geostar am 05 Dez 2015 16:43:45 Grüessch Ich plane im 2016 für vier Monate mit dem eigenen Wohnmobil (Concorde Charisma, 5t Gesamtgewicht) in Kanada zu reisen. Die Fragen rund um die Verschiffung insbesondere die diversen Versicherungen habe ich geklärt. Vom ADAC habe ich die Auskunft erhalten, dass die Rückschaffung (nach Europa) eines defekten und nicht nicht mehr fahrtüchtigen Wohnmobils nicht versichert sei. Bis jetzt habe ich in der Schweiz keine Versicherung, die weltweite Rückführung versichert, ausfindig machen können. Kennt sich jemand aus und kann mir raten, was ich tun könnte. (Ich gehe davon aus, dass das defekte und nicht mehr fahrtüchtige Wohnmobil ja irgendwie auf's Schiff gebracht und dann von Hamburg nach Hause oder mindestens zur nächsten Concorde Vertretung transportiert werden sollte). Danke für Rückmeldungen und gute Tipps. mit liebem Geostar
Gast am 05 Dez 2015 19:22:10 Versuch es mal bei Tour Insurance.Aber warum willst Du denn Dein Auto nicht vor ort reparieren lassen? Welche Basis hast Du denn drunter? Wenn es um die Reparatur der Basis geht reicht eine normale Werkstatt aus,dafür brauchst Du doch keine Rückführung in eine Concord Werkstatt.
Arno
Fritz1 am 05 Dez 2015 19:23:11 Nach meinen Erfahrungen ( 4 Verschiffungen) wird es das nicht geben was du suchst, für mich hat sich die Frage auch nie gestellt. Eine Reparatur im Ausland (auch mit Einfliegen von Ersatzteilen, das macht der ADAC) wird letztlich preiswerter sein. Bei Totalschaden halt vor Ort verschrotten. Gegebenenfalls lässt sich das Auto ja auch mit LKW zum Hafen bringen und aufs Schiff kriegen die das schon.
Concorde Vertretung scheint mir auch eher Unwichtig, das Basisfahrzeug ist ja wohl entscheidend. Ich kenne das Auto nicht, wenn es sehr modern ist (Common Rail und damit viel Elektronik) wird Hilfe vor Ort schwierig, da die Basis wohl nicht bekannt sein wird.
Fritz
capitan am 06 Dez 2015 09:34:21 Hallo Geostar, wir waren schon 13 mal in Alaska und Kanada (wir kauften uns ein Wohnmobil vor Ort. Der Händler in Kanada nimmt es, wenn gewünscht wieder zurück Ami 11m lang ). Für Dein Fahrzeug gibt es nichts vor Ort zu reparieren da keine Ersatzteile verfügbar. Bei großen Schaden Apschlepper und ab zum nächsten Hafen,wen für den Container zu groß, Stückgut Frachter und ab nach Rotterdam (Kosten bis Rotterdam ca. 2.500€ ) im Container billiger. Der vorteil ist bei dieser Lösung, das nach 180.000 Km außer Verschleißteile nichts kaputt wird bei diesen Dickschiffen 7l Motor 26l verbrauch.
Nun gute und Unfallfreie Pan- Amerika Reise
Capitan
Fritz1 am 06 Dez 2015 19:34:43 ...,wen für den Container zu groß, Stückgut Frachter und ab nach Rotterdam (Kosten bis Rotterdam ca. 2.500€ ) im Container billiger. Der vorteil ist bei dieser Lösung, das nach 180.000 Km außer Verschleißteile nichts kaputt wird bei diesen Dickschiffen 7l Motor 26l verbrauch.
Nun gute und Unfallfreie Pan- Amerika Reise
Capitan[/quote]
Hallo,
das WoMo ist wie fast jedes Fahrzeug dieser Art für den Container zu groß. Stückgutfrachter gibt es so gut wie keine mehr, auf der Route Nordamerika Europa schon sehr lange nicht mehr. Die Verschiffung dieses Autos (kenne die Maße nicht) per RoRo-Schiff schätze ich eher auf 4000 €, 2500 € wird definitiv nicht klappen. Verschiffen hat sicherlich auch den Vorteil, dass man sein ganzes "Campinggerümpel" dabei hat und nicht mit Fluggepäck 4 Monate Urlaub macht. An amerikanischen WoMo`s scheiden sich die Geister, ich mag sie nicht, möchte nie eines haben.
Statt 26 l/100km wird das Auto wohl mit 12 Liter/100 km hinkommen, macht bei 4 Monaten und geschätzten 15 000 km schon ca. 1700 € Mehrkosten an Sprit und zusätzlich etwa 5000 kg mehr CO2. Den Amerikanern sind solche Überlegungen egal, die produzieren ja auch pro Person bei eher geringerem Lebensstandard die doppelte CO2 Menge als wir in Europa.
