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Dethleffs Verbrauch 3 L Diesel mit Automatik mit Tempomat


pesbod am 06 Mai 2017 15:47:13

Seit Februar sind wir mit unserem Dethleffs Trend inzwischen ca. 4000 km gefahren. Es handelt sich um einen Dethleffs Trend 3.0L mit 180 PS und Automatik.

Ich lasse den auf Strecke immer mit Tempomat ca. 110 km/h laufen. In Baustellen meist so 75 bis 80. Je nach dem wie die LkW s unterwegs sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Restreichweite lt BC bei ca 110 km/h höher ist als bei 75 / 80. Und nein, ich bin zwischenzeitlich nicht 100 km weiter gefahren...;)

Hat so was schon mal jemand hier beobachtet? Kann das am Wirkungsgrad vom 3l Motor liegen? Ich hab das mal bei 120 / 125 "getestet", da geht die Restreichweite tatsächlich auch runter.

Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Bei 110 ca 11 L, darüber ca 13L.

Tempo 110 finde ich bis auf wenige schleichende PKW ganz angenehm. Zügig am LKW vorbei und man kann ganz gut Strecke machen.

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Mann am 06 Mai 2017 15:56:47

Hallo ich hab die gleiche Hardware wie du und fahre auch wie du ( meistens). Solche Feinheiten wie von dir beobachtet fallen mir nicht auf, bzw. ich achte nicht drauf. Der Bordcomputer ist eh nur ein Schätzeisen, er wechselt ja kurz vor " Tank leer" auf Striche und du kannst immer noch ca. 60-70km fahren, dass wiederum ist bei allen von mir bewegten Fahrzeugen so, die Hersteller werden da noch eine kleine Sicherheit eingebaut haben.
P.S. an die "Forumspolizisten", 110 lt Tacho sind 103km/h.

pesbod am 06 Mai 2017 16:14:49

Bei mir sind es die 110 GPS km/h....;) Tacho zeigt dann 115. Die Beobachtung war eigentlich ehr zufällig. Ich finde die BC anzeigen ganz hilfreich, zumindest wenn es mit dem Tank dem Ende zugeht. Ist halt eine Orientierung. Als normalerweise zügiger PKW-Treiber hat man halt bei Tempo 110 im Womo viel Zeit die Anzeigen zu beobachten...;)

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Mann am 06 Mai 2017 16:17:26

Ich hab auch immer den Bordcomputer auf "verbleibende Reichweite" gestellt, aber solche Feinheiten wie von dir beobachtet sind nix für mich. :D

pesbod am 06 Mai 2017 16:52:22

Mann hat geschrieben:Ich hab auch immer den Bordcomputer auf "verbleibende Reichweite" gestellt, aber solche Feinheiten wie von dir beobachtet sind nix für mich. :D


Wie gesagt, es ist der "Langeweile" bei Tempo 110 geschuldet. Und dem kleinen Techniker in mir. Morgen geht's wieder 600 km auf Strecke. Da werde ich da mal einen besonderen Augenmerk drauf werfen.

Mann am 06 Mai 2017 17:19:44

Gute Fahrt.

aliter am 07 Mai 2017 10:25:40

Hallo, wenn ich Dich recht verstanden habe, ist die Restreichweite, die angezeigt wird, geringer, wenn Du höhere Geschwindigkeit fährst. Das ist m.E. verständlich und bei allen von mir bisher mit Verbrauchsanzeige gefahrenen Autos (Audi VW Citroen-Clever) so, in erster Näherung dürfte der Bordcomputer das Restvolumen durch den aktuellen vielleicht modifiziert Verbrauch dividieren. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass die verbleibende Reichweite am grössten ist, wenn man im 6. Gang bei 1200 Umdrehungen o.ä. durch die Gegend fährt. Anbei, wie hoch ist den der tatsächliche Verbrauch z.B. bei 2000 U/min oder 100 km/h.
beste Gr.

Gast am 07 Mai 2017 14:19:11

aliter hat geschrieben:... wenn ich Dich recht verstanden habe, ist die Restreichweite, die angezeigt wird, geringer, wenn Du höhere Geschwindigkeit fährst. Das ist m.E. verständlich ...


Ich habe das genau anders herum verstanden und kann ähnliches, wenn auch nicht das gleiche, berichten. Ich habe festgestellt, das bei niedrigen Touren, also z.B. 70 km/h, der Bordcomputer mit dem 6. Gang einen höheren Verbrauch als mit dem 5. Gang anzeigt. Ich bin noch nicht so geduldig gewesen, um per Tankquittung zu prüfen, ob das tatsächlich so ist. Einleuchtend ist es dennoch, da der Motor irgendwo optimal läuft und das, den Windwiderstand einbeziehend, irgendwo der Verbrauch am niedrigsten ist. Bei einem meiner früheren Kleinbusse, einem Trafic, lag der reale Verbrauch bei knapp 140 km/h unter dem Verbrauch bei 120 km/h. Gestört hat es mich nicht, bin einfach schneller als jetzt gefahren.

Tinduck am 07 Mai 2017 14:57:46

Ein grosser Diesel kann ohne Probleme runter bis auf 1200-1400 Touren mit hoher Last beaufschlagt werden und ist dann sparsamer als im niedrigeren Gang mit höherer Drehzahl bei gleichem Tempo; erst recht, wenn in der Ebene nur Geschwindigkeit halten angesagt ist. Das geht sogar mit dem mickrigen 2,0er im T5.
Bordcomputer, die einem was anderes weismachen wollen, sind Marketinggeräte. Konsequent niedertouriges fahren spart Sprit, Punkt. Erst, wenn im hohen Gang keine Beschleunigung mehr kommt oder die Geschwindigkeit abfällt, wird runtergeschaltet.

bis denn,

Uwe

jgrau am 23 Mai 2017 20:28:49

Könnt ihr mal prüfen ob der Bordcomputer auf italienische Berechnung gestellt ist?

