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Mitbeurteilung Dach Weinsberg


Alkovan17 am 28 Mär 2017 00:53:38

Wie anderswo schon erwähnt, habe ich mir ein knapp 1 jahr altes wohnmobil beim händler angekuckt, 1 Saison vermietet, macht einen sehr guten Eindruck, Sachmängelhaftung durch händler, 1 Jahr restgarantie auf den aufbau von der firma, 4 Jahre Dichtigkeitsgarantie.
Eigentlich besteht meinerseits ein klares Kaufinteresse. Absolute Einsteigerklasse.

Konventioneller Aufbau, Seiten Alu, Dach GFK, EPS-Dämmung und Latten, Boden Siebdruckplatte (na immerhin!)...

Im bad (siehe anderer Thread) gibt es an einem Streifen der Decke eine räumlich eng begrenzte Auffälligkeit. Sonst ist alles unauffällig, soweit ich diese Messerei verstehe.

Ich habe aus der Dachluke geschaut, und folgendes gesehen:



rechte Seite: Pfütze und eine Wellung der Eckdichtung - ist das ein Problem? Normal?



Heckluke - ist das für dieses Modell (??) korrekt eingedichtet? Innendrin ist es rundherum furztrocken.



linke seite: die Dichtung über den Schrauben hat sich abgehoben. viel dichtmasse außen, ziemlich verfärbt - ist das ein Problem? Dichtung wieder rein und gut, fand der Händler.

Bitte um sachdienliche hinweise - ich habe das Fahrzeug erstmal reserviert, aber nicht für immer... Irgendwas ist ja immer limitierend: geht in die Vermietung, aus der Vermietung, zu andern Leuten...

Vielen dank wieder mal,
Euer Parasit

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turbokurtla am 28 Mär 2017 07:19:17

Moin
Kein Mensch wird dir aufgrund der Bilder sagen können ob da was undicht ist.
Nicht mal wenn man es live anschaut.
Wahrscheinlich nur zuviel Dichtmasse an den markierten Stellen.
Delle ? Ist das GFK verklebt ?
Kann alles ganz normal sein.
Gruß Kurt

Alkovan17 am 28 Mär 2017 09:26:47

turbokurtla hat geschrieben:Nicht mal wenn man es live anschaut.

Verstehe ich jetzt mal so, dass aus der Nähe anschauen auf der Leiter auch nicht die Lösung gebracht hätte (habe ich nicht), weil ich nicht sehe, ob es innen dicht verklebt ist?

turbokurtla hat geschrieben:Delle ? Ist das GFK verklebt ?

Eine Delle an der Seitenwand habe ich nicht gesehen (das Alu ist im Seitenlicht gänzlich glatt), das Profil läuft auch in gleichmäßigem Schwung.
Die Frage nach dem GFK verstehe ich nicht/kann ich nicht beantworten?

turbokurtla hat geschrieben:Kann alles ganz normal sein.

Heißt das, dass so eine kurzstreckig sich abhebende "Dichtlippe" für den Experten nicht dringend ein Alarmzeichen für ein Problem ist, und auch für die darunterliegenden Schrauben nicht akut schlecht?

Vielen Dank.

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surfbusalex am 28 Mär 2017 10:21:07

Bei der Heckluke würde ich mir keine Sorgen machen. Die ist mit hoher wahrscheinlichkiet mit einem Terostat Dichtband eingebaut. Da quillt keine Masse nach außen.
Da wo die Fütze ist scheint nur die Gummilippe, weche die Schrauben abdeckt, sich gelöst zu haben. Die ist nur geklemmt / gesteckt. Kann man bestimmt wieder reindrücken. Hat auch nicht direkt mit der Dichtigkeit zu tun.

Die Delle weiter hinten sieht allerding seltsam aus. Da sollte man nochmal genauer nachschauen....


Grüße Alex

kurt2 am 28 Mär 2017 11:33:01

Hallo,
ich sehe das so wie Kurt.
Das Problem ist, dass es völlig genügt wenn bei den Heki`s innen der Rahmen sauber dicht geklebt ist. Herausquellendes Dichtmaterial zeigt nur, dass zu viel Dichtmasse verwendet wurde das durch die Pressung zur Seite weicht. (Jeder der schon mal eine Dachluke getauscht hat, weiß das). Quillt an anderer Stelle nun keine Dichtmasse heraus bedeutet das nicht, dass diese Stelle grundsätzlich undicht ist. Es kann genauso dicht sein eben nur mit „angepasster“ Dichtmasse eingesetzt, so dass keine überschüssige Dichtmasse nach draußen quillt. Deshalb kann kein Mensch von außen die Dichtigkeit eines Fensters beurteilen (außer man sieht schon durch ein Loch ins Innere). Es hilft hier nur messen.
Deshalb hast Du damit recht:
Alkovan17 hat geschrieben:Verstehe ich jetzt mal so, dass aus der Nähe anschauen auf der Leiter auch nicht die Lösung gebracht hätte (habe ich nicht), weil ich nicht sehe, ob es innen dicht verklebt ist?


