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Hallo miteinander, seit längerem denke ich schon darüber nach einen jungen Gebrauchten aus dem Hochpreissegment zu kaufen. Wie sieht es denn da mit dem Wiederverkauf aus? Nehmen wir an, ich erwerbe einen Vollintegrierten von Concorde, Morelo oder Phoenix. Ich gehe davon aus, dass ich den beim Kauf eines neuen Womos in Zahlung geben könnte. Wie sieht es aber aus, wenn ich doch an das Geld müsste? Sagen wir, das Womo hätte dann noch einen Marktwert von über 100.000 Euro. Findet man einen Händler, der sowas zu halbwegs fairen Preisen in Zahlung nimmt? Wie sieht es mit dem Verkauf von privat aus? Wenn ich ohne Garantie oder Gewährleistung so ein Fahrzeug anbiete, kommt da wirklich jemand und kauft von privat zu solchen Beträgen? Ich freue mich auf Eure Erfahrungsberichte :) Ich denke das macht weniger Probleme als Standardweißware. Irgendjemand sucht bestimmt gerade das was du gerade anbietest, Geld ist genug unter den Leuten, Zinsen gibts keine. Ich schau immer bei unserem Händler, die Niesmänner gehen raus kaum sind sie da, die Bürstner stehen teilweise übers Jahr. Den reissen sie dir aus der Hand.....der Markt solcher Fahrzeuge ist leergefegt! Du kannst froh sein, wenn du als Interessent einen findest. Hallo, ich behaupte eher das Gegenteil. Je hochpreisiger Fahrzeuge sind, um so geringer wird die Gruppe der in Betracht kommenden Käufer. Hinzu kommt der Umstand, dass diese solventen Menschen sich dann doch lieber ein Neufahrzeug mit Preisnachlass, Finanzierung, Garantie, Gewährleistung, Händlerservice,unbenutzten Polstern, Matratzen, Toiletten..................kaufen wird. Zur Zeit sind eher kompakte Teilintegrierte sowie Kastenwagen die Renner. Händler als Ankäufer sind die wohl schlechteste Lösung. Denn diese müssen doch einen Gewinn erzielen, wie sollten sie sonst ihr Geschäft und die Serviceleistungen aufrechterhalten? Letztendlich sind wir aber alle nur Kaffeesatzleser und die Behauptung, dass die Käufer Schlange stehen, um ein Hochpreisfahrzeug jenseits der 100000 Euro kaufen zu wollen, gehört nach meiner Auffassung in das Reich der Fabeln. Nebenbei bemerkt: Als vorsichtiger Mensch hätte ich Angst, mit einem Reisebus zwischen den Olivenbäumen auf italienischen Campingplätzen umherzufahren oder mich durch Dörfer oder Paßstraßen durchzuquetschen. Da klappern auch die Champagnerkelche in den Glas-Vitrinenschränken so unerträglich laut. Vorsicht vor Stammtischparolen! Gruß Holger
Wenn das realistisch eintreten kann, kaufe eine Nummer preiswerter.
Da ich diese Fahrzeuge real kaufe und nicht nur aus dem Kaffeesatz kenne weiß ich, dass es sich nicht um Fabeln handelt!
Du solltest vorher Deine Finanzplanung überprüfen. Entweder hast Du das Geld für das WoMo flüssig und verausgabst Dich mit dem Kauf nicht bis auf's letzte oder Du kannst es so finanzieren, dass es nicht wehtut und Du die Finanzierung auch im Notfall (Arbeitslosigkeit, Krankheit) weiterführen kannst. Ein Notverkauf ist meistens teuer, egal welches Fahrzeug. Servus ich hatte vor 2 Jahren auch ein hochpreisiges Fahrzeug - keine Chance es auf dem freien Markt zu verkaufen - ich habe es dann für einen Teilintegrierten in Zahlung gegeben und der Händler hat den Mehrpreis dann erstattet - war allerdings nur möglich da dich dieses Fahrzeug auch bei dem gleichen Händler gekauft hatte . Die Käufer sind sehr oft Spinner aber meist fehlt es am nötigen Kleingeld . Die meisten Fahrzeuge werden doch finanziert und Finanzierung von Privat geht meist Nicht ! Das gleiche gilt m.E. auch für hochpreisige PKW / SUV usw. ( selbst für die mit dem Stern ) - die Interessenten haben nicht das Kleingeld und die Finanzierung fehlt ..... Im alten Jahrtausend war dies noch anders - da konnte man bei den Händlern noch mit Bargeld winken , heute ist dies eher abstossend - an der Finanzierung verdient man ja auch . Ausserdem wenn ich soviel Geld ausgebe möchte ich der "Erste" auf dem Kloo und im Bett sein und nicht ... Hallo, die Verluste bei einem Hochpreisigem Fahrzeug sind eher noch höher, mein Händler hat mir für meinen N&B Arto nach 12 Monaten noch 2/3 vom Neupreis geboten. Man glaubt das die Fahrzeuge schnell verkauft werden, die Marken Händler sind heute so weit, das sie Fahrzeuge untereinander umsetzten um eine schnelle fluktuieren der Fahrzeuge vorzutäuschen. Aber andersherum, wer geht schon mit 100 T/€ und mehr und kauft Privat ohne Garantie? Gruß Klaus
