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Hallo, ich und meine Frau möchten Ende Oktober Anfang November einen Roadtrip nach Frankreich machen. Wir haben nahezu keine Frankreich Erfahrung und sprechen auch nicht Französisch. Es wäre schöne wenn uns jemand sagt, ob unsere grobe Planung Sinn macht. Für Anregungen und Tipps sind wir sehr dankbar. Wir sind auch bereit alles über den Haufen zu werfen und alles neu zu machen. Wir haben leider kein Womo. Wir schlafen in einem Chevrolet Orlando (PKW/SUV) im Wechsel mit Unterkünften. Wir haben nichts gebucht und schon oft im Auto geschlafen. Wir planen das Auto "wild" abzustellen nicht auf Campingplätzen, da die Scheiben getönt sind, sollte das kein Problem sein, oder ? Evlt. ab und zu B&B buchen. Start Erlangen => Ziel Lyon. ( Zwischenstopps in Colmar, Dijon, Beaune, Macon, Lyon zurück über ??? Besancon??? ) Kann das so gehen ? Auf was müssen wir achten ? Vielen Dank + schöne Grüße Fordrasch Hallo, wir haben schon häufig Leute getroffen, die ihre PKWs zum Schlafen nutzten. Bei SP, die mit Sanitäranlagen ausgestattet sind, ist das kein Problem. Den Schranken vor der Einfahrt zu solchen SPs ist es egal, ob ein PKW oder ein Wohnmobil durch will. Ich denke auch, dass es in der von dir genannten Region durchaus möglich sein dürfte, vor allem zu der Jahreszeit Plätze auch außerhalb von SPs zum Übernachten zu finden. Dass es dann schom empfindlich kalt werden kann, ist euch vermutlich klar. Und dass Lyon (die Stadt selbst) Umweltzone ist und evtl. nur mit Aufkleber befahren werden kann, wisst ihr hoffentlich. Durch den Tunnel dort und über die Autobahnen kommt ihr aber ohne Pickerl. In Beaune z.B. ist ein kostenloser Wohnmobil-Stellplatz, --> Link allerdings ohne Toiletten, der nebenan einen PKW Parpkplatz hat, der, so scheint es mir, nun immer die dort vorhandenen Balken für Wohnmobile geöffnet hat. Da gibt es absolut kein Problem und genügend Platz, mit dem PKW zu übernachten. Die wunderschöne, sehenswerte Stadt ist ganz leicht zu Fuß zu erreichen. Moin! Wir sind gerade auf dem Rückweg von Frankreich. Sind am 29.9. abends los - da nur 100 km bis vor Münster (Zuviel Stau auf der A1), dann am Samstag bis nördlich von Dijon und am Sonntag dann in Caro am Mittelmeer. Nur dort haben wir auf einem Stellplatz gestanden, ansonsten immer "frei". Das geht auch mit einem PKW! Über die "Gurgel der Ardeche" (ganz wunderbar) und das Jura zurück über das Elsass. Sehr geile Tour! Mein Tip: wenn Ihr es eilig habt nehmt die Autobahn. Wunderbar ruhiges Fahren, ganz anders als auf unseren Autobahnen. Wenn Ihr Zeit habt: runter von der Autobahn und dann mit einer guten Karte die Nebenstraßen suchen ("D..."). Und übernachten geht in jeder kleinen Stadt auf irgendwelchen Parkplätzen (Tip: Friedhöfe suchen). Oder abends schön essen gehen und den freundlichen Wirt fragen, ob man auf seinem Parkplatz stehen bleiben darf. Zu den Sprachproblemen: mein Schul-Französisch ist über 30 Jahre alt. Und ich hab alles das bekommen was ich wollte. Also: genießt das "Savoir-vivre", das Essen, den Wein und das gute Wetter (südlich von Lyon). Viel Spaß und: munter bleiben! Andreas Danke für die schnellen und hilfreichen Antworten. Schöne das scheint ja problemlos zu gehen. Die Umweltplakette für Lyon habe ich beantragt. Hoffentlich kommt die noch rechtzeitig. Die Tipps mit den Stellplätzen finde ich sehr hilfreich. Ich werde mir alles ausdrucken. Ich habe eine hübsche Frau, da werde ich die Kälte mit Hilfe von Wein schon überstehen. :-) Die Tour von Andreas werde ich versuchen aufgrund der Angaben nachzuvollziehen. Wir freuen uns schon sehr. Falls noch jemand Tipps für Stellplätze oder schöne Sehenswürdigkeiten hat, gerne schreiben. Danke im voraus. Gruß Fordrasch hallo, ich geb Dir mal 2 Tipps. Ribauvillee Elsaß Mittelalterliche Stadt - Stellplatz 4 Euro direkt am mittelalterlichen Ortskern. Öffentliche Toilettenanlage in der Nähe. Baume les Dames - beliebter Stellplatz am Kanal. Kostete mal 8 Euro mit WC und Dusche. Lac de Chalain - toller CP - dürfte jetzt 14 Euro kosten mit Sauna, Hallenbad, incl. Gruß Martin ansonsten Empfehlung Jura entlang des Doubs, Danke an Alle. Super