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Visum für Südafrika??


Keddi am 19 Apr 2017 10:22:06

Jetzt eröffne ich hier einfach mal einen neuen Thread, vielleicht kann mir einer (oder auch mehrere) von Euch weiterhelfen.
Unser Auto wird mit Seabridge nach SA verschifft, wir fliegen hinterher und landen in Johannesburg.
Dann fahren wir erst durch Südafrika, dann weiter durch andere Länder (auch ausserhalb der Zollunion) und - irgendwann - wieder zurück nach Südafrika.
Bezüglich eines Visum / Einreisebestimmungen habe ich inzwischen mit den Konsulaten in Berlin und München gesprochen und mich durch die Südafrika.org-Seite gearbeitet.
Überall unterschiedliche Antworten auf meine Fragen.
Ausserdem haben wir mal bei der Deutschen Botschaft in SA angefragt, die hatten zwar auch keine Ahnung, wollen sich aber bei "geeigneter Stelle" erkundigen.

Einmal hieß es, die 90-Tage-Visafrei (Short-Stay-Visum) bekommt man bei Einreise mit dem Flieger nur bei Vorlage eines Rückflugtickets.
Haben wir aber nicht.

Dann hieß es, die 90-Tage-Frist läuft bei jeder Wiedereinreise von vorne an, vorausgesetzt, man reist wieder aus seinem Heimatland (Deutschland) an.
Tun wir auch nicht.

Dann hieß es, die 90 Tage beziehen sich auf ein Jahr und man könne sie in beliebig viele Aufenthalte aufteilen, egal von wo aus man einreist.

Dann hieß es, damit die 90-Tage-Frist bei einer Wiedereinreise erneut anlaufen kann, reicht die Ausreise aus der Zollunion, also würde die Wiedereinreise nach SA problemlos klappen, wenn man sich zwischendurch z.B. mal in Tansania aufgehalten hat.

Kurz gesagt, wir sind genauso schlau wie vorher und werden immer unsicherer.
Es gibt hier so viele MItglieder im Forum, die das, was wir vorhaben, schon längst gemacht haben.
Also in SA starten, durch verschiedene Länder fahren und dann wieder nach SA zurückkommen.
Wie lief das bei Euch ab?
Ging das problemlos mit eine Short-Stay-Visum oder habt Ihr tatsächlich ein Langzeitaufenthalt-Visum gehabt?
Und wenn Ja, mit welcher Begründung habt Ihr eins bekommen?
die Begründung "Langzeiturlaub" habe ich wenigstens nicht gefunden.

Wir sind wirklich für jede Antwort und Erfahrungsbericht dankbar!!
Sonnige Grüsse, Kerstin

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RichyG am 19 Apr 2017 10:47:58

Hallo Kerstin,
auch ich habe mich schon zweimal durch alle möglichen Seiten usw. durchgekämpft bzgl. diesem sch... 90-Tagevisum. Ergebnis: Viele Antworten.
So wie ich die Südafrikaner aber einschätze, wird das vor Ort (soll heißen am jeweiligen Grenzübergang) geregelt. Und zwar mal so und mal so :? Ich habe das schon öfters erlebt, wie in ZA mit verschiedensten Gesetzen und Bestimmungen umgegangen wird. Auch für viele (hier vor allem weiße) Südafrikaner ist dies inzwischen ein Problem. Viele Stellen sind nach einer Quote inzwischen von Schwarzen besetzt. Oft kommt es da auch nicht auf die eventuell notwendige Qualifikation des Einzelnen an, sondern vielmehr auf die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Familienclan. Es herrscht da einfach eine andere Mentalität wie mit Gesetzen und Bestimmungen umgegangen wird. Als Europäer und vor allem als Deutscher muß man sich daran erstmal gewöhnen.
Um jetzt gleich wieder dem drohenden Zeigefinger der Unkorrektheit bzgl. Schwarz und Weiß vorzubeugen und Minuspunkte zu vermeiden: Es sind dies meine persönlichen Erfahrungen aus Erlebtem und den Berichten von Südafrikanern.
Und - das macht dieses Land dann auch wieder sehr liebens- und erlebenswert.
Ich bin trotzdem dankbar, dass Du diesen Thread aufgemacht hast. Vielleicht kommt ja noch was interessantes dazu. Vor allem freue ich mich auf Deine/Eure Berichte aus meinem Lieblingsreiseziel Südafrika wenns denn los geht!

phoenix am 19 Apr 2017 10:56:21

Hallo ZA-Freunde,

eine vieleicht dumme Frage von mir.
Ist es schwierig ein länger gültiges Visum zu bekommen, oder wieso beantragt ihr alle nur ein 90 Tages-Visum?

