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Hallo, Wieso ist Wlan auf Campingplätzen so teuer ? Viele Städte, Händler Bistros und Restaurants werben mit freien Wlan, wieso muss es auf den Stellplätzen so teuer sein? es gibt ja auch die Freifunk Initiative und dort surft man gratis. Alles was an Investition anfällt ist der Router und der kostet max. 60€. Wie sind Eure Erfahrungen ? Gruß Manni Wieso nicht? Wenn ich etwas anbiete bestimme ich auch den Preis. Alles andere wäre ein Eingriff in die unternehmerische Freiheit die jedem zusteht. Wucher ist dies nicht, und von Abzocke zu sprechen finde ich überzogen, denn wer nicht will bracht ja auch nicht zahlen. Hallo, mit 60 € Investitionskosten kommt man aber auf Campingplätzen nicht weit, zumindest nicht wenn man flächendeckendes W Lan garantieren will. Wir sind oft auf einem Campingplatz in den Niederlanden, da stehen bestimmt 6 bis 8 Masten mit Antennen, dazu Providerkosten und den Service macht bestimmt auch nicht der Platzwart.
Hallo Da denken aber aber so manche Platzbesitzer anders und stellen nur einen Accesspoint ( den Router) bereit. Kassieren können die aber trotzdem ganz gut.... Dann gibts halt nicht auf allen Plätzen Wlan ist wohl deren Denkweise. Außerdem sparen sie sich den Techniker dabei , einen einzelnen Router einstellen kann so ziemlich jeder. Gruß Archie Nun denn, wenn einem das zu teuer ist, muss man das Angebot ja nicht annehmen. Angebot und Nachfrage regeln ja bekanntlich den Preis. Und wenn man andere Möglichkeiten hat, zeigt man dem Betreiber halt die kalte Schulter...... Ärgerlich ist es nur, wenn man bezahlt hat und dann doch nichts so richtig funktioniert. Hatten wir in GB öfter. Dann mit dem Warden darüber zu diskutieren ist müßig.
in dem Fall die kalte Schulter zeigen wie Wolfgang schon geschrieben hat :D PS: wer Wert auf W Lan legt, ist in den Niederlanden sehr gut in den vielen Jachhäfen aufgehoben. Wir waren dort eine Woche unterwegs und es gab in jedem Jachthafen kostenloses W Lan. Eine funktionierende WLAN Infrastruktur, auf einem mittelgroßen Campingplatz kostet gut und gern eine mittlere 5 stellige Summe. Der eine sieht es als Werbung, der Andere möchte es über die Gebühren direkt wieder reinholen. IMHO ist eine gute WLAN Infrastruktur die Visitenkarte eines guten Camping- bzw. Stellplatz. Dementsprechend sollten die Gebühren auch fair bzw. erschwinglich sein. Wenn ich dafür gute Geschwindigkeit bekomme, bin ich durchaus bereit, auch dafür zu bezahlen. Denn es für eine solche Installation ist sicherlich auch egwas mehr Aufwand nötig, als nur einen Routerirgendwo in nen baum zu hängen. Und lieber hab ich durch die Bezahlung die Wahl, ob ich WLAN nutzen möchte oder nicht und es wird nicht einfach pauschal die Gebühr um einige Euro erhöht Ich finde es schrecklich, wenn ich immer wieder höre und lese Abzocke,haben will und ''muss'' man nach Möglichkeit alles aber wenns geht immer nur auf Kosten von den anderen. Der Anbieter sollte aus Dankbarkeit dass man so wie im Falle dieses Tröds bei ihm Wlan nutzt eventuell die Stellplatzgebühr reduzieren. Meist sind es dieselben, die so laut schreien auch diejenigen die bei jeder Gelegenheit die Hand aufhalten. Hi So wie Pipo schreibt ist das. 5 stellig und nicht 69 €. Hinzu kommt noch die Frage des Telekommunikationsgesetzes in Deutschland. Soll heißen, immer der Anbieter des W Lan ist verantwortlich, für das was die User tun ( Emule und Co.)