Tipps, die uns sicher weiter helfen. So schnelle und konkrete Antworten, bekommt man wirklich selten. Die Route steht jetzt ganz grob. Alles will man ja nicht planen und aufs Wetter müssen wir auch noch eingehen. Zurück am Jura ( habe ich vorher nicht gekannt ) entlang. Noch ein paar abschließenede Fragen. Ist die Route in der Gesamtlänge zu viel für 8 Tage ? ( Start Erlangen ) Sollten wir die Autobahn verwenden. ( Zeit ) Oder auslassen oder einen Mix ? Gibt es vernünftige Alternativen zur Autobahn ? Sprechen die Leute teilweise Englisch ? Kennt jemand eine gute App zum Französich übersetzen ? ( Wörterbuch nehme ich mit, kann aber Null Französisch ) Danke + Grüße Fordrasch Deutsch geht nicht? :D Mach dir wegen der Sprache keine Gedanken. In Frankreich ist es nicht anders als in den anderen Nachbarländer, wie Polen, Tschechien, Dänemark, usw. Im Grenzgebiet sprechen viele Leute auch deutsch, im Landesinnern nur wenige. So ist es auch in Frankreich. Frankreich ist eine der weltweit beliebtesten Tourismus-Destinationen und ist sich seit zweihundert Jahren an fremdsprachige Touristen gewöhnt. Es findest sich immer eine gemeinsame Sprache; deutsch, englisch, spanisch, italienisch. Gar kein Problem. Gruss Flatus . Hallo, Flatus hat recht, Sprache kein Thema. Mit Englisch kommt man aber bei den jüngeren Franzosen gut klar.
Ich bevorzuge in Frankreich französisch - das verstehen die meisten ;-) Gruss Flatus .
Moin! 8 Tage geht meiner Meinung nach nur, wenn Ihr auch Autobahnen nehmt. Wie schon geschrieben, die fahren sich sehr angenehm! Empfehlung: bei "Tolltickets" anmelden - dann bekommst Du so einen Sender/Empfänger, den Du neben den Innenspiegel klebst - das machst es an den Mautstationen deutlich schneller (meine Erfahrung aus den vergangenen 2 Wochen). Häufig werden ja die Nationalstraßen als Alternative empfohlen - also, die N7 verläuft teilweise parallel zur A7, ist aber meiner Meinung nach schlechter zu fahren, da fast nur einspurig und ständige Kreisel. Also, ich geb Dir jetzt mal aus tiefem Herzen eine gute Empfehlung: sucht Euch ein End-Ziel aus, fahrt da über die Autobahn hin und dann sucht Euch mithilfe einer guten Karte einen schönen Weg über Landstraßen zurück. So lernt Ihr Frankreich kennen! Der Weg ist das Ziel, und: was passiert, passiert! Man kann nie alles vorausplanen. Lasst Euch treiben und schaut was Ihr erlebt! Ach so, und wie immer gilt: weniger ist mehr! Munter bleiben! Andreas Moin! Ergänzung: so in etwa war unsere Route: ![]() Die einzelnen Stationen: ![]() Munter bleiben! Andreas
Hier ein paar nette Orte zwischen Beaune und Dole: Nolay, Château de La Rochepot, Seurre, Saint-Jean-de-Losne, Arc-et-Senans, usw. ... :D --> Link --> Link --> Link Gruss Flatus . Die nächtliche Kälte ist nicht das einzige, was in der Jahreszeit unangenehm sein wird. Es bildet sich reichlich Kondensfeuchtigkeit, und zwar überall, nicht nur an den Scheiben. Auch die Bettdecke ist irgendwann richtig nass. Als Liebhaber von Daunendecke würde ich von der Wärme her zu Daunendecken raten, aber nicht aus Sicht der Kondensfeuchtigkeit. Also besser Kunstfaserdecken. Außerdem solltet Ihr beachten, dass ausreichend Frischluft nachts in den Wagen kommen kann, auch bei Regenwetter. Da Ihr öfter in Eurem Wagen schlaft, habt Ihr sicher eine Lösung. Ich würde zusätzlich noch einen kleinen Heizlüfter mitnehmen. Auf vielen Stellplätzen gibt es Strom, wenn auch mitunter ziemlich happige Tarife (manchmal 1 Std für 1 € usw). Ein Kabel mit CEE Adapter sollte man dabei haben und der Schukostecker sollte so mittig oben ein Loch haben. Strom bekommt man durch einen Spalt im Fenster, nur gegen Regen abdecken. Zur Suche nach Stellplätzen gibt es viele Webseiten, einige davon kann ich empfehlen: camper contact (lässt sich leider nicht verlinken, aber über google findet man die Seite schnell), eine internationale Seite mit deutscher Version mit teilweise recht holpriger Übersetzung (vermutlich automatisch übersetzt), sehr umfangreich. Gibt es auch als kostenpflichtige App. Außerdem diese frz Seite: --> Link , die nur frz Stellplätze listet. Bei dieser Webseite findet man immer mehr Plätze, je weiter man hinein zoomt. Ich finde