ilonqa am 15 Sep 2016 20:53:50 Hat von Euch schon mal jemand in Australien ein Womo gemietet? Welche Anbieter sind in Ordnung? Wir planen für nächstes Jahr einen 5 wöchigen Urlaub in Australien. Die Genauen Ziele sind noch nicht fest. Vorstellen könnten wir uns, dass wir drei Regionen aussuchen, und dann mit dem Womo die Gegend erkundigen. Da die Entfernungen riesig sind, denken wir auch über Flüge zwischen den einzelnen Regionen nach. Über Tipps und Infos freuen wir uns sehr.
Ganzalleinunterhalter am 15 Sep 2016 21:31:46 Wir hatten bei Kea --> Link gemietet und waren sehr zufrieden mit dem Anbieter (Wir waren in NZ aber der gleiche Anbieter ist auch in Australien verfügbar ) Abgewickelt hatten wir alles über --> Link
Gast am 15 Sep 2016 21:51:48 Unser Reisebüro hatte bei Apollo reserviert. --> LinkWir hatten zwei Fahrzeuge, einen Toyota 4x4 Bushcamper, den wir in Alice Springs übernahmen und einen Toyota Camry, den wir in Adelaide übernahmen und in Melbourne zurückgaben. Die Abwicklung lief absolut problemlos. Die Fahrzeuge waren in Ordnung, wir waren sehr zufrieden.
rolf51 am 15 Sep 2016 23:21:18 Hallo, wir hatten vor kurzem 5 Wochen in Neuseeland und 9 Wochen in Australien von Apollo ein MB-Buss mit 7m gemietet.
Wir können nur davor abraten! Sauberkeit lässt sehr zu wünschen übrig! Service bei einer Reklamation mangelhaft.
Wir mussten in Australien 4 mal zu einer Niederlassung zur Nachbesserung am Fahrzeug. In Perth bekamen wir den Wagen getauscht und Abends bei einem Regen wurde der Innenraum leicht geflutet. Nochmaliger besuch der Niederlassung zur Dachabdichtung. Möchte hier keine weiteren Einzelheiten aufführen, da ich bei meiner Rückkehr mit einem Rechtsanwalt sprechen will. Habe von Apollo 1000$ als Entschädigung für 3 Tage Urlaubausfall und Spritkosten bekommen.
Ggf. weitere Infos über PM.
wolkenhimmel am 16 Sep 2016 08:49:24 Moin... Wir hatten 4 Wochen einen Landcruiser von Britz mit einem Zelt, Strecke war von Alice Springs nach Sydney. (Link inzwischen mit Amarok --> Link). Grund dafür war, dass wir off-road unterwegs sein wollten, mit den Standard-WoMos war das nicht erlaubt, außerdem waren wir 3 Personen, da fielen einige Optionen raus. Insgesamt waren wir mit Britz zufrieden (Übernahme und Rückgabe), das Auto war allerdings in keinem guten Zustand (Reifen runter, Ersatzrad mit schleichendem Platten) und das Zubehör auch nur so lala (Zeltgestänge schon mehrfach geflickt, Schlafsäcke und iso-Matten z.T. defekt.). Blöderweise haben wir uns, jetlaged wie wir waren, das Zubehör nicht genau angesehen, eigene Blödheit. Beim Auto hätte es aber vor Ort in Alice keine bessere Alternative gegeben, die sahen alle so aus. Trotzdem hat uns der Landcruiser über jede Düne und durch jedes Flussbett gebracht, das war ja die Hauptsache. 8) VG Harriet
q2v am 16 Sep 2016 21:16:50 Hallo, wir hatten für unsere Australienrundtour im Februar/März dieses Jahres auch vor einen Camper zu mieten. Nach Sichtung der Angebote erschienen uns die Kosten für die Miete sehr hoch, v.a. verglichen mit den WoMo - Mieten in Canada und USA. Daher haben wir uns dazu entschieden die Touren mit Mietwagen und Hotels/Lodges zu machen. In Alice Springs waren wir dann bei der Mietstation von Apollo, um ´mal die unterschiedlichen WoMo – Typen live anzusehen, weil wir uns noch immer mit dem Gedanken tragen Teile von Australien mit dem WoMo zu bereisen. Wir haben uns unterschiedliche Größen und Fahrzeugtypen angesehen. Alle die dort auf dem Hof standen waren in ziemlich erbärmlichen Zustand, was das