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Hallo, ich habe - auch hier im Forum - einiges über Wasserfilterung lesen können. Meistens allerdings über eine Aufbereitung zwischen Tank und Wasserhahn. Nun denke ich aber, dass es sinnvoller sein sollte, garnnicht erst 'verunreinigtes' Wasser in den Frischwassertank zu füllen. Hier bin ich auf der Suche nach einem möglichst einfachen System, welches einen Wasserdurchsatz von 10-15 l/min ermöglichen sollte und Keime und organische Verunreinigungen effektiv/effezient entfernt. Kann auch mit Pumpe zu betreiben sein. Wer hat hier im Forum Erfahrung und kann mir einen Hinweis geben. Vielen Dank schon einmal für die Hilfe. Lieber Klaus aus dem Rheinland, Urlaube im Wohnmobil zu machen und sich dann noch Gedanken über das Filtern des Trinkwassers zu machen………………………..endet nicht selten damit das man die Urlaube im Hotel verbringt. MfG kheinz Hallo kheinz, Du kannst es Dir vielleicht nicht vorstellen, aber es gibt Gegenden auf dieser Welt, wo es durchaus Sinn machen kann das Wasser zu filtern. Dein Kommentar ist hier allerdings wenig hilfreich. Hier in Europa mache ich mir auch wenig Gedanken um die Reinheit des Wassers. Das sehe ich jedoch in einigen Ländern welche ich schon bereist habe ganz anders! Und Du wirst nicht wissen, wohin der TE beliebt zu reisen - oder? Ich benutze einen Wasserfilter den ich in gewissen Gebieten über eine Gardena Kupplung zwischen Schlauch und Tankstutzen packe.Es handelt sich um einen für klinischen Einsatz konzipierten Patronenfilter der auch Legionellen ausfiltern kann,die Filterpatrone befindet sich in einem massiven Edelstahlgehäuse und muß nach einem Durchlauf von ca.600 L autoclaviert werden,macht der Hausarzt kostenlos in seinem Autoclaven,ansonsten muß das Teil getauscht werden.Da das Gehäuse aus einem massiven Edelstahlblock gefräst wird damit keine Nähte entstehen ist das Ding recht teuer,der Preis liegt bei.ca.350.-EUR. Bernd Ich finde diese Frage, so wie Richy, auch durchaus berechtigt und hatte mir auf meinen außereuropäischen Reisen angewöhnt, zumindest einen Grobfilter im Einfülltrichter zu nutzen. Das Wasser in den Bordtanks desinfiziere ich sowieso seit Anbeginn meiner Reisen schon immer mit Mikropurpulver. Mikropur ist geschmacklos und auch in höheren Dosen nicht gesundheitsschädlich. Und wenn ich mal schlecht schmeckendes Wasser gebunkert habe, dann kaufe ich auch mal Mineralwasser in größeren Gebinden ... Die Lösung von Bernd ist allerdings auch interessant! Hast Du da eine Bezugsquelle? Ich bin auch gerade neugierig geworden. Beim ersten googlen bin ich hierauf gestoßen: --> Link Günstig und simpel, mit einer großen Auswahl von Filtereinsätzen. Der Durchsatz wird aber nicht die gewünschten >10l/min bringen. Grüße Die Bezugsquelle ist die Firma Happersberger / Otopront in Hohenstein-Breithardt.Namhafter Hersteller von Ausrüstungen für den HNO Bereich.Ich war dort lange Jahre als Exportverzoller und Versandleiter beschäftigt . Bei Anfragen nach Wasserfiltergehäuse und Filterpatrone fragen.Ich denke der Filter hat mich schon einige male vor "Montezumas Rache" geschützt.Der hat zwar in Südamerika gelebt aber er hat einen sehr langen Arm.... Bernd Merci Bernd. Und wie sind die nach der entsprechenden Gebrauchsdauer zu behandeln, um sie wieder zu verwenden? Habe ich doch geschrieben,die Patronen müssen autoclaviert werden,unterwegs falls keine zusätzliche Patrone an bord ist kann man die auch als Behelfsmassnahme auskochen. Bernd