Fritz
Gast am 06 Dez 2015 23:02:44 Ausser dem würde bei einem Stückgutfrachter das Auto womöglich an Oberdeck stehen,da möchte ich nicht wissen wie das Womo nach der Überfahrt aussieht.Wallenius Lines verschiffen mit Roro Schiffen oder man kann sich an Seabridge wenden,aber die Kosten sind hoch. Dann lieber Teile einfliegen lassen und vor Ort reparieren,amerikanische oder canadische Werkstätten können auch was und der Urlaub kann weiter gehen. Arno
Fritz1 am 07 Dez 2015 18:44:37 Noch ein Nachtrag:
Die KFZ_Versicherung die Seabridge anbietet beinhaltet zumindest Abschleppkosten bis zur nächsten (qualifizierten) Werkstatt.
Was immer hier qualifiziert bedeutet, zumindest nicht Vertragswerkstatt.
Die Kaskoversicherung aus der Schweiz kannst du für die USA aufrechterhalten (hat mir zumindest ein Schweizer berichtet).
Fritz
Fritz
new-welt am 25 Dez 2015 11:39:58 Hallo,
wir waren 10 Monate mit unserem Womo Hymer Exis-i 674 in den USA und sind 40.000km gefahren. Bei einiger Vorsorge: Neue Reifen; Oelfilter; Ersatzräder zwei; Leuchtmittel; Luftfilter; Dieselfilter; hatten wir keinerlei Probleme, außer dass wir uns Reifen schicken lassen mußten (mit ADAC kein Problem) Oelwechsel haben wir in einer Werstatt machen lassen, weil wir einen Filter dabei hatten Problemlos.
Also: bei 6 Monaten sollte das kein Problem sein, denn die Werkstätten sind auch nicht Unwissend und sehr freundlich. Im Notfall kann das Ersatzteil aus Deutschland geschick werden, dauert ca. 1 Woche über den ADAC.
Wir hatten Kontakt zu zwei Fällen: 1.) ein Womo auf MAN-Basis war der Anlasser deffekt (über ADAC innerhalb 1 Woche geliefert) von einer Werkstatt eingebaut. 2.) Kupplungsseil Fiat gerissen: über ADAC innerhalb 1 Woche geliefert und auch von einer Werkstatt eingebaut.
Ich würde mir da keine großen Sorgen machen. Allerdings sollten alle Dokumente: Ersatzteil-Katalog und Schaltpläne für das Fahrzeug vor Ort sein, damit eindeutige Schadensanalyse gemacht werden kann.
lieben Gruß Klaus
xbmcg am 25 Dez 2015 12:01:53 Ich hatte ein Problem mit meinem 3.5 Tonner in Norwegen, ADAC Plus zahlt nur 300€ Abschlepp / Bergungskosten im Ausland, alles darüber hinaus muss man selbst zahlen oder bei einem Unfaal über die Kasko abrechnen.
Bei wirtschaftlichem Totalschaden wird das Fahrzeug auch von der Kasko nicht rückgeführt: Verschrottung im Ausland und Auszahlung vom Zeitwert.
Reparatur im Ausland geht natürlich immer zur Herstellung der Fahrtüchtigkeit, die trägt man aber auch selbst - die Abschleppkosten sind im Schutzbrief gedeckelt. Bei Unfällen die Kasko vor der Reparatur informieren und die Deckung erfragen.
Alternativ gibt es von manchen Herstellern eine (kostenpflchtige) Mobilitätsgarantie für Neufahrzeuge, die auch Ausland abdeckt - ob Übersee auch enthalten ist, weiss ich nicht.
new-welt am 25 Dez 2015 12:15:35 Hallo noch mal, Der ADAC zahlt in den USA GAR-NICHTS bei Unfall !!!!!!!!!!!!!!! Es muß alles seperat versichert werden, wir haben über Seabridge versichert: Vollkasko beinhaltet: Abschleppen zur nächste möglichen Werkstatt. Reparatur incl. Gegnerreperatur wenn schuldig. Übernachtung im Hotel bei Rep. des eigenen Fahrzeuges. und vieles Mehr ABER: wenn der Gegner schuldig ist und der keine Versicherung hat haben alle gelustDann muß die Vollkasko einspringen, allerdings ist das wohl sehr fraglich, weil in den USA bekommt man kein Geld wenn der Gegner bei verschuldung eines Unfalles nicht versichert ist und zudem noch Mittellos ist, dann geht nichts :evil: Bei Abschluß einer Versicherung in den USA auf eigene Faust sollte man sich die Bedingungen sehr genau an schauen um nicht bei einem möglichen Unfall leer aus zu gehen, darum haben wir das bei Seabridge gemacht. lieben Gruß Klaus
Irmie am 25 Dez 2015 12:48:44 Hallo Camper,
das größte Problem ist der Totalschaden! Man kann das Wrack in den meisten Ländern der Welt nicht einfach auf dem nächsten Schrottplatz entsorgen. Man bekommt Ärger mit dem Zoll, wegen unerlaubter Einfuhr eines Fahrzeuges. Das betrifft nicht nur Länder, die ein Carnet de Passage fordern. Wie die Rechtslage in den Staaten Nordamerikas ist, kann ich nicht sagen. Aber der ADAC kann eine rechtsverbindliche Aussage treffen.