Z.b. Im Unterschied zu Deutschland oder Österreich nennt die in Italien übliche Kraftstoffverbrauchsangabe die Entfernung, die mit einem Liter Kraftstoff gefahren werden kann. Für die Umrechnung gilt also: 1/(x Liter/100 km)= y km/(1 Liter). Beispiel: Die Angabe 4,2 l/100 km entspricht 23,80 km/1 Liter. Ein Glück das dieses Problem bei meinem 280er nicht besteht

MrsDethleffs am 26 Mai 2017 10:17:02

Es stimmt nur "zum Teil", dass konsequent niedrigtouriges Fahren Sprit spart. Denn dies gilt nur für den Teil, in dem man "nur noch rollt". Am sparsamsten fährt, wer möglichst schnell seine Reisegeschwindigkeit und dort DANN den höchsten Gang erreicht.(Und dabei die Gänge natürlich nicht wie'n Rennfahrer tritt) Das haben die mal in irgendner Studie gemessen und im Fernsehen gezeigt. Wenn ich zum beschleunigen im zu niedrigen Drehzahlbereich einfach nur Gas gebe, fahre ich, bis zum erreichen eines Drehzahlbereiches in dem der Motor tatsächlich Kraft entwickelt, mit "viel zu fettem" Gemisch (das sieht man dann auch gern mal als entsprechende Fahne am Auspuff älterer Semester. Im Fernsehen erklärte der Experte dass dann auch gut:"der ungünstige Verbrauch während der Beschleunigung wird durch das frühe erreichen der Reisegeschwindigkeit und dem dort wesentlich niedrigeren Verbrauch "kompensiert". Dass heißt also EBEN NICHT, dass man durch das niedrigtourige Fahren in den niedrigsten Gängen Sprit spart, sondern dass der dort höhere Verbrauch rechnerisch nicht auffällt.
Es ist daher logisch, dass es eine Kombination aus Motor zu Getriebe gibt, in der ausgerechnet bei 110 km/h genau DIE optimale Umdrehungszahl erreicht wird, in der der Motor mit dem besten Sprit/Reichweite Verhältnis betrieben werden kann. Und das wäre auch logisch, denn das ist die häufigste Geschwindigkeit für Womos und Transporter in Europa. Fiat täte also gut daran, genau dies zu tun.
Dass einem diese Rechnung via BC immer etwas komisch vorkommt, liegt an der immer im Bezug zur Strecke bezogenen Anzeige. Hättest Du eine Anzeige, wie sie in Booten verwendet wird, die Dir den Verbauch pro Zeit zeigt, würdest Du den logischen Zusammenhang besser erkennen:
Verbrauch/Zeit zu gefahrene Strecke/Zeit. Weil diese mathematischen Funktionen keine Geraden und erst recht keine Parallelen sind, ergibt sich immer je nach Motor und Getriebe irgendwo ein Optimum. Dies hängt natürlich auch von Deiner Strecke, der Beladung, dem Reifendruck etc ab. Nur unser Blutdruck, DER ist dafür sch... egal :mrgreen:

Tinduck am 26 Mai 2017 11:00:05

Soweit Deine Theorie. Ich fahre in der Praxis meinen T5 mit der beschriebenen Fahrweise (der sieht beim Beschleunigen nie über 2000 Touren) mit 5,72 L im Schnitt der letzten 170.000 km und liege damit exakt 1,78 L unter der Werksangabe.
Wer das mit einer anderen Fahrweise aus irgendeiner Fernsehreportage unterbieten kann, möge sich melden.
Beim Womo macht der hohe Luftwiderstand alle Sparsamkeit beim Beschleunigen zunichte, das geht da einfach unter, insbesondere auf Langstrecken. Trotzdem ist auf jeden Fall der längste Gang in der Ebene auch der sparsamste, das ist und bleibt bei JEDEM KFZ so. Kein Hersteller ist so blöd, den letzten Gang so lang zu machen, dass der Verbrauch gegenüber dem Vorletzten bei normaler Fahrt wieder steigt! Wenn das wirklcih der Fall sein sollte, ist die Motorsteuerung einfach nur Sch... programmiert bzw. passt nicht zur Getriebeauslegung. Dann sollte man vielleicht über einen Drehmoment-optimierten Chip (mit Augenmass!) von einem vernünftigen Tuner nachdenken.
Ach ja, nur nebenbei, beim Diesel gibt es kein zu fettes Gemisch, der fährt immer mit Luftüberschuss.
Ausserdem schau Dir mal so nen Drehmomentverlauf bei einem modernen Diesel an, da liegt meist ab 1400 Touren das volle Drehmoment an und geht dann so bis in den mittleren 2000er Bereich. Der optimale Schaltzeitpunkt ist, wenn beim Hochschalten die Drehzahl wieder genau am unteren Ende des Drehmomentplateaus ankommt. Damit beschleunigt man am sparsamsten, weil man unnötig hohe Drehzahlen vermeidet, die kosten nämlich durch die erhöhten inneren Verluste des Motors Kraftstoff.
Schau dich mal in den einschlägigen Spritsparforen um (ja, sowas gibts, Gugl hilft), da wirst Du das bestätigt finden.

bis denn,

Uwe

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