! Einmal mit 700 € abgemahnt reicht. In der Pension meiner Frau hatten wir genau das gleiche Problem. Hier ging es unter anderem um meterdicke Wände und die Frage, wie wir auf dem Land mit 3000 kb/s anliegenden DSL Speed ein Netzwerk aufbauen könnten, das 30 User gleichzeitig verträgt. Die Telekom und eine Fa. aus Berlin hat uns dabei geholfen. 1. die Telekom, die behauptet hatte, 10 000 kb/ s wären problemlos drin ( davon sind jetzt real 5000 kb/s möglich) und 2. Die Fa. Sorglos Internet mit ihrer Extra Box, so das wir nicht mehr der W Lan Anbieter sind...all das kostet Geld! Dazu kommt eine aufwändige Verkabelung der jeweiligen Repaeter, damit funktechnisch nicht auch noch die Geschwindigkeit halbiert wird. Und auch das kostet zusätzliches Geld. Hallo, sind gestern Abend in Saarburg auf dem Stellplatz angekommen. ![]() Dort ist WLAN inclusive und Empfang ist gut. Gestern haben wir in Luxemburg Camping Fuussekaul gestanden, dort gab es kostenloses WLAN an der Rezeption. Auf dem Platz, im Mobil, war es aber gebührenpflichtig. Fand ich völlig in Ordnung. Gruß Michael Ich nutze niemals das angebotene WLAN, egal ob teuer, preiswert oder für lau. Man sollte nicht vergessen, dass man immer seine Passwörter mit überträgt, egal ob eMail, Foren oder auch Online-Banking. Es ist ein Leichtes diese bei der Übertragung abzugreifen. Ich bin nicht paranoid, aber das Vertrauen bzw. meine Daten bekommt so leicht keiner von mir geschenkt. Naja vielleicht hätte ich nicht Abzocke schreiben sollen, :? Ich hab im Sommerurlaub allerdings einen Stellplatz mit Stundenabrechnung von 4 Euro erlebt und das finde ich schon unverschämt. Wenn es 4Euro am Tag gewesen wären hätte ich ja nichts gesagt.Der Platz war in Deutschland auf der weiteren Reise durch Frankreich und Spanien hatten wir meistens WLAN Free oder 2-3 Euro pro Tag. In Mimizan allerdings 8 Euro pro Tag. Wie sind denn Eure Preis Erfahrungen. Gruß Manni
Nunja, spätestens beim Homebanking bietet jede Bank automatisch eine verschlüsselte Verbindung an. Und das Zwangsweise :!: Dieses Forum nutzt ebenfalls eine verschlüsselte Verbindung (https). Und der Mailhoster bietet i.d.R. ebenfalls /SSLTLS, also verschlüsselte Verbindungen an. Die wenigsten richten es ein, weil sie keine Erfahrung haben. Drücken wir doch es mal so aus ;D Also 4 € / Stunde würde ich auch als Abzocke bezeichnen! Und bei 8 € am Tag sind wir auch nicht mehr weit weg! Bei den Preisen würde ich auf WLAN verzichten und mir eine Prepaid-SIM holen, das ist sicher günstiger! Dieses Jahr in Kroatien auf Krk WLAN kostenlos am ganzen Platz, wenn auch nicht auf allen Parzellen die optimale Versorgung war, aber zum email-Schreiben reichte es und an der Strandbar war super Netz und auch kostenlos. Es kommt immer darauf an wer in die Infrastruktur investiert. Wenn ein Betreiber durch eine Partnerfirma die Infrastruktur aufbauen lässt bestimmt diese auch den Preis. Diese Unternehmen sind gerne etwas teurer. Baut der Betreiber die Infrastruktur selbst auf kommt es darauf an ob er das Angebot als Werbekosten sieht (kostenfrei), eine Selbstfinanzierung vorsieht oder als Profit-Center betreiben möchte. Durch die kommende Änderung der Gesetzgebung bezüglich der Haftung des Anschlussinhabers - bisher haftet dieser für die Nutzer - wird es preiswerter WLAN zur Verfügung zu stellen, da man keine Namen und IP Adressen mehr registrieren muss um auf der sicheren Seite zu sein. Wenn der preiswerte Internetzugang über WLAN wichtig ist muss man sich eben seine Plätze genauer aussuchen. Machen das viele wird es den Markt etwas bewegen.
