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Hallo, brauche bitte Experten. Komme gerade von einem längeren Norwegenurlaub und habe zwei 12V 75Watt Solarpaneele in Parallelschaltung zur Wohnraumbatterieversorgung. Aufgrund des schlechten Wetters hatte ich den Eindruck, das die Batterie ( Bleigel 260 Ah ) nicht genug geladen wird, weil zu wenig Spannung am Solarregler anliegt. Jetzt zu meiner ( vielleicht blöden Frage ) : Könnte man durch Reihenschaltung den Solarregler 'überreden' für längere Abend/Morgenstunden noch Strom zu liefern, weil ja dann mehr als 12V Ladespannung anliegt? Gruß vom Cloubremser Kommt auf die Sonne und auf den Regler (Mppt?) an. Hi, schlechtes Wetter heißt keine Sonne und den Regler gehe ich gleich mal gucken - das dauert etwas, weil ein paar km dazwischen liegen. Gruß Cloubremser Du kannst ja mal nach meinem Umbauthread hier suchen, Google Stichworte Sanierung Rapido Kudlwackerl ... Gleich der erste Treffer. Ich habe auch in Reihe geschaltet. Funktioniert recht gut. Grüße, Alf Editieren: direktlink --> Link Das wird nur minim was bringen. Lohnt sich nicht. Und wenn eines leicht verschattet wird leidet das andere bei Reihenschaltung auch darunter. Besser ist man kauft sich Panel mit 45V Spannung. Dann hat man beide Vorteile vereint. Habe 2 100Wp Panels parallel verschaltet.. ![]() Ist das jetzt schlecht, weil die nicht die von René beschriebenen 45V haben? Regler ist ein MPP 250 Duo von Votronic. Bisher bin ich mit der Leistung mehr als zufrieden.. :) Ich würde sogar noch einen Schritt t weiter gehen und sahen: Nicht machen !! Die Frage hab ich mal dem Support-Team von Büttner gestellt: Hallo Support-Team, am Wochenende haben ich meine alten Regler gegen den o.g. ausgetauscht. Das war eine gute Idee, denn er verrichtet seine Arbeit besser als der alte. Dennoch tauchen diverse Fragen auf. A) ... B) ... C) Wann arbeitet der Regler am Besten? Wenn ich meine 2 Panel parallel oder seriell schalte? Dies sind die Werte meiner Panel: Nennleistung Pmax 150 W +/-3% Nennspannung Vmp 18.00 V Leerlaufspannung Voc 21.6 V Nennstrom Imp 8.33 A Kurzschlussstrom Isc 9.17 A Gehe ich logisch vor, würde ich sie seriell verschalten - hohe Spannung, geringer Strom = geringe Verluste. Leider gibt es keine Diagramme, die die Verluste unterschiedl. Anschlußarten erklärt --------- Das war die Antwort. Die ist in meinen Augen eindeutig. Gilt für Votronic und Büttner.
Man kann sie Reihe schalten, muss nur mit mehr Verlusten rechnen. Ist also nicht gerade clever, auch wenn es manche machen ;D Hi, also ich war jetzt im Wohnmobil und bin fast zweimal in Ohnmacht gefallen. Einmal hat die 260Ah Sonnenschein Batterie (10Jahre alt) nur mehr 10,5V, obwohl sie von allen Verbrauchern entkoppelt war. Sie ist offensichtlich diesen Urlaub Hopps gegangen. Zum Zweiten -der Regler ist ein Atonic 20A von Pro_Solar aus dem Jahr 1997 (zwanzig Jahre alt lt. Betriebsblatt). Also alles Müll und nicht zeitgemäß. Ich kaufe neuen Regler (der Votronic 1710 gefällt mir sehr gut) und eine neue Batterie AGM 230Ah ( sie ist vorrätig und wird morgen besorgt). Dann versuche ich nochmal Schlechtwettertage und entscheide dann auf Umbau. Vielen Dank, die mir geholfen haben und die neue Generation von Reglern vorgeführt haben Gruß Cloubremser