ICH ... :D ... würde, wenn´s das Objekt "wert ist" ... Sagen wir das Auto hat mal xxx € gekostet, ist 2 Jahre alt und könnte jetzt für .. "die Hälfte" .. :idea: Da sitz ich heute noch im Auto und besuch den Eigner, schau mir´s Auto an und kauf - wenn alles paßt :!: :) Oder anders : ein Objekt muß "interessant sein" - im Sinn von attraktiv in Preis + Zustand + Ausstattung Dann ist der Gesamtpreis - falls im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten - doch eher sekundär ! Oder noch anders : ein Eigner wird vermutlich einen eher herben Wertverlust akzeptieren müssen ... vor allem dann, wenn´s schnell gehen soll. Viele sind dazu nicht bereit, deshalb ist der Markt an solchen/interessanten Angeboten sehr eng bis nicht existent .. :( "Mondpreise" aufrufen und warten - kann jeder
finde ich sehr fair......weil viel mehr hat er damals dafür als Neuwagen auch nicht gegeben! :wink:
... und genau diese werden hiermit deponiert ... :wink: Ich bin bin überzeugt, dass die Käufer von "jungen Gebrauchten" aus dem hochpreisigen Segment, gegenüber den Verläufern, das deutlich bessere Geschäft machen, da der Wertverlust ähnlich wie bei den Luxus Pkw´s, in den ersten 2-3 Jahren unverhältnismäßig hoch ist. Leichter kann man als Käufer sein Geld nicht "verdienen"... Gruß Roman Hat leider das falsche Fahrgestell und Antriebsstrang für 9 Meter Länge. Da würde das Eurocargo mit LKW Motor und Getriebe für meinen Geschmack besser passen. Mehr Hubraum ... usw Dann ist es mit der 7.5 to. Grenze und noch ein wenig Zuladung vorbei. Ist die Daily und ZF 8g automatik Basis ueberfordert bei 7.5 to ? Was meist du warum IVECO beim Daily den Deckel schon bei 7,2 To zumacht und nicht 7,49 ? Der kleinste Cargo-Motor knackt schon mal die 4 Liter und wenn du dir die Getriebe und den Antriebsstang anschaust siehst du den Unterschied. aber der Besagte ist doch 7,49! und IVECO Bietet seine Fahrzeuge nur bis 7,2 To an. Und weil es dann so nett ist hat man für ein Anhängerchen mit PKW auch reichlich Kapazitäten am Cargo
Da ist ein 70C drunter - aufgelastet auf 7,49 to :) Meier Fahrzeugbau macht sowas beispielsweise ... --> Link Die technischen Änderungen dieses Fahrzeugbauers ertüchtigen den Antriebsstrang nicht. Wobei es egal ist ob 70er oder 72er auflastet wird das C-Profil des Leiterrahmens dürfte das gleiche sein Geändert werden kann sehr viel besonders wenn der Fahrzeughersteller dafür dann die Verantwortung für bestimmte Dinge ablehnt . Nur welche Belastungen auf Dauer abgefordert werden können ist auch die ( Wartungs )Frage. Standzeiten von Bremsen oder die Comfortmatic Story.... Reifen nahe der Belastungsgrenze usw
Ja, das ist der Preis. Ein Kollege hat gerade bei seinem Charisma aus 2006 10.000,- in Fahrwerk und Bremsen investiert. Aber die 10.000,- sind doch immer noch weit entfernt zum Mehrpreis des MAN! Vielen Dank für die vielen Beiträge, aber ihr weicht gerade vom Thema ab :D Ihr bestätigt größtenteils meine Vermutung. Mit großen Verlusten bringt man so ein Fahrzeug scheinbar auch mal von Privat an den Mann, aber sobald es sich um reelle Preise handelt, ist man als Privatverkäufer raus. Ich selbst würde nicht von Privat zu solchen Summen kaufen. Hauptsächlich mangels Gewährleistung, aber auch wegen Misstrauen einem scheinbaren Schnäppchen gegenüber. Es ist schon richtig, dass jemand, der mal eben einen jungen Gebrauchten kaufen kann, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein Neufahrzeug anschaffen könnte. Allerdings es wäre mir das viele Geld nicht wert und so denken andere wahrscheinlich auch. Ein Womo mit finanzieller Anstrengung anzuschaffen, davon kann ich auch nur abraten. Aber wer unter uns kann schon mit Sicherheit sagen, dass er das Geld, welches im Womo steckt, garantiert nie wieder braucht. Ich mit Anfang Vierzig sicherlich nicht. Selbst wenn ich in Rente wäre, würde ich mich das nicht behaupten trauen. Das Schicksal könnte noch so einiges auf Lager haben...