Gruß Franz-Bernd

Anzeige vom Forum


RichyG am 19 Apr 2017 10:57:51

Tja, weil dies das verdammte Maximum ist. Und angeblich ist es nicht nur schwierig ein längergültiges (Touristen-)Visum zu bekommen, sondern auch aussichtslos. Warum das so ist? Keine Ahnung :wink:

Keddi am 19 Apr 2017 10:59:32

Hi Richy,
also, wenn ich dich richtig verstanden habe, dann meinst du, wir sollten einfach mal losfliegen und dann am Flughafen darauf hoffen, dass wir auch ohne Rückflugticket dieses Short-Stay-Visum bekommen und bei der erneuten Wiedereinreise nach ein paar Monaten auf dem Landweg wieder reingelassen werden.
ich denke ja auch, viel was anderes wird uns gar nicht übrig bleiben, schlimmstenfalls muss uns die Deutsche Botschaft raushauen, wenn wir am Flughafen festhängen.
Trotzdem ein komisches Gefühl, sich so im "rechtsunsicheren Raum" aufzuhalten.
Du warst ja mit dem Mietmobil in SA, ich vermute, Ihr hattet da ein Rückflugticket, oder?
Und ist beim Zoll tatsächlich danach gefragt worden?
Aber wer weiss, vielleicht kommen ja noch ein paar Erfahrungsberichte....

RichyG am 19 Apr 2017 11:06:30

Ja, das soll es heißen Kerstin. Aber ich gebe zu, auch ich würde mir auf dem Hinflug viele, viele Gedanken machen :?
Es gibt in Südafrika in der Praxis viele "rechtsunsichere Räume". Es ist zwar "Süd-" aber dennoch Afrika :wink:
Und "Nein", niemand wollte bei der Einreise und dem Visumstempel unser Rückflugticket sehen - welches wir hatten.

Solofahrer am 19 Apr 2017 11:52:06

Moin,
Seabridge bietet doch zum vierten Mal eine Reise "die Seele Afrikas" an, die über 130 Tage geht und in Port Elisabeth / Jo-burg beginnt und endet. Drei Mal wurde diese Reise mit eigenen, verschifften Teilnehmerfahrzeugen bereits von Renate Leonhard durchgeführt. Frag doch einfach mal im Büro von Seabridge bei Denise Heinemann oder Caroline Montrobert nach, Renate Leonhard dürfte zur Zeit unterwegs sein.

Keddi am 19 Apr 2017 12:05:57

Mit Renate Leonhards habe ich bereits gesprochen, von ihr kam die Auskunft, dass eine Ausreise aus der Zollunion (also nach Tansania, wo die Seele Afrikas ja hingeht), zu einer Wiedereinreise (mit Neustart der 90-Tage-Frist) berechtigen würde, man müsste also nicht aus dem Heimatland anreisen.
bei den Konsulaten wusste man davon allerdings nix....
Aber Seabridge hat natürlich auch die Superkontakte, da ist so manches möglich, wo wir als "Normalsterbliche" dann eben wirklich vor verschlossenen Türen stehen könnten....

