volki am 23 Mai 2017 16:51:45 Griechenland: Von Ioaninna nach Kalpaki (N20 alte Hauptstrasse vor Autobahn) bis Kalpaki (abzweigen nach Albanien, es heisst aber nur Kakavie nicht Albanien in Kalpaki hat es einen off. WoMo-Stellplatz, einfach eine aufgeschüttete flache Kiesfläche neben einer Schule, sonst nichts, eignet sich aber gut zu Übernachten, da ruhig und nur 30 km bis zur Grenze
Albanien Grenzübertritt 07.00 sehr speditiv, nur 1 Auto vor uns, Fahrt auf SH-4 bis Fier auf tws. neugebauter Strasse. Da für LKW berechnet, keine grossen Steigungen/Gefälle. Tagsüber sind nur wenige LKW unterwegs, wie es nachts ist, weiss ich nicht. Nebst Personalausweis/Pass, ist auch Grüne Karte und Fahrzeugpapiere vorzuweisen. Zwischen Gjrokaster und Tepelene gibt es die Möglichkeit seine Wasservorräte an eine grossen, immer fliessenden und sehr kalten Quelle aufzufüllen. Dort wird auch verschiedenes Verkauft: getrocknete Gewürzpflanzen und speziell Honig. Wald und Blüten, und mit oder ohne Waben drin. Geforderter Preis bis zu 10 €/KG :cry: Nach Balkansitte, nach etwas Markten 2 Kg für 10 €. Daselbst wird auch Schaf-oder Geissenmilch verkauf, die unter dem kalten Wasser kühl gehalten wird. Das was ich bekommen habe, war aber keine Frischmilch, sondern eine Art Joghurt-Drink. Gegen Fier zu hat es viele Verkaufsstände für hinten auf den Ackern angebaute Früchte und Gemüse..
Auch an andern Nord-Süd-Strassen Albaniens hat es viele Stände an den Strassen Die weitern im Nord/Süd-Verkehr befahrenen Strassen werden immer besser, mit ganz wenigen kurzen Jammerstellen. Meist 4 spurig, aber nicht ganz kreuzungsfrei, auch Eselsfuhrwerk sind noch unterwegs, aber nicht AUF der Strasse, sondern daneben ! Die Sammeltaxi halten einfach an und nehmen wartende Passagiere auf. Überholt wird tws nach Wildwestmanier, deutsche Nobelmarken sind da "Vorbild", HINTER einem WoMo zu fahren, lässt schon der Stolz nicht zu
Montenegro Grenzabfertigung am frühen Nachmittag war einigermassen speditiv, Kolonne von etwa 10 Autos, dauerte etwa 30 Minuten. Etwa 20 km nach der Grenze hat es einen gut sichbaren, roten Supermarkt mit Restaurant. Dort hat es einen grossen gekiesten Parkplatz, auf dem auch WoMo übernachten dürfen. In Krute teil sich die Strasse entweder ans Meer, nach Ulcinj oder nach BAR. Bis jetzt sind wir immer nach Ulcinj, die kurvenreiche, nicht so breite Strasse, braucht beim Kreuzen etwas Vorsicht. daher dind wir diesmal Richt. BAR gefahren, aber auch diese Strasse ist eher schmal und gewunden, aber auch grosse Busse fahren da. Mann kommt dann VOR Bar, aus der Höhe in Serpentinen in die Hauptstrasse BAR-Ulcinj hinunter. In MNR herrsch wohl der Bauwahn, Betonburgen am Strand und in den steilsten Abhängen. An den Strassen hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert, es wird zwar immer etwas "geflickt", aber holprig ist es immer noch.
Grenzübergang bei Herzog-Novi, MNE nach Kroatien: Neu war, dass wir dieses Jahr bei den Kroaten auch die Fahrzeugpapiere vorzeigen mussten
Im Hafen von Dubrovnik war dieses Mal kein einziger Kreuzfahrt-Riese am Quai, jetzt hätte man eine Stadtbesichtigung machen müssen.. ------------------------------ Wir sind noch nicht weiter als bis Ston auf Pelješac gekommen :cry:
RichyG am 23 Mai 2017 17:20:59 Danke für den Bericht und weiter gute Fahrt Volki!