Na da klingt so, als wenn die Anschaffung eines Womo´s eine Form der Geldanlage wäre oder eine Altervorsorge...Ein Womo kann vieles sein aber sicher kein Renditeobjekt....will heißen, das Geld darf man eigentlich nicht wieder "brauchen"... Nein, die Anschaffung sollte möglich sein, ohne dass man wirtschaftlich Gefahr läuft, ein Risiko ein zu gehen. Das ist ja auch fast problemlos möglich, da der Markt sagen wir von 10.000 Euro (gebraucht) bis weit über 100.000 Euro für jeden Geldbeutel etwas bietet. Ab dem Tag, an dem man vom Hof des Händlers fährt geht es bergab....Fakt ist auch, dass man im Verhältnis, bei hochpreisigen Mobilen im gleichen Zeitraum deutlich mehr Geld verbrennt, als bei einem Modell in der Einsteiger Klasse. Gruß Roman Also es gibt dann eine kleine "Dilema" in der 3,5- 7.5 To Grenze. Was ich damit meine ist folgendes: Der Sprinter geht höchstens bis 5,5 To. (aufgelastet vielleicht bis 6 To) Der Daily 7,2 aufgelastet bis 7.5 To. Die Fahrzeuge (wie der N&B Flair u.ä) haben wahrscheinlich ein Eigengewicht von cca. 6To, bleiben also vernünftige 1-1,5 To Zuladungsreserven (bei Daily Basis). Damit bewegt man das Chassis an seiner Grenzen, also nicht ideal, man sollte schon ein wenig Sicherheitsreserven haben. Wenn man aber zu einem klein LKW Fahrgestell zugreift (wie der Eurocargo) ist das Eigengewicht aber doch höher und die Zuladungsreserven kleiner (der Eurocargo muss doch abgealstet werden für die 7,5 oder?). Also was macht man hier wenn man unter der 7.5 To Grenze bleiben will?
Man nimmt das Basisfahrzeug mit der größtmöglichen Netto-Zuladungsmöglichkeit ! Also den Iveco 72C17 aufgelastet auf 7,49 to. (daher führt am Iveco Daily ja auch fast kein Weg vorbei) Mit einer verbleibenden Zuladung von 1,5 to liegst Du schon im obersten Bereich aller Womos. Wer "mehr braucht", muß > 7,5 to werden. Nochmal zur ursprünglichen Frage: Vor einem Jahr haben wir unseren XXL gekauft. Es ist zwar kein Integrierter und erst recht kein Liner, aber eben doch ein recht hochpreisiges Fahrzeug. Daher maße ich mir an, in gewisser Weise mal für die Käuferseite sprechen zu können (auch wenn es noch ein 5-stelliger Preis war). :razz: Gekauft haben wir bei einem Händler, gefunden über mobile.de Erstens: ich hatte nicht den Eindruck, dass es viele Interessenten gegeben hat. Sonst hätte der Händler nichts großartig nachlassen müssen (was er getan hat). An dem Schau-WE in der Zeitspanne wo wir da waren, waren wir nach eigener Wahrnehmung die einzigen, die sich den XXL ernsthaft angesehen haben. Zum zweiten: Ich selbst hatte beim Kauf über den Händler das bessere Gefühl. Das eine Jahr gesetzliche Gewährleistung beruhigte mich. Ebenso das Gefühl, dass der Händler das Fahrzeug sicherlich komplett gecheckt in einen verkaufsfertigen Zustand gebracht hat. Von privat kauft man mit Gewährleistungsausschluss - da fährt man vom Hof und trägt sofort das volle Risiko. Deshalb meine Meinung: Wenn man privat verkauft/verkaufen muss, dann hat man entweder ein sehr begehrenswertes Fahrzeug. Oder man gibt eine Gewährleistung/Funktionsgarantie. Oder man offeriert einen verlockenden Preis. du willst jetzt nicht wirklich Dethleffs mit Hochpreismobilen vergleichen? a) Hat dein Beitrag keinerlei Mehrwert für das Thema. b) Habe ich das nicht getan. c) Wäre das sowieso für die Fragestellung völlig irrelevant. d) Wo fängt für dich ein hoher Preis an? Ich denke schon, dass ein Neupreis weit jenseits der sechsstelligen Schwelle für den überwiegenden Teil der Menschheit ein sehr, sehr hoher Preis ist.