RichyG am 19 Apr 2017 12:09:13

Ja, so ist das leider :?

volki am 19 Apr 2017 14:38:02

Ich persönlich hätte nicht hier gefragt, (Hier kann nur aus der Vergangenheit berichtet werden)
sondern mit der Schilderung der geplanten Reise, und den entstandenen Fragen, bei der Südafrikanischen Botschaft in Deutschland. Mit schriftlicher Bestätigung in English und Afrikaans, um das Schreiben notfalls dann vorweisen zu können

PS Ich habe bei unsern SA-Aufenthalt noch kein Visa gebraucht, auch nicht zwischen Namibia und SA :lol:

Keddi am 19 Apr 2017 16:23:51

Tja, mit der Anfrage bei der Botschaft ist das sicher keine schlechte Idee.
Theoretisch.
Wir haben per email bei beiden Botschaften (Berlin und München) angefragt, keine hat geantwortet.
Dann habe ich dort angerufen, beide Botschaften (in München war es der Konsul persönlich) zeigten sich ziemlich unwissend und hatten tatsächlich unterschiedliche Antworten auf meine Fragen bezüglich des Short-Stay-Visums (90 Tage, Aus- und Wiedereinreise) für mich.
Es war echt frustrierend.
Deswegen halte ich mich lieber an die Erfahrungen von Forumsmitgliedern, die auf Tatsachen beruhen, weil sie es selbst erlebt haben.
Natürlich ist uns klar, dass in Afrika alles eher willkürlich gehändelt wird, aber uns würde einfach nur interessieren, wie andere das gemacht haben.

pippifax am 19 Apr 2017 17:39:54

Ich (Schweizer) reise laufend nach SA. Letztmals Nov 16. Ich habe auch jahrelang dort gelebt. Visum ist keines notwendig. Auf die Frage an der Passkontrole (von Europa kommend) in Joburg oder CT: "Ich mache Ferien. Ich gebe viele Devisen aus in Eurem schönen Land." Richtig: 90 Tage sind erlaubt. Als Ausreise aus SA gelten auch die umliegenden Staaten.
Innerhalb von 30 Tagen nach Ankunft kann die Aufenthaltsdauer auf 180 Tage seit 1. Einreise verlängert werden. Das macht das Departement of Home Affairs. --> Link Also entweder ein- und wieder eintreisen, oder verlängern.
Von den Botschaften bekommst Du keine Anworten. Die sind da um Black Beauty zu zeigen, an Empänge zu gehen und Medallien zu verteilen, nicht um doofe Fragen von Touris zu beantworten.
Gültige Antworten auf Deutsch vor Ort erteilt kurz und schmerzlos: --> Link

Die Broschüre und die tagesaktuellen Auskünfte vor Ort (prompt per mail) sind jeden Penny wert. Ask for Tony Hug.

Have a great time and enjoy the braai.

ebi1 am 25 Apr 2017 11:34:16

90 Tage sind Standard. War aber dabei, als ein Freund, der sein deutsches Fahrzeug auch in SA bewegt, den Wunsch nach 180 Tagen geäußert hat. Das wurde akzeptiert und entsprechend in den Pass eingetragen.

Die 90 Tage gelten pro Jahr, dito on Botswana und Namibia. Früher musste man bei Überschreitung ne Strafe bezahlen. Nun muss man das Land verlassen und ist für 5 Jahre "unerwünschte Person".

Keddi am 29 Apr 2017 19:13:19

Super, habt vielen Dank, Das klingt doch alles recht vielversprechend, besonders dein Eintrag, Ebi!
Wir werden also einfach mal losfahren und hoffen, dass uns das Glück holder ist als dir.
Ich habe alle deine Threads verfolgt und war wirklich traurig und sehr betroffen, als ich dann lesen musste, dass euer Traum nach nur 5.000 km geplatzt ist.
Hoffentlich bekommt Ihr - in welcher Form auch immer - nochmal die Möglichkeit, ihn zu verwirklichen, ich würde es euch von Herzen gönnen!

FastFood44 am 30 Apr 2017 13:00:49

Ich glaube manchmal weiß niemand was genaues bezüglich Visum.
Mir geht es derzeit bezüglich der chinesischen Insel Hainan genau gleich. Sonderzone und Sonderrecht. Auch als Deutscher....
100 Stellen gefragt und 100 verschiedene Antworten.
Es ist manchmal zum Mäusemelken. Langsam bin ich an dem Punkt dass ich sage: Mist dann mache ich das mit dem Visum (teuer und aufwendig) bevor wir am Flughafen haben.

