen man pünktlich bei Sonnenuntergang von Insekten aller Art heimgesucht wird.
Kriminalität gibt es hauptsächlich in bestimmten Teilen großer Städte, sonst kaum. Wir haben uns in USA nie irgendwo unsicher gefühlt.
Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, ganz besonders gegenüber Deutschen, die ja sehr viele Amerikaner zu ihren Vorfahren zählen.
Zu den einzelnen Zielorten könnte ich stundenlang schreiben, was zeitlich leider nicht geht.
Unser Favorit in Washingtoner Tagen war Annapolis, Sailtown USA mit europäischem Flair und glanzvoller Geschichte, Standort der US Naval Academy (die für sich selbst schon einen Ausflug wert ist), einst auch für kurze Zeit Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Die Straße den Hügel hinab vom Maryland State Capitol zum Hafen und Naval Academy, ein italienisches Eis auf der Tatze und dann Segelboote gucken, da haben wir Besucher aus Deutschland immer hingeschleppt. Auf dem Weg von/nach D.C. kann man bei der Arundel Mills Mall in Hanover, MD vorbeischauen.
Größere Städte sind nicht so unser Ding, einige davon aber selbstverständlich Pflicht. Dazu gehören zweifellos NYC, D.C., Toronto,Frisco, Vegas und viele andere, die Ihr auf Eurer Liste habt.
Holt Euch die (mit ADAC-Mitgliedskarte kostenlosen) Tourbooks beim AAA, in denen Ihr viele nützliche Informationen zu den Städten und Bundesstaaten findet. Karten gibt’s da auch for free.
Evtl lohnt sich für sechs Monate sogar eine AAA-Mitgliedschaft.
Gute Reise und ich hoffe Ihr berichtet!
Henning

Bluebearbalu am 26 Nov 2016 13:16:10

Niedrige Kriminalitätsrate


Bluebearbalu am 26 Nov 2016 13:22:36

Fortsetzung dieses Tröts offenbar bei
--> Link

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