Betr. Erfolglose Reparaturen an meinem Transitmotor
am 05.06.2014 wollte ich mit meinem Wohnmobil Hobby Van auf Transitbasis an den Gardasee fahren. In den Kasseler Bergen leuchtete die gelbe Warnlampe „Aggregat“ auf. Zunächst
dachte ich an die seit längerer Zeit bekannten und bisher von Ford noch nicht gelösten Probleme mit dem Transitmotor. Nach Anruf bei Ford Assistance erschien ein Mitarbeiter
vom ADAC zum Rastplatz Melsungen, schloss seinen Computer an, las die Fehlercodes aus ((Hinweis: die Fehlercodes sind handschriftlich von den jeweiligen Mitarbeitern
eingetragen und nicht deutlich zu lesen) PO 404, P 2148, PO 299 und P 1409) und löschte die Warnlampe. Er empfahl jedoch, die nächste Werkstatt aufzusuchen. Ich fuhr nach
Fulda in die FordWerkstatt. Es wurden mit dem Computer wieder Fehlercodes ausgelesen: PO 404, PO 299 u. P 2148. Es wurde daraufhin das EGR-Ventil ausgebaut und
ersetzt. (Kosten 461,65€) Kurz vor München leuchtete die Warnlampe „Aggregat“ wieder auf. Nach der Übernachtung auf einem Campingplatz hinter München rief ich den ADAC-Dienst an. Der Mitarbeiter schloss den Computer an, um die Fehlercodes auszulesen: P 2148, PO 299. ((Hinweis: die Fehlercodes sind handschriftlich von den jeweiligen Mitarbeitern eingetragen und nicht
deutlich zu lesen) Er löschte die Fehlermeldung. Ich fuhr nach einigen Tagen Urlaub nach Hamburg, um dort meine „Hauswerkstatt“ aufzusuchen. Es wurde der Vorschlag gemacht, die Mess-Sensoren auszubauen und zu reinigen (Kosten: 224,85€) Drei Tage danach leuchtete die Warnlampe wieder auf. Um nicht nach und nach - und wie bisher erfolglos - Teile zu erneuern, recherchierte ich im Internet und stieß auf einen Videofilm, bei dem vorgeführt wurde, wie die „Gängigkeit“ der Übertragung von dem steuernden E-Motor zum Turbolader überprüft und gängig gemacht werden
kann. Parallel zur Kontrolle in der Werkstatt mit dem Computer, sah ich mir die im Film gezeigten Teile an. Ergebnis: Die Übertragungsstange zwischen dem E-Motor und dem
Turbolader hing lose herunter, hatte also keinen Kontakt zum Turbolader. In der Werkstatt wurde die Verbindung hergestellt. Ergebnis: Die Warnlampe leuchtete nicht
mehr. Nach etlichen Wochen und Fahrten ließ ich in der Werkstatt mit dem Computer den Motor überprüfen, um die Wirkung dieser einfachen Reparatur zu überprüfen. Ergebnis:
Der Computer meldete keine Fehlercodes mehr. Bei einer Fahrt nach Silvester 2015 leuchtete die Warnlampe wieder. Die Sichtkontrolle ergab: Die „Übertragungsstange zwischen dem E-Motor und dem Turbolader hatte sich wieder gelöst und hing herunter. Dieser Fehler soll zeitnah von der Werkstatt behoben werden. Nach Auskunft der Werkstatt gibt es von den Ford-Werken keine Unterlagen
für Ersatzteile zur sicheren Befestigung der Stange. Ich fordere die Fordwerke auf, sich an den völlig überflüssigen Reparaturen in Höhe von insgesamt 686,50€ finanziell zu beteiligen. Im Interesse der Kunden und besonders der Kundenzufriedenheit riet ich Ford dringend dazu, durch Anweisung an die Werkstätten bei Auftreten der o.a. Fehlercodes zunächst das Gestänge zwischen dem steuernden E-Motor und dem Turbolader überprüfen zu lassen. Die Fehlercodes können nach der von mir gemachten Erfahrung ohne diese Überprüfung zu mehreren kostenintensiven Reparaturen
führen, die das eigentliche Problem „fehlende Verbindung zwischen steuerndem E-Motor und Turbolader“ nicht beheben.[/b]
Die Antwort von Ford bezog sich nicht auf die geschilderten Probleme. Man wies mich nur daraf hin, dass aufgrund des Alters keinen Kulanz möglich sei!

