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jetzt sind wir fast schon zwei Wochen wieder daheim und nachdem wir das Mobil wieder winterfest gemacht haben und ich mich durch die Wäscheberge gekämpft habe, möchte ich einen Reisebericht für alle Daheimgebliebenen schreiben. Vielleicht auch als kleine Anregung für das Frühjahr, dann macht diese Route sicherlich noch mehr Spaß. Wir können ja leider nur im Winter weg, aber besser im Winter als gar nicht! Unsere Route führte uns über den Brenner nach Italien und dann entlang der Riviera bis an die spanische Grenze. In Spanien ging es zuerst in Richtung Süden bis Valencia und dann ins Inland. Zurück fuhren wir über Zaragoza, Clérmont-Ferrand und die Schweiz.
Also auf geht's in den sonnigen (aber dieses Jahr auch sehr kalten) Süden:
Tag 1 – von daheim bis zum Gardasee Dienstag 03.01.2017 – gefahrene km: 350 Wetter: sonnig aber kalt, -3°C Übernachtung: Peschiera del Garda, Area Camper al Porto – EUR 15,00 inkl. V/E und Strom
Nachdem wir am Vortag noch mit Bangen den plötzlichen Wintereinbruch in unserer Region beobachtet haben (es ist doch schon ganz schön viel Schnee herunter gekommen) scheint heute, wie vorhergesagt, die Sonne. Trotzdem beschließen wir nicht, wie geplant, über die Schweiz sondern doch über den Brenner und Italien zu fahren, um weiteren für die Schweiz prognostizierten Schneefällen aus dem Weg zu gehen. Die neu angeschaffte App von WeatherPro sollte dabei ab heute unser stetiger und zuverlässiger Begleiter auf der Reise sein.
Am Tag zuvor haben wir unser Mobil schon startklar gemacht und können daher in Ruhe ausschlafen und so gegen 10.30 h starten. Ein früherer Aufbruch hätte nichts gebracht, denn jetzt sind auch die Straßen ordentlich geräumt und es kann losgehen in Richtung Süden. Über Garmisch und den Zirler Berg geht es in Richtung Brennerautobahn. Die GoBox piept fröhlich vor sich hin, aber die Sonne scheint und wir sind voller Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub. ;D Die Fahrt verläuft problemlos und angenehm und so gegen 16.00 h treffen wir auf dem Stellplatz in Peschiera del Garda, den wir schon vom Herbst kennen, ein. Überraschenderweise ist der Stellplatz auch zu dieser Jahreszeit immer noch gut besucht, aber Gott sei Dank herrscht nicht mehr die extreme Überfüllung wie im Herbst. Das Wetter ist jetzt endlich viel wärmer als zu Hause und nachdem wir uns eingerichtet haben, machen wir noch einen kleinen Spaziergang in den nahen Ort und sehen uns die typisch italienischen Weihnachtsdekos an.
Tag 2 – vom Gardasee bis an die italienische Riviera Mittwoch 04.01.2017 – gefahrene km: 405 Wetter: sonnig, 14°C Übernachtung: Camporosso, Camper Park Nervia – EUR 19,00 inkl. V/E, Internet und Strom
Wir kommen heute nur sehr schwer aus dem Bett und starten erst so gegen 13.00 h nach einem kurzen Tankstopp in Richtung Süden. Unser Ziel ist der Ort Camporosso kurz vor der französischen Grenze, wo es einen schönen neuen Stellplatz geben soll. Leider dauert die Fahrt doch länger als geplant und das Navi leitet uns natürlich direkt durch die Innenstadt mit dichtem Feierabendverkehr! Die letzten 2 km bis zum Stellplatz dauern ewig und über eine abenteuerliche Zufahrt (es ist wohl ein Teil der kleinen Straße am Rand abgesackt) erreichen wir so gegen 18.00 h den Camperpark Nervia. Wir bezahlen die Übernachtungsgebühr von 19.00 Euro inkl. Strom bei den extrem freundlichen Betreibern (man wird persönlich eingewiesen und per Handschlag begrüßt) und sind froh, endlich angekommen zu sein. Internet ist in der Platzgebühr enthalten und der Empfang war super gut (ich glaube wir standen direkt bei einem Transmitter). Die Plätze sind etwas eng, aber alles superneu und sehr gepflegt.
Tag 3 – von Camporosso bis Palavas-les-Flots Donnerstag 05.01.2017 – gefahrene km: 375 Wetter: sonnig aber windig, 13°C Übernachtung: Palavas-les-Flots, Halte Camping-car - Base fluvial Paul Riquet – EUR 16,44 ink. V/E und Strom
Heute gelingt es uns etwas früher (so gegen 10.00 h) zu starten, denn wir wollen nicht nochmal in der Dunkelheit nach dem Stellplatz suchen. Wir passieren die vielen nervigen Maut-Zahlstellen bei Nizza/Cannes und kommen so gegen 16.00 in Palavas-les-Flots an. Diesmal finden wir den Platz vollkommen problemlos und bei windigem, aber schönem Wetter machen wir noch einen Spaziergang in den Ort und kaufen etwas Brot und Gebäck ein. Es macht wirklich Spaß mal wieder in Frankreich einzukaufen!
Zum Abschluß des Tages kochen wir uns ein leckeres Abendessen, verbringen eine ruhige Nacht und freuen uns über die Tage, die noch vor uns liegen.