Interieur anbetrifft. Die Technik habe ich mir nicht angesehen, gehe aber schon davon aus, dass die Fahrzeuge noch einige km laufen sollten, sonst ständen Sie ja nicht zur Vermietung. Es mag natürlich auch an der Mietstation in Alice gelegen haben, dass die Fahrzeuge so einen jämmerlichen Zustand hatten aber nach der Besichtigung der Fahrzeuge waren wir sehr froh, dass wir uns gegen die WoMo-Miete entschieden hatten. Während unserer Reise hatten wir je nach Reiseregion einen passenden PKW oder ein Allradfahrzeug gemietet und konnten so auch einige Straßen fahren, die ich mit einem WoMo – Aufbau nicht gefahren wäre. Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Planung und noch mehr während Eurer Touren in OZ. Gruß Ralf
spinnerei am 17 Sep 2016 11:19:21 Hallo, das kommt darauf an, was Ihr machen wollt. Die meisten großen Vermieter verbieten das Fahren auf Gravelroads oder Tracks. Wenn Ihr auf den Hauptrouten bleiben wollt, ist ein normales Wohnmobil schon ok, oder von einem der großen Vermieter. Bei Britz und Kea darf man mit dem Landcruiser auch keine Tracks fahren. Meistens steht in den Bedingungen, daß man Gravelroads nur dann fahren darf, wenn man die Erlaubnis der Vermieters hat, die aber ert vor Ort gegeben wird, da Wetter- und Straßenzustandsabhängig. Nur hilft das einem nicht, wenn man eine Tour plant und dann vor Ort gesagt bekommt, ist nicht. Wenn Ihr aber etwas abeits wollt, müßt Ihr Euch einen der Spezialisten suchen, der das auch erlaubt. Eine gute Adresse, bei der ich auch schon mehrfach gemietet hatte, ist TCC. Die Fahrzeuge sind meistens etwas älter, aber man darf eigentlich alles fahren und kann sich das Zubehör raussuchen. Falls Ihr etwas abseits fahren wollt, denkt daran , daß die Mobilfunkverbindungen außerhalb der Städte Fehlanzeige sind. Entweder Satphone oder Epbirb mitnehmen. Kann man meist auch mit dem Fahrzeug mieten. Ansonsten passt auf - macht unheimlich süchtig.
wolkenhimmel am 17 Sep 2016 16:38:44 spinnerei hat geschrieben:Bei Britz und Kea darf man mit dem Landcruiser auch keine Tracks fahren.
Das stimmt so nicht ganz. Wir haben von Britz in Alice Springs für den Landcruiser alle Tracks genehmigt bekommen, außer, sie seien allgemein gesperrt, was ich für eine Selbstverständlichkeit halte. Wir sind, unter anderem den kompletten Oodnadatta mit einige Seitentracks und einiges rund um Alice Springs gefahren. Die Canning Stock Route haben wir allerdings nicht angefragt... :D VG Harriet
BlackCat44 am 22 Nov 2016 18:39:57 Hallo zusammen, ich habe bisher nur normale Wohnmobile angemietet ohne 4x4. Man muss gut aufpassen, wenn man ein normales Wohnmobil ohne Allradantrieb mietet und Gravel Roads befährt. In der Regel ist man dann bei einem Unfall oder Schaden nicht versichert. Aber normalerweise sollte man ja mit einem Allradwomo auch Allradstrecken befahren dürfen - sonst macht das ganze ja gar keinen Sinn. Das sollte man im Vorhinein unbedingt mit dem Vermieter abklären. Aber nun nochmal zum Originalthema und der Frage, welche Erfahrungen man mit dem Wohnmobilmieten in Australien gesammelt hat, zurück: Ich habe damals einen Campervan in Australien angemietet, da wir nur zu zweit und auf Budget waren. Wir haben uns für den etwas günstigeren Anbieter Mighty entschieden und waren wirklich zufrieden. Wir hatten das Modell namens "Jackpot", der für bis zu 3 Personen augelegt ist. Es gibt eine kleine Kochmöglichkeit, einen Kühlschrank und eine Sitzecke, die man zum Bett umfunktionieren kann. In der Regel haben wird jedoch auf extra Stühlen draußen