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ich habe mal eine elektrotechnische Frage. Der Elektrokram ist ja nicht gerade mein Spezialgebiet und meine Internetrecherche hat kein für mich verwertbares Ergebnis erbracht. Also:
Im Schlafzimmerbereich meines Womo ist nun schon innerhalb kurzer Zeit der zweite von 9 LED-Spots kaputt gegangen (flackert). Ich habe mir deshalb einen neuen Spot besorgt und wollte den eben anschließen. Da bin ich auf eine für mich seltsame Verkabelung gestossen. Ich habe unten ein Bild davon eingefügt.
Die Kabelfarben passen überhaupt nicht zusammen und die Stecker sind nicht verpolungssicher. LEDs müssen nach meiner Kenntnis polrichtig angeschlossen werden und ich weiß nicht was passiert, wenn man dabei einen Fehler macht. Deshalb die Frage, ob ich den neuen Spot (links im Bild) mit dem schwarzen Kabel an das braune Kabel des Womo anschliessen soll und das rote an das violette des Womo oder halt umgekehrt.
Moin, schliese die Kabel an. Wenn dann die Leuchte leuchtet ist alles gut und wenn nicht einfach die Anschlüsse tauschen. Man kann da nichts falsch machen.
Gast am 07 Okt 2016 16:52:59
Hallo Namenloser,
Laut dem Typenschild sind die Lampen für 12 Volt DC und damit für WoMo nicht geeignet. Falls das Leuchtmittel austauschbar ist, setz Lämpchen für 12 BIS 18 V AC/DC ein.
Grüße, Alf
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wohnmobilbenutzer am 07 Okt 2016 16:53:33
Scimitar hat geschrieben:Moin, schliese die Kabel an. Wenn dann die Leuchte leuchtet ist alles gut und wenn nicht einfach die Anschlüsse tauschen. Man kann da nichts falsch machen.
Gaaaaanz sicher ???? - weil ich habe lange auf den Ersatz-Spot warten müssen :ja: .
Grüße
wohnmobilbenutzer am 07 Okt 2016 16:57:07
KudlWackerl hat geschrieben:Laut dem Typenschild sind die Lampen für 12 Volt DC und damit für WoMo nicht geeignet. Falls das Leuchtmittel austauschbar ist, setz Lämpchen für 12 BIS 18 V AC/DC ein.
Grüße, Alf
Hallo,
wie das heute manchmal so ist, sind die Leuchtmittel natürlich nicht austauschbar. Und es handelt sich bei dem Spot um das originale Hymer-Ersatzteil.
Grüße
Stephan2703 am 07 Okt 2016 17:34:00
KudlWackerl hat geschrieben:Hallo Namenloser,
Laut dem Typenschild sind die Lampen für 12 Volt DC und damit für WoMo nicht geeignet. Falls das Leuchtmittel austauschbar ist, setz Lämpchen für 12 BIS 18 V AC/DC ein.
Grüße, Alf
Warum sollten Wechselstromlampen verbaut werden? DC ist doch richtig weil es Gleichstrom bedeutet.(AC steht für alternating current (= Wechselstrom), DC steht für direct current(Gleichstrom) Also sind die Leuchtmittel richtig.
felix52 am 07 Okt 2016 17:42:21
Nöö, Alf hat recht! Man muss es halt nur richtig lesen. Aufgrund der Spannungsschwankungen im Womo ist sein Vorschlag korrekt. Dabei geht es primär darum, dass selbst eine normale Aufbaubatterie, insbesondere, wenn Solarstrom, LiMa oder Landstrom aktiv sind, eben auch eine Spannung von > 14 V haben kann. Erfahrungsgemäss überleben das eben nicht alle 12 V Leds.
Nur meine Erfahrung. :ja:
Grüsse Felix52 :)
Helmchen am 07 Okt 2016 17:45:49
Also, die LED-Lampen, die ich verpolt habe, waren sofort kaputt. Außerdem mögen LEDs die Spannungsschwankungen im Wohnmobil nicht, insoweit hat Alf schon recht. Die Lampen müssen die entsprechende Elektronik verbaut haben und können dann DC 10 - 19 Volt z.B. vertragen.