Ui diese Fremdwörter!! Schon wieder was dazugelernt: --> Link Wäre das Wort richtig geschrieben gewesen, hätten wir es bestmmt verstanden. :oops: :razz: Hallo, wenn man in Gegenden unterwegs ist, in denen mit stärker verunreinigtem Trinkwasser zu rechnen ist, ist eine Aufbereitung des Wassers bevor man es in den Tank füllt sicherlich eine sinnvolle Variante. Ich selber habe mit solchen Lösungen allerdings keine praktische Erfahrung, da ich mit dem Womo nur in Europa unterwegs bin, wo höchstens eine Grobfilterung und eventuell die Zugabe eines Desinfektionsmittels erforderlich sind. Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit im Bereich Wasserversorgung würde ich jedoch für deine Anforderungen sowas --> Link empfehlen. Das dabei angewandte Membranverfahren wird auch in der öffentlichen Trinkwasserversorgung bei Bedarf angewendet. Die Herstellerfirma scheint einen seriösen fachlichen Hintergrund zu haben und bietet eine Lösung an, die mir für Campingzwecke praktikabel erscheint. Die Kosten erscheinen zwar im ersten Moment etwas hoch, aber eine wirkungsvolle Wasserreinigung ist aufwendig und zur sicheren Funktion gehört auch eine regelmäßige Aufbereitung des Filterkörpers. Man muss sich allerdings darüber im Klaren sein, daß mit solchen Verfahren nur Keime und kleinste Partikel entfernt werden können. Die sehe ich allerdings im Wohnmobilbetrieb als am problematischsten an, weil man die nicht so einfach mit der nächsten sauberen Tankfüllung ausspülen kann. Wenn man auch im Wasser gelöste Schadstoffe entfernen will, sind hingegen Aktivkohlefilter die erste Wahl. Die Filterpatronen müssen auch regelmäßig gewechselt werden, da das Adsorptionsvermögen der Aktivkohle begrenzt ist und die Filter selbst auch längerfristig zur Verkeimung neigen. Optimal wäre eine Kombination beider Verfahren - dabei ergibt sich aber das Problem, daß sich ausser den Kosten auch die Durchflusswiderstände addieren und dann bei normalem Wasserdruck nur noch ganz wenige Liter pro Minute in den Womo-Tank gelangen. Die Sache ist also nicht ganz so einfach. Von den vielfach angepriesenen "Billiglösungen" rate ich deshalb ab. Da macht man oft mehr schlecht als gut. Auf diesem Markt tummeln sich leider auch viele Anbieter, an deren Fachkompetenz man zweifeln muss. Vielleicht kannst Du ja deine Anforderungen noch etwas genauer schildern. Grüße Es is bestimmt gut, allfällige Keime bereits beim Einfüllen zu eliminieren. Meine Frage dazu ist, ob sich Microorganismen nicht auch erst im Frischwassertank bilden können. D.H. wenn mann keine Chemikalien beigibt. Wäre so ein Microfilter nicht am sinnvollsten direkt vor, oder unmittelbar nach der Pumpe? Noch effizienter wäre der Einbau vor jeder Bezugsquelle im Womo... was natürlich etwas weit führt. Moinsen, ich nutze zum befüllen des Frischwassertanks ausschließlich den Aktivkohlefilter von der Firma Yachticon. Beispiellink zum Inlinefilter: Amazon Link Der Filter wird von mir jedes Jahr ausgetauscht und ist Bestandteil eines ca. 1,5 m langen Befüllschlauchs mit Anschlussstücken von Gardena. Die bisherigen Erfahrungen, auch aus der Zeit vor dem Womo mit der Segelyacht, sind sehr gut! Hallo Leute, auf Reisen in arabischen Ländern nutzten wir nach der Pumpe den Katadyn Filter Nr.5. Dies ist eine Keramik-Filterkerze, gefüllt mit Silberquarzkies. Jetzt verwende ich diesen Filter zu Hause zum Füllen des Wassertanks aus der Regenwasserzisterne, weil ich zu faul bin, den Schlauch bis zum Stadtwasseranschluss zu legen… Der Filter ist für eine Durchflussmenge von 100.000l geeignet. [/url]http://www.aquafides.at/downloads/aquafides/datasheets/factsheet_no4-no5_de.pdf Bis dato hatten wir keinerlei Probleme nach dem Genuss von mit diesem Filter behandelten Wasser! Herzliche Grüße peter