Viele Grüße
Irmie
:tannenbaum:
xbmcg am 25 Dez 2015 12:55:35 USA / Kanada: Man muss das Fahrzeug wieder ausführen ODER Verschrotten mit Nachweis Totalschaden / Verschrottung, das Wrack verkaufen geht nicht ohne weiteres (Einfuhrzoll / Steuern etc.).
Campo am 16 Jun 2016 16:06:42 Die Ersatzteilversorgung für die Basisfahrzeuge (Sprinter und Ducato) ist in den USA kein Problem der Mercedes wird dort auch verkauft und der Ducato läuft dort als Dodge Ram ProMaster. Bei Aufbauteilen können entweder die WoMo Händler oder kleine latino Werkstätten helfen.
le1822 am 19 Aug 2016 23:43:44 Höfflich nach gefragt : xbmcg du schreibst : Ich hatte ein Problem mit meinem 3.5 Tonner in Norwegen, ADAC Plus zahlt nur 300€ Abschlepp / Bergungskosten im Ausland, alles darüber hinaus muss man selbst zahlen oder bei einem Unfaal über die Kasko abrechnen. Bei wirtschaftlichem Totalschaden wird das Fahrzeug auch von der Kasko nicht rückgeführt: Verschrottung im Ausland und Auszahlung vom Zeitwert.
Beim Adac steht : Ihr Fahrzeug fällt in Europa aufgrund einer Panne oder eines Unfalls aus und kann nicht innerhalb von drei Werktagen im Ausland bzw. einem Tag in Deutschland wieder technisch fahrbereit gemacht werden. Es liegt kein Totalschaden vor. Ein Rücktransport wird notwendig. Das leisten wir für Plus-Mitglieder: Organisation, Durchführung und Kostenübernahme des Rücktransports des Fahrzeugs an Ihren Wohnsitz Übernahme der Abschlepp- und Einstellkosten
wie kommen jetzt die 300 € zustande ?
MFG
Beefeater57 am 20 Aug 2016 08:44:33 Norwegen ist kein Mitglied der EU,vielleicht liegt es daran?
Bernd
Solofahrer am 20 Aug 2016 10:08:09 Beefeater57 hat geschrieben:Norwegen ist kein Mitglied der EU,vielleicht liegt es daran?
Bernd
… liegt aber eindeutig in Europa — und von EU steht auch nichts in den ADAC-Unterlagen, sondern ausdrücklich Europa. Sonst wäre die Schweiz ja auch draußen. Das, was der ADAC allerdings ausschließt, sind Fahrzeuge, die eine gewisse Höhe überschreiten, so dass sie nicht mehr auf einen "normalen" Abschlepper passen.
womo449 am 14 Apr 2017 08:09:59 Hallo, es ist schon lustig, was so mancher für einen Quatsch behauptet: Ducato Ersatzteile in USA sollen leicht zu beschaffen sein! RAM Promaster sieht zwar aus wie ein Ducato, hat aber ganz andere Motoren und Getriebe unter der Haube! Meistens ist da ein 6 Zylinder Bernziner drin mit Automatikgetriebe. Aber nicht dem, was bei uns in Europa geliefert wird. Ich kann aus eigener Erfahrung darüber berichten. Ersatzteile aus Deutschland gehen über UPS in 2 - 3 Tagen ohne Probleme über den Teich. Der heimische Fiat Händler kann die Teile besorgen und es findet sich fast immer jemand, der die per UPS verschicken kann.20 kg Paket kostet ca. 150 € 1 kg Paket kostet ca 50 € Bei mir hat das Getriebe komische Geräusche gemacht, wurde nach längerer Werkstattsuche ausgebaut und dann wurden die Teile in D bestellt - Lieferzeit 2-3 Werktage, kommt ja aus Norditalien. Incl. Versenden sind die Teile in einer guten Woche vor Ort. Ich wollte es nicht riskieren mit einem Getriebe, mit komischen Geräuschen weitere 20.000 km zu fahren und habe mir eine Werkstatt gesucht. Ach ja und den ADAC kann man da auch vergessen - für Nordamerika sind die auch nicht zuständig und Teile verschicken kann doch fast jeder. Aber seit letztem Jahr gibts wenigstens die Reifen in USA - vor 4 Jahren habe ich die noch aus Mexiko über die Grenze gerollt. Der ADAC Mensch sagte mir am Telefon, daß der Transport aus Deutschland lange dauern würde, sehr teuer sei und ich das alles bezahlen müsse. Da war es einfacher mal an die Grenze zu fahren und rüber zu laufen zum Reifenkauf. Angenehmer Nebeneffekt: die waren sogar noch preiswerter, als zu Hause. Falls jemand noch weitere Fragen hat helfe ich gern. Gruß Reinhard
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