thomas56 am 07 Okt 2016 17:50:55
und ihr glaubt Hymer kauft von Dometic Lampen, die nicht bis zur Ladeendspannung funktionieren und daher reihenweise kaputt gehen? :lach:
felix52 am 07 Okt 2016 18:10:02
Mit Sicherheit glaubt das hier Niemand. :wink:
Aber Verschwörungstheorien helfen nicht weiter. Wir versuchen schlicht und einfach, das Problem zu lösen. :ja:
wohnmobilbenutzer am 07 Okt 2016 18:13:09
thomas56 hat geschrieben:und ihr glaubt Hymer kauft von Dometic Lampen, die nicht bis zur Ladeendspannung funktionieren und daher reihenweise kaputt gehen? :lach:
Hallo,
so sollte das ja normalerweise nicht sein. Aber wenn von 9 Lampen im Schlafzimmerbereich in dreieinhalb Jahren zwei kaputt gehen, ist das natürlich nicht so toll. Rein theoretisch sollen ja diese LEDs tausende von Betriebsstunden aushalten. Bei meinen Schlafzimmerlampen waren das vielleicht 20-30 Betriebsstunden. Wobei allerdings von dem anderen Dutzend LEDs, die im Womo verbaut sind, noch keine kaputtgegangen ist, obwohl die wesentlich mehr Betriebsstunden haben. Das sind allerdings auch andere Typen.
Aber das ist jetzt eine Grundsatzdiskussion, die mir im Moment nicht weiterhilft. Ich denke mal, daß ich mit dem Multimeter herausfinden kann, welche von Strippen die aus der Decke kommen, minus oder plus anliegen haben. Aber an dem Spot sehe ich keinen Hinweis ausser vielleicht die Farbe der Strippen. Was tun?
Grüße
felix52 am 07 Okt 2016 18:18:45
Jou, wenn Du die Leds in Reihe schaltest, sollte dies zielführend sein. Viel Erfolg. :ja:
Irmie am 07 Okt 2016 18:24:17
Hallo,
die Led-Lampen haben meistens eine Schutzelektronik eingebaut. Denn die Leds benötigen deutlich weniger als 12V. Dometic Lampen funktionieren immer im Wohnmobil, denn dafür sind sie ja hergestellt worden! Jetzt zur Polung: rot an den Pluspol, schwarz an den Minuspol. Wenn im Wohnmobil nicht diese Kabelkennung vorhanden ist, können ängstliche Bastler mit Hilfe eines Voltmeters den Pluspol heraus finden. Halte den Minusanschluss des Meßgerätes an das braune Kabel und an das violette des Womos das Pluskabel. Schlägt das Meßgerät dann richtig herum aus, dann ist das violette Kabel der Plusanschluss und dort muss das rote Kabel angeschlossen werden. Bei uns sind noch nie Leds durch falsche Polung zerstört worden, aber es kann natürlich vorkommen. :?:
Irmie
wohnmobilbenutzer am 07 Okt 2016 18:25:33
felix52 hat geschrieben:Jou, wenn Du die Leds in Reihe schaltest, sollte dies zielführend sein. Viel Erfolg. :ja:
Ja,
Danke, aber soweit ich weiß, sind die standardmäßig irgendwie parallel geschaltet - weil, wenn ich einen Spot von seinen beiden Anschlüssen abkoppele, brennen die anderen 8 Spots, die an dem gleichen Schalter hängen, noch weiter.
Es ist aber komisch, daß bei der original-Verkabelung (rechts im Bild) die braune Strippe des Spots nicht an die braune der Womo-Verkabelung angeschlossen ist, sondern an die violette Strippe.
Grüße
wohnmobilbenutzer am 07 Okt 2016 18:29:01
Irmie hat geschrieben:Hallo,
.. Halte den Minusanschluss des Meßgerätes an das braune Kabel und an das violette des Womos das Pluskabel. Schlägt das Meßgerät dann richtig herum aus, dann ist das violette Kabel der Plusanschluss und dort muss das rote Kabel angeschlossen werden.
Irmie
Hallo,
ich glaube, wir kommen der Sache schon näher. Mein Meßgerät schlägt allerdings nicht in verschiedene Richtungen aus, aber ich denke mal, das es bei polrichtiger Verbindung kein Vorzeichen vor dem Spannungswert anzeigt und bei Verpolung ein Minuszeichen. Ich werde das gleich mal ausprobieren.
Grüße
thomas56 am 07 Okt 2016 18:56:56
wohnmobilbenutzer hat geschrieben:aber ich denke mal, das es bei polrichtiger Verbindung kein Vorzeichen vor dem Spannungswert anzeigt und bei Verpolung ein Minuszeichen. Ich werde das gleich mal ausprobieren.
Grüße
ausprobieren kannst du das an der Autobatterie.
wohnmobilbenutzer am 07 Okt 2016 19:08:55
Hallo,
das ist ja mal ulkig.