Hallo kheinz, man ist hier schon über das Denken hinaus, man filtert Wasser schon bevor es getrunken wird. Jetzt versucht man diesen Filtervorgang noch zu optimieren. Die Womolisten sind auf dem Planeten Erde mit ihren Allrad in den letzten unerforschten Ecken monatelang unterwegs. Viele vergessen in ihrem Profil nicht diese bereisten Länder durch Fahnen zumarkieren, diese Länder sind meist noch unentdeckt und haben keine Fahne und das Problem Trinkwasser lässt sich mit Hotels nicht dort lösen, es gibt dort keine. Dann ist mit zunehmenden Alter das Immunsystem nicht mehr das beste. Bakterien die junge stabile Leute nicht wahrnehmen, können für ältere das aus bedeuten. Heute sind KFZ auch schon wie der Diesel mir Russ- Partikelfilter ausgestattet, die helfen nicht wirklich, aber man verbaut sie. Die Idee das man Wasser schon als Trinkwasser aufbereitet bevor man es in den Trinkwasser füllt ist doch super. Also man bedient sich einem Wasserbehälter zur Vorreinigung bzw. Vorfilterung. So einfach ist das doch. Um die Sicherheit zu erhöhen wären 2 vorgeschalte Filterbehälter aber auch Sinnvoll. Da bei mir kein Platz für diese Art der Wasseraufbereitung ist, decke ich mein Trinkwasserbedarf mit Kunststoffflaschen vom Discounter ein die ich in allen möglichen Ecken verteile. Nachdem Gebrauch werden die Flaschen auf Faustgröße gebracht und später in der Ziviliation entsorgt. LG vom Bernd
Hallo dibru2, Mikroorganismen können sich strenggenommen nicht im Frischwassertank bilden, sondern sie können sich unter den Bedingungen im Frischwassertank unter Umständen beachtlich vermehren. Von den vielen Arten von Mikroorganismen ist auch nur ein kleiner Bruchteil für den gesunden Menschen schädlich. Wenn man jetzt von einem einmal frisch desinfizierten Versorgungssystem im Womo ausgeht, passiert eigentlich im Prinzip darin nichts problematisches, solange nicht von außen durch Befüllung Keime eingetragen werden. Insofern machen solche Filter auf der Befüllseite in bestimmten Versorgungssituationen schon Sinn. Andererseits ist die Frage berechtigt, ob der finanzielle und sonstige Aufwand für ein funktionierendes Filtersystem in einer günstigen Relation zum Erfolg steht. In meinem Reisegebiet Europa kommt deshalb ein Filtersystem für mich persönlich nicht Frage. Ich habe kein Problem damit, bei Bedarf ein nach der Trinkwasserverordnung zugelassenes Desinfektionsmittel sorgfältig dem Tankwasser zuzudosieren und bin damit auf der sicheren Seite. Die Kosten dafür liegen bei dem von mir verwendeten Desinfektionsmittel im Centbereich pro Tankfüllung. Aber ist halt Alles Geschmackssache. Grüße da man nie einen sterilen Tank haben wird, wird die Verkeimung geschätzt 3 Stunden nach Befüllung beginnen. So meine Meinung! Wasser welches in meinen Mund soll, kommt auch nur gekauftes Wasser in Flaschen. Sind bei uns Beiden ca. 3l/Tag. Für die Dusche und Toilette ist es mir egal, im Meer baden ist bestimmt schlimmer. Ist ganz einfach in folgender Reihenfolge Grobfilter Feinfilter UV-Desinfektionsanlage
