gespeert am 02 Jan 2017 01:48:07
Ich sehe es aehnlich wie underdog, man muss allerdings schon beim Zerlegen seine Sinne bemuehen und alles sorgfaeltig registrieren.
Oft gibt es keine zweite Chance, ist in gewissem Sinn wie Altertumsforschung.
Der erste Zustand beim Auffinden ist entscheidend. Daraus leitet sich das weitere Vorgehen ab und mit Know How erkennt man sofort die Ursachen waehrend der Demontage.
Ist das in Frage kommende Teil unbekannt, lohnt sich durchaus mal eine Nachfrage beim Hersteller oder richtigen Fachleuten die solche Ventile schonmal vor sich hatten. Besonders bei alten oder seltenem Geraet.
Aber gerne wird heute einfach ohne gross zu Ueberlegen irgendetwas beruehrt und/oder zerlegt.
Viele denken, dass Youtubefilmchen gucken Fachkenntnisse ersetzen kann, aber das ist nicht so.
Werkstaetten freut dieses Vorgehen besonders, einige unnoetige Mehrarbeit entsteht dadurch oft, was die Kunden oft nicht einsehen wollen. Auch ist ein Erfolg der Reparatur damit ebenfalls oft unklar, da der Gesamtzustand nicht mehr sicher festellbar ist und weitere Diagnosen damit unmoeglich.
Dann heisst es zu Unrecht bei einem Folgeausfall, untaugliche Werkstatt!
Im beschriebenen Fall haette man das Teil vorab abklaeren muessen um den genauen Zweck zu kennen.
Daraus leiten sich dann die konstruktiven Besonderheiten ab.
Und der Fachmann erkennt daraus, ob das Ding verklebt, mit Dichtungen aus Kunststoff oder sonst gesichert ist. Bspw. dauerelastischer Dichtstoff wie Schlumpfwixxe (das gute alte Hylomar).