Ich weiß nicht wie das bei deinem Victron ist. Deswegen gilt meine Aussage erstmal nicht für deinen Regler. Gehen wir erstmal davon aus, das Victron das besser im Griff hat. Ob ich flächenmäßig 2 mal 100 Watt in Reihe schalte oder 1 mal 200 Watt direkt mit hoher Spannung nehme, sollte doch aufs selbe rauskommen. Bevorzugt man die hohe Spannung macht es doch eigentlich Sinn, dass mit kleinen - sagen wir mal 50 Watt Panel - zu machen. Also immer 2*50 Watt seriell und dieses Set dann so oft parallel bis die gesamt Watt-Zahl erreicht ist, die man haben möchte. Dann hat man die hohe Spannung auf kleiner Fläche, insgesamt eine große Watt-Zahl und die Gefahr der Abschattung wird minimiert. Leider ist das auch immer eine Platzfrage, da 2*50 Watt mehr Fläche verbraucht als 1*100 Watt. Irgendeinen Tod muss man ja sterben ;D
Es ist nicht schlecht. Mache dir keine Gedanken darüber. Solange du genügend Strom bis jetzt hattest, passt es ja für dich. Ich Zeigte nur noch einen weiteren Weg auf wie man statt in Reihe zu schalten, besser gleich 45V Module kauft. Der Vorteil ist dann, weniger Stromfluss bis zum Regler dadurch weniger Spannungsverlust. Und durch die höhere Spannung hat man bei difusen Lichtverhältnisen bereits ein wenig Ertrag. (Ist aber sehr minim) Den bei Reihenschaltung würde ich die verschattung nicht unterschätzen.
Sorry, dass ich da widerspreche, ist es nicht! Große Panels sind normalerweise in Stränge mit Serienschaltung und Parallelschaltung aufgeteilt. Außerdem rechnest du statisch, das heißt ohne Veränderung durch Sonne/Wolken/Gebäude/Bäumen. Trifft die Verschattung eines der in Serie geschalteten Panels (Strang) bricht hier die Stromerzeugung ein. Dummerweise muss aber durch die Serienschaltung der Strom des gut besonnten Panels durch die Zellen des im Schatten liegenden! Damit ist die gesamte Anlage ausgebremst, nicht nur das Panel im Schatten. Hast du interne Bypass-Dioden geschaltet, hast du durch den Durchgangswiderstand der Dioden einen Spannungsverlust typabhängig von 0,3-0,5V. Deshalb sind auch die Anforderungen/Verschaltungen für Womo-Solar oder Haussolar unterschiedlich. Gruß Andreas Andreas, du darfst mir jeder Zeit widersprechen. Aber meine Aussage bezieht sich auf die von Variophoenix. Und ich denke schon, dass es dort so passt. Er sagt, dass es nicht wirklich was bringt zwei Module in Serie zu verschalten, weil wenn eines verschattet ist, zieht es das andere mit runter. Da hat er natürlich Recht, allerdings sind die 45V Panel meist groß und in Summe ergibt sich das selbe Problem. Ist dieses zur Hälfte verschattet (was bei kleinen Doppel ein ganzes Panel bedeuten würde), bricht es doch ebenfalls in der Leistung ein. Das Problem bleibt doch das gleiche, oder etwa nicht? Die hohe Spannung hat ja nicht nur Nachteile, sondern auch gewisse Vorzüge. Um das zu erreichen war mein Idee ja, das ganze mit 50er Panel zu machen, da das Problem dann kleiner wird. 1*200 Watt war kann man doch besser durch 4*50 Watt abdecken, 2 * seriell und das dann parallel. Muß natürlich vom Platz her passen Wenn man jetzt noch Glück hat und nur ein Strang abgeschattet wird, steht doch der andere voll zur Verfügung. Hab ich einen Gedankenfehler? Dann korrigier mich bitte Das Problem ist nicht ganz das gleiche. Denn ein 200W Panel (800x1485) ist kompakt und deine kleinen 50 W brauchen viel mehr Platz. Damit steigt das Risiko der Verschattung. Hab ich ja geschrieben dass die 50er mehr Platzbedarf haben, aber die Zellen innerhalb eines Panels selbst sind ja nicht größer oder weiter untereinander entfernt. Sie haben halt eine Art Passepartout drumherum die den größeren Platzbedarf erzwingen. Dadurch wird aber nicht das Risiko der Verschattung erhöht, sondern eher minimiert. Werden 200 Watt abgeschattet, ist es