Hallo Peter Verstehe ich das richtig, dass du Regenwasser einfüllst und daraus Trinkwasser machst? Tönt sehr interessant und würde einem so richtig autark machen. Wie ist dieses System zu pflegen und was kostet es? Hast du ev. einen Link dafür? Noch an Wohnmobilbenutzer: Danke für die Erklärung. Hallo zusammen, damit habe ich nicht gerechnet, nicht so schnell, nicht soviele Hinweise. Herzlichen Dank. Hier nun meine erste Analyse: :arrow: kheinz (Wocaraft): Hier haben ja bereits andere ‚Forumaner(innen)’ schon in meinem Sinn geantwortet. :arrow: Bernd (Beefeater57): Danke für Deinen Vorschlag. Allerdings erscheinen mir 600 l als Nutzungsintervall recht klein und eine Autoklavierung unterwegs schwer möglich. :arrow: Axel (Solofahrer): Die Desinfektion mit Chemie ist immer eine Alternative gegen Keime. Mit Silberzusatz ließe sich das Wasser ja auch keimfrei halten. So machen wir es bislang bei Bedarf auch. Organische (gelöste) Verunreinigungen und Partikel werden aber nicht vermieden. Danke für Deine Hinweise. :arrow: Lorilon: Das scheint mir ein evtl. brauchbares System für die Abtrennung von organischen, gelösten Verunreinigungen mittels A-Kohlefilter zu sein. Allerdings liegt der Durchsatz nur bei etwa 50% meiner ‚Anforderung’. Müsste mal nachfragen, welcher max. Eingangsdruck zulässig ist und wie da der Durchsatz wäre. Danke für den Link. :arrow: Mann: Dieser Filter scheint praktikabel zu sein für die Keimfreimachung des Wassers. Der Durchsatz von 8 l/min bei 3 bar Druck liegt allerdings etwas unterhalb meiner ‚Anforderung’. :arrow: Wohnmobilbenutzer: Danke für Deine ausführliche Beschreibung. Im Prinzip ähnlich wie die Lösung von ’Mann’. Das Set macht einen guten Eindruck. Leider kein Hinweis, was die Regenerierung kostet. Auch zum Durchsatz kein Hinweis. Druck: 3-8 bar. Bedeutet dass, das der Filter nur ab 3 bar ‚sinnvoll’ arbeitet? Filtereffektivität 0,1 Mikrometer? :arrow: bifuel: Danke für den Tipp. Allerdings habe ich keinen Hinweis zum möglichen Durchsatz finden können. Und leider nur A-Kohle. :arrow: Peter(BenNemsa): Der solide Filter scheint aber bei 3 bar nur 1,5 - 4 l / Min. Durchsatz zu ermöglichen. Die Filtereffektivität beträgt ‚nur’ 0,2 Mikrometer. Trotzdem Danke für Deinen positiven Erfahrungsbericht. :arrow: gespeert: Eine UV-Anlage mobil draußen auf der Einfüllseite stell’ ich mir etwas komplizierter vor. Trotzdem danke. Man könnte glauben, dass ich auf der Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“ bin oder übertrieben vorsorglich. Ist aber nicht der Fall, könnt alle ganz beruhigt und gelassen bleiben. Bislang hat Chemie gereicht. Und das Wasser aus dem Frischwassertank nutzen wir eh nicht als Trinkwasser (wohl zum Zähneputzen, aber auch zum Duschen). Ich will hier lediglich eine chemiefreie Alternative erkunden. Primäres Ziel ist die Keimfreiheit des Wassers. Ein A-Kohlefilter zur Abtrennung von gelösten organischen Verbindungen ist zweitrangig. Partikelabtrennung könnte schon interessanter sein, um Filter, Tank und Pumpe zu schützen. Einsatzgebiet soll zunächst Mittelasien und Mongolei sein. Mind. 4000 l sollten gereinigt werden können. Der Durchsatz sollte 10 - 15 l/min betragen (möglichst bei kleiner 4 bar). Ein Ersatz(Austausch)filterelement sollte möglich sein. Die Karawane zieht weiter…. :lach: So, nach Durchsuchen meiner Unterlagen kann ein Purion in Betracht gezogen werden. Dank Standardgewinde auch weltweit wartbar. hatte eine Seagull-Anlage eingebaut, damit sollte man angeblich aus jeder Pfütze dieser Erde das Wasser trinken können. Die Kartusche hatte eine Kapazität von 6000 Litern und einen Preis von 250,-€.