Zufällig jemand hier der sich mit Hainan auskennt??? :roll:

ebi1 am 04 Mai 2017 12:50:04

Würd da aber nicht unter "Südafrika" nachfragen. Sind ein paar km dazwischen.

ebi1 am 04 Mai 2017 12:57:12

Keddi hat geschrieben:Ich habe alle deine Threads verfolgt und war wirklich traurig und sehr betroffen, als ich dann lesen musste, dass euer Traum nach nur 5.000 km geplatzt ist.
Hoffentlich bekommt Ihr - in welcher Form auch immer - nochmal die Möglichkeit, ihn zu verwirklichen, ich würde es euch von Herzen gönnen!


Danke! Das Leben geht weiter, wir trösten uns jetzt erstmal mit ausführlichem Australien-Trip.

Nochmals zum Thema: wenn Ihr 180 Tage haben wollt, ist es nützlich, wenn Ihr Rückflugticket vorweisen könnt. Noch nützlicher ist es, wenn der Rückflug z.B. von Namibia aus erfolgt. Dann sind die Leute sicher, dass Ihr SA wieder verlasst, und die Verlängerung ist leichter zu bekommen. Man kann auch den Charme spielen lassen, das sind ja auch Menschen, und die können mal so und mal so entscheiden.

Keddi am 04 Mai 2017 15:06:55

Hey, das ist einen wirklich gute Idee!
Hab gleich bei Swiss nachgefragt, man kann ein Ticket im Flexi-Tarif kaufen, das ist zwar ziemlich teuer, aber man kann es stornieren und bekommt den Kaufpreis 100% erstattet.
Das ist doch nicht schlecht.
Wir werden also ein Rückflugticket Windhoek-Zürich buchen für ca. 120 Tage nach Einreise nach SA und dann sehen wir weiter.
Die Teilnehmer der "Seele Afrikas" von Seabridge sind zum Tourende ja alle am selben Tag und alle am selben Grenzübergang wieder nach SA eingereist und - was soll ich Euch sagen - die einen haben nochmal volle 90 Tage bekommen, andere haben den Rest der 90 Tage von der ersten Einreise bekommen und dem Rest wurden nur das Minimum, also 7 Tage gewährt.
Gleiche Zeit, gleicher Ort.
Das nenn ich mal echte Willkür!
Kein Wunder, dass man überall unterschiedliche Antworten auf die gleichen Fragen bekommt.
Ebi: Australien ist natürlich schon ein nicht zu verachtendes Trostpflaster, aber wie seid Ihr unterwegs?
Das "Zebramobil" ist doch noch in Südafrika und den Vario gibt es nicht mehr, oder?

ebi1 am 08 Mai 2017 11:10:07

So läuft das halt in Afrika. Mit ein paar freundlichen Worten kann man aber dafür sorgen, dass die Willkür in die richtige Richtung ausschlägt. Kommt man mit pampigen Ton an, passiert das nicht. Und ich hab oft genug erlebt, wie sich der reisende Deutsche zu Wort meldet...

Wir fahren Darwin-Adelaide, also durch die rote Mitte, mit einem 4x4 und schlafen in festen Unterkünften. Dann fliegen wir nach Perth und "machen" die Westküste mit einem Wohnmobil.

Viel Spaß in SA. Wenn es noch Fragen gibt, einfach eine Kurznachricht senden. Schau aber nicht jeden Tag rein, Antwort kann etwas dauern. Gas könnte noch ein Thema sein, dazu gibt es hier aber schon Beiträge. Versicherung auch. Vermutlich habt Ihr keine, in Deutschland bekommt man das nicht oder nur zu perversen Konditionen.