Mit dem GFK und Delle hat „turbokurtla“ m.E. gemeint ob das Dach geklebt ist oder lediglich lose aufliegt.
Wäre es geklebt und eine Delle ist am Dach (Pfützenbildung) hätte sich der Kleber von der Dachhaut gelöst, was eine bevorstehende Reparatur bedeuten würde.
Ist das Dach lediglich lose aufgelegt ist Dellenbildung (insbesondere bei Hitze) völlig normal = keine bevorstehende Reparatur.

Hinsichtlich der abgehobenen Dichtleiste (Dach-Wand, Bild 1) kann ich die keinen Rat geben.

Noch eine Frage:
Ist es ein Alkoven mit durchgehender Dachhaut oder ein TI mit angesetzter Hutze?
Ich frage wegen der Pfütze am Dach.

Besteht das Dach aus 2 Teilen und hört der rückwärtige Teil bei der Pfütze auf heißt das, dass genau unter der Pfütze das angesetzte vordere Teil (Alkovennase oder TI-Hutze) beginnt.
Diese Konstruktion würde ich mir persönlich nie kaufen weil ich höchste Bedenken hätte, dass diese Verbindung mit der Zeit undicht werden kann. (Außer ich möchte das Mobil nur bis Ende der Dichtheitsgarantie fahren).

Ich glaube das hier im Forum bei Knaus/Weinsberg schon öfter gelesen zu haben.
Z.B. hier: --> Link

Bei TI auch hier: --> Link

Alkovan17 am 28 Mär 2017 14:53:20

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!

Um das Dachfenster mache ich mir eigentlich auch keine Sorgen, fiel mir nur bei der Durchsicht der Bilder auf. Die Messung unter diesem Fentser ist so eindeutig trocken, dass sogar ich mir sicher bin.

Es ist ein Alkoven mit durchgängigem GFK-Dach. Über Ausdehungskoeffizienten will ich hier nicht philosophieren, aber es gibt dort keine (vorgesehene :mrgreen: ) Naht. Das Fahrzeug stand etwas Kopf-tief, insofern muss sich da ja etwaiges Wasser sammeln? Ob geklebt: keine Ahnung. Was denkt Ihr Experten?

Bleibt die frage nach dieser Welle im dichtprofil auf der rechten Seite. Dort ist m.e. ein Stoß von zwei Aluleisten - erklärt das ausreichend, oder macht es das zum Problem? Könnte man mit mehr Dekalin dieses angemessen lösen?

Ein Teil von mir findet das auch alles zu paranoid (ich habe wohl hier zuviel gelesen) bei einem WoMo von 12 Monaten...

Eure Meinung?
Vielen Dank.

turbokurtla am 28 Mär 2017 16:32:46

Kurt hat das richtig gut erklärt.
Wenn GFK lose dann Delle bei Sonne normal.
Wenn verklebt dann ists schiet.

Discooooo am 29 Mär 2017 10:49:37

Die Delle ist m. E. nicht dem GFK-Dach geschuldet. Auch bei meinem Aludach Sky Traveller habe ich immer eine Pfütze direkt vor dem Anstieg zum Alkoven stehen, sofern das Fahrzeug auf einer geraden Straße steht und es geregnet hat. Das liegt schlicht daran, dass die Knaus und Weinsberg Alkoven (und eigentlich auch sonst ziemlich viele Alkoven) vorne tiefer sind als hinten (um einen besseren Böschungswinkel am Heck zu erhalten und damit das Fahrzeug bei beladener Heckgarage hinten nicht "hängt"). Da die Seitenleisten höher sind, kann Feuchtigkeit schlichtweg nirgendwo hin und sammelt sich an gezeigter Stelle. Links oder rechts liegt einfach daran, wie das Fahrzeug geparkt wurde.

Beim reinigen des Dachs stehe ich daher übirgens immer vorne auf Keilen, damit das Wasser nach hinten abfließt. Sonst hat man nämlich das Putzwasser auch an der Stelle stehen und bekommt es nicht anständig weg ;)

turbokurtla am 29 Mär 2017 13:58:36

Sorry, so meinte ich das nicht.
GFK oder Alu ist egal, mir gings um die Sandwichverklebung.
Ist das Obermaterial fest verklebt dann sollte die Dachplatte brettleben sein.
Ists lose aufgelegt, dann entstehen bei Wärme Ausdehnungen und es können sich solche Pfützen bilden.
Ich meinte auch die Pfütze auf dem letzten Bild mittig des Daches, die auf dem ersten Bild hab ich gar nicht sooo gesehen.
Aber das stimmt, bei Alkoven hat man da sehr oft das Wasser in der Höhe der seitlichen Leisten stehen.
Das ist sehr gefährlich, da an dieser Stelle eigentlich immer der Übergang Dach/Alkoven, ein Stoß der Kantenleisten und manchmal sogar ne Querleiste ist.
Mein LMC Alkoven war da undicht damals.
Gruß Kurt

Discooooo am 29 Mär 2017 18:58:24

Zumindest bei den Sky Travellern ist das Dach eine durchgehende Bahn bis vor um den Alkoven herum. Weinsberg müsste da glaub gleich sein

kurt2 am 29 Mär 2017 19:14:30

Dann geht`s ja.
Sieht auf Bild 1 aus als wäre am Ende der Pfütze, unmittelbar vor dem Alkovenanstieg, eine Querleiste.

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