lass es mich mal mit einem Video --> Link ausdrücken Ich bezichtige jetzt nicht alle WLAN-Anbieter dieser Taten, aber es möglich und man sollte sich dessen sehr bewußt sein.
Die Entschlüsselung der Daten ist nicht notwendigerweise der Weg an Deine Passwörter und in Deinen Rechner. Natürlich macht Verschlüsselung den Internetverkehr selbst sicherer - mit der Netzsicherheit des WLANs selber hat das noch nichts zu tun. Und in diesem Netz ist der Rechner gemeinsam mit anderen unbekannten. Internetbanking über einen (W)LAN und Netzzugang, der einem nicht von einem Netzprovider direkt zur Verfügung gestellt wird birgt weit mehr Risiken. Das ist so als würde man sich sicher fühlen weil man ein gepanzertes Fahrzeug verwendet wenn man das Hotel verlässt, seine Hoteltüre des Zimmers aber offen stehen lässt.
War in dem Posting, auf das ich geantwortet habe aber nicht Grundlage der Diskussion :!:
Deiner Argumentation nach müssten wir jetzt alle moderneren Heizungen, Autos, Atomkraftwerke und Rechenzentren herunter fahren. Selbstverständlich ist jede Technik angreifbar, die Frage ist inwieweit ich mich angreifbar mache. Da ist das Nichtnutzen von öffentlichen WLAN gleich einem kollektivem Verfolgungswahns :wink:
Grundsätzlich sind nicht alle Hotspots unsicher. Doch einigen Betreibern ist es zu aufwändig den Hotspots gut abzusichern. Denn viele Kunden verlangen Gratis-WLAN und da muß der Betrieb so günstig wie möglich sein. Auch existieren vereinzelte Internetseiten, die sicherheitskritische Informationen wie beispielsweise Login-Daten unverschlüsselt übertragen. Aber über VPN kann man auch solch unsichere Seiten und Programme sicher nutzen. Mehr dazu: --> Link Gruß Michael
Schöner Offtopic Beitrag! Dieses Statement zeigt durchaus leichte Anfälle von Unwissenheit und von Paranoia. Man überträgt immer die Passwörter, und zwar beim Banking grundsätzlich verschlüsselt. Das hat mit freiem Wlan, Kabelanschluss, 3G, 4G oder sonstigem Übertragungsweg überhaupt nichts zu tun. Ohne Verschlüsselung sind Daten, die über das Internet übertragen werden, für jeden, der Zugang zum entsprechenden Netz hat, als Klartext lesbar. Wer das Zitierte denkt, hat auch davon nichts begriffen. Irgendwann sind die Daten immer abgreifbar, aber bei HTTPS --> Link eben nicht entschlüsselbar. Grüße, Alf Ich nutze nur mein Onboard-WLAN ( Huawei e5377 mit Deutschland-Sim) oder in schwierigen Lagen mein Smartphone als hotspot. Für die Deutschland-Sim zahle ich 9,90 Euro/Monat für 1 GB , wenn ich das mit den Kosten auf CP/SP vergleiche komme ich doch sehr günstig davon. Gruß Jan
Mein lieber Alf, es ist nicht schlimm wenn dein Horizont in diesem Punkt etwas begrenzt ist. Man kann ja nicht alles wissen ;D Deine Unwissenheit und das daraus resultierende Ergebnis als Fakt darzustellen ist aus meiner Sichte allerdings etwas naiv. Mach dir mal die Mühe die zweite Zeile im Beitrag --> Linkörter-lokal-sniffen/ (<-den Teil hinter die Adresse kopieren) von Xenio zu lesen. Das du das nicht kannst oder nicht weisst, heisst noch lange nicht, dass es nicht geht. Such einfach mal nach "Passwort sniffen" Den Sicherheitshinweis als offtopic ab zu tun beweist eigentlich nur, dass du immer wieder versuchst mir auf den Schlips zu treten. Mach ruhig, es sagt mehr über dich als über mich aus ;D
Bei GMX kommt man AFAIK schon seit längerem gar nicht mehr mit dem Email Client rein, wenn man nicht die Verschlüsselung eingestellt hat.