SabineG am 04 Jun 2017 19:38:59 Hallo Volki, danke für den aktuellen Bericht. Hallo an alle, wir wollen in 2 1/2 Wochen über die Balkan Adria Route zunächst nach Igou, allerdings ab dem Autobahnende Kroatien nicht die Küstenstraße weiter sondern durchs Landesinnere. Kann wir jemand etwas über diese Strecke berichten: Metkovic - M17 bis Tasovcici - M6 bis Stolac - R427 bis Krivaca - M20 bis Bileca - R431 bis Vilusi - M6 bis Niksic - M18 über Podgorica zum Grenzübergang Han i Hotit - SH1 bis Shkodra ??? Danke schön.
strega13 am 14 Feb 2018 23:22:39 Hallo ihr Wohnmobilreisende in den Balkan. Ich bin relativ neu hier und lese mit grossem Interesse fast alle Eure Reisebericht. Meine Frage lautet: wird an der Grenze zu Montenegro das Wohnmobil nach mitgebrachten Lebensmitteln durchsucht, so wie in vielen Reiseführern beschrieben? Besten Dank für Eure Antworten Strega 13
Guenni2 am 15 Feb 2018 07:33:14 Wir danken ebenfalls für den informativen Bericht. Wir wollen im April diese oder eine ähnliche Route nehmen. Wir sind seit neuestem mit Hänger unterwegs. Das ist eine neue Erfahrung für uns und deswegen werden wir den weiteren Verlauf hier sehr genau beobachten. Weiterhin eine schöne unbeschwerte Reise, Volki!
volki am 15 Feb 2018 11:46:40 strega13 hat geschrieben:Meine Frage lautet: wird an der Grenze zu Montenegro das Wohnmobil nach mitgebrachten Lebensmitteln durchsucht, so wie in vielen Reiseführern beschrieben? Strega 13
Was liest du nur für Reiseführer? :lol: Aber im Ernst: MNE hat 2 Grenzen, die nach oder von Albanien, oder die von oder nach Kroatien, welche meinst du? Ich habe jetzt diese Grenzübergänge mit Wohnmobil schon 10-20 Mal "getestet", aber noch nie hat sich ein "Beamter" aus seinem Kabäuschen bemüht. Noch nie wurde ins WoMo geschaut. Gilt auch genauso für die Albanischen wie für die Kroatischen "Beamten". An der MNE/ALB-Grenze bei Sukobin, von Skoder (ALB) her kommend , passierte ich eine Grenzkontrolle. der Beschriftung nach scheint das die Albanische zu sein, nur dann kommt keine Montenegrinische mehr? Von Kroatien her hat es 2 Anlagen, die etwa 1 km auseinanderliegen. An beiden wird geprüft. Du brauchst nur Personal-Ausweis, evt. Pass, Grüne Karte und manchmal, speziell bei den Albanern, die ORIGINAL-Fahrzeugpapiere. Kopie reicht "manchmal" nicht. Früher (3-4 Jahre) wurden die Daten mit System Adler von Hand eingetippt, das d a u e r t e. Jetzt gibt es Scanner :!: , aber bei Andrang ist Stau programmiert. Wir haben uns angewöhnt, die Albanische Grenzkontrolle, ob von GR oder von MNE aus, immer sehr früh am Morgen (6-7 UHR) anzusteuern, dann sind wir meist allein oder nur 1-2 Wagen vor uns, dann geht es schnell. .
mafrige am 15 Feb 2018 12:40:36 Hallo Volki,
das man dich mit deinem ehrlichen Gesicht nicht kontrolliert ist klar ... :lol: Übrigens ich werde im Herbst nach Spanien fahren (vielleicht die gleiche Strecke) nur umgekehrt. Schöner Bericht ... :ja:
strega13 am 16 Feb 2018 22:29:12 Hallo Volki, danke für die Info. Wir wollen von Dubrovnik nach Herceg Novi, und am anderen Ende nach Shkoder ausreisen. Dies mit den Lebensmitteln steht im Reiseführer vom Michael Müller / Montenegro, ebneso wie in der Website montenegro.travel. Wäre auch lästig, wenn man alles ausräumen müsste. ;-) Grüße von Strega 13
Campingbusreisende am 17 Feb 2018 10:58:42 Hallo, keine Angst vor den Grenzabfertigungen. Die von Volki gemachten Erfahrungen können wir voll bestätigen. Wir waren 2017 auf ähnlicher Route unterwegs. Hier --> Link nachzulesen. Gruß Frank
volki am 17 Feb 2018 11:53:01 strega13 hat geschrieben:Hallo Volki, danke für die Info. Wir wollen von Dubrovnik nach Herceg Novi, und am anderen Ende nach Shkoder ausreisen. Dies mit den Lebensmitteln steht im Reiseführer vom Michael Müller / Montenegro, ebneso wie in der Website montenegro.travel.