Tag 4 – von Palavas-les-Flots bis Palamos Freitag 06.01.2017 – gefahrene km: ca. 300 Wetter: sonnig, 15°C Übernachtung: Empord Area per Autocaravanas, EUR 17,00 inkl. V/E und Strom
Auch heute wachen wir wieder etwas spät bei strahlendem Sonnenschein auf und fahren so gegen 11.00 h los in Richtung Spanien. Über die Autobahn A7 und die C35 erreichen wir Palamos um 15.00 h. Der Platz ist sehr gut besucht, aber wir finden noch einen schönen freien Stellplatz. Wir wollen das gute Wetter nutzen und laufen in den nicht weit entfernten Ort, aber zunächst müssen wir etwas gegen unseren Hunger tun. Also landen wir in einer Tapas Bar und genießen die spanischen Spezialitäten mit Wein und Bier. So stellen wir uns Urlaub vor!
Gut gestimmt und satt kann ich mich endlich aufraffen, mich um die nicht funktionierende Edeka Sim zu kümmern und siehe da nach einem Anruf bei der sehr netten Kundenhotline, funktioniert es endlich und die Versorgung mit Nachrichten etc. ist gesichert!
Tag 5 – von Palamos bis Vilanova y la Geltrú Samstag 07.01.2017 – gefahrene km: ca. 300 Wetter: sonnig, 16°C Übernachtung: Camping Vilanova Park, EUR 17,00 mit ACSI
Nachdem wir früh noch in Palamos eingekauft haben, geht es jetzt weiter in Richtung Süden. Über die A7 kommen wir gegen 15.00 h gut in Vilanova an und bekommen einen schönen Stellplatz zugewiesen.
Der CP gefällt uns ausnehmend gut und ist besser besucht, als wir gedacht hätten. Das Wetter ist super und wir beschließen, den Nachmittag am CP zu verbringen und den am Morgen in Palamos erstandenen Lachs zu grillen.
Tag 6 – Vilanova y la Geltrú Sonntag 08.01.2017 – gefahrene km: 0 Wetter: sonnig, 16°C mit dem Bus, der direkt am Campingplatz abfährt geht es heute in den Ort Vilanova. Das Ticket kann man direkt im Bus kaufen (EUR 1,60) und nach kurzer Fahrt sind wir im netten Ort angelangt.
Wir machen einen ausgedehnten Spaziergang am Strand und wundern uns, dass manche Einheimische selbst jetzt im Winter in Badesachen am Strand liegen. Na ja, uns wäre das zu kalt. Nach einem schönen Bierchen an der Strandpromenade geht es gegen Abend mit dem Bus wieder zurück zum CP. Da es immer noch angenehm warm ist, beschließen wir auch heute wieder den Grill anzuwerfen.
Tag 7 – von Vilanova y la Geltrú nach Barcelona Montag 09.01.2017 – gefahrene km: 0 Wetter: sonnig, 14°C Heute geht es heute schon in aller Frühe mit dem Bus nach Barcelona wo wir nach einer guten Stunde Fahrt an der Plaza Espana ankommen (Fahrpreis pro Person EUR 5,10 – Tickets im Bus). Dort beschließen wir einen roten Touri-Bus zu nehmen, damit wir an einem Tag soviel wie möglich sehen. Der Fahrpreis ist, wie immer bei solchen Touren, recht happig (EUR 29,00), aber es lohnt sich. Um meinem Schatz eine Freude zu machen, ist unsere erste Station Camp Nou, die Heimat des FC Barcelona. Da wir für spanische Verhältnisse noch recht früh dran sind, können wir ohne Gedränge alles besichtigen. Jetzt wird es aber Zeit für das Mittagessen und wir finden eine sehr gute Tapas Bar in einem wunderschönen Jugendstilgebäude. Die Preise sind für Barcelona recht zivil und Touristen sind auch kaum welche da. Den Rest des Tages fahren wir mit dem Bus quer durch Barcelona und bewundern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Weitere ausgedehnte Besichtigungen sparen wir uns, da wir keine großen Gaudí Fans sind, wir lassen lieber die Stadt an sich auf uns wirken. Erschöpft aber sehr zufrieden geht es dann am Abend wieder mit dem Bus direkt zurück zum CP, wo wir den Tag ausklingen lassen.
Tag 8 – von Vilanova y la Geltrú nach San Rafael del Riu Dienstag 10.01.2017 – gefahrene km: 170 Wetter: heiter bis wolkig, 16°C Übernachtung: Stellplatz Spätzle Fritz, gratis bei Einkehr im Restaurant, Strom EUR 4,00
Da wir heute keine lange Fahrt vor uns haben, lassen wir es gemütlich angehen und fahren erst so gegen Mittag weiter in Richtung Süden. Schon um 14.30 h kommen wir am Stellplatz an, der noch relativ leer ist. Das soll sich aber im Laufe des Nachmittags ändern, da es anscheinend aufgrund der Nähe zur Autobahn ein beliebter Zwischenstopp ist. Wir machen einen ausgedehnten Spaziergang in den Orangenhainen rings um den Stellplatz und verbringen einen schönen Nachmittag. Leider ist es sehr windig geworden, aber Regen ist keiner in Sicht und es ist noch immer warm. Aber scheinbar zu warm für unseren Kühlschrank, der ständig auf Störung geht. Ich hole die Bedienungsanleitung heraus und da fällt es mir wie Schuppen von den Augen – wir haben vergessen, die Winterabdeckung abzunehmen und es ist ihm einfach zu warm geworden! Letzten Winter in Italien war es auch nie so warm ... Als wir sie entfernt haben, läuft der Kühlschrank dann wieder klaglos und zuverlässig. Ein wirklich blöder Fehler! Am Abend geht es dann zum Essen in das Restaurant und wir lassen uns dann auf den Schreck mit den Kühlschrank eine sehr gute Grillplatte begleitet von reichlich spanischem Wein schmecken.