Das Problem dabei ist, daß CP oft ungünstig liegen und dann das Handy gar nicht oder bestenfalls schlecht funktioniert. Dann ist man auf WLAN angewiesen oder hat eben kein Netz. Schon oft genug erlebt. Das nächste Problem ist die niedrige Anbindung des WLAN ans Internet. Auf einem CP in Italien, wo das Handy fast gar nicht ging, war das WLAN frei und auch gut empfangbar. Aber anscheinend haben am Abend alle zu surfen oder zu telefonieren angefangen oder einer hat Ferngesehen darüber ? Auf jeden Fall ging fast gar nichts mehr. Erst spät in der Nacht oder am nächsten Morgen ist die Übertragungsrate wieder auf vernünftige Werte gestiegen. Auch heuer in F war das Handy öfter mal keine Lösung. Anscheinend funktionieren die Systeme mit den hohen Kosten !? Ich würde eher etwas zahlen, wenn die Kosten vernünftiger sind, so kommt halt auch Handy oder gar nichts zum zug. Mit Paßwörtern bei solch offenen Systemen bin ich auch vorsichtig. Bankzugriff brauche ich im Urlaub eigentlich nicht und auch so Sachen wie Amazon oder Paypal vermeide ich eher. Foren und Webseiten ohne Sicherheitsrelevanz sind mir aber egal. RK
JA, aber dann hat man die Angst: keiner liest meinen Beitrag, gell? zum Thema: normalerweise genügt mein HandyGuthaben von 750 MB (Frau) und 1,6 GB (ich) sogar für Recherche für den weiteren Reiseweg (mache also mein eigenes WLAN auf). Muss ich aber mal ganz intensiv recherchieren, dann suche ich mir den Stpl/Cpl mit günstigem Wlan aus. Homebanking nur mit WLAN über eigenes Handy. Unsere Stadt bietet freies Wlan (räumlich begrenzt) an und hat die Kosten dafür publiziert, hab den genauen Betrag nicht mehr im Kopf, aber es war ein 5stelliger Betrag, das wird einen größeren Cpl ähnlich viel Geld kosten. Abzocke ist also was ganz anderes. Die grossen Preisunterschiede sind mir auch schon aufgefallen. In I und F ist WLAN fast überall im Preis mit drin, in D erst ganz selten. Ich habe schon den Eindruck, das WLAN als gute zusätzliche Einnahmequelle genutzt wird. Mehrere €/h sind meines erachtens nicht nachvollziehbar. Zur Sicherheit: Wenn ich unterwegs ein WLAN nutze, dann nur über VPN zu meinem Router zu Hause. Frank
Du holst jetzt aber mit der ganz fetten Keule aus, was? Jetzt mal ehrlich, um diese Tools zu nutzen bedarf es schon einigen Fachwissens. Und um erst die Voraussetzungen zum Betrieb dieser Tools zu schaffen, brauch es schon wirklich tiefgehende Kenntnisse in Linux Distributionen. Des Weiteren sprechen wir ab jetzt von einer erheblichen kriminellen Energie. Und da helfen auch selten die besten Vorsichtsmaßnahmen. Leute lasst die Kirche im Dorf. Jedem sollte klar sein, dass wenn er am Internet teilnimmt gewissen Gefahren ausgesetzt ist. Dieses Forum hat ca. 50.000 Nutzer. Mach eine Umfrage, wer denn schon mal Opfer von Cyberkriminalität geworden ist. Ich wette wir sprechen von einem geringen Promille Anteil der Nutzer. Wenn es tatsächlich so gefährlich wäre zBsp. Homebanking über einen Hotspot zu machen, dass wären die Banken die Ersten, die diesen Dienst sperren oder massiv auf die Gefahren hinweisen würden. Tragen Sie doch das Risiko.. Es ist halt wie mit allem: Informieren schützt vor Ahnungslosigkeit :wink:
