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mithrandir hat geschrieben:Nein, man muss nicht immer und ständig erreichbar sein. Auch nicht für die Kinder oder Verwandte. Natürlich ist das schön und ich weiß wirklich alle Vorteile der digitalen Welt zu schätzen. Aber im Urlaub zum Besipiel schalte ich das Smartphone erst mal bewusst ab.
DU kannst das auch noch, ich auch und ich mache es persönlich ganz genauso wie du :ja: Ich unterstelle mal, dass du ungefähr in meinem Alter bist und wir sind ja auch noch internetfrei aufgewachsen. Aber meine Schüler haben nicht unbedingt ein Elternhaus, in dem so darauf geachtet wird, wie du es mit deinen Kindern machst. Und da bekommen zum Teil schon die Einjährigen ein Handy in die Hand gedrückt, damit sie ruhig sind. Und ich sehe ja, dass die nicht viel gegen die Abhängigkeit machen können. Und dass der soziale Druck in dem Alter, immer online zu sein, schon immens hoch ist. Naja, aber ich schweife vom Thema ab. Ich habe mal gehört, es gäbe bald eine Gegenbewegung zu dem "immer online sein", da bin ich auf jeden Fall mal sehr gespannt drauf :bindafür:
mithrandir hat geschrieben:Du MUSST doch gar nicts. Wenn du die App hast, kannst du damit bezahlen. Heißt ja nicht, dass Karte, etc. nicht trotzdem geht. Man sollte doch flexibel bleiben.
Sicher hast du noch die Auswahl ob Karte oder Smartphone!
lilakatze hat geschrieben:Ich habe das aber so verstanden, dass es in Schweden inzwischen so ist, dass eine bargeldlose Zahlung quasi vorausgesetzt wird oder zumindest Bargeld nicht mehr gerne gesehen wird.
Auch dies ist richtig, es gibt sogar Geschäfte die kein Bargeld mehr annehmen. Aber dann bleibt immernoch die Auswahl bargeldlos mit Karte, Smartphone, Bezahlarmband oder SmartWatch zu bezahlen. Gruß Michael
mithrandir am 12 Apr 2018 13:55:03
lilakatze hat geschrieben:Ich habe das aber so verstanden, dass es in Schweden inzwischen so ist, dass eine bargeldlose Zahlung quasi vorausgesetzt wird oder zumindest Bargeld nicht mehr gerne gesehen wird.
Die genauen Gegebenheiten in Schweden kenne ich nicht. Aber in Skandinavien ist es tatsächlich so, dass Bargeld kaum noch Verwendung findet. Das heißt aber nicht, dass du auf EIN Zahlungsmittel angewiesen bist. Kreditkarte geht fast immer und da hast du evtl. Auswahl (ich habe z. B. VISA und Mastercard bei jeweils unterschiedlichen Banken). EC Karte (Maestro oder VPAy) geht auch oft. App habe ich wie gesagt noch nicht ausprobiert. Bei den Karten ist es wichtig, dass du alle Optionen offen hast (PIN, Unterschrift, etc.), denn da gibt es wirklich Unterschiede. Wobei ich auch festgestellt habe, dass wenn man die PIN nicht wusste an der Kasse storniert und ein Bezahlvorgang mit Unterschrift durchgeführt wurde. Die Leute wollen doch verkaufen und bei einem einzigen Zahlungsmittel wäre selbst in Skandinavien der Stress zu groß, wenn das mal ausfallen würde.
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FastFood44 am 25 Aug 2018 18:59:43
Nachdem Google pay seit Ende Juni in Deutschland möglich ist und ich zufällig eh eine Kreditkarte habe (N26) mit der das möglich ist, habe ich mir auch sofort zum Start die App installiert. Seither zahle ich fast nur noch und überall mit dem Handy und genieße es. Schnell und einfach. Kein Kleingeld.
Auffallend ist dass auch nun nach fast 2 Monaten es immer noch kaum Verkäufer/innen gibt die das kennen. Überall fällt man auf. ABER in Polen ist das total normal wie ich im Urlaub festgestellt habe. Selbst in Litauen habe ich so bezahlt und es gab im Gegensatz zu Deutschland keine verwunderten Blicke.
In der Straßenbahn in Breslau war es sogar einmal nur möglich mit der Kreditkarte eine Fahrkarte zu kaufen. --> Link Einen anderen Automat hatte die Bahn bei uns nicht! Ebenso fährt man in London auch schon längst mit Karte.
Auffallend sowieso: Das Mobilfunknetz funktioniert scheinbar in jedem Land besser als in Deutschland. Wir sind da echt ein Entwicklungsland und das ist ärgerlich!
villadsen am 25 Aug 2018 19:25:42
Hier in Dänemark wird ernsthaft darürber diskutiert ob Bargeld ab 2025 abgeschaft werden soll. Es gibt sehr viele gute Argumente dafür.
Ich war im Sommer in Deutschland, Schweiz und Italien unterwegs und hat fast ausschliesslich mit Apple Pay bezahlt. Besonders lustig fand ich die Reaktionen der Verkäufer(innen) in Deutschland. "Wie haben Sie das gemacht?", "Habe ich nie vorher gesehen", "Sie müssen Ihre Karte einstecken" und, und, und.
