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Moin Moin, diese Woche habe ich meinen Dethleffs 642 aus Owschlag abgeholt und dabei den Auftrag bekommen, dass die Leitung (6mm2) von der Versorgungsbatterie nach vorne getauscht werden soll, weil vom Vorbesitzer gestückelt. Auf dem Rückweg funktionierte die 12-Volt-Anlage definitiv noch; habe die Toilettenspülung nutzen müssen. Nun habe ich mich heute dran gemacht: Batterien beide abgeklemmt, Leitung gezogen und von der Versorgungsbatterie (ist bei mir hinten) nach vorne gezogen. Die Kabelenden habe ich mit Lötzinn versehen und kurz vor der Ladezentrale (EVS 15/12) eine 40A-Sicherung mit Halter eingesetzt. Dann der große Augenblick. Batterien angeschlossen, Schalter an, aber nichts passiert. Sicherung ist noch heil. Alles wieder kontrolliert. Nix. Batterie ist ca. 1/3 voll. Dann Sicherungshalter rausgeschnitten und ohne Sicherung versucht. Nichts. Habe jetzt noch mal am Gerät geschaut: Die Leitung vom Plus-Pol der Versorgungsbatterie geht auf Klemme 11 und 12 der Ladezentrale. Verstecken sich vielleicht für den Innenraum noch irgendwo Sicherungen, die ich nicht gefunden habe? Hat jemand einen Lösungsvorschlag? -------------------------- Eine kleine Ergänzung: Auf Klemme 10 geht ein rotes Kabel, Klemme 13 ein blaues Kabel ab. Beide Kabel führen zu einem Bauteil unterhalb des Grauwassertanks. Macht ja ohne Schaltplan auch Sinn, denn eigentlich (bei mir defekt) soll an der Schaltzentrale der Füllstand des Tanks abgerufen werden können. Laut Elektroplan --> Link würden aber beide Kabel an den Pluspol der Versorgungsbatterie gehören. Großes ???? in meinem Gesicht...... ------------------------------------ Noch eine kleine Ergänzung: Nachdem das Kabel von Batterie zur Ladezentrale angeschlossen war, testete ich eine 12-Steckdose, die ich direkt an die Versorgungsbatterie angeschlossen hatte. Als Absicherung diente ein Sicherungshalter im Plus-Kabel. In dem Moment als ich die 10A-Sicherung in den Halter einschob, rauchte die Steckdoseneinheit ab..... Danke für Eure Unterstützung...... Nils
Lade die erst mal auf! ...wenn du die Toilettenspülung bei laufendem Motor benutzt hast kam der Strom von vorne...jetzt ist sie vermutlich wegen Unterspannung abgeschaltet ?!? Gruß, Uwe. Batterie zeigt 12,0 Volt. Das müsste doch eigentlich für den Innenraum reichen? Hab die Batterie abgeklemmt und ein externes Ladegerät drangehängt. Wenn du sicher bist nirgends + und - verwechselt zu haben: ...ich würd den Test bei laufendem Motor machen. Und: Sicherungen sichern das angeschlossene Kabel gegen Überlast und Kurzschluß ab...und gehören damit immer möglichst nahe an die Spannungsquelle. Wenn dein neues Kabel irgendwo gegen Masse durchscheuert löst keine Sicherung aus sondern die Batterie powert mit allem was sie hat...können schnell ein paar hundert Ampere werden...da löst sich das Kabel in Wohlgefallen auf. Gruß, Uwe. Also die Sicherung nicht hinter den Laderegler, sondern batterienah? Ich lasse die Batterie jetzt über Nacht mal durchladen, soweit wie ich komme. Haben die fehlenden bzw. falsch angeschlossenen Kabel an Klemme 10 und 13 irgendetwas damit zu tun? Wahrscheinlich hast Du einen Kurzschluß fabriziert. Wenn schon bei einer Steckdose die Sicherung fliegt, ohne dass was dransteckt, dann hast Du ein Verständnisproblem bei der Elektrik und solltest jemanden dazunehmen, der sich mit Strom auskennt, den Schaltplan lesen kann und mit einer Prüflampe oder Multimeter umgehen kann. Welcher der vielen Pläne auf der verlinkten Seite ist denn überhaupt Deiner?