das selbe Problem wie die Abschattung von 4*50 Watt. Wird aber nur die Hälfte abgeschattet und die ist glücklicherweise in einem der seriellen Cluster, steht der andere Strang immer noch die volle Leistung zur Verfügung. Klar, alles sehr theoretisch und der Baum müsste erstmal so perfekt stehen, aber deswegen nicht verkehrt. Im 200W Modul sind auch 2 Reihen parallel verschaltet. Nur auf kleinerer Fläche. Wenn eine Reihe verschattet, hat die andere auch noch Leistung. OK, ich geb mich geschlagen ;D Warum nicht wahlweise parallel oder in Reihe. Ein 4 pol. Umschalter oder bistabiles Relais sollte ausreichen. Für zwei Module natürlich nur. Die Zuleitungen von den Modulen müssten dann nur einzeln bis zum Schalter geführt werden. Gruß krischan Aber diese Diskussion zeigt auf, dass es sehr schwierig ist dieses Thema zu generalisieren oder zu verallgemeinern. Die Fragen sind immer: 1. Monokristallin (weniger Probleme als polykristallin bei diffusem Licht (Verschattung d. Wolken) 2. Die Voc/ bzw. Vmp Spannung der Module, Einsatz von MPP-Regler mit aktiver Verschiebung des Arbeitspunktes, also Anpassung an geänderte Bedingungen wie Schatten 3. Die flexiblere Verschaltung von kleinen Pannel in 2 serielle Pannels und dann mit einem 2. Strang parallel, was bei großen u.U. nicht möglich ist. Und nicht zuletzt die Standgewohnkeiten, den 4. nicht auf jedem Standplatz kann man dem Schatten ausweichen oder das Fahrzeug optimal für die Solarpanels stellen. Meine Meinung, die dazu keine ist. Gruß Andreas Ich sehe halt den grössten Vorteil bei 40V Modulen bei den kleineren Strömen bis zum Regler und damit auch viel kleinere Verluste. Ich selber habe mir auch schon überlegt in Serie zu verschalten, bin dann aber wieder davon abgekommen. Hier kann man die Gründe nachlesen und auch meine ganze Anlage besichtigen. --> Link Heute bis 12 Uhr hatte ich bereits 2 Kw Ertrag. --> Link Ja, richtig, das Dumme ist nur: Größere Modulspannung = größere Modulfläche = nicht auf jedem Dach möglich (Sat/Dachhauben/Dachbeladung). Ist halt eine individuelle Planung. Gruß Andreas Nicht zwingend Andreas, da wären wir wieder bei meinem Vorschlag, allerdings nicht mit den genannten Vorteilen, sondern ebenbürtig. Oder man geht direkt auf kleine Panel, aber mit höherer Spannung. Siehe 60 Watt ![]() Genau von denen (200W) habe ich 4 Stück auf dem Dach. [quote="ich-bins"]Nicht zwingend Andreas, quote] Nein, nicht zwingend, aber das ist halt das Problem. Bei einem Hausdach ist die Fläche besser nutzbar, bei einem Womo kommt es halt auf den freien schattenfreien Platz an. Was nutzt eine freie nutzbare Fläche, wenn das hochgestellte Heki oder die Sat Antenne kräftig für Schatten sorgt. Und das rundherum, je nachdem wie man steht. Und spätestens dann wird die Reihenschaltung zum Problem. Wenn man die Bilder der Dachflächen hier im Forum betrachtet steht im Text nirgens, dass man sich dieses Themas bewußt ist, da wird nur nur "auch da passt nocht ein 80Wp Panel hin" Ist aber nur meine Interpretation, Gruß Andreas Hallo Andreas, Fast alle Überlegungen im Thread berücksichtigen nicht den Hinweis des TE Cloubremser, dass er Panels mit nur 12 Volt Leerlaufspannung hat, Je nach Regler reicht das nicht um überhaupt die Batterien zu laden, da ist Reihenschaltung und Mppt angesagt. (unabhängig davon was die Poser hier selbst für Anlagen betreiben) Grüße, Alf Sorry, wenn einer 12V Panels zur Ladung der Batts aufs Dach klemmt, muss man nicht reagieren. Das ist einfach Unwissen, gepaart mit sinnloser Billigkauferei. Alle meine Antworten bezogen sich einfach auf die Diskussion Reihe/Parallel, und die gilt eigentlich für jedes Voltzahl eines Panels. Erst in Verbindung mit bestimmten Reglern (PWS/MPP) verschieben sich die Argumente ein bisschen. jedenfalls mein Blickwinkel, Gruß Andreas