Es es mein klares Eindruck dass weil die deutsche Banken mit einander konkurrieren (Sparkassen gegen Volksbanken gegen Privatbanken) und kein gemeinsames App rausbringt wird sie von Apple, Google, Paypal und Amazon überholt.
MfG Thomas V.
FastFood44 am 25 Aug 2018 20:03:38
Thomas ja ich glaube in Deutschland ist man da noch wirklich sehr, sehr weit hinterher. Aber die Sparkasse hat seit 3 Wochen nun auch eine App. Habe zwar auch ein Konto bei der Sparkasse und ich würde auch gerne diese App nutzen da ich damit auch gleich Bargeld (für das wenige lohnt der Gang zum Automat nicht) mit der Sparkassenkarte im Supermarkt abheben kann. ABER Google pay und Mobiles Bezahlen Sparkasse geht nicht gemeinsam auf dem Handy wegen der Zuordnung. Da die Sparkassen App noch keine Übersicht der Bezahlvorgänge zulässt, nehme ich halt weiterhin ungerne Google pay
Gast am 25 Aug 2018 22:43:47
Deutschland ist da weit hinterher und das einzige Land wo meine Visa nicht akzeptiert wurde war in D, tun uns leid aber wir nehmen nur EC und die wird wohl nur noch in D akzeptiert.
Ansonsten halte ich meine Visa mit chip an den Terminal und geben meinen pin ein, das funtioniert wunderbar und in 4 Wochen Urlaub habe ich nur 400€ an Bargeld ausgegeben. Ich bezahle in Spanien fast alles mit Karte und habe oft nur 10€ im Geldbeutel, funtioniert bestens und das schon seid Jahren.
Und übrigens in Sachen mobiles Internet ist D noch im Mittelalter, ich habe pro Monat 12 GB an mobilen Daten und jetzt im August noch mal 25 GB extra.
reisemobil.online.cx am 27 Aug 2018 18:24:08
villadsen hat geschrieben:Hier in Dänemark wird ernsthaft darürber diskutiert ob Bargeld ab 2025 abgeschaft werden soll.
Wir kommen gerade von dort zurück und man kann wirklich alles mit Karte b.z.w. mit dem Smartphone bezahlen. Selbst Kiosk oder Bäcker sind kein Problem.
Gruß Michael
FastFood44 am 28 Aug 2018 12:28:13
Blue Code finde ich ja auch sehr interessant. Wer hat damit Erfahrungen? Das was ich bisher gelesen habe, finde ich sehr super und wäre mir lieber als andere mobile Bezahlmöglichkeiten. Aber ob das eine Chance hat?
sidec am 28 Aug 2018 13:07:46
Schweden ist da nicht alleine, siehe hier --> Link
Natürlich ist alles einfacher auf diese Weise, aber wie schon zuvor mal erwähnt, wir werden dann vollkommen gläsern. Dieser Aspekt schmeckt mir einfach nicht. Einerseits die DSGVO und andererseits der volle Durchblick, was ich wann gekauft habe, und damit einhergehend, wo ich mich überall aufgehalten habe. Das ist einfach lückenlose Überwachung und wo das hinführen kann, kann man jetzt wunderbar in China studieren. Ist aber nur meine Meinung, jeder kann es machen, wie er es für richtig hält.
crossover0480 am 28 Aug 2018 15:27:11
Wir leben in den Niederlanden. Wir haben uns, nach anfaenglichem Zoegern, voll auf das Bargeldlose zahlen eingelassen. Und es bisher nie bereut. Hier funktioniert es wunderbar. Vom Einkauf auf dem Bauernwochenmarkt bis hin zu der Ausfahrt aus dem Parkhaus. Nix bares mehr. Herrlich. Wir haben uns oft mit den Niederlaendern darueber unterhalten. Auch hier kostet jede Buchung Geld. Aber es wird jedweder administrativer Aufwand gegengerechnet. Und es ist einfacher, auch mit gaengigen Buchungsprogrammen, so die Zahlungsein- und ausgaenge zu erfassen. Kein Wechseln, Einzahlen, Auszahlen etc. Der "Mindset" der Menschen ist dahingehend offen und man sieht die Vorteile.
Wir waren dieses Jahr u.a. in Daenemark. Auch hier alles total easy. Bargeldlos.
Aber in Deutschland...es kam seitdem immer zu denkenswerten Situationen in Deutschland. Wir mussten uns angewoehnen, sobald wir ueber die Grenze fahren, sofort Bargeld zu ziehen. Warum? Wir fuhren einen Abstecher nach Fehmarn. Ab auf einen Stellplatz direkt bei einem CP. In Burg vorher noch schnell Bargeld gezogen. Sicher ist sicher. An der Rezeption durfte ich den Preis pro Nacht per EC bezahlen. Die Kurtaxe aber musste in Bar entrichtet werden. Da kommt taeglich einer an und holt sie ab. :lach: :mrgreen: Unfassbar.
