gunther11 am 17 Aug 2017 10:51:53 Hallo, ich plane gerade die Wasserversorgung. 2 Tanks 1 Pumpe 2,9 Bar 1 Doppelfilter Truma Combi 6 D E 2 Entnahmepunkte
Aus Sicherheitsgründen möchte ich keine Drucksteuerung sondern eine Entnahmesteuerung. Also Strom läuft nur bei offenem Wasserhahn.
Spricht was dagegen? Oder ist eine Drucksteuerung besser?
HobiTobi79 am 17 Aug 2017 11:57:17 Hallo Gunther, ist sicherlich eine Grundsatzentscheidung in der beide Seiten gewinnen oder verlieren... Ich würde bei sowas auf Drucksteuerung setzen. Du brauchst keine Armaturen mit Microschalter, Druckpumpen sind nicht im Tank versenkt und somit leichter zu tauschen und zu warten. Und, allerdings rein persönliche Meinung geprägt durch meinen Beruf, eine externe Druckpumpe ist längst nicht so anfällig wie eine Tauchpumpe.
Grüße (Sir) Tobi
Mann am 17 Aug 2017 11:59:35 Du meinst Druck oder Tauchpumpe? Ich würde mich immer wieder für die Druckpumpe entscheiden, langlebig, Druck ähnlich wie zu Hause,keine Microschalterchen, ist aber sicher eine Glaubensfrage.
gunther11 am 17 Aug 2017 12:42:56 Ne keine Tauchpumpe. Geht bei mir nicht, da ich 2x 100l Wassertanks habe. Frage war halt Druckgesteuert oder über Microschalter am Wasserhahn. Aber ich denke Druckgesteuert mit 2 Schalter an den Entnahmestellen die eine Zeitschaltfunktion haben. Mit ist mein derzeitiges Womo mal halb abgesoffen, weil ich verpennt hatte den Pumpen-Hauptschalter zu betätigen und sich eine Leckage eingestellt hat. Gott sei dank waren nur noch ca. 20 Liter im Karren.
kiteliner am 17 Aug 2017 15:05:10 Verstehe das Prinzip nicht ganz. Du nimmst eine (externe) Druckpume, verwendest aber die Wasserhähne mit Mikroschalter um einen Zeitschalter zu schalten, der für eine definierte Zeit die Druckpumpe laufen lässt? Eigentlich keine schlechte Idee, aber ich persönlich halte nicht viel von diesen Campingwasserhähnen aus Plastik mit Mikroschalter. Wenn man hier davon liest sind die anscheinend auch schnell kaputt und du hast dir eine Fehlerquelle ins System gebaut. Okay, dann steht ggf. kein Wasser im Auto, weil die meistens offenbar in offener Stellung ausfallen, aber du hast kein Wasser, was den Urlaub auch verderben kann.
gunther11 am 17 Aug 2017 15:13:20 Ne sorry.. ALSO:
Tank -> Druckpumpe selbstansaugend 2,6 bar -> Filter -> Verbraucher
Die Pumpe kann geregelt werden durch: V1- Druckabfall (also immer Druck auf der Leitung) oder V2- Microschalter in Armaturen (Druckfreie Leitungen bei nichtgebrauch)
Werde mich wohl für V1 entscheiden, dann käme noch Ausgleichsbehälter hinzu und 2 Taster mit Zeit-Schaltung die ´der Pumpe nach Betätigung max 3 Min Strom liefern.
bernie8 am 17 Aug 2017 15:32:27 Hallo,
In unserem Hobby war das so gelöst wie V2. Druckpumpe, aber elektrisch über die Hähne geschaltet. Hab das aber auf V1 geändert. Nachteil bei V2 ist, dass der Druck erst nach dem Öffnen der Hähne aufgebaut wird. Eine Leckage im System fällt bei V1 eher auf, weil die Pumpe dann unerwartet anläuft. Nützt klar nix wenn man nicht im Fahrzeug ist. Aber eine Leckage tritt ja meist nicht plötzlich auf.
Uli.F am 17 Aug 2017 17:03:30 Ein großer Nachteil bei Tauchpumpen sind doch diese schisseligen, aber teuren Camping-Armaturen mit Microschaltern. Warum soll ich ich mir genau diese Teile einbauen, wenn ich eine Druckpumpe habe? Würde ich im Leben nicht machen - oder eben gleich bei Tauchpumpen bleiben. Die Druckpumpe kann doch i.d.R. über einen Zentralschalter stromlos geschaltet werden, und genau das mache ich, wenn wir "ausser Haus" sind - zumindest wenn ich dran denke :roll:.
Mann am 17 Aug 2017 17:17:46 in diesem Zusammenhang, kann man eigentlich normale Haushaltsarmaturen verwenden bei ohne Microschalter?
gespeert am 17 Aug 2017 20:53:40 Ja. Und sind teils billiger als beim C-Zubehoer
wocaraft am 17 Aug 2017 21:12:17 Die Wasserversorgung in 35 Jahren / 3 Wohnmobile wurde immer mit einer Tauchpumpe betrieben und das Problemlos. Unsere Esatzpumpe fahren wir schon über 30 Jahre spazieren. Genauso ist es mit den Wasserhahnen bzw. den eingebauten Mikroschalteren - null Probleme. Ursach für die Zuverlässigkeit könnte sein, das wir mit den Pumpen nur Wasser und keine Entkalkungs - / Schlauchleitungsreiniger pumpen. Und für die Wasserhahnen gilt die Regel: Immer ganz AUF / bzw. ganz ZU. Zwischenstellungen mögen die Schalter nicht. Ich würde, der Dichtheitsprobleme wegen nie eine Druckpumpe einbauen MfG kheinz
Tinduck am 17 Aug 2017 22:32:13 So unterschiedlich sind die Anforderungen.
