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Bosch S5 Blei Batterie 100AH C25 Kapazitätstest Defekt?


flo16v am 14 Dez 2016 14:36:05

Hi,

ich habe bei meiner Batterie das Gefühl das sie "nicht mehr die Beste ist" und habe deswegen ein Kapazitätstest mit ca. C25 gemacht.

Gestern Abend um 18:25 Uhr nach 5 tägiger Ladung mit Landstrom die Sicherung vom Solarregler gezogen und mit der kompletten LED Beleuchtung vom Womo eine Last von etwa 4 Ampere erzeugt. Der Batteriecomputer zeigte eine Spannung von 12,8v und einen Strom von 4,25 Ampere.

Heute morgen um 8:15 hab ich den Test bei 10,66 Volt und 3,61 A abgebrochen. Es herrschte die ganze Zeit über eine Temperatur von 6-7 Grad Celsius. Laut Batteriecomputer wurden 54AH entnommen.


Die Batterie ist ca. 2,5 Jahre alt und wurde gute 2 Jahre von meinem Vorgänger mit falsch eingestelltem Ladegerät mit 14,7 Volt geladen.

Kann das ein Grund dafür sein das die Batterie nach dieser kurzen Zeit nur noch die Hälfte der Kapazität abgeben kann ?

Gruß Flo

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walterm am 14 Dez 2016 16:10:35

Ist das eine offene Säurebatterie?

Gruß,
Walter

FroVo am 14 Dez 2016 17:16:08

Moin Moin.

Wenn mich nicht alles täuscht sind doch die Bosch S5 eine Starterbatterie.
Da ist sie doch als Versorgungsbatterie eh nicht so gut geeignet aber das es eine gute Bosch ist hat sie das vielleicht besser verkraftet.
Doch die dauerhaft ,,Überladung" mit 14,7V waren vielleicht etwas zu viel für die Batterie.
Vielleicht hat ja Jemand eine bessere Erklärung.

MfG
Der FroVo

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flo16v am 14 Dez 2016 18:09:35

Hi,

Ja. Die S5 ist ne Wartungsfreie Starterbatterie. Die beste Wahl war die Batterie für den Zweck im Womo wohl nicht aber mein Vorgänger hat wohl nicht die große wohl als damals seine Batterie im Urlaub in Italien den Geist aufgegeben hat.

Mal schauen, entweder ich schleppe mich mit der Batterie noch über den Sommer oder ich rüste um auf eine 100AH Blei Kristall.

Gruß Flo

walterm am 14 Dez 2016 21:12:51

Bei zu hoher Spannung wird durch Elektrolyse Wasser verbraucht. Wartungsfrei heißt leider, dass man kein Wasser nachfüllen kann. Ich halte es für wahrscheinlich, dass in Deiner Batterie Wasser fehlt bzw. der Säurestand zu niedrig ist. Dann sinkt auch die Kapazität.
Wenn man sie doch noch irgendwie öffnen kann zum Säurestand messen und Wasser nachfüllen, könnte man probieren, ob es wieder besser wird. Im Allgemeinen hat aber der Betrieb mit zu niedrigem Säurestand der Batterie gar nicht gut getan.
Falls Du mit "Säure" und "Wasser" durcheinander kommst: Das ist ein Wasser-Säure-Gemisch. Bei Überladung löst sich aber nur das Wasser auf, Sauerstoff und Wasserstoff entweichen, die Säuredichte steigt und der Wasser-Säure-Gemisch-Stand sinkt. Das erste tut der Batterie gar nicht gut, das zweite bedeutet einfach geringere Kapazität.
Meist sind die Batterien dann eher zum Austauschen.
Gruß,
Walter

TeXas am 15 Dez 2016 07:20:39

Normalerweise schaden die 14,7 V einer Nass Batterie nicht, wenn man Wasser nachfüllen kann. Das Problem ist doch immer das gleiche, es gibt eben erhebliche Unterschiede im Aufbau zwischen einer Starter und einer Versorgungsbatterie. Es gibt einige die den daraus resultierenden Mehrpreis nicht zahlen wollen und kaufen deshalb eine Starter Batterie, aber das ist am falschen Ende gespart.

Ich möchte meinen Urlaub auch genießen können und nicht basteln oder sogar abbrechen müssen.


Grüße


TeXas

flo16v am 15 Dez 2016 09:07:05

Hi,

Ich werde auch definitiv eine geeignete Batterie verbauen.