Dann sind wir zum Restaurant am Platz. Nirgendwo ein Hinweis das man NICHT mit Karte zahlen kann. Kein "Cash Only" etc. Ich habe mir mittlerweile angewoehnt zu fragen ob EC akzeptiert wird (im Jahr 2018!). Gerade da hab ich es nicht, war ja ein sehr gutes Restaurant, preislich auch mittelhoch. Naja... am Ende des Abends wurde meine Karte abgelehnt. Gluecklicherweise hatte ich Bares gezogen. Tags darauf ab zur Galileo Wissenwelt. Der Eintritt ist nicht ohne... aber auch hier: kein EC moeglich! Ich verlor echt den Glauben. Touristenhochburg und dann das. Auf der Weiterfahrt wollten wir zu Essen kaufen an einem Bistro. Ergebnis: erst ab 10EUR EC-Karte. Immerhin. Verstaendlich bei den Kosten pro Transaktion lt. dem Besitzer.
Ich halte nix von Pauschalisierungen, von "Die-da-oben", Bankenverschwoerungstheorien oder ausdruecke wie "vollkommen glaesern". Mal ernsthaft, wer hat damals seine Adresse im Telefonbuch angegeben, die GEZ ins Haus eingelassen (!), hat eine Krankenversicherungkarte (welche mit einer DB verbunden wird?) und der Arzt ein veraltetes IT-System in dem er diese Daten oeffnet, hat ein Auto zugelassen und dem Staat eine Einzugsermaechtigung gegeben? Wer loescht die mit Google erfragten Informationen im www? Oder Amazon Bestellungen?
Diese Apps sind ein Angebot, und das wird vermehrt angenommen. Aber um eine Balance zu halten auf dem Finanzmarkt sollte man nicht schwarz/weiss-denken.
1. Kleine Unternehmer sollten diese vermehrt nutzen um ein Gegenpol zum Bankendruck aufzubauen, da diese teilweise enorme Summen damit verdienen die EC-Transaktionen zu berechnen. Warum machen Banken das? Klar! Eine der Daseinsberechtigungen und grosses Standbein der Banken ist das Monopol des (Bar-)Geldhandels. Und es wuerde jede Menge Geld floeten gehen wenn das nicht mehr waere. Ja, es kostet, aber es kostet auch (Arbeits- ergo Lebens-)Zeit und Aufwand. 2. Der Konsument (Privatmann etc.) sollte sich diesen neuen Technologien nicht verschliessen, sondern sie bewusst (!) nutzen. Und weg kommen von einem enormen "Angstverhalten" aufgrund dubioser Moeglichkeiten eines was-auch-immer-Missbrauchs. 3. Die Banken sollten ihr Angebot erweitern, auf neue Technologien schwenken und somit ein Stueck des Kuchens dieses zukunftsfaehigen Marktes zu halten. Zudem sollten attraktive Pakete fuer Kleinunternehmer geschnuert werden um EC-Zahlungen attraktiver zu machen. 4. Es sollten durch Politik keine Steine in den Weg geworfen werden, sondern Datenschutz und Datennutzung in einer Balance stehen.
Just my 2 cents...
Crossover0480
reisemobil.online.cx am 28 Aug 2018 17:26:29
Eines möchte ich noch hinzufügen. Wie wir wieder in Dänemark feststellen konnten ist Barzahlung für den Reisenden auch teuer.
Umtausch am Automaten:
Kartenzahlung: Man beachte den Kursunterschied und die Gebühr am Geldautomaten (Euronext).
Man hätte in dem Beispiel bei Kartenzahlung quasi circa 240DKK mehr zur Verfügung.
Gruß Michael
rkopka am 28 Aug 2018 20:45:09
crossover0480 hat geschrieben:Tags darauf ab zur Galileo Wissenwelt. Der Eintritt ist nicht ohne... aber auch hier: kein EC moeglich!
Ich hab gerade in F das Gegenteil erlebt. Ein Eintritt und noch etwas anderes ging nur mit Karte, kein Bargeld. Parken sowieso fast immer.
Aber zurück zum Swishen. Da war doch das Problem, daß das nur für Schweden geht, und teilweise nichts anderes angeboten wird. Hat sich da was geändert ? Ein Exklusivangebot, das nur Inländer nutzen können, ist doch ein Problem.
RK
reisemobil.online.cx am 29 Aug 2018 12:55:52
rkopka hat geschrieben:Aber zurück zum Swishen. Da war doch das Problem, daß das nur für Schweden geht, und teilweise nichts anderes angeboten wird. Hat sich da was geändert ? Ein Exklusivangebot, das nur Inländer nutzen können, ist doch ein Problem.
Nein, diese Bezahlapps sind zwar in Skandinavien weit verbreitet, aber auch dort hat jedes Land eine eigene App. und in fast allen Geschäften werden zusätzlich die Debit- oder Kreditkarten von Visa oder MasterCard akzeptiert. Vereinzelt, bei Privatverkauf oder auf einem privaten Stellplatz kann es Probleme geben, da die Skandinavier dies über diese, für uns nicht verfügbaren, Apps abwickeln. Wir konnten uns dann, ohne örtliches Bargeld, mit der Bezahlung in Euro oder Überweisung helfen. Mann hat dort übrigens sehr viel Vertrauen. Anders und für Ausländer problematisch, sieht es bei uns in Deutschland aus, wo die Banken sich nicht auf eine gemeinsame App. einigen konnten und es viele Geschäfte gibt, die nur Bargeld oder die rein deutsche Girocard akzeptieren.