Fortsetzung folgt ..
kedi3001 am 11 Feb 2017 11:53:22
Teil 3
Tag 9 – von San Rafael del Riu nach Bétera bei Valencia Mittwoch 11.01.2017 – gefahrene km: 175 Wetter: sonnig, 17°C Übernachtung: Valencia Camper Park, Bétera, EUR 17,00 inkl. V/E und Strom
Nach einem kurzen Tankstopp in San Rafael del Riú, geht es heute weiter in Richtung Valencia. Bei wunderschönem Wetter erreichen wir Bétera schon um 13.30 und werden dort sehr freundlich von den Betreibern begrüßt. Wir können uns einen schönen Platz aussuchen und essen erst mal gemütlich zu Mittag.
Danach geht es zu Fuß in den Ort Bétera, wo es nicht wirklich viel zu sehen gibt. Am Nach einem guten Abendessen im Mobil, hängen wir zum ersten Mal in diesem Urlaub unsere Beamer-Leinwand auf und sehen uns einen Film an (Lenovo Tablet mit Projektor, Filme als Downloads von Amazon Prime kann man auch offline anschauen)
Tag 10 – Valencia Donnerstag, 12.01.2017 – gefahrene km: 0 Wetter: sonnig, 21°C Übernachtung: Valencia Camper Park, Bétera, EUR 17,00 inkl. V/E und Strom
Wir nehmen die Metro, die fast direkt am SP abfährt, nach Valencia und kommen dort nach ca. 25 Minuten an. Die Tickets für die Metro bekommt man am SP, da es an der Haltestelle keine Fahrkarten gibt (eine Art elektronische Streifenkarte, bei Rückgabe des Tickets bezahlt man nur die gemachten Fahrten).
Unsere erste Station ist der Mercat Central – ein großer und wunderschöner Markt im Jugendstil. Natürlich können wir uns wieder mal nicht beherrschen und kaufen dort einige Dinge ein.
Danach besichtigen wir die wunderschöne Altstadt von Valencia mit ihrer sehenswerten gotischen Kathedrale und den lebhaften Plätzen bei herrlichem Wetter und machen auch etwas Shopping bei Corte Inglés. Als uns der Hunger plagt, finden wir eine nette Tapas Bar, wo wir ein sehr gutes und preiswertes Mittagsmenü bekommen. Überhaupt ist uns aufgefallen, dass man in Spanien, falls man sich nicht an die dort üblichen Essenszeiten halten kann oder will, in den meisten Tapas Bars den ganzen Tag über etwas Warmes zum Essen bekommt. Erschöpft aber mit tollen Eindrücken aus Valencia fahren wir am Abend mit der Metro wieder zurück zum SP.
Tag 11 – von Bétera bei Valencia nach Castillo de Garcimuñoz Freitag, 13.01.2017 – gefahrene km: 190 Wetter: sonnig, 20°C in Valencia und 10°C in Castillo de Garcimuñoz Übernachtung: Stellplatz in Castillo de Garcimuñoz direkt an der Burg, gratis, V/E vorhanden
Weil wir nicht nur die Küste abklappern sondern auch andere spanische Regionen kennenlernen wollen, drehen wir heute westwärts in Richtung Kastilien. Mit unserem Schwenk ins Landesinnere hat sich auch die leidige Mautzahlerei erledigt – hier sind nämlich fast alle Autobahnen mautfrei und sehr leer. Allerdings macht Freitag der 13. seinem Namen alle Ehre und als wir nach dem Mittagessen auf dem Parkplatz einer Raststätte die Toilette benutzen wollen, lässt sich der Schieber nicht mehr bewegen. Mit Müh' und Not bekommen wir die Kassette aus dem Fach, aber der grüne Drehknopf an der Kassette, der scheinbar den Schieber bewegt, dreht sich einfach nicht mehr. Wir hatten letztes Jahr in Italien schon mal ein ähnliches Problem, aber da ging es dann doch irgendwie wieder. GsD haben wir ja eine Reservekassette dabei, die jetzt zum ersten Mal zum Einsatz kam. Daher hält sich unser Ärger in Grenzen und wir erreichen die wunderschöne Festung, die man schon von Weitem sieht, am frühen Nachmittag. Leider ist die Burg im Winter geschlossen, aber der Ort an sich ist schon sehr romantisch. Bei sehr windigem Wetter besichtigen wir die wunderschöne Gegend und freuen uns über diesen wie aus der Zeit gefallenen Ort.
Wider aller Erwartung gesellt sich spät abends noch ein einheimisches Mobil zu uns, so dass wir doch nicht ganz alleine stehen (hätte uns aber überhaupt nicht gestört).
Fortsetzung folgt ..
Anzeige vom Forum
basste315 am 11 Feb 2017 12:28:32
Danke fürs Mitnehmen, bin gespannt, wie es weitergeht .....
Gast am 11 Feb 2017 12:36:40
Ja, auch in der absoluten Offzeit kann man schöne Wochen in Spanien verbringen. Wenn man dann, anders als viele Überwinterer, keine Angst hat, sich wirklich mal Städte und Gegenden anzusehen, hat man eine erlebnisreiche Reise.
ÖPNV Tipp in den Metropolregionen: mit Nahverkehrszügen preiswert und schnell ans Ziel, meist besser als mit dem Bus. Die nennen sich Cercanias, nähere Informationen hier: --> Link Es gibt auch eine englischsprachige Version der Seite: --> Link
Falls man länger vor Ort ist: in Barcelona gibt es die sehr preiswerten 10er Karten, mit denen man auch mit mehreren Personen (gleichzeitig) reisen kann. Dann kostet der Ausflug von Vilanova pro Nase nur noch 2,75 € je Richtung (allerdings darf man damit nicht in andere Verkehrsmittel, also U-Bahn, Bus oder Tram, umsteigen. Für's Umsteigen gibt es andere Tickets zu anderen Preisen). Wer mehr dazu wissen möchte, kann mich gern kontaktieren.
kedi3001 am 11 Feb 2017 13:07:57
Teil 4
Tag 12 – von Castillo de Garcimuñoz nach Toledo Samstag, 14.01.2017 – gefahrene km: ca. 200 Wetter: sonnig, 8°C Übernachtung: Camping el Greco in Toledo, EUR 24,00 inkl. Strom
Man merkt jetzt, dass man auf der kastilischen Hochebene ist, denn es ist merklich kühler geworden und es gibt Nachtfröste. Allerdings war uns das vorher klar und es scheint immer noch die Sonne.
