kintzi hat geschrieben:Eine flüssig-Säure Batt? Wieviel Ah bei wieviel V olt. Mit wieviel Volt max. geladen?
Flüssig Säure-Blei-Batts sind die robustesten von allen. Sie nehmen Strom (in A) auf bis sie voll sind, dann gasen sie.
kintzi hat geschrieben:Die Spannung liegt dabei bei ca. 13,8 V (f. konv. Starterbatt.) u. 14,4 V (f. Semitraktion). Wenn sie nie darüber lag, hast Du die Batt sicher nicht kaputt gemacht, aber auch sicher mit einer einfachen Stromquelle nicht optimal geladen.
Weiter nach Beantwortung obiger Fragen. Gr. Richi
Hallo Richi,
Kann man soo nicht stehen lassen. Es gibt auch bei Nassbatterien große Unterschiede im Aufbau zwischen Antriebsbatterien und Startbatterien.
Startbatterien haben sehr dünne, stark strukturierte Platten (Gitter). Sie sind ausgelegt für niedriges Gewicht, kurze hohe Ströme und geringer Entladung.
Beim Start werden für wenige Sekunden hohe Ströme gebraucht, danach ist die Batterie beim Fahren schnell wieder voll, bei Start-Stopp Anwendungen
sind die ganz schnell hin. Tiefentladungen vertragen sie nicht, sie korrodieren recht schnell, Beim Einsatz als Versorgungsbatterien hat man mit
Sulfatierung zu kämpfen und auch mit der Bleimigration (Zellschlüsse), sowie Plattenkorrosion (abfallende, korrodierte Plattenteile verursachen Zellschlüsse).
Nassbatterien, die als Versorgungsbatterien / Antriebsbatterien (Gabelstapler, Golfcarts, U-Bootantrieb, Versorgungsbatterien etc.) konzipiert sind haben
einen ganz anderen Plattenaufbau, die Bleiplatten sind viel dicker, die Batterien schwerer, die entnehmbaren Ströme im Bezug zum Gewicht viel geringer,
der Sumpf im Gehäuse ist auch tiefer. Die halten tiefere Entladungen gut aus und haben auch eine wesentlich höhere Lebenserwartung.
5 Jahre im Dauereinsatz als Versorgungsbatterie sind ein gutes Alter für eine Nass-Startbatterie, die ist dann hin.