Inzwischen haben die großen internationalen Konzerne, wie beispielsweise Google das Problem erkannt und werden in ihre Mobile Payments-App, wie Google Pay, Zusatzangebote wie Google Pay Send oder die smarte App Tez, welche innerhalb kürzester Zeit eine große Popularität erreicht und von über 22 Millionen Nutzern verwendet wird, einbauen. Es wird also noch einiges auf uns zu kommen und an die Datenschützer werden noch vieles Regeln müssen. Persönlich finde ich es etwas schade, das wir das Feld nun wieder diesen großen amerikanischen Konzernen überlassen. Eine gemeinsame Europäische Lösung hatte ich bevorzugt, aber wenn sich noch nicht mal die deutschen Banken und Sparkassen mit ihren Payment Lösungen einig sind?
Gruß Michael
bonjourelfie am 03 Sep 2018 11:46:37
Hallo,
wir sind jetzt schon 10 Tage in Schweden, haben bis jetzt noch kein Geld getauscht. Alles läuft über die Visakarte, Kleinbeträge ohne Pin, ranhalten und fertig. Bei größeren Beträgen wird die Pin benötigt. Seehrr praktisch!
LGElfie
kurzvorschluss am 03 Sep 2018 16:21:52
An wen wird ein Händler, für dessen Produkte die Nachfrage größer ist als das Angebot, zuerst verkaufen? An den der ihm Bargeld auf den Tisch wirft oder an den, der mit Plastikkärtchen herumfuchtelt? Schweden, Dänemark, Niederlande, Singapur....., sind Einzelfälle. In der übergroßen Mehrheit der klassischen Urlaubsländer sieht man lieber cash. Und ist gut so. Grüße
reisemobil.online.cx am 03 Sep 2018 17:35:12
In Dänemark hab es sehr viele Stellplätze, wo man nicht mit Bargeld zahlen konnte und nur Kartenzahlung am Automaten möglich war. Ebenso in Frankreich und zum Beispiel Eckernförde jetzt auch in Deutschland.
Gruß Michael
sidec am 03 Sep 2018 17:40:19
bonjourelfie hat geschrieben:Hallo,
wir sind jetzt schon 10 Tage in Schweden, haben bis jetzt noch kein Geld getauscht. Alles läuft über die Visakarte, Kleinbeträge ohne Pin, ranhalten und fertig. Bei größeren Beträgen wird die Pin benötigt. Seehrr praktisch!
LGElfie
Aber im Prinzip kannst du das doch hier auch schon, wenn du möchtest. Kürzlich sah ich beim Rewe jemanden, der hat mit dem Handy irgendwie bezahlt. Und andere, die ziehen die Karte nur mal eben über eine bestimmte Stelle und alles ist erledigt. Ohne Pin oder Unterschrift.
reisemobil.online.cx am 03 Sep 2018 18:12:06
sidec hat geschrieben:Aber im Prinzip kannst du das doch hier auch schon, wenn du möchtest. Kürzlich sah ich beim Rewe jemanden, der hat mit dem Handy irgendwie bezahlt. Und andere, die ziehen die Karte nur mal eben über eine bestimmte Stelle und alles ist erledigt. Ohne Pin oder Unterschrift.
Das ist Richtig, nutze es persönlich auch schon intensiv. Aber in Deutschland gibt es Geschäfte (Bäcker, Metzger, Kiosk), wo man Bargeld benötigt. Für uns kein Problem, aber der ausländische Besucher muss noch aufwendig Geld umtauschen und dann denn Rest Zurückrauschen. Dabei fallen Gebühren an. Da ist es einfacher wenn man alles Bargeldlos einfach mit Karte oder Smartphone zahlen kann. Wir fanden es ungeheuer praktisch jetzt in Dänemark auch beim Bäcker, am Kiosk und sogar am Fischstand auf dem Markt Bargeldlos zu zahlen.
Am schlimmsten sind Stellplätze, wo man für 8 - 12€ Münzen benötigt um am Automaten zu bezahlen. Da ist einmal kurz Karte stecken doch viel einfacher und der Automat wird auch nicht aufgebrochen.
Gruß Michael
sidec am 03 Sep 2018 18:46:43
reisemobil.online.cx hat geschrieben:... Am schlimmsten sind Stellplätze, wo man für 8 - 12€ Münzen benötigt um am Automaten zu bezahlen. ...