gesessen und an einem extra Tisch auch im Freien gekocht nd gegessen. In Australien ist das ja wirklich kein Problem, da es viel Platz gibt und das Wetter fast immer super war. Es gibt jedoch kein Bad, was jedoch meiner Meinung nach kein Prolem ist, da es an den meisten Plätzen Toiletten gibt und wir eh regelmäßig an Campingplätzen angehalten sind, wo wir duschen konnten. Ich habe hier --> Link einen guten Vergleich der meisten großen Wohnmobilanbieter in Australien gefunden. Dort sieht man recht schnell, welcher Anbieter was zu bieten hat. Leider kann man jedoch keine Preisbeispiele auf den ersten Blick sehen. Das wäre hilfreich, ist aber wahrscheinlich von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und daher nur schwer an einer Zahl festzumachen. Bekannte von mir haben vor einiger Zeit eine etwas luxuriösere Variante von Maui in Neuseeland gebucht. Sie haben viel geschwärmt und waren sehr zufrieden. Allerdings mussten sie auch recht tief in den Geldbeutel greifen, da die besseren Wohnmobile recht teuer sind. Ich glaube sie haben 150€ am Tag bezahlt, hatten aber auch wirklich ein super Teil, in dem man richtig komfortable leben konnte. So einen Luxus muss ich mir auch mal gönnen :) Vielleicht ja beim nächsten Australienbesuch. Ich war damals an der Ostküste und würde bei der nächsten Reise gerne die Westküste und das Outback erkunden. Wobei hierfür whrscheinlich ein Allradantrieb von Verteil wäre. Wie ist das eigentlich, wenn man eine Tour mit einem Allradantrieb in Australien macht - muss man sich hierfü gut mit Autos auskennen, falls man mal mitten im Nirgendwo eine Panne hat? Oder ist es normale, das Leute, sie eine Outbacktour machen, keine großen Kenntnisse von Autos haben? Das Risiko, dass bei einer solchen Tour etwas mit dem Fahrzeug passiert ist doch wahrscheinlich recht hoch. Wie sind denn eure Erfahrungen hierzu? Ich hoffe, dass ich ein wenig mit meinem Erfahrungswert weiterhelfen konnte. Liebe Grüße und einen schönen Abend! Blacky
wolkenhimmel am 22 Nov 2016 19:56:51 Hi Blacky,
wir hatten damals, weit abseits des Oodnadatta-Tracks, zwei kaputte Reifen innerhalb 24h, Reifen wechseln sollte man können. Die meisten, die dort unterwegs sind haben auch 2 Ersatzreifen dabei.
Je nachdem wo und zu welcher Jahreszeit man im Outback unterwegs ist gibt es Pisten,da kommt wochenlang niemand vorbei. Normalen Handyempfang gibt es auch kaum bis garnicht.
Wir haben zwei Schweizerinnen getroffen, die hatten sich, beim Versuch ein Rad zu lösen, 3 von 5 Radbolzen abgerissen. Sie hatten zwar ein Satelitentelefon mitgemietet, bekamen dann aber von Apollo zu hören, dass so weit entfernt keine Hilfe kommt, sie sollten die 100 km bis zum nächsten Roadhouse in Schrittgeschwindigkeit zurücklegen und das Beste hoffen... wir trafen sie in dem Roadhouse, da warteten sie ein paar Tage auf einen Abschlepper, da ihnen im Roadhouse auch nicht geholfen werden konnte.
Was ich mit dem Sermon sagen möchte ist eigentlich, dass grundlegende Kenntnisse sicher nicht schlecht sind, wenn man sich abseits der Hauptverkehrsadern bewegt. Und auch wenn die Einheimischen zum Teil mit normalen Pkw unterwegs sind, ich würde immer einen 4x4 nehmen.
VG Harriet
PedroDeLaCruz am 22 Nov 2016 20:01:02 Ich habe eine negative Erfahrung gemacht!
Bei der Übergabe des WoMos musste ich eine Kaution von damals 5000,- ADollar hinterlegen. Eigentlich kein Problem, ABER.
Meine VISA-Kreditkarte sollte dafür hinhalten, mit dem Versprechen des Vermieters, diese NICHT zu belasten, solange kein Schaden eintritt.