die Seite camper contact ganz gut, weil sie ein paar Filter hat, z.B. mit Strom, außerdem sind dort Bewertungen anderer Camper zu finden, und man kann selber auch bewerten, sofern man registriert ist. In Frankreich ist das mobile Internet gut ausgebaut. Es gibt mobile Datenkarten, die es vergleichsweise preiswert mit üppiger Datenrate gibt, habe es selber aber noch nicht getestet. Nennt sich free (--> Link), und bekommt man an vielen Orten. Auch hier im Forum wurde viel darüber geschrieben: --> Link . Auch gut für die online Suche nach Stellplätzen Danke an Alle. Bei Euch wird man wirklich gut und ausführlich informiert. Die Tipps werde ich alle beherzigen und hoffentlich einen schönen Roadtrip erleben. Wir werden versuchen hauptsächlich außerhalb von CP zu schlafen. Falls das nicht geht, können wir immer noch B+B oder eine CP ansteuern. Ich finde den Tipp mit Tolltickets noch ganz interessant, da wir wahrscheinlich die Autobahn nehmen müssen. Wir könnten die ganze Route zwar umwerfen, aber Lyon müssen wir lassen. Der Ort ist nun mal am weitesten entfernst. Deshalb ist eine Kürzung der Km kaum möglich. Unser Sohn hat bei seinem Projekt in der Schule Lyon besucht und einen Reiseführer geschrieben. Was wären wir für Eltern wenn wir den Reiseführer nicht nützen würden. :-) Wie läuft das mit Tollticket ? Wo beantragt man das ? Schaffe ich das noch vor dem 27.10. ? Danke + Grüße Fordrasch Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so einen großen Unterschied macht, ob ihr nun Tollticket habt oder nicht. Ihr wollt doch "nur" bis Lyon. Da dürfte es doch auf 3 Minuten mehr oder weniger an den Mautstellen nicht ankommen. So viele werden es ja nicht sein.
Master / Visa - Card an den Mautstellen ist auch recht praktisch. Karte in den Schlitz und wieder raus - Schranke geht auf. Keine PIN, keine Unterschrift.
Moin! Hier der Link zu Tollticket: --> Link Funktioniert astrein, Anmeldung geht schnell und unkompliziert und das Teilchen ist locker bis zum 27.10. bei Euch. Ich fand's praktisch, einfach ranfahren, dann macht's "Piep" und die Schranke geht auf. Easy-peasy! Munter bleiben! Andreas Hallo, wir werden ohne Tollticket los legen. Die Vignette ist gekommen. Die Route steht ganz grob. Wir freuen uns auf den Start nächste Woche. Eine Entscheidung müssen wir noch treffen. Nehmen wir die Fahrräder mit oder lassen wir es ? Wir haben leider keine Hängerkupplung, deshalb ist der Transport auf der Heckscheibe etwas umständlich. ( vor allem wenn man im Auto schläft ) Lohnt es sich die Räder auf diese Tour mit zunehmen oder sollen wir es lassen ? Danke + Grüße Fordrasch Wir haben bei unserem ersten Frankreichtrip die Räder mitgenommen - und kein einziges Mal benutzt. Die Straßen waren für meinen Geschmack in Südfrankreich sehr eng und die Autos fuhren gerade außerorts sehr schnell, es war mir einfach zu gefährlich. Dieses Mal nehmen wir wieder Fahrräder mit, allerdings nur weil in der Heckgarage noch unendich viel Platz ist. Wenn es umständlich wäre, Fahrräder zu transportieren, würde ich darauf verzichten. Vor allem kommst du mit dem Auto ja recht nah ans Zentrum, die Bäckerei, den Supermarkt heran, das ist ja nicht so wie mit einem sehr großen Wohnmobil wo du etwas abseits stehen musst und mit dem Rad eben einkaufen fährst. Viel Spaß in Frankreich, wir starten morgen, vielleicht sehen wir uns ja :D
Es gibt in Frankreich ein schier unendlich grosses Netz von Radwegen. Oft komplett verkehrsfrei und landschaflich schön. Zum Beispiel an den Kanälen entlang oder auf ehemaligen Eisenbahn-Strecken. Und in der Camarque kannst du rund um die "Teiche" radeln und die Flamigos anschauen. Gruss Flatus . Moin Fordrasch, erzähl mal: wie war‘s? Bin neugierig... Munter bleiben! Andreas Das stimmt leider wirklich. Wenn man in der Hochsaison unterwegs ist, ist das Fahrrad für die kurzen Strecken zum Strand, zum kleinen Einkauf usw. fast immer viel besser. Anfang Juli konnte ich mit dem Fahrrad fast bis an den Strand fahren, während alle Pkw Parkplätze randvoll waren. Beim Einkauf parke ich das Fahrrad direkt vor dem Supermarkt, dem kleinen Bäcker mitten im Dorf ... |
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