Kajakus hat geschrieben:starke Punktbelastung verträgt fast kein Womodach.
Genau so ist es. Wobei man an Stellen, wo innen durchgehende stehende Wände von Dusche/WC oder Kleiderschrank sind, das Dach schon vorsichtig betreten kann.
Man muss sich vergegenwärtigen, Standardaufbau vieler Womo-Dächer ist oftmals 3..4cm Isolierung mit aussen dünnem Alublech oder GFK und innen eine dünne 4..5mm starke Verkleidung. Zur "Verstärkung" sind dann in Abständen Kanthölzer in Dachlattenstärke eingebracht und das auch noch liegend bei ~2,2m Spannweite. In den freitragenden Bereichen, Alkoven z.B., tragen also hauptsächlich die paar liegenden Hölzer 3..4x5..6cm die Last. Da kann Punktbelastung wie 88kg beim TE auf der Fläche einer Schuhsohle schon Schaden anrichten. Sicher wird man nicht gleich durchbrechen, aber Dichtfugen von Hekis z.B. können Schaden nehmen. Der Hinweis zur Druckverteilung ist nat. richtig, wobei ich auf die genannte Hartschaumplatte noch eine feste Platte legen würde, z.B. 10mm Multiplex o.ä. Das bringt eine noch bessere Druckverteilung. Ist vielleicht etwas übertrieben, aber z.B. wenn man mittig im freitragenden Bereich arbeiten will, würde ich es so machen.
at TE.. Ich denke, Du musst ja nicht wirklich das Womo-Dach besteigen. :wink: Von einer Leiter aus kommst Du doch von beiden Seiten schon bequem an weite Bereiche heran. Und die Mitte kannst Du ja erreichen, in dem Du im Randbereich 40..50cm von den Seitenwänden auf einer druckverteilenden Platte kniest. So habe ich das gemacht bei Montage von Sat-Anlage und Solarmodulen. Den weggeschrubbten Dreck kannst Du dann bequem mit dem Gartenschlauch auf der Leiter stehend runterspülen. :)
Gruss Thomas