Hallo, die Firma ist verständlicherweise mit Angaben zur Durchsatzmenge zurückhaltend, da die stark vom Wasserdruck und von der Beladung der Filtermembran abhängt. In einer großen Reisemobilzeitschrift haben die mal 20l/min benannt, was mir schon relativ viel für eine solche Filteranlage vorkommt. Ein gewisser Mindestdruck muss bei solchen Filtern immer vorhanden sein, insofern werden die angegebenen 3 bar wohl schon benötigt werden und die Durchsatzmenge wird beim Mindestdruck auch deutlich unter 20l/min liegen. In dieser Reisemobilzeitschrift haben die 2013 auch den Preis für die normalerweise 1 mal pro Jahr anfallende Filterregeneration mit 39,- € angegeben. Bezüglich Filtereffektivität wird man wohl den Angaben der Firma vertrauen müssen - wobei das ein grundsätzliches Problem ist, da man bei solchen Anlagen die Funktion selber nur mit hohem Aufwand prüfen kann. Grüße :arrow: gespeert (nochmals Danke!) Habe mir jetzt Purion (UV-Strahler) doch angesehen. Eigentlich nicht schlecht, obwohl ich anfänglich Bedenken wegen der Praktikabilität hatte. Vollständige (?) Entkeimung ( 'nur' 99,99%*) und mehr als ausreichender Durchsatz. Selbst verschiedene Spannungen können genutzt werden. Hat alledings auch seinen Preis. Die 230 V Variante (nur 17 W) kostet wohl knapp 400€, der Ersatzstrahler etwa 60 €. --> Link --> Link * andere Filtersysteme geben 99,9999 % und mehr an!?! Interessant (weil offensichtlich effektiv bei gleichzeitig hohem Durchsatz) auch der Schwebeteilvorfilter: --> Link Hallo Klaus, bei den UV-Strahlern muss man etwas aufpassen, da die Entkeimungsleistung sehr stark von der Trübung des Wassers abhängt. Die kann m. E. in aussereuropäischen Ländern auch schon mal stärker sein. Was den Schwebstoffvorfilter angeht würde ich von dem keine große Entkeimungswirkung erwarten und das wird ja vom Hersteller auch nicht versprochen. Im Prinzip ist es bei Filtern so: Was hinsichtlich Entkeimung wirklich wirksam ist, hat einen hohen Filterwiderstand und muss in gewissen Abständen professionell regeneriert werden. Den Filterwiderstand kann man noch in gewissem Maße über eine größere Filterfläche verringern - um die Regeneration kommt man nicht herum. Da gelten halt einfach die Naturgesetze. Grüße :arrow: Wohnmobilbenutzer - Die Entkeimungsleistung bei UV-Systemen wird bei 90% transparentem (10% trübem) Wasser mit (nur) 99,99% beschrieben und ist auch vom Durchfluß (also der Verweildauer im System) abhängig. Da wäre ich noch optimistisch. - Der Partikelfilter soll nicht keimfrei machen, soll Partikel aus Tank und von der Druckpumpe fern halten. Danke für Deine Unterstützung. Salut, das sind sehr interessante Beiträge, die Fernreisende sehr schätzen werden. Hallo Klaus, der Schwebstofffilter soll also nur der UV-Entkeimung zur Partikelentfernung vorgeschaltet werden ? Das kann man natürlich machen - war aber aus deinem vorletzten Beitrag nicht so direkt zu erkennen. Was die Angaben zu der Entkeimungsleistung des verlinkten UV-Systemes angeht, bin ich trotzdem skeptisch. Die Angabe von "90% transparentem Wasser" ist eher nichtsagend und in der Wasserversorgungstechnik