Aber DAS hatte ich in Frankreich auch. Und in Deutschland umgedreht. Ich erinnere mich noch an einen Stellplatz, da konnte man NUR mit EC-Karte bezahlen. Und das auch nur einmal pro Bezahlvorgang, Karte und Tag. Ich habe zum Glück mehrere Banken und EC-Karten und habe für einen Ausländer mit meiner zweiten Karte bezahlt. Der hat mir dann die Münzen gegeben.
rkopka am 03 Sep 2018 19:11:46
kurzvorschluss hat geschrieben:An wen wird ein Händler, für dessen Produkte die Nachfrage größer ist als das Angebot, zuerst verkaufen? An den der ihm Bargeld auf den Tisch wirft oder an den, der mit Plastikkärtchen herumfuchtelt? Schweden, Dänemark, Niederlande, Singapur....., sind Einzelfälle.
Dann nimm auch Frankreich dazu. Meist zwar ein Mindestbetrag (€10-20), aber dann gehts fast überall. Gerade die kleinen Läden haben oft kaum Wechselgeld da. Ich habe um €28 etwas gekauft. Karte ging wegen schlechten Internets nicht. Ich hatte nur noch €100 Noten dabei. Sie ist dann zum Nachbarladen gegangen um sich etwas zusätzliches Bargeld zu holen. Und auch einige Sehenswürdigkeiten akzeptierten kein Bargeld.
RK
ThKunde am 03 Sep 2018 19:30:15
War grade 10 Tage in Schweden, und habe anfangs etwas Geld gewechselt. Aber in allen größeren Einkaufscentren, oder Läden, wurde Zahlung nur noch per Karte akzeptiert, und wenn ich Bar zahlen wollte, verdrehten die die Augen, und haben es erst angenommen, nachdem se gefragt haben, ob ich nicht ne Karte habe. Es wird da genutzt, akzeptiert, und zur Normalität. Also werden wir uns daran gewöhnen
Ganz übel finde ich immer wenn man Bargeld für ein öffentliches Klo braucht. Vereinsausflug, Bus macht Klostopp an der Raststätte. Und alles stürmt los. Und dann bei ganz vielen gab es lange Gesichter und zusammengekniffene Beine. 70 Cent musste man passend zahlen. Ich dachte ich fasse es nicht. Bin ja sonst nicht an Raststätten und war echt entsetzt. Kein passendes Geld kein Geschäft. Man musste exakt 70 Cent haben. Anders geht es nicht.
Nächste Toilette: Touristenort in der Sächsichen Schweiz. Wir am Wandern und Womo noch weit weg. Ich muss und steure glücklich und erleichtert nach 20 Min die öffentliche Toilette an. Komme in den Vorraum, steht da eine Frau mit 50 Cent in der Hand. Kennt das noch jemand? Solche Türen wo man in einem kleinen weißen Kasten direkt unter der Türklinke Geld reinwerfen muss und dann kann man rein? Jedenfalls war der Kasten voll und die letzen 50 Cent steckten fest und es ging nichts mehr rein, damit gab es auch kein hinein in die Toilette. Selber hatte keiner von uns 50 Cent. Ich sagte dann zu der hilflosen Frau ob sie es sich denn vorstellen könnte die 50 Cent für die Herrentoilette zu nutzen und mich dann anschließend reinzulassen. Nein, Herrentoilette geht nicht, mit der Behindertentoilette war sie einverstanden und ich durfte dann anschließend rein, da sie mir die Tür aufgehalten hat.
Was für rückständiges Land in dem ein Klogang zum Problem wird. Mal hat man nicht das passende Geld mal ist der Geldkasten nicht geleert und macht den Klogang unmöglich... Mit Karte wäre da allen geholfen....
goldfinger am 03 Sep 2018 22:54:44
Ich bin dafür, dass diese menschlichen Bedürfnisse per Gesetz kostenlos sein sollten. Ansonsten liebe ich Bargeld ….und weiß warum, aber das würde hier zu weit führen.
Andreas
villadsen am 04 Sep 2018 08:58:31
FastFood44 hat geschrieben:Bin ja sonst nicht an Raststätten und war echt entsetzt. Kein passendes Geld kein Geschäft. Man musste exakt 70 Cent haben. Anders geht es nicht.
Diesen Sommer habe ich bei mehreren Autobahnraststätten (Firma Tank & Rast) mit Apple Pay die 70 Cent bezahlt. Bei anderen Raststätten hatten sie meistens nur Barzahl möglichkeiten. MfG Thomas V.
villadsen am 04 Sep 2018 09:06:07
Übrigens, eine blöde Erlebnis hatte ich bei eine Rewe Filliale in Bad Bellingen. Ich wollte mit Apple Pay zahlen und habe auf den Kartenterminal klar und deutlich das Wireless Pay Symbol gesehen. Da stand ich dann mit mein Handy und hat mehrmals versucht zu zahlen. Nach einige Versuche sagt mir die Kassirerin "Wir haben die Wireless Funktion nicht eingeschaltet". Wie blöd ist das den? MfG Thomas V.
goldfinger am 04 Sep 2018 11:33:09
Als Kunde im Supermarkt für die Toilettenbenutzung zahlen? Im Leben nicht! :< Was kommt als nächstes…Im Restaurant?....am eigenen Arbeitsplatz?