Keddi am 08 Mai 2017 14:05:38

Tja, dann werden wir unseren Charme mal spielen lassen, eigentlich sind wir ja ein paar ganz Nette ;-) mal schauen, was dabei rumkommt!
Und danke für das nette Angebot, uns mit Tipps und Ratschlägen zur Seite stehen zu wollen, ich könnte mir vorstellen, dass wir gerne mal darauf zurückgreifen werden. :daumen2:
Salut, Kerstin

Keddi am 08 Mai 2017 21:07:46

Ja, das Gas...
Wir verschiffen ohne Gasflasche aber mit südafrikanischem Adapter und kaufen uns dann in PE eine südafrikanische Flasche.
Gas brauchen wir nur zum kochen und warmduschen, von daher sollte sie eine Weile reichen und wenn sie leer ist, werden wir sie wohl leichter füllen lassen können, als eine deutsche Flasche.
Die Versicherung werden wir wohl bei Jahn und Partner abschließen, die haben einfach die besten Konditionen zum günstigsten Preis und ich denke, schlecht können die nicht sein, die Afrika-Expertin von seabridge hat ihr Mobil auch dort versichert.
Mit der Anita Schröder hatte ich inzwischen auch Kontakt, aber sie sagt, dass man auch bei deren Versicherung trotzdem noch regionale Versicherungen bei der Einreise in andere Länder (außer SA und Namibia) aufgezwungen bekommt.
Außerdem werden wir uns eine YellowCard für Tansania, Sambia und Simbabwe zulegen, wobei ich jetzt sogar gelesen habe, dass die YellowCard auch in Mosambik, Malawi, Botswana und Südafrika gelten soll, aber darüber hab ich auf der Comesa-Seite nichts gefunden.
Ja und dann, so hoffe ich, haben wir die wichtigsten organisatorischen Fragen geklärt und es kann endlich losgehen!
Oder haben wir noch was vergessen?

ebi1 am 09 Mai 2017 10:36:32

Hallo nochmals,

es ist völlig egal, ob Ihr eine Versicherung habet oder nicht. Und es ist auch egal, welche Ihr habt. Ihr zahlt bei der Einreise immer, anders kommt Ihr nicht ins Land. Ist aber ein kleiner Betrag, der jedoch zu hoch dafür ist, dass man niemals was davon sehen wird. Da sich das nicht umgehen lässt, muss man damit leben. Les auf jeden Fall mal, was so alles nicht versichert ist, wenn Du in DE abschließt.

ebi1 am 09 Mai 2017 14:37:28

Noch ein Nachtrag:

1. Anita hat Dir die Lage bzgl. der Versicherung ehrlich mitgeteilt.

2. Seabridge Rudeltouren sind in meinen Augen Abenteuer mit gezogener Handbremse und deshalb vielleicht leichter zu versichern als ne Tour, die Ihr selbst plant.

ebi1 am 10 Mai 2017 08:46:04

2. Nachtrag, ich werde alt, mir fällt es halt auf Raten ein.

Wegen der Versicherung an der Grenze: die geht im Normalfall übers Gewicht, ein Anhänger kostet extra. An der Grenze nach Botswana bin ich mit dem Truck bei den PKW rein gefahren, was ok war, ist ja nicht "commercial".

Der, der die Kohle kassiert und den Gatepass abstempelt, hat nur nach Anhänger gefragt, ich habe wahrheitsgemäß verneint. Dann hat er mir den billigsten Tarif für den leichtesten PKW berechnet. Ich hab mich nicht gewehrt. Ist ja deren Sache, was sie fragen und ob sie sich das Fahrzeug anschauen.

Also: machen lassen und nicht voreilig sagen: das Ding wiegt x Tonnen und ich bestehe darauf, den korrekten Betrag hierfür zu bezahlen.

Bei der Ausreise hat es auch niemand geschnallt, und wenn, hätte ich mich einfach blöd gestellt.

Wahrscheinlich kommen nun Moralisten und schimpfen. Auch ok.

RichyG am 10 Mai 2017 09:16:43

So ist nun mal Afrika. Das ist mit Moral nicht zu bewerten. Wenn man es "ordentlich" haben möchte, muss man in Deutschland/Europa bleiben. Es schön zu begreifen, dass es auch anders gehen kann.
Ein Sprichwort welches sehr viel erklärt ist folgendes:
Die Europäer haben die Uhr
Wir Afrikaner jedoch haben die Zeit
Dem muss man nichts hinzufügen!

Keddi am 10 Mai 2017 14:28:50

Na, das klingt doch recht vielversprechend!

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