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Silokonabdichtung Dachluken erneuern


DerDuke am 17 Sep 2006 11:09:36

Hallo,

bei meinem Karmann Colorado S Bj. 7/98 habe ich nach dem Sommerurlaub festgestellt, dass sich die Dichtmasse um die Dachluken auf dem Dach auflösen bzw. Risse entstanden sind.
Wie sollte ich vorgehen? Einfach neues Silikon drüberschmieren oder vorher die alte Dichtmasse entfernen (Wie?).
Welches Silikon sollte ich zur Abdichtung verwenden?

Kleiner Tipp zwischendurch: Wenn ihr mal nach Sassnitz auf Rügen wollt, dann fahrt mit eurem Womo lieber nicht runter in den Hafen, sondern parkt oben und geht zu Fuss (7 Min.). Die Strasse runter zum Hafen ist eine Katastrophe, übelstes Kopfsteinpflaster. Ich glaube auf dieser Strasse haben sich alle Silikondichtungen an unserem Womi gelöst.

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dima am 17 Sep 2006 13:59:44

Hallo,
....unter Suche (am linken Rand des Bildschirmes) bekommst Du hierzu einige Tipps.....Suchbegriff u.a.: Dachluken abdichten
Viel Erfolg!

Troll am 17 Sep 2006 14:05:08

Hallo,
also ich würde die Dachluken ausbauen, dann die Dichtflächen reinigen und mit "Dekalin" wieder eindichten. Silikon ist dafür nicht wirklich geeignet. Ich habe es so gemacht als ich meine Dachluken ausgetauscht habe. Das Dekalin nicht überlackieren, es braucht etwas Feuchtigkeit um elastisch zu bleiben, sagt mein Zubehörhändler.

Viel Erfolg!

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achimHH am 17 Sep 2006 15:05:46

Hallo...
der Tipp von Norbert (Troll) ist genau der richtige.

Für solche Abdichtungsarbeiten nimmt man wirklich
am besten "Dekalin".

Sikaflex, ist zwar auch eine tolle Sache, aber es wird hart
und bleibt nicht elastisch....
Fenster oder Dachluken bekommt man dann meistens nur beschädigt
wieder ausgebaut.....falls es einmal notwendig ist.

"Silikon" kann man gut zu Haus verwenden, am Fahrzeug,
egal wofür hat es nichts verloren.... :wink:

vom achim

Rudi Roehrich am 17 Sep 2006 15:15:04

Hallo "DerDuke" ,
niemals "Silikon" zum abdichten im / am Mobi verwenden .
Silikon haftet sehr schlecht .
Verwende :

Sikaflex-Dichtmasse

oder

Terostat-2759 , welches auch ich verwende .

dieter2 am 17 Sep 2006 19:30:02

Dekalin oder Terostat,auf jeden Fall Dichtmasse auf Butylbasis.

Dieter

Gast am 17 Sep 2006 19:56:58

DerDuke hat geschrieben:Hallo,

bei meinem Karmann Colorado S Bj. 7/98 habe ich nach dem Sommerurlaub festgestellt, dass sich die Dichtmasse um die Dachluken auf dem Dach auflösen bzw. Risse entstanden sind.


Das sieht wohl bei jedem so aus, das das was an Dichtmasse vorquillt verwittert, weil gerade Dichtmasse auf Butylbasis von Sonne und Witterung angegriffen wird.
Das was aber dichtet siehst Du gar nicht, ist zwischen Rahmen und Dach, und dem nicht ausgesetzt. :wink:

DerDuke am 17 Sep 2006 21:33:47

Schonmal vielen Dank für die Tipps.

@WOMOMario: Heist das, prinzipiell erstmal keine Gefahr? Bisher hab ich ja auch noch kein Wasser im Womo gehabt. Muss ich dann wirklich die kompletten Dachluken ausbauen (habe ich etwas Angst davor, nicht das ich es "verschlimmbessere" und ich nachher Probleme habe) oder kann man es auch ohne Ausbau nachbessern?