Ich war eben im Womo. Und da ich ein vorsichtiger Mensch bin, bin ich auf die Idee gekommen, einfach mal die flackernde LED falsch herum anzuschließen und mal zu schauen, was passiert. Erwartungsgemäß hat die dann gar nicht mehr geleuchtet. Dann habe ich sie nochmal richtig herum angeschlossen, um mal zu schauen, ob es jetzt ein Totalschaden ist.
Was war - die hat auf einmal so gleichmäßig gebrannt wie am ersten Tag. Vorher hat die geflackert wie eine Diskobeleuchtung. Also manchmal gibt es Sachen, die sind einfach unglaublich. Und ich weiß schon, worum mir diese Stromgeschichten irgendwie Suspekt sind :ja: .
Ich werde jetzt die Angelegenheit einfach mal weiter beobachten und habe jetzt zumindest voerst mal noch einen Reservespot. Injedem Fall vielen Dank für die guten Ratschläge hier. Wieder was dazugelernt.
Grüße
Henri1 am 07 Okt 2016 19:21:19
Moin Das war dann wohl ein Kontakt Problem, aber gut das Du es gelöst hast. Besser die restlichen Leuchten auch gleich auf guten Kontakt überprüfen. Gruß Henri
Gast am 07 Okt 2016 20:09:25
Hallo Leute,
Glauben heißt nicht wissen.
Die AC/DC Typen (Allstrom) Haben einen kleinen elektronischen Stromregler integriert. Die halten dann verpolen und Überspannung aus. Also immer solche kaufen . Der frühere User Raid y (aka Georg, aka Gast) hat dazu viel und gut berichtet. Googelt mal "LED Cob AC 18 V" da kommen einige Angebote bei eBay und anderen.
Die anderen LED haben oft nur eine Diode und einen Vorwiderstand. Die verbrennen gerne bei unseren 14,8 Volt. In meinem Rapido lade ich die Winner Solar SMf im Winter bis 15,8 Volt. Da sind mir innerhalb Minuten die billigen LED durchgebrutzelt.
Berichte und Abhilfe von mir können hier im Forum gefunden werden. Googelt ihr einfach.
Bei weiteren Fragen ...
Grüße, Alf
wohnmobilbenutzer am 07 Okt 2016 20:51:14
Henri1 hat geschrieben:Moin Das war dann wohl ein Kontakt Problem,... Gruß Henri
Hallo,
das glaube ich eher nicht. Die Stecker saßen schon sehr stramm und Korrosion oder sowas konnte ich daran auch nicht feststellen. Die Konstruktion ist auch wohl nicht so trivial wie bei einer normalen Glühbirne. Wenn man den Spot mal etwas auseinandernimmt sieht man, daß die eigentlichen LEDs auf einer kleinen Platine mit weiteren elektronischen Bauteilen sitzen.
Vielleicht hat es dort durch den Strom "aus der falschen Richtung" eine Veränderung gegeben, die das Teil wieder zur Funktion gebracht hat. Aber ist ja auch egal, solange es funktioniert.
Grüße
ducato666 am 07 Okt 2016 21:34:54
Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, aber hier sind ja einige Experten unterwegs...
Hochleistungs-LEDs haben meist etwa 3V Betriebsspannung. Soll heißen, wenn man sie an 12V betreiben möchte, können a) im einfachsten (=billigsten) Fall drei Dioden plus ein Vorwiederstand in Reihe geschalten werden. Das sind dann die, die im WoMo frühzeitig ausfallen, da sie über ihren Spezifikationen und damit zu hell und zu heiß betrieben werden. oder b) eine Regelelektronik vor den LEDs verbaut sein, welche die 12V via Pulsweitenmodulation auf die Betreibsspannung der LEDs (oder weniger = dimmen) herunterregeln. Die PWM Regler haben meist einen weiten Eingangsbereich, z. B. 5 bis 30 V.
Und: Ob LEDs bei Verpolung kaputt gehen, hängt von der verbauten LED oder der Regelelektronik ab. Grundsätzlich sind Leuchtdioden mal Dioden, d.h. sie lassen den Strom in Vorwärtsrichtung durch, sperren in falscher Richtung. Allerdings haben LEDs eine vergleichsweise geringe maximale Sperrspannung (je nach Typ). Wird die Sperrspannung überschritten und es sitzt keine Regelelektronik mit Verpol-Schutz davor, ist LED ist hin.
Zu deinem Flackern: Wenns ein Wackler gewesen ist, wäre das beim bewegen des Kabels sichtbar. Flackernde LEDs gibts nicht, entweder sie gehen oder nicht, soll heißen da ist wohl eher eine Regelelektronik verbaut, die entweder defekt ist oder aber im Betrieb zu heiß wird.
Ich tippe auf zweites, wenn die Leuchte jetzt im ausgebauten Zustand funktioniert.