unüblich. Die Trübung wird normalerweise in der Maßeinheit NTU angegeben. Die Hersteller von professionellen Anlagen beziehen sich auch auf diese Maßeinheit bei Angabe der Mindestanforderungen an das zu behandelnde Wasser. Es sind mir aus meiner Praxis Fälle bekannt, in denen UV-Anlagen sogar für vergleichsweise trübungsarme Grundwässer wegen entsprechender Beschränkung der Wirksamkeit nicht eingesetzt werden konnten. Bei Reisen in die von Dir erwähnten Länder würde ich mal davon ausgehen, daß dort des öfteren aus Oberflächenwässern gewonnene "Trinkwässer" angeboten werden, die keine sichere UV-Entkeimung zulassen. Zudem fehlt bei der verlinkten Anlage auch die Sicherheitseinrichtung, die die Trübung des Wassers bei professionellen Anlagen misst und über ein Schaltsignal die Förderpumpe abschaltet, wenn keine sichere Entkeimung mehr möglich ist. Sowas ist in der Preisklasse einfach nicht zu realisieren. Bitte nicht falsch verstehen - aber diese Thematik ist wirklich sehr kompliziert. Man hat schnell mal Geld für irgendwas ausgeben, was dann bei schwierigen Randbedingungen doch nicht sicher funktioniert. Ich würde entweder auf eine relativ betriebssichere Ultrafiltration einer vertrauenswürdigen Herstellerfirma setzen oder auf dieses Konzept der Wasseraufbereitung auf der Tankeinfüllseite ganz verzichten. Ist halt meine Meinung. Grüße Nein, verstehe ich überhaupt nicht falsch. Bin dankbar für ehrliche und konstruktiv-kritische Beiträge. Im Prinzip würde ich auch eine 'Ultrafiltration' bevorzugen, wenn denn der Durchsatz etwas höher wäre. Hallo, mit dem Durchsatz ist halt so eine Sache. Ich habe an einer ungünstig gelegenen Zapfstellen auch ohne Filter schon mal eine halbe Stunde gebraucht, um meinen 170 L-Tank zu füllen. Andererseits kann so eine Tankfüllung bei gutem Druck und mit Ultrafiltration bei vielleicht 10 l/min auch schon in 17 Minuten erledigt sein. Ist halt die Frage, wieviel Zeit man hat. Ansonsten kann man natürlich versuchen, den Wasserdruck über eine entsprechend dimensionierte zwischengeschaltete 12V-Pumpe zu erhöhen. Aber bis man sowas angeschlossen hat, vergeht auch wieder Zeit. Insofern ist es die Frage, ob sich eine Druckerhöhungspumpe wirklich rentiert. Grüße Hallo ! Ich nutze nur einen Grobfilter von "Kärcher", welcher sich leicht mit Gardena-Kupplungen installieren lässt. Holt ganz schön was raus aus dem Wasser. Bereitet es alledings nicht auf (Keimfrei usw.) Reicht für meine Ansprüche voll aus ! Hat hier im Forum irgend jemand mal vorgestellt ! Gruss Carbonit Filter sind meine Wahl.Da giebts vier verschiedene filterstufen zum Wählen. wer bakterrien filtern möchte nimmt 0,15 Micro meter mit 2 liter pro Minute. wer es nur sauber braucht 20 micrometer mit 10 Liter pro Minute. die filter werde eingangs und ausgangs mit gardena geliefert. mit 10000 Liter filterleistung sollte man schon eine Saison auskommen eine ersatzpatrone kostet 30-35 öhre ich habe in Brandenburg 60 Kilometer hinter Berlin nur braune brühe aus den Zapfstellen bekommen jetz is wieder schön klar und ich mach mir die Arbeit. Hallo! Hier eine kurze Info, wie wir verfahren