Nach einer Irrfahrt durch Toledo (das störrische Navi wollte uns unbedingt in Richtung Altstadt lotsen, obwohl ich ein Profil mit weit größeren Dimensionen, als unser Mobil wirklich hat, hinterlegt habe) erreichen wir den Camping el Greco. Dort werden wir sehr freundlich begrüßt und checken schon mal ein. Der Campingplatz ist fast leer und wir können uns einen schönen Platz aussuchen (man muss nur später bei der Rezeption angeben, welchen Platz man belegt hat).
Aber bevor wir uns einen Stellplatz aussuchen, geht es noch zum Lidl, um unsere Getränkevorräte aufzufüllen. Es bleibt natürlich nicht beim Getränkekauf und ich entdecke wunderbaren vorgegarten Tintenfisch und andere Leckereien im Kühlregal. Am Nachmittag machen wir einen Rundgang durch das beeindruckende Toledo. Man spürt fast die Schrecken der Inquisition in den dunklen Gassen der Stadt. Als es dunkel wird laufen wir zurück zum CP und lassen die Eindrücke des Tages Revue passieren.
Tag13 Sonntag, 15.01.2017 – gefahrene km: 0 Wetter: sonnig, 12°C Übernachtung: Camping el Greco in Toledo, EUR 24,00 inkl. Strom
Der heutige Tag ist einem der Highlights unserer Reise – Toledo gewidmet. Wir nehmen für den Hinweg (der nicht wirklich weit ist) den Bus, der in der Nähe des CP hält und besichtigen als Erstes den Alcazar von Toledo mit dem Museo de Exercitios (Militärmuseum), das heute am Sonntag nicht einmal Eintritt kostet. Den Rest des Tages laufen wir durch die verwunschenen Gassen und besichtigen die Stadt. Sehr beeindruckend! Am Abend mache ich mich trotz schmerzender Füße noch ans Wäschewaschen und danach braten wir uns den leckeren Tintenfisch.
Tag 14 Montag, 16.01.2017 – gefahrene km: 70 Wetter: sonnig, 13°C Übernachtung: Camping International in Aranjuez, EUR 17,00 mit ACSI
Eigentlich wollten wir ja auf den Camping Osuna in Madrid, aber der hat leider noch zu. Daher entscheiden wir uns für Aranjuez, eine wirklich besuchenswerte Stadt. In der Früh geht es erst nochmal zum riesigen neuen Lidl in Toledo (der Tintenfisch!!) bevor wir dann die kurze Strecke nach Aranjuez in Angriff nehmen. Es ist Montag und daher Angebotstag und diesmal ist der Lidl richtig voll und wir bekommen nur mit Mühe einen Parkplatz für unseren „Dicken“. Wieder scheint die ganze Fahrt über die Sonne und wir kommen gut gelaunt beim Camping International in Aranjuez an. Dort werden wir äußerst nett empfangen und können einen der sehr großzügigen Plätze belegen. Am Nachmittag machen wir einen Rundgang durch den Ort und die wunderschönen Parks, die trotz der Jahreszeit sehr sehenswert sind. Aranjuez wird ja auch nicht umsonst das spanische Versailles genannt.
Tag 15 Dienstag, 17.01.2017 – gefahrene km: 0 Wetter: sonnig, 10°C Übernachtung: Camping International in Aranjuez, EUR 17,00 mit ACSI
Heute ist erst mal Hausarbeit angesagt. Während mein Schatz eine Runde joggt, bringe ich unser Mobil wieder auf Vordermann. Am Nachmittag besichtigen wir dann die Sommerresidenz der spanischen Könige, den Palacio Real in Aranjuez, der sehr sehenswert ist. Nach einem kleinen Einkauf beim Bäcker geht es dann zurück zum CP.
Tag 16 Mittwoch, 18.01.2017 – gefahrene km: 0 Wetter: sonnig, 5°C Übernachtung: Camping International in Aranjuez, EUR 17,00 mit ACSI
Wie geplant, geht es heute nach Madrid. Mit dem Taxi fahren wir zum schönen Jugendstilbahnhof von Aranjuez, der leider außerhalb des Zentrums liegt. Dort angekommen stehen wir erst mal ziemlich ratlos vor den vielen verschiedenen Fahrkartenautomaten. Aber nach ein paar Minuten und Beschwerden seitens einheimischer Fahrgäste öffnet dann doch noch der Schalter und wir können Fahrkarten nach Madrid erstehen. Mit dem Zug sind wir nach ca. 40 Minuten Fahrzeit an der Puerta del Sol direkt im Zentrum der Stadt ankommen. Wieder entscheiden wir uns für einen der roten Touristenbusse, um so viel wie möglich an einem Tag sehen zu können. Nach einer Rundfahrt durch die Stadt besichtigen wir auch hier den Palacio Real und haben Glück, dass kaum Leute anstehen (Mittagszeit!). Als wir mit der Tour fertig sind, hat sich bereits eine lange Schlange am Eingang gebildet. Weiter geht es mit dem Bus zur Plaza Mayor, wo wir noch ein paar Lebensmittel einkaufen. Am Abend kehren wir dann mit dem Zug zurück nach Aranjuez.