Gast am 17 Sep 2006 22:35:36

Ich denke mal das es bei Dir, wie bei den meisten anderen auch aussieht.
Die kleine Wurst die beim Zusammenbau hervorquillt, was ja ein Zeichen dafür ist, das zwischen Rahmen und Dach ausreichend Dichtung vorhanden ist, sieht hässlich aus, verwittert, rissig eventuell sogar bemoost.
So sieht es bei mir nicht nur an den Dachluken aus, sonder auch am kompletten Aufbau, und der ist dicht seit nun 15 Jahren.
Ich war auch erst der Meinung dieses unschöne Material zu entfernen, wurde dann aber eines besseren belehrt.
Wenn ich das abschneide verwittert nur die nun wieder freiliegende Fläche der Dichtmasse.
Ich habe sie letztendlich nur mit einer Bürste und Seifenwasser behandelt, sieht dann nicht mehr so schlimm aus.

Du kannst aber auch gerne mal eine Dachluke rausreißen, dann siehst Du was da wirklich dichtet. :D

Ps. mach doch mal ein Bild, nicht das Du was völlig anderes meinst

dima am 17 Sep 2006 23:22:33

WOMOMario hat geschrieben:Ich denke mal das es bei Dir, wie bei den meisten anderen auch aussieht.
Die kleine Wurst die beim Zusammenbau hervorquillt, was ja ein Zeichen dafür ist, das zwischen Rahmen und Dach ausreichend Dichtung vorhanden ist, sieht hässlich aus, verwittert, rissig eventuell sogar bemoost.
So sieht es bei mir nicht nur an den Dachluken aus, sonder auch am kompletten Aufbau, und der ist dicht seit nun 15 Jahren.
Ich war auch erst der Meinung dieses unschöne Material zu entfernen, wurde dann aber eines besseren belehrt.
Wenn ich das abschneide verwittert nur die nun wieder freiliegende Fläche der Dichtmasse.
Ich habe sie letztendlich nur mit einer Bürste und Seifenwasser behandelt, sieht dann nicht mehr so schlimm aus.



Du kannst aber auch gerne mal eine Dachluke rausreißen, dann siehst Du was da wirklich dichtet. :D
Ps. mach doch mal ein Bild, nicht das Du was völlig anderes meinst



...das würde ich auf jeden Fall unterstreichen wollen

Nasenbär am 18 Sep 2006 11:33:35

Mario hat genau recht, ich wollte es genauso schreiben. Ist nur ein Schönheitsfehler. Die Werkstatt macht die Reste meißt nur im sichtbaren Bereich weg.

, Heinz

rs270550 am 18 Sep 2006 15:33:13

Der Ausbau der Luke ist eigentlich nicht sehr schwer: nach Entfernen aller Schrauben kannst Du die Luke mit "langsamem" Druck hochdrücken. Immer wieder an anderen Stellen drücken. Das alte Dichtungsmaterial sauber entfernen und neues Material aufbringen. Wir verwenden Dekalin!!
Schrauben gleichmässig wieder anziehen, bis ringsherum überall das Dichtungsmaterial herausquillt. Überschüssiges Dekalin kannst Du ganz einfach "abtupfen". Finger drauf und es bleibt etwas Dekalin am Finger kleben. Mit diesem Rest tupfst Du nun auf das weitere Dekalin und so erhältst Du eine saubere Kante. Solltest Du ein anderes Material verwenden, so klebe vor der Demontage rings um die Luke mit Tesa-Krepp ab. Nach Aufbringen der Luke und aushärten des Materials schneidest Du mit einem Teppichmesser um die Luke herum. Dann einfach das Tesa, worauf ja das überschüssige Mat. befindet, abziehen.
,
Rolf

dieter2 am 18 Sep 2006 18:37:54

rs270550 hat geschrieben:Nach Aufbringen der Luke und aushärten des Materials schneidest Du mit einem Teppichmesser um die Luke herum. ,
Rolf


Da würde ich vorsichtig mit sein,Teppichmesser und die dünne weiße Lackschicht auf den Allu mögen sich nicht :)

Dieter

rs270550 am 19 Sep 2006 10:47:51

Hallo Dieter,
da hast Du natürlich recht! Aber den Schnitt wirst Du überhaupt nicht sehen und die Frage ist doch: Undichte Luke = Wassereinbruch oder hervorquellende Dichtungsmasse oder sauberer Abschluss. Die Wahrscheinlichkeit, daß der Schnitt "irgendwann" zu Alufrass führt ist auch geringer, als daß an einer anderen Stelle (Loch) dieses passieren wird.
,
Rolf