Ich postuliere mal, wer gern im Mobil duscht, nimmt lieber ne Druckpumpe, Duschfeeling wie Zuhause. Mit Tauchpumpe wird man ja eher nur leicht angefeuchtet.
Und die billigen Plastikarmaturen mit den Mikroschaltern (vernünftige Armaturen gibts damit ja anscheinend nicht) sind auch Käse (allein schon von der Haptik her), auch wenn sie bei intensiver Pflege angeblich 30 Jahre halten.
Bei Druckpumpe mit Mikroschalter ist das System übrigens nicht drucklos, wenn die Pumpe ausgeht. Bei einem ordentlich dichten System steht da noch Stunden- oder Tagelang der Pumpendruck an. Von daher kann man sich die Mikroschalter auch gleich sparen, meiner Meinung nach.
bis denn,
Uwe
gunther11 am 18 Aug 2017 08:29:22 Tauchpumpen sind nichts für mich. Ich habe eine Druckpumpe mit 2,6 bar, dabei wird es auch bleiben. ABER ich könnte die doch trotzdem über Microschalter an der Armatur ansteuern. Es bräuchte als Druckabfall plus Impuls vom Microschalter um die Pumpe anspringen zu lassen. Das würde doch (mit entsprechendem Ausgleichgefäß) beide Vorteile verbinden. Bei einer Leckage gehen dann max. 2-3 Liter raus. Einziges Problem, die Wohnmobil typischen Armaturen sind ein wenig windig, mit gefallen die ordentlichen deutlich besser, suche aber noch nach welchen mit Microschalter.
kiteliner am 18 Aug 2017 08:39:27 Wenn dir die Dichtigkeit, bzw. der "Auslaufschutz" so wichtig ist, warum verwendest du nicht dann vernünftige "Haushalts"armaturen ohne Schalter, sondern machst irgendwo einen entsprechen abgedichteten Schalter hin, den du mit der gewünschten Zeitschaltung verbindest? Gut, du hast eine Handbewegung zum Schalter mehr (oder ggf. Fußkontakt verwenden), als bei den Mikroschaltern, aber du hast vernünftige Armaturen und kannst ordentliche Schalter verwenden. Bei der dusche, weiß nicht, ob du das brauchst, kannst du ja ggf einen Schalter weiter weg positionieren, dafür aber die Zeitschaltung verlängern.
gtom am 18 Aug 2017 08:44:50 Hmm...
ich verbaue nur Druckpumpen und hab ja dafür nen Schalter zum Ausschalten... Wenn das Fzg verlassen wird dann ist das mittlerweile ein gewohnter "Griff zum Hauptschalter" um die Verbraucher abzuschalten...
Und für die Preisdifferenz zwischen den Schalter- Armaturen und "normalen" Armaturen kann man auch in vernünftige Schläuche und Schlauchschellen investieren, dann minimiert sich auch die Gefahr einer Leckage... Das in Verbindung mit einer jährlichen Kontrolle der Verbindungen ist mir ausreichend, der Komfortgewinn überwiegt im Verhältnis zur Gefahr...
lg Thomas
jandijk am 18 Aug 2017 10:11:40 Wir schließen uns der "Druck" Fraktion an... Ist gefühlt auch näher an was "richtigem"... Je nach verwendeter Pumpe ergeben sich da auch echte Unterschiede bzgl. dem was da aus dem Hahn kommt... Allerdings habe ich schon Abwasserleitungen in Womos gesehen die Selbst mit einer 80L/h Aquariumpumpe am Limit sind mit ihren 0.5 cm Querschnitt... Wir haben eine ziemlich alte Shurflo eingebaut..auch wenn es manchmal etwas brummt..Das Ding schießt dir 10.6 L pro Minute durch die Leitungen... da sollte das Leitungsnetzt natürlich mitkommen... Ansonsten befreit dich so eine Anlage auch etwas vom Zwang in Campingläden zu gehen wenn was ist...Durchaus ein Pluspunkt.. Zusätzlich kann es je nach Bauweise des Womo echt schick sein leicht an die Pumpe zu kommen.. Tank..Pumpe..evt nen druckspeicher , etwas Leitung ....fertig... Zusätzlich halten wir so die "Besiedelbare Oberfläche" innehalb des Tanks gering...Gut reg. desinfizieren ist ja eh Pflicht...aber so ne Pumpe bietet schon Lebensraum... Grüße
andwein am 18 Aug 2017 10:31:03 Einmal aus meiner Sicht: Tauchpumpen: preisgünstige Pumpe, 12V Verkabelung zu jeder Wasserstelle, preisgünstige Schlauchinstallation weil kein Druck auf Leitungen (einfachere Schlauchverbindungen), keine Schellen, aber gegrenzte Leistung und Durchfluß Membran/Druckpumpe: Pumpe teuerer, 12V Leitungen entfallen, Aufwand in Druckspeicher, Aufwand zur Schlauchabdichtung, Druck wie im Haushalt, alle Armaturen wie im Haushalt (Auswahl) Mein Fazit: Tauchpumpe in preisgünstigeren Womos, Druckpumpe preislich höherer Aufwand, Bei Womohersteller überwiegt der Kostenfaktor, deshalb wirden die Tauchpumpen überhaupt noch eingebaut. Gruß Andreas
jandijk am 18 Aug 2017 10:39:39 Was ich eigentlich sagen wollte: Verzichte auf die Mikroschalter....Hast ja soweit alles. grüße
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