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Batterien selbst geschrottet?


spanienfan am 12 Dez 2016 22:39:26

Hallo
Frage an die Fachleute unter euch:
Hab ich meine Batterien selbst zerstört, weil ich meinen E-Bike Akku über einen Wandler geladen habe. Dies tat ich immer nur bei Sonnenschein, das heißt, beim Laden wurden die Batterien gleichzeitig mit ca. 4Ah über Solar geladen.
Ich vermute mal ganz einfach, dass zuviel Stromversorgung durch die Batterien geflossen ist.
Jetzt hab ich neue Batterien eingebaut und möchte diese nicht ebenfalls töten.
Möchte noch vermerken, dass meine Sãurebatterien fünf Jahre alt waren. Die Hebamme also nicht mehr schuld am Ende war.
herzliche Grüße aus Sizilien
Xaver

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kintzi am 13 Dez 2016 00:16:08

Eine flüssig-Säure Batt? Wieviel Ah bei wieviel V olt. Mit wieviel Volt max. geladen?
Flüssig Säure-Blei-Batts sind die robustesten von allen. Sie nehmen Strom (in A) auf bis sie voll sind, dann gasen sie. Die Spannung liegt dabei bei ca. 13,8 V (f. konv. Starterbatt.) u. 14,4 V (f. Semitraktion). Wenn sie nie darüber lag, hast Du die Batt sicher nicht kaputt gemacht, aber auch sicher mit einer einfachen Stromquelle nicht optimal geladen.
Weiter nach Beantwortung obiger Fragen. Gr. Richi

berny2 am 13 Dez 2016 00:40:54

spanienfan hat geschrieben:..., beim Laden wurden die Batterien gleichzeitig mit ca. 4Ah über Solar geladen.

Könnten es auch 4A gewesen sein?

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mv4 am 13 Dez 2016 07:54:47

4 A Ladung reicht mit Sicherheit nicht aus um die Endladung durch dem Wandler/Strom für E-Bike auszugleichen. Da du keine Volt angaben machst, vermute ich das du kein Voltmeter bei dir im Mobil verbaut hast. Das wäre aber eigentlich erst mal das wichtigste, damit hast du immer! den Überblick über den Ladezustand deiner Batterien.
Am sinnvollsten wäre es deine E-Bike Batterien dann auf zu laden wenn du entweder Landstrom hast oder während der Fahrt.

rolfblock am 13 Dez 2016 09:57:44

E Bike Akkus der Generation 250 Wh bis ca 300 Wh bei 25 V werden mit einem 60 W Ladegerät aufgeladen. Das benötigt ca 5 A vor dem Wechselrichter. Größere Akkus mit 18 bis 25 Ah mit stärkerer Ladetechnik in 25 V brauchen die doppelte Leistung. Die neueren Ladegeräte für 36 V Akkus dürften auch im Bereich bis 150 W liegen.
Mit Solar laden geht völlig problemlos. Im Juni in Italien reichen bereits 140 Wp für 2 E-Bikes, Laptops, etc. für unbegrenzte Zeit aus. Da muss man nicht den Motor anwerfen.
Ein Voltmeter gehört obligatorisch zur Ausstattung eines Energiemanagers. Wenn du autark stehst bist du ein solcher Energiemanager.
Das Voltmeter ist dein Ohr um auf die Batterien zu hören.

spanienfan am 13 Dez 2016 10:55:49

Hallo,
Landstrom ist nicht, weil ich frei stehe. Ich hab eine 100Watt Zelle auf dem Dach und eine ebensolche die ich neben dem Wohnmobil immer in die Sonne stelle. Bei schlechterem Wetter läuft der Generator mal für zwei Stunden.
Viele Grüße
Xaver

xbmcg am 13 Dez 2016 11:29:12

Hallo Xaver,

Deine Frage kann man nicht beantworten, da Du keine Angaben machst, was zerstört wurde, wie geladen wurde,
welche Kapazität Du hast usw.

Die Batterien mögen keine Tiefentladungen.

Aber auch altersbedingte Ausfälle sind normal (Sulfatierung, Austrocknen, Zellschlüsse durch Bleibrückenbildung
oder Korrosion der Platten)

Sind nun die e-Bike Batterien hin oder die Bordbatterien? Was für Batterien sind das, was für einen Wechselrichter
hast Du, welche Ströme misst Du und welche Spannungen haben die Batterien, was ist dein sonstiger Verbrauch?

xbmcg am 13 Dez 2016 12:01:23

kintzi hat geschrieben:Eine flüssig-Säure Batt? Wieviel Ah bei wieviel V olt. Mit wieviel Volt max. geladen?
Flüssig Säure-Blei-Batts sind die robustesten von allen. Sie nehmen Strom (in A) auf bis sie voll sind, dann gasen sie.
kintzi hat geschrieben:Die Spannung liegt dabei bei ca. 13,8 V (f. konv. Starterbatt.) u. 14,4 V (f. Semitraktion). Wenn sie nie darüber lag, hast Du die Batt sicher nicht kaputt gemacht, aber auch sicher mit einer einfachen Stromquelle nicht optimal geladen.
Weiter nach Beantwortung obiger Fragen. Gr. Richi


Hallo Richi,

Kann man soo nicht stehen lassen. Es gibt auch bei Nassbatterien große Unterschiede im Aufbau zwischen Antriebsbatterien und Startbatterien.

Startbatterien haben sehr dünne, stark strukturierte Platten (Gitter). Sie sind ausgelegt für niedriges Gewicht, kurze hohe Ströme und geringer Entladung.
Beim Start werden für wenige Sekunden hohe Ströme gebraucht, danach ist die Batterie beim Fahren schnell wieder voll, bei Start-Stopp Anwendungen
sind die ganz schnell hin. Tiefentladungen vertragen sie nicht, sie korrodieren recht schnell, Beim Einsatz als Versorgungsbatterien hat man mit
Sulfatierung zu kämpfen und auch mit der Bleimigration (Zellschlüsse), sowie Plattenkorrosion (abfallende, korrodierte Plattenteile verursachen Zellschlüsse).

Nassbatterien, die als Versorgungsbatterien / Antriebsbatterien (Gabelstapler, Golfcarts, U-Bootantrieb, Versorgungsbatterien etc.) konzipiert sind haben
einen ganz anderen Plattenaufbau, die Bleiplatten sind viel dicker, die Batterien schwerer, die entnehmbaren Ströme im Bezug zum Gewicht viel geringer,
der Sumpf im Gehäuse ist auch tiefer. Die halten tiefere Entladungen gut aus und haben auch eine wesentlich höhere Lebenserwartung.

5 Jahre im Dauereinsatz als Versorgungsbatterie sind ein gutes Alter für eine Nass-Startbatterie, die ist dann hin.

kintzi am 13 Dez 2016 12:29:12

Vielen Dank für die Aufklärung und Deine Mühe. Gr. Richi

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