Auf ARTE kam dazu etwas, wie es in Schweden ist. --> Link Und ich recherchiere gerade für unseren nächsten Schwedentrip und bin dabei auf einen Stellplatz gestoßen, bei dem auf der Website steht, dass sie nur swish annehmen...
goldfinger am 07 Sep 2018 10:59:23
lilakatze hat geschrieben:...und bin dabei auf einen Stellplatz gestoßen, bei dem auf der Website steht, dass sie nur swish annehmen...
Das grenzt schon an Ausländerfeindlichkeit. Oder glauben die ernsthaft, ich lege mir nur für den Urlaub ein Konto bei einer schwedischen Bank zu? Ob das ohne Personennummer überhaupt möglich ist?
Andreas
bennykater am 10 Sep 2018 10:15:36
Es zieht sich in diesem Thread wie ein roter Faden durch: Alle diejenigen, die für den bargeldlosen Zahlungsverkehr sind, begründen dies mit Bequemlichkeit, Komfort und Einfachheit. Diese so simple Verlockung, nämlich die Bequemlickeit, ist der Speck, mit dem man die dummen Mäuse fängt.
Damit hat man es geschafft, die Menschen (nahezu weltweit) nicht nur an das Smartphone zu binden, sondern regelrecht anzuketten: Ohne Smartphone geht garnichts. In einer Zeitung las ich kürzlich einen Artikel und habe mir dabei den Satz einer 10-jährigen Schülerin gemerkt, sie sagte "ohne Whatsapp existierst du nicht".
Gestern abend lief ein Film über Schweden, in dem man zeigte, dass sich dort schon die Leute einen "passiven" Chip in die Hand implantieren lassen, und damit Zahlungen, Zugangssperren oder sonstiges erledigen können. Es scheint tatsächlich so, dass der sogenannte moderne Mensch zu doof geworden ist, ein Portemonnaie und einen Schlüsselbund wirksam zu beaufsichtigen. Und er ist noch happy dabei. Dass er dabei total gläsern wird, ist ihm deswegen egal, weil er sich mit dem Smartphone ja schon längst daran gewöhnt hat.
Wenn man sich mit jungen Leuten darüber unterhält und sie fragt, ob sie bezüglich Datenschutz keine Bedenken haben, wird man mitleidig angelächelt. Alexa? Na klar, ist doch viel einfacher so...
Das geht so lange, bis wir eine nicht mehr so demokratische Partei an die Macht kriegen, die dann mit ein paar Mausklicks wissen, wo die "linken Bazillen" zu holen sind. Ob in der Türkei die Gülen-Anhänger auch auf diese Weise ausfindig gemacht worden sind? Jedenfalls sind dort mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Menschen entweder in Haft oder zumindest ihre Existenz los geworden, nur weil sie abweichende Ansichten hatten.
Aber das ist ja alles so was von unwahrscheinlich, "reg dich doch nicht auf, bleib ganz cool", und schon wird die nächte "umsonst-App" ruintergeladen, mit der man personalisierte Werbung erhält, und mit diesem ganzen Dreck totgeschissen wird. Die Eigenverantwortung bleibt auf der Strecke.
Ihr habt es gemerkt: Ich komme mit Bargeld immer noch sehr gut zurecht, und wollte das auch nur mal so schreiben, damit die Bargeld-Befürworter nicht so ganz in der Herde der Komfort-Verwöhnten Technik-Junkies untergehen. Nur meine Meinung.
Lancelot am 10 Sep 2018 10:23:41
bennykater hat geschrieben: Ihr habt es gemerkt: Ich komme mit Bargeld immer noch sehr gut zurecht, und wollte das auch nur mal so schreiben, damit die Bargeld-Befürworter nicht so ganz in der Herde der Komfort-Verwöhnten Technik-Junkies untergehen. Nur meine Meinung.
... und die meine ... :gut:
Aber man wird ja eh gleich in die "technikfeindliche" Ecke abgeschoben ... "Alterchen halt" .. :wall:
rkopka am 10 Sep 2018 11:02:59
bennykater hat geschrieben:Es zieht sich in diesem Thread wie ein roter Faden durch: Alle diejenigen, die für den bargeldlosen Zahlungsverkehr sind, begründen dies mit Bequemlichkeit, Komfort und Einfachheit. ... Gestern abend lief ein Film über Schweden,
Da wird aber wohl auch vorgekommen sein, daß die Schweden eine Menge Banküberfälle hatten, und das als Anlaß nahmen, Bargeld zurückzudrängen. Und das ist sicher ein gutes Argument. Auch für die Läden, die dann nicht soviel Bargeld (auch am Morgen zum Rausgeben) vorrätig haben müssen. Das mit der Bequemlichkeit habe ich gerade in F und I an der AB gesehen. Wenn der vor dir lang und breit Münzen sucht und schön langsam in den Automaten schmeißt, bis der irgendwann zufrieden ist. Da nehme ich lieber die Karte.
RK
villadsen am 10 Sep 2018 11:43:54
at Bennykater: Du wirst mit oder ohne App total gläsern werden. Frag deine Bank was AnaCredit-Stufe 2 ist und du wirst sehen. --> Link MfG Thomas V.
bennykater am 10 Sep 2018 12:26:29
villadsen hat geschrieben: Du wirst mit oder ohne App total gläsern werden.