Gruß flo

polobilist am 15 Dez 2016 11:20:11

Hallo flo16v,

...Du entnimmst in deinem Versuch der kalten Batterie also 55 % der Nennkapazität. Wo liegt das Problem? Mehr solltest Du auch einer neuen (Blei-) Batterie - gleich welcher Art - nicht entnehmen, wenn sie länger als drei Jahre halten soll.

Meine Meinung: Die Batterie ist vollkommen in Ordnung. Es kann nicht schaden, zu versuchen ob man sie trotz "Wartungsfrei-Deklaration" öffnen kann, um den ggf. Säurestand zu korrigieren. Meist verbergen sich hinter einer Abdeckleiste in Batterie - Mitte ganz banale Zellendeckel.

Das "zehntel Volt" zuviel oder zu wenig Ladespannung sollte man meines Erachtens nicht überbewerten - pro Zelle macht das ein paar hundertstel Volt aus - die zu messen dürfte mit "haushaltsüblichen" Messgeräten weitgehend unmöglich sein. Viel schädlicher als eine ggf. minimal zu hohe Ladespannung ist es z.B. eine tiefentladene Batterie nicht schnellstmöglich wieder vollständig aufzuladen.
Sofern man an die Wohnraumbatterie problemlos drankommt, ist aus meiner Sicht die Verwendung einer Starterbatterie hierfür durchaus bedenkenswert (ja, ich höre schon den Aufschrei...), v.a. unter ökonomischen Gesichtspunkten: Ich habe kürzlich eine für 64,-€ erworben und eingebaut - mal sehen, wie lange die hält (die Vorgänger - "Starter"- Batterie hat´s fünf Jahre lang gemacht). Die Diskussion über zu verwendene Aufbaubatterien (von Low-Tech-Billig-Starterbatterien über AGM-, Gel- bis hin zu High-Tech-Luxus-Lösungen auf LiFeYPO4 - Basis für 1.000,-€ oder mehr) ist ja in Wohnmobil-Foren fast so ein zuverlässiger Quotenbringer wie Themen zur Porta-Potti-Entsorgung, zum Für- und Wider des "freien Übernachtens" oder "Gas"-Überfällen. Letztendlich muss jeder selber wissen, was ihm der Spass (das ist durchaus wörtlich gemeint) wert ist. Mir jedenfalls nützt ein Luxus-Batterie nichts, wichtiger erscheint mir die Möglichkeit eines schnellen, unkomplizierten und kostengünstigen Ersatzes im Falle eines Defekts.

Grüße
polobilist

flo16v am 15 Dez 2016 17:11:42

Hi,

soweit ich informiert bin SOLL man nicht mehr als 50% entnehmen um die Haltbarkeit ( Anzahl der Zyklen) nicht zu verringern.

Bei einem C20 oder auch C25 Test gilt es aber herauszufinden wie es um die Batterie steht. Die Batterie sollte bei einem C20 Test ca. 20 Stunden lang mit einem Strom von dem zwanzigstel Ihrer Kapazität belastet werden. Hält sie das durch ohne die Enladeschlussspannung von ca. 10,7 Volt zu erreichen ist sie in gutem Zustand.

Wenn nicht, dann nicht :)

Meine Batterie hat leider bei der hälfte dieses Test´s und bei rund 50AH schon die Entladeschlußspannung unterschritten und gilt daher als defekt.

Da ich eh zu 95% nur eine Nacht unterwegs ist, stört mich das bislang noch nicht wirklich. Dazu kommt das wir im Sommer eh weniger Strom verbrauchen und dazu noch von der Solaranlage ernten.

Ich denke ich werde die Batterie den Sommer über noch benutzen und im Herbst dann auf eine Blei Kristall wechseln.

Gruß Flo

Bergbewohner1 am 15 Dez 2016 19:30:27

Habe heute gerade bei einer wartungsfreien Batterie die Folie oben drauf abgezogen und konnte dann die Batterie öffnen. Es waren gnaz normale Verschraubungen, nun stimmte der Füllstand wieder.

berny2 am 16 Dez 2016 02:06:05

Waldtroll hat geschrieben:Habe heute gerade bei einer wartungsfreien Batterie die Folie oben drauf abgezogen und konnte dann die Batterie öffnen. Es waren gnaz normale Verschraubungen, nun stimmte der Füllstand wieder.

Uups..., danke für den Tipp! Werde morgen mal die Batterie vom PKW prüfen. :razz:
Die 100er vom Camper sind ja bestöpselt.

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