Nach nur 3 Tagen Aufenthalt stellte ich fest, das mein Monatslimit der Karte erreicht war, die Karte wurde mit 5000,- ADollar belastet. Diese Karte konnte ich für den weiteren Aufenthalt nicht mehr benutzen, zum Glück hatte meine Partnerin noch eine Karte dabei.
Das WoMo haben wir ohne Beanstandungen wieder zurückgegeben. Das Geld wurde nach ca. 3 Wochen zurückerstattet.
Jetzt kommt aber das wirklich ärgerliche, 2 mal wurde das Geld getauscht, einmal von DM in ADollar und dann noch mal zurück von ADollar in DM. Das kostete mir über 700,- DM.
Ich kann mich noch erinnern, dass der Vermieter auf die Kreditkarte bestand und nicht davon abweichen wollte.
Viel Spaß in A.
Peter
xbmcg am 23 Nov 2016 10:14:42 Normal ist das nicht. Eigentlich wir der Betrag nur reserviert und nicht 2 mal gebucht zum jeweiligen Kurs. Es kann sein, dass der Aufenthalt / die Gesamt-Mietdauer zu lang was für die Reservierung des Betrags (geht glaube ich nur bis 4 Wochen), oder der Vermieter hatte Angst vor den Ausländern und ist auf "Nummer Sicher" gegangen mit der Kaution. Meist hängt die Kaution auch von der Versicherungshöhe / Selbstbehalt ab.
rolf51 am 23 Nov 2016 12:57:07 Hallo, wenn ich das Basis Paket nehme muss ich halt ne höhere Kaution hinterlegen, bei Premium sind es nur 200$. Premium würde ich allen empfehlen, da es bei der Selbstbeteiligung anfängt und bis zum Zubehör geht.
Fribu am 24 Nov 2016 18:56:29 Hallo Ilonqa, Wir waren letztes Jahr 6 Wochen in Australien sind mit dem Womo von Cairns nach Sydney gefahren Und dannfür ein paar Tage an Ayers Rock geflogen. Gemietet haben wir über --> Link in Deutschland, war durch die Extras (km, one way,....etc. in Deutschland geringfügig günstiger, aber du kannst dich auf deutsch beraten lassen. Du bekommst an den Miettstationen in der Regel alle Marken der Unterschied ist das Alter der Womos. Ich weiß die Reihenfolge nicht mehr genau, die neuesten sind auf jeden Fall Kea, dann werden sie zu Maui, dann Britz, dann Mighty. Wenn du vergleichst, siehst du das gleiche Womo mit unterschiedlichen Preisen bei den Firmen der Unterschied ist nur das Alter bzw. die km auf dem Tacho. Liebe Grüße und Australien lohnt Friedrich
BlackCat44 am 30 Nov 2016 16:30:13 Vielen lieben Dank für deine Antwort Harriet! Ohje, die armen Schweizerinnen - das klingt ja echt nach einer üblen Geschichte. Aber klar, es kann immer etwas schief gehen. Man könnte natürlich auch an einer geführten Allradtour teilnehmen. Da hätte ich jedoch bedenken, dass die Reise dann nicht mehr so abenteuerlich wird. Aber da kommt es bestimmt auch darauf an, was man für eine Tour bucht. Ich habe hier --> Link gesehen, dass die Touren teilweise gar nicht teurer sind, als wenn man sich einen Mietwagen holt. Von daher wäre das wahrscheinlich eine gute Alternative zum "Alleinfahren". Das würde ich perönlich glaube ich bevorzugen, da ich hier keine Erfahrungen habe und gar keine Lust hätte, in meinem Urlaub oirgendwo tagelang im Outback festzusitzen. Ich würde dann jedoch darauf achten, dasys die Gruppe nicht zu groß ist. Ein Vorteil in der Gruppe ist natürlcih auch, dass man neue Leute kennenlernt und seine Erfahrungen teilen kann. Darüber hianus kann ich mir nicht vorstellen, dass die Gruppen zu groß sind, denn sonst ginge ja ein Teil des Zwecks einer solchen Outbacktour kaputt: Die Wildnis und die Einsamkeit zu erleben Hat jemand von euch denn schonmal an einer solchen "Safari" teilgenommen? Und falls ja, wie waren denn eure Erfahrungen? Viele Grüße Blacky
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