Aber man muss nicht in jede Falle tappen, und freiwillig und völlig bedenkenlos jede noch so private Information preis geben, in den asozialen Medien jede Erbse auf seinem Teller und jeden Bremsstreifen in der Unterhose posten, und in selbstdarstellerischen Pose alles heraus posaunen, was eigentlich niemanden etwas anzugehen hat.
Es ist eben die Frage, ob man nicht langfristig besser damit fährt, sich bezüglich der Preisgabe sämtlicher Daten - und sei die Verführung durch die ach so tolle Bequemlichkeit noch so stark - so weit wie möglich zurückzuhalten. Wenn es um die Entscheidung geht, innerhalb dieser gigantischen Maschinerie des Geldscheffelns und Macht-Ausübens entweder der Sand im Getriebe oder das Schmiermittel zu sein, so habe ich meine Wahl getroffen.
Für mich ist es sehr befremdlich, dass bezüglich dieser Tatsache - nämlich DASS man immer durchschaubarer und gläserner, und damit manipulierbarer und beherrschbarer wird, die eigene Entscheidungsfreiheit mehr und mehr verliert - jegliches Bewußtsein für die Gefahr, die dadurch entsteht, zu verlieren scheint. Woher haben die Menschen nur das Vertrauen, dass ihre Daten schon nicht missbraucht werden? Warum liefern sich sich so wehrlos aus? Glauben die denn tatsächlich, dass die Banken, Google, Zuckerberg und Konsorten mit ihren Daten sorgsam umgehen?
Auch wenn es wirklich stimmt, dass man mit der Zeit völlig gläsern wird: Ich werde von mir aus versuchen, das so weit wie möglich hinauszuzögern, und bin sicher, dass auch ich in die eine oder andere Falle hinein tappen werde, das läßt sich wohl nicht verhindern.
Zitat Edward Snowdon: "Zu behaupten, das Recht auf Privatsphäre sei nicht so wichtig, weil man nichts zu verbergen hat, ist wie zu sagen, das Recht auf freie Meinungsäußerung sei nicht so wichtig, weil man nichts zu sagen hat".
sidec am 10 Sep 2018 13:00:33
Danke!
rkopka am 10 Sep 2018 13:11:50
villadsen hat geschrieben: Du wirst mit oder ohne App total gläsern werden.
bennykater hat geschrieben:Aber man muss nicht in jede Falle tappen, und freiwillig und völlig bedenkenlos jede noch so private Information preis geben, ... ob man nicht langfristig besser damit fährt, sich bezüglich der Preisgabe sämtlicher Daten - und sei die Verführung durch die ach so tolle Bequemlichkeit noch so stark - so weit wie möglich zurückzuhalten.
Grundsätzlich ja. Allerdings gibt es Fälle, wo es sowieso nicht geht, wenn man etwas nutzen will (Zahlen nur mit KK). Andere bringen nicht wirklich viel, da die Infos sowieso aus anderen Quellen erhalten werden können (Mautstellen mit Kennzeichenerfassung). Dann gibt es einige, die nur der Bequemlichkeit dienen (kein Kleingeld mitschleppen). Manchmal bekommt man auch was als Gegenleistung (Einkaufsclubs...). Bei Amazon habe ich auch damals überlegt, ob ich meine Musik- und Filmvorlieben dort angebe. Allerdings waren die Vorschläge schon recht wertvoll und haben mir viele interessante Sachen gezeigt.
Auf anderen Ebenen bin ich auch vorsichtiger: Homepage, Bilder von mir oder von Kennzeichen, Wohnort, mein Essen werdet ihr auch kaum wo finden :-). Oft zahle ich (noch) bar. Aber viel Bargeld schleppe ich auch nicht mit, dann lieber mit Karte.
RK
wolfherm am 10 Sep 2018 13:16:27
Eine Frage an alle die, die jetzt hier das Bezahlen mit Karte verteufeln:
Nutzt ihr Mailfunktionen? Schreibt ihr überhaupt etwas im Netz (rein rethorische Frage, da ihr ja hier schreibt :D )? Telefonieren tut ihr aber noch? Bezahlung von Rechnungen nehmt ihr vom Konto durch Überweisung vor oder geht ihr immer mit Bargeld zum Bezahlen von größeren Anschaffungen oder Handwerkern?
Klar werden wir möglicherweise durch Datenmißbrauch durchsichtiger. Aber um das zu vermeiden, müsste man schon aller Technik aus dem Weg gehen. Ein bißchen schwanger geht nicht.
Ich mache mir jetzt erst einmal Sorgen.
pipo am 10 Sep 2018 13:23:39
bennykater hat geschrieben:Woher haben die Menschen nur das Vertrauen, dass ihre Daten schon nicht missbraucht werden? Warum liefern sich sich so wehrlos aus? Glauben die denn tatsächlich, dass die Banken, Google, Zuckerberg und Konsorten mit ihren Daten sorgsam umgehen?