Ich habe jetzt extra in "Montenegro.travel" nachgelesen, das sagt aber: quote: Bringing in food and drinks Food which makes part of passenger baggage and is intended to be used during the travel, shall not be subject to inspection. In Montenegro it is allowed to bring in products for infant feeding and dietetic food used for medical reasons, provided that it does not require special methods of storage. These products must have a declaration and undamaged packaging. Tourists are allowed to have in their luggage dried fruits, vegetables, mushrooms, raw coffee, spices and teas whose total weight must be less than one kilogram and one liter of alcoholic beverage in original packaging with declaration. Bringing in two liters of another beverage is allowed and it must also have declaration and must be packed in the original packaging. Bringing in up to five liters of bottled water in its original packaging is also allowed. Combined and other food that is packaged, with a declaration, intended for direct consumption, and requires no special storage temperature regime, packed in its original packaging, unless it is currently being used, can be brought in, in the total amount of up to one kilogram - sandwiches, cookies, etc. Der Rest ist doch der übliche Bla-Bla, den Schreibtisch-Bürokraten "erfinden", die keinen Bezug zum "täglichen Leben" an Grenzübergängen haben. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die an der Grenze eine Waage hätten, die auf ein Kilogramm genau wiegen könnte. Betreffend Reiseführer; Wie lange haben die noch die sog. Umwelt-Abgabe / Eintrittsgebühr aufgeführt, die vor ein paar Jahren einmal erhoben wurde :lol: Das ist das heutige Problem mit solchen gedruckten Erzeugnissen. Bis die auf dem Markt sind, ist deren "aktueller Teil" leider schon längst wieder veraltet. :mrgreen: .
RichyG am 17 Feb 2018 11:58:09 Ich mache mir über solche "Kleinigkeiten" gar keinen Kopf und lasse es stets darauf ankommen. Papier ist geduldig und es steht soooo viel geschrieben und noch mehr wird erzählt. Hinfahren und sehen wie es wird. Wir befinden uns noch immer in Europa und es ist alles relativ einfach zu handeln. Je weniger Sorgen im Vorfeld, desto entspannter die Reise :wink:
schneggenhaus am 17 Feb 2018 12:39:45 wir haben ja diese Reise im September 2017 umgekehrt gemacht und kann das vom Volki nur bestätigen. Wir wurden leider wegen einer Baustelle in Fier umgeleitet und laut Navi sind wir auf die alte SH4 gekommen ?? .... was wir zu spät merkten. Wir fuhren ein paar Stunden diese 52 km, da teilweise die Hälfte Strasse fehlte und das mit Anhänger und Womo, sehr abenteuerlich aber alles ging gut und dann kamen wir ja wieder auf die Neue SH4 Richtung Girokaster und Grenze Grichenland nach Ioninna und Igoumenitsa, wo wir dann ein paar Tage blieben um mit dem Motorrad noch einmal der Küste entlang nach Saranda/Albanien. Später fuhren wir weiter Richtung Peloponnes bis Athen. An der Grenze nie Schwierigkeiten und wenn man alles parat hatte, war man schnell durch oder sonst musste man ein wenig warten, was nicht schlimm war. Der Verkehr in den Staaten Montenegro, Albanien oft chaotisch auch in Griechenland, ein jeder hupt den er kennt, parkiert wird links und rechts und Zufahrten zum Camping zuparkiert sind ..... aber den Betreffenden stört es nicht und dann muss man ein wenig Geduld haben und meistens lösen sich sich diese Hindernisse mit dem weg fahren!!! Das Motorrad war Vorteilhaft, da wir überall mit diesem hin kamen wo wir wollten und konnten noch zusätzlich schöne Ausflüge machen bei dem andauernd prächtigen Wetter und wenn es uns gefallen hat, fuhren wir noch einmal da hin. Auf den Campingplätzen hatten wir für Motorrad und Anhänger keine zusätzliche Kosten und in Kroatien war es unterschiedlich. In Kroatien mussten wir dann auch für den Anhänger Mautgebühren zahlen, gleich wie beim Womo. In Griechenland zahlten wir nach Länge und Höhe vom ganzen Gespann, das waren so ca. 10 Euro pro Abschnitt und auch ein bisschen mehr. So ganz genau weiss ich das nicht mehr. Für mich war es die erste Griechenlandreise, und es hat mich fast erschlagen von diesen vielen Eindrücken mit allem drum und dran. Gerne wieder :) Die Campingplätze sind teilweise sehr einfach, aber sauber und die Leute sehr nett und Hilfsbereit wenn man etwas brauchen sollte, und relativ günstig in der Nebensaison. An was man sich gewöhnen muss ist, das Griechenland so richtig zugemüllt ist an den Strassenseiten und man darüber hin weg sehen muss, sonst kommt man nicht unbedingt klar damit. Und am Peloponnese ist jede Verkehrstafel mutwillig übermalt ....... warum, das habe ich nicht verstanden.
strega13 am 22 Feb 2018 00:10:47 Danke euch allen für die zahlreichen Berichte und Informationen. Grüße Strega13
|
|