Fortsetzung folgt ..
kedi3001 am 11 Feb 2017 17:31:24
Teil 5
Tag 17 Donnerstag, 19.01.2017 – von Aranjuez nach Zaragoza, gefahrene km: 380 Wetter: erst sonnig, -4°C , dann wolkig bei ca. 2°C. Übernachtung: Camping Ciudad Zaragoza, EUR 24,00
Heute haben sich in der Früh dicke Eiszapfen am Mobil gebildet und es ist bitter kalt geworden. Folglich ist auch die Wasserversorgung eingefroren und wir müssen unseren Tank mit der Gießkanne füllen. GsD stehen wir direkt am sehr gepflegten Sanitärgebäude und so ist der Weg nicht weit. Wir verlassen Aranjuez und nehmen die kostenlose A2 in Richtung Zaragoza. Die Fahrt geht bei Sonnenschein durch eine herrliche Landschaft, die uns manchmal direkt an den Südwesten der USA erinnert.
Um 16.30 h erreichen wir dann Zaragoza und checken auf dem Campingplatz ein. Leider hat sich das Wetter mittlerweile verschlechtert, aber dafür ist es auch etwas wärmer geworden und wir haben keine Minusgrade mehr. Am Abend füllt sich der offene Bereich des Platzes zunehmend mit Engländern, die auch im Winter eine Fahrt ins Landesinnere nicht zu scheuen scheinen.
Tag 18 Freitag, 20.01.2017 – gefahrene km: 0 Wetter: regnerisch, 5°C Übernachtung: Camping Ciudad Zaragoza
Heute früh der große Schreck – mein Personalausweis ist weg! Wir suchen das ganze Mobil ab, aber leider findet er sich nicht. Auch an der Rezeption fragen wir nach, aber dort haben sie ihn leider auch nicht. Na ja, trotzdem wollen wir die Stadt besichtigen – nur leider regnet es immer noch. Als wir mit dem Bus nach kurzer Fahrt im Zentrum ankommen, stärken wir uns erst mal in einer Tapas Bar und besichtigen dann die Stadt. Da das Wetter leider nicht besser wird, kaufen wir noch ein paar Lebensmittel ein und kehren recht bald wieder zum CP zurück. Ich suche nochmals verzweifelt nach meinem Personalausweis und siehe da – er ist im Müll, den ich GsD noch nicht entsorgt habe. Nach dem Einchecken am CP muss er in einen Stadtplan von Madrid gerutscht sein, den ich abends weggeworfen habe. Unsere Stimmung hebt sich trotz Regen schlagartig und wir feiern meinen Fund gleich bei einer guten Flasche Sekt und mitgebrachten Leckereien aus der Stadt.
Tag 19 Samstag, 21.01.2017 – von Zaragoza nach Vic, gefahrene km: 310 Wetter: erst sonnig, dann regnerisch, 7°C Übernachtung: Stellplatz Vic, EUR 5,00 Entsorgung inkl., Wasser und Strom extra
Wir verlassen Zaragoza und fahren in die Stadt Vic, wo es einen netten Stellplatz geben soll. Leider ist durch den Regen alles recht schlammig, aber der Platz ist nicht schlecht und so bleiben wir. Nach einem Spaziergang erreichen wir die nette Innenstadt von Vic mit dem sehenswerten Marktplatz wo fast alle Häuser mit der katalanischen Flagge bestückt sind.
Wir besichtigen die hübsche und umtriebige Altstadt, kaufen noch etwas Brot und Gebäck ein. Leider ist es immer noch kalt und windig und daher laufen wir wieder zum Stellplatz zurück. Dort angekommen stehen wir immer noch ganz allein. Wir denken, das wird sicher eine ruhige Nacht – Fehlanzeige: Es stürmt und regnet die ganze Nacht!
Tag 20 Sonntag, 22.01.2017 – von Vic nach Narbonne, gefahrene km: 230 Wetter: regnerisch, 5°C Übernachtung: Stellplatz „La Narbonette“ in Narbonne EUR 9,00 inkl. Strom, V/E extra
Leider bleibt uns jetzt das schlechte Wetter treu und wir verlassen Spanien auf der C25 und A7 in Richtung Frankreich. Wir entscheiden uns für eine Übernachtung in der Stadt Narbonne, da wir diese noch nicht kennen und es die Partnerstadt von Weilheim in Gastn ist (wir haben schon mehrfach die „französische Woche“ dort besucht). Bei Regen laufen wir in die Altstadt und besichtigen die beeindruckende Kathedrale sowie das Musée des Arts im Palais d'Archeveque (Palast des Erzbischhofs). So kann man auch bei schlechtem Wetter einen schönen Sonntagnachmittag verbringen. Abends kochen wir uns im Mobil noch etwas von dem leckeren spanischen Tintenfisch.
Tag 21 Montag, 23.01.2017 – von Narbonne nach La Couvertoirade, gefahrene km: 170 Wetter: erst bedeckt, dann heiter 6-10°C Übernachtung: Stellplatz La Couvertoirade, im Winter kostenlos
Am Morgen erst mal wieder ein Ärgernis! Die V/E funktioniert nicht und nimmt meine Kreditkarte, die sonst immer und überall einwandfrei ging, nicht an. Anscheinend ist die Flot bleu Anlage defekt. Auch ein französischer Camperkollege kann keinen Fehler meinerseits feststellen und meinte, dass er in der Früh beobachtet habe, dass jemand mit Gewalt daran herumgerissen hätte.
Auch bei der Ausfahrt macht die Schranke Zicken, obwohl die KK diesmal wohl ging und ich eine Quittung über die Zahlung der SP-Gebühr habe. Ich rufe die Notfallnummer, die an der Schranke steht, an und GsD geht sofort jemand ans Telefon (ich will mir mal nicht vorstellen, wie das Sonntags gewesen wäre ..) und öffnet ohne große Nachfrage die Schranke. Puh .. wenigstens sind wir jetzt rausgekommen, wenn auch ohne V/E.