Häääähhhhhh ? :eek: Ein Womo für fast 150.000 € soll nicht hochpreisig sein ? Das musst du uns erklären.
es gibt seit kurzer Zeit einen 7,5t Eurocargo, die Zuladung weiß ich nicht. Die Iveco-Daily ab Serie 70 sollen zumindest die Hinterachse vom Euro Cargo drunter haben.....habe ich gelesen.
Hochpreisig schon, aber ein Dethleffs zu dem Preis halte ich nur für überteuert! Aber das ist nur meine Meinung! Würde ich so nicht sehen. Ein Dethleffs für 150.000,- Euro hat das gleiche Raumangebot und auch "Gebrauchswert" wie ein 200.000,- Euro Comcorde/Phoenix/Flair/etc. ist für die 50.000,- Euro Ersparniss nur deutlich einfacher zusammengebaut. Die Möbel entsprechen z.B. denen der Esprit-Serie, die beginnt dann irgendwo bei 75.000,- oder so. Also ein sogenanntes "Premiummobil" ist der Dethleffs/Iveco sicher nicht, ist aber dafür fast genauso Praxistauglich wie ein Premiummobil. Er bestimmt eher die untere Mittelklasse der Iveco-Mobile, die ich sehr vernünftig finde. Tom
Zugegeben habe ich noch nie einen Dethleffs von innen gesehen, aber der geringe Mehrpreis von 18000 gegen einen Phoenix z.B. --> Link wird sich im Wiederverkauf so dermassen bemerkbar machen, dass ein Premiumkauf das schon zu einer gewinnbringenden Investition macht. Aber auch das ist nur meine Meinung/Ansicht. Thomas, ChilliFFM hat ja geschrieben, dass der Händler deutlich was am Preis nachgelassen hat. Ich denke das wird bei Dethleffs in der Preisregion üblich sein und bei Concorde, Phoenix usw. wohl eher nicht. Insofern wird da vermutlich netto ein deutlicher Preisunterschied sein. Nur nochmal zur Klarstellung: ich hatte einen Gebrauchten gekauft (4 Jahre alt). Deswegen meinte ich ja, das ich was aus Käufersicht zur Eingangsthematik beitragen kann. Hallo Thomas, schon mal auf den Preis in deinem Link geschaut? Bruttopreis! So einfach läßt sich das dann doch nicht vergleichen. Gruß Peter
Sorry, aber man sollte schon immer gleiche Bedingungen bei Vergleichen ansetzten, also z.b. die Preislistenpreise. Der Dethleffs XXL-Iveco beginnt bei 118.000,- Ein vergleichbarer Phoenix bei schlanken 163.500,- und jetzt bitte nicht glauben, dass der "Premium-Alkoven" dem "Mittelklasse Alkoven" einiges an Ausstattung voraus hat. Die Herrn "Premiumhersteller" lassen sich genauso jeden Kleinkram, auch Dinge die man bei "Premium" eigentlich als serienmäßig erwarten sollte, extra bezahlen. Der Preisunterschied beträgt demnach beim Grundpreis schlanke 45.500,- Euro und wenn man dann noch ein bisschen in der Mehrausstattungsliste wühlt, wird er ,einigermassen vergleichbar, ganz schnell gegen 50.000,- und drüber gehen, weil die Mehrausstattungen bei "Premium-Hersteller" halt auch "Premiumpreise" haben. Der im Link von thomas56 angehängte Phoenix Alkoven (Listenpreis über 211.000 Euro) ist doch das klassische Beispiel, das auch die Premium-Fahrzeuge, wenn sie einmal stehengeblieben sind genauso rapide im Preis rutschen wie die anderen auch. Also so richtig gewinnbringend finde ich das bei diesem Beispiel dann auch wieder nicht. Einen stehengebliebenen Dethleffs, der laut Preisliste 150.000,- gekostet hätte, kann ich nach einem Jahr Standzeit bei Händler auch um einiges preiswerter bekommen und dann haben wir den alten Listenpreisabstand dann wieder eingeholt. Tom Dann hat man viel Hubraum mit hohem Verbrauxh und als Ausgleich wenig Zuladung. Der Daily, besonders mit 204PS, ist in der Klasse bis 7,5t sicher die beste Wahl. |
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