werden, um Wasser für uns ausreichend aufzuarbeiten (zu filtern), bevor es in den Frischwassertank gelangt. - Comet Tauchpumpe Vip Plus 12V 20L (19€) - Schwebstoffvorfilter 60 Micron Hydro-S 10" --> --> Link (24 €) - zusätzlich zur alternativen Nutzung 25 Micronfilter --> --> Link (12 €) - Eimer (6 €), in den wir zur Wasserdesinfektion direkt die notwendige Menge Certisil Combina geben und daraus das Wasser mit der Tauchpumpe absaugen. So vermeiden wir, das partikelhaltiges und/oder trübes Wasser in den Tank kommt und desinfiziert ist es auch direkt. Insgesamt überschaubarer Aufwand. Unser FW-Tank ist in 15-20 Min gefüllt. Fotos im persönlichen Album. Nun schaun wir mal, was uns in Mittelasien und Mongolei erwartet. Hallo, ich denke mal, daß man mit einer solchen Ausrüstung auch in Fahrtgebieten mit eher ungünstigen Wasserversorgungsbedingen relativ sicher unterwegs ist. Die chemische Desinfektion zählt zu den sichersten Desinfektionsverfahren und mit den Feinfiltern wird man einen Großteil der eventuell im Wasser vorhandenen Partikel entfernen können. Aber wie fast immer, gibt es auch hier noch ein paar Nachteile und auch Optimierungsmöglichkeiten: Ich glaube eher nicht, daß man mit dieser Installation den Womo-Tank wirklich in 15-20 Minuten gefüllt bekommt. Alleine schon das Zudosieren des Desinfektionsmittels ist bei dem kleinen Eimerinhalt eine schwierige Sache. Von dem gewählten Desinfektionsmittel muss die winzige Menge von 1 Milliliter auf 10l Wasser zugegeben werden. Die Alternative wäre hier ein kleiner Wasserzähler im Füllschlauch (gibt es hier im Forum einen ellenlangen Tröt dazu) und das Zudosieren einer größeren Menge in den Womo-Tank. Ein grundsätzliches Problem bei der Eigenzugabe von Desinfektionsmitteln ist auch, daß man oft nicht weiß, was der Wasserversorger eventuell schon zugegeben hat. Manchmal riecht man das Chlor schon aber manchmal auch nicht. Ich verwende deshalb ein Testset, mit dem ich die Konzentration von Chlorverbindungen im gezapften Wasser schnell und einfach überprüfen kann. Ein solches Set kostet ca. 50,- € - hält aber auch recht lange. Das von dir gewählte Desinfektionsmittel basiert im wesentlichen auf Natriumhypochlorit. Natriumhypochlorit ist ein klassisches Chlorprodukt mit gewissen Nachteilen. Die Wirkung ist bei höheren pH-Werten des Wassers nicht mehr so zuverlässig und es bilden sich oftmals Trihalogenmethane als schädliche Nebenprodukte. Ich verwende deshalb Chlordioxid, welches diesbezüglich wesentlich unproblematischer ist. Falls Du dich dafür interessierst - hier --> Link habe ich mal was dazu geschrieben. Die Sache ist also durchaus kompliziert und der Charme der von mir Anfangs in diesem Tröt verlinkten Ultrafiltrationslösung liegt m. E. in der einfachen und sicheren Anwendung. Auch wenn die Erstanschaffung etwas teuerer ist. Aber es führen natürlich viele Wege nach Rom... Ansonsten viel Spaß bei deinen geplanten Fernreisen. Grüße
15-20 Min: geht! 1 ml: dafür gibt es ja genaue Injektionsspritzen (z.B.) Ich mache mir keine Sorgen da, wo keine Probleme sind! |
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