Da wir aber auf jeden Fall entsorgen und Wasser fassen müssen (ich habe Bedenken, dass weiter nördlich aufgrund der Witterung die V/Es geschlossen sein könnten), beschließen wir kurzerhand zum nahen SP „les 4 vents“ in Gruissan zu fahren. Dort können wir auch problemlos und sogar kostenfrei alles erledigen. Wir halten noch ein kleines Schwätzchen mit einem anderen Camper aus Bayern und machen dort gleich noch ein spätes Frühstück bevor es losgeht in Richtung Norden. Über die A9 und die kostenlose A75 geht es dann zu unserem nächsten Ziel „La Couvertoirade“. Dies ist ein kleines verwunschenes Dorf, das noch original so aussieht wie im Mittelalter und sogar einen SP (zwar ohne alles, aber immerhin) hat. Wir laufen fasziniert durch die engen Gassen und da wir fast alleine sind, kann die Stimmung des Ortes voll auf uns wirken. Es gibt sogar etwas außerhalb eine alte Windmühle. Das Wetter ist auch wieder besser geworden und wir genießen die wunderschönen Impressionen.
Als wir zurück beim SP sind (nur 5 Minuten vom Ort entfernt) sind wir zu unserem großen Erstaunen nicht mehr allein – es haben sich noch ein Belgier und – wie könnte es anders sein – ein Engländer (die scheinen im Winter besonders abenteuerlustig zu sein und lassen sich auch von kaltem Wetter nicht abschrecken) zu uns gesellt. Wie es hier im Sommer zugehen mag ... Anhand der riesigen Parkplätze kann mir dies lebhaft vorstellen und bin froh, dass wir zu dieser „toten“ Jahreszeit hier sein können. Am Abend braten wir uns noch Steaks und freuen uns über die tollen Eindrücke des Tages.
Fortsetzung folgt ..
kedi3001 am 12 Feb 2017 11:50:41
Teil 6 und Ende der Reise
Tag 22 Dienstag, 24.01.2017 – von La Couvertoirade nach Pérginat-les-Sarliève, gefahrene km: 260 Wetter: erst sonnig, dann bedeckt 2°C Übernachtung: Stellplatz in Pérginat-les-Sarliève, kostenlos inkl. V/E, Strom 2 EUR
Wir wachen bei wunderschönem Wetter auf und freuen uns schon auf die Fahrt über das Viaduct von Millau. Leider ist ausgerechnet in diesem Bereich starker Nebel so dass wir erst mal nicht viel vom Viaduct sehen. Also machen wir auf der großzügigen Rastanlage am Viaduct erst mal Mittagspause und hoffen auf eine Nebelauflösung. Es wird auch wirklich etwas besser, aber natürlich nicht so klar wie wir das gerne gehabt hätten. Na ja, es hätte ja auch regnen können … Die Fahrt auf der kostenlosen A75 geht weiter durch beeindruckende Berglandschaften mit einmaligen Viaducten (z.B. von Eiffel) bis in die Nähe von Clérmont-Ferrand.
Wir haben uns den kleinen Ort Pérginat-les-Sarliève für unsere Übernachtung ausgesucht, da es dort einen netten kleinen SP und ein tolles Restaurant geben soll. Den findet unser Navi auch sofort ohne Probleme. Ein netter Gemeindemitarbeiter (die Garage für die Gemeindefahrzeuge ist wohl direkt an der SP-Einfahrt) erklärt uns auch gleich noch, wo wir Jetons für die einzige Stromsteckdose (immerhin CEE) erstehen können. Wir laufen ein paar Minuten durch den beschaulichen Ort und finden gleich den kleinen Laden, in dem wir Jetons kaufen können. Angeblich kostet 1 kW 2 EUR – 1 Jeton hat jedoch ewig gehalten und den zweiten haben wir gar nicht gebraucht – aber wir kommen bestimmt wieder! (den Grund erkläre ich gleich) Wieder stehen wir ganz allein, aber mitten im Ort auf dem SP und machen es uns erst mal gemütlich. Aber auf einmal scheint hier die Hochsaison ausgebrochen zu sein – der kleine SP füllt sich innerhalb 1 Stunde bis auf den letzten Platz und wir stehen wie die Heringe (6 Fahrzeuge auf 4 Plätzen). Die Leute grüßen aber alle sehr nett und Lärm macht ja bei dieser Kälte eh' keiner draußen. Auch die Franzosen scheinen den Winter für sich entdeckt zu haben und reisen kreuz und quer durchs Land. Wie schön, dann sind wir nicht mehr ganz allein auf unseren „Winterreisen“.
Am Abend dann das kulinarische Highlight dieses Urlaubs – das Restaurant „La Pescalune“ (nur 3 Minuten vom SP entfernt). Ich habe mir dieses Lokal schon vor ein paar Tagen in der Michelin App angesehen und aufgrund der tollen Bewertungen gehofft, dass es wirklich gut sein könnte. War es dann auch – tolles Essen, super Service und das alles zu angemessenen Preisen. Die Gerichte sind super und eine solch riesige Dessertauswahl habe ich noch selten gesehen. Während wir uns der Völlerei gewidmet haben, hat es sogar etwas geschneit und wir laufen beschwingt wieder zurück zu unserem Mobil.