Steht doch im Beitrag.....Ladezentrale (EVS 15/12) :ja: Ich habe mal den einen Plan aufgemacht, die Leitungen und die Absicherung ist doch beschrieben. Anschluss 14/15 (+) kommt von der Startbatterie mit 40A abgesichert Anschluss 13 ist die + Ladeleitung für die Versorgungsbatterie, die bekommt ihren Strom vom 220V Ladegerät und / oder dem Trennrelais im EVS, abgesichert mit 25A Anschluss 11/12 (+) kommt von der Bordbatterie, abgesichert mit 40A an der Batterie und wird dann über die einzelnen Sicherungshalter auf die Stromkreise verteilt Anschluss 9 und 10 sind extra + und - Kabel für die Spannungsanzeige, damit die Spannungsabfälle bei angeschlossenen Verbrauchern das Messergebnis nicht verfälschen. (Bezugskabel B+ B-) Anschluss 8 ist die Masse bei Laden vom Ladegerät 220V, die Masse beim Laden durch die Lima geht über den zentralen Massepunkt am Fahrzeug Anschluss 7 ist D+ der Lichtmaschine, das das Batterietrennrelais ansteuert Anschluss 1-5 sind die einzelnen Stromkreise (Plusleitungen) Ist doch nicht so schwer. Die Anschlüsse 14/15 und 11/12 sind jeweils zusammengefasst (parallelgeschaltet) weil die Klemmen die 40A einzeln nicht aushalten. Alle Sicherungen sind jeweils an der Batterie, wie eingezeichnet. Und Finger weg von Leitung 9 und 10. Die sind nur für das Messgerät, die 2A Absicherung dieser dünnen Leitung halten keinen Verbraucher aus. Danke für die Aufklärung; was mir schwer fiel, waren die Bedeutungen, z.B. "Bezugskabel B +". Das hat für mich so gar keine Bedeutung, aber durch die Erklärung erschließt sich mir der Sinn. Dann hat der Vorbesitzer die Ladeleitung (13) und das Kabel für die Spannungsanzeige (10) vermutlich an die Tankanzeige Grauwasser gesetzt. Macht das irgendeinen Sinn? Zu der Steckdose: Es handelt sich um ein Element mit 12V-Stecker, den ich abgeschnitten habe. Dann habe ich an die beiden Enden jeweils mit Lüsterklemme eine Verlängerung gesetzt und sie an die Batterie angeschlossen. Bei Gleichstrom, so mein zugegebenermaßen begrenztes elektrisches Verständnis, sollte es egal sein, welches Kabel an + bzw. - gesetzt wird; es sei denn, dass man LED's betreiben will. Oder bin ich da wieder in eine Falle reingetappst?
Macht keinen Sinn, die Fühler für die Anzeigen sind direkt am Bordinstrument angeschlossen (siehe Oben) über zwei 5-Adrige Kabel,
Eine Steckdose hat keinen geschlossenen Stromkreis, außer da steckt was drin oder sie hat eine LED Kontrollanzeige oder ein USB Wandler oder sonst was für Elektronik.. Bei einer Verpolung kann es schon sein, dass über die LED ein Kurzschluss fabriziert wird, wenn die Diode in Durchlassrichtung betrieben wird. Steckdosen haben IMMER außen die Masse und am Zentralanschluss in der Mitte PLUS, manche Steckdosen bekommen ihre Masse über die Verschraubung an der Karosserie.
Dann werde ich vermutlich durch Verpolen den USB-Wandler geschrottet haben; nicht drüber nachgedacht..... Allerdings wird dies, schon aufgrund der Sicherung, nicht für den Ausfall der Gesamtelektrik sorgen ? Wenn Du das an Klemme 10 gemacht hast, ist die 2A Sicherung für die Anzeige geflogen und die Anzeige ist tot, die Anlage funktioniert aber trotzdem ;-) Hurra, der Fehler ist gefunden: Mir fiel auf, dass ich vor dem Ausfall der Elektrik das Radio getauscht hatte. Also habe ich mal das Bedienpaneel aufgeschraubt und siehe da: Beim Einschieben des Radios habe ich wohl die beiden Kabel der Schaltkreissicherungen abgezogen; ist wohl irgendwie hängen geblieben und die Kabelschuhe sind abgerutscht. Also drauf geschoben und siehe da: ES WURDE WIEDER HELL!!! Alles funktioniert wieder. Trotzdem vielen Dank für die guten Tipps. Eine Frage habe ich allerdings noch, weil ich dann gleich die Versorgungsbatterie richtig verkabeln will: Auf Klemme 10 sieht der Plan ein Kabel mit 0,75 und 2A Sicherung vor. Muss das so dünn sein oder kann ich 2,5 mm2 Kabel verlegen ??? Gruß Nils
Nils, diese Frage wurde Dir doch schon im Vorfeld beantwortet:
Deshalb frage ich ja: Ich will die im Schaltplan ersichtlichen Kabel für Klemme 10 und Klemme 13 neu verlegen; dann müsste ich ja auch wieder im Kontrollpaneel die Batteriespannung ablesen können. Ich will an Klemme 10 keinen Verbraucher anschließen. Meine Frage zielte nur darauf ab, ob die Leitung so dünn sein MUSS oder ob ich mir weniger Arbeit machen kann, indem ich ein Kabel mit 2x 2,5 mm2 verlege, mit dem dann Klemme 10 und 13 bedient werden.