Pipo, mir geht es gar nicht um die Keule. Nur wenn behauptet wird, dass es sicher wäre über eine https-Verbindung zugehen, dann stimmt das einfach nicht und nur darum ging es mir. Dazu gibt es Anleitungen und dafür braucht man KEIN Wissen Für den Link habe ich 30 Sekunden gesucht - das war kein Aufwand. Und damit sieht man eigentlich wie schnell das gehen kann. Aber du hast recht. Informieren schützt vor Ahnungslosigkeit
Ich bleibe dabei, Homebanking über ein öffentliches WLAN zu nutzen ist sicher. Um Kennwörter auszulesen, bedarf es einer erblichen kriminellen Energie und ebensolchen Fachwissen. Warum so aufwendige Angriffe per Spoofing und Man-in-the-middle, wenn es nach Deinem dafürhalten doch wesentlich einfacher geht?
bin schon in der Ahnenforschung, ob es einen gibt, der mal Informatik studiert hat... einfach zu goldig..... :)
:kuller: :daumen2: Moderation:Bleibt doch bitte ab jetzt beim o.g. Thema. Hallo zusammen, ich finde, wenn das WLAN wirklich super gut ist, kann es auch etwas kosten. Ärgerlich ist WLAN bezahlen und dann nur ein sehr mieser oder überhaupt kein Empfang. Wir standen kürzlich auf einem Stellplatz mit super WLAN, der war dann halt auch nicht ganz billig. Alternativ haben wir noch einen Router mit SIM-Karte, aber Handy Empfang gibt es halt (vor allem in D!) nicht überall. Übrigens würde ich NIE über einen Hotspot online banking machen oder Passwörter für Bezahlsysteme wie PayPal etc. eingeben. Das wäre mir einfach zu unsicher. LG Conny Wir standen vor 2 Wochen auf einem 5 Sterne CP und da war garnix möglich, weder W-Lan (grottenschlecht) , noch Handyempfang, weder zum Telefonieren, noch fürs Internet. DAS war ärgerlich. Im Übrigen, es kann jeder selber entscheiden ob er eine Dienstleistung annimmt und den geforderten Preis akzeptiert, oder nicht. Wenn mir das angebotene W-Lan zu teurer ist, wir haben noch den Congstarstick dabei...der nutzte uns auf dem PC aber auch nix :-) Hallo, letztendlich ist es mit der "Abzocke"-Beschwerde immer das Gleiche. Ob es nun um WLAN geht oder um Stellplatzgebühren. "da werde ich aber abgezockt." Die Nutzung ist aber nicht Pflicht oder? Das ist doch bei jedem Einkauf so: Kann ich es mir zu dem Preis leisten, dann bezahle ich das. Kann ich es mir nicht leisten, lass ich es sein, oder suche Alternativen! Nach meinen Erfahrungen ist kostenloses WLAN auch nicht immer zuverlässig, was die verfügbare Bandbreite angeht. Ich nutze als Alternative meinen eigenen Router mit 2GB pro Monat und 10€ Gebühr. Zwei Gedanken sind mir aber beim Lesen der Beiträge noch gekommen: Haben wir uns nicht schon sehr abhängig gemacht von Google, Internet und Co.? Zur Sicherheit: macht Ihr Euch auch Alle solche Gedanken, wenn Ihr Euer Smartphone nutzt? Da sind wir doch schon ziemlich eingelullt... freundliche Grüße Andreas Mal zur Info, was die Kosten so angeht, Am Beispiel Damp, das habe ich nämlich umgesetzt, insofern könnt Ihr mir die Kosten auch glauben. Erstmal zur Infrastruktur. Maximal gibt es am Standort 6000 MBit DSL. Damit kommt man nicht weit, wenn man