Das ist ja das größte Problem. Man kann halt vorher nicht Wissen, ob man aufs Wattenmeer oder auf das Mittelmeer schauen will, wenn die Satantenne raus ist. Die wird (fast) immer die Panel abdecken, bei den Hekis sieht es nicht anders aus. Da spielt es erstmal keine Rolle ob 12V oder 24V Panel, ob serielle oder parallele Verschaltung. Die beste Lösung wird sicherlich sein: kleine Panel mit hoher Spannung (solange es kein Votronic-Regler ist). So verteilt sich das Problem. Panele mit 12V Leerlaufspannung (Voc) sind eh nicht geeignet, zumal die Ladeschlußspannung bei AGM Batterien um die 14.8V / bei Blei-GEL um die 14.4V liegt. Diese Panele können mit keinem Regler direkt / parallel betrieben werden. Ich vermute aber mal, dass hier Voc (Leerlaufspannung) "abgeschätzt" wurde. Bitte die genauen Daten der Panele posten (Vmpp, Voc). Zum Thema Verschattung. Auch das aber ich natürlich berücksichtigt. Ich denke die Satantenne wird wohl Tagsüber nicht aufgestellt sein. Jedenfalls bei mir nicht. Bei einem Franzosen habe ich mal gesehen das der die Satschüssel hinten in dermitte über das Heck raushängend montiert war. Warum nicht. Und Dachfenster habe ich 6 Stück. So kann ich wählen welche ich aufstellen will bzw. welche mir nicht verschatten. Klar, alles geht. Meine Erfahrung zu Sat Schüsseln ist allerdings: Sie wird als erstes aufgestellt, wenn nichts kommt wird umgeparkt, dann erst folgt Bodenteppich und Stühle. Wer ca. 600 Wp erntet hat in der Regel auch keine probleme wenn mal was verschattet wird. Bei einem 150 WP Panel sieht es da schon anders aus. Gruß Andreas Das Problem ist hier ein anderes, wie ich vermute. Es gibt tatsächlich 75Wp Module mit 12V Uoc und 9V Ump, das heißt, damit kann ich keine 12V Batterien direkt laden. Ich MUSS sie in Reihe zusammenschalten und über einen MPP Regler anschließen, damit ich auf eine Uoc von 24V komme / eine Lastspannung von 18V habe, die ich zum Laden absenken kann oder auch direkt per PWM Regler auf die Batterie loslassen kann - dann mit ca. 10% Verlust je nach Strom - Kennlinie. Wenn ich jetzt mal von mir spreche: Nennt einer sein Panel 12V-Panel, so ist es für mich immer ein Panel das eine VoC(V)- Wert um die 22V +/- hat, spricht jemand von einem 24V-Panel, ist es für mich immer ein Wert um die 44V +/- . Hat sich zumindest bei mir so eingebürgert, weil es häufig im Netzt so genannt wird. Das mag verkehrt sein, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier - auch bei Fehlern. Schau dir mal die Tabelle von Sunpower an. Dort wird auch von 12/24V bei SystemVoltage gesprochen, obwohl man ja durchaus ein Voc(V) 44V mit einem MPPT an 12V betreiben kann
Ja, da hast du schon recht, aber es ist halt der falsche Begriff und führt zu Verwirrungen. Man gibt entweder die Voc oder die Vmp Spannung des Panels an, dann weiß jeder was er zu erwarten hat und nicht was er eventuell anschließen könnte. Genauso der anführte Begriff "12/24V SystemVoltage". Er beschreibt den Ausgang des Solarreglers und sagt entweder 12V oder 24V Bordnetz/Batterien. Mit der Panelspannung hat das nur indirekt was zu tun, nämlich nur dass man mehr als 24Vmp Panelspannung braucht um etwas in ein 24V Bordnetz einzuspeisen. Gruß Andreas |
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