Es gibt praktisch keinen Fall, wo ein dickeres Kabel schlechter ist. Also ja, das geht. Ausnahmen: - Kabel geht mechanisch nicht durch Öffnungen oder um Biegungen. - Kabel wird gezielt als Widerstand verwendet - wurde früher z.B. bei Ladegeräten (hatten nichts mit den heutigen zu tun) verwendet. - Kabel dient als Sicherung (eher Pfusch). - Kabel bewegt sich und ist dann zu schwer oder zu steif. RK Danke Dir! Kannst Du machen, macht aber keinen Sinn. Durch die Kabel fließen wenige mA, das ist eine reine Messleitung der Batteriespannung An ihr hängen KEINE Verbraucher und es dürfen keine daran betrieben werden, sonst wird die Messung verfälscht. Lass doch die originalen Messleitungen drin ihren Dienst versehen. Ich würde nicht die Lastkabel zusammen mit den Messleitungen in einem Kabel verbauen, das macht den nächsten User oder die Werkstatt konfus. Es hat ja alles einen Sinn warum es so ist, wie es ist. Anhand der Kabeldicke und Farbe erkennt man ohne Nachlesen schon seinen Zweck. Wenn Du schon Kabel zusammenfassen willst, dann 9 und 10 (die beiden Messleitungen + und - in ein Kabel, die gehören zum selben Einsatzzweck) und nicht 10 und 13, die gar nichts miteinander zu tun haben.
Es sind ja leider keine Leitungen vorhanden. Der Vorbesitzer hat die Batterie von vorn nach hinten verlegt, aber die Ladeleitung bzw. die Leitung für die Spannungsanzeige nicht zur Batterie gelegt. Ist teilweise erklärbar, weil die Versorgungsbatterie auch mit an eine Solaranlage angeschlossen ist; vermutlich reichte die Ladung aus. Ich habe nun eine 2,5 mm2-Leitung gekauft und eine 1,5 mm2-Leitung, weil mir das etwas stabiler erscheint und der Händler nichts kleineres hatte... Zudem werde ich vorn und hinten am Kabel kleine Fähnchen anbringen, so dass man später besser sehen kann, was man vor sich hat. Die vorgeschriebene 2A-Sicherung als Torpedo habe ich nicht bekommen. Der Händler meinte, dass das kleinste, was handelsüblich ist, eine 5A-Sicherung wäre....
Such mal im Netz nach Fein.- bzw. Glassicherungen und deren Halter. Danke für den Tipp! Hab gerade in meiner "Autoradio-Kiste" noch so einen Halter mit Sicherung gefunden...jetzt brauche ich nur noch eine Lesebrille, um festzustellen, was auf den Sicherungen steht :D
Hallo, was hältst Du denn davon: Amazon Link :?: :razz: ... und eine Lupe erhältst Du so: In eine Scheckkarte o.ä. ein Loch mit dem Locher drücken und darauf einen Tropfen Wasser. :idea: ... Ich nehme immer das Smartphone (Kamera) als Lupe, Mach Isch Foto, tu isch vergrößern.. --> Link Da sind 3A Sicherungen drin, Violett ist die Kennfarbe. Die kannst Du ruhig nehmen bei 0.75² Leitungen, da passiert nichts. Oder Du nimmst das größere Sortiment, das hat auch 2A Sicherungen. [url]https://www.amazon.de/Stück-Standard-Minisicherungen-Sicherungen-Autosicherungen/dp/B01HBOF3HC/ref=pd_sim_263_1[/url] Das Forum hat wieder mal die Probleme mit den Umlauten... Suche nach : 100 Stück Standard Auto Minisicherungen KFZ Sicherungen Set Autosicherungen 2A 3A 5A 7.5A 10A 15A 20A 25A 30A 35A Kostet nur 8,99€, die Sicherungshalter gibt es auch dort.
Hallo, Lötzinn hat an den Kabelenden eigentlich nichts zu suchen. Eventuelle Ausnahme ist wenn man es direkt mit etwas verlöten will. Wenn es nur darum geht die Litzen zusammen zu halten gehören da Aderhülsen darüber. Grund ist dass Lötzinn unter Druck z.B. bei Lüsterklemmen langsam fliest und so die Verbindung lose wird.
Da wird erst mal kein Kurzschluss fabriziert - zu einer LED gehört normalerweise auch ein Vorwiderstand der das dann verhindert. Aber leuchten wird sie nicht....
Stimmt. Eine leuchtende LED wird in Durchlaßrichtung betrieben. Sie ist kein Kurzschluß, sondern läßt eine bestimmte Spannung an sich abfallen, der Rest geht weiter (etwas unwissenschaftlich). Aus diesem Grund hat man für den normalen Betrieb einen Vorwiderstand. Umgekehrt gepolt fließt grundsätzlich mal kein Strom. Wenn die Spannung zu hoch wird, geht die LED kaputt und kann dann u.U. einen Kurzschluß bilden. Wenn die Steckdose eine Elektronik drin hat (z.B. USB Anschluß), kann sie auch eine Schutzdiode haben. Die ist im Normalfall in Sperrrichtung gepolt. Wenn man dann die Anschlüsse vertauscht, bildet diese Diode einen Kurzschluß, der die Elektronik schützt, weil irgendwo eine Sicherung geht. RK |
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