bedenkt, wiewiele Leute ggf. gleichzeitig rein wollen. Ergo haben wir insgesamt 3 Leitungen. Da man mit privaten Verträgen nicht weit kommt muss man schon Businessverträge nehmen. Kosten pro Monat rund 60 Euro pro Anschluss x 3 = 180 Euro Das sind die laufenden DSL-Kosten pro Monat, aber man hat noch nicht die Möglichkeit ins Internet zu kommen. Ich brauche 3 DSL-Modem, die nicht, wie in privaten Verträgen, mitgeliefert werden. Kosten einmalig pro Stück 40 Euro x 3 = 120 Euro Nun habe ich aber immer noch 3 Anschlüsse, möchte aber nur ein WLAN-Netz anbieten. Ausserdem soll das Büro auch ins Netz, aber getrennt vom Platz-WLAN. Das funktioniert nicht mit einer FritzBox. Ich brauche also ein Gerät, das mir die 3 DSLer bündelt und zu einem Anschluss macht. Ausserdem brauche ich entweder ein Ticket-System oder min. die Möglichkeit AGB's akzeptieren zu können. Dann soll eine Firewall mit dabei sein, damit das Büro getrennt ist, und ein Webfilter, damit illegale Aktivitäten weitestgehend unterbunden werden. Das kann nur eine UTM, z.B. von Sophos (ASG320) Kosten einmalig ca. 2800 Euro ohne Lizenz Die Lizenz kostet 400 Euro pro Monat bei einem Laufzeitvertrag von 5 Jahren. Das Netzwerk muss verteilt werden, das passiert mit einem Switch, der managebar ist und PoE kann, ich will ja nicht überall auch noch Strom hinlegen. Kosten einmalig 200 Euro Nun komme ich aus der UTM mit einem Anschluss raus, habe aber noch kein WLAN, also noch einen Accesspoint, der mir aus dem Kabelnetzwerk ein WLAN macht. Outdoor, damit ich die Antennenkabel kurz halten kann. Kosten einmalig 500 Euro Abgedeckt werden sollen so viele Stellplätze wie möglich. Das geht nicht mit ner Zimmerantenne. Also nochmal min. 2 Outdoor-Antennen Kosten einmalig 100 Euro pro Stück x 2 = 200 Euro Kabel für die Antennen Kosten einmalig 40 Euro x 2 = 80 Euro Zusammenfassung: Einmalig: Modems 120 € UTM 2800 € Switch 200 € Outdoor Accesspoint 500 € Antennen 200 € Antennenkabel 80 € LAN-Kabel, die Antennenhalterung, Netzwerkdosen, kleiner Serverschrank und Kleinmaterial veranschlage ich mit 600 € Gesamt 4000 € monatlich 180,- € DSL 400,- € Lizenz UTM Gesamt monatlich 580 € So, nun hat man ein riesiges Puzzel, das zusammengesetzt werden will. Ausserdem muss alles konfiguriert werden. Das kostet "richtig" Zeit. Seit nicht böse, aber das möchte man schon bezahlt haben. Und wer nun denkt, einmal aufgebaut kann man das System vergessen, denn es funktioniert ja alles, der ist ein wenig schief gewickelt. Ich bin im Schnitt alle 2 Wochen am Platz und mache diverse Sachen am Hotspot. Das geht bestimmt auch günstiger, aber der Hotspot-Betreiber muss sich absichern, den er ist haftbar, für das was die Nutzer machen. Und im Sommer, bei voller Platzbelegung beschweren sich die Nutzer über das langsame, Internet. 18.000 MBit sind halt echt nicht viel und die teilen sich alle Nutzer, da bleibt nicht viel für den Einzelnen. Jetzt meine Bitte, denkt beim nächsten Mal, wenn Ihr fürs WLAN bezahlen sollt, einfach mal an diese Kostenaufstellung. Das ist hier im übrigen noch ein kleines WLAN-Netz, bei Campingplätzen sind die Antennen über den Platz verteilt und stehen nicht nur auf dem Dach des Hauptgebäudes. Nur um die monatlichen Kosten rein zu holen müsste man, bei 3 Euro pro 24 Std insgesamt 194 Tickets verkaufen. Wohlgemerkt auch im Winter. Der Schnitt lag bei 33 Tickets. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Letzte Info: WLAN ist in Damp kostenlos!!! Deine Aufstellung macht eindrucksvoll deutlich was so ein Netzwerk kostet oder kosten kann. Ich hätte mir allerdings gewünscht, daß deine 'Letzte Info' so nicht stehen würde...oder ich habe im BWL Kurs irgendwas verpasst :? Nix für ungut... auch wenn ich nicht alles extra verrechne, aber ich kann es mir wirklich nicht leisten einen Service kostenlos bereitzustellen. ;-) Das ist dann im Preis oder das Alleinstellungsmerkmal für bessere Auslastung. Wer davon leben muss, rechnet das schon richtig......keine Bange. Es gibt ja nur Pest oder Colera! Anfangs waren es 3 Euro pro 24 Std.. Wie geschrieben 33 Tickets im Schnitt. Also 99 Euro, die reingekommen sind. Die Standen den 580 Euro monatl. gegenüber, ergo sowieso schon ein Minus-Geschäft. Nachdem die ersten 2 Saison rum waren, wurde ein Schnitt gemacht. Dabei wurden sämtliche Kosten aufgerechnet und es musste eine Preisanpassung her. Dabei wurden dann tatsächlichen Kosten zu Grunde gelegt die sich in den beiden Jahren ergeben haben. In diesem Zuge hat man dann den Hotspot da mit einberechnet und bietet diesen nun als kostenlosen Service mit an. Ich wollte hier auch nur verdeutlichen, was hinter so einem HotSpot an Kosten steckt. Nun kann jeder selbst entscheiden, ob es Abzocke ist oder nur der Versuch einigemaßen kostendeckend zu arbeiten. Hochachtung Mike. Du hast Dir viel Arbeit gemacht und Fakten auf den Tisch, sorry, auf die Tastatur gebracht, die jedem mal aufzeigen wie sich Kosten und damit letztlich Preise, zusammensetzen. Wie ich vor vielen Posts schon schrieb, die Begrifflichkeit "Abzocke" ist absolut daneben. Pit Hallo Birgit ich den Begriff Abzocke ja auch schon zurückgenommen 8) Wenns mir zu teuer ist nehme ich es ja auch nicht,wie gesagt hatte ich festegestellt das WLAN im AUsland meistens gratis und in Deutschland sehr teuer ist. Gruß Manni ich glaub der Tröt kann geschlossen werden. ok mike, das war für mich das letzte stück Überzeugung, das Thema w-lan auf unbestimmte zeit zu vertagen... danke! früher gut - heute besser! hartmut Mike bietet auf seinem Platz sicherlich eine perfekte Infrastruktur an, was natürlich nicht überall der Fall ist. Aber er schreibt ja selbst, wenn er den kalkulierten Preis nehmen würde, würde es wenig genutzt werden. Also legt er die Kosten um und sie werden dann von allen bezahlt, allerdings günstiger als mit Einzeltickets. Das ist doch völlig ok. Grüße Frank Die Diskussion hier erinnert mich teilweise an Themen wie die Höhe von Stellplatzgebühren usw. Gibt halt nicht alles kostelos im Leben und was wem was Wert ist, da scheiden sich die Geister. Aber, wir leben in einer Demokratie, das kann man selbst entscheiden, ob man das Angebot wahrnehmen möchte oder nicht. Julia |
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