Rudi Roehrich am 19 Sep 2006 12:03:08

rs270550 hat geschrieben:Der Ausbau der Luke ist eigentlich nicht sehr schwer: nach Entfernen aller Schrauben kannst Du die Luke mit "langsamem" Druck hochdrücken. Immer wieder an anderen Stellen drücken. Das alte Dichtungsmaterial sauber entfernen und neues Material aufbringen. Wir verwenden Dekalin!!
Schrauben gleichmässig wieder anziehen, bis ringsherum überall das Dichtungsmaterial herausquillt. Überschüssiges Dekalin kannst Du ganz einfach "abtupfen". Finger drauf und es bleibt etwas Dekalin am Finger kleben. Mit diesem Rest tupfst Du nun auf das weitere Dekalin und so erhältst Du eine saubere Kante. Solltest Du ein anderes Material verwenden, so klebe vor der Demontage rings um die Luke mit Tesa-Krepp ab. Nach Aufbringen der Luke und aushärten des Materials schneidest Du mit einem Teppichmesser um die Luke herum. Dann einfach das Tesa, worauf ja das überschüssige Mat. befindet, abziehen.
,
Rolf


Abtupfen = ja , schneiden = nein

Wie schon erwähnt : Beim Schneiden zwerstörst Du nicht nur den Decklack ,
sondern auch das Chromat- bzw. die Eloxalschicht vom Alu .
Und dann ist eine Frage der Zeit , wann es an der Schnittstelle korrodiert .
Hinweis :
Bei uns im Flugzeugbau ist deshalb ein Schneiden verboten !

rs270550 am 19 Sep 2006 14:36:03

Hallo Rudi,
schau mal oberhalb Deines Beitrags!!
Ihr habt ja recht!! Nur wird bei den Womo´s bestimmt keine Eloxalschicht auf dem Alu sein, dann wäre die Lackierung ja überflüssig. Allerdings möchte auch ich nicht wissen, was passieren kann, wenn eine Flugzeugtragfläche wegkorridiert! Aber, wie schon gesagt, gibt es am Womo bestimmt sehr viele andere Stellen, die man nicht sieht und wo es korridiert.
, Rolf
Und erschlagt mich bitte nicht.

dima am 19 Sep 2006 15:11:13

...ich hab´s einfach so gemacht....einfach nur als "vorbeugende" Maßnahme!

dieter2 am 19 Sep 2006 18:54:31

rs270550 hat geschrieben:Hallo Rudi,
schau mal oberhalb Deines Beitrags!!
Ihr habt ja recht!! Nur wird bei den Womo´s bestimmt keine Eloxalschicht auf dem Alu sein, dann wäre die Lackierung ja überflüssig. Allerdings möchte auch ich nicht wissen, was passieren kann, wenn eine Flugzeugtragfläche wegkorridiert! Aber, wie schon gesagt, gibt es am Womo bestimmt sehr viele andere Stellen, die man nicht sieht und wo es korridiert.
, Rolf
Und erschlagt mich bitte nicht.


Mann könnte ja auch mit einen Kunststoffspachtel die Masse abstechen.

Dieter

Rudi Roehrich am 19 Sep 2006 19:56:02

rs270550 hat geschrieben:Nur wird bei den Womo´s bestimmt keine Eloxalschicht auf dem Alu sein, dann wäre die Lackierung ja überflüssig.


Moin Rolf ,
leider liegst Du in Thema : Eloxal + Grundierung + Decklack falsch .
Bauteile die eloxiert sind , korrodieren auch nach einem längeren Zeitraum .
Es kommt auf die Umwelteinflüsse an .

Übrigens :
Ich bin in einem Alter , wo ich keine Mitmenschen schlage :wink:

DerDuke am 19 Sep 2006 19:57:30

@dima: Genau so hatte ich es eigentlich vor, wie es auf dem Bild zu sehen ist.

Ich stelle in den nächsten Tagen mal ein Bild von meinen Dachluken ein, damit ihr sehen könnt wie die Dichtmasse aussieht.

Rudi Roehrich am 19 Sep 2006 19:57:55

dima hat geschrieben:...ich hab´s einfach so gemacht....einfach nur als "vorbeugende" Maßnahme!


Was hast Du verwendet ?

dima am 19 Sep 2006 20:07:54

Hallo Rudi,
ich habe Sikaflex 221 verwendet.

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