Tag 23 Mittwoch, 25.01.2017 – von Pérginat-les-Sarliève nach Dardilly bei Lyon, gefahrene km: 160 Wetter: erst sonnig, dann bedeckt -2°C Übernachtung: Camping Indigo in Dardilly bei Lyon – EUR 26,30
Heute früh tauschen wir nochmals die Gasflasche (es ist die letzte von 3 Flaschen und wir hoffen, dass sie reichen wird) und bewegen uns langsam wieder in Richtung Heimat, also ostwärts. Die Straßen sind mittlerweile auch wieder schneefrei (viel geschneit hat es eh' nicht) und wir machen uns auf zu unserer nächsten Station, dem Camping Indigo in Dardilly bei Lyon, den wir schon von einer früheren Reise kennen und der das ganze Jahr geöffnet hat. Auch dieser Platz füllt sich in den Nachmittagsstunden noch recht gut. Er liegt ja auch sehr günstig zur Autobahn. Da wir Lyon schon kennen und es eisig kalt geworden ist (auch tagsüber Minustemperaturen) entscheiden wir uns für einen ausgiebigen Einkauf im nahen Auchan Supermarkt. Schwer bepackt machen wir uns wieder auf den Rückweg zum CP, der GsD nicht weit ist und probieren schon mal ein paar der gekauften Leckereien.
Tag 24 Donnerstag, 26.01.2017 – von Dardilly bei Lyon nach Lausanne, gefahrene km: 220 Wetter: erst sonnig, dann neblig -3°C Übernachtung: Camping Vidy in Lausanne, CHF 30,00 (Winterpreis)
Nachdem wir am Vormittag noch die V/E erledigt haben (Wasser war auch bei diesen Temperaturen offen), fahren wir, wie geplant, in Richtung Lausanne am Genfer See wo wir am Nachmittag eintreffen. Leider ist die Rezeption und auch der vor dem CP liegende, etwas günstigere Quick Stop geschlossen. Aber die Schranke zum CP ist offen und es gibt einen Aushang, der besagt, dass man sich einfach einen Platz suchen und dann am Abend anmelden soll. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben verbringen wir bei der Eiseskälte einen gemütlichen Nachmittag im Mobil und hoffen, dass es morgen etwas wärmer wird. Am Abend gehe ich dann pflichtbewußt zur Rezeption und melde uns an – der Preis ist für schweizerische Verhältnisse eher günstig – wir bezahlen 60 CHF für 2 Nächte (ist wohl ein Wintersonderpreis und der eingefrorenen V/E geschuldet). Der Platz ist auch schon sehr in die Jahre gekommen. So alte Sanitäranlagen habe ich noch selten gesehen – aber es wird ständig geputzt und ist sehr sauber. Nur das Wasser an der V/E ist leider eingefroren, daher müssen wir im Sanitärgebäude duschen um Wasser zu sparen – erfreulicherweise ist es gut geheizt und hat einen tollen Wasserdruck. Wenigstens unsere Kassette können wir entleeren – ist ja auch schon was bei diesen Temperaturen!
Tag 26 Freitag, 27.01.2017 – gefahrene km: 0 Wetter: erst neblig, dann etwas sonnig 2°C Übernachtung: Camping Vidy in Lausanne
Am Vormittag hat sich endlich der Nebel etwas gelichtet und wir fahren mit dem hier „Metro“ genannten Bus mit E-Oberleitung in die Innenstadt. Die Tickets haben wir gratis bei der Rezeption bekommen. Die Stadt Lausanne hat wahrscheinlich Mitleid mit den „armen“ Campern, denn auf ihrer Website schreibt sie „für Touristen mit geringerem Budget stehen zwei Campingplätze zur Verfügung“: Da scheint der Verantwortliche wohl null Ahnung von Wohnmobilpreisen zu haben (neben uns steht ein Schweizer mit einem Morelo Palace, der nicht gerade nach „geringem Budget“ aussah). Die Innenstadt von Lausanne ist ganz nett, aber kein Vergleich zu Luzern, das wir im letzten Jahr besucht haben. Aber in der Schweiz ist die Anzahl der Übernachtungsmöglichkeiten im Winter sehr begrenzt und deshalb ist es diesmal Lausanne geworden. Vor allem die Hauptattraktion, der See, ist leider kaum zu sehen. Also gehen wir erst mal Mittagessen und dann etwas shoppen.
Tag 27 Samstag, 28.01.2017 – von Lausanne in die Ostschweiz, gefahrene km: 270 Wetter: sonnig 6°C Übernachtung: privat bei Freunden
Nach einer ruhigen Nacht kämpfen wir uns bei Sonnenschein durch die unvermeidlichen Staus auf den schweizerischen Autobahnen und trudeln am frühen Nachmittag bei unseren Freunden in der Ostschweiz, die wir auf einer Wohnmobilreise in den USA kennengelernt haben, ein. Mittlerweile ist daraus eine gute Freundschaft entstanden und das ist auch ein Grund für uns, wenn es die Reiseroute zulässt, über die Schweiz heimzufahren. Wir freuen uns sehr über unser Wiedersehen und verbringen ein schönes gemeinsames Wochenende.
Tag 28 Sonntag, 29.01.2017 – nach Hause, gefahrene km: 270 Wetter: sonnig 7°C
Am Nachmittag geht es bei Sonnenschein wieder in Richtung Heimat wo wir um 18.00 h wohlbehalten und voller neuer Eindrücke eintreffen.
FAZIT: Wir hatten bei den winterlichen Verhältnissen in diesem Januar ein Riesenglück mit dem Wetter! Auf den ca. 4500 gefahrenen Kilometern hatten wir überwiegend Sonnenschein und immer freie Straßen. Mit etwas Planung war es auch im Winter kein Problem, Stell- oder Campingplätze auf unserer Route zu finden. Viele Orte, besonders abseits der Küsten, haben gerade zu dieser Jahreszeit so ganz ohne Massenandrang ein tolles Flair. Ich überlege schon wo unsere nächste Winterreise hingehen soll …..
mk9 am 12 Feb 2017 13:29:40
Hallo,
obwohl ich kein Freund von " Winterreisen " bin, hat mir der reich bebilderte Reisebericht sehr gut gefallen.