Als die ersten Züge gefahren sind, waren Wissenschaftler der Meinung, dass Schwangere ihre Kinder verlieren oder generell unfruchtbar werden, gleiches galt auch für die Jeans :wink: Da gibt es in der Geschichte noch viele weitere Beispiel, die man heute zurecht als Absurd oder Dumm abtut. Was ich meine ist, dass man den Fortschritt nicht geschenkt bekommt. Die Gegenfrage ist, wieviel Fortschritt der Mensch noch verträgt. Damals wie heute lässt sich der Fortschritt aber nicht aufhalten. Entweder Du gehst mit oder lässt es.
Was die Bankgeschäfte betrifft, sind Onlinebanking, BezahlApps usw. genauso sicher, wie das Oldscoolbanking an Schalter. Die Bank kennt weiterhin Dein Einkommen, Deine Umsätze, Deine Verbindlichkeiten, aber auch die Habenseite, bewertet Deine Zahlungkraft- und Fähigkeit und weitere (aus meiner Sicht) sehr intime Details.
Ich, als 50 Jähriger kann Deine Argumente absolut verstehen, andererseits habe ich auch für meinem 15 Jähirgen Sohn Verständnis, für den ein Smartphone die eierlegende Wollmilchsau ist. Und das Fazinierende ist, von den Kids können wir Alle soviel lernen. Die kennen das Zusammenspiel von Hard- und Software und durchaus jegliches Risiko was damit verbunden ist. Spätestens mit dieser Generation wird sich der Fortschritt um Lichtgeschwindigkeit beschleunigen :mrgreen:
rkopka am 10 Sep 2018 13:31:54
pipo hat geschrieben: von den Kids können wir Alle soviel lernen. Die kennen das Zusammenspiel von Hard- und Software und durchaus jegliches Risiko was damit verbunden ist. Spätestens mit dieser Generation wird sich der Fortschritt um Lichtgeschwindigkeit beschleunigen :mrgreen:
Da habe ich meine Zweifel. Besonders bei den Risiken. Warum schicken dann (nach den Meldungen) viele Jugendliche Nacktbilder an fast unbekannte, was heute in den meisten Ländern schon ein Verbrechen ist. Viele werden vielleicht Facebook (o.a.) blind nutzen können, aber ob sie wirklich verstehen, was da abläuft ? Sicher wird es einige geben, die den vollen Durchblick haben (wie beim Auto). Andere können damit umgehen und finden vielleicht noch die Zündkerzen. Weitere wissen nicht mal, wo der Motor ist. Nur weil wir alle Autos fahren, sind wir deshalb keine geborenen Automechaniker. Eher weniger als früher.
RK
reisemobil.online.cx am 10 Sep 2018 13:38:47
bennykater hat geschrieben:...freiwillig und völlig bedenkenlos jede noch so private Information preis geben, in den asozialen Medien jede Erbse auf seinem Teller und jeden Bremsstreifen in der Unterhose posten, und in selbstdarstellerischen Pose alles heraus posaunen, was eigentlich niemanden etwas anzugehen hat.
Dann können wir ja sehr froh sein, daß du hier wenigstens einiges von dir preisgibst und seid dem 27.6.2012 schon 452Beiträge (0.20 Beiträge pro Tag) geschrieben hast! Natürlich stellst du dabei einiges, vielleicht unbewusst, ins Internet. Also kein Problem einiges über dich und deine Vorlieben herauszufinden, beispielsweise Wohnort, Alter und etwa die Privatpiloten-Lizenz. Sicher auch für einige interessant, daß du auf Reisen viel Bargeld dabei haben wirst :-)
Spaß beiseite! Persönlich finde ich es immer gut, wenn es so gegensätzliche und unterschiedliche Meinungen zu einem Thema gibt. Denn davon lebt ein Forum und die Community, egal auf welchen Medien. Was sind denn deiner Meinung nach die asozialen Medien?
Lancelot am 10 Sep 2018 13:52:11
wolfherm hat geschrieben:Eine Frage an alle die, die jetzt hier das Bezahlen mit Karte verteufeln:
"Verteufeln" ist falsch ... aber ich zahle halt lieber in bar :ja: Genau DAS wird doch verteufelt ... nicht umgekehrt :!:
wolfherm am 10 Sep 2018 13:55:19
Wegen mir kann jeder bezahlen, wie er will. Du auch weiterhin bar. Ich bezog mich auf den einen oder anderen Beitrag, der die Kartenzahler als dumm, bequem und absolut sorglos charakterisiert.
crossover0480 am 10 Sep 2018 13:57:15
Genau DAS wird doch verteufelt ... nicht umgekehrt :!:
Nein, so wie ich es gelesen habe und auch so vertrete:
Ich verteufele (oder eher bemaengele) das (vor allem in Deutschland) in vielen (laendlichen und auch touristischen) Gegenden alternativlose Bargeldzahlen. Nix gegen Bargeld. Aber wenn halt NUR das geht... verpasst der Einzelhandel doch einige Kunden die weiterziehen. Ich waere durchaus bereit die Bank wissen zu lassen das ich 3-4 Euro fuer Backwaren ausgegeben habe. :D