Schade, dass ihr bei Nebel über den Viaduc de Millau gefahren seid. Bei Sonnenschein sieht es sehr schön aus. Dafür hattet ihr aber gute Aussicht vom Parkplatz an der A 75 auf die Eisenbahnbrücke, dem Viaduc de Garabit.
Eine Erklärung, erwähnt zum SP in Pérignat-les-Sarliève, Grund:" erläre ich gleich " habe ich nicht gefunden. Oder sollte ich etwas übersehen haben ?
Trotzdem, danke für den Bericht und Gruß vom linken Niederrhein nach P.-Partenkirchen.
Manfred
Spooky am 12 Feb 2017 13:36:40
Danke für den schönen und informativen Reisebericht, den ich mit Interesse gelesen habe! :top: Für die nächste Wintersaison denke ich mal über Winterräder nach! Beste Grüße Andreas
Lancelot am 12 Feb 2017 13:37:21
Ich sag auch "DANKE" für den netten und informativen Reisebericht ... :gut: Halt mal was anderes, als "Eis + Schnee" um diese Jahreszeit.
:dankeschoen:
Gast am 12 Feb 2017 14:16:19
Sehr schöne Bilder! Den besten Blick aufs Viadukt von Millau hat man vom Tal aus, bzw. von einem kleinen Panoramaparkplatz an der Rampe wenn man von Süden kommt. Wenn man von Norden kommt, erreicht man diesen Parkplatz nicht, da ist eine Betonsperre in der Mitte der beiden Fahrbahnen (aus gutem Grund). --> Link und --> Link
kampfzwerg am 12 Feb 2017 14:54:30
Danke für den schönen Bericht und die tollen Bilder sowie fürs Mitnehmen :-o . Hat mir sehr gut gefallen.
mk9 am 12 Feb 2017 15:03:07
Die Betonsperren waren 2007 noch nicht dort. Von Millau kommend Richtung la Cavalerie zur A 75. Bild aus dem Jahre 2007
Aber die Aussicht von dem kleinen Panoramaparkplatz ist schon gut. Ein paar Bilder mal von dort und von unserer Rückfahrt von la Cavalerie Richtung Clermont-Ferrand sowie vom Viaduc de Garabit aus dem Jahre 1990 und 2007.
von dem kleinen Parkplatz mit Blick auf Millau
A 75 aus südlicher Richtung kommend
Das war 1990 am Viaduc de Garabit ( Farben der Brücke sind verfälscht ). Und 2007 sah es so aus:
Gruß Manfred
Gast am 12 Feb 2017 15:25:42
Ja, das stimmt. Vor einigen Jahren konnte man auf der Südrampe noch von beiden Fahrbahnen auf den kleinen Parkplatz kommen. Ich nehme an, dass es da gelegentlich gerumst hat. Mit einer guten Kamera kann von dort übrigens richtig tolle Fotos in Richtung Brücke machen.
kedi3001 am 12 Feb 2017 16:21:20
Hallo Manfred,
es gibt eigentlich zwei Gründe, dass wir den Stellplatz auf jeden Fall wieder besuchen wollen: 1. Liegt er sehr verkehrsgünstig - man kommt von dort in alle Richtung in F 2. natürlich das Restaurant, das so nah am SP liegt. Gibt es leider nicht allzu oft, dass man nach 3 Minuten Fußweg bei einem guten Lokal ankommt. 3. Wir müssen doch noch unseren übrigen Stromjeton aufbrauchen :D (gute Ausrede für Völlerei, oder??) Ansonsten ist der Platz gar nichts Besonderes (habe leider vergessen, Bilder zu machen :oops: ), ist aber scheinbar bei Franzosen sehr beliebt für eine Zwischenübernachtung.
LG Conny
kedi3001 am 12 Feb 2017 16:43:56
Hallo zusammen,
vielen Dank für die netten Feedbacks zu meinem Reisebericht.
Falls ihr bei dem miesen Wetter noch etwas zu lesen braucht: Ich habe auch letztes Jahr einen Reisebericht eingestellt --> Link
LG Conny
bonjourelfie am 12 Feb 2017 17:31:03
Danke für diesen schönen anregenden Reisebericht. Wir waren zur gleichen Zeit in Spanien, vielleicht schaff ich ja auch noch einen Reisebericht. Eine Frage hab ich, habt ihr gar nichts von den heftigen Schneefällen um den 20.Januar mitbekommen? Wir haben Glück gehabt, in Benicassim hat es nicht geschneit, aber die umliegenden Berge waren gezuckert. 40km landeinwärts sind über einen Meter Schnee gefallen.
Hier z.B. Bellavista
LGElfie
kedi3001 am 12 Feb 2017 20:12:42
Hallo Elfie,
Schön, dass dir mein Bericht gefallen hat. Wir hatten richtig Glück und sind dem Schnee quasi davon gefahren. Als wir in Kastilien waren muss es wohl in Valencia das erste Mal seit angeblich 100 Jahren geschneit haben. Wir waren nur ein paar Tage vorher dort! Wir haben von dem Schneetief nur etwas Regen in Zaragoza abbekommen. Glück gehabt
LG Conny
Gast am 12 Feb 2017 21:04:13
Sehr schöner und informativer Bericht und schöne Fotos! :ja:
Danke Conny! :)
fuchsroere am 12 Feb 2017 21:30:06
Danke für den tollen Bericht. :top:
Gast am 28 Dez 2018 12:57:10
Mir reichlich Verspätung habe ich nun auch Deinen Bericht gelesen und sage Danke fürs Mitnehmen. Mal sehen, ob ich den einen oder anderen Hinweis bei meiner geplanten Spanienreise im Februar nutzen kann :ja: